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1. Asaya Fateyeva / Eckart Runge / Andreas Borregaard „Goldberg Variationsâ€...
2. Stephan-Max Wirth „Water To Water“
3. Historisches in Jazz & Blues (9): Michel Petrucciani „Kuumbwa“
4. Boi Akih „Entangled“
5. Thee Marloes „Di Hotel Malibu“
6. Alexander Hawkins „No Nation But Imagination
Montag 08.06.2026
Asaya Fateyeva / Eckart Runge / Andreas Borregaard „Goldberg Variations“
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Die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach sind über die Jahrhunderte ein Phänomen geblieben. Ihr genaues Entstehungsdatum ist nicht bekannt, nur dass sie 1741 von Balthasar Schmid in Nürnberg veröffentlicht wurden. Die Umstände ihrer Entstehung liegen auch in leichtem Nebel. Eine Anekdote sagt, dass Graf Keyserlingk, der einstige russische Botschafter in Sachsen, häufig in Leipzig zu Gast war. Einer seiner Diener, Johann Gottlieb Goldberg, war ein begabter Cembalospieler und Schüler bei Wilhelm Friedemann und später auch bei Johann Sebastian Bach. Da Keyserlinck an Schlafstörungen litt, musste der junge Goldberg Nachts im Nebenzimmer leichte Musik spielen, um den Prozess des Hinübergleitens in den Schlaf anzuschieben. Da dies keinen so rechten Erfolg zeitigte, bat Keyserlingk Johann Sebastian Bach darum, vielleicht etwas passendes zu komponieren. Und so entstanden die weitreichenden Variationen, Gebrauchsmusik, wenn man so will, die Erfolg zeigten und für die Johann Sebastian Bach gräflich entlohnt wurde. Es ist eine nicht leicht zu spielende Komposition, die aufgrund ihrer Virtuosität höchste Konzentration verlangt. Denn die „Goldberg Variationen gelten als das Gipfelwerk der Klaviermusik und die Krönung barocker Variationskunst.
Was einst für ein zweimanualiges Cembalo geschrieben wurde, hat im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Instrumentalisten angelockt, um sich an dieser Herausforderung zu beweisen. Am bekanntesten dürfte die Einspielung von Glenn Gould aus dem Jahr 1955 sein, in dem der Kanadier das Stück sehr präzise und in fast hastender Geschwindigkeit spielt. Es gibt Aufnahmen des Isländers Víkingur Ólafsson, der die Geschwindigkeit wiederum raus nimmt und die kontrapunktischen Variationen als Visionär und Klangmaler angeht. Das Berlage Saxophone Quartet hat den Zyklus für reine Holzblasinstrumente eingespielt und das Jacques Loussier Trio hat diese Komposition um die Jahrtausendwende swingend verjazzt.
Mit Asaya Fateyeva (Saxophon), Eckart Runge (Cello) und Andreas Borregaard (Akkordeon) stellt sich jetzt ein weiteres Trio dieser Herausforderung und variiert das Original auf eine ganz andere Art, allein schon aufgrund der abweichenden Instrumentierung gegenüber dem Original. Zwar kommen alle drei Solisten aus der Klassik, haben jedoch jeweils schon in den herausfordernsten Projekten zeitgenössische Musik, stilistisch jeder Couleur gespielt. In dieser Besetzung brechen sie Bach kompositorische Vorgabe angemehm auf. Abgesehen von den unterschiedlichen Klangfarben, wirkt die Musik offener, kommunikativer, sie besitzt weniger Pathos – stattdessen ein weitaus größeres Maß an Dynamik. Es ist ein Austausch untereinander, auf jeder Ebene. Das Ego spielt nicht die alles entscheidende Roller, die mathematische Strenge wird durch eine akustische Vielfarbigkeit erweitert. Trotzdem klingt die Musik auch in ihrer stillen Intensität verhalten.
Jörg Konrad

Asaya Fateyeva / Eckart Runge / Andreas Borregaard
„Goldberg Variations“
Berlin Classics
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Donnerstag 04.06.2026
Stephan-Max Wirth „Water To Water“
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Stephan-Max Wirth zieht seit über drei Jahrzehnten seine musikalischen Kreise. Der Tenor- und Sopransaxophonist bringt kontinuierlich aber überschaubar neue Alben heraus, hat einen ausgefüllten Tourneekalender, in den natürlich immer noch ein paar Termine zusätzlich passen. Er kann mit temperamentvoller „coltranesker Ekstase“ spielen und dann wieder das Publikum mit tiefen lyrischen Tönen berauschen. Zudem lassen sich in seiner Musik mindestens ein halbes Dutzend an stilistischen Querverstrebungen ausmachen: Blues und Swing, Postbop und World Music, Rock und dann wieder der von allem befreiende Gedanke improvisierter Musik.
Gerade ist eine neue Aufnahme des aus Baden-Württemberg stammenden Instrumentalisten erschienen – in neuer Besetzung. Zu seinem Quintett gehören Vibraphonspieler Franz Bauer, Gitarrist Frank Wingold, Bassist Lisa Hoppe und Schlagzeuger Johannes Metzger. Eine wunderbar aufeinander abgestimmte Band, die hochsensible, kraftvolle, engagierte und im jazzmusikalischen Sinne eingängige Musik spielt. „Water To Water“ besteht aus acht Kompositionen von Stephan-Max Wirth. Anmutige, stolze, selbstbewusste Stücke, die von der Band mit variierenden Zwischentönen zu pulsierendem Leben gebracht werden. Wirth hat schon immer darauf geachtet, dass die Harmonie in der Band stimmt, dass trotz allem Risiko, den guter Jazz nun einmal verlangt, nie der Respekt untereinander fehlt. So klingt dieses Quintett nach Inspiration, nach kreativer Leidenschaft. Wunderbare Melodievariationen schweben über beflügelnden Harmoniefragmenten. Nicht radikal in der Präsentation, aber magisch anregend und stark empfehlenswert allemal.
Jörg Konrad

Stephan-Max Wirth
„Water To Water“
BosRecords
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Autor: Siehe Artikel
Mittwoch 03.06.2026
Historisches in Jazz & Blues (9): Michel Petrucciani „Kuumbwa“
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Trotz seiner knapp nur einem Meter Größe nahm er am Klavier die Rolle eines alles überragenden Leuchtturms ein. Michel Petrucciani wurde 1962 in Orange, in der Provence-Alpes-Côte d’Azur geboren. Der Franzose war kleinwüchsig und litt an der Glasknochenkrankheit. Sein Vater Antoine (Tony) Petrucciani, selbst Jazzgitarrist, erkannte früh die musikalischen Anlagen seines Sohnes. Und da Michel kräftige Finger besaß, förderte er das Talent seines Sohnes durch tägliches stundenlanges Klavierüben. Zudem lief im Hause Petrucciani durchgehend Musik von Wes Montgomery, Miles Davis, Django Reinhardt und Art Tatum und der Filius konnte schon mit drei Jahren einen Großteil derer Melodien nachsingen.
Diese Fähigkeiten und die Vorteile seiner charismatischen Persönlichkeit nutzend, ließ Michel alle Schmerzen, die ihm seine Krankheit auferlegten, fast vergessen. In die Schule konnte er nicht, erhielt aber über Tonbandkassetten Lehrmaterial nach Hause geschickt, das er jedoch, wie manche Quellen behaupten, häufig mit Musik überspielte.
Mit dreizehn(!) begleitete Michel den Schlagzeuger Kenny Clarke und den Trompeter Clark Terry, mit siebzehn zog er nach Paris, wo er mit Lee Konitz auftrat und erste Alben aufnahm. Sein Spiel war klar strukturiert und stark rhythmisch akzentuiert. Dabei verarbeitete er ein breites jazzmusikalisches Spektrum, das von Fats Waller über Freddie Red bis hin zu Bill Evans und Keith Jarrett reichte. Er war ein energetisches Kraftwerk am Instrument, verstand sich aber auch auf hochsensible Kammermusik im Jazz.
Trotz seiner Auszeiten, aufgrund häufiger Knochenbrüche, die bei dieser Diagnose fast zum Alltag gehören, zog er 1981 nach Kalifornien, traf hier den großen Charles Lloyd, mit dem er gemeinsam spielte. Nur ein Jahr später war das Charles Loyd Quartet feat. Michel Petrucciani zu Gast beim legendären Montreux Jazzfestival, nach dem Michel der Prix Django Reinhardt verliehen wurde, der renommierteste französische Jazzpreis.
In den folgenden Jahren nahm Petrucciani Solo-, Duo- und Trioalben auf, war häufig Gast in Deutschland und trat hier beinahe regelmäßig in Roger Willemsen Fernsehreihe Willemsens Woche auf.
Der Pianist bekam einen Plattenvertrag bei Blue Note und nahm später einige Alben für das französische Label Deyfus auf. Zu seinen liebsten musikalischen Partnern gehörten John Abercrombie, Joe Lovano, Jack DeJohnette, Wayne Shorter, Jim Jall und natürlich Charles Lloyd. Gestorben ist Michele Petrucciani 1999 in New York an einer Lungenentzündung. Beerdigt wurde er in Paris auf dem Friedhof Père-Lachaise, direkt neben dem Grab Frédéric Chopins.
Am 11. Mai 1989 trat Michel Petrucciani mit Bassist Dave Holland und Schlagzeuger Eliot Zigmund im Kuumbwa Jazz Center in Santa Cruz, Californien auf. Es ist die einzige Aufnahme in dieser Besetzung, die wieder einmal dem umtriebigen Sammler, Jazz-Historiker und Produzent Zev Feldman zu verdanken ist. Er hat dieses grandios aufspielende Trio auf dem Höhepunkt Petruccianis Können aufgenommen. Der Franzose spielt hier mit einer lyrischen Tiefe und einer virtuosen Brillanz, an die viele seiner Studioaufnahmen nicht heranreichen. Man spürt Petruccianis Liebe für den Blues, sein traumwandlerisches Timing, das in Dave Holland und Eliot Zigmund seine ebenbürtigen Gegenüber findet. Das breite Repertoire-Spektrum reicht von Kompositionen von Wayne Shorter („Limbo“) und Miles Davis („Nardis“), weiter über den Rodgers/Hart-Evergreen „My Funny Valentine“, den Kern/Hammerstein Standard-Hit „All The Things You Are“ oder den Young/Washington-Gassenhauer „Stella By Starlight“. Und natürlich kommen mit „Morning Blues“, „The Prayer“ oder Eugenia“ auch Stücke aus der Feder Petruccianis zum Zuge. Die drei agieren auf „Kuumbwa“ mit einer Frische, einer Klarheit und selbst in den ruhigen Momenten mit einer Zielstrebigkeit und Kultiviertheit, die einfach begeistert. Hochkonzentriert gespielt wirkt die Musik wie locker aus dem Ärmel geschüttelt. Diese Musik atmet die Größe – und leider auch Einmaligkeit.
Jörg Konrad

Michel Petrucciani
„Kuumbwa“
Elemental
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Dienstag 02.06.2026
Boi Akih „Entangled“
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Zwei Solisten auf Duo-Pfaden, könnte man „Entangeld“ auch überschreiben. Denn sowohl die molukkisch-niederländische Vocalistin Monica Akihary, als auch der niederländische Gitarrist Niels Brouwer besitzen jeweils die Fähigkeit und das Selbstbewusstsein musikalisch zu solieren. Sie nutzen für ihr Wagnis mittlerweile seit gut zwei Jahrzehnten die Offenheit und die Freundlichkeit der Jazz-Community. Hier finden sie rein künstlerisch ein schützendes Dach und eine offene Tür. Denn als reinen Jazz, kann man „Entangled“ nicht bezeichnen.
Als Boi Akih werfen beide alles Können in die Duo-Wagschale. Und nach dieser recht langen gemeinsamen Zeit, in der sie unter diesem Namen auftreten, dünnt dabei weder ihre Kreativität aus, noch geht die lange gemeinsame Zeit auf Kosten einer herausfordernden Frische. Das Gegenteil ist der Fall. Aufgrund ihrer Vertrautheit und ihres kreativen Unruhegeistes kommen sie immer wieder zu neuen Ansätzen und Ergebnissen im gemeinsamen Musizieren.
Monicas Gesang ist eine Mischung aus traditioneller indonesischer Ritualmusik. In ihr finden indigene, orientalische, arabische, indische und christliche Kulturen weiten Raum. Niels Brouwer ist ein akutischer Gitarrist, der sich im Grenzland von Jazz und Klassik bewegt. Er lässt in seinem Spiel eine leuchtende Innigkeit aufflackern, arbeitet mit wunderbaren Harmonien und seine melodischen Eingebungen inspirieren in ihrer lyrischen Schönheit. Doch Brouwer besticht auch durch seine atonale Weltsicht, seine perkussive Begleitung und jede Menge verspielter Improvisationen. Und er besitzt ein Ohr für seine musikalische Partnerin – wie auch umgekehrt. Und das scheint die eigentliche Magie der beiden auszumachen: Die Umsetzung ihres persönlichen Egos, bei gleichzeitiger Hinwendung zum Begleiten der Mitspielerin bzw. des Mitspielers. So klingen die Songs auf „Entangled“ wie magische Botschaften, aus weiter Ferne kommend und doch so vertraut.
Jörg Konrad

Boi Akih
„Entangled“
Enja
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Dienstag 02.06.2026
Thee Marloes „Di Hotel Malibu“
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Surabaya ist Hafenstadt und zugleich Hauptstadt der Provinz Jawa Timur (Ostjava). Eine große, drei Millionen Einwohner zählende dynamische Stadt an der Nordostspitze der indonesischen Hauptinsel Java. Neben etlichen Sehenswürdigkeiten wird das Stadtbild von über einem Dutzend Universitäten und der von ihnen ausgehenden Lebendigkeit geprägt, wodurch sich Surabaya als eine junge und ungemein kulturhungrige urbane Metropole darstellt.
Ein Teil dieses indonesischen Schmelztiegels war auch Sinatrya („Raka“) Dharaka, der tagsüber arbeiten ging und am Abend entweder in einem Club Gitarre spielte, oder zu Hause saß und Songs komponierte. Raka lernte Tommy Satwick kennen, ein Schlagzeuger, der ein guter Freund wurde. Jetzt komponierten sie gemeinsam Songs, immer mit der entfernten Idee, diese auch öffentlich zu präsentieren. Eines Abends trafen sie bei einem lokalen Konzert auf Natassya Sianturi (Gesang und Keyboard) und waren besonders von ihrer Stimme sofort verzaubert. Ihre Emotionalität und Begabung war von der Arbeit in einem Gospelchor und von den Jackson 5 bis hin zu Erykah Badu stark beeinflusst. Und so entstand über Nacht die Band Thee Marlous. Vorerst noch zu Jam-Sessions in Heimstudios, doch schon bald erreichten sie mit ihrer Mischung aus Jazz, Soul, Pop und den elegischsten Balladen ein immer größer werdendes Publikum.
Ausgehend vom Soul der 1970er Jahre besteht ihre Musik auf „Di Hotel Malibu“ aus melancholischen Klangschichten, eingängigen Harmonien, psychedelischen Vitalismen, eingebettet in ein groovendes Selbstverständnis. Die Texturen bestehen inhaltlich nicht aus großen weltbewegenden Politthemen. Es sind die vielleicht eher kleinen Probleme des Lebens, die Thee Marloes mit ihrem einzigartigen, beinahe verwunschenen Sound zum Ausdruck bringen. Das erinnert entfernt an das Trio Khruang­bin, an die Farben der Blumen im Frühjahr und an den strahlenden Glanz einer wolkenlosen Sternennacht im Mai.
Jörg Konrad

Thee Marloes
„Di Hotel Malibu“
Big Crown Records
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Montag 01.06.2026
Alexander Hawkins „No Nation But Imagination
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Pianist Alexander Hawkins hat in den unterschiedlichsten Besetzungen gespielt. Neben einigen Solo-Aufnahmen gibt es Einspielungen von ihm im Duo, im Trio, oder im Quartett. Nun liegt mit „No Nation But Imagination“ eine furiose Quintett-Produktion vor. Nachdem die Band am 02. Februar des letzten Jahres im legendären Café Oto in London aufgetreten war, versammelten sich Rhodri Davies (Harfe), Nicole Mitchell (Flöte), Matthew Wright (Turntables und Live Sampling), Hamid Drake (Schlagzeug) und Autodidakt Hawkins (Klavier, Synthesizer, Sampler) tags darauf in den Fish Factory Studios von London. Dieses Album enthält Auszüge aus dem Live-Auftritt, als auch aus der Studio-Sitzung vom 03. Februar 2025.
An diesen Orten ist die vielleicht reifste, auf jeden Fall maßgeblichste Musik entstanden, die Hawkins bisher eingespielt hat. Der Brite spannt auf „No Nation But Imagination" einen weiten, in sich schlüssigen Bogen, von seinen individuellen kompositorischen Strukturen, über die Traditionen westafrikanischer Musik, die historischen Einflüsse von John Coltrane und Muhal Richard Abramson und natürlich die improvisatorischen Umsetzungen und musikalischen Philosophien der einzelnen Mitglieder seiner Band. Akustische Leitmotive, elektronische Selbstverständlichkeiten, sich wiederholende, an Rituale erinnernde Endlosschleifen zeugen von einer ständig pulsierenden, sich erneuernden Dynamik. Energiereich und doch voller Poesie ist diese Gruppenarbeit, radikal und respektvoll im Miteinander, solistisch herausfordernd und völlig plausibel in der Umsetzung. Hawkins sagte 2023 in einem Interview sinngemäß, dass im Jazz viel Wert auf eine virtuose Spieltechnik gelegt wird. Konzepte und Ideen kämen dabei leider zu kurz. „No Nation But Imagination“ bringt zielgenau zum Ausdruck, was er damit meint. Komplexe Musik, die tief berührt und jede Menge Wagnis und Spannung bietet.
Jörg Konrad

Alexander Hawkins
„No Nation But Imagination“
Intakt
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Autor: Siehe Artikel
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