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Konzert Landsberg Stadttheater: Hazmat Modine „Box of Breath“
Hazmat Modine
„Box of Breath“

Nach zwei restlos ausverkauften Konzerten in 2014 und 2016 gehört Landsberg mittlerweile zum festen Tourplan der New Yorker Schmelztiegelformation Hazmat Modine. Es ist nun insgesamt bereits das zwölfte Jahr, in dem Hazmat Modine erfolgreich in Europa touren wird. Darüber hinaus laufen Gespräche über eine Asientournee. Auf alle Fälle wird die Band im März 2018 erstmals in Indien spielen und auch dort ihre Melange aus Blues, Jazz, Cajun, Folk, Balkan, Brass… einem sicherlich staunenden und begeisterten Publikum präsentieren. Im Herbst 2017 ist die Band mit ihrem neuen Songmaterial in New York im Studio, Januar und Februar 2018 wird das Material gemischt und Ende März erscheint die CD mit dem Titel »Box of Breath« rechtzeitig vor der Europatournee. Einige der neuen Titel wie »Doctors Wife« wurden bereits bei einigen Konzerten vorgestellt. Wade Schuman und sein Partner Erik della Penna zeigen sich erneut als brillante Songscheiber, Hazmat Modine als fantastische brodelnde und pulsierende Combo.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
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Theater Fürstenfeld: Malandain Ballet Biarritz - Estro / Nocturnes / Une Dernière Chanson
Estro / Nocturnes / Une Dernière Chanson
Malandain Ballet Biarritz

Im Rahmen der Reihe dancefirst

Thierry Malandain ist ein wichtiger Wegbereiter des modernen Tanzes. Mit seinen Stücken, die auf harmonische Weise klassische und zeitgenössische Tanzformen vereinen, gewann er zahlreiche Preise. 2017 wurde er als bester Choreograph Frankreichs ausgezeichnet. Seine Aufführungen betören durch Sinnlichkeit und Emotionalität. Oft werden sie von musikalischen Werken getragen, die seine Tänzer in ungemein ausdrucksstarke Bewegungsbilder verwandeln.

In „Estro“ wird Vivaldis Musik zu einer Tanz-Sinfonie aus sakraler Strenge und festlicher Ausgelassenheit. Wie bei der Erstürmung eines Gipfels, an dem sich Himmel und Erde treffen, bricht sich zum festlichen Crescendo der Freiheitsdrang in kraftvollen Sprüngen, schwebenden Hebungen und fließenden Formationen Bahn, während die sakralen Klänge mahnen, den Blick nach innen zu richten. Im raffinierten Wechselspiel zwischen opulentem Lichtdesign und magischem Laternenzauber entsteht ein wunderbarer Tanz zwischen Erdenschwere und Himmelssturm.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
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Tipp Fürstenfeld: Malandain Ballet Biarritz - Estro / Nocturnes / Une Dernière Chanson
Estro / Nocturnes / Une Dernière Chanson
Malandain Ballet Biarritz

Im Rahmen der Reihe dancefirst

Thierry Malandain ist ein wichtiger Wegbereiter des modernen Tanzes. Mit seinen Stücken, die auf harmonische Weise klassische und zeitgenössische Tanzformen vereinen, gewann er zahlreiche Preise. 2017 wurde er als bester Choreograph Frankreichs ausgezeichnet. Seine Aufführungen betören durch Sinnlichkeit und Emotionalität. Oft werden sie von musikalischen Werken getragen, die seine Tänzer in ungemein ausdrucksstarke Bewegungsbilder verwandeln.

In „Estro“ wird Vivaldis Musik zu einer Tanz-Sinfonie aus sakraler Strenge und festlicher Ausgelassenheit. Wie bei der Erstürmung eines Gipfels, an dem sich Himmel und Erde treffen, bricht sich zum festlichen Crescendo der Freiheitsdrang in kraftvollen Sprüngen, schwebenden Hebungen und fließenden Formationen Bahn, während die sakralen Klänge mahnen, den Blick nach innen zu richten. Im raffinierten Wechselspiel zwischen opulentem Lichtdesign und magischem Laternenzauber entsteht ein wunderbarer Tanz zwischen Erdenschwere und Himmelssturm.

In „Nocturnes“ tauchen die Tänzer in die Tiefenschichten von Chopins melancholischer Musik ab. Dieser expressive Tanz-Reigen hält für die Menschen Schmerz, Leidenschaft und Trauer bereit. Ständig lösen sich Lebensfreude und Todessehnsucht ab. Obwohl am Ende des Lebens der Tod wartet, wollen die Lebenden die Momente des Glücks genießen. Wie die Tänzer es schaffen, auch Schwermütiges federleicht und sprühend aussehen zu lassen, ist faszinierend.

Auch das Stück „Une Dernière Chanson“ beschwört Augenblicke des Glücks. Zu betörenden altfranzösischen Liedern feiern junge Menschen ein verführerisches Fest der ersten Liebe. Zunächst noch schüchtern und verspielt, geben sie immer mehr von sich preis und kommen sich näher. In innigen Duetten spürt man die Schmetterlinge im Bauch, in temperamentvollen Gruppentänzen die jugendliche Kraft und Lebensfreude. Es sind Momente zärtlicher, leidenschaftlicher Liebe, die vergehen und doch für immer haften bleiben.

„Man kann sich nicht satt sehen an den subtilen Gefühlsschattierungen. Ein sinnlicher Tanzabend der Spitzenklasse.“ (WAZ)

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur/DGCA

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
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Museen München Pinakothek der Moderne: HELLA JO NGERIUS & LOUISE SCH OUWENBERG. BEYOND THE NEW
HELLA JONGERIUS & LOUISE SCHOUWENBERG. BEYOND THE NEW
PINAKOTHEK DER MODERNEDIE NEUE SAMMLUNG – THE DESIGN MUSEUM

10. NOVEMBER 2017 – 16. SEPTEMBER 2018 (PATERNOSTER-HALLE)

Die niederländische Produktdesignerin Hella Jongerius und die Designtheoretikerin Louise Schouwenberg sind eingeladen, für die Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne eine ortsspezifische Installation zu entwickeln. Die Neue Sammlung – The Design Museum präsentiert bereits seit 2015 ihr zehnmonatiges Ausstellungsformat für zeitgenössische Designpositionen in der zweigeschossigen Paternoster-Halle in der Pinakothek der Moderne, deren architektonische Besonderheit vor allem durch die stete Bewegung der beiden Paternosteraufzüge definiert wird.Hella Jongerius hat insbesondere durch ihre charakteristische Arbeitsweise, eine Verbindung aus Handwerk und industriellen Prozessen, sowie durch ihre markanten Textil- und Farbentwürfe internationale Anerkennung erlangt. Louise Schouwenberg ist Kunst- und Designtheoretikerin und leitet den Fachbereich für Contextual Design an der renommierten Design Academy in Eindhoven. Jongerius und Schouwenberg verfassten 2015 das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“, welches sie auf dem Salone del Mobile in Mailand vorstellten. Darin kritisieren sie das vorrangige Interesse der Produktindustrie an der Idee des ewig Neuen um der Neuheit willen und plädieren stattdessen für eine wahrhaftige kulturelle Innovation.Die Idee des Neuen wird in der Ausstellung nun auf das Museum und seine Sammlung übertragen. Wie ist Design hier definiert? Wie unterscheiden sich die Anforderungen des Marktes von denkulturellen Ansprüchen des Museums? Kann kulturelle Innovation im Museum verortet sein?  „Ja und Nein”, sagen Jongerius und Schouwenberg. „Auf der einen Seite ist das Museum der ideale Ort, um die vielfältigen kulturellen Bedeutungen von Design verständlich zu machen. Der Besucher kann hier nachvollziehen, welche Exponate zum Zeitpunkt ihrer Entwicklung das Ergebnis einer kulturellen Innovation waren und im Laufe der Zeit nichts an Bedeutung eingebüßt haben. Auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage, ob in einem Museum die Diskrepanz zwischen Design als kulturellem Artefakt und Design als kommerziellem Gut überzeugend veranschaulicht wird. Kann das Museum tatsächlich Erkenntnisse über die Bedeutung von Design im Alltagsleben der Menschen vermitteln, wenn die Objekte im musealen Kontext ihres Funktionswertes beraubt sind?”Ein thematischer Schwerpunkt der Ausstellung ist der Aspekt des Sammelns und Ausstellens in der Neuen Sammlung – The Design Museum vor dem Hintergrund ihrer geschichtlichen Entwicklung. Anhand verschiedener Installationen wird beleuchtet, wie unterschiedliche Kontexte die Wertschätzung funktionaler Dinge beeinflussen können. Jongerius und Schouwenberg: “Designobjekte sind Vermittler zwischen Menschen und ihrer Umgebung. Sobald man sich ihrer enormen Wirkung bewusst wird, erkennt man auch welche Entwürfe hochwertiger undbedeutungsreicher sind als andere.”

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
80333 München

Bilder:

- Hella Jongerius & Louise Schouwenberg – Beyond the New
Die Neue Sammlung – The Design Museum
Foto / Photo: Roel van Tour

Hella Jongerius & Louise Schouwenberg. Beyond the New. Installationsansicht.
Foto: Labadie / Van Tour
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Museen München Deutsches Museum: energie.wenden
energie.wenden
Deutsches Museum MünchenAusstellung vom 15. Februar bis 19. August 2018

Schon der Titel der neuen Sonderausstellung des Deutschen Museums ist eine Aufforderung: „energie.wenden“ heißt sie – und lässt ein hochpolitisches, kontroverses und komplexes Thema lebendig und anschaulich werden. Die Ausstellung ist ab 15. Februar 2017 auf der Museumsinsel zu sehen – und zu erleben. Der Ansatz ist für das Deutsche Museum etwas völlig Neues: Im Zentrum der Ausstellung steht ein multimediales Rollenspiel, bei dem die Besucher selbst die Entscheidungen zur Energiewende treffen.
 
Warum gerade dieses Thema? Generaldirektor Wolfgang M. Heckl erklärt, warum diese Ausstellung perfekt zum Deutschen Museum der Zukunft passt: „Die Energiewende ist eines der großen globalen Themen für das 21. Jahrhundert. Es stellt Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Technik gleichermaßen vor große Herausforderungen. Wir möchten mit der Ausstellung dazu beitragen, dieses Projekt voranzutreiben – und die Herausforderung zu bewältigen.“

Sabine Gerber, Leiterin der naturwissenschaftlichen Ausstellungen beim Deutschen Museum, ist stolz auf die Ausstellung – und auf das Rollenspiel: „Das eine Art Übungsraum für die Gesellschaft, eine Welt im Kleinen.“ Denn das Herzstück der Ausstellung ist ein Spiel, das die Besucher auf das „politische Parkett“ und in den zentralen Raum der Ausstellung führt. Dort begegnen ihnen auf großen Bildschirmen von Schauspielern dargestellte Akteure der Energiewende. Von einer Atomkraft-Lobbyistin bis zu einer Frau, die Wasserkraftwerke baut, von einem Bauern bis zu einem Techniker für das Stromnetz ist alles dabei. Und alle haben gute Argumente für ihre Sache. Es sind zwar Lobbyisten, aber sie wissen, wovon sie sprechen. Alle Akteure haben Forderungen an die Besucher – wie „Baut die Stromnetze aus!“ oder „Mehr Elektroautos!“ Die Besucher müssen in diesem Geflecht von Forderungen und Argumenten entscheiden, was für eine Energiewende sie wollen – und übernehmen praktisch die Rolle eines Politikers.

Für die Auswertungen dieser von den Besuchern gefällten Entscheidungen haben sich die Ausstellungsmacher einen liebenswert analogen Weg ausgedacht. Die Besucher bekommen am Anfang eine Karte in die Hand. Ihre Entscheidungen stanzen sie selbst in diese Karte. Und am Ende schiebt man die entstandene Lochkarte  in ein Lesegerät, das einem verrät, was für ein „Energiewende-Typ“ man ist. „Das macht richtig viel Spaß, erweitert aber gleichzeitig das Wissen um die Energiewende erheblich“, sagt Sarah Kellberg, Leiterin des Sonderausstellungsteams. Und Sabine Gerber ergänzt: „Die Ausstellung ist alles andere als trivial, denn das Thema ist es auch nicht. Auch deshalb haben wir uns einen spielerischen Zugang zu dem Thema ausgedacht.“ Auf dem Weg durch das „Spiel“ werden die Besucher immer wieder eingeladen, in die Themenfelder abzubiegen. Rechts und links des gelben Spielparcours befinden sich insgesamt neun Ausstellungsbereiche zu Themen wie Solar-, Wasser- und Windenergie, aber auch zu Mobilität oder zur Atomenergie.

Die Liste der beeindruckenden Exponate ist lang: Das erste davon sehen die Besucher schon im Museumsinnenhof. Eine große Blume mit Blütenblättern aus Solarzellen. Sie sammelt Sonnenenergie, dreht sich immer der Sonne zu und klappt abends ihre „Blütenblätter“ ein. Und sie ist mehr als ein Gag: Sie liefert im Jahr rund 4000 Kilowattstunden Strom – in etwa der Jahresverbrauch eines europäischen Durchschnittshaushalts.

In der Ausstellung selbst steht ein Tesla Roadster, der es als erstes Serien-Elektroauto 2012 einmal um die Welt geschafft hat. In 127 Tagen. Oder ein „Brandloch“ in einem Stück Metall, das sehr eindringlich die Kraft der Sonne dokumentiert – es wurde in einem Solarkraftwerk erzeugt. „Das Thema  Energiewende hat ganz viele Facetten“, erzählt Sarah Kellberg. Es geht um Themen wie „Smart Home“, Emissionshandel, Speichermedien und Radioaktivität. Und es geht eben nicht nur um die deutsche Energiewende, sondern um die Auswirkungen auf der gesamten Erde. Kellberg: „Die Energiewende ist eine Jahrhundertaufgabe. Und sie muss von der Gesellschaft getragen werden. Wir wollen mit der Ausstellung zeigen: Ja, die Energiewende ist möglich – aber wie? Die Ausstellung soll Orientierungswissen zur Verfügung stellen, aber auch zu Handlungen motivieren. Und zeigen, dass man etwas ändern kann.“

Sarah Kellberg lobt die Gestaltung der Ausstellung: „Dem Architekturbüro Space4 und der Medienproduktionsfirma teamstratenwerth ist es gelungen, die Vielschichtigkeit und Dichte des Ausstellungskonzeptes so aufzubereiten, dass den Besuchern eine Orientierung leichtfällt. Es gibt keine feste Besucherführung - aber klare Strukturen. Und ein tolles Raumkonzept.“

Auch sehr persönliche Gegenstände finden sich in der Ausstellung. Kellberg: „Wir haben eine Galerie ‚unsinniger Dinge‘ zusammengetragen, die uns Menschen für die Ausstellung geschenkt oder geliehen haben. Da kann man sich dann auch mal fragen, wozu ein batteriebetriebener jodelnder Flamingo aus Plüsch gut sein soll, wie viel Energie für seine Produktion aufgewendet worden ist und ob’s den denn wirklich für unser Leben braucht.“ Und es gibt auch ein Themenfeld zum Thema Mobilität, wo Menschen ihre tollen Freizeiterlebnisse teilen – aber sich auch überlegen können, mit welchen energetischen Kosten und welchem CO2-Ausstoß ihr letzter Urlaub bezahlt worden ist. Lieblingsinstallation von Sarah Kellberg ist ein Periskop, mit dem man über die Ausstellung hinwegblicken kann – und mit einer Handsteuerung selbst einen bestimmten Grad der Luftverschmutzung einstellen kann.

Und es gibt viele skurrile Dinge in der Ausstellung – wie zum Beispiel einen Atomenergie-Experimentierkasten für Kinder. „Gerade in Zusammenhang mit der Atomenergie wurde früher gern versprochen, man habe damit eine Lösung für alle Menschheitsprobleme gefunden“, sagt Kellberg. „Wir hingegen würden nie behaupten, eine globale Lösung für die Energiewende in der Ausstellung gefunden zu haben. Aber wir können sagen, wo etwas geklappt hat - und welche Möglichkeiten sich auftun.“ Die Ausstellung ist übrigens als internationale Wanderausstellung konzipiert. Die erste Station nach dem Deutschen Museum könnte Japan sein. Man hat dort bereits Interesse bekundet.

Deutsches Museum
Museumsinsel 1,
80538 München


Abbildungen:
1. Das Herzstück der Ausstellung: Die Besucher bewegen sich auf einem „politischen Parkett“ und müssen in einem Rollenspiel Entscheidungen treffen.

2. Verschiedene Akteure der Energiewende – vom Kraftwerksbetreiber bis zur Chemikerin – sprechen die Besucher auf dem Weg an. An den Spielstationen können die Besucher dann zum jeweiligen Thema eine Entscheidung treffen, die per Stanze in die Spielkarte gelocht wird.
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Museen München Kunsthalle: DU BIST FAUST
DU BIST FAUST
Goethes Drama in der Kunst
23. Februar – 29. Juli 2018
Goethes ›Faust‹ ist das weltweit bekannteste Werk der deutschen Literatur. Seit seiner Veröffentlichung im frühen 19. Jahrhundert hat es unzählige Künstler fasziniert und zu eigenen Schöpfungen herausgefordert. Die Ausstellung »Du bist Faust. Goethes Drama in der Kunst« in der Kunsthalle München präsentiert zahlreiche Gemälde, Grafi ken, Skulpturen, Fotografien, Vertonungen und Filme von rund 70 Künstlern aus Europa und den USA wie Eugène Delacroix (1798–1863), Charles Gounod (1818–1893), Max Beckmann (1884–1950), Karl Lagerfeld (*1933), Sigmar Polke (1941–2010), Martin Scorsese (*1942), Anselm Kiefer (*1945) und Robert Mapplethorpe (1946–1989).
Die innovativ inszenierte Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch das Drama und macht sie zu Weggefährten Fausts auf seiner rastlosen Suche nach Sinn und Ziel des modernen Lebens.Goethes ›Faust‹ ist ein Menschheitsdrama von größter Aktualität: Der Pakt mit dem Teufel, die Liebesbegegnung mit Margarete, der Treuebruch, die Selbstbetäubung im orgiastischen Treiben der Walpurgisnacht, Margaretes soziale Ächtung, ihr verzweifelter Kindsmord, das tragische Ende im Wahnsinn – all diese Szenen haben die europäische Kulturgeschichte bis in die Gegenwart geprägt und in verschiedenen Ländern zu sehr unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung angeregt.
Für eine Kunstausstellung mit literarischem Thema ist »Du bist Faust« nicht nur in Bezug auf die Werkauswahl, sondern auch hinsichtlich der Präsentation ein Novum: Die Besucher betreten selbst die Bretter, die die Welt bedeuten, und werden zu Wegbegleitern Fausts, Margaretes und Mephistos. Durch die theatrale Ausstellungsgestaltung wird das Publikum Teil der Inszenierung und sieht sich unmittelbar mit den zentralen Fragen des Goethe-Dramas konfrontiert. Im Titel der Ausstellung »Du bist Faust« klingt an, dass uns Goethes Faust, Margarete und Mephisto den Spiegel vorhalten: Themen wie Verführbarkeit, Jugendwahn, Egoismus und ein unstillbarer Hunger nach mehr bestimmen auch unser Leben.
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Theatinerstraße 8
80333 München
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Museen München Haus der Kunst: Blind Faith - Zeitgenössische Kunst zwischen Intuition und Reflexion
Blind Faith: Zeitgenössische Kunst zwischen Intuition und Reflexion

Ausstellung, von 02.03.18 — 19.08.18

Harte Tatsachen verlieren zunehmend an Gewicht in einer Zeit, in der sich in heutigen Gesellschaften ein Gefühl „blinden Vertrauens“ breit macht. Die Gegenwartskunst reagiert auf diese Tendenz, indem sie sich intensiv mit Körper und Geist beschäftigt: mit dem Viszeralen und dem Kognitiven. Die Ausstellung versammelt 28 international aufstrebende Künstler, die Konzepte von Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Meinung und Glauben mit den unterschiedlichsten Mitteln unter die Lupe nehmen:
Ed Atkins, Kader Attia, Olga Balema, Melanie Bonajo, Mariechen Danz, Cécile B. Evans, Andrea Éva Győri, Benedikt Hipp, Nicholas Hlobo, Marguerite Humeau, KAYA, Hanne Lippard, Wangechi Mutu, Otobong Nkanga, Naufus Ramírez-Figueroa, Jon Rafman, Mary Reid Kelley, Lili Reynaud-Dewar, Raphael Sbrzesny, Jeremy Shaw, Teresa Solar Abboud, Jol Thomson und David Zink Yi.

Die Ausstellung wird um ein ausführliches Programm an Live-Events, Performances und Vorträgen ergänzt sowie von einer Publikation begleitet.

Kuratiert von Julienne Lorz, Daniel Milnes und Anna Schneider


Fotos:
Mary Reid Kelley mit Patrick Kelley,
This is Offal, 2016
1-Kanal-Video, HD, Ton 12:30 Min

Ed Atkins,
Safe Conduct 2016,
3-Kanal HD Video mit Ton (Filmstandbild), 9:05 Min.
Courtesy the artist, Isabella Bortolozzi Galerie, Cabinet Gallery, Gavin Brown’s Enterprise, Dépendance
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Museen Murnau Schlossmuseum: Wladimir von Bechtejeff - Wiederentdeckt!
Wladimir von Bechtejeff - Wiederentdeckt!
Schlossmuseum Murnau

Ausstellung vom 22. März bis 01. Juli 2018

Alexej von Jawlensky lobte ihn als Naturtalent, Franz Marc hielt ihn für feinfühlig und melancholisch. Der Maler und Illustrator Wladimir von Bechtejeff ist heute kaum
noch bekannt, obwohl sich sein monumentales Ölbild „Rossebändiger“ von 1912 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München, und weitere Bilder in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, der Staatsgalerie Stuttgart, dem Von der Heydt-Museum Wuppertal, und in zahlreichen Privatsammlungen befinden.

Der geborene Moskauer studierte Malerei an der dortigen Akademie der Künste und
führte ab 1902 seine Kunststudien in München und Paris fort. Später war er als Mitglied
der Neuen Künstlervereinigung München (N.K.V.M.) erfolgreich, musste aber 1914 wie
so viele ausländische Künstler, Deutschland Hals über Kopf verlassen. Nach der Rückkehr
in die Heimat erfuhr Bechtejeff dort bald Verbannung und Malverbot.
 
Nicht nur sein Frühwerk verdient eine Wiederentdeckung, sondern auch seine ganz andersartigen Arbeiten der russischen Periode. Dem Schloßmuseum Murnau und
Jelena Hahl-Fontaine ist es geglückt, in dieser ersten Retrospektive Bechtejeffs über sechzig Gemälde und Grafiken des Künstlers zusammenzuführen und damit Einblick in
das vielfältige Werk eines Künstlers zu geben, der in politisch schwierigen Zeiten allzu schnell in Vergessenheit geraten und dessen Wiederentdeckung längst überfällig war.

Zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Begleitpublikation mit erstmals ver-öffentlichten Werken, Dokumenten und Fotografien, einer das erste Mal auf Deutsch publizierten Autobiografie sowie Fachbeiträgen von Jelena Hahl-Fontaine und Annegret Hoberg

Schlossmuseum Murnau
Schloßhof 2-5,
82418 Murnau am Staffelsee

Abbildungen:

Wladimir von Bechtejeff, Amazonenjagd, um 1910, Aquarell,
Privatsammlung

Wladimir von Bechtejeff, Bacchanal (Vorstudie), um 1911, Öl auf Karton,
Privatbesitz, Ursprünglich im Besitz von Adolf Erbslöh

Wladimir von Bechtejeff, Pferde am Meer, 1912, Aquarell auf Papier,
Privatsammlung, Schweiz
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Museen Landsberg Stadtmuseum: „Ich sehe mich nicht, wie du mich siehst!“
 „Ich sehe mich nicht, wie du mich siehst!“

Ausstellung vom 23. März bis 26. August 2018

Das Neue Stadtmuseum greift das Thema „Migration“ nicht nur deshalb auf, weil es spätestens seit der sogenannten Flüchtlingswelle in aller Munde und damit aktuell ist, sondern weil es auch ein Thema ist, das die Gesellschaft und das Zusammenleben der Menschen in Landsberg am Lech schon lange prägt. Die ganze Menschheitsgeschichte gleicht einer Geschichte der Migration – die Ausstellung fokussiert darum sehr breit auf Wanderungsbewegungen und Vielfalt als Grundlage von gesellschaftlicher Entwicklung.  Migration beinhaltet immer ein Aufeinandertreffen von Wertehorizonten, von Selbst- und Fremdbildern. Sie löst eine Auseinandersetzung mit dem Eigenen und Fremden aus. Häufig prägen Stereotype und Vorurteile die eigene Wahrnehmung und verzerren die Realität. So mancher könnte antworten: „Ich sehe mich nicht, wie du mich siehst!“
 
Diese Aufgabenstellung war Herausforderung für das P-Seminar Kunst des Dominikus-ZimmermannGymnasiums unter Leitung von Michael Gerngroß. Die Schüler haben das Museum in den vergangenen eineinhalb Jahren bei der Entwicklung der Ausstellung begleitet und sich zum Ziel gesetzt, Zuschreibungen zu hinterfragen und Wahrnehmungsmuster bewusst zu machen: Wie sehe ich mich selbst, wie sehe ich andere und wie sehen andere mich? Das P-Seminar nahm den Migrationshintergrund von Mitschülern und Freunden unter die Lupe. Es entstanden Kofferwelten und beeindruckende Porträtfotos. Eine Installation soll den Besucher damit überraschen, wie es sich anfühlt, unter Beobachtung zu stehen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten!
 
Die Ausstellung vereint historische, aktuelle, künstlerische und kulturwissenschaftliche Schlaglichter auf ein breites Themenfeld und möchte zum Nachdenken anregen. Ob mit oder ohne Migrationshintergrund: Verbindet uns nicht mehr als wir denken? Woran machen wir fest, dass jemand „fremd“ ist?

Neues Stadtmuseum,
Von-Helfenstein-Gasse 426,
86899 Landsberg am Lech


Abbildung: Reprovorlage Völkertafel Kammerhofmuseum
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Museen München Museum Fünf Kontinente: Töchter des Lebens
Töchter des Lebens. Daughters of Life 
Fotografien von Angèle Etoundi Essamba

Museum Fünf Kontinente München
Ausstellung vom 23. März bis 01. Juli 2018

„Töchter des Lebens. Daughters of Life. Fotografien von Angèle Etoundi Essamba“ ist der Titel einer am 23. März 2018 beginnenden Sonderausstellung im Museum Fünf Kontinente.
In Douala, Kamerun, geboren, kam Essamba als Zehnjährige nach Paris und verbrachte dort ihre Schulzeit. Danach  führte  der  Weg  in  die  Niederlande, wo sie eine Ausbildung an der Photo Academy of Amsterdam absolvierte. Diese Stadt ist noch heute Essambas Wirkungszentrum. Ihre Arbeiten sind eine Rückbesinnung  auf Afrika, genauer gesagt auf die Frauen Afrikas. Inszenierte, aber auch alltägliche Situationen verwendet die Fotografin, Filmemacherin und Poetin für ihre Darstellung von Frauen, die eine besondere Art von Identität ausstrahlen und mithilfe eindrücklicher Ästhetik eine Vision des zeitgenössischen Afrika transportieren. Essamba verknüpft ihre Werke mit Weltbildern und Philosophien, sensibilisiert die Betrachter für menschliche Grundfragen. Sie reduziert das Themenspektrum ihrer Fotoarbeiten bewusst auf drei Begriffe: Stolz, Stärke und Selbstbewusstsein. Masken, Schleier oder Körperverhüllungen tauchen bei den von ihr porträtierten Frauen immer wieder auf. Doch Masken und Stoffe verbergen ihre Trägerinnen nicht, sondern lassen sie vielmehr betont sichtbar werden. Sie wirken wie Akzente auf einem Körper oder einem Gesicht und unterstützen die vom Betrachter wahrnehmbare Ausstrahlung des dargestellten Menschen. Ein zuweilen wenig schöner Alltags‐Hintergrund lässt die Menschen umso entschlossener und intensiver dem Betrachter gegenübertreten. Obwohl digital fotografiert und nur ausnahmsweise nachbearbeitet, wirken Essambas Bilder nicht selten wie gemalt, entwickeln eine Prächtigkeit, die man sonst nur von Gemälden zu kennen glaubt. Mit Beigaben wie Kalebassen, bunten Stoffen oder traditionellen afrikanischen Masken wirken die Arrangements nicht selten wie natürliche Stilleben – höchst lebendige allerdings. Denn gerade  Masken dienen als Schnittstellen zwischen dem Einzelnen und der Gemeinschaft, dem Innen und Außen. Masken sind Sinnbild für das, was man vor der  Welt verbergen und was man offenbaren möchte. Kalebassen hingegen sind in vielen afrikanischen Mythologien das wichtigste Geschenk der Schöpfergottheit an die Menschen. Man kann aus ihnen essen und trinken, sie kommen bei der Reinigung zum Einsatz, als Transportbehälter, Vorratsspeicher – ja sogar als Musikinstrument.

Museum Fünf Kontinente 
Maximilianstraße 42 
80538 München 

Abbildungen:

Toechter des Lebens. Bild 07
Les planteuses de mangrove, Adounko, Bénin 2017
© Angèle Etoundi Essamba

Toechter des Lebens. Bild 12
Healing 5124, 2016
© Angèle Etoundi Essamba

Toechter des Lebens. Bild 05
Reine de Bagangté, 2016
© Angèle Etoundi Essamba

Toechter des Lebens. Bild 01
Healing 5052, 2016
© Angèle Etoundi Essamba
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Museen München Literaturhaus: INS BLAUE
INS BLAUE
NATUR IN DER LITERATUR

VOM 23.3. BIS ZUM 7.10.2018

EINE AUSSTELLUNG DES LITERATURHAUSES MÜNCHEN
GEFÖRDERT DURCH DIE KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

Natur boomt – nicht nur in der Literatur. Je mehr wir uns von ihr entfremden, desto mehr sehnen wir uns nach ihr. Die neue Ausstellung im Literaturhaus München zeigt die »Natur in der Literatur« jenseits von Kitsch und Klischee als überraschend und verspielt, unheimlich und verführerisch. In zehn Kapiteln und einem »geheimen Garten« lässt sie die Besucher berühmte Texte in neuem Kontext entdecken und Neues von berühmten Autoren, darunter Goethe und Kafka, Bettina Brentano und Ingeborg Bachmann. Extra für die Ausstellung verfasste Texte und persönliche Naturstücke von mehr als 30 zeitgenössischen Autoren – darunter Eva Menasse und Teresa Präauer, Marcel Beyer und Martin Mosebach, Marion Poschmann und Anja Kampmann, Michael Fehr und Arno Geiger – laden ein, das eigene Verhältnis zur Natur unter verändertem Blickwinkel zu betrachten.

Leitung Literaturhaus: Tanja Graf
Kuratorin: Heike Gfrereis

Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus München
Salvatorplatz 1
80333 München


Abbildungen:

Kräutergarten
Foto © Thomas Dashuber

Blüten
Foto © Thomas Dashuber

Naturstück von Teresa Präauer
Foto © Thomas Dashuber
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Museen Buchheim Museum: CARL RABUS: PASSION
CARL RABUS: PASSION
Ausstellung vom 24. März bis 10. Juni 2018

Der 1898 in Kempten geborene, in München aufgewachsene und 1983 in Murnau gestorbene expressionistische Künstler Carl Rabus ist maßgeblich von den Künstlern der »Brücke« geprägt. In den 1920er Jahren arbeitet er als Buchillustrator. In den Jahren der Nazi-Diktatur wird er verfemt, verfolgt und schließlich 1940 in Belgien verhaftet. Er kommt in ein Internierungslager in Saint-Cyprien in Südfrankreich. Nach dem Elend der Kriegsjahre »arbeitete er sich den Schmerz von der Seele«, wie seine Witwe Erna Rabus später erzählen wird. Er schneidet die »Passion« in Linol. Der großformatige Zyklus ist mit seinen fünfzehn Blättern vollständig in der Ausstellung zu sehen. Nicht die Passion Jesu Christi ist auf ihnen dargestellt, sondern die am eigenen Leib erlebten Leiden der Opfer des Nationalsozialismus. Noch viel authentischer an diesem Thema dran sind die Skizzen aus seiner Internierungszeit, welche Erna Rabus Lothar-Günther Buchheim für das Buchheim Museum schenkte. Nach einmaliger Präsentation in Saint-Cyprien werden sie nun erstmals in Deutschland gezeigt! Die kleinen Bleistiftzeichnungen zeigen eindrücklich verdichtet Szenen aus dem Lagerleben. Nach dem Krieg verbringt Rabus mehrmals Malurlaube im italienischen Positano. Seine hier am Strand gefertigten Farbzeichnungen fügen der Ausstellung eine überraschende Pointe hinzu. Rabus führt uns mit diesem erstmals öffentlich zu sehenden Zyklus mit Filzstift und Aquarellpinsel in lässigen Linienzügen und in explodierender Farbpracht vor Augen, um welche Botschaft es ihm eigentlich geht: Das Leben ist schön.

Buchheim Museum
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried

Abbildung:

Carl Rabus
Positano, 1968/69
Farbzeichnung
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
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Museen München Lenbachhaus: Stephan Dillemuth
Stephan Dillemuth

Ausstellung im Lenbachhaus München vom 17. April bis 19. September 2018

Stephan Dillemuth schlüpft in unterschiedliche Rollen: er ist der Maler, der rauchend der Inspiration harrt; der Fernsehmoderator, der ein Video von Stephan Dillemuth ankündigt; er ist Friedrich Nietzsche, der gegen Richard Wagner ätzt und – in seiner beständigsten Rolle – der Professor für Kunstpädagogik an der Münchener Akademie der Bildenden Künste. Die Rollen, die Künstler und Künstlerinnen in der Gesellschaft und im Kunstsystem übernehmen, sind Dreh­ und Angelpunkt für den in München und Bad Wiessee lebenden Künstler. Unter Verwendung einer ergebnisoffenen und häufig kollektiven Forschungsmethode, die er als „bohemistisch“ bezeichnet, nimmt er verschiedene Formen künstlerischer Lebensweisen wie die Lebensreformbewegung, die Münchner Boheme des angehenden 20. Jahrhunderts oder die Kunstakademie unter die Lupe, auch um sie auf Sinn und Zweck für die heutige Situation abzuklopfen. Als Kunststudent an den Akademien in Düsseldorf und Nürnberg wählte Dillemuth als Vorlage seiner Malereien regional spezifischen Kitsch wie Postkartenmotive von Paaren und Kindern in Tracht. Auch die Schönheitengalerie im Schloss Nymphenburg – bestehend aus 36 Porträts „schöner“ Frauen, die Joseph Karl Stieler im Auftrag König Ludwigs I. schuf – machte der junge Dillemuth sich zu eigen: Vorstellungen darüber, was schön oder hässlich sei, wurden damals unterden Vorzeichen des Punk auf den Kopf gestellt. Mit diesen Kategorien jonglierend malte Dillemuth 1985 für seine Schönheitsgalerie sämtliche Nymphenburger Porträts neu und spürte so dem ästhetischen Umbruch nach. Zugleich unterlief er mit seiner Motivwahl den Pathos männlicher Identität, mit dem gerade die deutsche neoexpressionistische Malerei quasi gleichbedeutend geworden war.

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
Luisenstraße 33
80333 München

Abbildungen:

Ausstellungsansicht
Stephan Dillemuth. Regulär 10 Euro. Ermäßigt 5, 2018, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Foto: Lenbachhaus © VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Stephan Dillemuth
Der arge Weg zur Erkenntnis, 2012, Foto: Lenbachhaus © VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Stephan Dillemuth
The Pleasures Of Now, 2016 © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.