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Start: Freitag 26.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Samstag 27.10.2018
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 27.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Die Hochzeit des Figaro
Die Hochzeit des Figaro 

Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Kammeroper Prag, Inszenierung und Ausstattung: Martin Otava
Aufführung in italienischer Sprache – mit deutschen Übertiteln

Graf Almaviva begehrt Susanna, die Braut seines Kammerdieners Figaro. Figaro versucht, mit List und Intrigen das Ansinnen des Grafen zu verhindern. Als Figaros Versuche, die Hochzeit mit der Braut so schnell wie möglich zu inszenieren, scheitern, übernehmen die Frauen das Regiment: Susanna und die Gräfin planen, den Pagen Cherubino anstelle von Susanna zum nächtlichen Stelldichein zu schicken. Als auch dies scheitert, beschließt die Gräfin, als Susanna verkleidet, zum nächtlichen Rendezvous zu gehen. So versucht sie nicht nur, Susanna vor der kompromittierenden Situation zu bewahren, sondern auch, ihre Ehe mit dem trotz aller Untreue geliebten Grafen zu retten …Am Ende steht – nach einem großen „perdonne“ – allgemeine Harmonie: Die Ehe zwischen dem Grafen und der Gräfin ist gerettet. Die Hochzeit von Susanna und Figaro sowie die Eheschließung der gerade aufgetauchten Eltern des Findelkindes Figaro finden statt.
Martin Otava, Regisseur und Intendant der Kammeroper Prag, gelang mit Le Nozze di Figaro eine Inszenierung mit Augenmaß und Ironie, einer wunderbar klaren und einfallsreichen Personenführung und hervorragender Beleuchtung, bei der „einige ungewöhnliche Zutaten nicht als aufgesetzte Gags, sondern als Überraschungen und Schmuckstücke wirken“, wie die Presse konstatierte. Mit der Kammeroper Prag steht eines der renommiertesten Opernensembles der Tschechischen Republik auf der Bühne.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 27.10.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Die Hochzeit des Figaro
Bilder
Die Hochzeit des Figaro 

Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Kammeroper Prag, Inszenierung und Ausstattung: Martin Otava
Aufführung in italienischer Sprache – mit deutschen Übertiteln

Graf Almaviva begehrt Susanna, die Braut seines Kammerdieners Figaro. Figaro versucht, mit List und Intrigen das Ansinnen des Grafen zu verhindern. Als Figaros Versuche, die Hochzeit mit der Braut so schnell wie möglich zu inszenieren, scheitern, übernehmen die Frauen das Regiment: Susanna und die Gräfin planen, den Pagen Cherubino anstelle von Susanna zum nächtlichen Stelldichein zu schicken. Als auch dies scheitert, beschließt die Gräfin, als Susanna verkleidet, zum nächtlichen Rendezvous zu gehen. So versucht sie nicht nur, Susanna vor der kompromittierenden Situation zu bewahren, sondern auch, ihre Ehe mit dem trotz aller Untreue geliebten Grafen zu retten …Am Ende steht – nach einem großen „perdonne“ – allgemeine Harmonie: Die Ehe zwischen dem Grafen und der Gräfin ist gerettet. Die Hochzeit von Susanna und Figaro sowie die Eheschließung der gerade aufgetauchten Eltern des Findelkindes Figaro finden statt.
Martin Otava, Regisseur und Intendant der Kammeroper Prag, gelang mit Le Nozze di Figaro eine Inszenierung mit Augenmaß und Ironie, einer wunderbar klaren und einfallsreichen Personenführung und hervorragender Beleuchtung, bei der „einige ungewöhnliche Zutaten nicht als aufgesetzte Gags, sondern als Überraschungen und Schmuckstücke wirken“, wie die Presse konstatierte. Mit der Kammeroper Prag steht eines der renommiertesten Opernensembles der Tschechischen Republik auf der Bühne.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 27.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Sommerabend
Sommerabend
Komödie von Gabriel Barylli

mit Jutta Speidel, Carin C. Tietze, Ralf Komorr, Daniel Friedrich u.a.
Regie: Gabriel Barylli
Ausstattung: Thomas Pekny

Als Maria und Martin auf dem Gartenfest eintreffen, ist es eigentlich schon zu spät: Ihre Eltern hatten sich früher am Abend getroffen, um sich vor der Hochzeit ihrer Kinder endlich kennenzulernen, doch nun sind drei Champagnerflaschen leer, die Karre gepflegter Konversation steckt tief im Dreck und in der Ferne zieht unüberhörbar ein Gewitter auf.
Martins Vater Richard hat vergessen, seine Hose zu schließen, als er mit Marias Mutter Anna aus dem Weinkeller kommt, und an Madeleines Bluse stehen zwei Knöpfe zu viel offen, nachdem sie mit Marias Vater Wilhelm etwas zu lang im Gartenschuppen war, um einen Schirm zu holen.
Jetzt fallen die Masken, die Fetzen fliegen...
Schwerstarbeit für die beiden "Kinder", die Ehen ihrer Elternpaare vor der völligen Zerrüttung zu bewahren, um ihr eigenes Glück zu retten. Und es sieht tatsächlich so aus, als hätten Maria und Martin einen Plan.
Kaum ist die Katze aus dem Sack, beruhigen sich tatsächlich die erregten Gemüter... Doch wie lange wird der Drache schlafen?

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Samstag 27.10.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Margarete Maultasch
Margarete Maultasch

Drama von Christoph Nußbaumeder
Landestheater Schwaben

Vom belächelten Mädchen zur respektierten Machtpolitikerin – Margarete Maultasch, Landesfürstin von Tirol im 14. Jahrhundert, war eine frühe Angela Merkel. Und schon damals muss sie als einflussreiche Frau gegen männliche Bevormundung, die eigenen Minderwertigkeitsgefühle und sexistische Rollenklischees ankämpfen. In unruhigen Zeiten wird die pubertierende Margarete gegen ihren Willen verheiratet und auf die politische Bühne gestellt. Dort findet sie erst langsam ihren Platz, unterstützt von einem aufklärerischen, jüdischen Berater, gefährdet durch die Intrigen machthungriger Männer. Die schöne junge Frau muss sich gegen unerwünschte Liebes-Avancen ebenso wehren wie gegen politische Übergriffe. Die eigenen Lebenswünsche und Sehnsüchte haben wenig Platz. Schließlich aber gewinnt Margarete an Machtbewusstsein und führt ihr Land zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Bis die Pest hereinbricht und alles zerstört…

Christoph Nußbaumeder ist einer der erfolgreichsten, jungen, deutschen Dramatiker und bekannt für seine modernen Volkstheaterstücke, die sich mit unserer sozialen Realität kritisch auseinandersetzen. Seine Figuren sind psychologisch fein gezeichnet, seine Dialoge spannungsreich und lebensnah. In „Margarete Maultasch“ hat er eine mittelalterliche Herrscherin zur höchst modernen Hauptfigur eines fast klassisch anmutenden, historischen Dramas gemacht. Anders als Lion Feuchtwanger in seiner Prosaportraitierung der hässlichen Margarete, macht er aus ihr eine schöne junge Frau. Die raffinierte Mischung aus Frauenbiographie, Politthriller und Volkstheater lässt ebenso an Shakespeares Königsdramen denken, wie an Polit-Analysen à la „House of Cards“.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 28.10.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Don Giovanni
Don Giovanni

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.

Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall / Oleg Ptashnikov   
Regie: Herbert Föttinger   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
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