Musik
Musik
Inhaltsverzeichnis
Pianoforte 7: Christoph Stiefel / Roman Rofalski Trio / Tigran Hamasyan

31

Julia Biel „Julia Biel“

32

OHRENGLÜCK 40: 3MA

33

Black Patti „Red Tape“

34

Dine Doneff „Rousilvo“

35

Ulla Haesen „Rio – Só Vim Matar A Saudade“

36

Ältere Artikel finden Sie im Archiv:
Startseite, Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6, Seite 7,

Donnerstag 15.03.2018
Pianoforte 7: Christoph Stiefel / Roman Rofalski Trio / Tigran Hamasyan
Bilder
Bilder
Bilder
Die Sofienberg-Kirche im Osloer Viertel Grünerlokka scheint eine besondere Anziehungskraft auf Pianisten auszuüben. In ihr steht ein über 100-jähriger Steinway Flügel, der schon vor eineinhalb Jahrzehnten einen norwegischen Klavierspieler zu Aufnahmen anlockte. Nun fühlt sich Christoph Stiefel von diesem Ort magisch angezogen. So sehr, dass er hier im Sommer letzten Jahres die Idee eines neuen Solo-Albums umsetzte. Es ist, wie er selbst sagt, die anregende Stimmung in der Kirche und der fantastische Klang des Instruments, die ihn besonders inspirieren. Wer Christoph Stiefel als einen sowohl strukturierten, als auch tiefsinnigen Musiker aus der Vergangenheit schätzt, der wird auch von dieser Aufnahme nicht enttäuscht werden. In „Sofienberg Spirits“, deren Teile I bis VII sich wie ein roter Faden durch das Album ziehen, findet der Schweizer auf der Grundlage einer kunstvollen, zwischen Romantik und Serialität angelegten Improvisation, zu einem berührenden Ausdruck. Feine, manchmal versponnen wirkende Monologe, bescheiden aber selbstbewusst umgesetzt. Der Rest des Albums sind eher zupackende, intensiv mitreißende Studien, die ganz in Stiefels Tradition des isorhythmischen Konzepts stehen. Hierbei handelt es sich um rhythmische Verschiebungen und Überlagerungen, die der Musik eine groovende Komplexität geben und das Klavier zu einem lustvoll ertastenden Klangkörper stilisieren. „Sofienberg Spirits“ - ein nuanciertes und vitales Musik-Abenteuer.
Pianist Roman Rofalski folgt hingegen einem völlig anderem Konzept. Er versucht auf „Sonar“ all jene Einflüsse zu bündeln, die ihm in seiner (noch jungen) musikalischen Laufbahn begegnet sind. Das geschieht weniger auf Grundlage der freien Improvisation, als vielmehr in einer strukturierten und griffigen Spielweise. Seine Kompositionen atmen hörbar Einflüsse von Schostakowitsch (einem Favoriten des heutigen Lehrbeauftragten für Klavier an der Hochschule für Musik in Rostock), von Beethoven und den Foo Fighters, von Herbie Hancock und von elektronischer Tanzmusik. Hier hat die Musik eine strengere Form. Sie glänzt durch gewaltige Akkorde und verspielte Schattierungen. Sie ist vom Aufbau her herausfordernder, expressionistischer, und was die Ideen betrifft - unvorhersehbarer. Zwischendurch aber auch wieder eingängiger und vertrauter. Mit seinen Partnern Johannes Felscher am Bass und Schlagzeuger Ruben Steijn hat er zudem zwei großartige musikalische Begleiter, die die Ideen Rofalskis unterstützen und mit rhythmischen Finessen ausfüllen als auch inspirierent wirken. „Sonar“ - eine radikale Abstrahierung des Zeitgeists.
Tigran Hamasyans neues, zehntes Album hingegen ist das kürzeste der heutigen Pianoforte-Reihe. Aber was sagt das schon aus? Richtig: Gar nichts. Eine knappe halbe Stunde nimmt sich der albanische Pianist Zeit, für die Interpretation von fünf Solo-Stücken auf „For Gyumri“. Eine knappe halbe Stunde, in der er seine visionäre musikalische Welt nicht nur anreißt, sondern ein beeindruckendes Statement seiner manchmal unfassbaren Virtuosität gibt. Grenzen scheint es für den heute wieder in Jerewan lebenden Tigran innerhalb seiner Musik nicht zu geben. In seinem Spiel kommt alles zusammen, Orient und Okzident, abstrakte Improvisationen und strenge Formalismen, Rock und Klassik, pianistisches Feingefühl und wuchtige Grooves. Er bearbeitet sein Instrument mit wieselflinken Fingern, singt und pfeift, schlägt Hacken und ist fasziniert vom musikalischen Widerspruch. Seine Melodien sind filigran verschlungene Ornamente, deren verschwenderische Vitalität beeindruckt und die zugleich den Atem aufwühlender Melancholie verströmt. Und das alles mit gerade einmal dreißig Jahren!
„For Gyumri“ - das Bekenntnis eines pianistischen Weltenbummlers.

Jörg Konrad

Christoph Stiefel „Sofienberg Spirits“ (nWog)
Roman Rofalski Trio „Sonar“ (Berthold)
Tigran Hamasyan „For Gyumri“ (Nonesuch)
Autor: Siehe Artikel
Bilder
Bilder
Sonntag 04.03.2018
Julia Biel „Julia Biel“
Ihr neues Album ist ihr bisher bestes. Die in London als Tochter eines Südafrikaners und einer Deutschen geborene Julia Biel interpretiert ihre Songs voller Wärme und Zuversicht. Sie nutzt die Spiritualität des Gospel, die Daseinsfreude des Soul und die Trauer des Blues, und sie singt mit dieser verhangenen kehligen Qualität, die von einer gewissen Distanziertheit direkt in die Vertrautheit führt. Kein Pathos, kein Imitat. Es ist vokale Kunst, auf dem Gipfel der Authentizität. Und doch wirkt ihr Gesang zugleich bescheiden, fast unverschämt privat. „Mich hat an Musikern wie Nina Simon, Miles Davis und Billie Holiday besonders fasziniert, dass sie in der Lage waren, ihre starke Persönlichkeit künstlerisch zum Ausdruck zu bringen und zugleich in ihrer Musik es auch immer verstanden, die eigene Verletzlichkeit furchtlos zu thematisieren.“
Auch Julia Biel bringt Stolz und Verletzlichkeit zum Ausdruck, ein überwältigendes Universum tiefer Gefühle.
In ihrer Herangehensweise findet die Londonerin die Balance zwischen einem jazzaffinen Gestern und einem zeitgenössischen Heute. Man spürt dramaturgische Brüche und melodische Herausforderungen. Nur so entstehen zeitlose Popsongs mit eminentem Einfluss. Balladen mit Tiefenwirkung. Vorgetragen in einer beängstigenden Souveränität. „Ich liebe Jazzharmonien, aber ebenso das Format des Popsongs“, bekennt die Londonerin. Auch wenn heutzutage monatlich eine beinahe unüberschaubare Zahl an Alben erscheinen, deren Protagonistinnen genau diesen Spagat versuchen, bleiben nur ganz wenige von ihnen aufgrund ihrer stimmlichen und inhaltlichen Brillanz in Erinnerung.
Sicher, ohne Lebenserfahrung lässt sich eine derartige Wirkung nicht erzielen, wie wir seit Lady Day und Amy Winehouse wissen. Es ist eine verinnerlichte Musikalität, gepaart mit trotziger Leidenschaft und individueller Kreativität, die diese Vokalkunst möglich macht. Von all dem besitzt Julia Biel reichlich. Das bestgehütete Geheimnis des Pop – das endlich gelüftet wird.
Jörg Konrad


Julia Biel
„Julia Biel“
Rokit
Autor: Siehe Artikel
Montag 26.02.2018
OHRENGLÜCK 40: 3MA
Bilder
In Afrika gibt es mehr als 50 Staaten, mehr als 60 Millionenstädte, mehr als 2000 Sprachen, mehr als 3000 Völker. Es gibt dort auch ungezählte Musikkulturen, jede mit ihren eigenen Instrumenten, Tonalitäten, Rhythmen und Liedern. Allein schon die Vielfalt der afrikanischen Saiteninstrumente – der Lauten, Harfen, Zithern, Fiedeln, Leiern, Musikbögen – und ihrer diversen Bezeichnungen ist eine Wissenschaft für sich. Drei Saitenmusiker aus verschiedenen Gegenden Afrikas haben 2006 im Trio 3MA zusammengefunden. Und zwar: Ballaké Sissoko, Spross einer uralten Griot-Dynastie und einer der berühmtesten Meister der westafrikanischen Kora, einer 21-saitigen Stegharfe mit einer großen Kalebasse als Resonanzkörper. Dann: Rajery, der „Prinz der Valiha“, einer 20-saitigen Bambusröhrenzither, die er trotz des Verlusts seiner rechten Hand hochvirtuos zu spielen weiß. Und: Driss El Maloumy, ein Könner an der Oud, der elfsaitigen nordafrikanischen Kurzhalslaute, die in der gesamten arabischen und iranischen Welt verbreitet ist. Ihre Formation heißt 3MA, weil jedes ihrer Heimatländer mit „Ma“ beginnt: Mali, Madagaskar, Marokko. Doch obwohl ihre Musik und ihre Instrumente aus einander so fremden Kulturen kommen, finden die drei Musiker eine gemeinsame, eine panafrikanische Sprache. Diese Sprache besitzt hypnotisierenden Groove, wärmenden Rhythmus, eine beglückende Grenzenlosigkeit. Sie schafft reiche harmonische Räume, in die das Ohr wohlig eintaucht – und doch behält jeder Spieler seinen eigenen Tonfall als Improvisator. Alle drei Instrumente – Kora, Valiha,  Oud – haben ihren exotischen Klangreiz – im Zusammenspiel aber werden sie zu purem Saitenklang-Ohrenzauber. Was für eine Magie! Was für eine Symbolik! Dabei ist es gar nicht immer einfach, die Instrumente auseinanderzuhalten. Charlie Gillett vom „Guardian“ schrieb: „Ich habe versucht zu erraten, wer welchen Part spielt, aber ich lag bei jedem zweiten Mal daneben.“


Hans-Jürgen Schaal
Mehr vom Autor: www.hjs-jazz.de

3MA
Ballaké Sissoko (Kora)
Driss El Maloumi (Oud)
Rajery (Valiha)

„Amarouz“
Mad Minute Music
Autor: Siehe Artikel
Freitag 16.02.2018
Black Patti „Red Tape“
Bilder
Einiges von dem, was Peter Krause und Ferdinand Kraemer tun, entspringt einem tiefen Respekt vor den musikalischen Lebensleistungen mancher Vertreter einer längst vergangenen Blues-Ära. Was aber nicht bedeutet, dass die beiden Münchner keine eigene Identität hätten, oder allein als Nachahmer ihrer Favoriten unterwegs wären. Ganz im Gegenteil. Peter Crow C. und Ferdinand „Jelly Roll“ Kraemer, wie sie sich auf der Bühne nennen, sind seit sieben Jahren sehr erfolgreich als Duo Black Patti unterwegs. Beide fühlen sich dem Country Blues verpflichtet, ja man kann sagen sie sind ihm verfallen. Es ist Musik, wie sie Ende der 1920er und 1930er Jahre im Süden der USA gespielt wurde. Rau, leidvoll, immer an den emotionalen Tiefpunkten der Existenz entlang – ohne sich unterkriegen zu lassen.
Red Tape“ heißt nun das neues Album von Black Patti. Es beinhaltet dreizehn Kompositionen aus der Feder von Peter Crow, Ferdinand „Jelly Roll“ und Robert Judge. Keine Coverversionen also, sondern selbst geschriebene Songs, die völlig authentisch klingen und aus der Zeit gefallen scheinen. Ihr gemeinsamer (Satz-)Gesang atmet die Straße, sie spielen selbstbewusst Gitarre und Mandoline(!), der Klang der Bluesharp erinnert an uralte Schwarzweißfotos. Dieses Album ist ein wunderbares Gemeinschaftswerk, das an die goldenen Zeiten des ländlichen Blues erinnert und deutlich macht, wie er auch heute noch tief berühren kann. „Red Tape“ ist ein Meisterwerk der kleinen Form, weitab jeder akademischen Relevanz. Dafür ganz nahe am Leben. Ein Kleinod, das Leid und Mut in sich vereint. Das Hoffnung macht, selbst in schier ausweglosen Situationen und Kraft gibt.
Der Bandname Black Patti ist übrigens einem alten Blues Label entliehen, das 1927 von einem gewissen Mayo Williams gegründet wurde und in seiner recht kurzen Existenz von sieben Monaten immerhin fünfundfünfzig Aufnahmen veröffentlichte. Man könnte doch glatt glauben, diese dreizehn Songs stammen aus eben jenem legendären Katalog – wäre da nicht dieser großartige, warme Klang.
"Red Tape" gibt es auch als Vinyl!!
Jörg Konrad

Black Patti
„Red Tape“
Rhythm Bomb

Nächster Auftritt von Black Patti am 02. März im Rahmen des Puchheimer Bluesfestivalim Puchheimer Kulturcentrum PUC.
Autor: Siehe Artikel
Montag 12.02.2018
Dine Doneff „Rousilvo“
Bilder
Rousilvo“ enthält die Musik einer untergegangenen, in ihrer einstigen kulturellen Identität nicht mehr bestehenden Welt. Es sind schmerzhafte Erinnerungen voller Poesie, die Dine Doneff auf „Rousilvo“ in überragende Töne übertragen hat. Voller Wehmut und Temperament, in Anlehnung an die musikalischen Traditionen, wie sie einst für die Region im Nordwesten Griechenlands typisch waren. Und zugleich findet der Komponist und Multiinstrumentalist Doneff für diese Aufarbeitung von zum Teil originalen Volksliedern auch moderne orchestrale Ansätze und jazzähnliche Versatzstücke, die dieser Balkanoper etwas prägend Zeitloses geben.
Inhaltlich handelt es sich um die traumatische Lebensgeschichte jener Menschen, die bis vor wenigen Jahrzehnten im griechischen Teil Mazedoniens, genauer im Bergdorf Xanthogeia (der slawische Name lautete Rousilvo) beheimatet waren. Ende der 1940er Jahre, nach dem griechischen Bürgerkrieg, lebten fast nur Frauen in dem Ort. Die Männer, zum Großteil Widerstandskämpfer, waren entweder im Exil oder tot. Im Dorf regierte die Trauer. „Die Frauen sangen Klagelieder in ihren Hinterhöfen, die durch die schluchtartige Lage des Dorfes überall in den Bergen widerhallten“, erzählte Dine Doneff, der mit griechischem Namen Kostas Theodorou heißt, in einem Interview. Später dann wurde die eigene Sprache, wie auch die kulturellen Riten der Vorfahren auf Geheiß der griechischen Regierung verboten. Diese Traditionen galten als anti-hellenistisch. Das Dorf vereinsamte mit den Jahren völlig und wurde 1986 zerstört. So veränderte sich das einstige Paradies, in dem Dine Doneff seine Kindheit verlebte, endgültig. Ein Bruch, den besonders die Alten des Dorfes nur schwer ertrugen.
Das „Requiem über das Verschwinden“ wurde schon 2004 aufgenommen – aber erst jetzt offiziell veröffentlicht. Grund dafür waren Repressalien, denen Doneff bis 2012 von Seiten nationalistischer Organisationen in Griechenland, als auch von staatlichen Sicherheitskräften ausgesetzt war. Mittlerweile lebt der Komponist und Multiinstrumentalist in Süddeutschland und konnte im letzten Jahr das eindrückliche polyphone Werk „Rousilvo“ mit Hilfe von ECM München herausbringen.
Das Album besteht sowohl aus alten Volksliedern der Region, als auch aus oben erwähnten Orchesterteilen, die sehr stark von mazedonischer Blasmusik beeinflusst sind. Überhaupt ist die wichtigste Inspirationsquelle für die vorliegende Arbeit jene Musik, wie sie zu Doneffs Kindheit und davor in dieser Enklave gespielt wurde. Der Komponist konnte sich an viele der Melodien erinnern, wie sie auf Hochzeiten und zu anderen Festen gespielt wurden. Die Texte aber fehlten, da die Menschen schon damals nicht wagten, diese zu singen. Nun wird die Balkanoper von sieben Sängern und sieben Instrumentalisten aufgeführt. Sowohl die klagenden Frauenstimmen, als auch die ausgelassene Festtagsstimmung finden in „Rousilvo“ Eingang. Zarte und lyrische Momente wechseln mit intensiven, kraftvollen Themen, selbstbewussten Improvisationen und treibenden Rhythmen. Es ist Musik aus dem Zentrum der Leidenschaft, ebenso kreativ wie hingebungsvoll umgesetzt. Bei aller Trauer.
Jörg Konrad

Dine Doneff
„Rousilvo“
neRED / ECM
Autor: Siehe Artikel
Sonntag 04.02.2018
Ulla Haesen „Rio – Só Vim Matar A Saudade“
Bilder
Bilder
Wie dicht die Welt zusammenrückt. Eine Deutsch-Finnin spielt brasilianische Musik. Völlig akzentfrei. Bossa Nova auf Nordeuropäisch, voller Sehnsucht und Melancholie. Offene Rhythmen und ein Hauch früher Jahre. Die Kölnerin Ulla Haesen singt und spielt Gitarre, als wäre sie im Blickkontakt zum Zuckerhut aufgewachsen und ihr eine Portion Leidenschaft in die Wiege an der Copacobana gelegt. Auch auf ihrem neuen Album „Rio – Só Vim Matar A Saudade“ spiegelt sich das brasilianische Lebensgefühl entspannt wieder, lassen die wunderbar leichten Melodien den Hörer an einen sonnenverwöhnten Küstenort träumen. So wird Musik zur Therapie.
Ulla Haesen suchte für diese Aufnahme akribisch nach den entsprechenden Musikern. Einige traf sie in Rio und lud diese umgehend in die Hansahaus Studios nach Bonn ein. Andere leben schon seit Jahren in Europa und pflegen hier ihre südamerikanischen Wurzeln. Zusammen zelebrieren sie diesen einmaligen sehnsüchtigen wie auch optimistischen Sound, der den Bossa Nova auszeichnet. Der immer klingt wie bittersüße Unterhaltung, oder, wie Peter Rüedi einmal schrieb: „,Diese Musik riecht nach dem glücklichen Parfüm der frühen Jahre.“
Elegant setzen Ulla Haesen und ihre Formation die kompositorischen Vorgaben von Ivan Lins, Toninho Horta und Marcos Valle um. Sie lassen virtuose Popmusik entstehen, immer nahe dran, am Klangideal. Die Intensität steckt bei ihnen im Detail, die Spannung in der Intimität. Die Frontfrau selbst ist das emotionale Zentrum der Musik, getragen von der kollektiven Lust ihrer Band.
Jörg Konrad

Ulla Haesen
„Rio – Só Vim Matar A Saudade“
Jazzline
Autor: Siehe Artikel
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.