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Theater heute

Germering: Das Wirtshaus im Spessart

Das Wirtshaus im Spessart
Eine musikalische Räuberpistole in 11 Bildern von Günther Schwenn und Willy Dehmel

Musik: Franz Grothe • mit Solisten und Chor des Freien Landestheaters Bayern

Was braucht es mehr, als eine hübsche Komtesse, einen gefährlichen Räuberhauptmann und einen dunklen Wald, der berüchtigt ist für Raubüberfälle, um eine gute Geschichte zu erzählen?

Doch das „Wirtshaus im Spessart“ handelt auch noch von einem Handwerksburschen, der in die Kleidung und Rolle der Grafentochter schlüpft und umgekehrt. Jede Menge Räuber, die nicht nur dem Grafen Sandau das Leben schwer machen, sowie diverse Herzensangelegenheiten zwischen den Protagonisten, runden das vergnügliche Spektakel ab und haben die Geschichte um das Wirtshaus im Spessart bereits 1958 zum Erfolgsfilm gemacht, wobei insbesondere Lilo Pulver als freche Comtesse Franzi bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Der große, deutsche Star-Komponist Franz Grothe machte aus diesem Stoff ein fröhliches Musical, das mit eingängigen Ohrwürmern wie „Ach, das könnte schön sein“ und „Man kann die Liebe nicht erklären“ längst Kultstatus erreicht hat.
Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39,
82110 Germering
Kabarett heute

Gröbenzell: Eva Karl Faltermeier: Taxi. Uhr läuft.

Eva Karl Faltermeier: Taxi. Uhr läuft.

Nicht immer wird man im Leben da abgeholt, wo man steht. Im Falle einer Taxi-Fahrt ist das natürlich schon so. Außer, man hat keine Ahnung, wo man sich befindet. Oder kein Geld. Doch manchmal ist es im Leben eben auch nicht so einfach, den eigenen Standpunkt zweifelsfrei festzumachen. Weder emotional, noch politisch oder geografisch. Und manchmal fehlen eben auch die nötigen Mittel.

Eva Karl Faltermeier findet heraus, wo wir alle abgeholt werden wollen, wohin die Fahrt geht und was sie uns kostet. Eine amüsante Fahrt – durch die Irrungen des Lebens – während der jede Sekunde zählt.

Eva Karl Faltermeier (40) ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder und gelernte Journalistin. Mit ihrem ersten Bühnenprogramm „Es geht dahi“ überzeugte sie KritikerInnen und Publikum gleichermaßen. Sie wurde mit dem Senkrechtstarter-Preis des Bayerischen Kabarettpreises, dem Newcomerpreis des Hessischen Kabarettpreises, dem Prix Pantheon und dem Stuttgarter Besen und dem Publikumspreis des Großen Kleinkunstfestivals in Berlin ausgezeichnet. Die Stadt Regensburg ehrte sie mit dem „Kulturförderpreis 2020“. Für die gelernte Journalistin ist es das größte Ziel, mit Geschichten zu unterhalten. Eva Karl Faltermeier ist Host der Sendung „KARLSPLATZ – Talk und Tumult im BR Fernsehen" und schreibt Kolumnen für Bayern2. Sie führte einen eigenen Indie-Interview-Podcast („Es lafft“) für den sie 2021 den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz erhalten hat. Ihr erstes Buch „Der Grant der Frau“ erschien im Oktober 2021 bei Süd/Ost, ihr zweites, „Mama fatale" im März 2023 beim dtv.

Ihre liebsten Hobbies sind Watten, Gartenarbeit und Wandern mit ihren Kindern.

STOCKWERK
Oppelner Str. 3-5, 82194 Gröbenzell
Kabarett heute

München: Claudia Pichler - Feierabend

Claudia Pichler
Feierabend

Claudia Pichler steht für modernes bayerisches Kabarett, für charmanten Dialekt und absurden Witz. In ihrem dritten Solo-Programm widmet sich die Münchnerin mit der frechen Goschn und dem frischen Geist ihrer liebsten Tageszeit: dem Feierabend.

Politische Gier, neidvolle Nachbarn, die großen Fragen der Liebe in Zeiten von Online-Dating bis zu den kleinen Sorgen der Salmonelle in einer durchdesinfizierten Welt - Claudia stellt sich unerschrocken und stets selbstironisch den Themen unserer Zeit. Einer Zeit, in der die Bedeutung von Religion abnimmt und die Sinnsuche neue Blüten treibt und meist bei einem Glückscoach endet. Alles muss optimiert werden, die Morning Routine genauso wie das innere Kind.
Lustspielhaus München
Occamstraße 8, 80802 Münche
Theater heute

Planegg: Das perfekte Geheimnis

Das perfekte Geheimnis
Wer hat nicht das eine oder andere kleine Geheimnis vor seinen Freunden? Eine geheime Affäre, eine finanzielle Entgleisung, einen beruflichen Misserfolg, den man lieber für sich behalten möchte? Als sich sieben Freunde zu einem gemütlichen Essen in entspannter Atmosphäre treffen, beschließen sie, den Abend ein bisschen aufregender zu gestalten: Jede SMS, jeder Anruf, jede WhatsApp-Nachricht wird offengelegt. Was soll schon passieren? Schließlich hat doch niemand etwas zu verbergen – oder? Doch dann kommt der erste Anruf!
Mit seiner bitterbösen und hochaktuellen Komödie stellt Paolo Genovese die Frage, wie viel Ehrlichkeit eine Beziehung tatsächlich verträgt – oder ob ein kleines Geheimnis hier und dort nicht doch dem Frieden dienlich ist.

Produktion: Schauspielhaus Salzburg | Regie: Sarantos Georgios Zervoulakos

Mit Christiane Warnecke, Petra Staduan, Magdalena Oettl, Johanna Egger, Patrick Seletzky, Wolfgang Kandler, Enrico Riethmüller, Olcayto Uslu
Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Theater heute

Planegg: Das perfekte Geheimnis

Das perfekte Geheimnis
Wer hat nicht das eine oder andere kleine Geheimnis vor seinen Freunden? Eine geheime Affäre, eine finanzielle Entgleisung, einen beruflichen Misserfolg, den man lieber für sich behalten möchte? Als sich sieben Freunde zu einem gemütlichen Essen in entspannter Atmosphäre treffen, beschließen sie, den Abend ein bisschen aufregender zu gestalten: Jede SMS, jeder Anruf, jede WhatsApp-Nachricht wird offengelegt. Was soll schon passieren? Schließlich hat doch niemand etwas zu verbergen – oder? Doch dann kommt der erste Anruf!
Mit seiner bitterbösen und hochaktuellen Komödie stellt Paolo Genovese die Frage, wie viel Ehrlichkeit eine Beziehung tatsächlich verträgt – oder ob ein kleines Geheimnis hier und dort nicht doch dem Frieden dienlich ist.

Produktion: Schauspielhaus Salzburg | Regie: Sarantos Georgios Zervoulakos

Mit Christiane Warnecke, Petra Staduan, Magdalena Oettl, Johanna Egger, Patrick Seletzky, Wolfgang Kandler, Enrico Riethmüller, Olcayto Uslu
Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Konzert heute

Memmingen: Ten Years After

Ten Years AfterDie englischen Blues- und Woodstock-Veteranen bringen ihre Show nach Memmingen. Über 50 Jahre Musikgeschichte - ein Muss für jeden Fan!
Ten Years After stehen auch in ihrem 53. Lebensjahr nicht still. Nach ihrem legendären Auftritt in Woodstock im Jahr 1969 erlangten die Pioniere der British Blues Invasion internationalen Ruhm und spielten mit der Zeit in einigen der größten Konzertsäle der Welt (Madison Square Garden New York, Budokan Tokio, Royal Albert Hall London, Jahrunderhalle in Frankfurt und vielen anderen). Erst kürzlich veröffentlichten sie ein brandneues Studioalbum ("A Sting in the Tale", 2017), und jetzt in ihrer aktuellen Inkarnation wird das jüngste Live-Aufnahme "Naturally Live" beworben.
Das Dutzend Songs darauf steht beispielhaft für die schiere Zeitlosigkeit des Quartetts, das neben den Gründungsmitgliedern Chick Churchill (Keyboards) und Ric Lee (Schlagzeug) aus Jungspund Marcus Bonfanti (Gesang und Gitarre) sowie Bassist Colin Hodgkinson (Spencer Davis, Alexis Korner, Back Door, Peter Green, John Lord, Charlie Watts, Whitesnake, Chris Rea, das britische Blues-Quintett, Konstantin Wecker) besteht. Ebendiese Besetzung bestreitet gerade die "Cricklewood Green 50th Anniversary Tour".
Während die Veteranen mehr als ein halbes Jahrhundert unterwegs feiern, kommen Klassiker wie "Love Like A Man", "Good Morning Little Schoolgirl", "The Hobbit", "One Of These Days" und "Choo Choo Mama" genauso zum Zug wie langjährige Fan-Favoriten wie "Gonna Run", "Nowhere To Run", "I Say Yeah", "Hear Me Calling" oder "I’d Love To Change The World", nicht zu vergessen einige Überraschungen und Tracks jüngeren Datums.
Im Rahmen der Show werden Ten Years After zudem ihr wegweisendes Album "Cricklewood Green" in seiner Gesamtheit spielen, um an den 50. Jahrestag seiner Veröffentlichung zu erinnern. Mit ihrer jugendlichen Frische festigen die Unverwüstlichen ihren kultigen Ruf als eine der ältesten und wichtigsten Gruppen aus der Frühphase lauter, souliger Rockmusik - ein Event, das man sich definitiv nicht entgehen lassen darf.
Kaminwerk
Kulturzentrum MM e.V.
Anschützstraße 1
D-87700 Memmingen
Konzert heute

Augsburg: Indecent Behavior

Indecent Behavior

Kennst du das Gefühl, verloren zu sein, dich nicht gut genug oder fehl am Platz zu fühlen? Kennst du endlose, schlaflose Nächte mit Fragen ohne Antwort? Denkst du auch manchmal, dass niemand versteht, wer du bist oder was dich ausmacht – dann hau dir Indecent Behavior auf die Ohren und komm nach Hause! Indecent Behavior ist ein vertrauter Ort, an dem du deine Sorgen und Ängste vergisst. Ein Ort, an dem du dein Innerstes teilen und einfach du selbst sein kannst. Die Indecent Behavior-Family steht zusammen. So überzeugen die Saarländer inhaltlich sowie musikalisch auch auf ihrem neuen Album. „Therapy in Melody“ ist ein Kraftpaket. Das Tanzbein zuckt, Adrenalin fließt und die Songs bohren sich in die Nerven wie heilende Akupunktur. Eine ordentliche Portion Abwechslung sorgt jederzeit für Kurzweiligkeit. Kraftvolle Hooks und eingängige Melodien laden zum Wiederhören ein. In Zusammenarbeit mit dem britischen Produzenten Phil Gornell, der in Sheffield (UK) und Los Angeles (US) unter anderem für All Time Low, Hot Milk und Bring me the Horizon tätig ist, haben Indecent Behavior ein herausragendes Album produziert. Indecent Behavior schaffen auf ihrem neuen Album „Therapy in Melody“ einen musikalischen Raum für Optimismus in einer Welt, in der dieser immer öfter zu kurz kommt und vermitteln in ihren 12 Tracks eindrucksvoll Hoffnung, Halt und manchmal sogar einen neuen Blickwinkel.
SOHO STAGELudwigstr. 34 86152 Augsburg / Theatervierte
Konzert heute

Erding: Wolfgang Ambros

Wolfgang Ambros
Unplugged, akustisch, reduziert… Ambros pur! Volle Häuser, der direkte Draht zum Publikum, die Lieder in einer aufs Wesentliche zurückgeführten Art und ein Wolfgang Ambros, der sich in dieser Konstellation sichtlich wohl fühlt. „Es macht Spaß, so zu spielen, und wenn man älter wird, will man es eh nicht mehr so laut“, sagt er. Ein klassischer Ambros pur-Sager. So wie der Mensch, der Künstler sind die Lieder und die Show. Ungeschminkt, authentisch und mittlerweile zeitlos.

Es ist Wolfgang Ambros hoch anzurechnen, dass er keine Sekunde versucht, das Altwerden zu übertünchen. Aus dem Rock’n’Roller, der die Wiener Stadthalle mehrfach bis zum Bersten gefüllt hatte, ist der Singer-Songwriter geworden, der seinen Liedern heute einen Rahmen gibt, wie sie nur Klassiker verdienen. Wolfgang sitzt am Hocker, spricht, spielt, singt. Und es ist einfach nur wunderbar, dabei zuzusehen und ihn zu hören.

Dann zum sechsten Mal ist Ambros nun „pur“ unterwegs. Begonnen hatte er seinerzeit mit seinem langjährigen Freund, dem Keyboarder Günter Dzikowski im Duo. Wolfgang an der Gitarre, Günter drückte die Tasten. Die zwei von der Number One. Seit anderthalb Jahren ist man nun zu dritt. Roland „Roli“ Vogel ergänzt die Arrangements mit seiner Gitarre, dem Bass, der Ukulele und was er sonst noch so während des Programms auf der Bühne zupft, schlägt, streicht.

Vom ersten pur! Gig an hat Ambros aus seinem reichen Repertoire geschöpft. Heißt Songs vom Jahr 1971 an bis zu aktuellen Titeln. Eine Zeitreise, die sich keine Sekunde wie eine solche anfühlt.
Stadthalle Erding
Alois-Schießl-Platz 1, 85435 Erding
Konzert heute

München: Kinga Glyk & Band

Kinga Glyk & Band
Kingas virtuoses Bass-Spiel und ihr kompositorisches Talent - zutiefst packend und emotional. Von Jazz, Funk und Electronica inspirierte Instrumentalsongs, die zugleich hochgradig zeitgemäß klingen, einzigartig in ihrem Arrangement und ästhetischen Ansatz. Kinga bildet mit ihrem Instrument eine geradezu symbiotische Einheit, gibt den Ton zwischen Lead und Rhythmus vor, getragen von einprägsamen Melodien und federndem Groove.
Ihr neues Programm „Real Life“ - koproduziert von „Snarky Puppy“ Michael League - zeigt eindrucksvoll die Handschrift dieses Generationentalents. Es ist eine große Freude, diese bahnbrechende Bassistin/Komponistin wieder in München hören zu können.

„Ich liebe es, mit Musik meine Gefühle auszudrücken und schöne Songs zu machen, die das Herz anderer berühren. Ob sie von einer Bassistin gemacht wurden? Das ist doch letztlich nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass man mit der Musik eine Geschichte erzählt.“ Kinga
Prinzregententheater
Prinzregentenpl. 12, 81675 München
Konzert heute

Murnau: Johannes Enders Trio

Johannes Enders Trio„The Creator has a Masterplan B”
A Tribute to Pharoah Sanders

Johannes Enders - Tenor Saxophon ( D )
Joris Teepe – Bass ( NL )
Billy Hart – Drums ( USA )

Vor zwei Jahren verließ einer der letzten großen Vertreter des Avandgarde Jazz aus dem Umfeld von John Coltrane , Pharoah Sanders diesen Planeten. Grund genug für Johannes Enders diesen grossartigen Tenor Saxophonisten mit einem Tribute zu feiern.
Dafür gewinnen konnte er den niederländischen Bassisten Joris Teepe ( 10 Jahre Bassist bei Rahid Ali ) und die US amerikanische Schlagzeug Legende Billy Hart , der sich mittlererweile auf über 700 !! Platten als Sideman und Leader verewigt hat und mit allem spielte was Rang und Namen hat.
Hart war auch jahrelang Weggefährten Sanders und ist auf so wichtigen Einspielungen wie zum Beispiel „Karma“ zu hören.

Kultur- und Tagungszentrum Murnau am Staffelsee
Ödön-Von-Horváth-Platz 1, 82418 Murnau am Staffelsee
Kabarett heute

Ebersberg: Benedikt Mitmannsgruber

Benedikt Mitmannsgruber

Im österreichischen Mühlviertel sagt man, es braucht drei Dinge, um ein erwachsener Mann zu werden: Man muss ein Kind zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen.

Benedikt Mitmannsgruber ist kein Mann wie alle anderen. Er ist dünn, schwach, hat einen Schnauzbart, trägt einen alten Norwegerpullover und ist ein klassischer Antiheld, ein sensibler Losertyp. Statt ein Haus zu bauen und Vater zu werden, sitzt er mit einer Tasse Johanniskrauttee in einem spärlich eingerichteten Hinterzimmer in einer tristen Großstadt und schreibt lustige Geschichten.

Kann die Kunst den orientierungslosen Taugenichts retten? Kann der orientierungslose Taugenichts womöglich sogar die Kunst retten?

„Der seltsame Fall des Benedikt Mitmannsgruber“ ist das groß angelegte Schicksal eines jungen Antihelden und der Menschen, denen er in seinem Leben begegnet.
Altes Kino Ebersberg
Eberhardstraße 3, 85560 Ebersberg
Museen heute

Museum Fürstenfeldbruck: Goldene 20er? Die Weimarer Republik in der Provinz

Goldene 20er? Die Weimarer Republik in der Provinz
Ausstellung Museum Fürstenfeldbruck
vom 27. Oktober 2023 bis 09. Juni 2024
Der Erste Weltkrieg (1914-1918) und sein als demütigend empfundenes Ende hinterließen eine traumatisierte Gesellschaft. Mangel, Spanische Grippe und Revolutionen prägten die schwierige Anfangszeit der Weimarer Republik. 1923 gilt als Schreckens- und Wendejahr: Die Inflation erreichte schwindelnde Höhen. Panik und Existenzängste waren die Folgen. Die politische Unzufriedenheit gipfelte im November 1923 in Hitlers gescheitertem Putschversuch.
Auf die überstandene Krise folgten ein wirtschaftlicher Aufschwung und eine unvergleichliche kulturelle Blüte. Die „Goldenen Zwanziger“ stehen für eine nie zuvor dagewesene Leichtigkeit und Lebenslust. Der Krieg hatte viele Prozesse beschleunigt, die vor 1914 bereits begonnen hatten, wie etwa die Emanzipation der
Frauen, die Entstehung einer konsumorientierten Dienstleistungsgesellschaft oder technische Neuerungen. Auch in der Kunst wurden ganz neue Wege beschritten. Leider war die Phase der Stabilisierung nicht von langer Dauer.

Der Börsencrash von 1929, der eine weltweite Wirtschaftskrise auslöste, beendete das euphorische Lebensgefühl. Die Arbeitslosenzahlen schnellten in die Höhe.
Die völkisch-nationale Bewegung, die der Republik von jeher feindlich gegenüberstand, nutzte die Situation propagandistisch für ihre Zwecke. Am Ende stand das Versagen vieler Politiker und die „Machtüberlassung“ an die Nationalsozialisten 1933.
Unser Geschichtsbild ist geprägt durch den Blick auf die Metropolen. Aber wie gestaltete sich die kurze Phase der Weimarer Republik in der Provinz? Wie reagierte eine kleinstädtische Bevölkerung im Schatten der „Hauptstadt der Bewegung“ auf die große Politik? „Babylon Bruck“ oder rückständige Provinz? Die Ausstellung spannt mit spannenden Objekten und interaktiven Stationen einen Bogen vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Aufstieg der Nationalsozialisten.

Museum Fürstenfeldbruck
Fürstenfeld 6
82256 Fürstenfeldbruck
Abbildung:

- Demonstration zu Ehren des ermordeten bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner in Fürstenfeldbruck, 27.2.1919
Museum Fürstenfeldbruck
Am Tag nach der Beerdigung Kurt Eisners fand in Fürstenfeldbruck vor dem Rathaus eine gesonderte Trauerfeier statt, zu der der örtliche Soldaten- und Arbeiterrat eingeladen hatte.
Museen heute

Buchheim Museum Bernried: Franz S. Gebhardt-Westerbuchberg (1895–1969). Porträt eines Malerlebens



Franz S. Gebhardt-Westerbuchberg (1895–1969). Porträt eines Malerlebens
Buchheim Museum BernriedAusstellung vom 03. März 2024 bis 09. Juni 2024

Bernried – Franz Sales Gebhardt-Westerbuchberg hat ab 1934 viele Jahre in einem Bauernhof oberhalb des Chiemsees als Maler-Landwirt gewirkt. Erst ab 1952 konnte er sich ausschließlich auf die Malerei konzentrieren. Die Ausstellung speist sich bis auf eine Ausnahme aus Werken der Sammlung von Joseph Hierling. Sie präsentiert neben Landschaften, Stillleben und biblischen Historien eine große Zahl von
Selbstporträts Gebhardt-Westerbuchbergs. Wie kaum ein anderer Zeitgenosse der »verschollenen Generation« hat er sich über seine Selbstbildnisse so intensiv und schonungslos mit seinem Erscheinungsbild auseinandergesetzt. Ferner wird der in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gemalte Tyll-Zyklus zu sehen sein.

Franz S. Gebhardt-Westerbuchberg fand durch die Internierung im Ersten Weltkrieg in England und den Zeichenunterricht des Bildhauers G. A. Bredow zur Malerei. Seine Lehrjahre an der Münchner Akademie waren von der konservativen Kunst von Adolf Hengeler und Carl Johann Becker-Gundahl geprägt. Bei einer Reise durch Spanien lernte er 1927/28 die dortige Landschaft kennen, die ihn als Maler stark beeinflusste, und er studierte dort die Malerei von Velázquez. Kaum hatte er sich als Maler und Landwirt auf dem Westerbuchberg niedergelassen, musste er während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsberichterstatter einrücken. Nach 1945 befreite er sich unter anderem mit dem Tyll-Zyklus und mit den
Monotypien zur Passion von den Erlebnissen der Kriegsjahre. Ein Hauptwerk jener Zeit ist das monumentale Triptychon der Kreuzigung. In seiner späten Malerei entstehen zahlreiche Überblickslandschaften, in denen er sich an Jean-Baptiste Camille Corot orientiert.

Buchheim Museum
Am Hirschgarten 1,82347 Bernried am Starnberger See
Abbildungen:

- Franz S. Gebhardt­-Westerbuchberg
Südlicher Fischerhafen, 1955-58
Öl auf Leinwand
Sammlung Joseph Hierling im Buchheim Museum der Phantasie
© VG Bild­-Kunst, Bonn 2024
- Franz S. Gebhardt­-Westerbuchberg
Zum 29. Januar 1953, 1953
Öl auf Leinwand
Sammlung Joseph Hierling im Buchheim Museum der Phantasie
© VG Bild­-Kunst, Bonn 2024
- Franz S. Gebhardt­-Westerbuchberg
Ein weiterer Narrenstreich Tylls, aus der Serie Tyll-Zyklus, 1949
Öl auf Hartfaser
Sammlung Joseph Hierling im Buchheim Museum der Phantasie
© VG Bild­-Kunst, Bonn 2024
Museen heute

Cham: EINE LETZTE GENERATION — SEE- UND KLANGWELTEN

EINE LETZTE GENERATION — SEE- UND KLANGWELTENAndreas Feist, Mariko Takahashi, Stefan Winter
Die Ausstellung „Eine letzte Generation – See- und Klangwelten“ der Künstler*innen Andreas Feist, Mariko Takahashi und Stefan Winter verwandelt das Cordonhaus in eine begehbare Skulptur. In seinem Inneren führen verschlungene Wege zum Ursprung des Lebens, zu Wasser und zu Luft. Das Münchner Künstler-Trio Andreas Feist (Bildende Kunst/Aktionskunst), Mariko Takahashi und Stefan Winter (Klangkunst) verbindet Aktion und Installation mit Video- und Klangkunst zu einem immersiven Raumerlebnis.
“Wir wollen die Besucherinnen und Besucher dieser Ausstellung nicht nur als Zuschauerin und Zuschauer einladen, sondern auffordern teilzunehmen, mitzuwirken und aktiv die von uns geschaffene Welt zu sehen, zu hören und mit Leben zu erfüllen“, beschreiben die Künstler*innen ihre Motivation.
Die Zusammenarbeit zwischen Feist, Takahashi und Winter, die aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen kommen, basiert auf dem Grundprinzip, zunächst getrennt zu entwickeln und dann gemeinsam Plastiken, Video-, Installations- und Klangkunst zu schaffen, die mit den Räumen eine allumfassende Einheit bilden.

Das Publikum ist eingeladen, durch die Installation zu wandern, sich mit ihr auseinanderzusetzen, mit ihr zu interagieren und sich spielerisch auf sie einzulassen. In einer wechselseitigen Beziehung sorgen die Besucher dafür, dass die künstlerische Konzeption mit Leben gefüllt wird.
Der Einfluss des Künstlertrios beschränkt sich auf die Festlegung der Parameter, was gewollt und gewünscht ist. Es liegt am Publikum, die angebotene Aktion zu nutzen und individuell zu beleben.

Cordonhaus Städt. Galerie MuseumPropsteistraße 46, 93413 Cham
Museen heute

Penzberg: Heinz Kreutz: Frankfurt, Paris, Penzberg

Heinz Kreutz: Frankfurt, Paris, Penzberg

Ausstellung vom 23. März 2024 bis 23. Juni 2024Museum Penzberg – Sammlung Campendonk, Am Museum 1, 82377 Penzberg
Der Maler Heinz Kreutz (1923–2016) ist vor allem für seine neoexpressionistischen und informellen Gemälde und Zeichnungen bekannt. Er gehörte mit K.O. Götz, Otto Greis und Bernard Schultze zum Kreis jener Künstler, die mit ihren ungegenständlichen Arbeiten neue Akzente
in der deutschen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg setzten. Mit einer gemeinsamen Ausstellung 1952 in der Frankfurter Zimmergalerie Franck wurden sie als „Quadriga“ bekannt und trugen ganz wesentlich zur Entwicklung der informellen Malerei in der jungen Bundesrepublik bei.
Zeit seines Lebens veränderte Kreutz immer wieder die eigene Technik und Ausdrucksform. So entwickelte er ein facettenreiches Werk, das um die Ergründung der Eigenschaften von Farben kreist und das scheinbar grundverschiedene geistige und ästhetische Vorbilder, von Rubens über Goethe bis hin zu Schopenhauer, durch Bezugnahmen würdigt. Seine vielen Reminiszenzen haben auch eine biografische Bewandtnis: Als junger Mann verbrachte Heinz Kreutz nach kurzem Kriegsdienst in Stalingrad zwei Jahre verwundet im Lazarett. Durch kleine Zigarettenbildchen lernte er die von den Nazis verfemte Kunst der Moderne kennen. Im Grauen des Krieges waren ihm die Bilder von Monet, Kandinsky oder Cézanne offenbar ein heilender Trost. Kreutz begann zu zeichnen und widmete sich ab Ende des Krieges der eigenen Malerei. Nach seiner vom Schrecken geprägten Jugend gelang es ihm, mit seinen farbenfrohen Werken und durch seine ungebrochene Motivation und Experimentierfreudigkeit Deutschlands kulturellen Neuanfang mitzugestalten.
Die Ausstellung mit über 60 Werken ist in Kooperation mit dem MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg entstanden. Seit 2022 befindet sich der künstlerische Nachlass von Heinz Kreutz in der MKM Stiftung, aus deren Beständen anlässlich des 100. Geburtstages des Künstlers von September 2023 bis Februar 2024 eine große Retrospektive gezeigt wurde.
Dass diese jetzt auch in Penzberg zu sehen ist, verdankt das Museum der freundlichen Leihbereitschaft des Duisburger Hauses. Mit Penzberg und seinem Museum ist Kreutz auf persönliche Weise eng verbunden gewesen: Vierzig Jahre hat er im nahen Antdorf gewohnt und mit dem Penzberger Verein „Kunstzeche Penzberg“ zwei große Ausstellungen im Museum veranstaltet: 2002 präsentierte er im Museum sein künstlerisches Werk, nachdem er mit seiner Frau Dorothea Kreutz im Jahr 2000 ihre Sammlung antiker Teppiche gezeigt hatte. Seit 2003 war er Ehrenmitglied der Kunstzeche.
Neben einem zur Duisburger Ausstellung entstandenen Katalog vermittelt ein Audioguide Hintergründe zu ausgesuchten Werken und zitiert aus Schriftstücken des Künstlers. Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Katharina Zimmermann (Sammlung Ströher) und Dr. Anette Völker-Rasor (Kunstzeche Penzberg e.V.) in Zusammenarbeit mit Museumsleiterin Annette Vogel.

Museum Penzberg – Sammlung Campendonk, Am Museum 1, 82377 Penzberg
 
Abbildungen:

Heinz Kreutz "Farben in der Gnade des Lichts", 2004
Öl auf Leinwand, 60 x 65 cm
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, MKM
Stiftung, Nachlass Heinz Kreutz
© Nachlass Heinz Kreutz,
Foto: Henning Krause, Köln

Heinz Kreutz "Rot-Rosa", 1960-61
Öl auf Leinwand, 85 x 95 cm
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher
© Nachlass Heinz Kreutz,
Foto: Henning Krause, Köln
Museen heute

Franz Marc Museum: MIT ANDEREN AUGEN

MIT ANDEREN AUGENAbschiedsausstellung von Cathrin Klingsöhr-Leroy mit 4 Kuratorinnen

Ausstellung vom 24. März 2024 bis 30. Juni 2024
Franz Marc Museum, Kochel am See

Die Künstlerin Karin Kneffel, die Romanistin Barbara Vinken und die Kunsthistorikerinnen Cathrin Klingsöhr-Leroy und Julia Voss werfen einen frischen Blick auf die Sammlung des Franz Marc Museums. Die Ausstellung „Mit anderen Augen“ versucht mit einem unkonventionellen Ansatz neue Perspektiven zu öffnen: Vier Kuratorinnen sind dazu eingeladen, in der Sammlung des Franz Marc Museums Aspekte hervorzuheben, die sie in ihrer wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit aktuell beschäftigen. Dabei geht es nicht um eine klassisch kunsthistorische Sichtweise, sondern um einen Blick „von außen“.

Die Künstlerin Karin Kneffel inszeniert Bilder aus ihrer Serie Face of a woman, head of a child in Kombination mit Darstellungen von Mutter und Kind aus der Zeit des Expressionismus, mit Bildern und Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Paula Moderson-Becker, Max Beckmann, Franz Marc, Otto Müller.

Die Romanistin, Gender – und Modeforscherin Barbara Vinken kommentiert Werke von Else Lasker-Schüler, Otto Dix, Alexej von Jawlensky u.a. vor dem Hintergrund ihrer aktuellen Publikationen zum subversiven Charakter der Mode seit der französischen Revolution.

Die Kunsthistorikerin Julia Voss und Kennerin des Werks von Hilma af Klint, stellt Aquarelle dieser Künstlerin Bildern Wassily Kandinskys gegenüber. Beide waren zur gleichen Zeit, um 1910, Vorreiter auf dem Weg in die abstrakte Malerei – ohne dass sie sich jemals begegnet wären.
Cathrin Klingsöhr-Leroy, Direktorin des Franz Marc Museums, gestaltet ein Kapitel zur Spiritualität der Pflanzen. Im Zentrum steht eine Arbeit von Wolfgang Laib (Pollenberg), konfrontiert mit einem Gemälde von Paul Klee, „Wachstum der Nachtpflanzen“. Diese Werke wie die kalligraphischen Baumbilder von Leiko Ikemura oder die Naturnotizen von Peter Handke, sowie die Skulpturen von Anna Moll zeigen einen achtsamen Blick auf die Pflanzen im Bewusstsein ihrer spirituellen Kraft.

Als jeweils in sich geschlossene thematische Räume werden diese Mikroausstellungen in die ständige Sammlungspräsentation eingeschoben und unterbrechen den gewohnten Parcours mit unerwarteten Sichtweisen und Perspektiven. Anstelle einer großen Ausstellung mit zahlreichen Leihgaben wird so der Versuch unternommen, neue Erkenntnisse über „fremde“ Blicke und ungewohnte Impulse zu gewinnen.

Franz Marc Museum – Kunst im 20. Jahrhundert
Franz Marc Park 8-10
82431 Kochel a. See
Abbildungen:

- Hilma af Klint, No. 124, 8 December 1916, The Hilma af Klint Foundation
- Hilma af Klint, No. 131, 9 December 1916, The Hilma af Klint Foundation
Museen heute

Haus der Kunst: Liliane Lijn. Arise Alive

Liliane Lijn. Arise Alive

Austellung vom 05. April 2024 bis 22. September 2024Haus der Kunst München

„Arise Alive“ ist die erste institutionelle Einzelausstellung dieser Größen­ordnung von Liliane Lijn (geb. 1939, New York City, USA), die einen Überblick über ihre sechs Jahrzehnte umfassende Karriere gibt. Ihr Werk zeigt eine Verbundenheit mit surrealistischen Ideen, antiken Mythologien und feministischem, wissenschaftlichem und sprachlichem Denken. Ein Schwerpunkt von Lijns Arbeit ist die Frage, wie das Unsichtbare sichtbar gemacht werden kann, wobei Lijn neueste Materialien einsetzt und mit Reflexion, Bewegung und Licht experimentiert. Sie erforscht die Un­sicht­bar­keit, indem sie die Visualisierung von elektronischen Wellen, Kräften, Vibra­tionen, Licht und Klang nutzt. Bevor sie sich in London niederließ, lebte Lijn in Paris und Athen, wo sie zu einer Gruppe von Künstler*innen und befreundeten Dichter*innen gehörte, die die kinetische Kunstbewegung definierten – eine Be­wegung, die mit Raum­fahrt­tech­nologie und kosmischer Spiritualität verbunden ist. In dieser Zeit experimentierte Lijn als eine der ersten Künstlerinnen mit kinetischer Bildhauerei, was ihr lebenslanges Engagement für das Verständnis von Energie begründete. Die Materialien, die sie ver­wendet – unkonventionelle und oft industrielle Materialien wie Kunststoffe, Prismen und Kupferdraht – sind ein wesentlicher Bestand­teil der Ideen, die sie erforscht und werden zu einer Quelle, in der sie experimentieren kann. Die Künstlerin arbeitet außerdem überwiegend in Serien, was ihr die Möglichkeit gibt, ihre komplexen Ideen, Experimente und den vielfältigen Einsatz von Materialien durch Wiederholungen des­selben Werktyps zu erkunden.
Haus der Kunst
Prinzregentenstr. 1
80538 München

Abbildung:
- Liliane Lijn. Arise Alive
Conjunction of Opposites: Woman of War and Lady of the Wild Things, 1986
Foto: Stephen Weiss
Courtesy Liliane Lijn
© VG Bild-Kunst, Bonn 2024
Theater heute

Germering: Das Wirtshaus im Spessart

Das Wirtshaus im Spessart
Eine musikalische Räuberpistole in 11 Bildern von Günther Schwenn und Willy Dehmel

Musik: Franz Grothe • mit Solisten und Chor des Freien Landestheaters Bayern

Was braucht es mehr, als eine hübsche Komtesse, einen gefährlichen Räuberhauptmann und einen dunklen Wald, der berüchtigt ist für Raubüberfälle, um eine gute Geschichte zu erzählen?

Doch das „Wirtshaus im Spessart“ handelt auch noch von einem Handwerksburschen, der in die Kleidung und Rolle der Grafentochter schlüpft und umgekehrt. Jede Menge Räuber, die nicht nur dem Grafen Sandau das Leben schwer machen, sowie diverse Herzensangelegenheiten zwischen den Protagonisten, runden das vergnügliche Spektakel ab und haben die Geschichte um das Wirtshaus im Spessart bereits 1958 zum Erfolgsfilm gemacht, wobei insbesondere Lilo Pulver als freche Comtesse Franzi bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Der große, deutsche Star-Komponist Franz Grothe machte aus diesem Stoff ein fröhliches Musical, das mit eingängigen Ohrwürmern wie „Ach, das könnte schön sein“ und „Man kann die Liebe nicht erklären“ längst Kultstatus erreicht hat.
Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39,
82110 Germering
Konzert heute

Erding: Wolfgang Ambros

Wolfgang Ambros
Unplugged, akustisch, reduziert… Ambros pur! Volle Häuser, der direkte Draht zum Publikum, die Lieder in einer aufs Wesentliche zurückgeführten Art und ein Wolfgang Ambros, der sich in dieser Konstellation sichtlich wohl fühlt. „Es macht Spaß, so zu spielen, und wenn man älter wird, will man es eh nicht mehr so laut“, sagt er. Ein klassischer Ambros pur-Sager. So wie der Mensch, der Künstler sind die Lieder und die Show. Ungeschminkt, authentisch und mittlerweile zeitlos.

Es ist Wolfgang Ambros hoch anzurechnen, dass er keine Sekunde versucht, das Altwerden zu übertünchen. Aus dem Rock’n’Roller, der die Wiener Stadthalle mehrfach bis zum Bersten gefüllt hatte, ist der Singer-Songwriter geworden, der seinen Liedern heute einen Rahmen gibt, wie sie nur Klassiker verdienen. Wolfgang sitzt am Hocker, spricht, spielt, singt. Und es ist einfach nur wunderbar, dabei zuzusehen und ihn zu hören.

Dann zum sechsten Mal ist Ambros nun „pur“ unterwegs. Begonnen hatte er seinerzeit mit seinem langjährigen Freund, dem Keyboarder Günter Dzikowski im Duo. Wolfgang an der Gitarre, Günter drückte die Tasten. Die zwei von der Number One. Seit anderthalb Jahren ist man nun zu dritt. Roland „Roli“ Vogel ergänzt die Arrangements mit seiner Gitarre, dem Bass, der Ukulele und was er sonst noch so während des Programms auf der Bühne zupft, schlägt, streicht.

Vom ersten pur! Gig an hat Ambros aus seinem reichen Repertoire geschöpft. Heißt Songs vom Jahr 1971 an bis zu aktuellen Titeln. Eine Zeitreise, die sich keine Sekunde wie eine solche anfühlt.
Stadthalle Erding
Alois-Schießl-Platz 1, 85435 Erding
Konzert heute

München: Kinga Glyk & Band

Kinga Glyk & Band
Kingas virtuoses Bass-Spiel und ihr kompositorisches Talent - zutiefst packend und emotional. Von Jazz, Funk und Electronica inspirierte Instrumentalsongs, die zugleich hochgradig zeitgemäß klingen, einzigartig in ihrem Arrangement und ästhetischen Ansatz. Kinga bildet mit ihrem Instrument eine geradezu symbiotische Einheit, gibt den Ton zwischen Lead und Rhythmus vor, getragen von einprägsamen Melodien und federndem Groove.
Ihr neues Programm „Real Life“ - koproduziert von „Snarky Puppy“ Michael League - zeigt eindrucksvoll die Handschrift dieses Generationentalents. Es ist eine große Freude, diese bahnbrechende Bassistin/Komponistin wieder in München hören zu können.

„Ich liebe es, mit Musik meine Gefühle auszudrücken und schöne Songs zu machen, die das Herz anderer berühren. Ob sie von einer Bassistin gemacht wurden? Das ist doch letztlich nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass man mit der Musik eine Geschichte erzählt.“ Kinga
Prinzregententheater
Prinzregentenpl. 12, 81675 München
Film
Freitag, 12.04.2024

SIEGER SEIN

SIEGER SEIN von Soleen Yusef startet am 11. April 2024 im Kino und erzählt die Geschichte der 11-jährigen Mona (Dileyla Agirman). Sie ist mit ihrer Familie aus Syrien geflüchtet und startet das neue Leben an einer Schule im rebellischen Viertel Wedding: Dort herrscht Anarchie pur.Der Anfang ist hart. Sie kann kaum Deutsch und wird gemobbt. Dafür kann sie eine Sache richtig gut: Fußball...
Echo
Donnerstag, 11.04.2024

Fürstenfeld: Helge Lien Trio – Wie aus einem Guss

Fürstenfeld: Das letzte Mal gastierte er 2019 im Landkreis. In Puchheim spielte Helge Lien im Duo, mit dem Gitarristen und Weissenborn-Spezialisten Knut Hem. Ungewöhnlich für den norwegischen Klavierspieler, der doch im Grunde bekannt für seine Trio-Formationen ist. Beide verarbeiteten damals im PUC afrikanische Einflüsse, Folkrock und Blues zu einer ganz...
Musik
Mittwoch, 10.04.2024

Melissa Aldana „Echoes Of The Inner Prophet“

Mit nur 22 Jahren nahm Melissa Aldana 2010 ihr erstes eigenes Album auf. Nur drei Jahre später erhielt sie den „Thelonious Monk International Jazz Saxophone Competition“, der als einer der angesehensten Jazz-Nachwuchspreise gilt. Und für das Stück „Falling“, welches sich auf ihrem Album „12 Stars“ von 2022 befindet, wurde die Tenorsaxophonistin bereits zum zweiten Mal als...
Musik
Dienstag, 09.04.2024

Kristjan Randalu / Robert Schumann „Dichterliebe“

Seine Diskographie ist gewaltig, in der Kristjan Randalu wiederholt die Felder von Jazz und Klassik bestellt. Dabei ist alles, was der Pianist spielt, absolut verbindlich. Ein moderner Solist, voller kreativer Unruhe und instrumentaler Kompetenz. Besonders deutlich wird dies in seiner Interpretation von Robert Schumanns „Dichterliebe“, einem Liederzyklus, der auf dem...
Musik
Montag, 08.04.2024

James Brandon Lewis „Transfiguration“

Es ist eine Linie, von der man in Bezug auf James Brandon Lewis getrost sprechen kann: John Coltrane - Sonny Rollins - David Murray - und nun eben jener 1983 geborene J.B. Lewis. Der Tenor-Gigant aus Buffalo ist der Saxophonist der Stunde. Er kommt vom Gospel, hat somit die afroamerikanische Spiritualität schon als Kind aufgesogen, er hat den Blues im Blut, spielt Funk und Hip Hop...
Abzug
Sonntag, 07.04.2024

Münchner Brunnen - Liesl-Karlstadt-Brunnen (Viktualienmarkt)

Alfred Esser, MünchenMünchner Brunnen - Liesl-Karlstadt-Brunnen (Viktualienmarkt) (1)2024Elisabeth Wellano, alias Liesl Karlstadt, war Schauspielerin und Kabarettistin und bei den Münchner besonders bekannt für das gemeinsame Komikerduo mit Karl Valentin. Nach dem Tod von Karl Valentin war sie auch in ernsten Rollen in den Kammerspielen und am...
Musik
Freitag, 05.04.2024

Aki Takase & Daniel Erdmann „Ellington“

Sie ist unermüdlich. Seit über vier Jahrzehnten durchpflügt die Pianistin Aki Takase die Welt des Jazz. Immer auf der Suche nach neuen, auch demonstrativen Ausdrucksmöglichkeiten. Oft bezieht sie sich, ohne selbst Traditionalistin zu sein, dabei auf die Geschichte des Jazz, in Person von Fats Waller, von Ornette Coleman oder von Eric Dolphy. Oft entwickelt sie...
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