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89. Familienporträt unseres Sonnensystems
88. Pluto, der Zwergplanet
87. Störfaktoren aus der Mikrowelle?
86. Zwei Sterne von Betlehem?
85. Leben auf der Venus?
84. Die Beherrscher des Himmels im September
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EsWa, Galaxien 2, Digital, 250 x 180cm, 2021 (Vergeben!)
Montag 01.03.2021
89. Familienporträt unseres Sonnensystems
Bevor sich der Winter mit seinen besonderen Beobachtungsmöglichkeiten vom Abendhimmel verabschiedet, wird uns das Wintersechseck mit der Pracht seiner hell leuchtenden Sterne noch einmal verwöhnen. Mitten in dieser Formation strahlt Beteigeuze als zweithellster Stern des Orions direkt über den drei leicht zu erkennenden Gürtelsternen. Noch vor einem Jahr sorgte dieser rote Gigant für großes Aufsehen, als er für Monate seinen Glanz verlor (siehe Kosmos 77). Inzwischen kennt man den Hintergrund: Eine starke Veränderung in seiner äußeren Hülle führte dazu, dass sich eine Gas- und Staubwolke bildete, die den Stern teilweise umnebelte und zufällig in unserer Sichtachse zum Abdunkeln führte. Heute ist diese Wolke längst diffundiert und er strahlt wieder als neunthellster Stern des Nachthimmels.
Die Planeten machen sich dagegen am abendlichen Himmel rar. Einzig der rote Planet Mars, der im Februar gleich von drei Raumsonden angesteuert wurde, ist im Sternbild Stier in der Nähe der Plejaden sichtbar.
Als am 20.August 1977 mit Voyager 2 die zweite der Zwillingssonden gut vierzehn Tage vor Voyager 1 startete, gab es bei den Journalisten viele offene Fragen, denn normalerweise sollte die Sonde Nr.2 der ersten Variante in gebührendem Abstand folgen. Was hatten die Forscher vom JPL im kalifornischen Pasadena dabei im Sinn? Plausible Antworten wurden dahingehend erst viele Jahre später gegeben. Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Raumsonden schon die Welt des Gasriesen Jupiter und seiner riesigen Gefolgschaft von Monden ausgiebig untersucht. Großartige Bilder hatten die Menschen auf der Erde in ihren Bann gezogen, denn so scharf und genau waren die Wolkenbänder des Gasriesen noch nie fotografiert worden. Der Große Rote Fleck, 1609 von Galileo Galilei entdeckt, entpuppte sich als gigantischer Wirbelsturm mit zweifacher Erdgröße und einer kontinuierlichen Stabilität von Jahrhunderten. Als dann noch die Entdeckung von mehreren neuen Monden bekannt gemacht wurde, waren auch die letzten Zweifler verstummt, denn damit waren schon die ersten beiden Passagen ein großartiger Erfolg.
Ein Vergleich soll an dieser Stelle verdeutlichen, wie schwer es ist, Bilder bei solchen Vorbeiflügen zu gewinnen. Man stelle sich vor, man sitzt in einem ICE und soll einen Bahnhof aus dem fahrenden Zug heraus fotografieren. Das allein kann schon überfordern. Für die Techniker im Mission Control Center war die Aufgabe jedoch wesentlich schwieriger, denn ihre Sonde bewegt sich mit mehr als 60.000 Stundenkilometern rund 200mal schneller als ein ICE und dreht sich zur Lagestabilität dabei auch noch um die eigene Achse.
So war die Spannung groß, als das Tandem den Ringplaneten Saturn in den Jahren 1980 und 1981 anflog. Inzwischen hatte Voyager 1 trotz des späteren Starts die Schwestersonde schon längst überholt und funkte so die ersten Bilder von einem traumhaft schönen Ringsystem, das wie eine kosmische Schallplatte den Gasplaneten umsäumt. Es ist mit 134.000 km das größte Gebilde des Sonnensystems. Erneut konnten die Kameras der Doppelsonden neue Monde entdecken und die Fotos vom größten Mond Titan, ungefähr eineinhalb Mal größer als unser Erdmond, zeigten eindeutig eine dichte Atmosphäre und deuteten somit auf eine mögliche zweite Erde hin.
Nach der Passage von Voyager 1 hatte die Leitzentrale in Pasadena aufgrund der soeben gewonnenen Daten die zweite und nun nachfolgende Sonde so programmiert, dass sie nach einem sehr nahen und somit gefährlichen Vorbeiflug Schaden nehmen konnte. Doch das sogenannte Swing-by-Manöver, bei dem die enorme Schwerkraft des Saturn für die Bahnumlenkung genutzt wurde, gelang so präzise, dass das Raumfahrzeug genau in Richtung Uranus katapultiert werden konnte. Nun zog das Team im kalifornischen Jet Propulsion Laboratory sein Ass aus dem Ärmel: Von Beginn an hatte man die Idee, dass Voyager 2 auch noch die beiden anderen Gasplaneten Uranus und Neptun anfliegen könnte. Genau dafür waren aber der verfrühte Start, die langsamere Geschwindigkeit gegenüber Voyager 1 und die nun spätere Passage mit der entsprechenden Bahnumlenkung notwendig gewesen. Als man im zuständigen Senatsausschuss darauf hinwies, dass Voyager 1 nun in Richtung Heliopause hinausfliegt und mit Voyager 2 nur noch eine Sonde „zum halben Preis“ zu betreuen sei, wurden die notwendigen Gelder umgehend genehmigt. Auf der so um ein Jahrzehnt verlängerten Mission gelangen in den Jahren 1985 (Uranus) und 1989 (Neptun) die bisher einzigen Bilder der fernen Gasplaneten, die beide rund vierfache Erdgröße aufweisen.
Nach dem Vorbeiflug bei Neptun wäre es normalerweise sehr ruhig um die nun in den interstellaren Raum hinausjagenden Sonden geworden, doch der weltweit bekannte Wissenschaftler und Sachbuchautor Carl Sagan hatte wieder eine geniale Idee. Schon zu Beginn der Doppelmission hatte er mit der „Golden Record“, die an die Außenhaut der Voyager-Sonden montiert wurden, einen PR-Volltreffer gelandet. Auf dieser Laser Disc, einer Art überdimensionaler DVD, waren neben den verschiedenartigsten Musikstücken auch viele Informationen über die Menschheit gespeichert, die, sollten sie jemals von einer anderen intelligenten Lebensform gefunden werden, in vielfältiger Weise Kunde von unserem Dasein geben sollten (Golden Record).
Jetzt fragte er sich, warum die Voyager-Sonden für die Öffentlichkeit weiter „nutzlos“ durch das All fliegen sollten ? Da vor allem Voyager 1 noch völlig intakt war, konnte man doch noch ein letztes Foto wagen.
Sagan gelang es, seine Idee dem Team näher zu bringen: Die letzten verbliebenen Hydrazin-Reserven der Steuerdüsen wurden verwendet, um die Sonde in Richtung unserer Sonne zu drehen. Diese wurde dann, um eine Überblendung zu vermeiden, abgedeckt und das Farewell-Foto des Sonnensystems konnte entstehen.
Nun kam für Carl Sagan der große Augenblick: Er konnte das „Familien- Porträt“ unseres Sonnensystems auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorstellen (https://www.starobserver.org/image/1902/ssportrait_vg1_big.jpg).
Ein einzelnes Bild des Fotomosaiks vergrößerte er dann abermals, um den sichtlich überraschten Pressevertretern einen kleinen, nahezu unscheinbaren Punkt in weiter Ferne zu offenbaren: Unsere Erde (https://www.starobserver.org/image/2002/PIA23645PaleBlueDot.jpg).
„Pale Blue Dot“, so wurde dieses Foto fortan genannt, mehr als dieses verschwindend kleine, blaßblaue Pünktchen in den unvorstellbaren Weiten des Universums sind wir nicht und doch ist es unser einzigartiger und schützenswerter Heimatplanet.
Klaus Huch, Planetarium Halberstadt
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EsWa, Galaxien 1, Digital, 250 x 180cm, 2021 (Vergeben!)
Montag 01.02.2021
88. Pluto, der Zwergplanet
Mit Beginn des zweiten Monats des Jahres ziehen sich die Planeten mehr und mehr vom nächtlichen Sternhimmel zurück. Während der morgendlichen Dämmerung steigen Saturn, Jupiter, Merkur und Venus fast gemeinsam mit der Sonne über den östlichen Horizont und sind dadurch mit dem Auge kaum zu erfassen. Einzig Mars erfreut uns an der Grenze der Sternbilder Widder und Stier mit seinem rötlichen Schein. Da er zur Zeit sehr hoch auf der Ekliptik steht, ist er problemlos auffindbar. Im Februar werden die Wintersternbilder das Firmament mit ihrem Glanz beherrschen. Verbindet man eine gedachte Linie über die Hauptsterne Sirius (Großer Hund), Prokyon (Kleiner Hund), Kastor (Zwillinge), Kapella (Fuhrmann), Aldebaran (Stier) und Rigel (Orion), so erhält man eine geometrische Form, die als Wintersechseck bezeichnet wird.
Ihrer Definition nach sind sie Asteroiden, denn sie bewegen sich auf Kepler-Ellipsen um die Sonnen, ihnen wurden exotische Namen wie Varda, Ixion, Dysnomia und Deucallion gegeben und sie haben den englischen Musiker James Clements so stark beeinflusst, dass er unter seinem Künstlernamen ASC gleich zwei Alben unter dem Titel Transneptunian Objects“ veröffentlichte. Gemeint sind die Transneptunischen Objekte, kurz auch TNO`s genannt.
Natürlich geht von ihnen auch eine enorme Faszination aus, sind sie doch die fernsten und zugleich kältesten Himmelskörper unseres Sonnensystems. Dabei findet sich in dieser Liste auch ein seit 1930 bekannter Himmelskörper wieder, der immerhin mehr als 75 Jahre als neunter Planet der Sonne galt. Es ist Pluto, der 1930 von dem Amerikaner Clyde Tombaugh entdeckt wurde. In seiner Zeit als Planet war er mit seinem Durchmesser von 2380 km und einer mittleren Entfernung von 39 AE mit Abstand der kleinste und am weitesten von der Sonne entfernte Planet des Sonnensystems. (Eine Astronomische Einheit ist dabei die Entfernung der Erde von der Sonne und ist mit rund 150 Mill.km vermessen.)
Nun ist er die Nummer 1 der Transneptunischen Objekte und trägt zusätzlich noch den Namen Zwergplanet. Mit Eris, Makemake und Haumea können sich gerade einmal drei weitere TNO's dieses zusätzlichen Titels „Dwarf Planet“ erfreuen, da sie das entscheidende Kriterium hierfür erfüllen. Ihr Durchmesser muss mindestens 1000 km betragen. Lange Zeit war es sogar so, dass die von einem Team amerikanischen Astronomen im Jahre 2005 entdeckte Eris, benannt nach der griechischen Göttin der Zwietracht und des Streits, auch für gehörige Dissonanzen unter den Wissenschaftlern sorgte. Eris sollte mit 2600 km Durchmesser sogar größer als Pluto sein. Da sich aber die Entfernung des neuentdeckten Himmelskörpers zwischen 38 und 97 AE bewegt, waren die ersten Messungen zur Größenbestimmung noch sehr ungenau. Heute gilt es als sicher, dass Eris tatsächlich nur ganze 50 km kleiner ist als Pluto und sich somit als Nummer 2 der fernen Zwergplaneten einordnen lässt.
Erstaunlich ist auch, dass alle vier Zwergplaneten teilweise winzige Monde besitzen. Von daher würden sie sogar ein Kriterium der Definition eines normalen Planeten erfüllen, doch sind die Monde meist so klein, dass sie auf hochauflösenden Aufnahmen ihrer Mutterkörper eher zufällig entdeckt wurden.
Fast unvorstellbar sind bei den TNO'S? zwei weitere Parameter. Während ihres Vorbeifluges an Pluto im Jahr 2015 konnte die amerikanische Tiefraumsonde New Horizons erstmals eine genaue Oberflächentemperatur messen. Mit -242°C ist es die tiefste jemals gemessene Temperatur. Da die meisten anderen Transneptunischen Objekte zum Teil sogar noch weiter von der Sonne entfernt sind, werden dort aller Voraussicht nach die Temperaturen unter -250°C liegen und sich somit eventuell sogar dem absoluten Nullpunkt von -273°C nähern. Auch die Umläufe um die Sonne dauern halbe Ewigkeiten. Ist die Jahreslänge bei Pluto mit fast 248 Jahren noch halbwegs überschaubar, so beträgt sie bei Eris schon 560 Jahre. Bei Sedna, der mit 995 km äußerst knapp unter der Zwergplanetengrenze liegt, dauert der komplette Sonnenumlauf mehr als 10.000 Jahre. Das bisher namenlose TN-Objekt 2014 FE 72 entfernt sich in seinem Aphel (sonnenfernster Punkt der Ellipse) auf mehr als 3800 AE und gilt damit als das entfernteste bekannte Objekt unseres Sonnensystems.
Es könnte damit fast 100.000 Jahre für einen Sonnenumlauf benötigen. Dies sind Werte, die uns zeigen, dass unsere irdischen Maßstäbe von Zeit schon innerhalb unseres Sonnensystems ad absurdum geführt werden. Das Transneptunischen Objekt 229762 mit dem fast unaussprechlichem G?kún?’hòmdímà erlaubt sogar einen zeitlich nachvollziehbaren Vergleich. Er braucht für den Umlauf um unser Zentralgestirn fast genauso lange wie das längste Musikstück der Welt. Es ist die 639 Jahre andauernde Komposition „As slow as possible“, einem Teil des John Cage Organ Project in der Halberstädter Burchardikirche.
Klaus Huch, Planetarium Halberstadt
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Freitag 01.01.2021
87. Störfaktoren aus der Mikrowelle?
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EsWa
Ein sicherlich in jeder Hinsicht ereignisreiches Jahr 2020 liegt nun hinter uns und in jeder journalistischen Retrospektive spielt die Corona-Pandemie die tragende Rolle. Ein guter Grund, um auch einen astronomischen Rückblick auf die vergangenen 12 Monate zu werfen.
Beginnen wir damit, dass selbst Fachredakteure einer angesehenen Fachzeitschrift wie „Sterne und Weltraum“, die immerhin auf eine mehr als 50jährige Geschichte zurückblicken kann, sich von Zeit zu Zeit nicht zurückhalten können. So bejubelten sie denn auch die Verleihung der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung an den deutschen Astrophysiker Norbert Genzel in ihrer Dezember-Ausgabe mit den Worten „Nobelpreis für Schwarze Löcher“.
Doch schaut man genauer hin, ist dies irgendwie auch nachvollziehbar, denn mit dieser Auszeichnung wird die jahrelange und intensive Forschung der Astronomen gewürdigt. Wichtig ist auch, dass mit Andrea M. Ghez einer Frau diese Ehrung zuteil wurde. Das ist eine großartige Meldung, denn der Weg der Frauen in der Astronomie war in den vergangenen Jahrhunderten oft eher steinig (vgl. Kosmos 82).
Die endgültige Bestätigung der Expansion des Universums ist tatsächlich ein gewaltiger Meilenstein in der Geschichte der Astronomie. Er hat den Blick auf die Ausdehnung des Kosmos in hohem Maße geschärft und ist von seiner Dimension durchaus mit der bahnbrechenden Entdeckung Edwin Powell Hubbles zu vergleichen, der einer ebenso staunenden wie irritierten Fachwelt vor rund 100 Jahren als erster die gigantische Ausdehnung des Kosmos weit über unsere Milchstraße hinaus erstmalig vor Augen hielt.
Ebenso lohnt sich eine Betrachtung der von der Rubrik Kosmos schon mehrfach vorgestellten Erfassung der Gravitationswellen-Ereignisse durch die LIGO- und Virgo-Detektoren. Waren die ersten Nachweise der von Albert Einstein postulierten Erschütterungen der Raumzeit durch die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher (vgl. Kosmos 67) oder der Zusammensturz zweier Neutronensternen zu einer erstmals beobachteten Kilonova (vgl. Kosmos 73) noch absolut bahnbrechende Entdeckungen, so ist nun auch im Bereich dieser Feldforschung so etwas wie der Alltag angebrochen. Bereits mehr als 50 Ereignisse mit unvorstellbaren Energiefreisetzungen konnten durch das länderübergreifende Forschungsteam veröffentlicht werden. Dabei ist Versuchsaufbau des LIGO-Experiments noch in der Aufbauphase und soll zukünftig noch erheblich verbessert werden.
Ebenso sensationell ist auch die Veröffentlichung des dritten Datensatzes EDR3 der Mission GAIA. Unvorstellbare ein Petabyte (1.000.000.000.000.000 Byte) hat das im Langrange-Punkt 2 stationierte Weltraumteleskop dabei gespeichert. Dahinter verbergen sich mehr als 1,8 Milliarden Positionen und Entfernungen von Sternen unserer Heimatgalaxis. Auch hier hat das Instrument erst einen Teil seiner Gesamtarbeit bewältigt, denn trotz der enormen Datenmenge sind mit den vorhandenen Katalogen noch nicht einmal 4 Prozent aller Sterne unserer Milchstraße erfasst.
Neben der Konjunktion der beiden Planeten Jupiter und Saturn im Dezember und der damit verbundenen engen Passage ist die unvorhersehbare Entwicklung des Kometen Neowise im Juli des Jahres natürlich das große Ereignis in der beobachtenden Astronomie gewesen. Letztlich war natürlich auch für jeden, der diesen Kometen zumindest einmal am gestirnten Himmel aufgesucht hat, das Auffinden mit dem Fernrohr oder dem Feldstecher ein unvergessliches „Selbstentdecken“.
Im Jahr 2020 kam es auch zu einem schleichenden Abschiednehmen von dem bekanntesten Radioteleskop der Welt. Die über 300m große Arecibo-Schüssel, die im SciFi-Klassiker „Contact“ sogar Hollywood-Berühmtheit erlangte, hatte bereits im Frühjahr einen schweren Hurrican-Schaden erlitten. Das in die Jahre gekommene Instrument sollte daraufhin aufwendig saniert werden, doch der Riss eines tragenden Stahlseiles verhinderte dies. Am 1. Dezember rissen nun auch noch die restlichen vier Tragseile, sodass die 900 Tonnen schwere Sekundäreinheit mit ohrenbetäubendem Lärm in die Hauptschüssel stürzte. Die von den Überwachungskameras gemachten Aufnahmen lassen selbst dem hartgesottensten Astronomen das Herz bluten, denn es ist nicht nur das Ende einer 57 Jahre währenden Ära höchst erfolgreicher Radioastronomie, es hat auch etlichen Fachkollegen den Job gekostet.
Ganz anders könnte es um das neue Zauberwort der Radioastronomie bestellt sein: BLC1 (Breakthrough Listen Candidate 1).
Was könnte sich alles hinter dieser Meldung verbergen? Zunächst scheint es aber eine Bestätigung dafür zu sein, dass man mit dem Projekt SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) nichts unversucht gelassen hat, nach Spuren außerirdischen Lebens zu suchen.
Nun aber liegen mehrere Dinge auf der Hand, die Raum für viele Spekulationen geben. Immerhin kommt das Signal BLC1 aus der direkten Umgebung unseres unmittelbaren Nachbarsterns Proxima Centauri. Erstaunlich ist hierbei die Tatsache, dass das ankommende Signal auf der extrem präzisen Frequenz von 982,002 Megahertz empfangen wurde. Merkwürdig ist dabei, dass dieser Frequenzbereich nicht für die Kommunikation mit irdischen Satelliten benutzt wird. Es ist übrigens nach dem sogenannten „Wow“-Signal aus dem Jahr 1977 die erst zweite Entdeckung einer nichtirdischen Signatur.
Es bleibt allerdings zu hoffen, dass es sich nicht wie bei den letztlich bekannt gewordenen haarsträubenden Fehlern bei der Offenbarung der möglichen Existenz von Lebensformen in der Atmosphäre des Planeten Venus um eine übereilte und nicht genügend verifizierte Meldung handelt (vgl. Kosmos 86). Sollte das so überaus interessante Signal BLC1 nur der Störfaktor einer eingeschalteten Mikrowelle aus der Mitarbeiter-Kantine sein, wäre der Spott vorprogrammiert. Das Beste wäre also, man findet das Signal ein zweites Mal.
Klaus Huch, Planetarium Halberstadt
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Dienstag 01.12.2020
86. Zwei Sterne von Betlehem?
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Das Wintersechseck, das durch die hellsten Sterne der Sternbilder Zwillinge, Fuhrmann, Stier, Orion sowie Großer und Kleiner Hund gebildet wird, beherrscht nun augenfällig den nächtlichen Himmel und verdrängt somit Andromeda und Pegasus, die als Sternbilder des herbstlichen Himmels gelten.
Gleich zwei außerordentliche astronomische Ereignisse werden den letzten Monat des Corona-Jahres bestimmen: Zum einen gibt es nach vielen Jahren wieder eine Große Konjunktion (Annäherung oder scheinbare Berührung am Sternenhimmel) der beiden Planetenriesen Jupiter und Saturn und zum anderen erwartet die Fachwelt mit den Geminiden den wohl ergiebigsten Sternschnuppenstrom der letzten Zeit. Da beide Ereignisse im für den Himmelsbetrachter günstigsten Bereich der Südrichtung zu sehen sind, ist ein würdiger Abschluss des Beobachtungsjahres zu erwarten.
Ob vor rund 2020 Jahren eine ähnliche Konstellation wie das Zusammentreffen von Jupiter und Saturn zum Mythos des Sterns von Bethlehem führten, wird von den Wissenschaftlern vor dem Hintergrund der astronomischen Geschichte noch immer leidenschaftlich diskutiert. Damals haben die beiden Gasplaneten ihren scheinbaren Weg am Himmel gleich dreimal kreuzen lassen. Die sogenannte dreifache Konjunktion der beiden Wanderer um die Sonne resultiert aus den unterschiedlichen Geschwindigkeiten der beiden Himmelskörper und der Sicht des Erdbewohners auf dieses Schauspiel am Himmelshintergrund. Dereinst standen sie auch wesentlich dichter zusammen als heute, so dass sie teilweise wie ein einziges Objekt wahrgenommen werden konnten, deren Reflektion des Sonnenlichts extrem deutlich sichtbar wurde. Da sie in den geografisch viel weiter südlich gelegenen Teilen der historischen Stadt Bethlehem auch noch wesentlich höher am Firmament standen, ist es durchaus nachvollziehbar, dass sie für die bis heutige Erklärung des Ereignisses des Sterns von Bethlehem herhalten mussten. Da zu der Zeit um das Jahr 0 auch kein Komet oder ein anderes sehr helles Himmelobjekt nachweislich sichtbar war, kommt tatsächlich nur die nahe Begegnung von Jupiter und Saturn für die Legendenbildung in Frage.
Im Weihnachtsmonat Dezember stehen die beiden im Vergleich zu unserer Erde rund zehn Mal größeren Planeten nicht ganz so nah zusammen. Der günstige Termin für die Beobachtung ist der 17.Dezember, denn dann gesellt sich noch die schmale Mondsichel zu dem Planetenpaar. Allerdings sollte der interessierte Beobachter unbedingt freie Sicht auf den Südwesten haben, denn nur dort ist kurz nach Sonnenuntergang diese wundervolle Konstellation zu erspähen.
Ganz anders sieht es für die Betrachtung der Sternschnuppen der Geminiden aus. Da die höchsten Fallraten für die schnellen Meteore zur Mitternachtszeit um den 14. Dezember zu erwarten sind und zu diesem Zeitpunkt das Sternbild der Zwillinge schon sehr hoch am südlichen Himmel steht, kann man auf bis zu 150 Sternschnuppen in der Stunde hoffen. Die Geminiden werden so genannt, da die zurückverfolgten Leuchtspuren der Meteore alle aus dem Sternbild der Zwillinge (lateinisch Gemini) zu kommen scheinen. Der so festgelegte Radiant ist gewissermaßen der Ausgangspunkt aller Sternschnuppen.
Ein möglichst dunkler Himmelshintergrund außerhalb der lichtüberfüllten Städte ist natürlich unbedingte Voraussetzung für den Blick zum Himmel. Befördernd für die Betrachtung ist natürlich auch die Tatsache, dass zum ersten Mal seit Jahren kein Mond störend in der Nähe ist, da er sich zu diesem Zeitpunkt in der Neumondphase befindet. So muss man nur noch zwei Dinge beachten: Einerseits müssen die Wetterbedingungen stimmen und ein wolkenfreier Himmel vorhanden sein, andererseits ist für diese „Langzeitbetrachtung“ unbedingt geeignete Kleidung für die zu erwartenden niedrigen Temperaturen der Dezembernächte notwendig.
Bleibt zu hoffen, dass zumindest am gestirnten Himmel mit einem „Weihnachtsstern“ und möglichst vielen Sternschnuppen ein friedlicher und gleichzeitig eindrucksvoller Abschied von diesem ereignisreichen Jahr 2020 möglich sein wird.
Klaus Huch, Planetarium Halberstadt
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Donnerstag 01.10.2020
85. Leben auf der Venus?
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Für alle begeisterten Amateurastronomen beginnt nun wieder die Phase intensiver Beobachtungen, denn nach der Tagundnachtgleiche am 22.September sind nun im Oktober die Nächte länger als die Tage. So kann man bereits recht früh den gestirnten Himmel bestaunen und dabei feststellen, dass durch die immer zeitiger einsetzende Dunkelheit die drei Hauptsterne des Sommerdreiecks (Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler) noch immer recht gut in südlicher Richtung bis hinauf in den Zenit zu beobachten sind. Erst später gegen 22 Uhr sind die vier Sterne des Herbstvierecks in ähnlicher Ausrichtung gut zu erkennen.
Allerdings wird gleich Anfang Oktober ein Frühlingssternbild im Mittelpunkt des Interesses stehen, was natürlich ein frühes Aufstehen erfordert. Das Sternbild Löwe hat mit dem Stern Regulus einen berühmten Hauptstern, denn seine Position befindet sich in unmittelbarer Nähe der Ekliptik. Diese wiederum ist die scheinbare Bahn der Sonne, der Planeten und näherungsweise des Mondes. Somit wird klar, warum Regulus als „Kleiner König“ – so die Übersetzung aus dem Lateinischen – in der Vergangenheit schon des Öfteren hohen Besuch vor allen von vorbeiziehenden Planeten hatte. Gerade an seinem Beispiel lässt sich der Unterschied zwischen einem Fixstern, dessen Himmelsposition fixiert ist und einem Planeten, der auf der Ekliptik zu wandern scheint, sehr gut deutlich machen.
Wenn am 3.Oktober gegen 5 Uhr klares Wetter herrschen sollte, kann man die Venus extrem nah am Regulus sehen. Bei einer vergleichenden Beobachtung nur einen Tag zuvor oder einen Tag danach könnte man zur selben Uhrzeit allerdings einen anderen Abstand zwischen den beiden Himmelsobjekten feststellen und somit die Bewegung der Venus zur aufgehenden Sonne hin eindeutig nachvollziehen. Wiederholt man am 13. und 14. Oktober die Betrachtung, so wird es noch auffälliger werden, denn nicht nur Venus ist dann an einer ganz anderen Stelle unterhalb des Löwen wiederzufinden, sondern auch der abnehmende Sichelmond schiebt sich an Regulus vorbei. Festzustellen bleibt allerdings, dass man für all diese Observationen einen freien Blick in Richtung Osten haben sollte, denn alle Himmelsobjekte erreichte kaum 15 Grad Höhe über dem Horizont.
Die Venus als strahlend heller Morgen- und Abendstern hat die Menschheit schon immer zu kühnen Träumen geführt. Einst hatte die NASA sogar den ambitionierten Plan - ähnlich wie beim kleinen Bruderplaneten Mars - eine Besiedlung durchzuführen. Als es dann der Raumsonde Magellan 1970 gelang, für immerhin vier Jahre in eine Umlaufbahn um den Schwesterplaneten der Erde einzutreten, waren die ersten Forschungsergebnisse allerdings mehr als ernüchternd: Der Begriff „Greenhouse Effect“ machte die Runde. Tatsächlich wurde der heute allseits bekannte Treibhauseffekt erstmals auf der Venus nachgewiesen, denn egal wohin die Techniker des JPL in Pasadena die Detektoren lenkten, die Temperatur unter der absolut dichten Atmosphäre schwankte zwischen 437 und 497 °C. Da der atmosphärische Druck mit 92 bar vermessen wurde, war schnell klar, dass Menschen den Planeten niemals betreten werden, denn diese Druckverhältnisse sind mit 920 Metern Meerestiefe zu vergleichen. Des Weiteren stellte man fest, dass es in der hochgiftige Kohlenstoffdioxid-Atmosphäre auch noch zu allen Überfluss Salz- und Schwefelsäure regnet. Dieses lebensfeindliche Inferno an der Oberfläche wird höchstwahrscheinlich auch noch von tätigen Vulkanen befeuert.
Damals haben allerdings einige Forscher darauf verwiesen, dass in höher gelegenen Atmosphärenschichten relativ moderate Temperaturen anzutreffen sind.
Nun wurden tatsächlich in einem Höhenbereich zwischen 50 bis 60 Kilometern große Mengen des Biomarkers Monophosphan entdeckt. Astronomen glauben nun, dass hier tatsächlich schwebende Mikroorganismen am Werk seien könnten, denn die sehr hohe Konzentration des Biomarkers kann eigentlich nur auf organische Prozesse in der Hochatmosphäre zurückgeführt werden.
Und tatsächlich planen sowohl die amerikanische NASA als auch die russische Roskosmos Missionen zu unserem nächsten Nachbarplaneten. Vielleicht entwickelt sich dann ein Wettlauf um den Beweis für extraterrestrisches Leben, denn auch auf dem Planeten Mars wird die Suche in den nächsten Jahren verstärkt fortgesetzt werden.
Klaus Huch, Planetarium Halberstadt
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Dienstag 01.09.2020
84. Die Beherrscher des Himmels im September
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Nach vielen Monaten, in denen die Planeten am nächtlichen Himmel nur eine Nebenrolle gespielt haben, kommt es nun im September zu einer regelrechten Planetenparade. In der Dämmerung bewegen sich die beiden Riesen Jupiter und Saturn in südlicher Himmelsrichtung allerdings nur sehr knapp über den Horizont und stehen gegen 22 Uhr im Süden. Deutlich heller ist dabei Jupiter, der bei wolkenfreiem Himmel einen schönen Blick auf das Spiel seiner vier Hauptmonde zulässt. Wie einst vor 410 Jahren Galileo Galilei und Simon Marius kann man schon mit einem guten Feldstecher die Monde Io, Europa, Ganymed und Kallisto im Laufe des Monats an den verschiedensten Stellen neben dem Gasriesen erkennen. Da sie ihn in einer gemeinsamen Bewegungsebene umlaufen, erscheinen sie immer wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Gegen das „Verwackeln“ beim Halten des Fernglases mit der Hand hilft ein Fixieren an einer Hauswand oder einem Pfeiler.
Der Beherrscher der Nacht ist nun der Wüstenplanet Mars. Seine Nähe zur Erde hat im vergangenen Monat zum Start eines Trios von Forschungssatelliten geführt (siehe Kosmos 83). Diese Nähe zahlt sich nun auch für den Beobachter aus, denn ab 23 Uhr ist er in östlicher Richtung deutlich durch seinen rötlichen Farbschimmer zu erkennen. Gegen 4 Uhr steht der Planet leuchtend rot hoch im Süden. Zur selben Zeit befindet sich Venus im Osten schon recht weit vor der Sonne und geht so lange schon vor der Dämmerung auf, sodass er als „Morgenstern“ auffällig wird. In seiner Helligkeit übertrifft er den Mars dann noch sogar.
Die Beobachtung des gestirnten Himmels ist nun auch wieder für einen Zeitraum von bis zu 12 Stunden möglich, denn die Tage werden merklich kürzer. Am 22.September haben wir dann die zweite Tagundnachtgleiche des Jahres und die Tageslänge sinkt am Monatsende unter 12 Stunden.
Dadurch sind auch die Sterne und Sternbilder schon am frühen Abend wieder sichtbar. Bedingungen, die man sich bei der Beobachtung des „Überraschungs-Kometen“ Neowise im Sommer gewünscht hätte. Das Herbstviereck mit Sternen aus dem „Doppelsternbild“ Andromeda und Pegasus ist nun wieder deutlich als geometrische Figur auszumachen. Damit vollzieht sich dann auch der Wechsel zwischen den Sommer- und Herbstkonstellationen, denn das Sommerdreieck steht nun wesentlich tiefer im Westen.
Auch unter den Sternen gibt es seltene Außenseiter. Einen dieser Exoten beschrieben die französischen Astronomen Charles Wolf und Georges Rayet im Jahre 1866 als erste. Ihnen war während ihrer Forschungskampagne aufgefallen, dass die später nach ihnen benannten Riesensterne einen permanenten Sternenwind von gigantischen Ausmaßen produzieren. Da die Wolf-Rayet-Sterne gleichzeitig auch Sonnen am Ende ihres Lebens sind, treibt ein Strom von bis auf 10.000 km pro Stunde beschleunigten Teilchen die vor ihm befindlichen Gasmassen der koronalen Hülle des Sterns wie eine gigantische Blase vor sich her und auseinander. Einer der interessantesten Anschauungsbeispiele hierfür ist WR 124, der unlängst auch unter http://www.starobserver.org/2020/03/08/ näher beschrieben wurde. Der auch als „Bubble-Effect“ bekannte Prozess sorgt dafür, dass mit dem zirkumstellaren Nebel M1-67 sogar ein deutlich größeres Objekt um den Ausgangsstern entstanden ist.
Letztendlich ist allerdings schon aufgrund ihrer großen Masse von oft mehr als 30 Sonnenmassen das Leben aller WR-Sterne nach astronomischen Maßstäben recht kurz:
Keine 500 Millionen Jahre währt es, was im Vergleich mit der Lebenserwartung unserer Sonne recht gering ist. Würde man das in die Skala der Lebenserwartung eines Menschen übertragen und die Lebensspanne unserer Sonne dann mit rund 100 Jahren angeben, so hätten die Wolf-Rayet-Sterne nur knappe 5 Jahre Zeit für ihr äußerst extensives Leben. So können wir Erdenbürger uns beruhig zurücklehnen, denn über diesen Vergleich erfahren wir, dass unser Stern mit seinem Energievorrat sehr sparsam umgeht und obwohl er schon jetzt mit 4,65 Mrd. Jahren fast zehn Mal älter ist als WR 124, noch nicht einmal die Hälfte seines Lebens hinter sich hat.
Klaus Huch, Planetarium Halberstadt
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Autor: Siehe Artikel
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