Endlich!! Die Museen beginnen ihre Türen und Tore zu öffnen. Bitte beachten Sie bei den jeweiligen Ausstellungen die Hygienekonzepte der Museen. Wir werden diese, soweit möglich, in unsere Ankündigungen mit aufzunehmen!
Zugabe heute

München: "Dieser ganze Vorrat an Menschlichkeit" Soiree mit Volya Hapeyeva & Nora Gomringer

"Dieser ganze Vorrat an Menschlichkeit" Soiree mit Volya Hapeyeva & Nora Gomringer

Ihre Lebensreise ist eine »Camel Travel«, das Grün eines Rasens ein »Mutantengarten«: Die belarussische Autorin und Sprachwissen-schaftlerin Volha Hapeyeva schreibt in großen Bildern. Ihr Rettungsmittel in Corona-Zeiten? Kunst und Literatur, dieser »ganze Vorrat an Menschlichkeit«(literaturoutdoors.com). Während die autobiographisch erzählte Kamelreise Jugend und Aufwachsen in einem Staat beschreiben, der durch bedrohliche politische Veränderungen in immer größere Ferne rückt, sind die Gedichte Zeugnisse des Hier und Jetzt, zärtliche Beispiele von Body Politics im poetischsten Sinne. Ihre Freundin, die Autorenkollegin Nora Gomringer, wird Volha Hapeyeva zu Heimat und Fremde, Übersetzung und Original, Stille und Tastaturklicken befragen. Dazu hören wir Passagen aus »Camel Travel« (Literaturverlag Droschl // Aus dem Belarusischen von Thomas Weiler) und Gedichte aus »Mutantengarten« (Edition Thanhäuser // Deutsch von Mathias Göritz u.a.).
EINTRITT:
STREAMTICKET*: Euro 5.- (Einzelticket) // Euro 10.- (Paarticket) // Euro 15.- (Family & Friends)
SAALTICKET: 15.- (sobald der Inzidenzwert es erlaubt) // zzgl. 2.- ReserviX-Servicegebühr/Buchung // FFP2-Maske verpflichtend // Sie benötigen neben Ihrer Eintrittskarte einen tagesaktuellen, negativen COVID-19 Schnelltest (max. 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn) oder einen PCR-Test (max. 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn) // Für Details beachten Sie bitte unsere aktuellen Schutz- & Hygienemaßnahmen).
Literaturhaus MünchenSalvatorplatz 1,
80333 München
Kabarett heute

Germering: HG.Butzko

HG.Butzko"aber witzig"
Verschoben vom 23.07.2020 bzw. 22.04.2021

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Weitere Informationen finden sie hier.

In seinem inzwischen 11. Programm "aber witzig" spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen: Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.
Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39,
82110 Germering
Tipp heute

Germering: HG.Butzko

HG.Butzko"aber witzig"
Verschoben vom 23.07.2020 bzw. 22.04.2021

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Weitere Informationen finden sie hier.

In seinem inzwischen 11. Programm "aber witzig" spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen: Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.
Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39,
82110 Germering
Kabarett heute

Ebersberg: Wolfgang Krebs: Geh zu, bleib da!

Wolfgang Krebs: Geh zu, bleib da!

Schon öfter hat der Bayerische Rundfunk Auftritte von Stars wie Martina Schwarzmann, Max Uthoff, Hannes Ringlstetter und Lisa Eckhart im alten kino und im alten speicher aufgezeichnet und hinterher im Dritten Programm ausgestrahlt. Nun ist der Ü-Wagen wieder drei Tage lang zu Gast in der Kreisstadt. Mitgeschnitten werden dieses Mal im alten speicher für eine spätere Ausstrahlung im BR: Werner Schmidbauer mit seinem Solo-Konzert “Ganz bei mir” (15. Juni), Wolfgang Krebs mit seinem Programm “Geh zu, bleib da!” (16. Juni) und Willy Astor mit dem “Jäger des verlorenen Satzes – Das Programm für Wortgeschrittene” (17. Juni).

Man kennt ihn als Stoiber, Beckstein, Söder und Seehofer. Politkabarettist Wolfgang
Krebs, der Meister der geschliffenen Pointe und genialen Perücke, widmet sich wieder seiner großen Leidenschaft: dem schönen Bayernland. Der Parodist und Wortakrobat
wird mit Politprominenz, Schorsch Scheberl, der schnulzigen Allgäuer Schlager-Kanone Meggy Montana und etlichen anderen bekannten und unbekannten Figuren an diesem lustigen Abend einfallen in die Hymne: „Oh du mein Untergamskoben-zeißgrubengernhaferlverdimmering!“

“Verschachtelt, verschwurbelt, ein immer sprudelnder Quell absurder Bilder und Vergleiche, irgendwo zwischen Sprachkunst, Kalauer und perfekt gesetzten Pausen.” – Der Fränkische Tag

Teilnahme nur mit tagesaktuellem negativem Corona-Schnelltest. Maskenpflicht am Platz!
Alter Speicher Ebersberg
Im Klosterbauhof 4,
85560 Ebersberg
Zugabe heute

München: "Peng Peng Peng!" - Musikalische Performance mit Nora Gomringer & Philipp Scholz

Peng Peng Peng!
Musikalische Performance mit Nora Gomringer & Philipp Scholz
Philipp Scholz lauscht. Nora Gomringer atmet ein, Scholz holt aus, Gomringer setzt an, Scholz trommelt, Gomringer spricht und … PENG PENG PENG! Es entsteht alte Magie in neuem Gewand: Jazz & Rezitation. Die Mixtur: das Wort und der Takt, gleichermaßen Humor und Tiefsinn, ein Mikrofon, ein Schlagzeug und zwei begnadete Künstler: Nora Gomringer rezitiert eigene Texte sowie Zeilen aus der gesamten Weltliteratur (Verlag Voland & Quist) – von Dorothy Parker bis zur experimentellen Literatur des 20. Jahrhunderts und großen Klassikern.
Der Jazz-Drummer Philipp Scholz gibt den Takt an, begleitet Gomringers wilden Wortritt, leitet, stört die Sprecherin und pointiert sie. Gemeinsam sorgen sie auf der Bühne für einen fatalyrischen Knall der Extraklasse.
EINTRITT:
STREAMTICKET*: Euro 5.- (Einzelticket) // Euro 10.- (Paarticket) // Euro 15.- (Family & Friends)
SAALTICKET: 15.- (sobald der Inzidenzwert es erlaubt) // zzgl. 2.- ReserviX-Servicegebühr/Buchung // FFP2-Maske verpflichtend // Sie benötigen neben Ihrer Eintrittskarte einen tagesaktuellen, negativen COVID-19 Schnelltest (max. 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn) oder einen PCR-Test (max. 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn) // Für Details beachten Sie bitte unsere aktuellen Schutz- & Hygienemaßnahmen).
Literaturhaus MünchenSalvatorplatz 1,
80333 München
Theater heute

Pullach: Leben Eduards des II. von England

Leben Eduards des II. von England
Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller

Denn dies ist die historisch belegte, tragische Geschichte einer großen Liebe zwischen zwei Männern: Eduard II., König von England (1284-1327) und Gaveston, seinem „Günstling“. Diese steht jedoch unter keinem guten Stern unter den Augen der strengen Peers und der unglücklichen Königin Anna, die lange bedingungslos zu ihrem Ehemann steht, dem Vater ihres Sohnes, Prinz Eduard, um dann mehr und mehr an dieser Männerliebe zu zerbrechen.
Und hier beginnt die zweite Geschichte: Leiden Eduards des Zweiten von England. Darin geht es um nichts weniger als um Königsmord. Ein Krimi, an dessen Anfang die Ermordung Gavestons steht, auf dessen Fuß sofort die fürchterliche Rache Eduards folgt, der alle Peers hinrichten lässt und nur Mortimer, aus einer selbstzerstörerischen Laune heraus, am Leben lässt. Ein fataler Fehler, wie sich zeigen wird. Denn eben jener entdeckt die Lust in sich, „abzuziehen die Haut dem Tiger“ und wird zum machtbesessenen Intriganten.

Eine Produktion des Neuen Globe Theaters

Regie: Kai Frederic Schrickel, Ausstattung: Hannah Hamburger
Musik: Timo Willecke
mit: Maxim Agné, Andreas Erfurth, Alexander Jaschik, Marius Mik, Mark Harvey Mühlemann, Magdalena Thalmann, Laurenz Wiegand
Bürgerhaus
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal
Museen heute

München Haus der Kunst: Phyllida Barlow. frontier

Phyllida Barlow
frontier
10. März bis 25. Juli 2021
München Haus der Kunst

Mit dieser umfassenden Schau eröffnet das Haus der Kunst eine Reihe von Ausstellungen im repräsentativen Ostflügel des Hauses, die zeitgenössischen weiblichen Stimmen gewidmet sind. Mit ca. 100 Werken – darunter monumentalen Skulpturen aus wegweisenden Ausstellungen der letzten zwei Jahrzehnte sowie einer reichen Auswahl an Zeichnungen – ist dies die bislang größte Überblicksschau in Phyllida Barlows Karriere.

Für das Haus der Kunst produziert Phyllida Barlow eine neue Version des nicht erhaltenen Schlüsselwerks „Shedmesh“ aus dem Jahr 1975 („Shedmesh“, 2020). Weitere großformatige Skulpturen wie „untitled: towerholder“; 2020 (700 x 180 x 200 cm) und „untitled: catchers“; 2020 (600 x 300 x 300 cm pro ‚Fänger‘) entstehen ebenfalls eigens für diese Schau. Andere wie „Untitled: parasols“ (2007) werden neu ausgeführt („untitled: parasols“; 2020), an die Räume im HdK angepasst (wie „untitled: stockade2015“) oder erweitert. So wird „untitled: blocksonstilts“; 2018-2019 nun aus fünf Blöcken bestehen, statt aus drei.

Bekannt ist Phyllida Barlow (geb. 1944 in Newcastle-Upon-Tyne) für ihre imposanten und zugleich scheinbar labilen Installationen aus leuchtend bemalten Industrie- und Alltagsmaterialen, die spielerisch die Grenzen von Masse, Höhe und Raumvolumen testen. Pyllida Barlow betont mit ihrem Werk die Erfahrung unterschiedlicher Medien und Materialprozesse anstelle von offen metaphorischen oder biografischen Lesarten. Zu den von ihr verwendeten Materialien gehören Überreste und Wertstoff-Müll, wie man ihn an der Peripherie des Alltags findet (z.B. Bitumen, Beton, Glas, Stahldraht, Papier, Tücher, Polyurethanschaum, Latex, Polyethylen, Schaumstoff und Industrieklebstoff). Materialien, die traditionell mit den bildenden Künsten assoziiert werden wie Holz, Stein und Leinwand, findet man bei Barlow hingegen nur in Armaturen oder Requisiten.

Die Begegnung mit einem Kunstwerk von Barlow hat eine räumliche, zeitliche und imaginäre Dimension. Denn zusätzlich zur faktischen Zeit, die man benötigt, um eine Skulptur zu umrunden, stellt sich ein Gefühl der Kollision von Vergangenheit und Zukunft ein. Denn ein Teil von Barlows Skulpturen besteht aus dem Material früherer Werke. Folglich birgt jede bereits vorhandene Skulptur das Potenzial, in einer zukünftigen Arbeit recycelt zu werden. Dieser Vorgang von Produktion, Zerstören und Rekonstruktion spiegelt die natürlichen Rhythmen von Entstehung, Wachstum und Zerfall unserer Welterfahrung. Er „legt auch die Frage nahe, ob die Aufgabe zeitgenössischer Bildhauer*innen möglicherweise eher im Erzeugen einer bestimmten Erfahrung besteht als darin, eine schon jetzt überfrachtete Welt mit weiteren Objekten zu beschweren“, so Kurator Damian Lentini.

Wenn sich Phyllida Barlow selbst über die Begriffe Beinahe-Kollision („near miss“) und Missverstehen äußert, beschreibt sie damit indirekt auch das Miteinander von Skulptur und Betrachter*in. Während Machbarkeit, Zweckmäßigkeit und Effizienz für Barlow Forderungen des Alltagslebens sind, deren treuer Helfershelfer das Verständnis ist, bildet das Missverstehen „eine Art Lebensform. Es ist die dunkle Seite … wo uneingeschränkt Irritationen und Abschweifungen herrschen und ihre eigenen Hierarchien und Kollisionen zwischen Ordnung und Chaos etablieren.“ Sie schließt: „Das Land des Missverstehens ist wahrscheinlich eine Art Hölle, doch für mich ist es zweifelsohne auch der Himmel.“

Wiederholt sind ihre Skulpturen so beschrieben worden, als seien es menschliche Wesen. Gemeinsam sei beiden eine gewisse Unbeholfenheit oder Plumpheit, manchmal „ein knollen-, ja cartoonhaftes Erscheinungsbild“ (Briony Fer). In der Schwebe bleibt, ob Barlows Installationen Orte der Gefahr oder der Geborgenheit sind: Balkone, auf denen niemand steht; Markisen, die niemandem Schatten spenden; Bühnen und Türme, auf die niemand steigen, die niemand betreten kann; ein Container, der niemals Schutt transportieren wird; Säulen und Sockel ohne tragende Funktion. Noch dazu bieten sich all diese Objekte oft überdimensional und folglich für die Betrachter*innen in Untersicht an. So stellt sich ein bestimmtes Kindheits-Gefühl ein, das sich aus den Komponenten Kakophonie, Wuchern sowie der Offenbarung von Fehlern und Schwächen zusammensetzt. Charakteristisch und faszinierend ist dabei die gestische Sicherheit, Präzision und Sorgfalt, mit der die Künstlerin dieses oft komödiantische Scheitern in Szene setzt.

Barlow kommentiert mit ihrer Methode auch den konservativen Ansatz ihrer meist männlichen Zeitgenossen, der sich in den 1960er-Jahren hemmend auf skulpturales Schaffen nicht nur in Großbritannien ausgewirkt hat. Gleichzeitig überwindet sie ihn souverän. Als Beispiel hierfür kann ihr beeindruckendes Werk „untitled: 100banners2015“ dienen, das den Auftakt der Ausstellung bildet. Auf eine Reihe dünner, mit Farbflecken übersäter Holzstangen aufgespannt und mit leuchtend orangefarbenen Sandsäcken am Sockel garniert, präsentiert „untitled: 100banners2015“ eine Kavalkade von Farben und Texturen, deren Anblick derartig in Bann zieht, dass man einen Augenblick braucht um zu erkennen: Der Weg in die Ausstellung ist fast vollständig versperrt. Auch 2011, bei ihrer Beteiligung an der Ausstellung „Skulpturales Handeln“ im Haus der Kunst hatte Barlow den Raum auf ähnliche Weise verstellt.

Statt sich auf künstlerische Strömungen einer früheren Generation zu beziehen, beginnt Phyllida Barlow ihr Schaffen direkt mit dem Themenkomplex städtischen Wiederaufbaus in der Nachkriegszeit. Sie sieht ihr Werk auch nicht im Kontext von Geschlechterzugehörigkeit. Zwar hat sie sich über die Ausstellungen der 1960er-Jahre enttäuscht gezeigt und Schweißen, Gießen und Konstruieren mit Fiberglas und Harz als „vorwiegend männliche Aktivitäten“ bezeichnet (Buchbeitrag „Hearsay, Rumours, Bed-sit Dreamers and Art Begins Today“, 2003). Doch spielt Geschlechterzugehörigkeit seit den 1970er-Jahren für sie keine Rolle mehr. Entscheidend wird für sie vielmehr der Einfluss von Künstler*innen wie Alberto Giacometti, Jean Fautrier, Pablo Picasso, sowie von Eva Hesse oder Louise Bourgeois.

Phyllida Barlow selbst experimentiert, statt im herkömmlichen Sinne bildhauerisch tätig zu sein. So hat sie unter Einsatz der für sie typischen Werkstoffe und Kompositionstechniken in einer über fünfzigjährigen Laufbahn den Skulpturbegriff unermüdlich immer weiter gedehnt und eine einzigartige Formensprache entwickelt.

Sehr eigen ist ebenfalls ihr Verständnis von Zeichnung. Barlows Zeichnungen entstehen häufig erst, nachdem ein Werk geschaffen ist; sie sind somit kein herantastendes Planen, sondern auf produktive Weise nur „halb erinnerte Dinge“. Die Auswahl von Zeichnungen in der Ausstellung reicht von den frühen 1960er-Jahren bis heute.

Kuratiert von Damian Lentini
Kuratorische Assistenz: Lisa Paland

Abbildung:
Phyllida Barlow. frontier
Installationsansicht / Installation view
Haus der Kunst, 2021
Foto: Maximilian Geuter


Bitte buchen Sie für Ihren Besuch ein Ticket über Xing-Events. Die Verfügbarkeit von Tickets an der Museumskasse ist abhängig vom Inzidenzwert der Stadt München. Übersteigt die Inzidenz den Wert 50 wird der Großteil des Ticketverkaufs über Xing-Events gesteuert, an der Kasse sind dann nur noch wenige Tickets erhältlich. Sie können uns hierzu gerne kontaktieren: mail@hausderkunst.de bzw. +49 89 21127 113.
Die aktuell gültige 7-Tage-Inzidenz finden Sie unter: www.muenchen.de/corona


Stiftung Haus der Kunst München, gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH
Prinzregentenstraße 1,
80538 München

Museen heute

Museum Fürstenfeldbruck: Frau darf … 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie

Frau darf … 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie
Museum Fürstenfeldbruck
Ausstellung verlängert bis 26. September 2021

Im Herbst 2020 jährt es sich zum hundertsten Mal, dass Frauen an der Münchner Akademie der Bildenden Künste zum Studium zugelassen wurden. Widerstrebend musste die Akademieleitung dem hartnäckigen Drängen der Künstlerinnen nachgeben. Dies war Ergebnis der Revolution von 1918 und der Weimarer Verfassung, die den Frauen die lang erkämpfte formale Gleichberechtigung brachte.

Wie die meisten Lebensbereiche war auch die Kunst bis weit ins 20. Jahrhundert überwiegend eine Männerdomäne. Die Ausstellung thematisiert die Ausbildungsmöglichkeiten der „Malweiber“, die frühe Frauenbewegung im München, das Ringen um die Zulassung an die Akademie, die Studienbedingungen der ersten Künstlerinnen und macht sichtbar, wie hart umkämpft der Kunstmarkt in den 1920er Jahren war.

Die Ausstellung begibt sich auf Spurensuche jener Künstlerinnen, die vor 100 Jahren hoffnungsvoll ihr Studium begannen. Zwölf unterschiedliche Künstlerinnenbiographien zeigen, mit welchen Vorurteilen Frauen zu kämpfen hatten und welchen Themen sich die Künstlerinnen widmeten. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste erfolgt, spürt den Wegen der Malerinnen nach, sie erinnert dabei auch an unterschiedliche Frauenschicksale dieser „verschollenen Generation“, die zwischen zwei Weltkriegen ihren Platz suchten.

Abbildungen:
Marianne Euler-Henselmann
Stillleben, um 1935,
Privatbesitz
Foto: Wolfgang Pulfer

Daisy Campi
Malven, um 1931
Privatbesitz
Foto: Franz Kimmel

Der am 4. März 2021 neu aufgestellte Stufenplan der Bundesländer bestimmt ausdrücklich, dass Museen unter den ersten Kultureinrichtungen sind, die geöffnet werden dürfen. Wenn auch mit kleinen Einschränkungen, da der Landkreis Fürstenfeldbruck mit einer 7-Tage-Inzidenz von 54,09 (Stand 9.3.2021) über der „magischen“ 50er-Marke liegt.
Gesetzlich vorgeschrieben ist eine vorherige Anmeldung des Besuchs unter 08141/61 13 13 oder gerne auch unter museum@fuerstenfeldbruck.de.
Für einen sorgenfreien Kunstgenuss sorgt unser bewährtes Hygienekonzept. Weiterhin gilt auch die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Museum Fürstenfeldbruck im Kloster Fürstenfeld
Fürstenfeld 6
82256 Fürstenfeldbruck
Museen heute

Museum Campendonk: Hinter Glas gemalt. Geheimnisse einer Technik - verlängert bis 04.07.2021

Hinter Glas gemalt. Geheimnisse einer Technik
verlängert bis 04.07.2021

Das Geheimnisvolle der traditionsreichen Hinterglastechnik faszinierte Wassily Kandinsky, Heinrich Campendonk, Lily Hildebrandt und Walter Dexel zeit ihres Schaffens. Das transparente Material Glas verleiht dem Werk Glanz. Lichtbrechung und Spiegelung erzeugen eine besondere Strahlkraft. Keine andere Technik eröffnet so viele raffinierte Möglichkeiten wie das rückwärtige Malen auf Glas.
Selten stehen Maltechnik und Materialanalyse im Zentrum einer Ausstellung, obwohl sie wichtige und spannende Einsichten bieten. Diesen „Blick in das Kunstwerk“ möchte die Ausstellung „Hinter Glas gemalt. Geheimnisse einer Technik“ erstmals ermöglichen. Sie bildet den Abschluss eines dreieinhalbjährigen multidisziplinären Forschungsprojektes.
Nachdem die ursprüngliche Laufzeit (19.12.2020 – 11.04.2021) in den Lockdown gefallen ist, freut es uns umso mehr, dass die Ausstellung bis 4. Juli 2021 verlängert werden konnte. Großer Dank gilt an dieser Stelle unseren Leihgebern. Ein Forschungsprojekt – drei Disziplinen Dreieinhalb Jahre lang hatte das Museum Penzberg – Sammlung Campendonk die Projektleitung des von der VolkswagenStiftung geförderten, multidisziplinären Forschungsprojektes „Hinterglasmalerei als Technik der Klassischen Moderne 1905 – 1955“ inne. Ziel des Projektes war es, ein umfassendes Bild der Verbreitung der Technik, ihrer Materialien und Fertigungsweisen im 20. Jahrhundert zu geben. Die Ergebnisse werden
nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Bis heute findet die Hinterglasmalerei wenig Anerkennung im kunsthistorischen Kanon. Doch weitaus mehr Künstler*innen als bislang angenommen haben sich im 20. Jahrhundert mit der Hinterglasmalerei als neuem Ausdrucksmedium befasst. Die Vielfalt an technischen
Möglichkeiten offenbaren die Hinterglasarbeiten der „Blauen Reiter“, von Künstler*innen der Berliner Galerie „Der Sturm“ wie Nell Walden und Erich Buchholz und vieler anderer Maler*innen – auch nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die besondere Herstellungsform eines seitenverkehrt angelegten Bildes blieb seit der Antike bis ins 21. Jahrhundert identisch, auch wenn sich Darstellungen, Materialien und künstlerische Techniken änderten. Dank der maltechnischen und materialanalytischen Untersuchungen von 66 hochkarätigen Kunstwerken renommierter Künstler*innen der Klassischen Moderne konnten detaillierte Unterscheidungen vorgenommen werden, die zu neuen Kategorien führten. In dreizehn Ausstellungskapiteln, darunter „Das Postulat der Farbe“, „Radierung“, „Spiegelbilder“ oder „Besondere Glasarten“, werden den modernen und zeitgenössischen Werken auch immer ihre historischen Vorläufer des
18. und 19. Jahrhunderts gegenübergestellt.
Der Ausblick auf zeitgenössische Hinterglasmaler wie Thilo Westermann, Jochem Poensgen und Emil Schult verdeutlicht die Aktualität der Technik. Anhand von zwei Filmen kann das Publikum hautnah den Malern Reinhold Nägele und Werner Schriefers bei der Arbeit zusehen.
Gestrichen oder gestupft – Kunsttechnologie und Materialanalyse Die zwischen den 1910er- bis in die 2010er-Jahre geschaffenen Exponate der Ausstellung spiegeln die unterschiedlichen künstlerischen Verfahren von Hinterglasmalerei wider.
Dabei geht die Kunsttechnologie den charakteristischen Spuren einer Künstlerhandschrift nach: Wurde die Malschicht gestrichen oder gestupft, ist diese fließend, dünn, dick oder pastos, ein- oder mehrschichtig? Zeigen sich maltechnische Besonderheiten wie der Einsatz
von Bronzefarben, Metallfolien oder Glanzpapieren? Details der bemalten Seite und Aufnahmen im Durchlicht geben ungeahnte Einblicke in eine
faszinierende Technik.
Die Materialanalyse hatte zum Ziel, mit den Möglichkeiten der instrumentellen Analytik möglichst umfassend die Farb- und Bindemittel der Hinterglasbilder zu identifizieren. Um die Vorgehensweise der Chemiker zu veranschaulichen, wird ein Raum der Ausstellung zum Labor.

Höchste Priorität hat für uns ein sorgenfreier und sicherer Museumsbesuch, dafür haben wir ein klares Hygienekonzept: Es gelten Abstandsregeln, FFP2-Maskenpflicht, ein ausgeschilderter Rundgang sowie eine Besucherzahlbegrenzung auf insgesamt 30 Personen im
Museum Penzberg und eine Begrenzung auf 6 Personen im Bergwerksmuseum.
Solange die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Weilheim-Schongau zwischen 50 und 100 liegt, können wir Besucher*innen in beide Museen nur einlassen, wenn diese sich telefonisch unter 08856 / 813 480 oder per Mail unter museum@penzberg.de angemeldet haben.
Auch bei einem Inzidenzwert unter 50 bitten wir um Anmeldung, um einen Einlass gewähren zu können.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihre Daten erfassen, da wir die Nachverfolgbarkeit garantieren müssen.

Museum Penzberg
Sammlung Campendonk
Stadt Penzberg
Karlstraße 25
82377 Penzberg


Abbildungen:

Ignaz und Daniel Preissler, Flusslandschaft mit Burg, 1.
Drittel 18. Jh., Sammlung Steiner © Foto: Simone
Bretz, Garmisch-Partenkirchen.

Nell Walden, Glasbild 42, 1918, Privatsammlung / Foto:
Simone Bretz, Garmisch-Partenkirchen.
Museen heute

Kunsthalle München: ERWIN OLAF. UNHEIMLICH SCHÖN

ERWIN OLAF. UNHEIMLICH SCHÖN
Kunsthalle München
Ausstellung vom 14. Mai bis 26. September 2021

In den Niederlanden gehört Erwin Olaf (*1959) zu den berühmtesten Künstlern der Gegenwart. Nun widmet ihm die Kunsthalle München die erste umfangreiche Einzelausstellung in Deutschland. Ausgewählte Fotografien, Kurzfilme, Skulpturen und MultimediaInstallationen aus über vierzig Schaffensjahren zeigen in loser Chronologie Olafs Entwicklung vom analog zum digital arbeitenden Künstler, vom rebellischen Foto-Journalisten der 1980er- zum raffinierten Geschichtenerzähler der 2000er-Jahre.Den Abschluss der Ausstellung bildet seine neueste Serie Im Wald (2020), die eigens für die Retrospektive in der Kunsthalle entstanden ist.Für seine Werke entwirft Olaf bis ins kleinste Detail durchdachte Welten, die der unseren zwar zum Verwechseln ähnlichsehen, jedoch oftmals Rätsel
aufgeben: Hinter der makellosen Ästhetik, die der Filmund Werbeindustrie entlehnt ist, scheint Verdrängtes zu lauern. Auch entpuppt sich die Kulissenhaftigkeit seiner Inszenierungen oft als Hinweis auf Abgründiges. Der Fotokünstler setzt bewusst auf Irritationen, bedient sich vieldeutiger Symbolik und gestaltet seine Erzählungen bedeutungsoffen. So bleibt es dem Publikum überlassen, sich den Anspielungen gegenüber zu öffnen und die Leerstellen mit eigenen Assoziationen und Interpretationen zu füllen.

ZWISCHEN POLITIK UND POESIE
"Ich ergreife Partei für die Freiheit. Die Freiheit des Individuums, das nicht von einer bestimmten Gruppe dominiert werden darf."
Bereits während seines Journalismus-Studiums, das Olaf 1980 in Utrecht abschloss, wurde ihm bewusst, dass er seine Geschichten nicht mit Worten, sondern mit Bildern erzählen wollte. Anfang der 1980er-Jahre veröffentlichte er in internationalen Publikationen der LGBTSzene erste dokumentarische Fotografien. Zeitgleich arbeitete er an Fotoserien, in denen er Fragen nach Demokratie, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aufwarf. Wie ein roter Faden zieht sich Olafs politisches und soziales Interesse durch sein Œuvre. Bis heute gehört er zu den prominenten Stimmen, die sich in den Niederlanden für das Recht des Einzelnen auf freie Entfaltung einsetzen. Im Kampf für Toleranz und Akzeptanz schreckt er vor keiner Kontroverse zurück.
In seinem Frühwerk nutzte der Künstler das Mittel der Provokation, um gesellschaftliche Diskussionen anzustoßen. So etwa in seiner 1987/88 entstandene Serie Chessmen, die den Menschen als sexuelles Wesen in den Fokus rückt und ihn in subversiv erotischen Machtgefügen darstellt. Seit den 2000ern sind es vor allem Stimmungen und Gefühle, die er inszeniert – wie etwa das Weinen der ersten Träne nach einer erschütternden Nachricht in Grief (2007) oder den Zwischenzustand des Wartens in der gleichnamigen Serie Waiting (2014).
Aber auch konkrete politische Ereignisse greift Olaf wiederholt auf. In den Werkreihen Troubled, Awakening und Tamed & Anger (alle 2015) verarbeitet er beispielsweise die Pariser Anschläge von 2015 auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo und das Kulturzentrum Bataclan.

Anlässlich des 60. Geburtstags des Künstlers zeigten das Kunstmuseum und das Fotomuseum in Den Haag 2019 eine äußerst erfolgreiche Doppelausstellung. Im selben Jahr wurden ausgewählte Fotografien Olafs im Rijksmuseum in Amsterdam ausgestellt. Bei der Eröffnung wurde er zum Ritter des Ordens vom Niederländischen Löwen geschlagen.
Mit rund 350.000 Besucher*innen jährlich ist die Kunsthalle München eines der renommiertesten Ausstellungshäuser Deutschlands. Hier, im Herzen der Münchner Innenstadt, werden pro Jahr drei große Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen gezeigt. Rund 1.200 m² Ausstellungsfläche sind mit modernster Museumstechnik ausgestattet und bieten Kunstwerken verschiedenster Gattungen eine würdige Plattform, sei es Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Kunsthandwerk, Design oder Mode. Monografische Ausstellungen und thematische Projekte wechseln sich dabei ab, aber auch interdisziplinäre Ansätze finden im vielseitigen Programm der Kunsthalle München ihren Platz.

Abbildung:
Berlin
Stadtbad Neukölln – 23rd of April, 2012
2012
© Erwin Olaf
Courtesy Galerie Ron Mandos Amsterdam
Aktuelle Hinweise

Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Theatinerstraße 8
80333 München
Museen heute

Bernried Buchheim Museum: Leif Trenkler - Coloured Beauty

Leif Trenkler
Coloured Beauty
Buchheim Museum bernried
Ausstellung vom 22. Mai bis zum 10. Oktober 2021

Vor unseren Augen entfaltet sich eine fantastische Welt jenseits unseres Wahrnehmungshorizonts. An Farbgebung und Zusammenstellung wird deutlich, dass Leif Trenkler sich nicht nach der Natur richtet, sondern die Elemente seiner Darstellungen aus seinem Bildgedächtnis bezieht. In der Malerei verbindet er sie dann zu einer frei der Vorstellungskraft entspringenden Komposition. Trenkler wurde 1960 in Wiesbaden geboren. Er studierte an der Städelschule in Frankfurt und an der Kunstakademie in Düsseldorf. Heute lebt er in Köln. In seinem Werk befasst sich der Maler vorrangig mit Menschen, Landschaften und Architekturen, aber auch der Kosmos hat Einzug in seine Bildwelt genommen..


Leif Trenkler
Coloured Beauty
Der Titel ist provokativ. Er erinnert an „Black Beauty“, nur eben bunter. Der Pferderoman von 1877 und seine zahlreichen Verfilmungen lassen die Herzen der Freunde romantischer Unterhaltung höherschlagen. Zumindest eines haben diese Fernseherlebnisse und die Gemälde von Leif Trenkler gemeinsam: In einem als bedrohlich empfundenem Umfeld wird die Schönheit zum Fluchtort der Phantasie. Als Leif Trenkler in den 1980er Jahren den Weg wählte, nicht nur realistisch, sondern auch farbenprächtig zu komponieren, stand er noch im Gegensatz zur „Triebkraft der modernen Kunst“ des 20. Jahrhunderts. Der amerikanische Expressionist Barnett Newman hatte diese stellvertretend für so viele Künstler seiner Zeit in dem „Verlangen“ ausgemacht, „das Schöne zu zerstören“. Heute erkennen wir in Trenkler einen Trendsetter der „Neuen Figuration“ – einer heute tragenden Strömung der Malerei, die gleichsam aus dem Untergrund heraus die Glaubenssätze der abstrakten Moderne hinterfragte.
Trenkler ist der Inbegriff eines empfindsamen Künstlers. Die beklemmende Kindheit in einer Siedlung des sozialen Wohnungsbaus und die Errettung vom Wassertod sind die Triebfedern seiner Laufbahn. In der Malerei der italienischen Renaissance fand der Jugendliche die Ruhe und Geborgenheit, die ihm im Leben zunächst unerreichbar schienen. Als er sich schließlich mit seinen Gemälden auf die sonnige Seite des Lebens emporgearbeitet hat, lernt er die Welt der Poolvillen Floridas und Kaliforniens kennen, der so häufig seine Motive entstammen. Trotz all ihrer in Szene gesetzten architektonischen und landschaftlichen Schönheiten offenbaren die Bilder die hochfragile Vorstellungswelt eines verletzlichen Individuums. In seinen ahnungsreichen Kompositionen findet sich oft ein Wesen, ganz gleich ob Mensch oder Tier, das wie die Figur eines romantischen Gemäldes auf das Leben schaut, mit all seinen Höhen, seinen Tiefen und seiner Vergänglichkeit.
Die Kompositionen Trenklers reflektieren seine Themen. Hauchdünn massiert er die Ölfarben in den von ihm bevorzugten Malgrund des Birkenholzes ein. Wie ein zarter Schleier der Illusion legt sich das Bildgeschehen auf die noch durchscheinende Maserung. Unsere Wahrnehmung ist geübt darin, in mehrdeutigen Mustern bekannte Gegenstände wiederzuerkennen. So sehen wir zunächst mit gestochener Klarheit die Wasseroberflächen, die Häuser, die Landschaften und Personen. Doch je länger wir uns mit den Werken Trenklers beschäftigen, desto deutlicher treten die Elemente freier koloristischer Kompositionen vor unsere Augen: autonome Felder, anmutige Übergänge und krasse Kontraste.
Für Lothar-Günther Buchheim war der „Kampf“, den die Maler der Brücke „auszufechten versuchten“, bis in die Gegenwart aktuell: der Widerstreit zwischen der „dingbezogenen Form“, in der wir ein Abbild unserer Lebenswelt zu erkennen glauben, „und das autonome Schalten und Gestalten mit frei erfundenen Zeichen.“ Nur in diesem Spannungsfeld, so war sich der Gründer dieses Museums sicher, könne die Phantasie sich entfalten. Zu einem solchen Erlebnis möchten wir unsere Besucher hier einladen.
Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Säle. Im ovalen Saal des Erdgeschosses ist ein Überblick über Trenklers Bildgegenstände der vergangenen zehn Jahre versammelt: Architekturen, Autos, Menschen, Tiere, Flüsse. Der Turmsaal ist den aktuellen Arbeiten Trenklers der letzten beiden Jahre gewidmet. Im hier vorherrschenden Thema der Wasseroberfläche offenbart sich seine ästhetische Bewältigung des traumatischen Ertrinkungserlebnisses.


Leif Trenkler
1960
Trenkler wird in Wiesbaden geboren.
1984-1986
Er besucht die Städelschule in Frankfurt am Main.
1988-1990
Für ein Jahr studiert er an der Kunstakademie Düsseldorf.
1988-1990
Trenkler setzt sein Kunststudium bei Thomas Bayrle und Jörg Immendorff an der Städelschule fort und kommt hier zum Abschluss.
1990-1991
Ein Auslandsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes führt ihn nach Italien.
In den Folgejahren etabliert sich Leif Trenkler zu einem wichtigen Vertreter der „Neuen Figuration“. Diese schwerpunktmäßig von Deutschland ausgehende Bewegung löst den historischen Widerspruch zwischen abstrakter Komposition und realistischer Repräsentation auf und gewinnt international höchste Beachtung. Leif Trenkler stellt in zahlreichen Galerien in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, der Türkei, Belgien, Dänemark, Tschechien, den Niederlanden, den USA und Kanada aus. Die Thomas Rehbein Galerie in Köln sowie die Galerie Karl Pfefferle in München werden über Jahrzehnte hinweg zu seinen ständigen Begleitern. Auch zahlreiche Kunstvereine und Museen, darunter das Haus der Kunst in München, das Museum Ludwig in Köln, das Museum Franz Gertsch in Burgdorf, die Kunsthalle in München, das Kunsthaus Wien und die Kunsthal Rotterdam, zeigen im Rahmen von Gruppen- und Einzelausstellungen Arbeiten von ihm.
2021
Im Hirmer Verlag erscheint eine große Monographie über Leif Trenkler mit Texten von Stephanie Götsch, Thomas Kling und Gottfried Knapp. Gleichzeitig erhält er im Buchheim Museum seine erste große museale Einzelausstellung.
Leif Trenkler lebt und arbeitet in Köln.

Buchheim Museum der Phantasie
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried am Starnberger See

Abbildung:
Leif Trenkler
Früh am Morgen in Yellow Valley
© VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Museen heute

München Haus der Kunst: Sweat

Sweat
Haus der Kunst München
Ausstellung vom 11. Juni 2021 bis 09. Januar 2022

Der menschliche Körper produziert Schweiß bei so unterschiedlichen emotionalen Zuständen wie Widerstand, Angst, Anziehung und Abstoßung, Freude, sexueller Erregung und Exzess. Die Ausstellung „Sweat“ erzählt – ausgehend von bewegten Körpern ¬– von lustvoller Selbstermächtigung und Geschichten des Widerstands.

Die hier versammelten 30 künstlerischen Stimmen sind an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten und angesichts verschiedener Bedingungen des sozialen Druckes entstanden. Die jeweiligen Erfahrungen der Ausgrenzung und Unterdrückung – in Bezug auf Kultur, Geschlecht, Herkunft, soziale Schicht oder Sexualität – werden dabei nicht gegeneinander aufgewogen oder abgegrenzt. Ziel der Ausstellung „Sweat“ ist es vielmehr, die Aufmerksamkeit auf die Komplexität verschiedener Realitäten zu lenken und sinnliche Zugänge zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen zu schaffen.

Gegen gewaltsame Versuche, ihre Körper zu kontrollieren, wehren sich die Künstler*innen mit einer Poesie der Freude. Jacolby Satterwhite (geb. 1986, USA) verwandelt mit „We Are In Hell When We Hurt Each Other“ (2020) die Mittelhalle des Haus der Kunst in ein Nachtclub-Environment. Tanzende Avatare und faszinierende Landschaften einer Videoprojektion fungieren als Erweiterungen des eigenen Köpers. Satterwhite verschmilzt die Ästhetik von Musikvideo und Computerspiel, queerer Clubkultur und Voguing, westlicher Geschichte der Performance und afrikanische Riten mit persönlichen Video- und Tonaufnahmen. Der zweite Teil dieser Videoinstallation, „Shrines“ (2020), feiert im Oktober des Jahres im Haus der Kunst seine europäische Premiere.

Die Verbindung von Klang und Bewegung im Raum wird in einer weiteren Neuproduktion am Eingang der Ausstellung erfahrbar, einer wandfüllenden Malerei von Christine Sun Kim (geb. 1980, USA) („MAY BE HERE MAYBE HE RE“, 2021). Kim visualisiert oftmals verschiedene Gefühlszustände, die sie angesichts des Ausschlusses von öffentlichen Institutionen, den Medien und insbesondere der Kunstwelt erfahren hat – dort, wo der Zugang zu nicht-verbaler Verständigung nur unzureichend gegeben ist. In dieser neuen ortsspezifischen Malerei wiederholt sie die visuell ähnlichen Gesten für „maybe“ [vielleicht] und „here“ [hier] in amerikanischer Zeichensprache mit ihren schriftlichen Entsprechungen. Die Darstellungen aus Händen mit Pfeilsymbolen verdichten sich zu einem rhythmischen und kinetischen Muster.

Karneval als transatlantische, gemeinschaftsbildende Praxis der Maskerade, des Tanzes und der improvisierten Besetzung der Straße ist ebenfalls zentrales Thema. Eingeleitet wird es von António Ole (geb. 1951, Angola), dessen Film „Carnaval da Vitória“ (1978) vom wiedereingeführten Straßenkarneval in Luanda und Angolas anti-kolonialem Kampf um Selbstbestimmung handelt. Eine Weiterführung dieses Themas bilden die Skulpturen von Daniel Lind-Ramos (geb. 1953, Puerto Rico). Sie bestehen aus Fundstücken wie Masken, Musikinstrumenten, Stoffen und Sportartikeln, und fungieren als poetische Archive sowohl von musikalischen Traditionen, als auch von sozialen Auseinandersetzungen, Spiritualität der Vorfahren, und politischem Widerstand seines Heimatlandes Puerto Ricos.

Eine Hommage an den weiblichen Körper formuliert Mary Beth Edelson (geb. 1933, USA; gest. 2021, USA) mit „Great Goddess Cut-Outs“ (1974-1975). Mit dieser Skulpturenserie stellt sie archaische Gottheiten und Ahnenwelten dar und geht der formalen Verbindung zwischen dem Weiblichen und dem Göttlichen nach. Zeitgenössische Versionen dieser Forderung, die Bildsprache des eigenen Körpers selbst zu bestimmen, finden sich beispielsweise in den digitalen Selbstporträts, mit denen Tabita Rezaire (geb. 1989, Frankreich) archetypische Zuschreibungen an Schwarze Frauen herausarbeitet. Auch Tschabalala Self (geb. 1990, USA) drückt mit Porträts und Skulpturen unterschiedliche Haltungen gegenüber dem weiblichen Schwarzen Körper aus macht sich diese Zuschreibungen zu eigen. Zadie Xa (geb. 1983, Canada) verbindet in ihren tragbaren Textilarbeiten westliche Popkultur mit traditioneller südkoreanischer Mythologie. Ihr visuelles Vokabular nährt sich oft aus der Welt der Ozeane, die sowohl für den Ursprung des Lebens stehen, als auch für überlieferte Mythen einer matriarchalisch geprägten „Heimat“.

„What is danced nobody can take away from me“

Dieser Ausspruch von Santiago Reyes, der sich in seiner Tanzperformance „Dancing Southward“ (2016-) mehr und mehr in Schweiß getränkt materialisiert, könnte als Motto für die in „Sweat“ versammelten, Generationen und Nationen übergreifenden Geschichten des körperlichen Widerstands dienen. Die Zusammenschau von Werken der jüngsten Gegenwart und wegweisenden feministischen, queeren und postkolonialen Positionen der 1970er- und 1980er-Jahre zeigt, wie Künstler*innen die Veränderung von Körperpolitiken vorangebracht haben, und dass in den letzten Jahrzehnten künstlerische Formensprachen den kulturellen Verschiebungen ihrer Zeit voraus waren.

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation im K-Verlag mit Beiträgen von Olamiju Fajemisin, Raphael Fonseca, André Lepecki, Miguel A. López, Renée Mboya, Anna Schneider, Elena Setzer, Claire Tancons und Helena Vieira.

Kuratiert von Anna Schneider und Raphael Fonseca; kuratorische Assistenz: Elena Setzer

Mit Werken von Pacita Abad, Cecilia Bengolea, Mohamed Bourouissa, chameckilerner, Mary Beth Edelson, Philipp Gufler, Sunil Gupta, Eisa Jocson, Isaac Julien, Christine Sun Kim, Daniel Lind-Ramos, Natalia LL, MAHKU (Movement of Huni Kuin Artists), MPA, Mulambö, António Ole, Santiago Reyes, Tabita Rezaire, Michele Rizzo, Guadalupe Rosales, Jacolby Satterwhite, Tschabalala Self, Tuesday Smillie, João Pedro Vales Nuno Alexandre Ferreira, Kaylene Whiskey, Zadie Xa.

Stiftung Haus der Kunst MünchenPrinzregentenstraße 1,
80538 München
Abbildung:
Zadie Xa
"Child of Magohalmi and the Echoes of Creation", 2019
Photo: Benito Mayor Vallejo
Museen heute

Franz Marc Museum: Joseph Beuys und Franz Marc - Empathie für das Tier

Joseph Beuys und Franz Marc - Empathie für das TierFranz Marc Museum Kochel am See
Ausstellung vom 15. Juni bis 10. Oktober 2021

Anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys (12.5.2021) zeigt die Kabinett-Ausstellung Tierzeichnungen und Aquarelle Franz Marcs sowie Fotografien Caroline Tisdalls von Joseph Beuys‘Aktion Coyote, die im Mai 1984 in der New Yorker Galerie René Block stattfand. Ausgangspunkt war die Frage nach der Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Beide sind Bewohner einer Welt und durch existentielle Bedingungen ihres Lebens verbunden. Joseph Beuys verbrachte eine Woche in einem durch Gitter abgesperrten Raum mit dem Koyoten Little John, während der sich ein spezielles Verhältnis zwischen dem Tier und dem Künstler entwickelte.Sowohl Joseph Beuys als auch Franz Marc sahen das Tier mit Instinkt-und Orientierungskräften begabt, die dem Menschen im Laufe seiner Entwicklung verloren gingen.
Wie sieht ein Tier die Welt? fragte Franz Marc und Joseph Beuys entwickelte das Projekt einer Partei für Tiere, zu dem eine Zeichnung entstand,  die in der Ausstellung zu sehen ist.
Vortrag:
Joseph Beuys und das TierEugen Blume, künstlerischer Leiter Beuys2021
11. Juli 2021, 11:00UhrAnlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys freuen wir uns, den Beuys-Kenner und ehemaligen Leiter des Hamburger Bahnhofs in  Berlin, Eugen Blume, für einen Vortrag zu Joseph Beuys und das Tiergewonnen zu haben.
Franz Marc Museum – Kunst im 20. Jahrhundert
Franz Marc Park 8-10
82431 Kochel a. See
Abbildung:
Franz Marc, Liegende Hyäne (Liegender Wolf) (aus Skizzenbuch XXXI, p. 49), 1913
Franz Marc Museum, Stiftung Etta und Otto Stangl
Foto: collecto.art
Zugabe heute

München: "Dieser ganze Vorrat an Menschlichkeit" Soiree mit Volya Hapeyeva & Nora Gomringer

"Dieser ganze Vorrat an Menschlichkeit" Soiree mit Volya Hapeyeva & Nora Gomringer

Ihre Lebensreise ist eine »Camel Travel«, das Grün eines Rasens ein »Mutantengarten«: Die belarussische Autorin und Sprachwissen-schaftlerin Volha Hapeyeva schreibt in großen Bildern. Ihr Rettungsmittel in Corona-Zeiten? Kunst und Literatur, dieser »ganze Vorrat an Menschlichkeit«(literaturoutdoors.com). Während die autobiographisch erzählte Kamelreise Jugend und Aufwachsen in einem Staat beschreiben, der durch bedrohliche politische Veränderungen in immer größere Ferne rückt, sind die Gedichte Zeugnisse des Hier und Jetzt, zärtliche Beispiele von Body Politics im poetischsten Sinne. Ihre Freundin, die Autorenkollegin Nora Gomringer, wird Volha Hapeyeva zu Heimat und Fremde, Übersetzung und Original, Stille und Tastaturklicken befragen. Dazu hören wir Passagen aus »Camel Travel« (Literaturverlag Droschl // Aus dem Belarusischen von Thomas Weiler) und Gedichte aus »Mutantengarten« (Edition Thanhäuser // Deutsch von Mathias Göritz u.a.).
EINTRITT:
STREAMTICKET*: Euro 5.- (Einzelticket) // Euro 10.- (Paarticket) // Euro 15.- (Family & Friends)
SAALTICKET: 15.- (sobald der Inzidenzwert es erlaubt) // zzgl. 2.- ReserviX-Servicegebühr/Buchung // FFP2-Maske verpflichtend // Sie benötigen neben Ihrer Eintrittskarte einen tagesaktuellen, negativen COVID-19 Schnelltest (max. 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn) oder einen PCR-Test (max. 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn) // Für Details beachten Sie bitte unsere aktuellen Schutz- & Hygienemaßnahmen).
Literaturhaus MünchenSalvatorplatz 1,
80333 München
Kabarett heute

Germering: HG.Butzko

HG.Butzko"aber witzig"
Verschoben vom 23.07.2020 bzw. 22.04.2021

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Weitere Informationen finden sie hier.

In seinem inzwischen 11. Programm "aber witzig" spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen: Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.
Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39,
82110 Germering
Musik
Dienstag, 15.06.2021

Stephan Micus „Winter' s End“

Die Welt entdecken mit Stepahn Micus. Der Stuttgarter nimmt jeden seiner Hörer seit viereinhalb Jahrzehnten verlässlich mit - auf ausgedehnte Klangreisen. Wer selbst nicht in den Flieger steigen kann, aus welchen Gründen auch immer, oder bei der Schiffspassage über Seekrankheit klagt, kann bei ihm, zumindest musikalisch, fündig werden. Micus nutzt die unterschiedlichsten Instrumente...
Echo
Montag, 14.06.2021

Fürstenfeld 24. März 2011: Trio em - Jugendliche Überzeugungstäter

Fürstenfeld. Es ist kaum zu glauben. Aber die letzte und bisher vierte CD des preisgekrönten Trio em wurde bei Act München in der Serie „Young German Jazz“ veröffentlicht. Vor sechs Jahren startete Produzent Siggie Loch diese Reihe, um die große Zahl an hochtalentierten und vielversprechenden Jazz-Nachwuchsmusikern, die es in Deutschland gab (und bis heute zum Glück...
Abzug
Sonntag, 13.06.2021

(Alp-)Traumhaft 61

Martin Gebhardt, München
(Alp-)Traumhaft 61
2021...
Musik
Freitag, 11.06.2021

Brad Mehldau & Orpheus Chamber Orchestra

Brad Mehldaus erstes offizielles Album, schlicht „Introducing“ betitelt, war schon eine kleine Sensation. Eingespielt in zwei unterschiedlichen Trio-Formationen sorgte der damals 25jährige für bemerkenswerte pianistische Momente. „Töne von tiefer Schönheit“ wurden ihm attestiert. Natürlich gab es aber auch die obligatorisch kritischen Bemerkungen für den Newcomer, zum...
Film
Donnerstag, 10.06.2021

FRÜHLING IN PARIS

Paris, Montmarte, Frühling. Suzanne ist 16 Jahre alt, und ihre Altersgenossen langweilen sie zutiefst. Auf ihrem Weg zur Schule kommt sie jeden Tag an einem Theater vorbei. Dort begegnet sie dem 35-jährigen Schauspieler Raphaël, beide sind immer mehr fasziniert voneinander. Sie schweben durch das Viertel, tanzen verliebt durch die Straßen. Doch dann bekommt Suzanne Angst, dass sie etwas im...
Ausstellungen
Mittwoch, 09.06.2021

Bruno Konrad (1930-2007): Eifersucht, 1998/99

Eifersucht, 1998/99Aquarell, Feder und Tusche 63 x 47cm Vita Bruno KonradBruno Konrad (* 13. Dezember 1930 in Kaunas, Litauen; † 25. März 2007 in Höckendorf bei Dresden) war ein deutscher Maler und Grafiker. Von 1985 bis 1994 war er Professor für Grafik.Nach dem Erlernen des Bäckerhandwerks und einer...
Musik
Montag, 07.06.2021

Dave Holland „Another Land“

Dave Holland war genau der richtige Bassist, den Miles Davis Ende der 1960er Jahre in der Übergangsphase vom akustischen hin zum elektrischen Jazz brauchte. Der Engländer besaß dieses verlässliche, absolute Timing, konnte sehr diszipliniert den Rhythmus halten und zugleich war er von der Freiheit der zeitgenössischen Improvisation hörbar fasziniert, die ihm zudem ein breites...
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