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7. Beth Orton „The Ground Above“
8. Miles Okazaki „Boomtown“
9. Andrew Wasylyk „Irreparable Parables“
10. Nighthawks „Today“
11. Mahan Mirarab „Unspoken“
12. Historisches in Jazz, Rock & Blues (12): Oregon „Always, Never And Foreve...
Freitag 24.07.2026
Beth Orton „The Ground Above“
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Einst wollte sie Schauspielerin werden. Ein guter Freund gab ihr den Rat, es doch lieber mit der Musik zu probieren. Welch ein Glück. So entstanden Songs die ebenso flüchtig sind wie auch bodenständig. Mit einer Stimme, die in ihrer derben Zerbrechlichkeit das Leid dieser Welt ausdrückt und doch hoffnungspendend Trost gibt. Mit Texten die in ihrer Melancholie erschüttern und zugleich voller Liebe sind. Beth Orton, die englische Sängerin und Pianistin, gehört zu den wenigen ganz Großen, die zwischen Folk und Electronica, zwischen Jazz und Poesie völlig unabhängig ihren Weg gehen. Ihr neues Album „The Ground Above“ ist ein ganz großer Wurf. Vielleicht eine ihrer berührendsten Song-Sammlungen.
Man spürt, dass es die Musik ist, in der sich Beth Orton auszudrücken versteht. In ihren Aufnahmen gibt es keine Bezüge zu Trends und Moden. Und man spürt, dass Erfolg, oder die Jagd nach Grammys der Londonerin völlig egal sind. So gab es eine Zeit, in der sie sich zurückzog, über Jahre nicht einen Song aufnahm. Sie bekam zwei Kinder, kümmerte sich um ihre Familie. Das geht nur, wenn man als Mensch seine Kunst selbstbestimmt steuert und verwaltet und nicht von Labeln und Konzernen abhängig ist.
In Beth Orton Songs spiegelt sich ihre Seele. Das heißt aber nicht, dass sie die Außenwelt nicht wahrnimmt. „Kinder zu haben, politisiert dich“, erzählte sie in einem Interview. „Nancy ist jetzt 19, Arthur ist 15, beide sind extrem künstlerisch interessiert und debattierfreudig. In manchen Fragen halten sie mich für eine Dinosaurierin aus den 80ern. Ich finde, wir erziehen uns gegenseitig. Und während ich dieses Album machte, wurde die Welt nicht ruhiger.“
Sie weiß natürlich, dass Musik die Welt zumindest im Großen nicht ändern kann. Der Song „Love you right“ enstand aus einem Gefühl tiefer Ohnmacht und Frustration. „Ich wache nachts auf und frage mich: Kann irgendjemand irgendjemanden je wirklich genug lieben, um die Welt zu verändern? Kann Musik das?“ Die Hoffnung zumindest bleibt.
Jörg Konrad

Beth Orton
„The Ground Above“
Partisan Records
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Donnerstag 23.07.2026
Miles Okazaki „Boomtown“
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Anders als auf seiner Sechs-CD-Box „Work“ aus dem Jahr 2018, auf der Miles Okazaki alle siebzig (!) Thelonious Monk-Kompositionen im Alleingang interpretiert, hat der amerikanische Gitarrist auf „Boomtown“ eine zehnköpfige Formation um sich geschart. Mit diesem Tentett formt Okazaki seinen musikalischen Anspruch. Zwölf Kompositionen, die von der Individualität jedes einzelnen Bandmitglieds leben, die sich in ihrem Spiel wiederum grandios zwischen Gewissenhaftigkeit und Spontanität, zwischen instrumentaler Klarheit und leidenschaftlicher Emotionalität bewegen.
Okazaki hat sich für „Boomtown“ von der Landschaft Wyomings inspirieren lassen, von der grandiosen Naturkulisse und dem ländlichen Verfall, von der Erhabenheit und dem Niedergang des Bundesstaates. „Die Musik für dieses Album kam mir am 21. August 2024 in den Sinn“ erzählt Okazaki in einem Interview, „als ich mit dem Auto durch den Bundesstaat Wyoming fuhr. Es war ein Gefühl, in dem sich Magie und Schrecken verbanden. Für mich gibt es keine Erklärung dafür, wie oder warum die Musik entsteht; aber ich denke, man kann Ideen anstoßen und dann versuchen, aufmerksam genug zu sein, um sie aufzugreifen, wenn sie zu einem zurückkehren und nach Beachtung verlangen.“
Okazaki, der mit Steve Coleman, Jane Monheit, Craig Taborn und Jon Irabagons arbeitete, komponierte hier für ein Teamwork, das nicht im Konkurrenzkampf steht. Lange elegische Phasen, Stimmungsbildern ähnlich, wechseln mit solistisch überschaubaren Soloattacken. Diese Musik verströmt einen konspirativen Charakter, in dem sich ein Zeitgeist nur bedingt widerspiegelt, sieht man einmal von dem unbewussten Einfluss ab, der jeder sozialisierten Persönlichkeit ausgesetzt ist.
Okazi hatte schon mit sechs Jahren klassischen Gitarrenunterricht und trat bereits mit 14 Jahren als E-Gitarrist im Jazzumfeld auf. Er begann früh mit ungeraden Metren und überraschenden Harmonien zu arbeiten. Das brachte ihn in die Nähe von Steve Coleman und seiner M-Base Philosophie. Ihn fasziniert besonders das rhythmische Element in seiner ganzen Komplexheit und das erzählerische Moment in der Musik. Weitab aller Konventionen liegt mit „Boomtown“ ein Album von unwiderstehlicher Dynamik und ausgeklügeltem Feinsinn vor, das bei jedem Hören stärker fasziniert.
Jörg Konrad

Miles Okazaki
„Boomtown“
Pi Records
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Mittwoch 22.07.2026
Andrew Wasylyk „Irreparable Parables“
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Man findet sie noch, die bislang unentdeckten, zumindest ganz seltenen musikalischen Kostbarkeiten. Von jedem Mainstream ebenso weit entfernt, wie zur Avantgarde dienlich Abstand haltend. Andrew Wasylyk reiht schon seit geraumer Zeit ein bravouröses Album an das nächste, ohne sich musikalisch dabei zu wiederholen oder in die Schlingen allzu gefälliger Ohrwurmtraumata zu geraten. „Irreparable Parables“ ist wieder solch ein Kleinod geworden. Der schottische Multiinstrumentalist und Komponist setzt diesmal stärker als zuvor auf die menschlichen Stimmen. Hierfür schickte er seine Songs wie Brieftauben hinaus in die Welt, adressierte die Instrumentalkompositionen mit frei gebliebener Vocalspur unter anderem an Stuart Murdoch (Belle and Sebastian), Gruff Rhys(Super Furry Animals) oder die Songwriterin und Gitarristin Molly Linen. Diese komplettierten die Aufnahmen, sendeten ihre verletzlich schönen Stimmen samt Ausgangsmaterial zurück an Wasylyk, der das Album dann letztendlich produzierte.
Jeder dieser insgesamt sechs Sängerinnen und Sänger verkörpert einen Singvogel, den die Malerin und Zeichnerin Frances Castle, Regentin des Plattenlabels Clay Pipe Music aus London, für das Cover begeisternd illustrierte.
In der Hülle stecken trostspendende wie beseelte Songs, die in privat stürmischen und gesellschaftlich halsbrecherischen Zeiten sehr in der Lage sind, Halt zu geben. Ein Wunder, dass diese so liebevollen und mit Herzblut einspielten Aufnahmen in der Anonymität der Masse nicht untergehen. Jazz und Ambient, fragiler Pop und Bezüge zur Kammermusik finden hier wie mühelos zueinander.
Wasylyk lädt die Hörer auf eine wunderschöne Klangreise ein, über die rustikalen Gipfel und lieblichen Täler, durch die undurchdringlich erscheinenden Moore und erfrischenden Lüfte emotionaler Befindlichkeiten. Sparsame Klavierakkorde und intelligente Streichersätze, traumverlorene Einzelstimmen und berührender Satzgesang, warme, fein aufeinander abgestimmte Bläsersätze - „Irreparable Parables“ ergreift auf ganzer Ebene. Musik aus der Herzkammer des Humanismus.
Jörg Konrad

Andrew Wasylyk
„Irreparable Parables“
Clay Pipe Music
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Mittwoch 15.07.2026
Nighthawks „Today“
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Als 2010 das Album „Today“ erschien, existierten die Nighthawks schon ein gutes Jahrzehnt. Unter der Führung des Trompeters Reiner Winterschladen und des Multiinstrumentalisten Dal Martino präsentierte die Band von Beginn an einen entspannten, melodischen wie federnden Groove. Musik, die von verschiedenen Kulturen und Stilistiken geprägt war, die nach Filmmusik klang und die jede Baratmosphäre aufwertete.
Nun ist „Today“, das damals fünfte Album der Band, erstmals auf Vinyl erschienen. Acht Songs, die einer Entdeckungsreise gleichkommen, die durch die Zentren von Soul, Jazz, Pop und Reggae führen, Musik, die von lateinamerikanischen und arabischen Einflüsse zehrt, die Melodien aus dem slawischen Raum und vom Balkan beinhaltet. Als Gäste mit dabei: Sängerin Anna Maria Jopek aus Warschau und der Sting- als auch Sologitarrist Dominic Miller. Beide interpretieren mit der Formation um Martino und Winterschladen einen polnischen Schlager aus den 1980er Jahren.
Überhaupt greifen die Nighthawks gern auf Orte zurück, in denen sie während ihrer langen musikalischen Karriere besondere Eindrücke gesammelt haben. So heißt einer ihrer Songs „Trancoso“, benannt nach einem kleinen brasilianischen Dorf im Bundesstaat Bahia, ein anderes Stück nennt sich „Rialto Hotel“ und soll an ein traditionsreiches Hotel im Warschauer Innenstadtdistrikt erinnern. „Ich war in den letzten Jahren viel unterwegs“, erinnert sich Dal Martino, „in Rumänien, Ungarn, auch in Moldawien. Das hatte natürlich Einfluss auf unsere Musik, zumal ich grandiose Sängerinnen wie die Polin Anna Maria kennenlernte, deren Qualität dem Album einen ganz eigenen Charakter gegeben hat.“
Jörg Konrad

Nighthawks
„Today“
Herzog
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Dienstag 14.07.2026
Mahan Mirarab „Unspoken“
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Mahan Mirarab ist ein Beispiel für die Kraft und die Entschlossenheit, die der Musik innewohnt. Geboren 1983 in Teheran hat Mahan früh begonnen Gitarre und Klavier zu spielen. Er bewegte sich mit seinen Instrumenten in der Undergroundszene der iranischen Hauptstadt und lernte hier die Musik des Westens kennen und lieben. Pink Floyd, Bud Powell, George Benson - Mahan begeisterte sich für all diese ihm bis dahin unbekannten Klänge, hörte sie auf Kassetten, deren Besitz strafbar war und mit Gefängnis geahndet werden konnte.
Natürlich zog es ihn gedanklich an jene Orte, wo diese Musik offen gespielt werden und wo er sich selbst diesen Klängen befreit widmen konnte. Mit einer Weather-Report-Coverband trat er in der österreichischen Botschaft in Teheran auf. Der Botschafter war ein Joe-Zawinul-Fan, der von Mahans Wunsch hörte und ihm dabei half, den Iran zu verlassen.
Seit 2009 lebt Mahan Mirarab in Wien, hat in der Zwischenzeit hier musikalisch Fuß gefasst und lokale als auch internationale Kontakte für eigene Projekte geknüpft. Zudem komponiert er Bühnen- und Filmmusik.
Unspoken“ ist Mahans Debüt bei Act Music. „„Unspoken“ ist mein bislang persönlichstes Album“ erzählt Mahan, „Es ist ein Raum, in dem ich zugelassen habe, mich meinen tiefsten Gefühlen hinzugeben – ohne Effekthascherei und ohne mich hinter Klanglabyrinthen oder technischer
Komplexität zu verstecken. In diesen Liedern bin ich direkter und verletzlicher als je zuvor; ich stelle mich der Herausforderung, diese Ehrlichkeit offen zu teilen.

Es ist ein Album, das Geschichten aus Mahans Vergangenheit und Gegenwart zum Inhalt hat. Auf der doppelhalsigen Gitarre mit einem bundlosen und einem bündigen Griffbrett, bewegt er sich klanglich selbstbewusst und voller Poesie, Schmerz und Zuversicht entlang seiner Biographie. So begegnen sich in seiner Musik jene Kulturen, die ihn sozialisiert haben und in denen er sich heute wie selbstverständlich bewegt. Er verstrebt auf eine ruhige und aufgeschlossene Art Emotionen und Gewissheiten, vermittelt mit seinen musikalischen Partnern (Kian Soltani, Lars Danielsson und Golnar Shahyar) die Botschaft des Dialogs zwischen den Kulturen, zwischen iranischer Klangtradition und westlicher Harmonik.
Jörg Konrad

Mahan Mirarab
„Unspoken“
Act Music
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Montag 13.07.2026
Historisches in Jazz, Rock & Blues (12): Oregon „Always, Never And Forever“
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Kennengelernt haben sich die vier schon Ende der 1960er Jahre. Ralph Towner, Paul McCandles, Glenn Moore und Collin Walcott waren Gründungsmitglieder des Paul Winter Consort, einem Quintett, das ohne die damals übliche Rhythmusgruppe musizierte und sich stattdessen mit kammermusikalischem Anspruch zwischen Jazz und kontemplativer Klassik bewegte. Doch Towner & Co wollten mehr Risiko wagen, experimentellere Stücke aufnehmen, stärker improvisieren, als nur schöne und unorthodoxe Klänge zu interpretieren. So trennten sie sich vom Saxophonisten Winter und gründeten 1971 das Quartett Oregon, benannt nach dem US-Bundesstaat, in dem sie damals lebten.
Oregon integrierten in ihre Musik von Beginn an indische, lateinamerikanische und afrikanische Folklore. Gleichzeitig nutzten sie traditionelle Jazzharmonien und Moderne Klassik und spielten somit in einer Zeit, als die Begrifflichkeit noch gar nicht existierte, Weltmusik im erweiterten Sinn.
Allein die Instrumentierung von Oregon machte deutlich, wie anders diese Formation klang, wie sehr sie sich von fast allem, was damals existierte, akustisch absetzte. Ralph Towner hatte eine klassische Ausbildung an der Trompete absolviert, lernte autodidaktisch Klavier und studierte in Wien klassische Gitarre. Paul McCandless spielt neben Bassklarinette, English Horn, Flöte, Saxophon und vor allem Oboe. Glenn Moore beherrschte den Bass in der Band und Collin Walcott war ein Meister der Sitar, der Tabla, der Hammered Dulcimer (eine Art Hackbrett) und der Sanza (ein Daumenklavier).
Gleich auf ihrem ersten Album „Music Of Another Present Era“ von 1972 beeindruckte Oregon mit seiner stilistischen Offenheit. Musik, die die abendländische Romantik und Moderne mit Jazz und exotischen Klangkulturen eng miteinander verknüpft.
Die folgenden Alben beinhalteten dann mit das Schönste, das Vielschichtigste und das Herausfordernste was der Jazz als Weltmsuik in diesen 1970er Jahren zu bieten hatte. Dabei stammte der Großteil der Kompositionen, von denen manche Stücke regelrechten Ohrwurmcharakter hatten, von Ralph Towner, der 1983 in einem Interview sagte: „Komponieren ist für mich eine ganz und gar innerliche Angelegenheit, bei der ich versuche, meinen eigenen Vorstellungenvon Schönheit und Harmonie zu verwirklichen. Unsere Welt hat Gleichgewicht und Proportion, Symmetrie und Asymmetrie, sie erzeugt Schmerz oder Langeweile.
Mit der Zeit änderte sich die Musik von Oregon leicht, indem die Band neue, auch elektronisch gefärbte Instrumente nutzte.
Fast zwangsläufig landeten das Quartett mit seiner Verschmelzung farbenreicher Musiktraditionen und atemberaubender Moderne 1983 bei ECM München und spielte im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg zwei facettenreiche und von unverwechselbarer Schönheit gekennzeichnete Alben ein.
Dann folgte das Schicksalsjahr 1984. Oregon traten im November des Jahres in der Kreuzberger Passionskirche in Westberlin auf. Auf der Rückfahrt tags darauf verunglückten Collin Walcott und der Tourmanager der Band Joe Hertling im Nebel auf der Transitautobahn bei Magdeburg tödlich.
Der Rest der Band hat sich nie von diesem Trauma ganz erholt.
Doch Ralph Towner, Paul McCandles und Glenn Moore entschieden sich nach einem guten halben Jahr, unter dem Namen Oregon weiter Musik zu machen. Sie engagierten den indischen Perkussionisten und Sänger Trilok Gurtu, der mit seiner ungezwungenen und rhythmisch temperamentvollen Musikalität dem Quartett wieder neues Leben einhauchte.
Das Album „Always, Never And Forever“ entstand 1990 in Köln und ist eine beeindruckende Fortführung der Oregon-Philosophie. Es sind tiefgründige-impressionistische Klangskizzen, voller wunderbarer wie berührender Melodik, rhythmisch wagemutiger Phrasierungen und traumhaft eingebetteter Improvisationen. Ein Meisterwerk der improvisierten Kammermusik.
Dieses erstmals als 180-Gramm Vinyl herausgebrachte Album ist dem im Januar dieses Jahres verstorbenen Gitarristen Ralph Towner gewidmet.
Jörg Konrad

Oregon
„Always, Never And Forever“
Intuition Records
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Autor: Siehe Artikel
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