Echo
Echo
Inhaltsverzeichnis
Puchheim: Quadro Nuevo – Alle Jahre wieder …...

25

Iffeldorf: Lassus Chor – Zwischen Glanz und Andacht

26

Landsberg: Thomas Siffling - Clubtauglich

27

Fürstenfeld: Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger – Kreative Einheit...

28

Landsberg: Floriana Cangiano – Brodelnde Vitalität

29

Landsberg: Stacey Kent – Vokale Leichtigkeit

30

Ältere Artikel finden Sie im Archiv:
Startseite, Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6, Seite 7,

Montag 11.12.2017
Puchheim: Quadro Nuevo – Alle Jahre wieder …...
Bilder
Bilder
Bilder
Bilder
Bilder
Bilder
Fotos: Martin Gebhardt
Puchheim. Zauberhafte Klänge aus verschiedenen Jahrhunderten und fernen Welten präsentierten am Freitagabend Quadro Nuevo im Puchheimer Kulturcentrum PUC. Das Quartett unternahm eine musikalische Reise durch die westlichen und östlichen Kulturen. Ohne Argwohn und Skepsis zeigte sich Musik als die Grundlage einer wirksamen Völkerverständigung. Harmonische Ausgewogenheit trotz scheinbarer Gegensätze, zwischen orientalischer Folklore, Jazzimprovisationen, christlicher Weihnachtstradition oder südamerikanischem Bossa Nova. Quadro Nuevo – die grenzenlosen Kulturbotschafter aus der bayrischen Provinz.
KultKomplott
Autor: Siehe Artikel
Sonntag 10.12.2017
Iffeldorf: Lassus Chor – Zwischen Glanz und Andacht
Bilder
Iffeldorf. Bevor die Emanzipationsbewegung der Instrumentalmusik zu Beginn des 18. Jahrhunderts so richtig an Fahrt aufnahm, war es überwiegend vokale Musik, die die Menschen rührte. Das gesungene Lied als die ursprüngliche Form des künstlerischen Ausdrucks. Der Komponist und Sänger Matthew Brown stellte in einem Interview fest: „Chormusik ist für mich Ausdruck, aber auch Bedingung des Lebens selbst. So ist der Ausdruck des Menschseins.“ Übrigens sind auch pränatal zuerst die Stimmbänder angelegt, bevor sich das Hör- und Gleichgewichtsorgan entwickelt.
Chorsingen festigt das Gemeinschaftsempfinden und schult das Hin- und das Zu-Hören. Insofern gehört in jede ernst zu nehmende Konzertreihe auch ein Chorabend. In Iffeldorf wurde dieser Anspruch am gestrigen Abend eingelöst. Auf der Bühne des Gemeindezentrums an den Osterseen stand mit dem Münchner Lassus Chor ein schon seit Jahrzehnten bestehendes Vokal-Ensemble, dessen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus reicht.
Künstlerische Leiterin des Chores ist seit September dieses Jahres Andrea Fessmann, die zugleich über sechs Jahre die Iffeldorfer Meisterkonzerte erfolgreich managt. Sie selbst sagt übrigens: „Unser Weg ist der Klang, die Schwingung, die Wahrnehmung, die Musik eben...“.
Und genau unter diesem Motto stand auch das Konzert am Samstag. Die Großformation präsentierte sich in unterschiedlichen Facetten, interpretierte das Programm, wie kompositorisch verlangt, zwei- bzw. dreichörig, wurde im gemeinsamen Verbund unterstützt vom eigenen Bläserensemble und sie alle zusammen nutzten die räumlichen Gegebenheiten für gedachte Standortwechsel, um die Möglichkeiten sowohl akustisch, als auch visuell zu variieren. 
Das Repertoire setzte sich aus Kompositionen aus unterschiedlichen Jahrhunderte, überwiegend italienischer Provenienz, zusammen, natürlich am Vorabend des 2. Advent mit stark weihnachtlicher Ausrichtung. Immer wieder faszinierte der Umfang des Klangspektrums, den dieser Chor in der Lage ist abzurufen und auszufüllen. Die Perfektion, die dynamischen Spannungen, die die verschiedenen Stimmlagen erzeugen und ausloten, sind eine wirkliche Freude. Intonation und Sprachbehandlung stehen in einem ausgezeichneten Verhältnis, wie auch die Balance zwischen Glanz und Andacht mit Bravour gemeistert wird. Die melodische und harmonische Geschmeidigkeit, Tempo und Form, Kraft und Wendigkeit, in all diesen Ansprüchen zeigt sich der Lassus Chor auf der Höhe eines Spitzenensembles. Ein exzellenter Auftritt dieses starken Vokal-Ensembles, das ein begeistertes Publikum zurückließ.
Jörg Konrad
Autor: Siehe Artikel
Sonntag 03.12.2017
Landsberg: Thomas Siffling - Clubtauglich
Bilder
Bilder
Landsberg. Wenn es ein Instrument gibt, das stellvertretend für den Jazz steht, dann ist es die Trompete. Dieses alles überstrahlende und handliche Instrument mit seinem durchdringenden Ton hat den Jazz über Jahrzehnte geprägt. Und entsprechend waren es überwiegend Trompeter, die die stilistischen Botschaften verkündeten, deren lautmalerische Improvisationen auch die letzten Ecken der angesagten Clubs erreichten und die Ranking Polls führender Musikzeitschriften bestimmten: King Oliver, Louis Armstrong, Buddy Bolden, Bix Beiderbecke, später Fats Navarro, Clifford Brown, Miles Davis und ungezählte andere.
Es ist kein Geheimnis, dass die angesagten Trompeter der Gegenwart mit der Geschichte ihres Instrumentes vertraut sind. Egal, ob sie sich musikalisch stärker zum New Orleans-Stil, Cool, Bop – oder zu stilistischen Fusionen hingezogen fühlen.
Einer von ihnen ist Thomas Siffling, der mit seinem Quintett und dem Projekt „Flow“ am gestrigen Samstag im Landsberger Stadttheater gastierte. Der aus Karlsruhe stammende Musiker hat mit Sicherheit all die oben genannten Wegbereiter im Fach Trompete studiert. Zumindest was ihren Ton, ihren Ansatz, manchmal auch was ihren Sound betrifft. Aber er spielt in diesem Projekt nicht wie sie, er konzentriert sich nicht auf einen Chorus, er ist kein virtuoser Techniker und kein Ausnahmesolist. Siffling ist musikalischer Gestalter. Er arbeitet mit angerissenen Tönen, knappen Motiven, mit raffinierten Differenzen und wirkungsvollen Andeutungen. Eingebettet sind seine manchmal auch schneidenden Beiläufigkeiten in dahingleitende Wogen hypnotischer Grooves. Sie sind der eigentliche Unterbau seiner Musik. Sie fließen organisch atmend und federn alle Fragen nach einem „Woher“, „Wohin“ und „Weshalb“ meist wohlig ab.
Dazu kommen noch zwei handbreit Hall, etwas Licht und ordentlich Rauch. Und so haben wir einen musikalischen Anspruch, der sich deutlich um den Zeitgeist dreht, der mit fetten Basslinien und loopähnlichen Schlagzeugwiederholungen eine kommunikative Wärme beschwört. Aber mit der Beseeltheit ist das so eine Sache. Denn es ist ein schwieriger Spagat, die fehlende Spontanität und herausfordernde Provokation auf der Grundlage einer strukturellen Ästhetik tiefenwirksam auszugleichen. Doch Thomas Siffling und Band stellt sich diesem Kunststück. Melancholische Stimmungen, die nicht ins Traurige kippen, rhythmische Klangvariationen, weit entfernt vom Techno-Sound, psychedelischer Gitarrensound der jede Präzision lügen straft. Auf diese Art wird Club-Musik zu einem Live-Erlebnis.
Jörg Konrad
Autor: Siehe Artikel
Dienstag 21.11.2017
Fürstenfeld: Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger – Kreative Einheit
Bilder
Fürstenfeld. Erfahrungen sammeln, experimentieren, Erfahrungen austauschen. So könnte man das musikalische  Konzept von Chris Gall und Bernhard Schimpelsberger knapp zusammenfassen. Im Grunde setzt sich auch ähnlich die Matrix des Jazz zusammen. Wobei stilistische Ausgangspunkte, individuelle Herangehensweisen und kommerzielle Erträge eine eher untergeordnete Rolle spielen. Deutlicher steht die Beherrschung des Handwerks, die Leidenschaftlichkeit des eigenen Tuns und die mutige Umsetzung von Ideen im musikalischen Vordergrund.
So kommt es, dass, wie im gestrigen Konzert in Fürstenfeld, ein von der Klassik geprägter und im Jazz experimentierender Pianist und ein europäischer Schlagwerker mit starker Neigung zu indischen Rhythmen, ihre Erfahrungen austauschen und im Dialog eine gemeinsame Sprache suchen. Und trotz unterschiedlicher Herangehensweisen sind sie eben in der Lage, tiefgründig miteinander zu kommunizieren.
Das liegt an ihrer jeweils individuellen Stärke und gleichzeitigen Offenheit gegenüber wichtigen äußeren Botschaften. Sie lösen ein eigenes, kreatives Reagieren aus, eine Art dialektisches Wechselspiel. Das Ergebnis ist letztendlich etwas stilistisch völlig Neues. So werden, wenn Christian Gall und Bernhard Schimpelsberger musizieren, Grenzen niedergerissen, wechselt die Stimmung zwischen flüchtiger Improvisation und wuchtigem Groove. Eingängige melodische Vorgaben bekommen einen neuen rhythmischen Unterbau und auf die treibenden, ungeraden Metren der indischen Tala, werden westlichen Harmonien gelegt, ohne dass es zu Konfrontationen kommt.
Zwar gibt es klangliche Reibung, aber diese fordert künstlerisch heraus. Sie besitzt einen den Horizont erweiternden Charakter, sie vermittelt, wenn alles gut läuft, einen hymnischen Enthusiasmus. Und es lief gut am gestrigen Abend. Der Pianist und der Schlagwerker fanden zu einer Einheit, die ebenso bodenständig wie weltentrückt klang. Eine begeisternde Studie in Sachen Konsens – wie man sie sich öfter wünscht in diesen Tagen.
Jörg Konrad
Autor: Siehe Artikel
Freitag 17.11.2017
Landsberg: Floriana Cangiano – Brodelnde Vitalität
Bilder
Landsberg. Zugegeben - wer kannte schon vor dem Konzert am Donnerstagabend im Landsberger Stadttheater den Namen Floriana Cangiano? Vielleicht eine kleine, eingeschworene Gemeinde. Eben jene, denen auch Sängerinnen wie Lucilla Galeazzi oder Franca Masu ein fester Begriff sein dürften. Frauen, die stolz und selbstbewusst ihr Herz auf der Zunge tragen, die ihren Schmerz und ihre Freude und ihre Provokationen hinaus in die Welt singen und ihre Berufung darin sehen, Temperament und Emotionen in fesselnden Liedern auszudrücken. Frauen, die sich gegen überkommene Rollenbilder wehren, voller Poesie aufbegehren und ihre Leidenschaft mit Nachdruck beschwören! So, wie eben Floriana Cangiano, die junge Tragöde der italienischen Volksmusik – aus dem Herz Neapels.
Vor drei Jahren erhielt sie mit ihre zeitgemäßen Form des „Canzone napoletana“ den „Premio Andrea Parodi“, den einzigen Weltmusikpreis, den Italien zu vergeben hat. Denn in ihrer Musik steckt nicht nur das Lebensgefühl einer regionalen Enklave. Neapel war auch immer ein Dreh- und Angelpunkt der Weltgeschichte. In den Häfen und an den umliegenden Küsten landeten Staufer und Habsburger, Bourbonen und Griechen, Langobarden und Normannen. Und all diese Ethnien haben die Kultur Neapels bereichert und nachhaltig geformt. Und so sind heute in dem, was man typisch neapolitanisch bezeichnet, auch diese verschiedenen Einflüsse zu spüren.
Floriana Cangiano beruft sich auf all diese Kulturen und formt aus ihren Verschiedenartigkeiten ein lautes Ganzes. Denn die gelernte Opernsängerin bringt in ihren Auftritten die brodelnde Vitalität Neapels zum Ausdruck. So oder so ähnlich stellt man sich Straßenszenen vor: Schrill, ungestüm, widerspenstig, bodenständig, exotisch. Die Poesie steckt im Detail, ist manchmal erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Das Mediterrane klingt bei ihr stürmisch, eine Ballade ungezähmt. In ihrer musikalischen Direktheit erinnert sie mehr an Gianna Nannini als an Etta Scollo, was mit Sicherheit auch an der Zusammenstellung ihrer Band liegt. Rock und Jazz und Reggae spielen eine ebenso wichtige Rollo, wie die kompliziertesten arabischen Rhythmen und europäischen Klassikanleihen. Doch Floriana Cangiano fügt diese vielen Einzelheiten mit ihrer Stimme zu etwas tragbarem Ganzem. Auch, weil der Gesang für sie etwas vollkommen Natürliches ist. „Singen war für mich immer etwas Natürliches, wie Sprechen. Ich habe das Singen nie als etwas außerhalb vom Alltagsleben wahrgenommen. Ich habe immer gesungen“, erzählte sie in einem Interview. Übrigens sind für das nächste Jahr Auftritte  von Flo, wie sie auch genannt wird, mit dem Pianisten Stefano Bollani geplant. Es ist jener charismatische Tastenderwisch, der im letzten Sommer mit seiner überbordenden Spiellust und grenzüberschreitenden Virtuosität das Landsbger Publikum verzauberte.
Und so wird es an dieser Stelle Zeit, einmal intensiver darauf zu verweisen, welch kulturell wertvollen Beitrag Edmund Epple und die Mannschaft des Stadttheaters mit ihrer Arbeit seit Jahren für Landsberg und die umliegende Region leisten. Nicht nur, das großartige, oft auch wenig bekannte Musiker aus aller Welt an den Lech kommen. Mit Sicherheit beeinflussen diese Konzerte auch den Geschmack des Publikums vor Ort nachhaltig. Statt kurzlebiger und belangloser Trends, geht es um zeitlose Werke, denen immer eine individuelle künstlerische Auseinandersetzung zugrunde liegt. Egal wie am Ende die Qualität auch ausfallen mag. Dabei hat das Publikum häufig die Möglichkeit, an Entstehungsprozessen von Musik direkt teilzunehmen.
Und zu guter Letzt tragen die auftretenden Musiker den Namen Landsberg hinaus in die Welt, wo sie von dieser kleinen, außergewöhnlichen Stadt mit ihrem wunderbaren Stadttheater berichten, von einem aufgeklärten und interessierten Publikum schwärmen, das neugierig und offen für alles, auch das Ungehörte, ist. Das letztendlich ist Kulturpolitik par excellenze.
Jörg Konrad
Autor: Siehe Artikel
Sonntag 12.11.2017
Landsberg: Stacey Kent – Vokale Leichtigkeit
Bilder
Landsberg. Wenn Hildegard Knef, wie einst Ella Fitzgerald behauptete, eine der besten Sängerinnen ohne Stimme war und "Sassy" (Sarah Vaughan) laut Siegfried Schmidt-Joos neben Billie Holiday und Ella Fitzgerald zur heiligen Dreifaltigkeit des Jazzgesangs schlechthin gehörte – wo steht dann Stacey Kent?
In dem fast unüberschaubaren Reigen an zeitgenössischen Jazzsängerinnen, gibt es höchstens eine gute Handvoll von ihnen, die stimmlich zu den ganz Großen der Branche zählen. Und Stacey Kent ist mit Sicherheit eine von ihnen. Obwohl sie weder wie Hildegard Knef oder Sarah Vaughan klingt, weder wie Ella Fitzgerald und schon gar nicht wie Abbey Lincoln phrasiert. Aber gerade das macht die Amerikanerin Kent so besonders: Ihre Individualität und ihr musikalisches Gespür für Songinhalte. Wer am gestrigen Abend im Landsberger Stadttheater war, der hat eine ungefähre Ahnung davon, was hier gemeint ist.
Stacey Kent trat mit ihrem derzeitigen Quintett auf, einer Formation von Instrumentalisten, die die Kunst der Einfühlung perfekt beherrschen und der Sängerin einen musikalischen Teppich unterlegten, der ihr alle stimmlichen Facetten erlaubte, die sie sich im Laufe der Jahre hart erarbeitet hat. Und trotz all der zurückliegenden Mühen besticht sie mit einer vokalen Leichtigkeit, einer flirrenden Souveränität und Ausstrahlung, die sofort unter die Haut gehen. Es ist vollkommen egal, ob sie eigene Songs singt, oder die Standards der amerikanischen Populärmusik interpretiert.
Das gerade erschienene Album „I Know Dream“, in großer Besetzung mit dem Changing Light Orchestra eingespielt, diente ihr zum Auftakt einer weltweiten Tournee was die Repertoirauswahl betrifft, als Handlauf. Sie nimmt sich aus der jüngeren Musikgeschichte was ihr gefällt: Swing und Blues, Samba und französische Chansons, Folk und Pop. Dazu schreibt Jim Tomlinson, Saxophonist, musikalischer Direktor, Produzent und Ehemann in Personalunion, neue Songs, man könnte meinen: Stacey Kent auf die Haut. Dabei betritt die 1968 in South Orange, New Jersey geborene mit ihrer vokalen Kunst kein klangliches Neuland. Aber wie sie diese bunt zusammengestellte Mischung fast durchgehend in mittleren Lagen verfeinert, mit welcher scheinbaren Mühelosigkeit sie die schwierigsten notierten Vorlagen stimmlich umsetzt, das ist einfach exzellent. So unaufgeregt, wie pointiert. Und dann wäre da noch ihr Anspruch, Balladen lebendig zu gestalten. Sie beherrscht diese Kunst virtuos, obwohl Virtuosität in diesem Fall bedeutet, dass sie mit allen Möglichkeiten einer kontrollierten Langsamkeit sämtliche Emotionen aus den Songs holt – und in sie hineinlegt. Diese stille Hingabe löst Hochspannung aus. Es ist eine Radikalität nach innen! Kraftmeierei klingt anders. Und anschließend eine temperamentvolle Bossa Nova Nummer vom unsterblichen Antonio Carlos Jobim. Diese Gegensätze klingen bei ihr Glaubhaft, sind zwei Seiten einer Medaille. Souverän und doch voller Melancholie.
Man spürt: Stacey Kent ist in ihrem Tun mit Leib und Seele Sängerin und sie gehört bei weitem nicht in die Kategorie „Diva“. Ihre ganze Bühnenpräsenz strahlt eine zurückhaltende Feinfühligkeit aus, die durch die sparsame Art ihrer Gestik noch unterstrichen wird. Und wenn sie zwischendurch Teile ihres Programms in deutscher Sprache moderiert, dann zeigt auch dies, dass große Kunst nicht unbedingt ein übersteigertes Ego braucht.
Jörg Konrad
Autor: Siehe Artikel
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.