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7. PAOLO CONTE – VIA CON ME
8. FANTASTISCHE PILZE
9. AWARE - REISE IN DAS BEWUSSTSEIN
10. DIE UNBEUGSAMEN
11. DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT
12. NEW ORDER - DIE NEUE WELTORDNUNG
Donnerstag 16.09.2021
PAOLO CONTE – VIA CON ME
Ab 16. September 2021 im Kino
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Die New York Times vergleicht ihn mit Tom Waits und Randy Newman: Seit Jahrzehnten gehört der italienische Liedermacher Paolo Conte zu einem der erfolgreichsten und innovativsten Musiker weltweit. Bevor er seine eigene Bühnenkarriere startete, arbeitete er zunächst als Anwalt und Notar und komponierte und arrangierte ab Mitte der 1960er Jahre
weltberühmte Songs für Musiker wie Adriano Celentano, der 1968 mit „Azzurro“ einen weltweiten Hit landete. 1974 erschien Paolo Contes erste Soloplatte. Sein Durchbruch als Sänger gelang ihm fünf Jahre später mit dem Album „Un gelato al limon“. Auf seinem Album „Paris Milonga“ (1981) erschien das Lied „Via con me“, das schon bald zum Jazzklassiker wurde.
Paolo Contes Lieder zeichnen sich durch eine einzigartige Melange aus Chanson, Jazz und Tango aus. In ausgefeilten, bildhaften Texten erzählt der große Cantautore mal in melancholischem, mal in lakonischem Tonfall Geschichten von Städten und Menschen, von der Melancholie des Lebens und der großen Liebe. Paolo Contes eingängige Melodien begeistern nicht nur seine Fans im jazzaffinen Italien: In den vergangenen Jahren spielte der Musiker unter anderem in der Hamburg Elbphilharmonie, in der Philharmonie im Münchner Gasteig und auf dem Roncalliplatz in Köln vor ausverkauftem Haus.
In seiner Musikdokumentation PAOLO CONTE – VIA CON ME nimmt der italienische Regisseur Giorgio Verdelli die Zuschauer mit auf eine Reise, die sie von den Ursprüngen des künstlerischen Schaffens dieses einzigartigen Liedermachers auf die großen internationalen Konzertbühnen führt. In Paolo Contes Atelier in Asti gelingen dem Regisseur intime Interviewmomente mit dem medienscheuen Sänger und Songwriter, die durch umfangreiches Konzert-Archivmaterial und Interviews mit berühmten Weggefährten wie Jane Birkin, Roberto Benigni oder Isabella Rossellini angereichert werden. PAOLO CONTE – VIA CON ME ist das Porträt eines leidenschaftlichen Künstlers, der in seinen Liedern Emotionen, Perfektion und Grandezza zu einem stimmungsvollen musikalischen Gesamterlebnis verwebt. Im vergangenen Jahr war PAOLO CONTE – VIA CON ME im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig im Wettbewerb außer Konkurrenz zu sehen. Am 16.09.2021 startet die Musikdokumentation im Verleih von Prokino in den deutschen Kinos.

Ein Film von GIORGIO VERDELLI

Paolo Conte ist einer der bekanntesten italienischen Liedermacher weltweit. Dennoch gibt es aufgrund seiner sprichwörtlichen Widerspenstigkeit und seiner Kompromisslosigkeit im Umgang mit der Presse wenig persönliche Einblicke in sein Leben. Seine Musik erzählt Geschichten und weckt Emotionen, so wie es gute Filme können. Conte ist einer der größten Interpreten weltweit. Die New York Times verglich ihn mit Tom Waits und Randy Newman.
Seine Lieder lassen Bilder in uns entstehen, sie zeichnen einen imaginären Atlas der Seele aus Melodie und Poesie. Sie gleichen Kurzfilmen: Jeder ist auf seine ganz eigene Art und Weise eine realistische Darstellung des Imaginären. Conte nimmt uns mit auf eine Reise und verzaubert uns wie in einer Varietévorstellung. Ein Abstecher in die Mocambo-Bar, eine kleine Tragödie, die sich zwischen einem Lächeln und einer verstohlenen Träne abspielt.
Giorgio Verdellis Musikdokumentation PAOLO CONTE – VIA CON ME bringt uns diesen vielseitigen, manchmal unergründlichen Mann näher, sie nimmt uns mit auf eine Reise durch fast fünfzig Jahre seines Lebens und seiner musikalischen Karriere. Seine Texte und seine Musik verweben sich mit den Liedern, den Konzerten, den Kommentaren der Freunde und den Betrachtungen des Meisters aus Asti zu einer Flut von Bildern, die in unserer Vorstellung entstehen. Verdelli durfte Contes umfassendes persönliches Archiv nutzen, das zahlreiche Aufnahmen seiner Konzerte auf internationalen Tourneen und vielen weitere Momenten seiner einzigartigen Karriere umfasst. Wir betreten das Labyrinth seiner Lieder, von denen viele zunächst für andere Künstler komponiert wurden: Adriano Celentano, Enzo Jannacci oder Jane Birkin, Caterina Caselli und Bruno Lauzi, um nur einige zu nennen. Wir lernen Paolo Contes Leidenschaften wie Jazz, Denksportaufgaben, Malerei, Juristerei und Filme kennen, sehen ihn erstmals zeichnend in seiner Kanzlei in Asti, wir hören ihm zu, wenn er von seiner Musik erzählt. Zahlreiche Künstler, Bilder und Filmbeiträge führen uns vom Bekannten zum Unbekannten durch die Geschichten, die Verse und die Lieder in der außergewöhnlichen, ganz eigenen Welt des Paolo Conte.


ANMERKUNGEN DES REGISSEURS
PAOLO CONTE – VIA CON ME ist zum einen ein Film über einen herausragenden Künstler und entwirft zum anderen ein Tableau menschlicher Geschichten und Gefühle um die Lieder von Paolo Conte herum. Die Essenz meiner filmischen Arbeit liegt darin, dass ich die Wahrnehmung von Contes großartigen Songs zum Narrativ für die unendlichen Interpretationsmöglichkeiten mache, die uns in Bezug auf unsere eigenen Gefühle zur Verfügung stehen.
Das musikalische Repertoire des Films wurde gemäß seinem Drehbuch ausgesucht. Der Schnitt spielt im Rahmen des kreativen Schaffensprozesses des Films eine sehr wichtige Rolle. Ich habe besonders viel Sorgfalt auf die Musikauswahl für die Passagen zwischen den Interviews und während der langen Einstellungen meines Films verwandt. Einige wiederkehrende Element wie das Automobil “Topolino Amaranto” tauchen immer wieder in verschiedenster Art und Weise auf und werden zum Symbol für die Bedeutung der Erinnerung in Paolo Contes Kunst: Die Vergangenheit und die Gegenwart verschwimmen zu einem Dialog der Musik.
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Donnerstag 09.09.2021
FANTASTISCHE PILZE
Ab 09. September 2021 im Kino
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FANTASTISCHE PILZE – Die magische Welt zu unseren Füßen nimmt uns mit auf eine fesselnde Reise in ein unterirdisches Netzwerk, das unseren Planeten heilen und retten kann. Mit den Augen renommierter Wissenschaftler und Mykologen wie Paul Stamets („dem bekanntesten Pilz-Experten der Welt“, SZ Magazin), werden Schönheit, Intelligenz und Lösungen aufgezeigt, die uns das Pilzreich als Antwort auf einige unserer dringlichsten medizinischen, therapeutischen und ökologischen Herausforderungen bietet. Unter der Regie von Louie Schwartzberg ist ein bewusstseinsverändernder Film entstanden, der bereits in den USA für Furore gesorgt und begeisterte Kritiken bekommen hat.

Ein Film von LOUIE SCHWARTZBERG

Unter unseren Füßen befindet sich eine magische Welt, die alles Lebende miteinander verbindet: Als gigantisches unterirdisches System bilden Pilze die Grundlage der Existenz.
„Meine Mission ist es, die Sprache der Natur zu entschlüsseln“: Mit dieser Zielsetzung präsentiert Regisseur Louie Schwartzberg in FANTASTISCHE PILZE – Die magische Welt zu unseren Füßen die Geschichte der Pilzforschung sowie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Er zeigt, welche Rolle die geheimnisvollen Wesen im Kreislauf der Natur, bei der Bewältigung von Öl-Katastrophen oder beim Bienensterben, therapiebegleitend bei verschiedenen Krankheiten, bei der Erweiterung des menschlichen Bewusstseins oder gar der Bekämpfung von Pandemien spielen können.
„Sie können uns ernähren und heilen – aber auch töten“, fasst Schwartzberg die Faszination der 1,5 Millionen Pilzarten zusammen. Als Meister des Recyclings stehen sie für Wiedergeburt und Regeneration sowie Anfang und Ende der Existenz. Bizarr, wunderschön und immer auch etwas unheimlich stärken sie die Kommunikation innerhalb der Ökosysteme, dienen als Transport- und Warnsysteme. Sie erlangten in den unterschiedlichsten Gesellschaftssystemen spirituelle Bedeutung – vom Schamanismus der Maya- Kulturen bis hin zur Hippie-Bewegung der 1960 und 70er Jahre.
Angesichts von Pandemien erlebt die Pilzforschung aktuell neuen Auftrieb und Unterstützung: Gleichzeitig steht sie noch am Anfang: Wer weiß, wohin uns die lebenserhaltenden, „antibiotischen“ Eigenschaften der Pilze noch führen werden?



REGISSEUR LOUIE SCHWARTZBERG ÜBER ...
... seine Motivation als Filmemacher:
... die Zusammenarbeit mit seinem Protagonisten Paul Stamets: Oft werde ich gefragt: „Warum hast du ausgerechnet einen Film über Pilze gemacht?“ Ich habe keinen Film über Pilze gemacht. Ich habe einen Film über ein alternatives Universum gemacht – und die immensen Chancen, die seine Vielfalt bietet.
Mein genereller Antrieb, Filme zu machen, basiert auf meiner Leidenschaft, inspirierende Bilder aufzunehmen, die die Menschen zum Staunen bringen. Ich möchte Phänomene einfangen, die aufgrund ihrer Langsamkeit, ihrer Schnelligkeit, ihrer zu geringen oder zu beachtlichen Größe mit dem bloßen Auge nicht wahrgenommen werden können. Ich liebe es, Zuschauer durch Zeit und Raum mitzunehmen. Solche Erfahrungen sind eindringlich, transzendental und erweitern unsere Weltsicht.

... die Zusammenarbeit mit seinem Protagonisten Paul Stamets:
Die Arbeiten zu FANTASTISCHE PILZE begannen vor über dreizehn Jahren, als Paul Stamets auf der Bioneers Conference, einer Konferenz für praktische und zukunftsweisende Lösungen zu globalen Umweltfragen, einen seiner ersten Vorträge hielt. Damals war ich der sinnlichen Schönheit von Blumen und Blüten bereits erlegen. Ich nehme sie seit dreißig Jahren ohne Pause 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche im Zeitraffer auf. Ein Teil meiner Arbeit galt auch den Pilzen. Nach Pauls Präsentation zeigte ich ihm auf meinem Laptop einige meiner Videos von Pilzen. In diesem Augenblick knüpfte das Myzelnetzwerk erfolgreich seine Bande.

... die Produktionstechnik:
Vor 40 Jahren gehörte ich zu den ersten, die auf 35 Millimeter mit Zeitraffer arbeiteten. Ich begann, die Zuschauer auf ganz besondere Zeit- und Formenreisen mitzunehmen. Etwas ganz Besonderes beim Dreh von FANTASTISCHE PILZE war die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft. Zwischen beiden Bereichen herrscht eine intrinsische Beziehung, und beide können die Menschen in Erstaunen versetzen. Die Sequenzen mit dem von Künstlern animierten unterirdischen Myzel wurden nach Rasterelektronenmikroskopbildern angefertigt. Die Zeitrafferbilder von wachsenden Pilzen wurden mit Licht- und Filmkunst in Szene gesetzt.

... seine Faszination für die Welt der Pilze:
Woher kommt unser Boden? Was kann organische Materie, einschließlich Mineralien aus Gestein, aufspalten und daraus Boden bilden? Die Antwort: Es sind die Pilze, die überall unter unseren Füßen und in unseren Körpern leben. Nach meiner ersten Begegnung mit Paul Stamets wusste ich sofort, dass ich tief in die Welt der Pilze eintauchen und einen Film über das Fundament des Lebens machen musste, über das die meisten von uns nichts wissen. Eine fantastische Reise! Zu erfahren, wie Pilze uns ernähren, uns heilen, Umwelt- und Luftverschmutzung beseitigen und unser Bewusstsein verändern können, hat gravierende Auswirkung auf mein Leben gehabt.
Pilze können die Umwelt reinigen, unseren Körper heilen und unser Bewusstsein verändern. Doch die größte Entdeckung für mich – jenseits der Wissenschaft und der Herausforderung, das Unsichtbare sichtbar zu machen – war und ist, dass sie uns beispielhaft zeigen, auf welche Weise sich das Leben entfalten kann: als gemeinsame Ökonomie unter der Erde; als interzelluläres Netzwerk, das zum Nutzen aller Ökosysteme Nährstoffe austauscht.

... die ökologischen Chancen, die die Pilze bieten:
Ich hätte nie gedacht, dass Pilze und ihre Partner aus der Pflanzenwelt die beste und schnellste natürliche Lösung für den Klimawandel sein könnten. Doch meine wesentliche Erkenntnis aus FANTASTISCHE PILZE besteht darin, dass das Myzelnetzwerk Verbindungen zwischen Pflanzen und Bäumen herstellt, über die die Ökosysteme als symbiotische Gemeinschaften gedeihen können.
Nichts in der Natur lebt allein, und Gemeinschaften überleben eher als Individuen. Das ist ein inspirierendes Modell für das Zusammenleben von Menschen: Eine gemeinsame Wirtschaft, die nicht auf Habgier, sondern auf gegenseitiger Kooperation aufbaut.
Quelle: Verleih
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Donnerstag 02.09.2021
AWARE - REISE IN DAS BEWUSSTSEIN
Ab 02. September 2021 im Kino
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Was ist Bewusstsein? Woher kommt es? Haben es alle Lebewesen? Kann man einen mystischen Zustand reinen Bewusstseins erreichen? Was geschieht, wenn wir sterben? In den letzten Jahren hat es eine Explosion im Bereich der Bewusstseinsforschung gegeben. Brillante Wissenschaftler*innen ganz unterschiedlicher Fachgebiete wenden sich wieder den „großen Fragen“ zu, die über lange Zeit Philosophie und Religion vorbehalten schienen.
„Aware – Reise in das Bewusstsein“ folgt sechs brillanten Forscher*innen, die sich aus radikal unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Bewusstsein beschäftigen: Christof Koch, Direktor des Allen Instituts für Hirnforschung in Seattle; Matthieu Ricard, der nach seiner Promotion in Zellgenetik als buddhistischer Mönch in ein Kloster in Nepal ging; der Psychedelika-Forscher Roland Griffiths von der Johns Hopkins Universität in Baltimore; der Philosophieprofessor Richard Boothby, Teilnehmer einer der Psilocybin-Studien von Griffiths’ Institut; die Biologin Monica Gagliano, die als eine der ersten die kognitiven Fähigkeiten von Pflanzen erforscht; die Maya-Heilerin Josefa Kirvin Kulix, die die Natur mit ihren Netzwerken als größte Lehrmeisterin sieht.
„Aware“ beginnt als Wissenschaftsfilm und wagt sich dann immer tiefer hinein in das scheinbar Unerklärliche. Wo liegen die Ursprünge des Bewusstseins? Warum sind wir für mystische Erfahrung empfänglich? Welche evolutionäre Funktion ist möglicherweise damit verbunden?
Der Film lädt uns ein, gemeinsam mit den Forscher*innen immer tiefer in diesen Ozean des Bewusstseins einzutauchen, zu staunen, lange gehegte Überzeugungen in Frage zu stellen und einen neuen Blick auf die Welt und uns selbst zu entwickeln. Die Netzwerke des Bewusstseins spiegeln sich in großen Kinobildern, in denen die Verwobenheit und Verbundenheit in der Natur, vom kleinsten Organismus über Flora und Fauna bis hin zur Unermesslichkeit des Kosmos, aufscheint. Unwiderstehlich wird „Aware“ zu unserer eigenen Forschungsreise: Bewusst zu werden, dass wir bewusst sind.

EIN FILM VON FRAUKE SANDIG UND ERIC BLACK


„Bewusste Erfahrung, Subjektivität, Gefühle sind zu radikal anders als alles andere im Universum, als dass ich akzeptieren könnte, dass sie einfach auftauchen. Max Planck, der Vater der Quantenphysik, sagte in den späten 20ern: ‚Ich erachte Bewusstsein als fundamental.‘ Ich stimme dem zu. Man hat nicht zuerst Physik, und wenn genug Physik da ist, kommt irgendwie das Bewusstsein. Bewusstsein ist ein fundamentaler Bestandteil des Universums.“
Christof Koch

„Bewusstsein ist vor allem eine Erfahrung. Ich denke, alle Neurowissenschaftler, die Bewusstsein erforschen, wissen das sehr gut. Man kann das letzte von 100 Milliarden Neuronen aufspüren und einen kompletten Atlas erstellen von dem, was passiert, wenn man Wut oder Liebe empfindet. Aber bevor man nicht weiß, was Erfahrung in der ersten Person ist, sagt es einem nichts darüber, was es bedeutet zu leben und zu empfinden.“
Matthieu Ricard

„Die Essenz oder das Bewusstsein ist für mich wie der Wind. Etwas, das man fühlen, aber nicht festhalten kann.“
Josefa Kirvin Kulix

„Was ist Leben? Was ist Bewusstsein? Bewusstsein ist für mich die Essenz des Lebens. Die Vorstellung, dass es irgendwann diese eine, erste Zelle gegeben hat, in der alles, was es zu wissen
gab, enthalten war: Woher wusste diese eine kleine Zelle, wie sie zu all dem hier werden kann?“
Monica Gagliano


REGIESTATEMENT
Die erste Inspiration für den Versuch, uns filmisch dem Geheimnis des Bewusstseins anzunähern, war unser letzter gemeinsamer Film, „Herz des Himmels, Herz der Erde“, über die heutigen Maya in Mexiko und Guatemala. Darin sagt Floridalma Pérez, wütend über die Zerstörung ihrer Umwelt: „Ihr Weißen seht immer alles als voneinander getrennt – hier der Baum, da das Tier, da das Haus – und dort ihr. Für uns in der indigenen Welt gibt es keine Trennung. Alles ist miteinander verbunden.“ Dieser Vorwurf provozierte uns, unsere eigenen Anschauungen in Frage zu stellen.
Faszinierend für uns war, dass die wissenschaftliche Erforschung des Bewusstseins – ob Physik, Hirnforschung, Biologie oder die Erforschung psychedelischer Substanzen – immer häufiger zu Erkenntnissen kommt, die für indigene Kulturen und östliche Weisheitslehrer seit jeher selbstverständlich waren.
Bewusstsein ist auch politisch. Die Idee der Getrenntheit macht den Rest der Welt – Ozeane, Wälder, Tiere, Pflanzen und andere Menschen – zu Objekten und führt zu den Krisen, die heute die Welt beherrschen. Das eigene Ego wird über kollektive Verbundenheit gestellt, der Wohlstand über den Schutz der Natur, der eigene Vorteil über das Leben in Harmonie mit der Umwelt.
Die Pflanzenforscherin Monica Gagliano glaubt, dass die Welt nur zu retten ist, wenn der Mensch aufhört, sich über die Natur zu erheben, und in jedem Lebewesen ein Subjekt mit Bewusstsein und Seele erkennt. Wenn er sich des „Ozeans des Bewusstseins“ bewusst wird, in dem er schwimmt.
Oder, wie der Psychedelika-Forscher Roland Griffiths es ausdrückt: „Diese Frage nach dem Wesen des Bewusstseins, der Verbundenheit aller Dinge und der Heiligkeit all dessen, hat einen tiefgreifenden Einfluss darauf, wie wir miteinander umgehen und wie wir als Spezies überleben werden.“
Doch hinter der Frage nach dem Wesen des Bewusstseins versteckt sich noch eine zweite: Gibt es eine „höhere Form des Bewusstseins“, ein „reines Gewahrsein“, von dem Mystiker und Buddhisten seit Jahrtausenden berichtet haben? Und kann jeder es erreichen?
Sich seines Bewusstseins bewusst zu werden, ist ein Geburtsrecht und vielleicht die mächtigste und befreiendste Kraft in der persönlichen Entwicklung jedes Menschen. Umso erstaunlicher ist es, dass nur Wenige seine Existenz und Essenz wirklich reflektieren. Wir waren keine Ausnahme und sind auf dieser filmischen Reise immer wieder überrascht und verblüfft worden. „Aware“ versucht nicht, eine Lösung für das tiefste aller Rätsel anzubieten, sondern die Zuschauer dazu anzuregen, selbst zu reflektieren, sich ihres Bewusstseins bewusst zu werden.
Frauke Sandig und Eric Black
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Donnerstag 26.08.2021
DIE UNBEUGSAMEN
Ab 26. August 2021 im Kino
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DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbstvergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Ein Film von Torsten Körner


Als Torsten Körner 2015 anfing, DIE UNBEUGSAMEN zu entwickeln, war noch nicht absehbar, dass die amerikanischen Präsidentschaftswahlen einen offen frauenfeindlichen Präsidenten ins Weiße Haus bringen würden. Der Weinstein-Skandal und die bis heute andauernde #MeToo-Debatte um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt wie auch der Aufstieg von Populisten, Autokraten und Clownspolitikern lag noch vor uns, als Körner sich auf eine außergewöhnliche, einzigartige filmische Zeitreise begab. Mitreisende sind zahlreiche Pionierinnen der Bonner Republik, die er an ihre alten Wirkungsstätten einlud, um sie zu interviewen – darunter Herta Däubler-Gmelin (SPD), Marie-Elisabeth Klee (CDU), Ursula Männle (CSU), Christa Nickels (Die Grünen), Ingrid Matthäus-Maier (FDP/SPD), Renate Schmidt (SPD) und Rita Süssmuth (CDU).
Historische Aufnahmen zeigen darüber hinaus politische Größen wie Aenne Brauksiepe (CDU), Hildegard Hamm-Brücher (FDP), Waltraud Schoppe und Petra Kelly (Die Grünen). Eindrucksvoll und inspirierend schenkt der facettenreiche Rückblick in die westdeutsche Vergangenheit wertvolle Impulse für die Gegenwart und die Zukunft.

DIE UNBEUGSAMEN ist eine Produktion von Broadview Pictures (Produzent: Emmy-Preisträger Leopold Hoesch) in Koproduktion mit ZDF/3sat, gefördert mit Mitteln der Film- und Medienstiftung NRW, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien des Deutschen Filmförderfonds und der Filmförderungsanstalt (FFA)
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Donnerstag 19.08.2021
DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT
Ab 19. August 2021 im Kino
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Heshmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, jeden Morgen bricht er sehr früh zur Arbeit auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Kann es einen Ausweg für ihn geben? Javad besucht seine Freundin Nana um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch dieser Tag hält für beide noch eine andere Überraschung bereit. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren.
DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT erzählt vier Geschichten über Menschen, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen stehen. Sie werfen die Fragen auf, wie integer ein Mensch in einem absoluten Regime bleiben, welche moralische Schuld er ertragen kann, ohne zu zerbrechen, und zu welchem Preis es gelingt, die individuelle Freiheit zu bewahren.


Ein Film von Mohammad Rasoulof
Mit Ehsan Mirhosseini, Shaghayegh Shourian, Kaveh Ahangar u.a.


DIRECTOR ?S STATEMENT
Vor etwa einem Jahr sah ich, während ich in Teheran die Straße überquerte, einen meiner Vernehmungsbeamten aus einer Bank kommen. Plötzlich überfiel mich ein unbeschreibliches Gefühl. Ich folgte ihm eine Weile, ohne dass er mich wahrnahm. Nach zehn Jahren war er ein wenig gealtert. Ich war versucht, mit dem Handy ein Foto von ihm zu machen, zu ihm hinzurennen, mich zu Erkennen zu geben und ihm all meine Fragen wütend ins Gesicht zu schreien. Als ich ihn aber
näher betrachtete und seine Angewohnheiten beobachtete, sah ich, dass er kein böses Monster war.
Wie gelingt es autokratischen Herrschern, Menschen in bloße Zahnräder ihrer autokratischen Maschinen zu verwandeln? In autoritären Staaten ist es die einzige Aufgabe des Gesetzes, den Staat zu erhalten, nicht die Ermöglichung und Regelung der Beziehungen zwischen den Menschen. Ich komme aus solch einemStaat.
Von solchen persönlichen Erfahrungen angetrieben, wollte ich Geschichten erzählen, die Fragen stellen: Haben wir als verantwortliche Bürger*innen eine Wahl, wenn wir die unmenschlichen Befehle von Despoten umsetzen sollen? Zu welchem Grad können wir als menschliche Wesen für die Erfüllung dieser Befehle verantwortlich gemacht werden? Im Angesicht dieser autokratischen Maschine, wo stehen wir, wenn es um menschliche Gefühle geht, im Verhältnis zu der Dualität aus Liebe und moralischer Verantwortung?
Mohammad Rasoulof



ÜBER DEN REGISSEUR
Der iranische Independent-Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Mohammad Rasoulof wurde 1972 in Shiraz (Iran) geboren. Während seines Soziologiestudiums startete er seine Laufbahn als Filmemacher mit Dokumentationen und Kurzfilmen. Sein erster Langfilm GAGOOMAN (THE
TWILIGHT, 2002) wurde beim Fajr Film Festival im Iran als bester Film ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung seines zweiten Films JAZIREH AHANI (DIE EISERNE INSEL, 2005) geriet er in den Fokus der iranischen Zensurbehörden.
Dies führte dazu, dass seine Möglichkeiten, Filme zu produzieren und im Iran zu zeigen, stark eingeschränkt oder untersagt wurden. Bis heute hat Mohammad Rasoulof sieben abendfüllende Filme fertiggestellt, keiner von ihnen konnte auf Grund der Zensurbestimmungen im Iran gezeigt werden, obwohl sie sich in anderen Ländern eines großen Publikumszuspruchs erfreuen.
Rasoulofs Kino nutzte meist allegorische Erzählweisen als Ausdrucksmittel, bis er sich 2010 zu einer direkteren Form entschied. Im März 2010 wurde Rasoulof bei Dreharbeiten festgenommen, als er zusammen mit Jafar Panahi bei einem Film Regie führte. Im anschließenden Prozess wurde er zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt, eine Strafe, die später auf ein Jahr reduziert wurde. Schließlich kam er auf Bewährung frei.
Mohammad Rasoulof wurde für seine Filme mit vielen Preisen ausgezeichnet. 2011 gewann er in Cannes in der Sektion Un Certain Regard den Preis für die beste Regie für BÉ OMID É DIDAR (GOODBYE, 2011). 2013 erhielt er dort den FIPRESCI-Preis der Internationalen Filmkritik für DAST NEVESHTEHA NEMISOOZAND (MANUSCRIPTS DON’T BURN, 2013). Zuletzt gewann er 2017 den Un Certain Regard-Hauptpreis für LERD (A MAN OF INTEGRITY, 2017) beim Cannes Film Festival.
Als er im September 2017 in den Iran zurückkehrte, wurde ihm offiziell das Verbot erteilt, das Land zu verlassen – ein Urteilsspruch, der bis heute gültig ist. Er wurde beschuldigt, die „nationale Sicherheit zu gefährden“ und „Propaganda gegen die muslimische Regierung zu verbreiten“. Er wurde zu einemJahr Gefängnis verurteilt, einhergehend mit dem Verbot der Mitgliedschaft in jeder Art von politischer oder gesellschaftlicher Organisation.
All diese Einschränkungen haben Rasoulof nicht davon abgehalten, Filme zu machen. 2019 arbeitete er als Produzent und Drehbuchautor an den Spielfilmen HATCHBACK GHERMEZ (THE RED HATCHBACK) und PESAR-MADAR (SON-MOTHER). Außerdem vollendete er die Arbeit als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent an seinem neuen Spielfilm SHEYTAN VOJUD NADAR (DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT).
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Donnerstag 12.08.2021
NEW ORDER - DIE NEUE WELTORDNUNG
Ab 12. August 2021 im Kino
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Auf den Straßen liefern sich Demonstranten immer wütendere Schlachten mit der Polizei, lange wird sie die Gewalt nicht mehr eindämmen können. In einem edlen Anwesen in einem Reichenviertel von Mexiko-Stadt will man von der eskalierenden Aggression draußen vor den Toren nichts wissen. Hier feiert die gehobene Gesellschaft ein rauschendes Fest, als gäbe es kein Morgen mehr: die Hochzeit von Marianne und ihrem Ehemann.
Unterbrochen wird die ausgelassene Stimmung von einem getreuen Angestellten. Er bittet Marianne so verzweifelt um Hilfe, dass sie die eigene Feier verlässt und sich mit ihm mitten hinein begibt in das unberechenbare Chaos auf den Straßen. So erlebt sie nicht mit, wie die Hochzeitsparty mit ihren Gästen gestürmt wird. Jetzt entlädt sich der Zorn, eine schonungslose Treibjagd beginnt, das Militär schreitet ein. Niemand ist mehr sicher. Und Marianne steckt mittendrin...



Ein Film von Michel Franco
Mit Naian González Norvind, Diego Boneta, Mónica del Carmen u.a.


Mit NEW ORDER – DIE NEUE WELTORDNUNG ist dem gefeierten mexikanischen Filmemacher Michel Franco ein schonungsloser und radikaler Endzeit-Thriller gelungen, der die Finger ebenso präzise wie konsequent in die Wunden der modernen Gesellschaft legt. Als würden die aktuellen Schlagzeilen von Protesten in den Metropolen der westlichen Welt zu filmischem Leben erweckt, entfaltet sich ein erschütterndes Szenario, in dem die öffentliche Ordnung zusammenbricht und nur noch das Recht des Stärkeren gilt. Für die Vision einer zivilisierten Welt jenseits des Kollapses wurde Michel Franco bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem Großen Preis der Jury geehrt.


Statement des Regisseurs
NEW ORDER wirft einen dystopischen Blick auf Mexiko, aber weit entfernt von der Realität ist er nicht. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Ungleichheit greifen aktuell um sich und sind nicht mehr länger aufrecht zu erhalten. Es ist nicht zum ersten Mal, dass sich dieses Land und die Welt mit einem solchen Szenario konfrontiert sehen. Korrupte Regierungen haben im Lauf der Weltgeschichte auf Protest stets mit diktatorischer Gewalt reagiert.
Dieser Film ist eine Warnung. Wenn Ungleichheit und Ungerechtigkeit nicht mit zivilisierten Mitteln angegangen werden und wenn alle abweichenden Stimmen zum Schweigen gebracht werden, wird das Chaos losbrechen.



Michel Franco (Drehbuch, Regie, Produktion, Schnitt)
Michel Franco wurde 1979 in Mexico City geboren, zählt aktuell zu den führenden mexikanischen Filmemachern und verfügt längst auch international über großes Renommee. Zu den Filmen, die er geschrieben, inszeniert und produziert hat, gehören CHRONIC (2015), der beim Festival
de Cannes einen Preis für das beste Drehbuch erhielt, LAS HIJAS DE ABRIL (2017), der im Rahmen von Un Certain Regard beim Festival de Cannes den Jurypreis gewinnen konnte, und DESPUÉS DE LUCÍA (2012), der im Rahmen von Un Certain Regard beim Festival de
Cannes den Hauptpreis zugesprochen bekam. Sein Regiedebüt hatte Franco 2009 mit DANIEL Y ANA abgeliefert; 2015 realisierte er zudem den Film A LOS OJOS.
Zudem ist Michel Franco Produzent von 600 MILES („600 millas“, 2015) von Regisseur Gabriel Ripstein, der auf der Berlinale den Preis für das beste Filmdebüt gewinnen konnte, und CARACAS, EINE LIEBE („Desde allá“, 2015) von Regisseur Lorenzo Vigas, der auf der Mostra in Venedig mit dem Goldenen Löwen als bester Film ausgezeichnet wurde.
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