AUFRUHR DER FARBEN - Karl Schmidt-Rottluff und das Erbe der "Brücke"
Ausstellung vom 23. Mai bis 15. November 2026
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried
Am 10. August 2026 jährt sich zum 50. Mal der Todestag von Karl Schmidt-Rottluff. Aus diesem Anlass stellt das Buchheim Museum eine Auswahl seines bedeutenden »Brücke«-Bestandes Werken unmittelbarer Zeitgenossen und nachfolgender Generationen gegenüber, die maßgeblich von der Künstlergruppe beeinflusst wurden. Die Ausstellung versteht sich dabei nicht nur als Rückblick, sondern als lebendige Spurensuche nach den künstlerischen Nachwirkungen eines der wichtigsten Aufbrüche der Moderne.
Dank der umfangreichen Bestände aus der Sammlung von Diethild und Lothar-Günther Buchheim sowie der kürzlich erfolgten großzügigen Zustiftungen Joseph Hierlings und Paul Maria Wittmanns kann das Museum die Entwicklung des Expressionismus von seinen Anfängen bis weit hinein in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts nachzeichnen. Dabei wird in der Gegenüberstellung sichtbar, wie stark die Impulse der »Brücke«-Künstler über Generationen hinweg gewirkt haben. Es entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama künstlerischer Positionen, das die nachhaltige Wirkung dieses epochalen Aufbruchs vor Augen führt.
Neben den »Brücke«-Künstlern Karl Schmidt-Rottluff , Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde und Max Pechstein zeigt die Ausstellung eine Vielzahl weiterer Positionen, die in einen oft überraschenden Dialog mit ihnen treten. Darunter finden sich Namen wie Max Beckmann, Christian Rohlfs und Conrad Felixmüller aber auch Walter Becker, Grete Csaki-Copony, Thomas Niederreuther oder der Museumsstifter Lothar-Günther Buchheim selbst. Er trug nicht nur als Sammler und Kunstschriftsteller entscheidend zur Wiederentdeckung der Künstlergruppe in Deutschland nach 1945 bei, sondern war auch als Künstler einer ihrer glühendsten Verehrer und Nachfolger.
Allen in der Ausstellung gezeigten Werken gemeinsam ist die frei entwickelte Farbe als zentrales künstlerisches Ausdrucksmittel. In zunehmender Loslösung von traditionellen Bedeutungszuschreibungen und dem Postulat einer mimetischen Kunstau assung dient sie hier primär der Darstellung innerer Empfindungen, seelischer Zustände und unmi elbarer Emotionen. Die expressive Kraft der Farbe wird so zum Träger subjektiver Wahrnehmung und erö net dem Betrachter bis heute einen unmi elbaren Zugang zur Erfahrungswelt der Künstlerinnen und Künstler.
Dank der umfangreichen Bestände aus der Sammlung von Diethild und Lothar-Günther Buchheim sowie der kürzlich erfolgten großzügigen Zustiftungen Joseph Hierlings und Paul Maria Wittmanns kann das Museum die Entwicklung des Expressionismus von seinen Anfängen bis weit hinein in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts nachzeichnen. Dabei wird in der Gegenüberstellung sichtbar, wie stark die Impulse der »Brücke«-Künstler über Generationen hinweg gewirkt haben. Es entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama künstlerischer Positionen, das die nachhaltige Wirkung dieses epochalen Aufbruchs vor Augen führt.
Neben den »Brücke«-Künstlern Karl Schmidt-Rottluff , Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde und Max Pechstein zeigt die Ausstellung eine Vielzahl weiterer Positionen, die in einen oft überraschenden Dialog mit ihnen treten. Darunter finden sich Namen wie Max Beckmann, Christian Rohlfs und Conrad Felixmüller aber auch Walter Becker, Grete Csaki-Copony, Thomas Niederreuther oder der Museumsstifter Lothar-Günther Buchheim selbst. Er trug nicht nur als Sammler und Kunstschriftsteller entscheidend zur Wiederentdeckung der Künstlergruppe in Deutschland nach 1945 bei, sondern war auch als Künstler einer ihrer glühendsten Verehrer und Nachfolger.
Allen in der Ausstellung gezeigten Werken gemeinsam ist die frei entwickelte Farbe als zentrales künstlerisches Ausdrucksmittel. In zunehmender Loslösung von traditionellen Bedeutungszuschreibungen und dem Postulat einer mimetischen Kunstau assung dient sie hier primär der Darstellung innerer Empfindungen, seelischer Zustände und unmi elbarer Emotionen. Die expressive Kraft der Farbe wird so zum Träger subjektiver Wahrnehmung und erö net dem Betrachter bis heute einen unmi elbaren Zugang zur Erfahrungswelt der Künstlerinnen und Künstler.
Buchheim Museum der Phantasie
Am Hirschgarten 1,
Am Hirschgarten 1,
82347 Bernried am Starnberger See
Abbildungen:
- Karl Schmidt-Rottluff, Norwegische Landschaft (Skrygedal), 1911
Öl auf Leinwand
87,5 x 95,5 cm
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg
Öl auf Leinwand
87,5 x 95,5 cm
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg
- Walter Becker, Trio 3, 1968
Öl auf Rupfen
95,0 x 110,5 cm
Sammlung Joseph Hierling im Buchheim Museum der Phantasie
© Andreas Hoelscher, Hohenschäftlarn; Reproduktion: Joseph Hierling
Öl auf Rupfen
95,0 x 110,5 cm
Sammlung Joseph Hierling im Buchheim Museum der Phantasie
© Andreas Hoelscher, Hohenschäftlarn; Reproduktion: Joseph Hierling
- Karl Schmidt-Rottluff, Drei Frauen am Meer in Ostseedorf, 1919
Öl auf Leinwand
98,5 x 111,5 cm
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg
Öl auf Leinwand
98,5 x 111,5 cm
Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg
































