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Inhaltsverzeichnis
Germering: Max Hacker – Meister ihres Fachs

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Puchheim: Mames Babegenush – Virtuosen mit Herz

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Puchheim: Quadro Nuevo – Alle Jahre wieder …...

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Iffeldorf: Lassus Chor – Zwischen Glanz und Andacht

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Landsberg: Thomas Siffling - Clubtauglich

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Fürstenfeld: Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger – Kreative Einheit...

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Samstag 16.12.2017
Germering: Max Hacker – Meister ihres Fachs
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Germering. Vor sechzig Jahren erschien eines der großen Trio-Alben im Jazz. Im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens: Das Tenorsaxophon, gespielt von Sonny Rollins. „Way Out West“ hat Generationen von jungen Tenoristen beeinflusst. Und selbst heute noch ist Rollins auf Tour und spielt und spielt und spielt – seine Musik.
Mit Sicherheit dürfte auch Max Hacker aus Berlin dieses Album kennen. Denn ähnlich wie Rollins spielt auch der Berliner das Tenorsaxophon. Zudem arbeitet er mit Bass und Schlagzeug, zumindest momentan, im eigenen Trio. Ohne Klavier! Wie Rollins damals. Doch kompositorisch zieht es Hacker eher in Richtung John Coltranes, wie gestern zum Abschluss der diesjährigen Reihe „Jazz It“ in Germering, und zu Thelonius Monk, dem genialen Pianisten und einstigen Begleiter sowohl Sonny Rollins als auch John Coltranes. Von beiden hatte Max Hacker einige Kompositionen im Repertoire-Gepäck und beide interpretierte er mit Bassist Lars Gühlcke und Schlagzeuger Roland Schneider auf eine eigene, ganz individuelle Weise.
Sicher, etwas Mut gehört prinzipiell dazu, sich an diesen Giganten zu probieren. Doch gleichzeitig bietet diese Art der Besetzung eine enorme Freiheit, den Stücken seinen ganz persönlichen Stempel aufzudrücken. Ökonomisch, fantasievoll, frei. Max Hacker greift neben dem Tenor zwischenzeitlich auch zur Bassklarinette und zur Alt-Flöte und erweitert dadurch das Klangspektrum seines Trios deutlich.
Auffällig ist, bei aller spieltechnischen Versiertheit, die Zurückhaltung, mit der sich der Instrumentalist den Vorgaben widmet. Hacker formt aus den Themen wunderbar flüssige, verspielte, dabei aber konsequent aufgebaute Solos. Er findet die Balance zwischen einer elegisch süffisanten und einer übermütig aufschäumenden Spielhaltung. Seine Phrasierung wirkt eher nachdenklich, gelassen und bemerkenswert strukturiert. Selbst ein Stück, das er inhaltlich als Free-Jazz anmoderiert, verströmt etwas sinnlich spannungsgeladenes, eine gewisse Coolness – statt reizüberflutendem Muskelspiel. Er besitzt zudem einen bodenständigen Ton, der dem mittleren Tempo ein an der Realität ausgerichtetes Lebensgefühl vermittelt.
Unterstützt und angetrieben wird Max Hacker von seinen beiden Partnern am Bass und Schlagzeug. Sie arbeiten hart, wirbeln rhythmischen Staub auf, swingen ungebunden, inspirieren und provozieren. Sie füllen Lücken und wechseln die Tempi und ein Schlagzeug als Solostimme einer Ballade, wer hat so etwas schon gehört?
Das Trio löst gemeinsam die Konturen auf, spielt an den ausgefransten Rändern der Kompositionen, da hier die größtmögliche Freiheit herrscht. In diesem Areal sind sie die Meister ihres Fachs.
Ein wunderbarer, beflügelnder Abschluss der diesjährigen Reihe, der zugleich schon neugierig auf das Kommende macht. Übrigens war es das insgesamt 90. Konzert, das in Germering unter der Überschrift „Jazz It“ stattfand. Gratulation!
Jörg Konrad
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Freitag 15.12.2017
Puchheim: Mames Babegenush – Virtuosen mit Herz
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Puchheim. Es ist ein schier unerschöpflicher Fundus an jungen Musikern, auf den die Bluestrings zugreifen können. Nachdem die geplante Vorband am gestrigen Abend zum Mames Babegenush-Konzert abgesagt hat, präsentierte Bluestrings-Chef Frank Wunderer ein Quartett, bestehend aus zwei Geigen, Kontrabass und Cajun/Flöte. Allesamt Mitglieder der Bluestrings. Eine knappe halbe Stunde erfrischende Melodien, von Django Reinhardts und Stéphane Grappellis "Minor Swing", über Gershwins "Summertime" bis hin zu dem Swingstück "Bei Mir Bistu Shein" und eigenen Kompositionen. Eine stimmige und vitale Einleitung, die wieder einmal verdeutlichte, wie effektiv die Jugendarbeit dieses Jazz-Streich-Orchesters ist.
Dann Mames Babegenush. Das dänische Sextett hat auf Rock- und Jazzfestiavls gespielt, es erhielt beim  „2nd International Jewish Music Competition“ in Amsterdam den Publikumspreis, die Band fürchtet sich nicht vor elektronischem Instrumentarium und arbeitete zuletzt mit einem klassischen Streichquartett. Am liebsten treten Mames Babegenush aber, wie gestern in Puchheim, „unplugged“ auf. Im PUC gastierte die weitgereiste Klezmerband in der Reihe „Jazz Around The World“. Jüdische Musik aus dem Osten Europas, aber auch Folklore vom Balkan, ein wenig Rock`n Roll-Zauber, südamerikanische Rhythmen und melancholische Nachdenklichkeiten hatte die Formation im musikalischen Gepäck.
Diese herausfordernde Grenzenlosigkeit ist bei Mames Babegenush Programm. Und damit stehen Emil Goldschmidt und seine Instrumentalisten ganz in der Tradition des Klezmer. Denn auf seiner weltumspannenden und nicht immer ganz freiwillig angetretenen Weltreise hat sich diese Musizierform den kulturellen Gegebenheiten vor Ort immer wieder neu angepasst. So klingt der Klezmer überall ein wenig anders und ist, neben dem Jazz, im Grunde Weltmusik, und war dies auch schon, als diese Vokabel noch gar nicht ins öffentliche Bewusstsein vorgedrungen war.
Mit Klarinette, Saxophon und Flügelhorn sind Mames Babegenush bei den Möglichkeiten der melodischen Stimmführung flexibel und fast schon orchestral. Egal ob Lukas Rande (Saxophon), Bo Rande (Flügelhorn) oder eben Emil Goldschmidt (Klarinette) – jeder einzelne von ihnen ist Virtuose mit Herz, kann sich aber auch deutlich hörbar dem Gruppengedanken der Band unterordnen.
Doch das eigentliche Merkmal des Sextetts sind deren betörende Frische und mitreißende instrumentale Fabulierkunst, die sich die Band über die Jahre ihres Bestehens erhalten hat. Fast rebellisch kosten die einzelnen Mitglieder die Möglichkeiten der Improvisation aus, währenddessen Andreas Mollenhoj (Bass) und Christian Horsted (Schlagzeug) zeitweise zwar dezent, aber ununterbrochen voranschreitend mit schnellen und ungraden Metren für das rhythmische Fundament sorgen. Aus dem Fließenden wird bei Mames Babegenush Glühendes, aus einer Idee ein aufbrausender Vulkan. Die Melodien explodieren förmlich, aus der einstigen Wandermusik wird schweißtreibende Tanzmusik. Und Nicolai Kornerup (Akkordeon), von dem ein Großteil der Kompositionen stammt, spielt umwerfende Einleitungen, feurige Harmonien und Solos, die Naturereignissen nahe kommen.
Der Auftritt der Gastsängerin Andrea Pancur gibt dem Publikum dann die Möglichkeit ein wenig zu verschnaufen, bevor der Klezmer-Groove wieder an Fahrt aufnimmt und die vitale Lebenslust jede Form der Trauer lustvoll wegspült.
Jörg Konrad
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Montag 11.12.2017
Puchheim: Quadro Nuevo – Alle Jahre wieder …...
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Fotos: Martin Gebhardt
Puchheim. Zauberhafte Klänge aus verschiedenen Jahrhunderten und fernen Welten präsentierten am Freitagabend Quadro Nuevo im Puchheimer Kulturcentrum PUC. Das Quartett unternahm eine musikalische Reise durch die westlichen und östlichen Kulturen. Ohne Argwohn und Skepsis zeigte sich Musik als die Grundlage einer wirksamen Völkerverständigung. Harmonische Ausgewogenheit trotz scheinbarer Gegensätze, zwischen orientalischer Folklore, Jazzimprovisationen, christlicher Weihnachtstradition oder südamerikanischem Bossa Nova. Quadro Nuevo – die grenzenlosen Kulturbotschafter aus der bayrischen Provinz.
KultKomplott
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Sonntag 10.12.2017
Iffeldorf: Lassus Chor – Zwischen Glanz und Andacht
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Iffeldorf. Bevor die Emanzipationsbewegung der Instrumentalmusik zu Beginn des 18. Jahrhunderts so richtig an Fahrt aufnahm, war es überwiegend vokale Musik, die die Menschen rührte. Das gesungene Lied als die ursprüngliche Form des künstlerischen Ausdrucks. Der Komponist und Sänger Matthew Brown stellte in einem Interview fest: „Chormusik ist für mich Ausdruck, aber auch Bedingung des Lebens selbst. So ist der Ausdruck des Menschseins.“ Übrigens sind auch pränatal zuerst die Stimmbänder angelegt, bevor sich das Hör- und Gleichgewichtsorgan entwickelt.
Chorsingen festigt das Gemeinschaftsempfinden und schult das Hin- und das Zu-Hören. Insofern gehört in jede ernst zu nehmende Konzertreihe auch ein Chorabend. In Iffeldorf wurde dieser Anspruch am gestrigen Abend eingelöst. Auf der Bühne des Gemeindezentrums an den Osterseen stand mit dem Münchner Lassus Chor ein schon seit Jahrzehnten bestehendes Vokal-Ensemble, dessen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus reicht.
Künstlerische Leiterin des Chores ist seit September dieses Jahres Andrea Fessmann, die zugleich über sechs Jahre die Iffeldorfer Meisterkonzerte erfolgreich managt. Sie selbst sagt übrigens: „Unser Weg ist der Klang, die Schwingung, die Wahrnehmung, die Musik eben...“.
Und genau unter diesem Motto stand auch das Konzert am Samstag. Die Großformation präsentierte sich in unterschiedlichen Facetten, interpretierte das Programm, wie kompositorisch verlangt, zwei- bzw. dreichörig, wurde im gemeinsamen Verbund unterstützt vom eigenen Bläserensemble und sie alle zusammen nutzten die räumlichen Gegebenheiten für gedachte Standortwechsel, um die Möglichkeiten sowohl akustisch, als auch visuell zu variieren. 
Das Repertoire setzte sich aus Kompositionen aus unterschiedlichen Jahrhunderte, überwiegend italienischer Provenienz, zusammen, natürlich am Vorabend des 2. Advent mit stark weihnachtlicher Ausrichtung. Immer wieder faszinierte der Umfang des Klangspektrums, den dieser Chor in der Lage ist abzurufen und auszufüllen. Die Perfektion, die dynamischen Spannungen, die die verschiedenen Stimmlagen erzeugen und ausloten, sind eine wirkliche Freude. Intonation und Sprachbehandlung stehen in einem ausgezeichneten Verhältnis, wie auch die Balance zwischen Glanz und Andacht mit Bravour gemeistert wird. Die melodische und harmonische Geschmeidigkeit, Tempo und Form, Kraft und Wendigkeit, in all diesen Ansprüchen zeigt sich der Lassus Chor auf der Höhe eines Spitzenensembles. Ein exzellenter Auftritt dieses starken Vokal-Ensembles, das ein begeistertes Publikum zurückließ.
Jörg Konrad
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Sonntag 03.12.2017
Landsberg: Thomas Siffling - Clubtauglich
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Landsberg. Wenn es ein Instrument gibt, das stellvertretend für den Jazz steht, dann ist es die Trompete. Dieses alles überstrahlende und handliche Instrument mit seinem durchdringenden Ton hat den Jazz über Jahrzehnte geprägt. Und entsprechend waren es überwiegend Trompeter, die die stilistischen Botschaften verkündeten, deren lautmalerische Improvisationen auch die letzten Ecken der angesagten Clubs erreichten und die Ranking Polls führender Musikzeitschriften bestimmten: King Oliver, Louis Armstrong, Buddy Bolden, Bix Beiderbecke, später Fats Navarro, Clifford Brown, Miles Davis und ungezählte andere.
Es ist kein Geheimnis, dass die angesagten Trompeter der Gegenwart mit der Geschichte ihres Instrumentes vertraut sind. Egal, ob sie sich musikalisch stärker zum New Orleans-Stil, Cool, Bop – oder zu stilistischen Fusionen hingezogen fühlen.
Einer von ihnen ist Thomas Siffling, der mit seinem Quintett und dem Projekt „Flow“ am gestrigen Samstag im Landsberger Stadttheater gastierte. Der aus Karlsruhe stammende Musiker hat mit Sicherheit all die oben genannten Wegbereiter im Fach Trompete studiert. Zumindest was ihren Ton, ihren Ansatz, manchmal auch was ihren Sound betrifft. Aber er spielt in diesem Projekt nicht wie sie, er konzentriert sich nicht auf einen Chorus, er ist kein virtuoser Techniker und kein Ausnahmesolist. Siffling ist musikalischer Gestalter. Er arbeitet mit angerissenen Tönen, knappen Motiven, mit raffinierten Differenzen und wirkungsvollen Andeutungen. Eingebettet sind seine manchmal auch schneidenden Beiläufigkeiten in dahingleitende Wogen hypnotischer Grooves. Sie sind der eigentliche Unterbau seiner Musik. Sie fließen organisch atmend und federn alle Fragen nach einem „Woher“, „Wohin“ und „Weshalb“ meist wohlig ab.
Dazu kommen noch zwei handbreit Hall, etwas Licht und ordentlich Rauch. Und so haben wir einen musikalischen Anspruch, der sich deutlich um den Zeitgeist dreht, der mit fetten Basslinien und loopähnlichen Schlagzeugwiederholungen eine kommunikative Wärme beschwört. Aber mit der Beseeltheit ist das so eine Sache. Denn es ist ein schwieriger Spagat, die fehlende Spontanität und herausfordernde Provokation auf der Grundlage einer strukturellen Ästhetik tiefenwirksam auszugleichen. Doch Thomas Siffling und Band stellt sich diesem Kunststück. Melancholische Stimmungen, die nicht ins Traurige kippen, rhythmische Klangvariationen, weit entfernt vom Techno-Sound, psychedelischer Gitarrensound der jede Präzision lügen straft. Auf diese Art wird Club-Musik zu einem Live-Erlebnis.
Jörg Konrad
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Dienstag 21.11.2017
Fürstenfeld: Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger – Kreative Einheit
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Fürstenfeld. Erfahrungen sammeln, experimentieren, Erfahrungen austauschen. So könnte man das musikalische  Konzept von Chris Gall und Bernhard Schimpelsberger knapp zusammenfassen. Im Grunde setzt sich auch ähnlich die Matrix des Jazz zusammen. Wobei stilistische Ausgangspunkte, individuelle Herangehensweisen und kommerzielle Erträge eine eher untergeordnete Rolle spielen. Deutlicher steht die Beherrschung des Handwerks, die Leidenschaftlichkeit des eigenen Tuns und die mutige Umsetzung von Ideen im musikalischen Vordergrund.
So kommt es, dass, wie im gestrigen Konzert in Fürstenfeld, ein von der Klassik geprägter und im Jazz experimentierender Pianist und ein europäischer Schlagwerker mit starker Neigung zu indischen Rhythmen, ihre Erfahrungen austauschen und im Dialog eine gemeinsame Sprache suchen. Und trotz unterschiedlicher Herangehensweisen sind sie eben in der Lage, tiefgründig miteinander zu kommunizieren.
Das liegt an ihrer jeweils individuellen Stärke und gleichzeitigen Offenheit gegenüber wichtigen äußeren Botschaften. Sie lösen ein eigenes, kreatives Reagieren aus, eine Art dialektisches Wechselspiel. Das Ergebnis ist letztendlich etwas stilistisch völlig Neues. So werden, wenn Christian Gall und Bernhard Schimpelsberger musizieren, Grenzen niedergerissen, wechselt die Stimmung zwischen flüchtiger Improvisation und wuchtigem Groove. Eingängige melodische Vorgaben bekommen einen neuen rhythmischen Unterbau und auf die treibenden, ungeraden Metren der indischen Tala, werden westlichen Harmonien gelegt, ohne dass es zu Konfrontationen kommt.
Zwar gibt es klangliche Reibung, aber diese fordert künstlerisch heraus. Sie besitzt einen den Horizont erweiternden Charakter, sie vermittelt, wenn alles gut läuft, einen hymnischen Enthusiasmus. Und es lief gut am gestrigen Abend. Der Pianist und der Schlagwerker fanden zu einer Einheit, die ebenso bodenständig wie weltentrückt klang. Eine begeisternde Studie in Sachen Konsens – wie man sie sich öfter wünscht in diesen Tagen.
Jörg Konrad
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