Alles wieder zurück - Kinos geschlossen. Also empfehlen wir Donnerstags entweder Fernsehfilme, Fernsehserien oder DVDs.
Zurück zu den neuesten Artikeln...
7. 3sat: BLUE NOTE RECORDS - BEYOND THE NOTES
8. 3sat: LAWRENCE VON ARABIEN
9. Arte: ARLINGTON ROAD
10. DVD/Blu-ray: INTERSTELLAR
11. 3sat: DER CLOU
12. Arte: DER MANN OHNE VERGANGENHEIT
Donnerstag 21.01.2021
3sat: BLUE NOTE RECORDS - BEYOND THE NOTES
Bilder
Die beiden Wörter stehen für Jazz schlechthin: "Blue Note", das ist Art Blakey, Thelonious Monk und Miles Davis. Und "Blue Note" ist Herbie Hancock, Norah Jones und Robert Glasper.

Sophie Hubers Dokumentarfilm beschwört den Geist des New Yorker Labels, das Jazzgeschichte schrieben. "Blue Note" ist über 80 Jahre alt und lebendige Legende. Heute leitet Starproduzent Don Was die Plattenfirma, die schon immer einzigartig war.

Die Gründer Alfred Lion und Francis Wolff, getrieben von der Liebe zum Jazz, ließen ihren Musikern freie Hand. Ihre Fotografien der Aufnahmesessions wurden auf den Albumhüllen zu Ikonen für Coolness und Jazz.

In Sophie Hubers Dokumentarfilm "Blue Note Records - Beyond the Notes" erinnern sich prägende Köpfe der Jazzgeschichte wie Herbie Hancock und Wayne Shorter an die großen Zeiten. Und heutige Pioniere wie Robert Glasper oder Hip-Hopper Terrace Martin machen klar: Jazz und Hip-Hop sind nur zwei Spielarten eines Sounds aus dem schwarzen Amerika, der sich auch politisch versteht und einmischt.

Ein Film von Sophie Huber

Dokumentation läuft am Samstag 23. Januar um 21.55 Uhr auf 3sat
Permalink zum ArtikelDiese Adresse können sie verwenden, um von ihrer Seite, ihrem Blog etc. direkt auf den Artikel zu verweisen.
Klicken sie dazu auf den Link und verwenden die Adresse in der Adressleiste, oder klicken mit der rechten Maustaste hier und kopieren den Link direkt.
Nach oben scrollenKlicken sie hier um schneller an den Anfang der Seite zu gelangen.
Autor: Siehe Artikel
Bilder
Donnerstag 14.01.2021
3sat: LAWRENCE VON ARABIEN
David Leans Epos des legendären, in Wales geborenen Archäologen und Sprachforschers T.E. Lawrence, der als politischer Agent Englands während des 1. Weltkrieges zum entscheidenden Organisator des Araberaufstandes gegen die Türken wurde, sich danach aber nicht mehr mit der britischen Orientpolitik identifizieren konnte und aus dem Kolonialamt ausschied.

Bei seiner Uraufführung kontrovers aufgenommener Film- konservative Kreise, wie die Familie von Lawrence oder der Journalist Lowell Thomas (der im Film Jackson Bentley heißt) erhoben schärfsten Protest und erwägten Klagen. Die Kritik beweinte David Leans „Abstieg zum Showman“. Die Publikumsbegeisterung war jedoch grenzenlos. Die Academy verlieh LAWRENCE VON ARABIEN 7 Oscars, u.a. Bester Film, Beste Regie, Beste Musik und Beste Kamera. Seine Rehabilitation in künstlerischer Hinsicht hatte er bei der Wiederaufführung in den frühen 90er Jahren. Nun erkannte auch die Kritik endlich das Meisterwerk des Kinos, das LAWRENCE immer gewesen ist.

Die 1962 in London uraufgeführte Fassung war 222 Minuten lang, wurde aber sogleich um 20 Minuten geschnitten. 1970 verlor der Film abermals 15 Minuten. Wir zeigen die restaurierte Fassung. Die deutsche Uraufführung am 15. März 1963 fand seinerzeit übrigens in Düsseldorf im SAVOY-Kino in Super-Panavison 70 in Anwesenheit von Produzent Sam Spiegel statt.

Ein Film von Sir David Lean
Mit Peter O´Toole, Omar Sharif, Alec Guinness, Jack Hawkins, José Ferrer, Claude Rains, Anthony Quinn, Anthony Quale u.a.


Film läuft am Sonntag 17. Januar um 20.15 Uhr auf 3sat
Permalink zum ArtikelDiese Adresse können sie verwenden, um von ihrer Seite, ihrem Blog etc. direkt auf den Artikel zu verweisen.
Klicken sie dazu auf den Link und verwenden die Adresse in der Adressleiste, oder klicken mit der rechten Maustaste hier und kopieren den Link direkt.
Nach oben scrollenKlicken sie hier um schneller an den Anfang der Seite zu gelangen.
Autor: Siehe Artikel
Bilder
Donnerstag 07.01.2021
Arte: ARLINGTON ROAD
Michael, Professor für Geschichte und Terrorismus-Experte, verdächtigt seinen neuen Nachbarn Oliver. Er hält ihn für einen rechtsextremen Terroristen, der unter falschem Namen den nächsten Anschlag plant. Doch kann man dem Professor Glauben schenken? - Brillant gespielter Thriller (1999, Regie: Mark Pellington), der den Zuschauer bis zum Ende über die Wahrheit zweifeln lässt.
Michael Faraday ist Professor für Geschichte an der George Washington University. Dort lehrt er über Terrorismus, ein Thema, von dem er seit dem Tod seiner Frau besessen ist. Sie war FBI-Agentin und ist bei einer missglückten Razzia ums Leben gekommen. Michael ist überzeugt davon, dass der Tod seiner Frau hätte verhindert werden können und das FBI verantwortlich dafür ist. Michael ist auf dem Heimweg, als er mitten auf der Straße ein taumelndes, blutverschmiertes Kind entdeckt. Es handelt sich um den Nachbarsjungen. Michael fährt das Kind ins Krankenhaus und rettet ihm so das Leben. Dort trifft er zum ersten Mal auf die Eltern des Jungen, seine Nachbarn. Zwischen den beiden Familien entsteht Freundschaft. Ein paar Ungereimtheiten und eine Lüge machen Michael jedoch misstrauisch. Er stellt seine eigenen Untersuchungen an und kommt zu dem Schluss, dass es sich bei seinem Nachbarn Oliver um einen rechtsextremen Terroristen handeln könnte, der einen nächsten Anschlag plant. Sowohl Michaels Freundin Brooke als auch sein Freund Whit Carver, der für das FBI arbeitet, haben Zweifel an Michaels Vermutungen, insbesondere weil Michael seit dem Tod seiner Frau einen Hang zu Verschwörungstheorien hat. Aber Michael gibt nicht auf, in der Überzeugung, dass der nächste Anschlag bevorsteht. “Arlington Road“ ist ein fesselnder Thriller, bei dem sich der Zuschauer bis zum Ende nicht sicher ist, ob an Michaels Verdächtigungen etwas dran ist.

Regie: Mark Pellington
Mit Tim Robbins, Jeff Bridges, Hope Davis, Joan Cusack u.a.

Film läuft am Sonntag 10. Januar um 20.15 Uhr auf Arte (Anschließend verfügbar vom 10. Januar bis 08. Februar 2021 auf Arte)
Permalink zum ArtikelDiese Adresse können sie verwenden, um von ihrer Seite, ihrem Blog etc. direkt auf den Artikel zu verweisen.
Klicken sie dazu auf den Link und verwenden die Adresse in der Adressleiste, oder klicken mit der rechten Maustaste hier und kopieren den Link direkt.
Nach oben scrollenKlicken sie hier um schneller an den Anfang der Seite zu gelangen.
Autor: Siehe Artikel
Bilder
Freitag 01.01.2021
DVD/Blu-ray: INTERSTELLAR
Mit »Interstellar« inszenierte Regisseur Christopher Nolan die Story eines Forscherteams auf der bedeutendsten Mission in der Geschichte der Menschheit.

Cooper (Matthew McConaughey) war einst Pilot bei der NASA. Inzwischen lebt er aber, nach dem offiziellen Ende des Raumfahrtprogramms, mit seiner Familie auf einer Farm. Professor Brand, der Leiter der inzwischen geheim agierenden NASA, kann Cooper überreden, seine Familie und die vom Untergang bedrohte Erde zu verlassen. Seine Expeditionscrew soll die Grenzen der Galaxis überwinden und herausfinden, ob die Menschheit in den Weiten des Alls auf einen neuen Anfang hoffen darf.

Anne Hathaway und Jessica Chastain wirken ebenfalls mit in diesem – von Hans Zimmers Musik begleiteten – filmischen Meilenstein, den Lou Lumenick in der New York Post als »eine der anregendsten Kinoerfahrungen des neuen Jahrhunderts« bezeichnet.

Was Wissenschaftler, Politiker und Aktivisten seit Jahrzehnten prophezeien, ist eingetreten: Die Menschheit steht kurz davor, an einer globalen Nahrungsknappheit zugrunde zu gehen. Die einzige Hoffnung der Weltbevölkerung besteht in einem geheimen Projekt der US-Regierung, das von dem findigen Wissenschaftler Professor Brand (Michael Caine) geleitet wird. Der Plan sieht vor, eine Expedition in ein anderes Sternensystem zu starten, wo bewohnbare Planeten, Rohstoffe und vor allem Leben vermutet werden. Der Ingenieur und ehemalige NASA-Pilot Cooper und Brands Tochter Amelia führen die Besatzung an, die sich auf eine Reise ins Ungewisse begibt: Wurmlöcher sind so gut wie unerforscht und niemand kann mit Sicherheit sagen, was die Crew auf der anderen Seite erwartet. Ebenso ist unsicher, ob und wann Cooper und Brand wieder auf die Erde zurückkehren. Coopers Kinder, Tochter Murph und Sohn Tom, müssen mit Schwiegervater Donald (John Lithgow) zurückbleiben und auf seine Wiederkehr hoffen...
Permalink zum ArtikelDiese Adresse können sie verwenden, um von ihrer Seite, ihrem Blog etc. direkt auf den Artikel zu verweisen.
Klicken sie dazu auf den Link und verwenden die Adresse in der Adressleiste, oder klicken mit der rechten Maustaste hier und kopieren den Link direkt.
Nach oben scrollenKlicken sie hier um schneller an den Anfang der Seite zu gelangen.
Autor: Siehe Artikel
Bilder
Freitag 25.12.2020
3sat: DER CLOU
Paul Newman und Robert Redford in dem mit sieben Oscars ausgezeichneten Klassiker von George Roy Hill.

Amerika, 1936. Die Zeit der großen Depression. Der Trickbetrüger Luther Coleman ist ein Meister seines Fachs. Es scheint, ihm und seinem jungen Partner Johnny Hooker ist der ganz große Coup geglückt: Bei einem simplen Brieftaschendiebstahl sind sie in den Besitz einer Geldbörse gelangt, mit dessen Inhalt Luther sich endlich zur Ruhe setzen könnte. Coleman ahnt nicht, dass er einen Geldboten des ebenso reichen wie zwielichtigen Spekulanten Doyle Lonnegan ausgenommen hat. Ein Missgriff, den er wenig später mit dem Leben bezahlen muss.
Hooker gelingt die Flucht nach Chicago, wo Colemans alter Freund Henry Gondorff lebt. Mit Hilfe des abgebrühten Gauners will er den Mord an seinem Lehrmeister rächen. Als Henry erfährt, wie viel Geld bei der Sache im Spiel ist, lässt er sich auf die gefährliche Partie ein. Die beiden entdecken, dass Lonnegan eine Schwäche für Poker und Pferdewetten hat. Natürlich lässt ein Mann wie Lonnegan sich nicht ohne weiteres auf eine solche Sache ein. Seine Tests von Hookers vermeintlich todsicherem System in Sachen Pferdewetten bringen die Gauner ganz schön ins Schwitzen.

Als wäre das nicht genug Ärger, sitzen Hooker sowohl das FBI, als auch ein korrupter Cop und Luthers Mörder im Nacken. Doch alles muss nun perfekt funktionieren, damit die Charade gegenüber Lonnegan nicht auffliegt und der „Clou“ letztlich glückt.

Mit "Der Clou" schuf Erfolgsregisseur George Roy Hill ("Zwei Banditen") eine köstliche Gaunerkomödie, die dank des exzellenten Drehbuchs und eines herausragenden Darsteller-Ensembles zu einem Kultklassiker des New Hollywood Kinos avancierte. In den Hauptrollen glänzen die Oscar-Preisträger Robert Redford und Paul Newman. Bei der Verleihung im Jahre 1974 wurde der Film mit sieben Oscars belohnt, unter anderem für das Beste Drehbuch, den Besten Film und die Beste Regie.

(Film läuft am 27. Dezember um 201.15 Uhr auf 3sat)
Permalink zum ArtikelDiese Adresse können sie verwenden, um von ihrer Seite, ihrem Blog etc. direkt auf den Artikel zu verweisen.
Klicken sie dazu auf den Link und verwenden die Adresse in der Adressleiste, oder klicken mit der rechten Maustaste hier und kopieren den Link direkt.
Nach oben scrollenKlicken sie hier um schneller an den Anfang der Seite zu gelangen.
Autor: Siehe Artikel
Bilder
Donnerstag 17.12.2020
Arte: DER MANN OHNE VERGANGENHEIT
Kultregisseur Aki Kaurismäkis Rückkehr in die Filmwelt nach einer Schaffenspause - die tragikomische Liebesgeschichte "Der Mann ohne Vergangenheit" erhielt den Großen Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes 2002. Mit: Markku Peltola und Kati Outinen

Ein Mann mittleren Alters wird Opfer eines brutalen Raubüberfalls, bei dem er nicht nur sein Hab und Gut, sondern auch sein Erinnerungsvermögen verliert. Kaum von den Ärzten für tot erklärt, reißt er sich die Kanülen und Kabel vom Körper und begibt sich als komplett bandagierte Mullmumie in die Stadt. Ohne Namen und Identität findet man ihn in einer Containersiedlung am Hafen von Helsinki wieder. Die Außenseiter und Ärmsten der Armen, die hier wohnen, gewähren ihm Obdach und Hilfe. Doch weil er weder weiß, wer er ist, noch woher er kommt, scheitern seine Anläufe, sich wieder ins normale Leben einzugliedern, an der Bürokratie: Ohne Namen keine Steuernummer und ohne Steuernummer keine Arbeit. Mit Zähigkeit, Fantasie und durch die Solidarität der ihn umgebenden Außenseiter schafft sich der Namenlose dennoch eine neue Existenz. Er erhält einen Job bei der Heilsarmee, managt deren Band und findet dort die Liebe seines Lebens, die Heilsarmistin Irma. Doch dann wird er versehentlich eines Banküberfalls verdächtigt und seine Identität wird geklärt. Endlich glücklich geworden riskiert er, in seine frühere Existenz zurückgezwungen zu werden, an die er sich immer noch nicht erinnern kann.

Regie: Aki Kaurismäki
Mit Markku Peltola, Kati Outinen, Juhani Niemelä, Kaija Pakarinen u.a.

Verfügbar auf Arte bis 30. April 2021
Permalink zum ArtikelDiese Adresse können sie verwenden, um von ihrer Seite, ihrem Blog etc. direkt auf den Artikel zu verweisen.
Klicken sie dazu auf den Link und verwenden die Adresse in der Adressleiste, oder klicken mit der rechten Maustaste hier und kopieren den Link direkt.
Nach oben scrollenKlicken sie hier um schneller an den Anfang der Seite zu gelangen.
Autor: Siehe Artikel
© 2021 kultkomplott.de | Impressum
Nutzungsbedingungen & Datenschutzerklärung
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.