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47. Buchheim Museum: MIT WACHEM BLICK & BEGABTER HAND. WERKE AUS DER SAMMLUNG
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Dienstag 06.05.2025
Fürstenfeldbruck: Zingerl – Das unbekannte Frühwerk
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Zingerl – Das unbekannte Frühwerk

Ausstellung vom 02. Mai 2025 bis 14. September 2025
Museum Fürstenfeldbruck

Der 2023 verstorbene Künstler Guido Zingerl setzte sich mit wachem Geist mit den Ungerechtigkeiten in der Welt auseinander, oft auch in und um Fürstenfeldbruck. Neben seinen politischen und gesellschaftskritischen Werken experimentierte er in seinen frühen Jahren mit verschiedenen Stilrichtungen. So entstanden träumerische, teils surreale Grafiken und Gemälde. Seine Landschaften wiederum zeigen eine tiefe Verbundenheit zu Natur und Bergen.

Das Museum Fürstenfeldbruck präsentiert in der Ausstellung noch nie gezeigte Arbeiten aus dem Nachlass des Künstlers. Sichtbar wird der junge Zingerl, der viele Fragen an seine Umwelt abbildet. Die frühen Werke offenbaren eine verborgene Facette seiner Künstlerpersönlichkeit und geben weiteren Einblick in die Vielfalt seines kreativen Schaffens.

Museum Fürstenfeldbruck im Kloster Fürstenfeld
Fürstenfeld 6
82256 Fürstenfeldbruck

Abbildung:
Guido Zingerl, Das Weißbiergartl, 1979,
Acryl auf Holzspanplatte, 30 x 40 cm
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Dienstag 29.04.2025
Pinakothek der Moderne: GERHARD RICHTER: 81 ZEICHNUNGEN - 1 STRIP-BILD - 1 EDITION
GERHARD RICHTER
81 ZEICHNUNGEN ? 1 STRIP-BILD ? 1 EDITION

Ausstellung vom 02. Mai 2025 bis 22. Juni 2025
Pinakothek der Moderne

Das Atelier des Malers ist aufgelassen, der Werklauf der Malereien abgeschlossen. In der weltlichen Abgeschiedenheit seines Studiolo entstehen unter Gerhard Richters Hand nunmehr Zeichnungen, die seiner selbst auferlegten Maxime Genüge tun müssen: „Das Eigentliche, das Schwierigste ist aber, etwas zu machen, das gut ist.“ Für die Zeichnung gilt das im Besonderen, da jedes Pentimento, jede Unsicherheit und
Inkonsequenz auf dem Papier Spuren hinterlassen würde.
Es ist an der Zeit, in diesem Freiraum jenseits überbordender Diskurse zu seinem Gesamtwerk über Zeichenkunst nachzudenken – Gerhard Richters Zeichenkunst. Konzentriert wird sich hier auf die Auswahl seiner jüngsten graphischen Arbeiten für das Münchner Ausstellungsprojekt. Die Fülle dieses virtuosen Werkblocks ist mit Blick auf sein zeichnerisches Gesamtwerk überraschend. Er stellt der seriellen Hängung seiner aktuellen Zeichnungen in asketischer Strenge ein neu geschaffenes, den Ausstellungsraum überstrahlendes Strip-Painting gegenüber. Eingangs ruht einzig die Edition Schädel, 2017 in einer der zwölf ansonsten unbestückten Schauvitrinen für Graphik. Sie ist provozierender und
rätselhafter Vorbote zugleich. Doch der nüchterne Anschein trügt. Mit dem Projekt „81 Zeichnungen ? 1 Strip-Bild ? 1 Edition“ ist Gerhard Richter eine radikale Präsentation seiner aktuellen Zeichnungen im Museumsraum gelungen.
Mit diesem Projekt erörtert die Staatliche Graphische Sammlung München zum wiederholten Mal die Frage nach dem Stellenwert der Zeichenkunst im 21. Jahrhundert als Impulsgeberin innerhalb der bildenden Künste und befragt ihre Rolle als existenzielle Ausdrucksform menschlichen Intellekts und seiner Schöpfungskraft.

Pinakothek der Moderne (Kunst | Graphik | Architektur | Design)
Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Richard-Wagner-Straße 1
80333 München

Abbildungen:

- Gerhard Richter (*1932)
30.6.2024
Mischtechnik, 297 x 210 mm
Staatliche Graphische Sammlung München
© Gerhard Richter, 2025

- Gerhard Richter (*1932)
4.6.2024
Mischtechnik, 297 x 210 mm
Staatliche Graphische Sammlung München
© Gerhard Richter, 2025

- Gerhard Richter (*1932)
26.2.2024
Mischtechnik, 297 x 210 mm
Staatliche Graphische Sammlung München
© Gerhard Richter, 2025

- Gerhard Richter (*1932)
18.2.2024
Mischtechnik, 297 x 210 mm
Staatliche Graphische Sammlung München
© Gerhard Richter, 2025
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Montag 07.04.2025
Murnau Schlossmuseum: DIE MALERIN OLGA MEERSON: Schülerin von Kandinsky - Muse von Matisse
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DIE MALERIN OLGA MEERSON (1882–1930)
Schülerin von Kandinsky – Muse von Matisse

Ausstellung vom 11. April 2025 bis 09. November 2025
Schlossmuseum Murnau

Obwohl Meerson zeitgleich mit Gabriele Münter Schülerin von Wassily Kandinsky in der Münchner Phalanx-Schule war, ihre Ausbildung wenige Jahre später in Paris bei Henri Matisse fortsetzte und schließlich in die großbürgerliche Münchner Familie Pringsheim einheiratete, sind ihr künstlerisches Schaffen und ihre weitverzweigten Lebenswege heute kaum mehr greifbar.
Das Schloßmuseum Murnau hat sich daher auf akribische Spurensuche begeben und ermöglicht in dieser Ausstellung Einblicke in das Schaffen und das Netzwerk einer Künstlerin, die wie Gabriele Münter in München als Malschülerin begann. Meersons Spuren führen von der Malschule Anton Ažbes und der Damen-Akademie des Künstlerinnenvereins über die Malaufenthalte der Phalanx-Schule in Kochel und Kallmünz hin zu Matisse nach Paris und Collioure. 1907 trafen Münter, Kandinsky und Meerson noch einmal im Pariser Vorort Sèvres zusammen. 1911 entstanden in Collioure die gegenseitigen Porträts von Matisse und Meerson, die von ihrer tiefen Freundschaft zeugen.
Nachdem Olga Meerson 1912 Heinz Pringsheim, den Schwager von Thomas Mann, geheiratet hatte, erfolgte 1913 der Umzug nach Berlin. Dort nahm Meerson 1922 gemeinsam mit Wassily Kandinsky, Robert Genin, Nikolai Iszelenov und Maria Lagorio an einer Ausstellung russischer Künstler in der Gutenberg-Buchhandlung teil, bei der sie auch ihr Matisse-Porträt zeigte. Nur acht Jahre später nahm sie sich in Berlin mit 47 Jahren das Leben.

Es erscheint ein umfangreicher Katalog mit bislang unveröffentlichten Dokumenten und Fotografien aus Privatbesitz sowie mit Fachbeiträgen, die sich kenntnisreich den Lebensstationen von Olga Meerson in Russland, Deutschland und Frankreich widmen.
Ausstellung und Katalog werden gefördert vom Förderkreis Schloßmuseum Murnau und
der Antonie-Zauner-Stiftung.

Schlossmuseum Murnau
Schloßhof 2-5
82418 Murnau am Staffelsee

Abbildungen:

- Olga Meerson, Selbstbildnis mit grüner Schärpe, um 1905, Öl auf Leinwand,?
Privatsammlung,?
Foto: Nikolaus Steglich, Starnberg

- Olga Meerson, Blick durch das Fenster, Collioure 1911, Öl auf Leinwand,?
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

- Henri Matisse, Porträt von Olga Meerson, 1911, Öl auf Leinwand,??
The Museum of Fine Arts, Houston,?
Foto: Will Michels

- Olga Meerson, Französische Landschaft, um 1911, Öl auf Leinwand,?
Privatsammlung,?
Foto: Nikolaus Steglich, Starnberg

- Olga Meerson, Interieur, um 1910, Öl auf Leinwand,?
Privatsammlung,?
Foto: Nikolaus Steglich, Starnberg
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Sonntag 06.04.2025
Stuttgart: Anita Berber.
Anita Berber. "Orchideen"

Die Tänzerin Anita Berber gilt als ideales Symbol für die verruchten 1920er-Jahre in Berlin: Sie war für ihren exzessiven Alkohol- und Drogenmissbrauch bekannt wie für ihre ekstatischen Nackttanzauftritte berüchtigt. Im Alter von 29 Jahren starb sie in Armut in Berlin-Kreuzberg.

Die Präsentation »Orchideen« in den Sammlungsräumen zeigt, was oftmals das auf Erotik und Rausch reduzierte Image von Anita Berber verdeckt: ihren wegweisenden Einfluss als Choreografin auf den modernen Tanz, der die heutige Performancekunst vorwegnahm. Oder ihr lyrisches Werk, in dem sich Anita Berber feinfühlig wie melancholisch über Geschlecht und Geschlechtlichkeit äußert – so etwa im titelgebenden Gedicht »Orchideen« von 1923.

Hierbei handelt es sich um keine Ausstellung sondern lediglich um eine kleine Präsentation an einer Wand in den Otto Dix gewidmeten Räumen, mit Otto Dix' berühmtem Porträt der Tänzerin und Fotografien.

Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schloßplatz 1,
70173 Stuttgart

Abbildung:

- Otto Dix, Bildnis der Tänzerin Anita Berber, 1925,
Sammlung LBBW im Kunstmuseum Stuttgart,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025 / Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart
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Sonntag 06.04.2025
Buchheim Museum: MIT WACHEM BLICK & BEGABTER HAND. WERKE AUS DER SAMMLUNG
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MIT WACHEM BLICK & BEGABTER HAND. WERKE AUS DER SAMMLUNG

Ausstellung vom 05. April 2025 bis 29. Juni 2025
Buchheim Museum der Phantasie

Die Sammlung des Buchheim Museums umfasst derzeit etwa 1.500 Gemälde, 10.000 Papierarbeiten und 1.000 dreidimensionale Kunstobjekte. Die Werke stammen aus der Sammlung von Lothar-Günther und Diethild Buchheim, sind Teil der Zustiftung aus der Sammlung Joseph Hierling oder wurden als Einzelstücke im Laufe der Jahre von der Buchheim Stiftung hinzuerworben. Ergänzt wird der Bestand durch fast 400 langfristige Leihgaben. Von all diesen Museumsschätzen kann immer nur ein Bruchteil gezeigt werden. Zu den diesmal ausgewählten Exponaten zählen viele der Meisterwerke, für die das Buchheim Museum international bekannt ist. Werke der »Brücke«-Künstler sind ebenso einbezogen wie Gemälde von Max Beckmann (1884–1950) und Alexej von Jawlensky (1864–1941). Gleichzeitig werden aber auch bisher selten gezeigte oder kürzlich hinzugekommene Stücke der Öffentlichkeit vorgestellt, zu denen beispielsweise Karl Meisenbach (1898–1976) und Karen Müller (1939–2022) gehören. Altbekannte Werke stehen so neben solchen, die es neu zu entdecken gilt.

Kuratiert von Rajka Knipper




Buchheim Museum der Phantasie
Am Hirschgarten 1,
82347 Bernried am Starnberger See

Abbildungen:

- Max Beckmann
Frau mit Hut und Muff, 1944
Öl auf Leinwand
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg

- Wilhelm Morgner
Selbstbildnis, 1912
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg

- Holmead
Männerkopf, 1971
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, Zustiftung der Freien Hansestadt Bremen aus der Schenkung von Frau Elisabeth Marie Wilhelmine Philipps
© Nachlass Holmead; Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg

- Hans Schellinger
Alte Stadt, 1960
Sammlung Joseph Hierling im Buchheim Museum der Phantasie
© Rechtsnachfolge des Künstlers; Reproduktion: Joseph Hierling
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Samstag 05.04.2025
Buchheim Museum: URSULA JÜNGST: AUF(ER)STEHEN
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URSULA JÜNGST: AUF(ER)STEHEN

Ausstellung vom 05. April 2025 bis 13. Juli 2025
Buchheim Museum der Phantasie

In der Malerei von Ursula Jüngst (* 1965) fiel schon früh die leuchtend starke Farbigkeit ins Auge. Mit ihrem markanten Pinselstrich und den kontrolliert-spontanen Farbverläufen als Ausdrucksmittel hat sie sich in der zeitgenössischen Kunstszene ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Die Leinwand ist ihr Experimentierfeld, um zu existenziellen Fragen unserer Zeit mit künstlerischen Mitteln Stellung zu beziehen. Dabei ist sie äußerst kreativ im Umgang mit ihren Arbeitsmaterialien. Es gelingt ihr, Gefühle expressiv-lyrisch darzustellen und gleichzeitig allgemeingültig bildnerisch zu fassen. Dabei entstehen empfindungsstarke Gemälde, die die Betrachterinnen und Betrachter in den Bann ziehen.

Kuratiert von Erich Schneider in Kooperation mit Ursula Jüngst

Buchheim Museum der Phantasie
Am Hirschgarten 1,
82347 Bernried am Starnberger See

Abbildung:

- Ursula Jüngst
Wandlung, 2024
Öl auf Leinwand, 1,20 x 1,60 m
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025

- Ursula Jüngst
Trotz alledem, 2024
Öl auf Leinwand, 1,60 x 1,20 m
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025

- Ursula Jüngst
Wandlung, 2024
Öl auf Leinwand, 1,20 x 1,60 m
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025
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