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Sonntag 01.08.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: 3 Männer nur mit Gitarre
Stockwerk Sommer: 3 Männer nur mit Gitarre
„Oana muass ja macha“ – so nennt sich das druckfrische Album und zugehörige Bühnenprogramm der „3 Männer nur mit Gitarre“.

Wer oda wos is jetz des denkt sich vielleicht der Ein oder Andere… Hinter der Überschrift  “3 Männer nur mit Gitarre” verbergen sich nicht nur „oana“, sondern die in der Liedermacher- und Kabarettszene weit über unsere bayerische Landesgrenze hinaus bekannten Gesichter vom Keller Steff, Roland Hefter und Michi Dietmayr. Auch bei „Oana muass ja macha“ bleiben sich Steff, Roland und Michi in ihrer Art und ihren Liedtexten treu. Erfrischend lustig, sympathisch echt und manchmal auch boarisch ernst weil die drei eben nicht wahllos irgendwo draufhauen oder mitschwimmen, nur weil´s grad „ohgsagt is“. Die Lieder und G´schichten sind sorgfältig und bodenständig durchdacht, aus der Mitte des Lebens, wie wir diese auch alle selber erleben, kennen und mögen.Manchmal braucht´s im Liveprogramm genau deshalb auch kleine Einzelgespräche oder Soloeinlagen weil ganz direkt und ungeschminkt vom Musiker zum Publikum gehört ja auch mal „gredt“. Getreu dem Motto: Egal ob mit oder ohne “nackte Tatsachen“ – Oana muass ja macha!

OPEN AIR STOCKWERK®
Gröbenzell,
Oppelner Straße 5
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Mittwoch 04.08.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Augsburg: Trio Humair/Blaser/Känzig
Trio Humair/Blaser/Känzig

29. Internationaler Augsburger Jazzsommer

Mit Humair/Blaser/Känzig stehen drei Generationen von Schweizer Jazzmusikern auf der Bühne, um völlig gleichberechtigt ihre jeweiligen Erfahrungen und die Freude am gemeinsamen Spiel zu teilen. Samuel Blasers robuster Klang und seine Improvisation werden durch den organischen Tumult der Rhythmik von Heiri Känzig und Daniel Humair umrahmt. Zwischen Atem, Saiten und Sticks, Slides, Holz und Fellen entsteht eine Alchemie, die durch Inspiration und Kreativität den Klang in Momente reiner Poesie verwandelt. Der hinreißend kreative Umgang mit den Themen des alten Jazz führt zu einem höchst spannenden, berührenden, unterhaltsamen, musikalisch breit angelegten und witzigen Interplay, ein hochkreatives, aber fassbares, sehr sinnliches Spiel von hoher Spontaneität, energiegeladen, aber nicht „krachig“. Das äußerst farbige Repertoire reicht von Jazzklassikern aus New Orleans über höchst pfiffig adaptierte altbekannte Schweizerlieder bis hin zu aus dem Moment heraus geschaffenen Spontankompositionen.

Botanischer Garten Augsburg
Dr. - Ziegenspeck - Weg 10
86161 Augsburg
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Donnerstag 05.08.2021; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering: Ricardo Volkert & Ensemble
Ricardo Volkert & Ensemble: La vida loca

„La vida loca“: Nach ein paar Tönen schon träumt sich der bandscheibengeplagte Mitteleuropäer jenseits von Schreibtisch und Werkstatt nach Andalusien- Flamenco, Rumba - und ans endlos schöne Meer. Ein Abend zum Träumen und Sich Bewegen, mit heißen Klängen für warme Herzen, fröhlich, unbeschwert und unendlich leicht.
In diesem Konzert wird das verrückte Leben musikalisch gefeiert. Die Musiker tun das mit Flamencosongs andalusischer Prägung (Rumba Flamenca, Sevillana,Tango Flamenco), mit den bekannten Rumbas der Gipsy Kings (Bamboleo, Baila Me, Volare) mit lateinamerikanischen
„Hits“ wie Guantanamera, La Camisa Negra oder La Bamba und mit Eigenkompostitionen wie dem Titelsong ihrer CD „La Vida Loca“.
Authentisch und echt, auf hohem musikalischem Niveau singend und spielend, begeistern sie ihr Publikum mit ihrer ganz eigenen Mischung spanischer und lateinamerikanischer Musik, Flamenco und Songs die auch das deutsche Publikum bestens kennt (Gipsy Kings, Buena Vista Social Club). Sie nehmen ihr Publikum mit in die heiße Nacht einer andalusischen Fiesta, in das maurische Granada und Sevilla, an die Strände der Karibik und an den Tresen einer Bodega. Die unterhaltsame und interessante Anmoderation der Stücke und die Nähe zu ihrem Publikum sind ein Markenzeichen von Ricardo Volkert. Viva la musica!

Mit: Ricardo Volkert (Gitarre, Gesang), Simón “El Quintero” (Gitarre, Harp), Jost-H. Hecker (Bass), Peter Krämer (Percussion)

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39,
82110 Germering
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Freitag 06.08.2021; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Maisach: Austria4+ mit Stefan Leonhardsberger
Austria4+ mit Stefan Leonhardsberger
Opener: L&M

Austropop vom Allerfeinsten / österreichische Gassenhauer

Vier österreichischen Vollblut- Schauspieler Aurel Bereuter (mittlerweile durch Stefan Pellmaier ersetzt), Stefan Leonhardsberger, Richard Putzinger und Peter Reisser lernen sich am Theater Ingolstadt kennen, spielen gemeinsam in unzähligen Stücken, werden mit Publikumspreisen überhäuft und entdecken eines Tages ihre wahre Leidenschaft: Den AUSTRO-POP.
Die Lieder von Fendrich, Danzer, STS, Ambros, Ostbahnkurti & Co wecken Erinnerungen an Jugendzeiten, die erste Liebe, scheinbare Verluste, Freiheitskämpfe, oder dem Lieblingsthema der Wiener, dem Tod, und lässt die Exilanten in der Fremde zusammenfinden.
Einen Seelenverwandten haben sie dabei in dem Augsburger Musiker Martin Schmid gefunden, der die aus allen vier Himmelsrichtungen stammenden Exil-Österreicher mit sagenhaften Arrangements musikalisch zusammenführt.
Als musikalische Botschafter ihrer Heimat betreten die Schauspieler als Musiker Neuland und stellen schnell fest, daß die Lieder ihrer Landsleute in Bayern tiefe Wurzeln geschlagen haben und viele Menschen erreicht. Gemeinsam schwelgen sie im Liedgut des Austropop, das ihre Heimat weit über die Grenzen hinaus berühmt gemacht hat und sie in der Fremde zusammenfinden läßt.
Bei Grünem Veltliner und Gschichtln aus Österreich geht einem einfach das Herz auf.


Open Air im Brauereihof
Brauerei Maisach/Bräustüberl Maisach

Hauptstraße 24,
82216 Maisach
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Freitag 06.08.2021; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering: Conny und die Sonntagsfahrer - Schön war die Zeit…
Conny und die Sonntagsfahrer: Schön war die Zeit…

In einem wundervollen Konzert voller Nostalgie geht es zurück in die Zeit des deutschen Wirtschaftswunders. Petticoat, Nierentisch, VW-Käfer, im Fernsehen alles nur schwarz-weiß, Italien als liebstes Urlaubsziel und im Radio nur deutsche Schlager!
Conny & die Sonntagsfahrer entführen mit dem Programm „Schön war die Zeit...“ auf amüsante, unterhaltsame und kurzweilige Art und Weise zurück in die Zeit der 50er und 60er Jahre und präsentieren die musikalischen Perlen und das beschwingte Lebensgefühl einer unvergesslichen Ära. Erleben Sie die großen Schlager von Peter Alexander, Caterina Valente, Conny Froboess, Peter Kraus und vielen anderen.
Mit authentischer Instrumentierung, originalgetreuen Arrangements und stilechter Kleidung lassen die vier Musiker*innen die wunderbare Musik dieser großen Künstler wieder aufleben. Spannende und witzige Zwischenmoderationen runden den Auftritt zu einem unvergesslichen Abend ab. Authentisch, voller Spielfreude und mit viel Liebe zum Original.

Mit: Andrea Graf (Gesang), Rainer Heindl (Gitarre, Gesang), Thomas Stoiber (Akkordeon, Gesang), Steffen Zünkeler (Kontrabass, Gesang)

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39,
82110 Germering
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Samstag 07.08.2021; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Germering: Zucchini Sistaz - Tag am Meer
Zucchini Sistaz: Tag am Meer

Sommer, Sonne, Swingmusik - mit ihrem neuen Programm 'Tag am Meer' versprechen die Zucchini Sistaz eine kurzweilige Konzertreise gen Küste. Mit sirenenhaft anmutendem Satzgesang rudern die drei sonnigen Gemüter weit hinaus in die Gezeiten der Unterhaltungsmusik.
Elegant und erfrischend tauchen die Ausnahme-Damen des deutschen Jazzschlagers nach der einen oder anderen musikalischen Perle, fischen im Grünen der Musikgeschichte und heben versunkene Schellack-Schätzchen.
Mit im Gepäck haben sie wie immer Gitarre, Kontrabass, Trompete und Kinkerlitzchen um ihren zeitgemäßen Sound im Stil der 20er bis 60er Jahre strandesgemäß wie anmutig selbst zu begleiten. Und geplaudert wird natürlich auch, so wie sich das für eine ordentliche Damenkapelle gehört: unterhaltsam, charmant und mit der gebührenden Umschweife!
Dass die Zucchini Sistaz ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen müssen beweisen gemeinsame Tourneen mit Götz Alsmann, der SWR Big Band, den Geschwister Pfister oder Gerburg Jahnke.
Mit rund 100 Auftritten im Jahr haben sie sich eine treue und stetig wachsende Zuhörerschaft erspielt, die das detailverliebte Gesamtkunstwerk 'Zucchini Sistaz' zu schätzen weiß.
Kenner und Liebhaber der gemüsikalischen Unterhaltungskunst kleiden sich mancherorts zum Konzertbesuch sogar in bekennendem Grün... das sehnsüchtig erwartete neue Programm bietet dazu wieder den passenden Anlass.
Denn ein 'Tag am Meer' ist fast wie Ferien – Gesangsharmonien, in denen man baden möchte, die eine oder andere unvergessene Sehenswürdigkeit und die schönsten Ohrwürmer als Souvenirs machen den gemeinsamen Abend zu einem herausragendem Konzertereignis.

Mit: Tina 'La' Werzinger (Gesang, Gitarre, Ukulele), Jule Balandat (Gesang, Kontrabass), Schnittchen Schnittker (Gesang, Gebläse und Kinkerlitzchen)

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39,
82110 Germering
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Mittwoch 11.08.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Augsburg: Nik Bärtsch’s Ronin
Nik Bärtsch’s Ronin

29. Internationaler Augsburger Jazzsommer

Mit stoischer Ruhe und fernöstlichem Gleichmut lassen Nik Bärtsch’s Ronin um den Schweizer Pianisten sich und ihr Publikum in sanften, meditativen Strömen mit enormer Sogwirkung treiben. Die unzähligen winzigen Elementarteilchen aus Klassik, Jazz, HipHop, Ambient, Minimal oder japanischer Ritualmusik ergeben ein neues Ganzes: „Ritual Groove Music“ oder „Zen-Funk“, wie Bärtsch sein selbst erfundenes Idiom nennt. Das ist groovig und eingängig, obwohl äußerst komplex und raffiniert komponiert. Bei unglaublich präzisem Zusammenspiel, das vom freien Ideen- und Stimmungsaustausch lebt, haben alle Stimmen gleich viel Gewicht. Kleinste Motive und Patterns werden übereinandergelegt und ineinander verzahnt und lassen ein dichtes Klanggewebe entstehen. Kaum auszumachen, welche Elemente komponiert, welche improvisiert sind. Was auf den ersten Eindruck statisch wirkt, ist in permanenter Bewegung; alles wiederholt sich und verändert sich doch ständig. 

Botanischer Garten Augsburg
Dr. - Ziegenspeck - Weg 10
86161 Augsburg
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Freitag 13.08.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: CubaBoarisch 2.0: "Dahoam is überoi"
CubaBoarisch 2.0: "Dahoam is überoi"

Ob Salsa, Son oder Landler, sie haben es einfach im Blut: die flotten kubanischen Rhythmen ebenso wie die erdigen bayerischen. Der Chiemgauer Musiker Leo Meixner, ehemaliger Sänger der deutschlandweit gefeierten CubaBoarischen, und die kubanische Vollblutmusikerin und Sängerin Yinet Rojas Cardona lassen im Duo ihre Seelen verschmelzen und präsentieren einen musikalischen Cocktail aus kubanischem Rum, globalem Pop und Bavaria.
Ihr neuester Song "Dahoam is überoi" darf als grundsätzliche Herzensbotschaft verstanden werden. Der Song geht direkt ins Ohr und in den Bauch. Das liegt am frischen und mitreißenden Sound von CubaBoarisch 2.0 und am emotionalen Thema. Zum Glück gibt es darauf eine klare Antwort: "Dahoam is überoi, aufm Gipfel oder drunt im Tal, von Kuba bis nach Tirol, in ­Miami, in Rio, am Panamakanal."

Marinus Wagner und Philipp Treichl blasen dazu virtuos einen bayerisch-südamerikanischen Marsch, Boris von Johnson heizt mit flotten Latinrhythmen an der Percussion die Stimmung an, Csaba Schmitz lässt seine Drumsticks ebenso dazu tanzen wie Peter Rutz seine Hände auf dem Piano, während der so coole wie erdig-alpine Groove von Funk- und Soulbassist Bernhard Lackner direkt in die Hüfte geht.


Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den KUBIZ Saal verlegt. Die Vergabe der Sitzplätze erfolgt durch das Kulturamt, alle Ticketkäufer werden rechtzeitig über ihre Sitzplatznummern informiert.

Kubiz
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
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Freitag 15.10.2021; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Augsburg: Mozart in Prag
Mozart in Prag
Mari Eriksmoen, Collegium 1704, Václav Luks

MOZARTFEST AUGSBURG 2021


Mit dem international gefeierten Collegium 1704 und seinem universalgenialen Leiter Václav Luks eröffnet der derzeit wohl prominenteste musikalische Export Tschechiens das Mozartfest 2021. Gemeinsam mit der betörenden norwegischen Sopranistin Mari Eriksmoen tauchen sie tief in Mozarts Prager Universum ein.
Programm

JOSEF MYSLIVE?EK
Ouvertüre zur Oper »Ezio«

WOLFGANG AMADEUS MOZART
»Crudele! … Non mi dir« aus »Don Giovanni« KV 527

JOSEF MYSLIVE?EK
Ouvertüre A-Dur

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

WOLFGANG AMADEUS MOZART
»Bella mia fiamma« KV 528
Mozart in Prag

Prag machte Mozart zu einem wirklich glücklichen Menschen. Man möchte es kaum glauben. Dort war er ein echter Popstar und die Leute pfiffen die mozart‘schen Melodien sogar auf der Straße vor sich hin. Der Triumph des »Figaro«, die Uraufführung des »Don Giovanni«, die Prager Sinfonie und schließlich der Kompositionsauftrag für »La clemenza di Tito«, alles steht im engen Zusammenhang mit der tschechischen Hauptstadt. So hatte sich Mozart das eigentlich in Wien vorgestellt. Naja.

Für Mozarts musikalischen Reifeprozess in jener Zeit war ein tschechischer Komponist mitverantwortlich, den heute nur wenige kennen: Josef Myslive?ek. Die beiden verband eine enge Freundschaft, sie begegnete sich mehrmals in Italien und München, wo Myslive?eks Oper »Ezio« und sein Oratorium »Abramo ed Isacco« mit riesigem Erfolg aufgeführt wurden.

Die Freundschaft ging sogar so weit, dass Mozart den schwer an Syphilis erkrankten Myslive?ek in München als einziger (!) im Krankenhaus besuchte, wo man ihm bereits die Nase herausoperiert hatte. Letztlich findet man Myslive?eks Musiksprache mit virtuosen Arien wie der berühmten »Bella mia fiamma« wieder, was eine gute Erklärung für Mozarts Kultstatus in Prag liefert.

Evangelisch St. Ulrich
Ulrichsplatz 19
86150 Augsburg
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Samstag 16.10.2021; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Augsburg: White Russian - Harriet Krijgh Baiba Skride Lauma Skride
White Russian
Harriet Krijgh Baiba Skride Lauma Skride

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Das niederländisch-lettische Startrio mit Harriet Krijgh, Baiba und Lauma Skride vereint wie Peter I. Tschaikowsky selbst das Beste aus Ost und West. Der Programm-Cocktail dreht sich rund um eines der schwärmerischsten und persönlichsten Werke des »russischen Mozarts«

Programm:

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Klaviertrio G-Dur KV 564

PETER I. TSCHAIKOWSKY
Klaviertrio a-Moll op. 50
White Russian

Tschaikowsky hatte auf mehreren Ebenen mit dem europäisch-russischen Spannungsfeld zu kämpfen. Musikalisch und persönlich war er deutlich europäisch orientiert, galt sogar als der »russische Mozart«, für den Tschaikowsky bedingungslos schwärmte. Gleichzeitig erstarkte in Russland eine neue Nationalmusik um die Gruppe der Fünf, die alles Europäische strikt ablehnte. Und Tschaikowskys privates Dilemma war, dass sich die damalige Haltung der russischen Gesellschaft zur Homosexualität nicht so sehr von der von heute unterschied.

Eindrucksvolles Beispiel für die kaum zu überbietende Stimmungsmalerei Tschaikowskys ist sein einziges Klaviertrio in a-Moll. Obwohl der Komponist feststellte, »infolge der Beschaffenheit meiner Hörorgane« die Verbindung von Klavier, Geige und Cello nicht vertragen zu können, entstand »à la mémore d’un grande artiste« (die Rede ist vom Pianisten und Dirigenten Nikolaj Rubinstein) ein absoluter Höhepunkt der romantischen Kammermusik.

Wie gänzlich undramatisch kommt dagegen Mozarts Klaviertrio KV 564 daher, dessen Leichtigkeit und äußere Unkompliziertheit es zu einem unprätentiösen, beglückenden und gleichzeitig fesselnden letzten Werk in Mozarts Klaviertrioschaffen macht.

Kleiner Goldener Saal
Jesuitengasse 12
86152 Augsburg
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Sonntag 17.10.2021; Uhrzeit: 15:00 Uhr
Augsburg: Versailles & Beyond - Alexandre Tharaud
Versailles & Beyond
Alexandre Tharaud

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Mit Starpianist Alexandre Tharaud verwandelt der »Dichter des Klaviers« den Kleinen Goldenen Saal für einen Nachmittag in den königlichen Palais am Hof von Versailles und begibt sich auf die Spuren französischer Musik.


Programm:

JEAN BAPTISTE LULLY
Marche des Turcs

JEAN-PHILIPPE  RAMEAU
Suite en la (Nouvelles suites)

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Modulierendes Präludium KV624 (626b)

FRANZ LISZT
Les Funérailles G 173/7 (aus »Harmonies poéthiques et religieuses«)

FRANZ SCHUBERT
Impromptus op. 90/1-4 D 899
Versailles & Beyond

Wer hätte gedacht, dass der Florentiner Giovanni Battista Lulli einmal zur Ikone der französischen Nationalmusik des 17. Jahrhunderts werden sollte? Besser bekannt ist Signore Lulli nämlich als Jean-Baptiste Lully, der bereits als Kind nach Frankreich kam und sich am Hof von Versailles zum wohl einflussreichsten Komponisten in der Musikgeschichte der Grande Nation entwickelte.

Durch Lullys Wirken für Ludwig XIV. entstand ein Musikstil, der in Frankreich für das nächste Jahrhundert als das unantastbare Nonplusultra gelten sollte. Und die französischen Ouvertüren und Tänze traten ihren Siegeszug quer durch Europa an.

Es muss imposant gewesen sein, als die Familie Mozart am Heilig Abend 1763 der königlichen Familie beim Bankett zusehen durfte. Rund um diesen Anlass erklang das ganze Spektrum der Versailler Hofmusik, von intimer Kammermusik bis zu festlichem Orchestersound und machte mächtig Eindruck auf den kleinen Wolfgang. Ganz im Gegensatz zu seinem Vater Leopold, der hoffte, dass »in 10 bis 15 Jahren der französische Geschmack völlig erlöschen« sein würde. Au contraire – wie die »französische« Musik von Nicht-Franzosen der Romantik eindrucksvoll belegt!

Kleiner Goldener Saal
Jesuitengasse 12
86152 Augsburg
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Freitag 22.10.2021; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Augsburg: Bella Italia - Roberta Mameli & Bayerische Kammer­philharmonie
Bella Italia
Roberta Mameli & Bayerische Kammer­philharmonie

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Roberta Mameli und die Bayerische Kammerphilharmonie verlegen das Mozartfest für einen Abend nach Bella Italia und verbinden Mozarts virtuose Konzertarien im italienischen Stil mit seiner 39. Sinfonie.


Programm:

VENAZIO RAUZZINI
Sinfonia in D-Dur

WOLFGANG AMADEUS MOZART
»Ch’io mi scordi di te?« Szene und Rondo KV 505
»Ah, lo previdi« Rezitativ und Arie KV 272
»Misera, dove son!« – »Ah, non son´io che parlo!« Szene und Arie KV 369

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Bella Italia

Obwohl Leopold Mozart sicher kein Verächter von Pizza, Pasta und Vino war, galten die drei Italienreisen, die er mit seinem Sohn unternahm, in erster Linie der Ausbildung seines Wunderknaben und dem Knüpfen von Kontakten. Leopold war überzeugt, Wolfgang könnte am besten von den Meistern vor Ort lernen, wie man »italienisch« komponiert und gleichzeitig Karriere in Italien machen. Damit hat es bekanntlich nicht geklappt, dafür umso mehr mit der Kompositionskunst, wie Mozarts Konzertarien eindrucksvoll belegen.

Ganz italienisch ist auch die Gattung der »Sinfonie«. Das Werk mit der Nummer 39 gehört zu den letzten drei Sinfonien, die Mozart allesamt innerhalb weniger Wochen im Sommer 1788 schrieb und die sein instrumentaler »Schwanengesang« bleiben sollten. Die Kompositionsform erreicht hier einen vorläufigen Höhepunkt in ihrer Entwicklung aus der »Opernsinfonia« heraus. Das ist »Klassik at its best«, bevor der späte Haydn und natürlich Beethoven musikalisch noch einmal ganz andere Tore aufstoßen.

Evangelisch St. Ulrich
Ulrichsplatz 19
86150 Augsburg
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Sonntag 24.10.2021; Uhrzeit: 15:00 Uhr
Augsburg: Gassen­hauer - Ian Bostridge & Oberon Trio
Gassen­hauer
Ian Bostridge & Oberon Trio

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Mit Ian Bostridge präsentiert einer der größten Liedinterpreten unserer Zeit eine Auswahl von Haydns und Beethovens Volksliedbearbeitungen in seiner Muttersprache, die zu den kostbarsten und gleichzeitig unbekanntesten Kleinoden der beiden großen »Klassiker« gehören.


Programm:

Schottische, irische und walisische Lieder von JOSEPH HAYDN und LUDWIG VAN BEETHOVEN sowie Klaviertrios von WOLFGANG AMADEUS MOZART und LUDWIG VAN BEETHOVEN

Gassenhauer

Um das Jahr 1800 waren auf den britischen Inseln Volksliedbearbeitungen groß in Mode. Diverse konkurrierende Herausgeber beauftragten berühmte Komponisten auf dem Kontinent, Bearbeitungen englischer, schottischer, irischer und walisischer Volksweisen zu schreiben. Von Haydn, der ohnehin anglophil veranlagt war, sind sage und schreibe 429 solcher Kompositionen überliefert. Von Kollege Beethoven immerhin knapp 180, und das obwohl dieser zeitlebens nie einen Fuß auf die Inseln gesetzt hat. Beethovens Beschäftigung mit dem britischen Liedgut hatte vor allem kommerzielle Gründe: Er wusste, dass »Herr Haydn ein britisches Pfund pro Melodie bekam.«

Verbunden werden die Volkslieder durch eines der bekanntesten Klaviertrios Beethovens, das den Titel „Gassenhauer“ aufgrund der Variationen im dritten Satz über eine äußerst populäre Opernmelodie trägt, die man damals in allen Gassen Wiens vor sich hin pfiff und trällerte. Mozarts Klaviertrio in G-Dur KV 496 sprudelt schließlich nur so vor Melodien, die – wie vieles von Mozart – absolute Ohrwurm-Qualitäten haben.

Kleiner Goldener Saal
Jesuitengasse 12
86152 Augsburg
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Montag 25.10.2021; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Augsburg: We are Family - Hagen Quartett
We are Family
Hagen Quartett

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Das Hagen Quartett gehört nicht nur zur absoluten Weltelite der Streichquartette, sondern ist vor allem eine äußerst erfolgreiche Familiengeschichte. Wie die Mozarts. Vielleicht gelten die Hagens daher seit nunmehr 40 Jahren als die unerreichten Interpreten der Mozartschen Quartette.


Programm:

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Streichquartette KV 458 und KV 499

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Streichquartett Nr. 16 F-Dur op. 135
We Are Family!

Anhand der Streichquartette lässt sich die musikalische Entwicklung der sogenannten »Wiener Klassik« besonders anschaulich verfolgen. Mozart und Haydn gelten seit jeher quasi als »Erfinder«, die die klassische Form etablierten. Beethoven war dann derjenige, der das Streichquartett auf ein neues Level hob und zur absoluten Musik werden ließ.

In der Musikgeschichte lässt sich nur sehr wenig in feste Schemata zwängen. Und so ist gerade beim vorläufigen Endpunkt dieser Entwicklung, Beethovens letztem Streichquartett op. 135, umstritten, ob es als das Ideal einer neuen Musik gelten darf, für das »tatsächlich ein Vorbild bei Haydn (oder bei dem jungen Beethoven selbst) auch nur für einen Satz« völlig fehlt und Beethoven sich vollkommen bewusst war, hier »sein letztes Wort in der Gattung zu sagen«, oder es doch vielmehr als »eine fast klassizistische Huldigung der beiden Vorbilder Haydn und Mozart« anzusehen ist?

Vielleicht liefert ein direkter Vergleich der Quartette Mozarts, die eine unvergleichliche Kombination aus Unbeschwertheit und kompositorischer Meisterschaft zeigen, mit dem letzten vollendeten Werk Beethovens eine Antwort auf diese Frage. Aber um mit Beethoven zu sprechen: »Muss es sein?«

Kleiner Goldener Saal
Jesuitengasse 12
86152 Augsburg
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Dienstag 26.10.2021; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Augsburg: Freistil 4+1 - Maximilian Hornung, Sarah Christian, Johannes Strake, Nils Mönkemeyer, Hisako Kawamura
Freistil 4+1
Maximilian Hornung Sarah Christian Johannes Strake Nils Mönkemeyer Hisako Kawamura

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Sarah Christian und Maximilian Hornung haben sich mit Nils Mönkemeyer, Johannes Strake und Hisako Kawamura Kammermusikpartner der Extraklasse eingeladen, um gemeinsam die stark volksmusikalisch geprägten Nationalkomponisten Dvorák und Bartók zu erforschen.


Programm:

ANTONIN DVORÁK
Klavierquintett A-Dur op. 81

BÉLA BARTÓK
Klavierquintett
Freistil 4+1

Die Klavierquintette von Antonín Dvorák und Béla Bartók haben mehr gemeinsam, als die reine Besetzung aus Klavier mit Streichquartett. Beide Werke sind quasi die Version 2.0 im Oevre der beiden Komponisten, denn sie haben jeweils eine Komposition aus den Teenagerjahren als Vorläufer. Von Dvorák ist überliefert, dass er beim Kramen in seinen Jugendwerken auf das frühe Klavierquintett stieß und so entsetzt über die Qualität war, dass er sofort ein neues schreiben musste – in der selben Tonart.

Dvorák und Bartók verbindet aber auch eine unbändige Lust am Erforschen von Volksmusik. Während sich Dvorák später auch intensiv mit Spirituals der US-amerikanischen Plantagenbewohner sowie Volksmusik verschiedener Indianerstämme auseinandersetzte, um eine charakteristisch amerikanische Kunstmusik zu schaffen (was völlig misslang), war Bartók geradezu besessen von einer Systematisierung der traditionellen Musik von Rumänien über den Balkan bis hin in die Türkei.

Auch die Klavierquintette sind mit melodischen, rhythmischen und harmonischen Anklängen an die traditionelle Musik Osteuropas durchsetzt, verbinden diese aber meisterhaft mit den Errungenschaften der musikalischen Moderne.

Kleiner Goldener Saal
Jesuitengasse 12
86152 Augsburg
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Mittwoch 27.10.2021; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Augsburg: Freistil 4+4 - Maximilian Hornung, Sarah Christian, Armida Quartett, Johannes Strake, Nils Mönkemeyer
Freistil 4+4
Maximilian Hornung Sarah Christian Armida Quartett Johannes Strake Nils Mönkemeyer

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Für das zweite Freistil-Konzert bilden Sarah Christian, Maximilian Hornung und ihre Freunde mit dem Armida Quartett ein absolutes Kammermusik-Dreamteam mit deutlichem Augsburger Einschlag.


Programm:

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
Oktett Es-Dur op. 20

GEORGE ENESCU
Oktett C-Dur op. 7
Freistil 4+1

Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy hatten viel gemeinsam. Beide waren Wunderkinder, erreichten Weltruhm und starben früh. Mendelssohn galt zu Lebzeiten als der »Mozart des 19. Jahrhunderts«. Dabei war dieser ganz im Gegensatz zu seinem Pendant gar kein Avantgardist, sondern vielmehr Traditionalist. So steht auch das Oktett des 16-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy durchaus in der Nachfolge von Haydn, Mozart und Beethoven. Es lässt sich leicht in dieser Musik schwelgen und danach mit den Worten Kurt Masurs feststellen: »Welch kurzes, aber sinnvolles Leben für Verständigung und Harmonie unter den Menschen.«

George Enescu war ein Wanderer zwischen den Welten Ost- und Westeuropas. Geboren in Rumänien reifte er in Wien zum Geigenvirtuosen, bevor er in Paris aus der brodelnden Atmosphäre der beginnenden Moderne eine ganz eigenständige Musik schuf. Heute ist Enescu vor allem als Lehrer Yehudi Menuhins bekannt, doch seine Musik steht für eine visionäre Melange aus rumänischer Volksmusik, den Wiener Klangwelten eines Johannes Brahms und dem französischen Fin-de-sièlcle-Gefühl. Das Oktett, komponiert mit gerade einmal 19 Jahren, ist ein Schlüsselwerk dieses visionären Streichersounds. Ein bisschen fühlt es sich an wie auf den Champs-Elysees zur Zeit der Weltausstellung.

Kleiner Goldener Saal
Jesuitengasse 12
86152 Augsburg
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Freitag 29.10.2021; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Augsburg: Bachs Branden­burgische Konzerte 1?3 - Akademie für Alte Musik Berlin
Bachs Branden­burgische Konzerte 1?3
Akademie für Alte Musik Berlin

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Genau 300 Jahre nach ihrer Zusammenstellung erklingen Bachs »Brandenburgische Konzerte« in der mitreißenden Interpretation der Akademie für Alte Musik Berlin, eines der besten Barockorchester der Welt.



Programm:

JOHANN SEBASTIAN BACH
Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
300 Jahre Brandenburgische Konzerte

Wenige Werke haben die Musikgeschichte so geprägt, wie Bachs »Brandenburgische Konzerte«. Dabei sind diese »Six Concerts Avec plusieurs Instruments« ursprünglich gar nicht als Sammlung komponiert worden, sondern Bach hat sie als Geschenk an den Brandenburgischen Markgrafen aus früheren Werken zusammengestellt. Aus Bachs genialen »Compilations« wurden eigentlich immer Werke von absoluter Weltgeltung und so haben auch die »Brandenburgischen« längst Kultstatus erreicht.

Alle sechs Konzerte verbindet nicht nur eine überbordende klangliche Vielfalt, sondern auch die unglaubliche Virtuosität der eingesetzten »mehreren Instrumente«, die Bach wie üblich den jeweils verfügbaren Instrumentalstars auf den Leib geschrieben hat.

Aber Bach beim Mozartfest? Alleine das Jubiläum liefert schon Grund genug dafür, aber Augsburg war zur Zeit Leopold Mozarts auch DAS süddeutsche Bachzentrum. Das lag zum einen am hochwertigen Notendruck und Vertriebsnetz, zum anderen an Philipp David Kräuter, der als Weimarer Bachschüler nach Augsburg kam. Kräuter gründete hier das Collegium Musicum, das an den »Brandenburgischen Konzerten« die reinste Freude gehabt hätte. Bekannt wurden diese aber erst Mitte des 19. Jahrhunde

Parktheater im Kurhaus Göggingen
Klausenberg 6
86199 Augsburg
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Freitag 29.10.2021; Uhrzeit: 20:30 Uhr
Augsburg: Bachs Branden­burgische Konzerte 4?6 - Akademie für Alte Musik Berlin
Bachs Branden­burgische Konzerte 4?6
Akademie für Alte Musik Berlin

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

Genau 300 Jahre nach ihrer Zusammenstellung erklingen Bachs »Brandenburgische Konzerte« in der mitreißenden Interpretation der Akademie für Alte Musik Berlin, eines der besten Barockorchester der Welt.


Programm:

JOHANN SEBASTIAN BACH
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051


300 Jahre Brandenburgische Konzerte

Genau 300 Jahre nach ihrer Zusammenstellung erklingen Bachs »Brandenburgische Konzerte« in der mitreißenden Interpretation der Akademie für Alte Musik Berlin, eines der besten Barockorchester der Welt.

Wenige Werke haben die Musikgeschichte so geprägt, wie Bachs »Brandenburgische Konzerte«. Dabei sind diese »Six Concerts Avec plusieurs Instruments« ursprünglich gar nicht als Sammlung komponiert worden, sondern Bach hat sie als Geschenk an den Brandenburgischen Markgrafen aus früheren Werken zusammengestellt. Aus Bachs genialen »Compilations« wurden eigentlich immer Werke von absoluter Weltgeltung und so haben auch die »Brandenburgischen« längst Kultstatus erreicht.

Alle sechs Konzerte verbindet nicht nur eine überbordende klangliche Vielfalt, sondern auch die unglaubliche Virtuosität der eingesetzten »mehreren Instrumente«, die Bach wie üblich den jeweils verfügbaren Instrumentalstars auf den Leib geschrieben hat.

Aber Bach beim Mozartfest? Alleine das Jubiläum liefert schon Grund genug dafür, aber Augsburg war zur Zeit Leopold Mozarts auch DAS süddeutsche Bachzentrum. Das lag zum einen am hochwertigen Notendruck und Vertriebsnetz, zum anderen an Philipp David Kräuter, der als Weimarer Bachschüler nach Augsburg kam. Kräuter gründete hier das Collegium Musicum, das an den »Brandenburgischen Konzerten« die reinste Freude gehabt hätte. Bekannt wurden diese aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts – und sind es bis heute.

Parktheater im Kurhaus Göggingen
Klausenberg 6
86199 Augsburg
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