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1. Yamirah's Solar Explorers „Andromeda Galaxy“
2. Lilit Grigoryan & David Petersen „Perfect Happiness? - Romantic Works Fro...
3. Isabelle Bodenseh „Dignity“
4. Björn Meyer „Convergence“
5. Nils Wülker „Zuversicht“
6. Roberto Fonseca & Vincent Segal „Nuit Parisienne à La Havane“
Freitag 13.02.2026
Yamirah's Solar Explorers „Andromeda Galaxy“
Bilder
Andromeda, in der griechischen Mythologie die Gattin des Perseus und die Tochter des äthiopischen Königs Kepheus und der Kassiopeia, spielt in der Jazz Community immer wieder eine Rolle. So gibt es zum Beispiel das in Berlin beheimatete Andromeda Mega Express Orchestra, oder das aus England stammende Andromeda Orchestra, der amerikanische Komponist Jay Chattaway schrieb das Stück „Andromeda“ (das 1977 in Montreux von den CBS Jazz All Stars eingespielt wurde) und die japanische Band Jazztronik spielte Ende 2002 den Titel „Andromeda“ ein. Nun hat das Trio Yamirah’s Solar Explorers sein Debütalbum vorgelegt, das sich „Andromeda Galaxy“ nennt. Überhaupt dürfte in all diesen Fällen eher das Herbststernbild Andromeda gemeint sein, noch wahrscheinlicher die Andromeda Galaxie M31, das am weitesten entfernte Objekt am Nachthimmel, das bei guter Sicht mit bloßem Auge wahrgenommen werden kann.
Die Yamirah's Solar Explorers unternehmen somit eine kosmische Klangreise, die aus neun Etappen besteht. Geistiger Kopf dieses musikalischen Space-Unternehmens ist die Berliner Gitarristin Yamirah Gercke. Geboren in Boston, aufgewachsen in der deutschen Hauptstadt studierte sie an der University of Northern Colorado in Greeley, CO und am Berklee College of Music in Boston, MA. Zu den Yamirah's Solar Explorers gehören außerdem als astronautische Reisebegleiter Pianist Sacha Hladiy und Schlagzeugerin Ria Rother. Das Trio spielt „Cinematic jazz pop“, wie Yamira ihren Musizierstil selbst nennt. Es ist ein Mix aus Jazz und Pop, Indie und Soul. Entsprechend kling das Album verspielt und leicht, melodisch eindringlich und elegant unterhaltend. Der Sound erinnert an die 1970er Jahre, sozusagen Zukunftsmusik rückwärtsgerichtet. Das soll es heute immer öfter geben. Schauen wir, wohin die nächste Reise geht.
Alfred Esser

Yamirah's Solar Explorers
„Andromeda Galaxy“
Fat Banshee
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Donnerstag 12.02.2026
Lilit Grigoryan & David Petersen „Perfect Happiness? - Romantic Works From Leipzig“
Bilder
Übermäßig Musikliteratur für das Fagott gibt es im Vergleich zu etlichen anderen Instrumenten innerhalb der Klassik nicht. Das Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt, dessen nasaler aber doch wärmender Klang einen Tonumfang von 3,5 Oktaven besitzt, taucht erstmals im frühen 16. Jahrhundert auf. Es besitzt die seltene Gabe vom Klang her mit anderen Instrumenten auf eine sehr geschmeidige Art zu verschmelzen, ohne dabei seinen eigenen Charakter aufzugeben.
Diesen Vorteil hat sich der Solofagottist des Gewandhaus Leipzig David Petersen zu Nutze gemacht und gemeinsam mit der armenisch-deutschen Pianistin Lilit Grigoryan ein Duo-Album eingespielt. Und da Petersen schon seit über 30 Jahren sich sehr eng mit der sächsischen Metropole verbunden fühlt, haben sich er und seine musikalische Partnerin für ein Repertoire entschieden, dessen Schöpfer ebenfalls allesamt sehr enge Beziehungen zu Leipzig aufzeigen. Felix Mendelssohn Bartholdy, Ignaz Moscheles und Robert Schumann gehören zudem zu den bedeutendsten Vertretern der Romantik und waren durch mehr oder weniger enge Kontakte auch persönlich und beruflich miteinander verbunden.
Eröffnet wird das Album „Perfect Happiness? - Romantic Works From Leipzig“ mit der Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 B-Dur, op. 45 die Mendelssohn Bartholdy für seinen Cello spielenden Bruder schrieb und über die Robert Schumann sagte: „Man findet in ihr Zartes und Kühnes, Einfaches und Kunstreiches, die Kontraste auch mit geübter Hand zu schöner Form verschmolzen.
Ignaz Moscheles Grand Duo Concertant für Klavier und Fagottt B-Dur, op. 34 entstand 1814 in Wien. Moscheles unterrichtete übrigens den jungen Mendelssohn Bartholdy als 15jährigen im Klavierspiel. Das hier interpretierte Duo Concertant ist ein schönes Beispiel für romantische Kammermusik. Moscheles selbst hat dieses Stück häufig gespielt, wobei der sich selbst den virtuosen Klavierpart bewusst geschrieben hat, der durch seine enorme Präsenz in Erinnerung bleibt.
Musikalisches Zentrum dieser Einspielung sind jedoch Robert Schumanns Kindersezenen, op. 15. Dieser Zyklus von dreizehn kurzen Klavierstücken sind der akustische Ausdruck eines 28jährigen mit Blick auf seine Kindheit, der, wie in der Romantik üblich, ein sehr verklärender war. Die hier eingespielte Fassung wurde von den beiden Interpreten für Fagott und Klavier bearbeitet und offenbart einen wunderbaren Austausch zwischen beiden Instrumenten, wobei das Fagott den deutlich stimmführenden Part innehat.
Jörg Konrad

Lilit Grigoryan & David Petersen
„Perfect Happiness? - Romantic Works From Leipzig“
Berlin Classics
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Mittwoch 11.02.2026
Isabelle Bodenseh „Dignity“
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Sie hat, wie viele andere Kinder, mit der Blockflöte begonnen zu musizieren, ist aber, im Gegensatz zu den meisten, diesem Instrument treu geblieben. Isabelle Bodenseh spielt heute die „normale“ Querflöte, plus Alt- und Bassquerflöte. Hierfür studierte sie in Frankfurt am Main, bei James Newton in Los Angeles und in Havanna. Anschließend war sie als Dozentin und als Theater- und Studiomusikerin tätig. Immer auch als Botschafterin für ihr Instrument.
Ihr Lebensmotto lautet nach eigenen Angaben: Improvisation. Mit Sicherheit bezieht sich dieser Wahlspruch nicht allein auf die Musik. Denn um das eigene Leben so zu gestalten, wie Isabelle es gelingt, bedarf es neben weitsichtiger Planung und scharfsinnigem Kalkül schon einer ordentlichen Portion Spontanität und Pragmatismus.
Das neue Album der Halbfranzösin lautet „Dignity“ und dieser Begriff der „Würde“ ist ganz gewiss eine weitere, unmissverständliche Maxime in ihrem Leben. Denn „Dignity“ hat Isabelle unter anderem ihrer Tochter Juliette gewidmet, die seit der Geburt an Zerebralparese leidet und auf umfangreiche externe Hilfe angewiesen ist. Insofern bezieht sich die „Würde“ in diesem Fall auch auf all jene, die Isabelle, Juliette und ihrer Familie aufopferungsvoll und entsprechend den gesetzlichen Rahmenbedingungen hilfreich zur Seite stehen und stehen konnten.
Die fünfteilige „Suite for Dignity“ kann als das Herzstück dieses Albums im doppelten Sinn bezeichnet werden. Isabelle swingt und groovt mit ihrer Band in außergewöhnlich stimmiger Qualität. Neben der Flötistin gehören der Hammondorganist Thomas Bauser, Gitarrist Johannes Maikranz und Schlagzeuger Lars Binder zur Formation. Ein Quartett, dessen Dynamik sich aufgrund des perfekt ausbalancierten Miteinanders erschließt und durch ein quirliges, meist temperamentvolles Musizieren besticht. Es ist ein Vergnügen, diese Musikalität zu spüren und zugleich den Improvisationen zu folgen – die hörbar als Lebensmotto ihren Raum auf „Dignity“ ausfüllen und entfalten.
Jörg Konrad

Isabelle Bodenseh
„Dignity“
GLM
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Dienstag 10.02.2026
Björn Meyer „Convergence“
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Es ist Björn Meyers mittlerweile schon zweites Solo-Album für ECM München. Eine Rarität auch in der Welt des Jazz, wobei das Label in der Vergangenheit schon häufiger Bassisten im Alleingang aufgenommen hat. Genannt seien an dieser Stelle Barre Phillips, Dave Holland, Eberhard Weber, Marc Johnson oder auch Larry Grenadier. Vielleicht liegt diese eher seltene Häufung daran, dass Label-Chef Manfred Eicher von Haus aus selbst Bassist ist. Auf jeden Fall zeichnen sich die diesbezüglichen Veröffentlichungen durch eine individuelle Instrumentalsprache der einzelnen Musiker aus. Originalität, Virtuosität, kompositorische und improvisatorische Imagination, Timekeeping beherrschen sie alle. Und auch Björn Meyer steht am 6-String Electric Bass deutlich hörbar in dieser Tradition.
Lange Jahre war der in Schweden gebürtige und heute in der Schweiz lebende Meyer Mitglied in Nik Bärtschs Band Ronin, eine Formation, deren pulsierender Rhythmus, auch Ritual Groove Music genannt, das herausstechende Merkmal war, bis heute ist. Zuletzt gehörte Björn Meyer, neben etlichen anderen Projekten, dem Quartett der deutschen Sängerin Simin Tander an. Tander bringt mit ihrer weltoffenen Kunst die Dämmerzonen des Lebens zum Strahlen, sie lässt das Fröhliche melancholisch klingen und nimmt mit dem Traurigen die Furcht.
Meyer verpackt all diese Einflüsse geschickt neu, nutzt sie als Fundament, als Basis für sein Album „Convergence“. Als Bassist, der auch Melodien kreiert, dessen Monologe spieltechnische Ideen und mentale Befindlichkeiten gegenüberstellen; als ein Magier des Sounds und Meister rhythmischer Unwägbarkeiten. Ein Bassist, der ebenso kontrastreich, wie auch differenziert spielt. Dabei löst er eine manifeste Körperlichkeit des Instruments auf, lässt dessen Töne federleicht aufsteigen, selbst dann, wenn er waghalsig improvisiert. Oder wenn er mit Magneten und Metallstäben einen „präparierten“ Bass spielt. Björn Meyer ist am Instrument ein Forscher und ein Tüftler, immer auf der Suche nach Klangverstrebungen und kontrastreichen Sounds. Letztendlich ein ebenso freier wie disziplinierter Finder.
Jörg Konrad

Björn Meyer
„Convergence“
ECM
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Freitag 06.02.2026
Nils Wülker „Zuversicht“
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Zuversicht ist etwas, das wir alle brauchen, besonders in Zeiten wie diesen. Das hat sich auch Nils Wülker gedacht, als es darum ging, seinem neuen Album einen Titel zu geben. „Zuversicht“ ist zugleich ein mutiger Slogan. Denn der 1977 in Bonn geborene Trompeter und Komponist hat auf seinem mittlerweile 15. Album eine wirklich hochkarätige, internationale Band ins Studio bekommen. Aaron Parks (Klavier), Linda May Han (Bass) und Gregory Hutchinson (Schlagzeug) gehören momentan wohl mit zum Besten, was man als Mitspieler derzeit bekommen kann. „Mit Aaron, Linda und Greg habe ich mir eine wunderbare Band zusammengestellt“, erzählt Wülker in einem Interview „aber auch alles auf eine Karte gesetzt. Schließlich haben wir uns im Studio zum ersten Mal richtig getroffen, noch nie vorher zusammengespielt und hatten dann dreieinhalb Tage, um ein ganzes Album aufzunehmen.
Dieses Herausforderung hat sich gelohnt. Denn in den legendären Berliner Hansa Studios ist ein Album voller Innovation, musikalischer Dynamik und klanglicher Schönheit entstanden. Das Zusammenspiel zwischen den Instrumentalisten hat auf Anhieb geklappt, die Chemie war von Beginn an stimmig. Das spürt man förmlich von Beginn an.
Alle 11 Wülker-Kompositionen sind kleine, strahlende Juwelen, luftige Kleinode. Hier verkommt nichts zum Selbstzweck, weder das bewusste Ineinandergreifen der einzelnen Instrumentalstimmen, noch die von Virtuosität und Eleganz getragenen Improvisationen. Hier finden Tradition und Gegenwart zu einem allgemeingültigen Intensitätsstrom. Nuancen, Anspielungen und kleinteilige Partikel entwickeln sich zu großen Aussagen, werden zu einer Art lebendiger Seelenmusik. Klare Strukturen, die inhaltlich ineinander übergehen und sich manchmal sehr anrührend in das Innenohr schleichen. Zugleich aber lässt sich immer auch eine Gegenstimme finden, die dieser scheinbaren Anbiederung entgegenwirkt. Nicht expressiv, aber ausreichend differenziert, mit dem unbedingten Willen des Widerspruchs.
Jörg Konrad

Nils Wülker
„Zuversicht“
Warner
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Donnerstag 05.02.2026
Roberto Fonseca & Vincent Segal „Nuit Parisienne à La Havane“
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Der Jazz wird auch als die Klassik des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Und im sich überlappenden Fadenkreuz dieser beiden Stilistiken stehen ganz speziell die Kammermusik und die zeitgenössische Improvisation. Beide leben, neben einer vorausgesetzten Beherrschung des jeweiligen Instrumentariums, von einer stark ausgeprägten Individualisierung. Nicht allein der persönliche Ausdruck spielt hier eine Rolle. Es ist auch, speziell was die Duo-Besetzung betrifft, das Zuhörenkönnen, das spontane Reagieren aufeinander, das empathische Erspüren der Persönlichkeit des Gegenübers, das zusammen genommen zum Tragen kommt.
Musiker, die in beiden Stilistiken zu Hause sind und all diese Vorgaben bravourös erfüllen, sind der kubanische Pianist Roberto Fonseca und der französische Cellist und Kontrabassist Vincent Segal. Hat sich Fonseca schon in jungen Jahren mehr dem Jazz zugewandt, war Segal anfangs deutlicher dem klassischen Lager zuzuordnen. Beide lösten sich jedoch im Laufe ihrer Karrieren immer stärker von ihren ersten Einflüssen und entwickelten sich über die Jahre zu stilistische Freigeistern, denen keine Strömung fremd ist.
So könnte man es fast zwangsläufig nennen, dass diese beiden Solisten im Duo zueinander finden. „Nuit Parisienne à La Havane“ ist ihr erstes gemeinsames Duo-Album. Elf Kompositionen, Originale von Fonseca und Segal, zeigen ein erfrischend melodisches, aber auch an Spannung reiches musikalisches Spektrum auf. Wenig Pathos, breite Transparenz und große Intensität sind das Merkmal dieses Albums. Die instrumentalen Stimmen greifen ohne Vorbehalt ineinander, treiben das musikalische Räderwerk gelassen an und zeigen immer wieder leidenschaftlich, zu welchen Höhenflügen sie in der Lage sind.
Es bleibt auch in jedem Stück noch genügend Raum für ganz persönliche Improvisationen, die „Nuit Parisienne à La Havana“ die eigentliche Würze geben. Musik der Schönheit und der Besinnung, die gehört und nicht umschrieben sein will.
Jörg Konrad

Roberto Fonseca & Vincent Segal
„Nuit Parisienne à La Havane“
Artwork
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Autor: Siehe Artikel
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