Blickpunkt:
Interview
Interview
Im Blickpunkt - Portraits werden Persönlichkeiten vorgestellt, die auf unterschiedlichste Weise das kulturelle Leben gestalten und bereichern - dabei oftweit über die Landesgrenze hinaus wirkend. Grundlage für diese Portraits ist ein Fragebogen.
Inhaltsverzeichnis
Max von Milland - Eher so der Libero

13

Thorsten Klentze - Mit Stichsäge und Bohrmaschine

14

Gerti aus Ganz Öd - Ich bleib die Feiertage über hier

15

Die Wellküren - Familienwahnsinn

16

Lizzy Aumeier – Es gibt kein Oben und kein Unten!

17

Tim Fischer - Ich kann mir leider nur selten gerecht werden

18

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Montag 16.01.2017
Max von Milland - Eher so der Libero
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Max von Milland gehört zu jener Spezies, die aus den Bergen kommt, um die Welt zu erobern. Am liebsten mit seinen Songs, wie zum Beispiel „Wia’s Früher Wor“, „Nia Bin I Der“ oder „Wia’s Geaht“. So spricht man in Südtirol, genauer in der Gegend um Brixen, wo Max von Milland geboren wurde. Heute lebt er in München, fährt aber immer wieder liebend gern in die Heimat („Das tut total gut, um zu entschleunigen“). Doch nach kurzer Zeit packt ihn dann wieder die Sehnsucht nach dem Puls der Großstadt. Aber wie sehr er an seiner Heimat hängt, zeigt übrigens der Name seines eigenen Labels: „0472“ - ist die Telefonvorwahl von Brixen. Was Max von Milland, der eigentlich Maximilian Hilpold heißt, für Musik macht? Eine Mischung aus Beatles, Kings of Leon und Jack Johnson – sagt man. Am 1. Februar ist der 31jährige zu Gast in Fürstenfeld. Restkarten gibt es noch …..


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Max von Milland: Hauptfaktor war meine Mutter würde ich sagen.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
MvM: Viele musikinteressierte Menschen.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
MvM: Pauschale Interviewfragen.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
MvM: Das geschlossene JA der Südtiroler zum Verfassungsreferendum in Italien.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
MvM: Das lesen der Fanbriefe.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
MvM: Ich finde die neue Single von Sido und Kool Savas "Masafaka" sehr berührend.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
MvM: Ich höre maßgeblich .wav und .mp3.

KK: Was lesen Sie momentan?
MvM: Fanbriefe.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
MvM: Dass Oasis immer noch keine offizielle Stellung zu den Reunionen-Gerüchten abgegeben haben.

KK: Was freut Sie ungemein?
MvM: Wenn Oasis die Reunion-Gerüchte bestätigen würden.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
MvM: Ja ich hatte mal ein selbstgemachtes Batik-Shirt, wurde mir aber von einem weiblichen Fan vom Leib gerissen :-(

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
MvM: Von Tom Hanks in "Cast Away", sein Zusammenspiel mit Wilson treibt mir immer Tränen in die Augen. Großes Kino.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
MvM: Super wäre so ein Mittel, das einen lange wach hält, über mehrere Stunden und sehr konzentriert arbeiten lässt. Wie so ein Pulver, das man nimmt, um keine Müdigkeit zu verspüren. Das würde sicher viele Menschen interessieren.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
MvM: Ich würde sagen ich bin eher so der Libero. Oft defensiv aber im richtigen Moment offensiv.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
MvM: Die suche ich noch.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
MvM: Um zu wissen was in Politik und Weltgeschehen passiert, besuche ich mehrmals täglich die Nachrichtenseite "Der Postillon". Das sind seriöse und vor allem objektive Nachrichten.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
MvM: Ich würde Max von Milland Texte in allen Schulen zur Pflichtlektüre erklären.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
MvM: Max von Milland - Die ganze Wahrheit und endlich auch auf Hochdeutsch.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
MvM: Imagine all the people sharing all the world.
Autor: Siehe Artikel
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Mittwoch 04.01.2017
Thorsten Klentze - Mit Stichsäge und Bohrmaschine
Thorsten Klentze beherrschte die ganze Breite der akustischen Jazzgitarre, ließ swingende Joe Pass-Passagen ebenso einfließen wie das folkloristische Feuer des Flamenco oder die lyrische Zurückhaltung der klassischen Schule“, war vor einigen Jahren in einer Konzertbesprechung des Gitarristen zu lesen. Der aus Hamburg stammende und seit Anfang der 1980er Jahre bei München lebende Thorsten Klentze, hat sich im Laufe der Jahre einen veritablen Ruf in der Szene erspielt. Seine Alben (unter anderen mit Roger Jannotta, Charlie Mariano, David Friedman, Marika Falk eingespielt) fast ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehend, haben durchweg ausgezeichnete Kritiken bekommen. Zudem unterrichtet er im WERKHAUS in der Leonrodtstraße in München. „Ich bin sehr froh, daß ich meine Musikschule habe“, erzählte er in einem Interview „die mich und meine Familie ernährt und die mir ermöglicht, zumindest jedes zweite Jahr meine aktuellen Kompositionen auf CD zu präsentieren. Die Produktion spare ich mir immer erst zusammen, zahle dann das Studio, den Techniker, die Musiker und so weiter und da die Labels heute kein Risiko mehr eingehen wollen, kriegen sie die Produktion geschenkt, gegen ein paar hundert Freiexemplare.“
Die letzte CD von Thorsten Klentze „Klentze-Jannotta-Tietze“ (Konnex)


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Thorsten Klentze: Die späte 1960er Generation hatte ganz starken Einfluss auf die 1970er. Es war eine hochpolitische Zeit, die Zeit des geteilten Deutschlands, die Anerkennung der Oder/Neiße Grenze als Garant für den europäischen Frieden, das Entstehen und die Auseinandersetzung mit der RAF, deren Sympathisanten und den damaligen Repräsentanten der Politik, die daraus entstehende Friedensbewegung mit ihren Massendemos gegen die Stationierung amerikanischer Atomwaffen in Deutschland und die Anti Atomkraft Bewegung - und ich mitten drin.
Die Musiker dieser Zeit, die ich bewunderte, hatten extremen Einfluss auf ihre Generation. Sie waren „scheinbar“ unabhängig von Kommerzialität, wahnsinnig experimentierfreudig und hochpolitisch.
Als ich 14 Jahre alt war, brachte meine Schwester aus den USA Schallplatten von Paul Simon, Carol King, David Crosby und Joni Mitchell mit. Damit war der Virus gesetzt. Anfang der 1970er Jahre waren wir überzeugt, dass wir mit Musik die Welt verändern würden: „Give peace a chance“. So begann ich die Klampfe gegen das Klavier zu tauschen, übte wie ein Wilder und hatte schon bald erste kleine Auftritte im Denni´s Pan, Logo und anderen Folkclubs in Hamburg.
Die Begegnung mit Hannes Wader, Franz Josef Degenhardt, Ralf McTell und Bert Jansch als 16/17 jähriger gaben mir enormes Selbstvertrauen.
Meine musikalische Welt veränderte sich mit den Klängen des zeitgenössischen Jazz. Ein Konzert und die Begegnung mit Zbigniew Seifert, Wolfgang Dauner und Charlie Mariano wirkte sehr nachhaltig. Auch ein Konzert des Gary Burton Quintetts mit Mick Goodrick, Steve Swallow, Bob Moses und dem ganz jungen Pat Metheny im „Onkel Pö“ in Hamburg waren Intitialzündungen.
Eberhard Webers Gruppe „Colours“, Jan Gabarek und ganz besonders: Toto Blankes „Electric Circus“ waren starke Einflüsse. Mit Toto hatte ich eine besondere Verbindung!

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
ThK: Ich möchte die Ohren und Herzen meiner Mitmenschen für Ungehörtes, Ungewöhnliches öffnen. Ich bin auf der Suche nach neuen Melodie- und Harmonieverbindungen. Der Jazz kann, anders als die moderne zeitgenössische E-Musik, die Menschen durch seine groovenden Elemente in seinen Bann ziehen. Leider fehlt der Mehrzahl meiner Zeitgenossen:
- die Offenheit und Neugierde auf ungewohnte Klänge,
- die Faszination an der Spontanität der frei erfundenen Kommunikation zwischen den praktizierenden Musikern.
Dieses - sich darauf Einlassen - ist äußerst spannend und verändert die Sicht auf unser Leben. Ich wünschte, Jazz wäre etwas populärer, z.B. wie !!! Fußball !!!.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
ThK: Mangelnde Zeit!!! Ich wünschte, ich hätte pro Tag 3 Stunden für mich, von denen meine Mitmenschen nichts wissen. Ich muss sehr oft angefangene oder halbfertige Projekte unterbrechen und komme erst Tage oder Wochen später dazu, sie wieder aufzugreifen. Dann finde ich nicht immer leicht den Anschluss.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?                                                                               
ThK: Die Flüchtlingswelle, die uns im letzten Jahr überrollt hat und die darauf folgenden Reaktionen. Die Unfähigkeit vieler Mitbürger sich vorzustellen, wie es wäre, selbst an Leib und Leben bedroht und zur Flucht gezwungen zu sein. Der unfassbare Rechtsruck in unseren westlichen Gesellschaften. Die Wahl von Donald Trump in den USA. Mich erschüttert, dass sich Menschen trauen, öffentlich ihre Mittelmäßigkeit und mangelnde Bildung zur Schau zu stellen und auch noch stolz darauf sind.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
ThK:
   - In den kreativen Prozessen, wenn nach hartem Ringen um eine schlüssige Lösung, endlich der Knoten platzt und sich mir ein neues, noch nicht dagewesenes Ganzes offenbart.
   - Auf der Bühne, ist es der Moment, in dem die ganze Band im gleichen Puls swingt und man einfach loslassen kann.
   - Beim Unterrichten ist es das Glück, das ich in meinen Schülern wecke, wenn sie über sich selbst  hinauswachsen und plötzlich Fähigkeiten entwickeln, die ihnen vorher unerreichbar erschienen.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
ThK: Ich liebe Kompositionen, musikalische Konzepte, Überraschungen, Witz. Die Stilrichtung ist mir dabei egal. Ich mag keine Monotonie. EMINEM ist für mich ein Gräuel.
Ich liebe die großen Emotionen von Lutawslawski, Esa-Pekka Salonen, Schönberg und Rihm.
Ich liebe die Chorwerke von Fauré, Duruflé bis Penderecki.
Ich liebe den Witz von Béla Bartok, Nino Rota, Martial Solal, Frank Zappa, Mike Patton.
Ich liebe den perfekten Kontrapunkt von Bach und Piazzolla,
Ich liebe die großen Virtuosen des Jazz (müßig, sie alle aufzuzählen).
Ich liebe die Spielfreude und Spontanität des Jazz - durchdachte Formen, Rhythmen und Harmonien, - aber auch die absolute Freiheit, wenn das “große Ganze“ im Focus bleibt.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
ThK: Beides. Als die ersten CDs herauskamen, hatte ich das Empfinden, 60 Minuten durchgehende musikalische Berieselung sei zu lang. Die kleineren zeitlichen Abschnitte von ca. 25 Minuten fördern das bewusstere Hören. Das empfinde ich heute nicht mehr so.
Gesamtkonzepte lassen sich viel besser darstellen und der Zugriff auf die einzelnen Tracks und die Möglichkeit, in den Tracks zu scrollen, sind überzeugend. 

KK: Was lesen Sie momentan?
ThK: Sarah Wagenknecht „Reichtum ohne Gier“, Ingeborg Bachmann „Erzählungen“, Stephen Witt „How the music got free“.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
ThK: Mich ärgert diese freiwillige, kollektive, kommerzialisierte Verblödung der Gesellschaft.
“The Voice of Germany“ ist für mich der Inbegriff der Inhaltslosigkeit. Die Menschen in unserer Gesellschaft hören langweilige Musik.
Leider hat unsere Medienwelt kein Interesse an neuer Musik. Die Radiostationen spielen den ganzen Tag die Musik der 1970er und 1980er Jahre (als ob es heute keine guten Songwriter mehr gäbe). Dadurch haben wir einen Grad der Banalität in unserer Alltäglichkeit erreicht, der wiederum
Banalität erzeugt. Denn wenn man heute im Musikgeschäft erfolgreich sein will, kann man das nur mit der immer gleichen Songwriter-Sülze, mit der wir schon in den 1970er Jahren gelangweilt wurden.
Und wenn ich heute die 60- bis 70jährigen Vokuhilas in ihren viel zu engen Lederklamotten zu „Smoke on the Water“ tanzen sehe, dann denke ich mir: Oh Gott, wie peinlich! Und ich glaube,  den meisten Jugendlichen geht es wie mir.
Musik und Kunst ist im allgemeinen Alltag entbehrlich, also bleibt der Durchschnittskonsument bei dem Sound seiner Jugend hängen. Um neue Sounds zu entdecken, bräuchte man eine gewisse Neugier und Offenheit, die alten Hörgewohnheiten über Bord zu werfen und natürlich Zeit für die Recherche.

KK: Was freut Sie ungemein?
ThK: Ich freue mich jeden Tag darüber, dass ich als freier Mensch meinen Leidenschaften nachgehen kann, Musik zu spielen und zu schreiben. Auch, wenn das Geld immer knapp ist, weil es mir trotz dieser großen Zahl an eigenständigen und ungewöhnlichen Kompositionen, die ich in meinem Leben geschrieben habe, nicht möglich ist, von den Tantiemen zu leben. Ich bin ungemein dankbar für die 70 Jahre Frieden in Europa, die mir das ermöglichen.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
ThK: Ich habe die Regale in meinen Arbeitsräumen aus Leimholzplatten mit Stichsäge und Bohrmaschine so gebaut, dass sie meinen Bedürfnissen entsprechen und es auch noch wohnlich wirkt. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind Sie in welchem Film beeindruckt?
ThK: Mein Sohn Bela ist Schauspieler und natürlich bin ich von ihm beeindruckt.

KK: Trinken Sie lieber Tee oder Kaffee?
ThK: Kaffee.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
ThK: Einen Virus, der die Menschheit infiziert und der demjenigen höllische Kopfschmerzen bereitet, der anderen mit seinem Verhalten schadet.
Oder ein „Backfire System“ für alle Waffen weltweit, damit dieser Kinderkram mal aufhört.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
ThK: Einzelkämpfer.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
ThK: In meinen Ruhephasen. Nachts, wenn keiner anruft oder etwas von mir will. Manchmal in der Sauna oder im Bett. Voraussetzung für die, manchmal blitzartigen Einfälle, sind intensive Arbeitsphasen. Wenn die Einfälle kommen, muss ich sie allerdings sofort notieren, sonst sind sie verloren.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
ThK: So gut wie keine, regelmäßig. Nur bei Bedarf, wenn ich recherchiere.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
ThK: Ich würde dafür sorgen, dass die durch Kultur erwirtschafteten Gewinne fairer verteilt würden. Das betrifft allerdings nicht nur die durch Kultur erwirtschafteten Gewinne..................

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
ThK: Keine Ahnung. Vielleicht:  “Mein Leben als Don Quichot“.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
ThK: Gelassen. In Ehrung und Achtung vor der Menschheit.


Zum weiterlesen:
www.klentze.de
Autor: Siehe Artikel
Mittwoch 21.12.2016
Gerti aus Ganz Öd - Ich bleib die Feiertage über hier
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Gerti aus Ganz Öd ist auf einem Zweieinhalbsiedlerhof aufgewachsen. Sie, die Oma und Muschi die Katz. Kurz nachdem aus dem Zweieinhalbsiedlerhof ein Einsiedlerhof geworden ist, verließ Gerti zum ersten Mal Ganz Öd und fuhr nach München - in der Hoffnung, dort Roy Black zu begegnen, ihrem großen Idol. Den Lebensunterhalt wollte sie sich als Avonberaterin verdienen. Aber am Hauptbahnhof traf Sie Manni, der sich ihrer als Personal Couch annahm. Er erklärt ihr seitdem die Welt, die er selbst nicht versteht, so dass Gerti letztendlich im Vereinsheim, in der Occamstraße 8 landete. Seitdem sind beide kein Herz und keine Seele. Einfach unzertrennlich.


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Gerti: Also wenn ich Faktoren richtig so verstehe, wie ich´s verstehe, dann ist das wohl so gemeint, daß die Oma immer gesagt hat: Alles was Du bischt, bischt Du durch mich…und den lieben Gott.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
G: Ich bleib die Feiertage über hier.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
G: Da meinen Sie bestimmt wenn es regnet oder schneit. Also Schnee ist schon schön an Weihnachten, andererseits.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
G: Die Katz is gschtorbn, und die Oma auch…und am Christkindlmarkt hab ich mir einen blauen Fleck geholt, weil so viele Leute …. .

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
G: Ich arbeite nicht. Wenn ich frei hab.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
G: Roy Black.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
G: Diese Gruppen kenn ich nicht.. Singen die Weihnachtslieder?

KK: Was lesen Sie momentan?
G: Die Adventskalendertür.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
G: Was soll mich ärgern? Haben Sie eine Idee? Machen Sie mir doch mal Vorschläge.

KK: Was freut Sie ungemein?
G: Dass mich nichts ärgert.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
G: Ja natürlich.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
G: Roy Black. Ich weiß zwar nicht, ob er auch in einem Film gespielt hat, aber wenn er hat, dann täte er mir am besten gefallen.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
G: Da müssen Sie sich schon selber was überlegen.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
G: Ich war nicht bei der Bundeswehr

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
G: Weihnachten ist schon schöner mit Schnee, gell?

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
G: Momentan lese ich die Adventskalendertür. Aber das haben Sie mich schon mal gefragt.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
G: Jeder tät einen koschtenlosen Kulturbeutel bekommen an Weihnachten.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
G: Das ist schon ganz schön von Ihnen, daß Sie das fragen, aber ich fahr lieber Zug.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
G: Mit Kerzen und Lametta.


Wenn Sie Gerti kennenlernen möchten: www.heikelacher.de oder www.hilmerlacher.de
Autor: Siehe Artikel
Dienstag 06.12.2016
Die Wellküren - Familienwahnsinn
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Die Wellküren stammen aus dem Brucker Hinterland, genauer aus Günzlhofen. Hier steht zumindest ihr Geburtshaus. Die Drei sind neben den Biermösl Blosn und den Well-Buam ein nicht wegzudenkender wichtiger Teil der Well-Dynastie. Bei dieser vorhandenen Kabarett-Dichte mag sich manch einer fragen, wie es eine Familie schafft, eine derartige Anzahl an politisch gebildeten und professionell agierenden Mitgliedern unter einem Dach großzuziehen. Nun, lassen wir ihnen das Geheimnis. Sie bereichern mit Sicherheit das Leben.
Die Wellküren sind jedenfalls drei Jahrzehnte unterwegs. Und wie sie selbst schreiben: „Sie haben ihn gewonnen. Den 30jährigen Krieg! Gegen Franz Josef Strauß und Streibls Amigos. Gegen den Paragraph 218 und den Musikantenstadl. Gegen Pershing II und den Nato Doppelbeschluss. Gegen Wackersdorf und verseuchtes Milchpulver. Gegen Sauren Regen und das Waldsterben. Gegen die Berliner Mauer und den Millennium Bug. Gegen Aids, Rinderwahn und Vogelgrippe. Gegen Frauen-Diskriminierung und Silikon. Gegen Laktose, Gluten und überhaupt gegen alle Intoleranten.“ Und sie sind bis heute keinen Deut zahmer geworden – bei aller Poesie, die sie verströmen.
Man kann Georg Ringsgwandl nur zustimmen, wenn er ausruft „Für mich sind sie die Madonnas, ja die Madonnen der süddeutschen Volksklassik“. Auf dass es weit über Bayern hinausschallt.
Am 16. Dezember gastieren Burgi, Bärbi und Moni zusammen mit Monika Baumgartner im Veranstaltungsforum Fürstenfeld. Auf dem Programm steht Ludwig Thomas Heilige Nacht. Wer noch keine Karten hat: B E E I L E N!!!


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Burgi: Der glückliche Umstand, dass wir in einer Großfamilie aufwuchsen, in der Musik immer schon einen großen Stellenwert hatte.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
Bärbi: Mit unserem Programm können wir das Publikum für 2 1/2 Stunden vor allabendlichem Idiotenfernsehen, Hassposts, unsinnigem Konsum und Depressionen bewahren.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
Moni: Eiskalte Garderoben, inkompetente Navigationssysteme und immer noch alltäglicher Machismos.  

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
Bärbi: Der Trump-Schock. Der hat uns eiskalt vor Augen führt, dass Demokratie auch bei uns nicht selbstverständlich ist.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
Burgi: Natürlich der Schlussapplaus!

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
Moni: Kraut Sepp, Andrews Sisters, Nina Simone, Janis Joplin und aktuell die Mozart-Arien, gesungen von der jungen Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
Moni: Am liebsten Live!

KK: Was lesen Sie momentan?
Bärbi: Hilary Mantel „Im Vollbesitz des eigenen Wahns“ - da geht’s um Familienwahnsinn ...

KK: Was ärgert Sie maßlos?
Moni: Ignoranz, Intoleranz und Boshaftigkeit - alles was man gerade unter Populismus und „wir sind das Volk“ erlebt.

KK: Was freut Sie ungemein?
Burgi: Dass die Österreicher doch nicht so dumm sind.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
Bärbi: Wir haben das große Glück, dass einer unserer Brüder ein sehr guter Möbelschreiner ist.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
Moni: Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung im Film „4 Minuten“.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
Moni: Ein automatisches Hackbrett-Stimmgerät!

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
Burgi: Wir sind beste Schwestern, Bayerns einzig wahre Schwester-Partei, wir sind DIE MANNSCHAFT!

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
Bärbi: Unter Druck!

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
Moni: Die Seite heißt piqd.de, das ist ein ganz neues Medium, hier kuratieren 100 Journalisten die besten Artikel zu den aktuellen Gesellschaftsthemen im Internet. Handverlesen.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
Burgi: Dass nicht nur die großen Bühnen und Staatstheater subventioniert werden, sondern auch die kleinen unabhängigen Kulturperlen auf dem Land, die eine großartige Arbeit leisten.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
Moni: "15 Wahrheiten“ … weil bei 14 Geschwistern wirklich jeder seine eigene Wahrheit hat.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
Moni, Burgi, Bärbi: Wir hoffen, die guten Gene unserer Mutter geerbt zu haben - wir sagen nur: WELLKÜREN FOREVER ;-)
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Samstag 26.11.2016
Lizzy Aumeier – Es gibt kein Oben und kein Unten!
Elisabeth „Lizzy“ Aumeiers neuestes Programm heißt „Ja, ich will!“. Die oberpfälzer Kabarettistin beschäftigt sich hier mit der gelebten Zweisamkeit des Menschen „ … von dem ersten Aufflackern des Verliebtseins, bis hin zum Witwentum.“
Geboren ist die „Super-Lizzy“ in Neumarkt i.d.O. und studiert hat sie den Kontrabass, mit dem sie als erste Frau am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg auch examinierte. Das Leben als Orchestermusikerin war ihr zu trist. Also wurde sie freischaffende Kontrabassistin, gründete einige Bands und war immer wieder Gast bei den Nürnberger-, Hofer- und Regensburger Symphonikern. Als Bass spielende Kabarettistin ist sie seit Jahren unterwegs. Ihr Repertoire reicht von Led Zeppelin über ACDC bis zur AfD und Donald Trump. Am 16. Dezember ist Lizzy Aumeier in der Germeringer Stadthalle zu Gast. Beginn der Vorstellung: 19.30 Uhr.


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Lizzy Aumeier: Ein abgeschlossenes Studium als Kontrabassistin, die Ernüchterung im Alltag eines Ochestermusikers und der Zuspruch von Gerhard Polt und Michael Well.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
LA: Es gibt kein Oben und kein Unten! Ich solidarisiere mich mit dem Publikum, denn wir haben alle die gleichen Probleme.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
LA: Bei weiblichen Kabarettistinnen wird immer angenommen, dass der Mann die Texte schreibt, das ist bei mir nicht so.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
LA: Der Hass gegen Asylanten im Osten und auf der anderen Seite die Hilfsbereitschaft von so vielen deutschen Menschen.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
LA: Wenn ich morgens aufwache und meinen Text von letzter Nacht immer noch gut finde und wenn ich am Ende eines Auftritts mit meinem Publikum in einer Symbiose verschmelze.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
LA: Barock, Hardrock und alles was Bach geschrieben hat.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
LA: Ganz egal, wenn das Musikstück mich anmacht.

KK: Was lesen Sie momentan?
LA: Eine Biographie über die Vorfahren von Bach.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
LA: Dummheit gepaart mit Ignoranz.

KK: Was freut Sie ungemein?
LA: Das Leben mit meinem Mann und meinem Hund.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
LA: Ja, mit fatalen Ergebnissen.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
LA: Adrian Brodey in der Pianist, Matthias Brandt egal in welchem Film und Senta Berger.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
LA: Ein Mitfühl-Gen.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
LA: Ich kann und mag beides.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
LA: Kurz vor dem Einschlafen.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
LA: Prinzipiell lese ich alles.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
LA: Kultur für Alle, Immer und Überall.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
LA: Der dicke Biber.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
LA: Im besten Falle mit all de´n Schicksalschlägen, die noch vor mir liegen, gut zurecht zu kommen.
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Fotos: Jim Rakete
Donnerstag 17.11.2016
Tim Fischer - Ich kann mir leider nur selten gerecht werden
Tim Fischer ist Chansonier und singt Lieder von Jacques Brel, Hildegard Knef und Sebastian Krämer. Zugleich ist er aber auch ein Künstler, der mit Rollen spielt, sich selbst inszeniert und dabei gerne auch einmal provoziert. Geboren 1973 in Delmenhorst steht der heute in Berlin lebende Sänger seit 28 Jahren auf der Bühne (und vor der Kamera) und hat sich in dieser Zeit eine treue Fangemeinde erobert. Schon 1995 erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis, war Hauptdarsteller im Georg Kreisler-Musicals „Adam Schaf hat Angst“ im Berliner Ensemble und hat sich 2010 ein Hildegard Knef-Programm erarbeitet. Mit seinem Projekt „Songs against AIDS“ engagiert sich Tim Fischer seit Ende der 1990er Jahre sehr intensiv für Aidskranke im südlichen Afrika
Am 24. November ist Tim Fischer zu Gast im Veranstaltungsforum Fürstenfeld und wird mit Sicherheit auch hier dem Urteil Alfred Bioleks gerecht: „Seine Interpretationen haben eine Reife, die es ihm erlaubt, sentimental zu werden, ohne in die Wehleidigkeit abzurutschen und witzig zu sein, ohne albern zu werden.“


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Tim Fischer: Menschen, die mich beeindruckten, Musik, meine Arbeit, meine Liebe, mein Leben.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
TF: Es macht mir Freude, die Fantasie meines Publikums anzuregen. Wenn intensivere Empfindungen ausgelöst werden, stimmt mich das glücklich.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
TF: Mit mir selbst. Mein Anspruch an mich ist sehr hoch und wächst ... Ich kann mir leider nur selten gerecht werden.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
TF: Ich hatte das große Vergnügen, den jungen Boogie-Woogie-Pianisten Dan Popek zu erleben. Seine neue CD kann ich guten Gewissens jedem ans Herz legen, der einen echten Virtuosen zu schätzen weiß.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
TF: Völliges Einverständnis mit meinen Musikern und schließlich die totale Verschmelzung mit meinem Publikum. Ein rauschartiger Zustand.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
TF: Mein Musikgeschmack ist weit gefächert. Besonders gern höre ich Klassik und Jazz. Momentan läuft bei mir das Album „Memento“ von Sebastian Studnitzky in Dauerschleife.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
TF: Ich habe mich aus rein praktischen Gründen von meinem Reisegrammophon verabschiedet und bin nun mit einem iPod unterwegs.

KK: Was lesen Sie momentan?
TF: Uwe Denker „Praxis ohne Grenzen - Medizin in einem reichen Land. Von einem Arzt, der großen Wirkung einer Idee, von Nächstenliebe, Politik und sozialer Gerechtigkeit“ (Edition Wartenau).

KK: Was ärgert Sie maßlos?
TF: Ungerechtigkeit und Ignoranz.

KK: Was freut Sie ungemein?
TF: Positive Entwicklungen.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
TF: Entschuldigung? Ich habe eine Waldorf-Schule besucht. Da erübrigt sich jede weitere Ausführung.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
TF: In den letzten Jahren hat mich Christiane Hörbiger immer wieder verblüfft und berührt. Sie spielt mit viel Gefühl Charaktere mitten aus unserer Gesellschaft.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
TF: Heilmittel gegen Aids und Krebs.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
TF: Mit anderen an einem Strang zu ziehen und auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten ist für mich absolut erfüllend. Da komme ich dann so richtig in Schwung.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
TF: Ohne Druck – spontan – in entspannten Momenten.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
TF: Dafür fehlt mir leider die Zeit.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
TF: Ich würde das ein oder andere freie Projekte fördern (zum Beispiel meins).

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
TF: „Lebenslinien oder Ich erinnere mich an nichts.“

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
TF: Rosig! Sicherlich wird noch alles gut. Da bin ich mir hundertprozentig sicher!
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