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7. Jo Berger Myhre „Penta“
8. Matthias Höfs „Trumpet Double Concert – von Fazil Say & Wolf Kerschek...
9. Historisches in Jazz & Blues (8): Bill Evans „At The BBC“
10. Tim Allhoff „Between Here And Nowhere“
11. Jeff Parker ETA IVtet „Happy Today“
12. Historisches in Jazz & Blues (7): Cecil Taylor Unit „Fragments“
Freitag 29.05.2026
Jo Berger Myhre „Penta“
Bilder
Jo Berger Myhre schafft berauschende Atmosphären. Er ist ein Meister der verdichteten Intensität und tief berührenden Dramaturgie, ein Seiltänzer zwischen Meditation und Architektur. Der norwegische Bassist, Komponist und Produzent hat auf dem italienischen Rare Noise-Label sein drittes Album unter eigenem Namen vorgelegt. „Penta“ klingt wie ein dahingleitendes Traumschiff oberhalb des Horizonts. Dabei erkundet Jo Berger Myhre mit seiner Band „unheimliche“ Klanglandschaften, die tief verwurzelt sind in der zeitgenössischen nordischen Musik. Inspirieren lassen hat sich der Norweger für dieses Album von Olivier Messiaens. Zusätzlich hat JBM veränderte Tonleitern integriert, ungewöhnliche harmonische Abläufe und asymmetrischen rhythmischen Zyklen eingebracht.
Viele der Instrumente sind dabei akustischer Natur – und doch klingt „Penta“ wie eine versponnenes Soundgebilde, wie ein poetisch überwältigendes Naturschauspiel, gemalt in elektronischen Klangfarben.
Personell verantwortlich für „Penta“ zeichnen sich Morten Qvenild am Klavier und an Synthesizern, Kaveh Mahmudiyan an iranischen Perkussionsinstrumenten, sowie Jo David Meyer Lysne an Akustikgitarren, Resonanzsaiten und selbstgebauten motorisierten Installationen. Als Gast hat JBM die Sopranistin Synnove Sætre Hveem eingeladen. Nachdem das Album an drei Tagen im Amper Tone Studio in Oslo mit dem Toningenieur Johnny Skalleberg aufgenommen wurde, hat es anschließend JBM im eigenen Studio mit zusätzlichen Overdubs bearbeitet. So ist ein spannendes, interdisziplinäres, still energetisches Meisterwerk entstanden. Ebenso beklemmend wie gleichzeitig in seiner nordländischen Mentalität auch farbenfroh.
Jörg Konrad

Jo Berger Myhre
„Penta“
Rare Noise
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Freitag 29.05.2026
Matthias Höfs „Trumpet Double Concert – von Fazil Say & Wolf Kerschek“
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Scheinbar Gegensätzliches miteinander in Kontakt zu bringen, Unterschiede zwar akustisch hörbar zu machen und doch deren Verbindendes herauszuarbeiten, das liegt dieser Gesamtaufnahme zugrunde. Zwei Konzerte, in diesem Fall Uraufführungen, komponiert von Fazil Say und Wolf Kerschek, in deren Mittelpunkt der Trompeter Matthias Höfs steht, bringen eine breite Klangpalette zum Ausdruck. Der erste, von Fazil Say geschriebene Teil, featurt zudem den Organisten Christian Schmitt sowie den Schlagwerker Mustafa Aykut Köselerli. „Concerto für Trompete, Orgel und Streichorchester mit Schlagzeug“ ist eine mehrteilige Komposition, die zwischen Orient und Okzident vermittelt, die schillernde Virtuosität und präzise Orchesterdisziplin beinhaltet. Das Stück lebt durch einen erfrischenden, mitreißenden, aber auch unruhigen Herzschlag. Ein farbenfrohes, variationsreiches Stück, das vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Christoph Altstaedt dramatisch schillernd präsentiert wird.
Von Wolf Kerschek stammt „Die vier Elemente“, ein Stück, das als Weltpremiere einen emotionalen Dialog von Matthias und Tillmann Höfs an Trompete und Horn beinhaltet. Manchmal als ein partnerschaftliches Ringen, dann wieder als ein harmonisch melancholisches Miteinander, lebt auch dieses Stück von einer ausgefeilten Dramaturgie. Ambitioniertes, Intimes und Überraschendes finden hier glanzvoll zusammen.
Beide Aufnahmen sind akustische Übergangslandschaften, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Sakralem und Profanen, zwischen Anekdotischem und Theatralem.
Jörg Konrad

Matthias Höfs
„Trumpet Double Concert – von Fazil Say & Wolf Kerschek“
Berlin Classics
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Mittwoch 27.05.2026
Historisches in Jazz & Blues (8): Bill Evans „At The BBC“
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Wenn er Klavier spielte“, äußert sich Miles Davis in seiner Autobiographie über den Pianisten Bill Evans, „hatte man das Gefühl, als würde ein klarer Wasserfall aus kristallklaren Noten und glitzerndem Sprühnebel herabstürzen.“ Davis war begeistert von dem weißen Musiker. Man könnte auch sagen, dass er als sein Entdecker gilt. Denn indem Bill Evans in dem legendären Sextett des Trompeters (mit Cannonball Adderley und John Coltrane) auftauchte, sprach die Musikwelt von diesem ruhigen, zurückhaltenden und beinahe revolutionärem Pianisten.
Geboren1929 in Plainfield, New Jersey als Sohn eines Golfplatzbesitzers und einer Amateurpianistin, studierte er klassische Musik. Als ein fleißiger und gewissenhafter Schüler war er früh in der Lage, konzentriert komplexe Partituren zu spielen. Sein Bruder Harry brachte ihm den Jazz näher, der ihn in seiner Freiheit sofort begeisterte, so dass er nach seinem Studium begann, in Jazzbands zu spielen. Beeinflusst wurde er hier von Nat King Cole, Bud Powell, George Shearing, Horace Silver und Lennie Tristano. Doch seine Lehrzeit wurde aufgrund seiner Einberufung zum Militätdienst 1951 unterbrochen, die er aufgrund des rauen Umgangstones und der geforderten Disziplin als enorme seelische Belastung empfand.
Anschließend entdeckte ihn der theoretische Begründer des modalen Jazz George Russell, der Evans sofort in seine Band holte. Nicht zuletzt dieses Engagement ermögliche dem Pianisten die Einspielung seines ersten eigenen Albums: „New Jazz Conceptions“. Es folgten Aufnahmen mit Charles Mingus und Helen Merrill, bis er Nachfolger von Red Garland in der Miles Davis-Band wurde. Mit ihm spielte er das epoachale Album „Kind If Blue“ ein.
Auf dem Höhepunkt großer Erfolge im Miles Davis-Sextett trennte er sich in wechselseitigem Respekt von dem charismatischen Trompeter, da er eigene Musik spielen wollte – in seiner liebsten Besetzung, dem Klaviertrio. Er fand im Bassisten Scott LaFaro und Schlagzeuger Paul Motian die idealen Begleiter, mit denen er in beinahe telepathischer Übereinstimmung Konzerte und etliche Alben einspielte, die heute als Klassiker gelten. Der hochsensible Pianist, der seit seiner Armeezeit fast durchgängig rauscherzeugende und betäubende Substanzen einnahm und diese Sucht auch bis zu seinem frühen Tod nie wirklich in den Griff bekam, beeindruckte immer stärker mit seinem feinnervigen und außergewöhnlichen Anschlag, sowie seiner vorzüglichen Technik. Er galt als der Chopin des Jazz, erhielt aber die überragende Bedeutung, die bis in die Gegenwart anhält, erst nach seinem frühen Tod.
In den letzten Jahren erschienen, neben den regulären und neu gemasterten offiziellen Alben, immer wieder Live-Mitschnitte aus den 1960er und 1970er Jahren. „At The BBC“ ist im Jahr 1965 in London aufgenommen, als Bill Evans, Bassist Chuck Israels und Schlagzeuger Larry Bunker einige Tage zu Gast im legendären Ronnie Scott's Jazzclub waren. Was als eine Fernsehsendung der Reihe „Jazz 625” zwischendurch gedacht war, wurde kurzerhand als eine Art Live-Mitschnitt in Club-Atmosphäre mit Publikum produziert. Insofern geisterten die hier als CD bzw. LP vorliegenden Aufnahmen schon eine geraume Zeit als YouTube-Mitschnitt im Netz. Die Musik setzt sich aus zwei Sets zusammen, die von dem britischen Trompeter Humphrey Lyttelton moderiert werden. Das Repertoire setzt sich überwiegend aus Standards zusammen und drei Eigenkompositionen von Bill Evans. Darunter sein „Waltz For Debby“, das Evans schon 1956 schrieb und seiner kleiner Nichte Debbie widmete.
Evans zeigt sich auf diesem Album als großer Impressionist und berührender Lyriker. Doch es ist bei weitem nicht die Introvertiertheit, die diesen Mitschnitt bestimmt. Er findet mit seinen beiden Mitmusikern eine wunderbar ausgewogene Balance von wirklich temperamentvoller Up-Tempo Nummern („Someday My Prince Will Come“), die trotz aller Dynamik nichts von ihrer Melancholie und ihrer Sinnlichkeit einbüßen. Der Pianist versteht es mühelos zu modelieren, immer neue Figuren und Wendungen zu entwickeln, ohne dass seine Musik in dramatische Virtuosität ausartet. Dieser Musik wohnt ein metaphysischer Zauber inne, sie vermittelt etwas geheimnisvolles, besticht mehr durch ihre traurige Leichtigkeit als durch einen kopfmarternden Intellekt. Wer Bill Evans also erst noch kennenlernen möchte, für den ist „At The BBC“ genau der richtige Einstieg.
Jörg Konrad

Bill Evans
„At The BBC“
Elemental Records
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Freitag 22.05.2026
Tim Allhoff „Between Here And Nowhere“
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Seit Jahren bewegt sich Tim Allhoff in einem weiten Feld von Jazz und Klassik. Sowohl das improvisatorische Moment, als auch klar vorgegebene, ausgefeilte Kompositionen zählen zu seinen pianistischen Herausforderungen. Hinzu kommt noch die persönliche Sozialisation. Tim Allhoff haben im Jugendalter Songs von den Beatles, Radiohead, Prince und auch Bob Dylan begleitet, ihn mit ihrem ästhetischen Prinzip beeinflusst und geformt.
Auf seinem neuen Solo-Album „Between Here And Nowhere“ bringt der in Augsburg geborene Pianist zudem seine literarischen Vorlieben ins Spiel. Seit zwei Jahrzehnten liest Allhoff mit großer Begeisterung Bücher des japanischen Schriftstellers Haruki Murakami. All diese Einflüsse aus Musik und Literatur bringt der Klavierspieler auf „Between Here And Nowhere“ zum Ausdruck. Eine Art literarischer Soundtrack, der die Stimmungen der Figuren und komplexen Handlungsstränge in den Büchern Murakamis aus dem Blickwinkel Tim Allhoffs musikalisch beschreibt.
Insgesamt vierundzwanzig Songs, geschrieben vom Pianisten selbst, plus Interpretationen von Kompositionen aus der Feder von Leos Janacek, Astrud Gilberto, Robert Schumann, Thelonious Monk oder Henry Mancini. Blickt man allein auf die stilistische Breite dieser Songs könnte man von einer nur schwer zu vereinbaren emotionalen Berg- und Talfahrt sprechen. Doch Allhoff bringt diese unterschiedlichen musikalischen Charaktere auf der Basis seiner Geisteshaltung und seines instrumentalen Könnens miteinander in Bezug. Es ist viel Raum für Luft und Stille, und die lyrische Kraft, mit der Allhoff all die Originale interpretiert, zielen in eine durchdachte, wie auch elegante Vertonung der literarischen Vorgabe. Er lotet diese pianistische aus und nutzt hierfür seine ganz persönlichen Möglichkeiten. Und die sind enorm.
Jörg Konrad

Tim Allhoff
„Between Here And Nowhere“
Neue Meister
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Mittwoch 20.05.2026
Jeff Parker ETA IVtet „Happy Today“
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Ähnlich wie der Schweizer Pianist Nik Bärtsch, der mit seiner Band Ronin jeden Montag im Zürcher Club Exil eine Art öffentliche Probe präsentiert (und dies schon seit über eineinhalb Jahrzehnten), trifft sich auch der US-amerikanische Gitarrist Jeff Parker seit gut acht Jahren einmal wöchentlich mit seinem IVtet im ETA-Club in Los Angeles. Vielleicht nicht mit dieser Kontinuität und Hartnäckigkeit wie Bärtsch & Ronin, aber wenn die Band zusammenkommt, dann ebenfalls immer Montags.
Auf diese Weise entstanden zwischen Drummer Jay Bellerose, Bassistin Anna Butterss, Saxofonist Josh Johnson und Parker Gruppen- und Einzelbindungen, verlässliche Dynamiken, auf die das Album „Happy Today“ letztendlich fusst. Mehr noch: Das Quartett verzaubert auf „Happy Today“ zwei Sets lang mit ebenso intimer wie auch hypnotische Musik. Es sind jeweils lange gemeinschaftliche Improvisationen, deren ruhiger pulsierender Groove sich mit den feinnervigen, melodischen als auch atonalen Mustern zwischen Ambient, Minimal Music, Dub, Post-Rock und Funk bewegt. Diese fortlaufenden, kollektiven Motive und Texturen erinnern entfernt an das Unternehmen Tortoise, zu dem Parker seit knapp drei Jahrzehnten gehört. Nur sind es beim ETA IVtet, benannt nach eben jenem Club in LA, weitaus mehr sich immer wieder erneuernde Schleifen, die dramaturgische Funktionen haben und auch sinnlich wirken. Hier ist auch durchgängig eine kollektive Energie zu spüren, kreative Reibungen, die Neues, Aufregendes entstehen lassen. Und bei allem fasziniert trotzdem die Homogenität. Kurz: Gruppendynamische Innigkeit statt expressiver Radikalität.
Jörg Konrad

Jeff Parker ETA IVtet
„Happy Today“
International Anthem
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Dienstag 19.05.2026
Historisches in Jazz & Blues (7): Cecil Taylor Unit „Fragments“
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Er zählte zu den perkussivsten Pianisten im Jazz. Der 1929 in New York geborene Cecil Percival Taylor war laut Zeitein Wahnsinniger und ein Erleuchteter, ein irisierendes Genie“, einer, der die Freiheit in Form brachte, wie Ulrich Stock schrieb. Ein Improvisationsmagier, dessen Musik physisch war, die vor Energie und Intensität unablässig zu bersten schien. Nicht unbedingt zu Beginn seiner Karriere, als er noch Rhythm & Blues und Swing spielte, am New York College Of Music und New England Conservatory in Boston Klavier, Komposition und Harmonielehre studierte. Ab den 1960er Jahren wurde seine Musik freier und sprengte nach und nach sämtliche Grenzen. Er konnte viele Jahre von der Musik nicht leben, verdiente seinen Lebensunterhalt durch Aushilfsarbeiten.
Später wurde er zum Star der Szene, wobei die Auftritte Taylors Kultcharakter hatten. Seine furiosen, regelrecht beschwörenden Live-Konzerte überforderten nicht selten auch hart gesottene Jazz-Jünger. „Für mich ist das Klavier nichts als eine Trommel mit 88 Tasten“, sagte er einmal, dessen erstes Instrument passend ein Schlagzeug war. „Wir haben in unserer Musik den Rhythmus melodisiert und die Melodieinstrumente rhythmisiert.
Er übte den ganzen Tag, tanzte bei seinen Auftritten um das Instrument herum, er bearbeitete den Börsendorfer, als wäre er ein Sparrings-Partner in japanischer Kampfkunst und seine (Solo-)Konzerte dauerten auch schon einmal drei Stunden am Stück.
Doch er war auch Teamplayer, spielte mit Archie Shepp und dem legendären Albert Ayler. Von 1968 an gehörten eine Zeitlang die Saxophonisten Sam Rivers und Jimmy Lyons, sowie der Schlagzeuger Andrew Cyrille zu seinem in dieser Besetzung nur kurze Zeit bestehenden Quartett Unit. Bei Elemental Records ist jetzt mit „Fragments: The Complete 1969 Salle Pleyel Concerts“ erstmals der Auftritt der Unit beim 8. Pariser Jazz-Festival von 1969 komplett veröffentlicht. Sowohl den Auftritt am Nachmittag als auch das Abendset.
Grundlage dieser freien Improvisation ist die Taylor-Komposition „Fragments Of A Dedication To Duke Ellington“, die, als eine Art provozierender Kontrast, vom der Quartett anatomisch zerlegt wird. Es bedurfte keiner langen Aufwärmphase, bis die Unit auf Touren kam. Die musikalische Präsenz jedes einzelnen ist fulminant. Alle experimentieren innerhalb und außerhalb der Zeit, ohne in ihrer Dynamik dabei den Gruppenkontext zu sprengen. Eine aufwühlende, den Äther beherrschende Subversivität breitet sich aus, nimmt Zeit und Raum völlig in Beschlag. Die Realität findet allein auf der Bühne statt – alles andere verblasst. Es ist eine ständige Herausforderung an die Gegenwart des Augenblicks, nichts anderes zählt. Und doch scheint in dieser Musik und in ihrer Strukturarmut die ganze Welt enthalten zu sein. In ihrer Komplexität und Abtrünnigkeit, in ihrer Würde und in ihrem Widerspruch.
Jörg Konrad

Cecil Taylor Unit
„Fragments Of A Dedication To Duke Ellington“
Elemental
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Autor: Siehe Artikel
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