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7. DIE PERFEKTE KANDIDATIN
8. FÜR SAMA
9. RUSSLAND VON OBEN
10. WEISSER WEISSER TAG
11. FRIEDRICH HÖLDERLIN / DICHTER SEIN. UNBEDINGT!
12. MYSTIFY
Donnerstag 05.03.2020
DIE PERFEKTE KANDIDATIN
Ab 12. März 2020 im Kino
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Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann. Die Regisseurin Haifaa al Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt in DIE PERFEKTE KANDIDATIN mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so befl ügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.

Ein Film von Haifaa Al Mansour
Mit Mila Alzahrani, Dae Al Hilali, Nora Al Awadh u.a.


Maryam lebt zusammen mit ihrem verwitweten Vater Abdulaziz und ihren beiden Schwestern Selma und Sara in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Als moderne junge Frau, die einer aufgeschlosseneren Generation angehört, möchte sie ihr Leben selbst gestalten und nutzt die ihr gebotenen neuen Möglichkeiten. Sie arbeitet als Ärztin im örtlichen Krankenhaus und ist stolz darauf, ihr eigenes Auto zu besitzen. Eine Freiheit, die lange undenkbar war. Sie liebt ihren Beruf, auch wenn sie sich als Frau in einer bis dato nur für Männer vorgesehenen Tätigkeit immer noch täglich den Respekt der Kollegen und Patienten sehr hart erkämpfen muss. Besonders gegenüber den männlichen Patienten hat sie es schwer, ihre fachliche Kompetenz zu beweisen. Der Gedanke, dass Männer und Frauen Seite an Seite zusammenarbeiten ist für viele noch sehr gewöhnungsbedürftig. Aber Maryam versucht, sich nicht entmutigen zu lassen. Sie begegnet den Zweifl ern mit Stärke und selbstbewusster Souveränität. Zu Hause ist das Familienleben harmonisch. Zwar werden die bestehenden Traditionen respektiert und gepfl egt, dennoch herrscht eine sehr offene Atmosphäre. Maryams Vater ist nach dem Gesetz das Familienoberhaupt und solange seine Töchter nicht verheiratet sind, der rechtliche Vormund.

Er bemüht sich aber, seine Kinder bei ihren Plänen für die Zukunft zu unterstützen. Er weiß als Musiker selbst am besten, wie schwierig es ist, mit ständigen Restriktionen zu leben. Lange Zeit war das kulturelle Leben im Land extrem eingeschränkt. Und nicht selten wurde die Familie verspottet, weil er und seine Frau von einer musikalischen Karriere träumten, die sich aufgrund der Gegebenheiten leider nur auf Hochzeitsauftritte beschränkte. Abdulaziz ist seinem Traum treu geblieben und probt mit seiner traditionellen Musikgruppe weiterhin für den Durchbruch. Auch Maryams ältere Schwester Selma hat sich als erfolgreiche Hochzeitsfi lmerin ein eigenes unabhängiges Geschäft aufgebaut. Und kann sich an den Wochenend-Events auch jederzeit auf die Mithilfe und Unterstützung ihrer beiden Schwestern verlassen. Im Krankenhaus stößt Maryam immer häufi ger an ihre Grenzen. Nicht nur, weil sie sich als Frau immer wieder durchsetzen muss, sondern scheinbar ist sie auch die Einzige, die der marode  Zustand der Klinik wütend macht.

Besonders die unbefestigte und schwer überwindbare Zufahrtsstraße stellt für die Sanitäter eine extreme Herausforderung dar. Und gerade in Notfallsituationen zählt jede Minute. Maryam möchte dringend Verbesserungen, aber ihre fortwährenden Bemühungen, beim amtierenden Gemeinderat Dr. Tarek fi nanzielle Mittel zu erbitten, werden immer wieder abgelehnt. Daher beschließt die junge Ärztin, an einer Fachkonferenz in Dubai teilzunehmen. Sie möchte sich dort für eine bessere Stelle bewerben. Gleichzeitig verkündet Abdulaziz seinen Töchtern, dass er mit seiner Musikgruppe auf eine dreiwöchige Tournee geht. Eine Chance, auf die er über 20 Jahre gewartet hat. Endlich kann er als echter Musiker vor einem echten Publikum spielen. Vor seiner Abreise händigt er Maryam ihre Reiseerlaubnis aus. Am Flughafen angekommen, wird diese aber wegen einer banalen Formalität abgelehnt: Maryam darf nicht fl iegen. Sie versucht erfolglos, ihren Vater zu erreichen, denn nur ein Vormund kann die Papiere bekräftigen. Frustriert und verzweifelt versucht sie alles, um doch noch nach Dubai fl iegen zu können. Da fällt ihr plötzlich der Cousin ihrer Mutter ein. Rashid ist ein Verwaltungsbeamter und kann vielleicht helfen. Schnell fährt sie zu seinem Büro.

Aber auch hier wird sie zunächst abgewiesen, da Herr Rashid heute nur Bewerber für den Gemeinderat empfängt. Verärgert lässt sich Maryam kurzerhand einen Antrag aushändigen. Rashid kann Maryam bei der Reiseerlaubnis aber nicht helfen. Die Dubai-Reise fällt ins Wasser. Allerdings unterschreibt er den Antrag für die Gemeinderatskandidatur, verweist aber gleich darauf, dass es gerade für eine junge Frau sehr schwierig wird, sich durchzusetzen. Dr. Tarek ist ein sehr starker Konkurrent, der schon seine dritte Amtszeit bekleidet. Jetzt vor den Neuwahlen setzt er viele Projekte um, wie Parks, Kinderspielplätze und Einkaufszentren. Maryam kann nicht umhin, nach der Straße zur Klinik zu fragen. Diese steht allerdings nicht auf dem Sanierungsplan. Je mehr Maryam über die zunächst aus Trotz erfolgte Kandidatur als Gemeinderätin nachdenkt, umso stärker reift ein Gedanke in ihr. Motiviert von den jüngsten Ereignissen und dem Drang, die inakzeptablen Zustände des Krankenhauses zu verbessern, will sie sich der Herausforderung stellen. Aber wie geht man vor? Das Internet hilft: Zehn Schritte zur eigenen Wahlkampagne. Bei den Schwestern stößt ihr Vorhaben zunächst eher auf gemischte Gefühle. Besonders ihre kleine Schwester Sara hat Angst, dass die Familie erneut zum Gespött der Leute wird. Und auch Selma hat so ihre Zweifel, besonders wenn der überstürzte Plan mit Hilfe einer Google-Anleitung umgesetzt wird. Aber Maryam lässt sich nicht mehr abbringen. Letztlich weiss sie ganz gut, wie sie ihre Schwestern auf Linie bringen kann. Die drei Schwestern beginnen, am politischen Auftritt Maryams zu basteln. Mit Smartphones, ein bisschen Videotechnik und dem nötigen Selbstvertrauen ist die Kampagne schnell zum Laufen gebracht. Und weil sich Maryam an ein für lokale Verhältnisse doch recht ungewöhnliches Unternehmen gewagt hat, ist Aufmerksamkeit quasi garantiert. Doch nun stellen sich plötzlich ein paar ganz praktische Fragen: wer als politische Kraft in Erscheinung treten möchte, sollte eventuell keinen Schleier vor dem Gesicht tragen? Wie lässt sich eine männliche Wählerschaft adressieren, wenn man sich nicht im selben Raum aufhalten darf?

Vor dem Hintergrund einer sehr speziellen Situation offenbaren sich plötzlich ganz fundamentale Mechanismen des politischen Austauschs: Politik ist nur möglich, wenn man denselben Raum gleichberechtigt teilt, im selben Raum anwesend ist, auf derselben Bühne sprechen kann wie die männlichen Kandidaten. Gleichheit und Politik sind nicht voneinander zu trennen. Auch Schritt zwei der Do-it-Yourself-Wahlkampagne nehmen die Schwestern beherzt in Angriff: die eigene Wahlparty muss her. Maryam wird immer mutiger. Sie bucht eine große Veranstaltungshalle, lockt mit einer Modenschau und einer bekannten Musikerin und lädt alle Frauen der Stadt ein. Als der Tag des ersten öffentlichen Auftritts gekommen ist, beschleicht sie leichte Nervosität. Daran, vor einem großen Publikum das Wort zu ergreifen, muss sie sich erst noch gewöhnen. Doch auch als ihre erste Rede ein voller Erfolg wird, ist das Ergebnis ernüchternd. Viele sagen ihr im Anschluss, dass sie sich nicht trauen werden, einer Frau ihre Stimme zu geben. Das provoziert Maryams Kampfgeist: jetzt erst recht will sie zeigen, dass sie sich Gehör verschaffen kann, dass ihr Kampf gerechtfertigt ist und ihre Ziele für alle eine Verbesserung bringen werden. Maryam besucht unverschleiert TV-Shows, sie wagt sich sogar in ein Zelt voller Männer und besteht darauf, angehört und als Kandidatin für den Gemeinderat respektiert zu werden. Immer mehr rüttelt die junge Frau die Menschen in der Stadt auf, gewinnt die Anerkennung und die Stimmen der Kolleginnen. Maryam schafft es, in den Umfragen zu einer veritablen Konkurrentin Dr. Tareks aufzusteigen. Und der reagiert: Maryams wichtigstes Ziel, die Asphaltierung der Klinikzufahrt, steht plötzlich auf seiner Agenda. Zur Wahl bleiben nur noch wenige Tage.


DIE REGISSEURIN HAIFAA AL MANSOUR
Die aus Saudi-Arabien stammende Regisseurin Haifaa Al Mansour schloss ihren Bachelor in Literatur an der American University in Kairo ab und machte ihren Master in Regie und Film an der Universität in Sydney. Sie ist die erste Filmemacherin Saudi-Arabiens, und ihr preisgekröntes Kinodebüt DAS MÄDCHEN WADJDA (2012) war der erste Film, der jemals vollständig im Königreich Saudi-Arabien gedreht wurde. DAS MÄDCHEN WADJDA wurde zu über 40 Filmfestivals weltweit eingeladen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. in Venedig, Rotterdam und Dubai.

Filmografie
2019 DIE PERFEKTE KANDIDATIN
2017 NAPPILY EVER AFTER
2016 MARY SHELLEY
2012 DAS MÄDCHEN WADJDA
2005 WOMEN WITHOUT SHADOWS



DIE DARSTELLER*INNEN

Mila Al Zahrani als Maryam: Sie repräsentiert die neue junge Generation saudi-arabischer Schauspielerinnen, die die aktuelle Filmszene des Landes prägen. Nachdem sie 2016 erste Filmrollen übernahm, gelangte sie national schnell zu Ruhm und Popularität. Sie überzeugt mit Rollen und Charakterdarstellungen, die unkonventionell und kraftvoll sind. Ihre Hauptrolle in dem saudischen Drama BOXING GIRL als Boxmeisterin machte sie im ganzen Land zum Star.

Khalid Abdulrahim als Abdulaziz: DIE PERFEKTE KANDIDATIN ist Khalids erste Rolle als Schauspieler. Er ist jedoch in der UndergroundFolkmusik-Szene Saudi-Arabiens sehr bekannt. Er gründete und leitete mehrere Bands, die seit der Aufhebung des Auftrittsverbots im ganzen Land spielen. Auch arbeitet er daran, jungen Musikern Spielorte und Möglichkeiten zu bieten, ihre Talente zu entwickeln und aufzutreten. Er fi ndet Spielorte und Möglichkeiten für junge Musiker, um ihr Talent weiter zu entwickeln.

Dae Al Hilali (Dhay) als Selma: Die junge Künstlerin macht sich sowohl als Schauspielerin als auch im Social Media auf sämtlichen Medienplattformen einen Namen. Obwohl sie als angesagte Infl uencerin und Networkerin bekannt ist, wo sie die Grenzen austestet, wie sich saudische Frauen virtuell präsentieren, ist sie auch in der Welt der klassischen Medien ein aufstrebender Star, der mehrere Rollen in lokalen Fernsehproduktionen an Land zieht.

Shafi Al Harthi als Mohammed: Er ist einer der profiliertesten Schauspieler des Landes. Er arbeitet seit über 20 Jahren und zählt zu den renommiertesten saudischen Fernsehstars. Er ist bekannt für seine abgebrühten Rollen wie hartgesottene Polizisten. Die Darstellung eines unterstützenden und lustigen Freundes ist für ihn als Schauspieler eine spannende Abwechslung.
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Donnerstag 27.02.2020
FÜR SAMA
Ab 05. März 2020 im Kino
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FÜR SAMA ist ein intimer, persönlicher und zutiefst ergreifender Film während des syrischen Bürgerkriegs aus der Sicht einer jungen Frau und Mutter.

Regie: Waad al-Kateab und Edward Watts

Als Waad Al-Kateab und ihr Mann Hamza mit ihrer kleinen Tochter Sama die Stadt Aleppo in Syrien verlassen, liegen hinter ihnen fünf Jahre, in denen sie mitansehen mussten, wie ihre Heimat von syrischen Truppen besetzt wurde, wie Menschen verfolgt und getötet werden. Fünf Jahre, in denen Hamza unter den schwierigsten Umständen versucht, als Arzt fast im Alleingang ein Krankenhaus am Leben zu erhalten. Und Waad alles auf Video festhält, was in Aleppo geschieht. Zunächst tut sie es, weil sie es als angehende Journalistin für ihre Pflicht hält. Nachdem Sama aber geboren wurde, tut sie es für sie. Um ihr zu erklären, warum es für sie so wichtig war, ohne Unterlass für ihre Heimat zu kämpfen. Waad Al-Kateab hat schon während der Belagerung ihr Videomaterial dem britischen Fernsehsender Channel 4 zur Verfügung gestellt und es nun gemeinsam mit dem Co-Regisseur Edward Watts aufbereitet – entstanden ist ein beeindruckendes Videotagebuch, das fesselt und erschüttert. Denn Waad Al-Kateab hält mit radikalem Mut alles fest, was um sie herum geschieht. Dazu gehören Szenen des Leids, des Sterbens und der Verzweiflung aufgrund einer aussichtslosen Lage. Doch ebenso sieht man Momente der Hoffnung, des Lachens, des Zusammenhalts. Und wenn die beste Freundin von Waad von ihrem Mann eine Khaki geschenkt bekommt, was in Zeiten der Belagerung, wo frisches Obst und Gemüse fehlen, ein Ding der Unmöglichkeit ist, dann spürt man, dass die fast kindliche Freude sich wie ein Sonnenstrahl in der ganzen Umgebung verbreitet. Und wenn man als Zuschauer wieder und wieder den Bombenalarm zu hören bekommt, der für Waad und Hamza bereits Alltag ist, dann begreift man, wieviel Mut diese Frau aufbringen muss, um die Zeitdokumente für die Außenwelt festzuhalten. Klar und konsequent folgt der Film der Erzählung der jungen Frau und ihrer Familie. Auf diese Weise hebt sich FÜR SAMA als Erlebnisbericht und Videotagebuch klar von einem klassischen Dokumentarfilm ab und strebt auch genau diese Wirkung an. Denn auf diese Weise macht der Film, sofern das überhaupt möglich ist, auf erschütternde Weise das Leben im Krieg und in der Belagerung greifbar. Mit all dem Grauen, aber auch all der Menschlichkeit. Und so stehen am Ende die Hoffnung und das Versprechen, eines Tages in die Heimat zurückzukehren. FÜR SAMA ist ein ergreifendes filmisches Zeitdokument. Und ein wichtiger Film.
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Mittwoch 19.02.2020
RUSSLAND VON OBEN
Ab 27. Februar 2020 im Kino
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Das größte Land der Erde – so, wie Sie es noch nie gesehen haben: aus der Vogelperspektive auf der Leinwand! Mit gewaltigen 17 Millionen Quadratkilometern Fläche reicht Russland von Europa nach Asien, von der Ostsee bis zum Pazifik. 
Elf Zeitzonen - ein Land – ein Film: RUSSLAND VON OBEN zeigt menschenleere Landschaften und Millionenmetropolen, wilde Tiere, Wüsten, Wälder und Wasserfälle, begleitet die legendäre Transsibirische Eisenbahn von den Sümpfen Sibiriens über Nowosibirsk bis
   

Ein Film von Petra Höfer & Freddie Röckenhaus

Nach dem großen Kino- und TV-Erfolg von DEUTSCHLAND VON OBEN (2012) hat das preisgekrönte Dokumentarfilmer-Paar Petra Höfer & Freddie Röckenhaus ihr Team erneut mit den besten Luftbild-Spezialkameras filmen lassen. RUSSLAND VON OBEN lief als Fünfteiler im Fernsehen und war mit mehr als 30 Millionen Zuschauer*innen die erfolgreichste Dokumentar-TV-Serie seit Erhebung der Einschaltquoten. Nun können sich Kinobesucher*innen in einer Kinofassung von den atemberaubenden  Aufnahmen in den Bann ziehen lassen, u.a. von den Gipfeln des Kaukasus mit seinen 22 Gletschern, der Halbinsel Kamtschatka mit ihren 160 Vulkanen und unberührter Wildnis sowie von der Polarinsel Wrangel, auf der so viele Eisbären und Walrosse geboren werden wie nirgendwo sonst. So ist RUSSLAND VON OBEN letztlich (auch) ein bildgewaltiges Plädoyer für Natur- und Umweltschutz.
 
Durch die spektakuläre Reise in ein unglaubliches Land führt Sprecher Benjamin Völz, bekannt als Synchronstimme von Hollywood-Stars wie Matthew McConaughey, Keanu Reeves und David Duchovny. Gezeigt wird der Dokumentarfilm in 4K und in ausgewählten Kinos in High Frame Rate.
 
RUSSLAND VON OBEN ist eine colourFIELD Produktion in Koproduktion mit Gazprom, ZDF und Arte.
 
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Mittwoch 12.02.2020
WEISSER WEISSER TAG
Ab 20. Februar 2020 im Kino
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Island, ein alleinstehendes Haus an einem abgeschiedenen Ort in betörend schöner Landschaft. Ein ehemaliger Polizist, dessen Frau vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben kam verdächtigt einen Mann, eine Affäre mit seiner verstorbenen Frau gehabt zu haben. Seine obsessiven Nachforschungen stellen die Beziehungen zu seinen Nächsten – insbesondere zu seiner geliebten Enkelin – zusehends auf die Probe.
Meteorologische Ereignisse – wunderschön fotografiert von Maria von Hausswolff – spiegeln eindrücklich die seelischen Stürme der Hauptfigur wider. Hlynur Pálmason empfiehlt sich nach seinem preisgekrönten Erstlingsfilm WINTER BROTHER erneut als visionärer Regisseur.

Ein Film von Hylnur Pálmason
Mit Ingvar E. Sigurðsson, Ída Mekkín Hlynsdóttir, Hilmir Snær Guðnason, Björn Ingi Hilmarsson

INTERVIEW MIT HYLNUR PALMASON

Der Film beginnt mit einem Zitat, «wenn alles weiß ist, und es keinen Unterschied mehr zwischen dem Himmel und der Erde gibt, können die Toten zu uns Lebenden sprechen». Das lässt einem sofort an eine Art Geistergeschichte denken – mit einem Mann auf der verzweifelten Suche nach der Wahrheit über seine verstorbene Frau.
Ja, ich glaube, mich ziehen Dinge an, die ich auf eine geheimnisvolle Weise rätselhaft finde und die eine gewisse Vieldeutigkeit an sich haben. Dinge, die unklar und verborgen sind, stecken ja voller Möglichkeiten und regen die Fantasie an. Was die Hauptfigur umtreibt, ist denn auch eine verzehrende Leidenschaft und der Wunsch, mehr über das Unbekannte zu erfahren.

Es gibt ein paar seltsame Situationen im Film, beispielsweise die Fernsehsendung für Kinder, welche in einer ziemlich langen Szene gezeigt wird. Weshalb diese Szene?
Ich finde nicht, dass die Sendung seltsam ist, nicht wenn du selber Fernsehen schaust oder weißt, was so auf den Smartphones der Leute läuft. In der Szene werden auf eine spielerische Weise Themen angerührt, um die es im Film geht. Ein chinesisches Sprichwort, das mir gefällt, besagt dass «Je mehr du weißt, umso weniger scheint es dir seltsam».

Nehmen Sie häufig ein bestimmtes Genre als Ausgangspunkt und rücken dann davon ab, um ihre eigene Geschichte zu erzählen?
Ich denke nie über Genres nach, ehrlich gesagt, weiß ich wenig darüber. Es ist mir meist im vornherein nicht so bewusst, wie sich ein Film entwickelt, aber für mich ging es in „Weißer, weißer Tag“ um zwei Arten der Liebe. Einerseits um die Liebe, die man für seine Kinder oder Enkelkinder empfindet, welche einfach, rein und bedingungslos ist. Und dann andererseits um die Liebe für den Partner, den Geliebten, die Ehefrau. Das ist etwas völlig anderes, komplexer, intimer, animalischer und etwas ziemlich Einzigartiges, das man mit niemandem sonst teilst.

Über die Ehefrau wird nicht viel preisgegeben – ohne Rückblenden und immer nur kurz erwähnt, bleibt sie bis zum Ende des Films eine Fantasie.
Sie sollte im Film durchgehend gegenwärtig bleiben, ohne die Verwendung von Rückblenden oder sonst irgendwas zu Sentimentalem Ich wollte, dass sie immer wieder erwähnt wird und gegenwärtig bleibt anhand von Gegenständen, Bilder und dem Videotape. Dadurch bleibt mehr Raum für die Fantasie der Zuschauer. So projiziert jeder seine eigenen Vorstellungen und Gefühle auf sie. Und sie bleibt bis zum Ende ein wenig geheimnisvoll. Die Momente im Film mit ihr sind immens wichtig, aber gleichzeitig sind es nur wenige, und ich wollte diese nicht überladen mit sentimentalen Rückblenden oder zu viel Information. Schließlich ist das Leben unergründlich und wir haben versucht, das filmisch umzusetzen.

Der Soundtrack des Films spiegelt das wider. Welche Gefühle wollten Sie damit vermitteln? Die Musik lässt einem im Grunde von Anfang an vermuten, dass etwas schief laufen wird.
Ich wollte, dass die Musik zur Stimmung des Films passt, sehr hell und schön klingt und sich mühelos in etwas Dunkleres und Mysteriöseres wandelt. Es war sehr spannend mit der Musik von Edmund Finnis zu arbeiten. Ich bin ein großer Fan seiner Musik, er arbeitet wunderbar mit Klängen und Tönen. Die Musik gibt den Tönen Raum, und der Film gibt der Musik den Raum, so dass diese beiden Elemente sehr gut zusammen arbeiten, ohne einander gegenseitig zu ersticken.

Bei THE PAINTER (2013), ihrem Abschlussfilm an der National Film School of Denmark, haben Sie bereits mit Ingvar Sigurðsson gearbeitet. Was hat Sie dazu bewegt, wieder mit ihm zu arbeiten, und besonders in diese Rolle?
Es war toll, mit Ingvar meinen Abschlussfilm zu drehen, und ich hatte das Gefühl, dass es in der Zusammenarbeit mit ihm noch mehr auszuloten gibt. Daher habe ich „Weißer, weißer Tag“ nicht nur mit ihm im Hinterkopf entwickelt und geschrieben, sondern war auch stets mit ihm in engem Kontakt während der Arbeit am Drehbuch. Ingvar ist ein äußerst natürlicher, körperlich präsenter Schauspieler, aber gleichzeitig sehr emotional und großartig im Mitarbeiten und Mitdenken. Er versteht es unglaublich gut, sich zu bewegen und so war es ein Leichtes, mit der Kamera seine ausdrucksstarken Bewegungen und Gebärden zu erfassen. Das heißt, er ist technisch sehr gut sowohl in den Dialogen als auch in der Bewegung, und das hat mir viel Freiheit beim Schreiben gegeben, für die Darstellung komplexer Szenen und Szenarien, die oftmals schwierig sind in der Ausführung. Ich spürte auch, dass er sich hundertprozentig dem Projekt verschrieben hatte und sehr präsent und emotional engagiert war, und das ist im Grunde, was ich von einem Schauspieler wirklich will und brauche.

Wir haben noch nicht über seine Beziehung zu seiner Enkelin gesprochen, diese Beziehung ist wahrscheinlich eine der wichtigsten im Film. Wie sehen Sie diese Beziehung, und wie verändert sie sich?
Seine Enkelin hütet er wie seinen Augapfel und sie verkörpert die bedingungslose Liebe, die wir für unsere Kinder oder Enkel empfinden. Es ist eine einfache, reine Liebe und als diese hat sie eine beinahe heilende Wirkung auf den Protagonisten. Es war mir sehr wichtig, dass wir uns gut verstehen und dass sie diese natürliche Art hatten, zusammen Zeit zu verbringen
Interessanterweise ist Ingimundur, obschon von der Familie umgeben, doch sehr allein mit seinem Schmerz.

Was hat Sie an dieser Trauer so angezogen, die sich im Film so anstaut bis sie buchstäblich platzt?
Jemanden zu haben, den wir lieben, hat zur Folge, dass wir möglicherweise einen großen Verlust erleben werden. Ingimundur hat den Verlust seiner innig geliebten Frau erlebt, und dann kommt etwas hinzu... eine dunkle Ahnung beginnt, und lässt ihn hinterfragen, was sie zusammen hatten. Wenn jemand in dieser Art von Lage ist, und einen schwachen Moment hat, befindet er sich oft in einem sehr menschlichen Zustand. Genau das wollte ich ausloten.

Das stimmt – es scheint beinahe, als ob er anstatt die Erinnerungen zu hegen, diese absichtlich blockiert. Warum beschließt er, die ganze Wahrheit herauszufinden? Auf diese Weise wird er kaum Frieden finden, oder?
Ich glaube, es war sehr einzigartig, was sie zusammen hatten, daher blieb ihm nicht wirklich eine Wahl. Es ist schlussendlich dem Publikum überlassen, ob es findet, dass es ihm Frieden bringen kann, oder ob er sich nur selber weh tut. Ich hoffe, der Film ist offen für Interpretationen, daher hängt er stark von der Person ab, die den Film schaut. Die Filme und die Kunstwerke, die ich wirklich mag, sind immer sehr respektvoll und offen für Interpretationen. Wahrscheinlich ist jede gute Kunst so.

Bereits in WINTER BROTHERS haben sie dem Gefühl der Einsamkeit und der Isolation beschäftigt. Was zieht Sie so an bei diesen «starken, schweigsamen Typen», die nicht gewillt sind sich zu öffnen?
Während jener Film als «Mangel-an-Liebesgeschichte» bezeichnet wurde, scheint dieser ein Film über die allmähliche Zerstörung einer Liebe zu sein, interessanterweise durch die Person, die diese Liebe immer noch stark spürt.
Meiner Meinung nach unterscheidet sich Emil, der Protagonist in WINTER BROTHERS, sehr von Ingimundur in A WHITE, WHITE DAY. Aber vielleicht fühlensich beide in gewisser Weise zurückgelassen, oder unerfüllt oder ungestillt, ich weiß nicht. Emil fehlt es an Liebe und daran, von jemandem gesehen, gebraucht und begehrt zu werden. Ingimundur bleibt mit all diesen Gefühlen von Trauer, Zweifel und Wut alleine. A WHITE, WHITE DAY ist eine Geschichte von Liebe und Hass zugleich, denn die schönsten Gedanken sind oft sehr nahe an den dunkelsten. Die Menschen, die man liebt und bewundert, erleben einen oft von der schlechtesten Seite, und die Grenze zwischen Liebe und Hass ist sehr nahe.

Es gibt einige Szenen, die den Lauf der Zeit zeigen, besonders rund um das Haus. Aber in Ingimundurs Fall scheint die Zeit still zu stehen. Er ist kaum in der Lage weiterzumachen. Können Sie uns mehr darüber erzählen, wie die Zeit in Ihrem Film vergeht?
Kino geht für mich sehr um Rhythmus, eine Zusammensetzung aus Bildern, Ton, Bewe-gung, Musik, Dialog etc. Die Zusammenarbeit mit meinem Cutter Julius Krebs Damsbo ist für mich sehr wichtig und genau bei dieser Arbeit tauchen wir tief in den Film ein, hier entsteht der Rhythmus und die Stimmung des Films. Das Haus zu beobachten, das Ingimundur baut, ist ein wesentlicher Teil des Prozesses mit dem erlittenen Verlust umzugehen. Es handelt sich darum die Zeit, die vergeht, zu ertragen, und durch Beschäftigung bei Verstand zu bleiben. Ich wollte mit dem Prolog das Vergehen der Zeit ausdrücken. Wir erleben, wie die Zeit vergeht, wir sehen die Jahreszeiten vergehen und erleben das sich ständig ändernde Wetter, Tag und Nacht, Kälte und Wärme, Schönheit und Rohheit der Natur. Als sie stirbt, lässt sie ihren Ehemann alleine mit all diesen Gefühlen der Trauer, der Wut und des Zweifels zurück. Der Film ist in dieser Hinsicht eine Tirade, ein Hassgedicht an seine Frau, die er elendiglich vermisst. In gewisser Weise ist Ingimundur wie eine offene Wunde, die nicht heilen kann, und er ist unfähig weiterzumachen.

Interview: Marta Balaga
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Mittwoch 05.02.2020
FRIEDRICH HÖLDERLIN / DICHTER SEIN. UNBEDINGT!
Ab 13. Februar 2020 im Kino
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Für seine Zeitgenossen war Hölderlin eine Provokation, und das ist er noch heute. Was er als Poet fordert, ist ein Paradigmenwechsel, eine grundlegende Revolution der Gesinnungen und Vorstellungen, eine Erweitung des politischen Begriffs um den poetischen. Eine neue Definition der Freiheit. So erzählt der Film – anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Hölderlin im März 2020 – die Geschichte einer künstlerischen Radikalisierung.


Buch und Regie: Hedwig Schmutte & Rolf Lambert
Friedrich Hölderlin: Thorsten Hierse, Sprecherin: Anna Thalbach
Musik: President Bongo
Zeichnungen: Ali Soozandeh
Redaktion: Ulrike Becker


Am 11.9.1806 wird Friedrich Hölderlin gewaltsam von seinem damaligen Wohnort Bad Homburg abtransportiert, nach Tübinger gebracht und in der psychiatrischen Abteilung einer Klinik interniert. 231 Tage wird er dort verbringen, nach damaligen, drastischen Methoden „therapiert“ und schließlich als unheilbarer Fall der Familie eines Tübinger Schreiners zur Pflege übergeben. 36 Jahre lebt der Dichter in einem Turmzimmer des Hauses, bis zu seinem Lebensende.

Die Umstände seiner gewaltsamen „Inhaftierung“ geben der Nachwelt bis heute Fragen auf. War Hölderlin ein ausgeflippter Spinner? Ein überirdisches Genie, dessen Leben nur im Wahnsinn enden kann? Was sind die biografischen, was die politischen Umstände, unter denen er gelebt hat? Wofür hat er gekämpft? Was hat er riskiert? Ist es denkbar, dass Hölderlin gar nicht verrückt war, dass er seine Krankheit nur spielte, um politischer Verfolgung zu entkommen? Verbürgt ist: Hölderlin stand auf einer Liste von Aufrührern, die angeblich dem Landesherrn nach dem Leben trachteten.

DICHTER SEIN. UNBEDINGT! montiert Spielszenen und dokumentarische Aufnahmen von Originalschauplätzen und Landschaften in Deutschland und Frankreich mit den Ermittlungen namhafter Experten (u.a. Durs Grünbein, Daniela Danz, Uwe Schütte). Auf der Grundlage historischer und autobiografischer Quellen verfolgt der Film die Entstehungsgeschichte eines bahnbrechenden poetischen Werkes. Entlang der zentralen Lebensstationen und vor dem Hintergrund elementarer historischer Umwälzungen rekonstruiert er den kompromisslosen  Lebensweg  eines talentierten, hochgebildeten, sensiblen jungen Mannes, der in seiner Sprache an die äußerste Grenze von Literatur vordringt. Seinen Zeitgenossen blieb Hölderlins Dichtung unverständlich. Heute zählt er zu den weltweit bekanntesten und meistübersetzten deutschen Lyrikern.

Für seine Zeitgenossen war Hölderlin eine Provokation, und das ist er noch heute. Was er als Poet fordert, ist ein Paradigmenwechsel, eine grundlegende Revolution der Gesinnungen und Vorstellungen, eine Erweitung des politischen Begriffs um den poetischen. Eine neue Definition der Freiheit. So erzählt der Film – anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Hölderlin im März 2020 – die Geschichte einer künstlerischen Radikalisierung.
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Donnerstag 30.01.2020
MYSTIFY
Ab 30. Januar 2020 im Kino
Er war einer der größten Popstars der 80er und 90er Jahre: Michael Hutchence, Frontmann und Songschreiber der australischen Rockband INXS, dem mit Songs wie „Never Tear Us Apart“ und „Mystify“ Welthits gelangen. Sein ausschweifendes Leben beherrschte immer wieder die Schlagzeilen. Kaum ein Rockstar war mit seinem Privatleben so in der Öffentlichkeit präsent wie Hutchence, von Drogengeschichten über viel publizierte Affären bis hin zum aufsehenerregenden Scheidungskrieg, den Paula Yates, Hutchence’ letzte Lebensgefährtin, mit ihrem Noch-Ehemann Bob Geldof führte.
Und doch kannten nur wenige die wahre Persönlichkeit des Musikers Michael Hutchence, der über viele Jahre an Depressionen und einer Angststörung litt. Zwanzig Jahre nach seinem viel zu frühen Tod im Alter von nur 37 Jahren haben Gerüchte und Legenden das überlagert, was Hutchence ausmachte: einen faszinierenden, widersprüchlichen Mann, der mit seinem Charme und seinem Charisma Millionen von Menschen in seinen Bann zog – seine Fans weltweit, seine Freunde und seine Geliebten.
 Regisseur Richard Lowenstein, über Jahrzehnte mit Hutchence freundschaftlich verbunden, ist es gelungen, einige der wichtigsten Personen in Michael Hutchence’ Leben zum ersten Mal für intime, persönliche Interviews vor die Kamera zu holen – u. a. geben Kylie Minogue, Helena Christensen sowie Michaels Geschwister und Bandgenossen Auskunft und teilen ihre Erinnerungen. Zusammen mit zahlreichen, bislang unveröffentlichten Aufnahmen aus diversen Privatarchiven und natürlich Ausschnitten aus Hutchence’ Liveauftritten mit INXS ist ein facettenreiches Porträt entstanden, das der Person Michael Hutchence so nahe kommt wie noch kein Film zuvor.
 
Regie: Richard Lowenstein

„Einer der genialsten und aufschlussreichsten Dokumentarfilme über einen Rockstar“ - GQ
„Eine mitreißende Hommage an eine Ikone der Musik“ - BBC Radio
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Autor: Siehe Artikel
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