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7. Jon Balke Siwan „Hafla“
8. Ulita Knaus „Old Love And New“
9. Sigurd Hole „Roraima“
10. Lynne Arriale Trio „The Lights Are Always On“
11. Shake Stew „Heat“
12. Mark Turner „Return From The Stars“
Freitag 22.04.2022
Jon Balke Siwan „Hafla“
Bilder
Schon die ersten Aufnahmen, an denen Jon Balke beteiligt war, dazu gehörten das wunderbare Album „Clouds In My Head“ des norwegischen Bassisten Arild Andersen aus dem Jahr 1975, oder kurz darauf die Aufnahme „Hi-Fly“ der Sängerin Karin Krog und Saxophonlegende Archie Shepp, ließen gespannt in die Zukunft schauen. Doch der 1955 geborene Pianist hielt sich mit eigenen Arbeiten vorerst noch zurück, sammelte, damals gerade Anfang zwanzig, weiter Erfahrungen, perfektionierte seinen Personalstil, komponierte und arbeitete unentwegt an grenz- und stilüberschreitenden Klangvisionen. Seine Projekte, vom eigenen Magnetic North Orchestra bis hin zu abenteuerlichen Soloexkursionen, überzeugten durch Klugheit und Schöpfergeist, durch Hingabe und Atmosphäre. Man kann bei ihm im erweiterten Sinn von friedensstiftender Arbeit sprechen, wenn er ab den 1990er Jahren Musiker unterschiedlichster Religionen und Kulturen unter eigener Regie vorurteilsfrei zusammenführte. Das musikalische Ergebnis atmete dann zwar den Risokogeist des Jazz, erweiterte diesen Anspruch aber zugleich um einige Dimensionen.
2007 ging er dann noch einen Schritt weiter, indem er Instrumentalisten aus dem nördlichen Europa, aus Andalusien und dem Orient, Welt- und Elektromusiker aus den USA plus einem Ensemble aus Barocksolisten zusammenführte und die Band Siwan gründete.
Nun ist mit „Hafla“ die dritte Veröffentlichung dieses begnadeten Kollektivs, das einige kleine Umbesetzungen aufweist, erschienen. In seiner herausfordernden Konsequenz und sinnlichen Wirkung knüpft „Hafla“ aber nahtlos an die beiden Vorläufer an. Es sind auch hier nicht allein die verschiedenen kulturellen Aspekte, die den alleinigen Reiz der Aufnahmen ausmachen. Es gibt zudem eine starke Verbindungsachse zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem, zwischen, streng komponierten Sequenzen und freien Intervallen, zwischen geschlossenem Ensemblespiel und solistischen Herausforderungen. Man glaubt sich in einem musikalischen Niemandsland zu befinden, das jedoch vertraut und organisch klingt. Es greifen Melodien und Rhythmen, Gesänge und Instrumentalmusik, erratische Harmonien, Kunstlieder und Straßenkolorit wie von selbst ineinander. Hier umkreisen uns Klanglandschaften von ebenso karger wie sinnlich aufreizender Ästhetik. Und über allem der sirenische Gesang Mona Boutchebaks.
Welchen Anspruch Jon Balke an sich und dieses Projekt stellt macht deutlich, dass er Texte von Wallada bint al-Mustakfi, der freidenkenden ummayadischen Prinzessin von Cordoba aus dem 11. Jahrhundert und Liebhaber von Ibn Zaydun, dem großen Dichter von al-Andalus vertont. Das liest sich wie aus fernen Welten und längst vergangenen Zeiten – und ist doch so nah.
Jörg Konrad

Jon Balke Siwan
„Hafla“
ECM
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Donnerstag 14.04.2022
Ulita Knaus „Old Love And New“
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Wer liest heute noch Gedichte? Ulita Knaus zum Beispiel. Und nicht nur das. Für ihr neues Album „Old Love And New“ vertonte die Wahl-Hamburgerin gleich ein gutes Dutzend von ihnen. Sie war schon immer von Lyrik fasziniert und spielte mit dem Gedanken, diesbezüglich ein spezielles Projekt umzusetzen. Der zurückliegende Lockdown gab ihr ausreichend Zeit, sowohl zum Lesen als auch zum Komponieren. „Ich bin sehr glücklich“, erzählt sie, „dass ich mich bei dieser Produktion auf Gedichte von Poetinnen konzentriert habe, die um 1900 gelebt haben. Ich fand enorm viele Gedichte, die mich berührten und mir Inspiration zum Komponieren gaben – ich hätte drei komplette Alben schreiben können.“ Mit „Old Love And New“ liegt nun zumindest ein erster Titel vor. Ein Hochglanzalbum voller Schmerz, Schmelz und Swing.
Ulita Knaus versteht es, eigene Songs wie Standards des Great American Songbooks klingen zu lassen. „Die Melodien flossen nur so aus mir heraus“, beschreibt sie den musikalischen Entstehungsprozess, „und die Harmonien darunter haben sich dadurch ergeben. Nur die Form war etwas schwieriger, als gedacht. Da ich quasi in Jazz-Standard-Form schreiben wollte, die Texte aber meistens einen Vers weniger haben, als die Jazz Standards von Cole Porter oder den Gershwins und so weiter, musste ich mit Wiederholungen arbeiten oder die Form kürzen.“
Diese Herausforderung spürt man jedoch wenig. Zumindest nicht als Kraftanstrengung. Vieles klingt federleicht, manchmal auch ein wenig tragisch, oft sophisticated und auch sehr optimistisch und weltzugewandt. Es gibt kaum Schroffheiten und Ecken („Ich wollte aber kein
politisches Album machen, also habe ich mir Gedichte ausgesucht, die überwiegend mit
Leichtigkeit das Leben der Frauen in dieser Zeit beschreiben“), alles wirkt sehr harmonisch und rund.
Und dann weiß sie eine gut aufeinander eingespielte Band hinter sich. Weniger musikalisch herausfordernd als vielmehr empathisch begleitend. Als Gastsänger sei an dieser Stelle noch Jeff Cascaro genannt, der mit Ulita Knaus die Ballade „Is it done?“ beseelt und hingebungsvoll interpretiert. Musik zu später Stunde.
Viktor Brauer

Ulita Knaus
„Old Love And New“
Knaus Records / Membran
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Mittwoch 13.04.2022
Sigurd Hole „Roraima“
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„Roraima“ liegt als Bundesstaat hoch im Norden Brasiliens und gehört zu den bevölkerungsärmsten Gegenden des Landes. Ein Großteil des Gebietes ist vom Regenwald bedeckt und somit in Zeiten von menschlich ökologischem Versagen besonders gefährdet. Hier lebt und kämpft seit Jahrzehnten Davi Kopenawa Yanomami – für die Rechte der brasilianischen Indigene und für den Schutz und die Erhaltung des Amazonas-Lebensraums als Grundlage.
Diesem Anliegen hat sich der auf anderen Seite des Atlantik lebende Sigurd Hole verschrieben. Der norwegische Bassist und Komponist erschuf im vorletzten Jahr mit „Roraima“ ein musikalisches Manifest, das die Schönheit als auch die Verwundbarkeit der Natur zum Inhalt hat. Gemeinsam mit einigen skandinavischen Musikerkollegen (Trygve Seim, Frode Haltli, Helga Myhr u.a.) sowie dem Soundscape-Ökologen Bernie Krause ist ein Klangspektrum entstanden, das intensiven, hingebungsvollen Streifzügen durch diese bedrohten Lebensräume nahe kommt. Die hypnotisierenden Feldaufnahmen kommen einer gewissen akustischen Demut nahe, eine Art Verbeugung vor den einzigartigen Schönheiten unserer Welt.
Man könnte diese gut siebzig Minuten-Reverenz an ein lebenszugewandtes Universum auf Erden trotz der improvisierenden Instrumentalisten nicht unbedingt eine Jazzsuite nennen. Damit wird man dem Anliegen und dem atmosphärischen Ausdruck dieser Musik nicht wirklich gerecht. Denn im klassischen Sinn ist „Roraima“ eben kein Jazz, weder Bop noch Latin, keine zeitgenössische Kammermusik und keine Avantgarde. In dieser Aufnahme, Live mitgeschnitten im Oktober 2020 in der Osloer Jakobskirche, kommt der Puls und die Vielfalt natürlicher Schöpfung zum Tragen. Klänge und Sounds gehen still, aber tief berührend ineinander über, machen die Singularität dieser unserer Welt deutlich und mahnen uns auf dieser musikalischen Reise würdevoll an die Einmaligkeit dieses Reichtums zu denken und ihn zu schützen.
Jörg Konrad

Sigurd Hole
„Roraima“
Elvesang / Galileo
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Freitag 08.04.2022
Lynne Arriale Trio „The Lights Are Always On“
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Es ist unglaublich, aber seit Jahren veröffentlicht Lynne Arriale Alben auf höchstem Niveau und noch immer ist sie in der Szene eine Art Geheimtipp. Dieses langanhaltende mediale Understatement hat ihrer Musik zum Glück nicht im geringsten geschadet. Im Gegenteil. Etwas abseits der Peripherie konnte sich ihr Personalstil wunderbar weiterentwickeln, klingt ihr Spiel heute noch reifer, wirkt ihr Anschlag noch nuancierter, gestaltet sie ihre Dramaturgie noch spannender. Trotzdem ist sie weit von dem entfernt, was man ein perfektes Interpretieren nennen könnte. Viele ihrer Songs auf „The Lights Are Always On“ besitzen zwar etwas melodisch Melancholisches, aber sie leben eindeutig von den perlenden Improvisationen des zeitgenössischen Jazz. Ihre Musik besitzt etwas erfrischendes, unvorhergesehenes, nicht vorausschaubares. Es sind diese fließenden Farbveränderungen, diese flüchtigen Schattierungen im Klang, diese leisen, zarten, lyrischen Eroberungen des Raumes, die begeistern. Und alles abseits von Geschwindigkeit, Postmoderne und Avantgarde.
Wie fast all ihre vorherigen 16 (!!) Alben ist auch „The Lights Are Always On“ in Triobesetzung aufgenommen. Hier kann sich Lynne Arriale entfalten, transparente Kontakt zu ihren Mitspielern aufnehmen und in (musikalische) Kommunikation treten. Mit dabei sind Bassist Jasper Somsen und Schlagzeuger E.J. Strickland, die beide schon eine Weile mit der Pianistin zusammenarbeiten. Sie gehören zu jenen Begleitern, die sowohl solistisch in Erscheinung treten und durch ihre Einfühlsamkeit und instrumentale Sicherheit beeindrucken. Sie vermitteln eine gewisse Tiefe, Entspanntheit und Leichtigkeit, durch die die Musik eindeutig gewinnt.
Gewidmet hat Lynne Arriale das Album Helden und Aktivisten weltweit, die persönlich für Freiheit und Gerechtigkeit einstehen und sich vor allem und uneigennützig für Menschlichkeit und Mitgefühl engagieren: „Die Engel unserer Zeit sind eindeutig Dr. Gada und alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Fachleute und Freiwillige gleichermaßen, die gegen COVID-19 kämpfen.“
Jörg Konrad

Lynne Arriale Trio
„The Lights Are Always On“
Challenge
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Dienstag 05.04.2022
Shake Stew „Heat“
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Anfangs dachte man, sie wären die Band nur einer Saison. Doch ihre Reputation hält sich seit nunmehr sechs Jahren. Auch international! Sie sind und das darf man an dieser Stelle ruhigen Gewissens sagen, der Liebling des Publikums und der Kritiker. Egal wo sie auch auftauchen. Dieses Miteinander ist nicht alltäglich - und schon gar nicht auf Dauer.
„Shake Stew“ ist die Formation um Lukas Kranzelbinder. Er selbst ist Bassist, Kompositeur und eben Bandleader. Geboren wurde Kranzelbinder 1988 in Klagenfurt. 2016 gründete er eigens für das Jazzfestival Saalfelden Shake Stew, bestehend aus den damals spannendsten jungen Musikern der Szene. Dieses Septett spielte von Beginn an Jazz mit der Unkompliziertheit einer angesagten Indie-Band. Mit der gleichen Energie, mit ähnlichem Groove und einer hymnischen Durchschlagskraft. Teile ihres Publikums reisen den Musikern hinterher, oder planen ihr Leben nach deren Spielplan, wie 2018 geschehen, als die Band fünf Nächte am Stück in einem (Münchner) Club auftraten.
„Shake Stew“, das sind zwei Bässe, zwei Schlagzeuger, drei Bläser. Und gemeinsam entfachen sie einen musikalischen Sturm, der unter die Haut weht, die Seele aufwühlt und gefangen nimmt. Wenn man ihre Musik hört, könnte man meinen, man befinde sich mitten in Manhatten, oder in Paris, in Montreal, Berlin oder eben Wien. Vieles lässt sich in ihren Kompositionen, die Kranzelbinder seinen Freunden regelrecht auf die Haut schreibt, ausmachen: Bebop, Afro-Pop, Rock'n Roll, Avantgarde. Sie nehmen jeden Song mit vollem Risiko, wechseln die Tempi am laufenden Band, lassen ihre instrumentalen Muskeln spielen und zeigen sich plötzlich wieder von einer ganz zarten, melancholischen Seite. Sie überwinden Widerstände – gleich welcher Art, provozieren jeden Puristen und machen zugleich durch einen nur scheinbaren Kontrollverlust glücklich.
„Ich denke, eine Grundeigenschaft, die alle Musiker und Musikerinnen von Shake Stew verbindet, ist das intensive Wahrnehmen von und das Eintauchen in die Musik. Ich weiß von allen, dass sie weit übers Limit gehen können“, sagte Kranzelbinder vor einer Zeit dem österreichischem Standard. Und übers Limit geht die Band mit schöner Regelmäßigkeit. So auch auf ihrem momentanen fünften musikalischen Streich, dem Doppelalbum „Heat“. Auch in dieser weltoffenen, sinnenfrohen Musik geht es um die Überwindung jeder stilistischen Schwerkraft und Kreationsstarre.
Jörg Konrad

Shake Stew
„Heat“
Traumton
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Dienstag 29.03.2022
Mark Turner „Return From The Stars“
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Mark Turner ist ein vielbeschäftigter Musiker. Seit seiner ersten Studiositzung in der Band von Delfayo Marsalis im Jahr 1992 war er an weit über 130 Einspielungen beteiligt, wobei ein gutes Dutzend Alben unter seiner Leitung entstand. Etliche Veröffentlichungen erschienen bei ECM München - wie auch sein neustes Werk „Return From The Stars“.
Die acht Kompositionen, die Turner geschrieben hat, sind direkt für die Mitmusiker dieses Quartetts gedacht. Sie verkörpern in ihrer Persönlichkeit Gegenpole und loten in ihrem Spielstil insgesamt wiederum eine gewisse Balance aus, die die Musik in einer meist ruhig fließenden Bewegung hält. Turner spielt die Themen ausgewogen, in sich geschlossenen, mit einer hellwachen Sinnlichkeit. An seiner Seite der Trompeter Jason Palmer, dessen ruhige und induktive Ausstrahlung mit Turners expressiveren Sound etwas beschwörend Fragiles vermittelt. Mit Palmer hat sich Turner für einen Instrumentalisten entschieden, der im Grunde seines Herzens ein enormer wie geschickter Solist ist, der sich jedoch auch einzuordnen versteht, der dem Gruppengedanken gleichzeitig eine individuelle Note verleiht.
Joe Martin (Bass) und Jonathan Pinson (Schlagzeug) halten das klingende Schiff immer verlässlich auf Kurs. Ihr rhythmischer Unterbau geht weit über jede Routine hinaus, ist entscheidender Antrieb und, wenn die solistischen Stimmen auseinanderdriften, kollektive Klammer zugleich. Sie nutzen vorhandene Freiräume, spielen sich gleichzeitig Ideenbälle zu, die das besagte Schiff ordentlich unter Dampf halten.
Eine Aufnahme, deren Geschlossenheit trotz aller individuellen Stärken besticht und die eine Stimmung unprätentiöser, polyfoner Gelassenheit vermittelt.
Jörg Konrad

Mark Turner
„Return From The Stars“
ECM
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Autor: Siehe Artikel
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