Blickpunkt:
Interview
Interview
Im Blickpunkt - Portraits werden Persönlichkeiten vorgestellt, die auf unterschiedlichste Weise das kulturelle Leben gestalten und bereichern - dabei oftweit über die Landesgrenze hinaus wirkend. Grundlage für diese Portraits ist ein Fragebogen.
Inhaltsverzeichnis
Veronika Faber - Das Genre ist mir egal

19

Stefan Waghubinger – Ich glaube an die Chaostheorie

20

The Wild Magnolia Mariachis - Happy Apocalypse

21

Wolfgang Krebs – Bruno, der innere Schweinehund

22

Sissi Perlinger - Aber eigentlich fand ich King Kong noch bezaubernder

23

Stoppok - Dieser ganze Papierkram liegt mir nicht

24

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Samstag 05.11.2016
Veronika Faber - Das Genre ist mir egal
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Bandfoto Simone Roscher
Veronika Faber hat gleich mit ihrem ersten Auftritt einen Preis gewonnen: Sie gewann einen Jodelwettbewerb im Theater im Fraunhofer. Das liegt zwanzig Jahre zurück. Kurz darauf stellte sie ihr erstes Soloprogramm zusammen und tourt seitdem quer durch die Republik. Ihr Repertoire besteht überwiegend aus Chansons und Liedern, wobei sie gern auch weltmusikalische Klänge in ihre Songs mit einarbeitet. In ihrem neuen Programm „Bloß a Mensch“ singt Veronika Faber einen Großteil ihrer Texte in bayrischer Mundart und erweitert so den Begriff des Chansons um eine sehr eigenständige Note. Am Samstag, 12. November ist Veronika Faber & Band zu Gast im Veranstaltungsforum Fürstenfeld. Und mit Sicherheit wird hier auch gejodelt!

KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Veronika Faber: Meine ländliche Herkunft und die bodenständige Erziehung. Außerdem bin ich im Laufe meines Lebens immer wieder Menschen begegnet, die wichtige Prozesse in Gang gesetzt oder mir eine neue Welt eröffnet haben. Und natürlich das Erlebte selbst.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
VF: Ich möchte damit reich und berühmt werden! Im Ernst: Wir haben doch alle Größenphantasien - zumindest schon mal gehabt - mehr oder weniger halt.
„Bloß a Mensch“ ist Titel und Programm. Ich möchte mein Publikum dazu ermuntern, sich selbst und anderen offener und milder zu begegnen. Mit schöner Musik geht das leichter. Meine Lieder handeln immer wieder auch von sogenannten menschlichen Schwächen. Aus denen lässt sich was machen, wenn wir sie uns ein- und zugestehen und den Humor nicht verlieren. Schließlich müssen wir alle irgendwann erkennen: I bin a bloß a Mensch und hob meine Sorgen!

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
VF: Wir können heute die ganze (kulturelle) Welt vom Sofa aus erkunden, das Angebot ist riesig und unübersichtlich, gleichzeitig wird unsere Kulturlandschaft (zumindest in den Medien) immer farbloser und nur noch vom Profit gesteuert. Horrende Mieten, GEMA und andere Auflagen zwingen viele Veranstalter und viele Künstler in die Knie.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
VF: Grundsätzlich beeindrucken mich Menschen, denen Schlimmes passiert, die aber selbst nicht schlimm werden. Die durch die sprichwörtliche Hölle gehen und dabei in der Liebe bleiben können.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
VF: Die Proben und Auftritte mit meiner Band. Dafür lohnen sich alle Widrigkeiten. Es kann aber auch vorkommen, dass ich glückselig berührt in Tränen ausbreche, wenn meine Gruppen, meine Chöre, meine Schüler besonders schön singen.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
VF: Ich höre selten Musik und nie Radio, gehe aber gerne mal in Konzerte und mag besonders „handgemachte“ Musik, bei der die Künstler alles geben. Das Genre ist mir egal.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
VF: Ich habe gerade erst meine alte Plattensammlung aus dem Keller geholt und werde mir wieder einen Plattenspieler anschaffen.

KK: Was lesen Sie momentan?
VF: Eshkol Nevo „Die einsamen Liebenden“ Super! Lesen ist meine zweitliebste Beschäftigung.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
VF: Politik.

KK: Was freut Sie ungemein?
VF: Inspirierende Begegnungen mit interessanten Leuten – vor allem, wenn ich nicht damit rechne, wie z.B. bei einer Fahrt mit dem Zug.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
VF: Ja, ich habe mal viel genäht und gestrickt. Mein Mobiliar besteht hauptsächlich aus den von mir selbst restaurierten Möbeln meiner Oma.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
VF: Holly Hunter und Harvey Keitel in „Das Piano“.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
VF: Einen „Staubfresser“.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
VF: Sagen wir mal so: Ich würde gerne öfter in guten Teams playen.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
VF: Auf dem Fahrrad oder beim Wandern.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
VF: Blogs nie und Websites nur beruflich. Ich stehe mehr auf Bücher – in Papierform.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
VF: Alles! Aber vor allem das Bildungssystem und die Verteilung der Staatsgelder.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
VF: Tiefe Wasser, aber nicht still.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
VF: Siehe Antwort auf Frage 2☺. Ansonsten wünsche ich mir das Gleiche wie alle Menschen auf dieser Welt: Gesund und in Frieden zu leben!
Autor: Siehe Artikel
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Dienstag 25.10.2016
Stefan Waghubinger – Ich glaube an die Chaostheorie
Stefan Waghubinger ist Österreicher, lebt aber seit 30 Jahren in Deutschland. Deshalb betreibt er Österreichisches Jammern und Nörgeln mit Deutscher Gründlichkeit“, ist auf seiner Homepage zu lesen. Das klingt so, als hätten sich zwei gesucht und auch gefunden. Mit achtzehn hatte der in Steyr geborene Waghubinger seinen ersten Kabarettauftritt, mit einunddreißig erschien sein erstes Kinderbuch und die ersten Cartoons, mit achtunddreißig wurde er Theaterpädagoge.
Seit 2010 ist er wieder kontinuierlich als Kabarettist unterwegs. In seinem neuen Programm, „Außergewöhnliche Belastungen“, beschäftigt er sich mit den Niederungen der eigenen Steuererklärung, an der man schon die Welt erklären kann. „Philosophie und Humor der Steuerklasse 1“ bescheinigt ihm der Böbblinger Anzeiger. Am Mittwoch, 9. November wird Stefan Waghubinger zu Gast im Kulturforum Planegg sein.


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Stefan Waghubinger: Ich glaube da an die Chaostheorie. Das was wir geworden sind, ist zu einem großen Teil durch die Umwelt bestimmt, aber eine kleine Veränderung in einem Detail hätte alles ganz anders kommen lassen. Meine Kindheit in Österreich, ein theologisches Studium, die Betreuung von verhaltensauffälligen Jugendlichen, meine eigenen Kinder, alles das hat sicher einen Einfluss gehabt, aber ebenso Bücher, die ich gelesen habe, Filme, Radio, Gespräche. Die Frage ist spannend, aber leider unmöglich zu beantworten.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
StW: Ich möchte mit meinem Bühnenprogramm wie ein Maler ein Bild von der Wirklichkeit, wie ich sie sehe, zeichnen. Wenn es gut gelingt, dann erkennen die Menschen darin etwas wieder und lachen vielleicht, oder sie stellen einen kleinen Teil ihrer bisherigen Weltsicht in Frage.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
StW: Nun, ich würde sagen, die Widrigkeit ist das Publikum. Es ist jeden Abend anders, mal ist es groß, dann wieder klein, manchmal laut, dann wieder sehr leise. Man weiß nie, wie es reagieren wird, aber genau diese Widrigkeit macht diese Arbeit so schön.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
StW: Ich habe in meinem Programm von einem Tante Emma Laden erzählt, in dem wir als Kinder einkauften. Das wurde auf 3Sat ausgestrahlt und am nächsten Morgen traf ich völlig zufällig nach 30 Jahren zum ersten Mal wieder den Sohn der verstorbenen "Tante Emma" und er zeigt mir den Laden, der schon lange geschlossen ist, aber in dem noch das Meiste so war wie früher. Dann erzählte er mir, dass seine Mutter im Widerstand gegen den Nationalsozialismus war und schon auf dem Weg ins Konzentrationslager Mauthausen war, aber wieder zurück geschickt wurde, weil ihr gehörloser Arbeitgeber (ein Ladenbesitzer, der an die Bauern verkauft hat) sich weigerte sein Geschäft zu öffnen, wenn sie nicht mehr da ist. Das hat mich sehr berührt, weil mein Vater auch gehörlos ist und sie mir nie davon erzählte.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
StW: Wenn der Abend vorbei ist, ich den Eindruck habe, dass es schön war, anschließend noch ein paar Gespräche waren und ich dann alleine zu meinem Hotel gehe.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
StW: Ich höre viele Arten von Musik aber sehr gerne auch Deutschsprachige. Sebastian Krämer oder Simon und Jan oder Uta Köbernick sind wunderbare Kollegen, die mich oft im Auto begleiten, obwohl sie gar nicht da sind.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
StW: CD, das ist im Auto auf manchmal holprigen Straßen günstiger.

KK: Was lesen Sie momentan?
StW: Eine kurze Geschichte der Menschheit.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
StW: Ich glaube, wenn es Dinge gäbe, die mich ohne Maß ärgern würden, dann sollte ich nur unter Aufsicht aus dem Haus gelassen werden. Zum Glück ärgern wir uns meistens sozusagen sozialverträglich. Ich ärgere mich eher selten, vielleicht kann ich aber auch nur schwer zulassen, denn wenn ich mich ärgere, dann meistens über den Ärger anderer. Das ist vielleicht der dümmste Ärger, den man haben kann.

KK: Was freut Sie ungemein?
StW: Wenn ich beim Schreiben eine schöne Idee habe, bei der ich selber, obwohl ich sie mir gerade ausgedacht habe, schmunzeln muss. Das ist Freude. Wenn ich selber darüber staune, dann ist es sogar kurz Glück.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
StW: Ich habe früher Bücher gesammelt und die Regale selber gebaut und für die Kinder das Kinderzimmer alle paar Monate umgebaut, aus den Hochbetten ein Schiff gebaut, oder einen Urwald, mit Seilen und Brücken. Meine Schreibtische habe ich immer aus Schränken und Holzplatten gebaut und wenn ich auf dem Sperrmüll etwas sehe, dann überlege ich automatisch, ob ich das zu irgendwas umbauen könnte.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
StW: Da gibt es viele, aber Tom Hanks in Forrest Gump ist einer davon.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
StW: Koffer, die selbständig neben einem her rollen, das wäre eine praktische Erfindung, die ich gut gebrauchen könnte. Selber würde ich gerne eine Pille erfinden, die uns von einem Teil unseres evolutionären Erbes befreit, zum Beispiel nie zufrieden sein zu können.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
StW: Ich habe eine Agentur, die für mich die Termine vereinbart, Veranstalter die Werbung machen und den Raum zur Verfügung stellen und viele tolle Kolleginnen und Kollegen, aber beim Schreiben und auf der Bühne ist man doch alleine. Aber das ist nicht schlimm. Wenn man das nicht mag, wird man diesen Beruf wahrscheinlich ohnehin nicht wählen.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
StW: Wenn ich mit einer Frage durch den ganzen Tag gehe. Irgendwann kommt dann manchmal unerwartet, manchmal nach langem Überlegen, eine gute Antwort.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
StW: Am liebsten lese ich in Wikipedia. Da geht es meistens um Dinge, wie sie an sich sind, oder waren und nicht wie in den Nachrichten um Umstände, wie sie gerade heute sind. Also es ist wesensmäßiger und damit für mich interessanter. Ich überlege dann immer, was ich denn noch nicht weiß und dann lese ich darüber. Ich glaube, ich werde irgendwann der erste Mensch sein, der Wikipedia ausgelesen hat.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
StW: Ich würde Subventionen für Österreichische Künstler, die in Deutschland spielen, dramatisch erhöhen.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
StW: "Ich weiß es ja auch nicht"

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
StW: Vergänglich.
Autor: Siehe Artikel
Sonntag 16.10.2016
The Wild Magnolia Mariachis - Happy Apocalypse
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The Wild Magnolia Mariachis existieren seit 1997. Fast zwei Jahrzehnte, mit kurzer Unterbrechung nur, bewegt sich die achtköpfige Band in einem Spannungsfeld von Boogie, Südstaatenrock, Rockabilly und Soul. Eine Mischung, die in der Vergangenheit schon manchen Saal zum (über-) kochen brachte. Nicht zuletzt aus diesem Grund standen sie mit Ten Years After, Steppenwolf oder Dritte Wahl auf der Bühne. Über ihr letztes Album „Boogie Indians“ war im deutschen Musikmagazin bluesnews zu lesen: „Leute, die`s wild brauchen, werden „Boogie Indians“ lieben. Und Leute, die Zwischentöne, Tanzbares und Können brauchen, wird es nicht anders gehen.“
Am 28. Oktober werden The Wild Magnolia Mariachis in voller Besetzung (SUDI (Vocals, Guitars), TITO (Giutars, Vocals), ROQUE (Bass), MOSQUITO (Keyboards), CHRISTOS (Drums), ANGELICA (Baritone Saxophone), WALTER (Trumpet), OLLI (Tenor Saxophone) und MANITO (Blues harp) im Kulturzentrum am Olchinger Mühlbach (KOM) auftreten. Christian Sudendorf (SUDI) hat sich hat zuvor noch unseren Fragen gestellt.

KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Christian Sudendorf: Viel Rock'n'Roll hören und keine Kompromisse eingehen! Heutzutage klingen alle gleich, weil durch Youtube und all diesem Krimskrams alles zugänglich ist und jeder alles können will. Dadurch klingen alle gleich! Wenn du zu einer Mariachis Show gehst, kriegst du eine Rock'n'Roll show geboten, so wie es sich gehört!!!!

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
ChrS: Jeder der Bock auf Spaß und Rock'n'Roll hat ist herzlich eingeladen, in die Welt der Wild Magnolia Mariachis einzutauchen.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
ChrS: Familie, Alter, Zeit und deutlich weniger Auftrittsmöglichkeiten als noch in den Neunzigern. Aber so geht es allen.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
ChrS: Dass wir immer noch in der Lage sind neue Rock'n'Roll Songs zu schreiben, die frisch klingen und Coverversionen unseren eigenen Stempel aufzudrücken. Das ist nach so langer Zeit nicht selbstverständlich und beeindruckt mich immer wieder.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
ChrS: Live spielen und das Bier danach.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
ChrS: Hören tun wir so ziemlich alles, na ja fast alles, aber der Fokus liegt ganz klar auf Rock'n'Roll, Classic Rock, Rockabilly, Soul, Blues.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
ChrS: CD. Mein Plattenspieler eiert ein wenig und die meisten haben gar keinen mehr.

KK: Was lesen Sie momentan?
ChrS: "Born To Run" von Bruce Springsteen

KK: Was ärgert Sie maßlos?
ChrS: Ungerechtigkeit.

KK: Was freut Sie ungemein?
ChrS: Dass es mehr Leute gibt als man denkt, die so ticken wie wir.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
ChrS: Aber ja doch! Gerade in den Achtzigern hat sich jeder seine Kutte selbst zusammengestellt....
Unsere Saxophonistin ist mal auf einer Party in meine Gitarre geplumpst und hat so den Hals abgebrochen, der Corpus ist jetzt ein Aschenbecher in einer Kneipe .... na ja, jetzt darf man ja nicht mehr in Kneipen rauchen … .

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
ChrS: Oh Gott. Kann man nicht beantworten … zu viele gute Filme mit zu vielen guten Schauspielern mit leider oft zu durchsichtigen Drehbüchern

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
ChrS: Zeitmaschine

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
ChrS: Einzelkämpfer!!!! Mit ein bisschen Team im Rücken!

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
ChrS: Wenn man es am wenigsten erwartet und es gerade überhaupt nicht passt einen Einfall zu haben.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
ChrS: Nicht viele … irgendwas mit Gitarren und Musik.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
ChrS: -

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
ChrS: Happy Apocalypse.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
ChrS: Ich stelle sie mir lieber gar nicht vor, sondern leb mal fröhlich vor mich hin, die Zukunft kommt schon früh genug und ich hoffe unsere Kinder haben dann noch eine!
Autor: Siehe Artikel
Sonntag 02.10.2016
Wolfgang Krebs – Bruno, der innere Schweinehund
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Wolfgang Krebs wird am 11. Oktober in Fürstenfeld zum letzten Mal sein Programm „Können Sie Bayern“ präsentieren, in dem er die parodistische Dreifaltigkeit der bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber, Beckstein und Seehofer aufs Korn nimmt. Hier wird der tägliche Überlebenskampf in weiß-blau geprobt und, wer will, kann sich zugleich den Bayern-TÜV abnehmen lassen. Die Mainpost schrieb über einen dieser Auftritte im April: „Wolfgang Krebs gefiel in beeindruckender Wandlungsfähigkeit in vielen Rollen: Angela Merkel, Horst Seehofer, Günther Beckstein, Markus Söder, Meggy Montana und als Gemeinderat Schorsch. Alles in den Schatten stellte er allerdings mit seiner an Brillanz kaum zu überbietenden Rolle als Edmund Stoiber.“ Wer dieses Programm schon immer einmal erleben wollte: Letzte Gelegenheit am 11.10. in Fürstenfeld.
Ab November gibt’s dann nämlich das neue Programm, „Die Watschenbaum-Gala“. „Wer schießt den größten Bock, verzapft den aberwitzigsten Unsinn, redet das dümmste Zeug? An diesem Abend werden verschiedene Kandidaten gesammelt und präsentiert - wie bei einer Oscar-Verleihung in festlichem Rahmen. Nachdem alle Kandidaten hinreichend geschmäht wurden, stimmt das Publikum ab, und der Ministerpräsident des ehemaligen Bayern schreitet zur Anti-Laudatio und Überreichung in (geistiger) Abwesenheit“, ist im neuen Programm nachzulesen. Klingt komisch, ist mit Sicherheit komisch. Denn natürlich sind sie auch hier wieder alle mit von der Partie: Seehofer, Stoiber, Söder, der Schorsch Scheberl und der Meggy Montana.


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Wolfgang Krebs: Meine Geburt, mein Teddybär, meine Sehschwäche, meine Schüchternheit und ein unfassbares Schweineglück!

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
WK: Lachen machen.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
WK: Mit meiner Faulheit. Lieber grabe ich zum zehnten Mal den Garten um oder streiche den Swimming-Pool in gefülltem Zustand neu, als mich an den Schreibtisch zu setzen oder auf eine Bühne zu gehen. Wenn er aber siegt, der Bruno (so heißt mein innerere Schweinehund), dann gibt es keine schönere Betätigung!

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
WK: Mein runder Geburtstag. Ich habe 100 Gäste eingeladen (also vier pro Lebensjahr…), und der Abend war so, wie ich ihn mir gewünscht habe: lustig, aufregend, rührend und überraschend!

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
WK: Wenn mir Menschen sagen: Das war ein schöner Abend!

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
WK: Viel! Von fast allem! Neues, Altes, Wildes, Ruhiges. Und Chris Roberts!

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
WK: Meinen Ohren ist der Tonträger egal.

KK: Was lesen Sie momentan?
WK: Geburtstagskarten.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
WK: Wenn Menschen von „Paradigmenwechsel“ reden, wenn sie Änderung meinen.

KK: Was freut Sie ungemein?
WK: Wenn Menschen von Änderung reden, wenn sie Änderung meinen.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
WK: Kleidung nicht, Möbel viel! Auch den Stuhl, auf dem ich momentan sitze.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
WK: Heinz Erhardt in „Drillinge an Bord“.

KK: Trinken Sie lieber Tee oder Kaffee?
WK: Ja.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
WK: Ein Gerät zur Vermeidung der Wellenbildung beim Einsteigen in die Badewanne.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
WK: Einzeln hat man schon verloren.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
WK: In einer entspannten.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
WK: Deutsche Bahn, Ebay und Internet Movie Data Base.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
WK: Weniger Geld für die Theater in den Metropolen, mehr Geld für Theater in der Provinz. Mir fällt gerade ein – das ist ja Sache der Länder und der Kommunen. Dann müsste ich zusätzlich noch ändern, dass das Sache der Länder und Kommunen ist.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
WK: Hab ich schon. Der Titel: „Nur Bayern im Kopf“.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
WK: Wie die Vergangenheit, nur anders.
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Donnerstag 08.09.2016
Sissi Perlinger - Aber eigentlich fand ich King Kong noch bezaubernder
Sissi Perlinger polarisiert. Und das ist gut so! Für die einen ist sie eine „postfeministische Entertainerin“ (Spiegel), für die anderen ist sie ganz einfach ein „Allround-Talent“ (Berliner Kurier). In ihrer beruflichen Vita ist nachzulesen, dass sie Kabarettistin, Comedian, ernste Schauspielerin,  Sängerin (mit dreineinhalb Oktaven), Tänzerin, Musikerin, Buchautorin, Kostümdesignerin, Moderatorin, Bühnenschamanin, Skurril Entertainerin sei. Noch Fragen?
Auf jeden Fall tourt „Prinzessin Lillifee“, wie sie sich selbst nennt, seit Jahrzehnten quer durch die Republik und zeigt „Wie Lachen das Altern erleichtert“ (Deutschlandfunk). Das Publikum ist begeistert und altert tatsächlich leichter! Geboren in Furth am Wald hat sie schon von Kindesbeinen an getanzt und gesungen. „Ich habe natürlich die gesamte Faschingskiste meiner Mutter aufgetragen. Ich bin sehr gern mit bodenlangen Abendkleidern – mit einem Papageien auf dem Hut und einem kleinen Waschbär auf der Schulter – herumgelaufen.“ Daran hat sich bis heute nur wenig geändert. Am Freitag 16. September ist Sissi Perlinger mit ihrem Programm „Ich bleib dann mal jung“ zu Gast im Stockwerk Gröbenzell.


KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Sissi Perlinger: Meine Seele hat sich Eltern rausgesucht, die mich in Frieden gelassen haben.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
SP: Ich möchte mein Publikum inspirieren und so dolle zum Lachen bringen, dass ihr Immunsystem 2 Wochen lang gestärkt ist.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
SP: Keine, daran merke ich dass ich mit dem was ich tue auf dem richtigen Dampfer bin.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
SP: Das meine Hände mit den Schlagzeugstöcken inzwischen echt schnell wirbeln können und dass ich plötzlich Dinge spiele, die ungeplant einfach aus mir raus brechen.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
SP: Wenn mir ne geile Pointe einfällt und ich laut lachen muss.

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
SP: Ich mache nur noch selber Musik, das Hören strengt mich an seit dem ich 3 Jahre lang einen schweren Tinnitus hatte.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
SP: Ich lausche gerne den gezupften Klängen meiner Nylon Gitarre.“

KK: Was lesen Sie momentan?
SP: Ich habe grade durch Zufall aus verschiedensten Richtungen 4 Bücher von Luisa Francia bekommen.

KK: Was ärgert Sie maßlos?
SP: Nix mehr. Ich arbeite seit vielen Jahren daran mich nicht mehr aufwühlen zu lassen, sondern mir nur noch beim Ärgern zuzuschauen und dann eine lustige Kabarett Nummer darüber zu schreiben.

KK: Was freut Sie ungemein?
SP: Wenn Leute mir sagen, dass meine Show das Schönste war, was sie je gesehen haben. Dann bin ich sehr glücklich, weil die ganze Liebe, die ich da rein gesteckt habe, angekommen ist.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
SP: Ich habe früher alle meine Kostüme selber gemacht, heute habe ich Profi Schneider am Start aber ich bastele mir noch immer gerne alle möglichen privaten Sachen zusammen.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
SP: Adrien Brody in King Kong. Er ist so wunderbar verliebt in Naomi, aber eigentlich fand ich King Kong noch bezaubernder.

KK: Trinken Sie lieber Tee oder Kaffee?
SP: Ich trinke sehr viel Tee, aber am Nachmittag auch gerne mal nen Kaffee.

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
SP: Ich würde gerne eine Maschine erfinden, mit der man Plastikmüll zu stabilen Platten pressen kann, um dann daraus Häuser bauen zu können. Dann könnte man in Indien sehr vielen Menschen ein Dach über´m Kopf geben und der Müll würde weniger werden.

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
SP: Ich war schon als Kind ein Einzelgänger und bin nur allein im Wald rum gestromert.

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
SP: Das ist völlig unberechenbar! Es ist oft gut wenn Trubel herrscht und ich mich nur hinsetze und zuschaue, aber ich lebe auch oft Monate lang sehr zurückgezogen und arbeite täglich viele Stunden, da werden die Synapsen auch gut geölt. Wichtig ist immer was zum Aufschreiben dabei zu haben.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
SP: Ich habe eine private Facebook Seite und kenne alle meine Freunde wirklich persönlich. Was die so posten ist sehr informativ hochinteressant und inspirierend. Das lese ich immer wieder sehr gern.

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
SP: Ich würde den kleinen freien Theatern und Musikbühnen viel mehr Subventionen zukommen lassen, denn dort entsteht Kunst, die unseren Alltag reflektiert und die Themen behandelt, die die Menschen heute beschäftigen.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
SP: Jeden Tag ein Hühner Dapperl in die richtige Richtung.

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
SP: Ich möchte mit meiner englischen Show endlich auf Welt-Tournee gehen.
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Montag 29.08.2016
Stoppok - Dieser ganze Papierkram liegt mir nicht
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Stefan Stoppok ist deutscher Liedermacher. Hört man seine Songs – am besten Live – dann will die Bezeichnung nicht immer passen. Denn Stoppok ist ebenso Rocker, als auch Entertainer, er erinnert mal an Helge Schneider, dann wieder spielt er Blues oder einen schnoddrigen Reggae. Seine Texte sind wie die Bücher von Wilhelm Genazino: Hart an der Realität, humorvoll bis satirisch, geduldig, erfolgreich, individuell, manchmal traumverloren. Ein singender Flaneur und genialer Schwarzmaler, der das Leben so nimmt wie es ist – aber Haltung zeigt.
Seit 2008 kommen Stoppok & Artgenossen nach Landsberg und geben ein ganz besonderes Konzert. Zwischen zehn bis fünfzig Musiker teilen sich dann die Bühne im alten Stadttheater und lassen die fast vergessene Sessionatmosphäre wieder aufleben. Am 2. Oktober ist es wieder soweit. Diesmal sind als Gäste mit dabei: Arthur Brown (ja, genau der von THE CRAZY WORLD OF ….), Christina Lux, Martin Gallop & Azhar Kamal. Eine illustre Schar wie immer, die viel (gute) Musik und Spaß verspricht (Es gibt noch einige Stehplätze!!! Zu reservieren hier!

KultKomplott: Welche Faktoren waren ausschlaggebend, dass Sie wurden, was Sie heute sind?
Stoppok: Der frühe Tod meines Vaters, ich war 12 und ich fing an, intensiv Musik zu machen, um den Schmerz auszuhalten. Dann waren meine Jahre als Straßenmusiker mit Sicherheit auch sehr ausschlaggebend für meinen weiteren Werdegang.

KK: Wen bzw. was möchten Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
ST: Dazu habe ich keine klare Vorstellungen.

KK: Mit welchen Widrigkeiten müssen Sie sich bei Ihrer Arbeit am häufigsten auseinandersetzen?
ST: Mit dem Finanzamt, bzw. mit der Buchhaltung – dieser ganze Papierkram liegt mir nicht. Sonst gibt es so gut wie keine Widrigkeiten.

KK: Welche Erlebnisse haben Sie zuletzt stark beeindruckt?
ST: Eine Studiosession in Jackson Brownes Groovemaster Studio in Santa Monica, Los Angeles.

KK: Welches sind die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
ST: Eindeutig die Momente auf der Bühne!

KK: Hören Sie Musik und wenn ja, welche Art von Musik mögen Sie besonders?
ST: Jede Form von Musik, bei der man klar spüren kann, dass da jemand mit ganzer Seele dabei ist.

KK: Hören Sie eher CD oder Vinyl?
ST: Da es nicht alles auf Vinyl gibt, hält es sich die Waage.

KK: Was lesen Sie momentan?
ST: Nix. Ich bin überzeugter Nicht-Leser, außer die Tageszeitung und natürlich Briefe und E-Mails.....

KK: Was ärgert Sie maßlos?
ST: Dummheit gepaart mit Ignoranz!

KK: Was freut Sie ungemein?
ST: Wache Menschen, die Verantwortung für sich und andere übernehmen.

KK: Haben Sie jemals ein Kleidungs- bzw. Möbelstück selbst gemacht?
ST: Möbelstücke schon viele, Tische, Bänke, Regale, Schränke und Kleidungsstücke nur selber entworfen.

KK: Von welchem Schauspieler / welcher Schauspielerin sind sie in welchem Film beeindruckt?
ST: Ralf Richter in „Bang Boom Bang“.

KK: Trinken Sie lieber Tee oder Kaffee?
ST: Kaffee!

KK: Was würden Sie gern erfinden, was es Ihrer Meinung bisher noch nicht gibt?
ST: Ein Anti-Grützen-Programm!

KK: Fühlen Sie sich eher als Einzelkämpfer, oder Teamplayer?
ST: Schwer zu sagen, ich kann beides gut!

KK: In welcher Situation haben Sie die besten Einfälle?
ST: Es gibt keine spezielle Situation dafür.

KK: Welche Websites oder Blogs lesen Sie?
ST: Tagesschau.de

KK: Was würden Sie ändern, wenn Sie für einen Tag Staatsminister für Kultur wären?
ST: Jegliche Form von Kultur gleichermaßen subventionieren.

KK: Wenn Sie eine Autobiographie schreiben würden, wie wäre der Titel?
ST: Kann ich hier nicht schreiben, sonst klaut mir einer den Titel, der ist genial!

KK: Wie stellen sie sich die Zukunft vor?
ST: Noch mindestens 20 Jahre genauso wie bisher!
Autor: Siehe Artikel
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.