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Mittwoch 28.02.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: The Jakob Manz Project
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The Jakob Manz Project
Natural Energy
JazzFirst

Jakob Manz, sax | Hannes Stollsteimer, p | Frieder Klein, b | Paul Albrecht, dr

Grooviger Fusion-Sound, angereichert mit Einflüssen aus Funk, Rock, Filmmusik, Hip-Hop und Weltmusik: The Jakob Manz Project zählt zu den erfolgreichsten Bands des jungen deutschen Jazz. Ihr Debüt Album „Natural Energy“ erschien im April 2020 beim renommierten Label ACT. Die Band spielte sich auf zahlreichen Konzerten in die Herzen ihres Publikums, darunter auch auf großen Festivals wie den Leverkusener Jazztagen oder Jazz Baltica.

Die Individualität der Bandmitglieder spiegelt sich in den vielfältigen Eigenkompositionen wider, jeder gibt der Musik eigene Impulse: Frieder Kleins E-Bass wandelt zwischen unerschütterlicher Ruhe und melodiöser Virtuosität, Paul Albrecht scheint in seinem energiegeladenen und zugleich transparenten Spiel mehrere Personen in sich zu vereinen, während Hannes Stollsteimer mit offenem Ohr und enormer Kreativität sowohl rhythmische als auch harmonische Akzente setzt. Darüber leuchtet stets der klare, feste Saxophonton des Bandleaders Jakob Manz, der mit authentischer Leidenschaft sein solistisches Spiel regelmäßig auf die Spitze treibt.

„Hier bündeln sich musikalisches Temperament, kompositorische und improvisatorische Phantasie und instrumentales Können zu einem begeisternden Hörerlebnis.“ (Jazzpodium)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
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Freitag 01.03.2024; Uhrzeit: 20:30 Uhr
München: Steve Coleman Five Elements
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Steve Coleman Five Elements

Steve Coleman and Five Elements erkunden mit ihrer gerade veröffentlichten Live-Performance "Mdw Ntr" im renommierten Village Vanguard in New York City ein neues Terrain in der Anwendung nicht-linearer Aufführungspraktiken in seiner Musik. Mit seinem langjährigen Vorzeige-Ensemble Five Elements verwendet er spontane und vorkomponierte Module oder motivische Zellen, die in beliebiger Reihenfolge gespielt werden können und es jedem Musiker ermöglichen, spontan zu verschiedenen Abschnitten vor- oder zurückzuspringen - sogar zwischen den Kompositionen - und so verschiedene Schichten der Musik hervorzuheben und die Form bei jeder Aufführung auf völlig interaktive Weise neu zu erfinden.

"Steve Coleman und seine Five Elements sind auch heute noch - obwohl sie seit der zweiten Hälfte der 1980er Jahre aktiv sind - eine ebenso feste wie dynamische Größe in der zeitgenössischen Jazzszene. (...) Dieses wechselnde Ensemble (durch das auch Ambrose Akinmusire, Jason Moran und Vijay Iyer gegangen sind) hat als Grundzutaten "zyklische rhythmische Strategien, die von westafrikanischer und südasiatischer Musik adaptiert wurden; numerologische Vorschriften, die vom alten Ägypten und den Orisha inspiriert sind; (...) den Pop und die Trance eines James Brown-esken Funk-Grooves" (N.Chimen, "The Music of Change", IlSaggiatore S.92). Wenn in den letzten Jahren die Poetik von Altosax Coleman zu Rarefaction und Abstraktion zu tendieren schien, signalisieren die jüngsten Aufnahmen (Live at the Village Vanguard vols. I und II, Pi Recordings) und Live-Auftritte (...) eine kraftvolle, energische Rückkehr zum "Groove Funk". " - Luigi Onori, Il Manifesto (übersetzt)

Besetzung:
Steve Coleman ... as
Jonathan Finlayson ... tp
Rich Brown ... b
Sean Rickman ... dr

Jazzclub Unterfahrt
Einsteinstraße 42, 
81675 München
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Samstag 02.03.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Bluesfestival - Tag 2
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Bluesfestival - Tag 2

Willkommen zum zweiten Tag des alljährlichen Kult-Blues Festival im März. Auch in diesem Jahr haben die Gastgeber Peter Crow C. und Ferdinand "Jelly Roll" Kraemer sehr ausgefallene, nicht dem Mainstream zugehörige Bluesmusiker eingeladen.

Lonesome Andy stammt ursprünglich aus Bayern, ist aber inzwischen in Italien beheimatet. Sein Stil lässt sich irgendwo zwischen Delta Blues und New Orleans Jazz verordnen und groovt wie eine alte Dampflok. Voodoo Ryhtmen, alte Swingnummern und der allgegenwärtige Blues, der mal verzweifelt, mal augenzwinkernd daherkommt sorgen für kurzweilige, tanzbare Unterhaltung. Zum Einsatz kommen uralte Resonatorgitarren aus Metall, Mundharmonika, Percussion mit beiden Füssen und nicht zuletzt eine alles durchdringende Bluesstimme.

Londesome Andy & His One Man Band: Gitarre, Gesang, Mundharmonika, Schlagzeug

Die 2014 gegründete Band The Lettners ist der Leidenschaft für die rauhe und erdige Rootsmusic der amerikanischen 50ziger entsprungen. So spannen Jörg "Honeyboy" Lettner an der Bluesharp und Tom "Sweethard" Lettner an Gitarre und Gesang, ihren ganz eigenen musikalischen Bogen. Unterstützt werden die beiden von einer äußerst ungewöhnlichen Rhythmusgruppe: Einer röhrenden Tuba und einem original New Orleans Schlagzeug. Nach zahlreichen Live-Auftritten und veröffentlichten Tonträgern, gehören The Lettners auch mit zu Österreichs aktivsten Vertretern dieses Genres.

Tom Lettner: Gitarre, Gesang
Jörg Lettner: Mundharmonika, Gesang
H.G. Gutternigg; Tuba
Andreas "Luigi" Luger; Bassdrum, Snare

Seit über 10 Jahren sind Black Patti auf internationalen Bühnen und Festivals gemeinsam unterwegs. Zweistimmig, handgemacht und unzensiert erzählt das mehrfach prämierte Duo in seinen Songs Geschichten, die das Leben schreibt. Musikalisch orientiert sich Black Patti an der einzigartigen Mischung der vor dem zweiten Weltkrieg in den USA entstandenen, ländlichen Stile. Mit ihrem äußerst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die Süddeutschen filigran-kunstvolle und berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals. Wie jedes Jahr ist auch Ryan Donohue am Kontrabass wieder mit von der Partie.

Peter Crow C.: Gitarre, Gesang, Mundharmonika
Ferdinand "Jelly Roll" Kraemer: Gitarre, Gesang, Mandoline
Ryan Donohue: Kontrabass

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2, 
82178 Puchheim
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Donnerstag 07.03.2024; Uhrzeit: 20:30 Uhr
München: WOLFERT BREDERODE RUINS & REMAINS
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WOLFERT BREDERODE RUINS & REMAINS

Die Musik, die der niederländische Pianist und Komponist Wolfert Brederode für sein Projekt Ruins and Remains geschrieben hat, ist vieles: melancholisch, würdevoll, lyrisch, abstrakt und – einfach schön. Es fällt fast schwer dieses Adjektiv zu benutzen, denn Brederode verhandelt in der Musik schließlich das Ende des 1. Weltkriegs, erzählt vom Verlust, vom Kummer der Menschen, aber auch deren Resilienz. Er führt das Konzeptwerk nun zusammen mit dem Percussionisten Joost Lijbaart und den Streichern des Matangi Quartets bei uns auf.

Jazzclub Unterfahrt
Einsteinstraße 42, 
81675 München
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Samstag 09.03.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Maisach: Dave Goodman
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Foto: Albrecht Schmidt

Dave Goodman

Den Kanadier Dave Goodman kann man getrost als echtes Multitalent bezeichnen. Seine faszinierende Kombination von umwerfend schönem Gitarrenspiel und emotional überzeugender Gesang, sowie seiner zeitlosen Eigenkompositionen, haben ihn zu einem europaweit geschätzten Akustikkünstler gemacht.

Bräustüberl Maisach
Hauptstraße 24, 
82216 Maisach
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Dienstag 12.03.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach: Younee
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Younee

YOUNEE aus Südkorea ist Virtuosin, Komponistin, eine preisgekrönte Pianistin, sowie eine ausgezeichnete Sängerin und Songwriterin, die zu einer kleinen Gruppe hochqualifizierter klassischer Musiker gehört, die auf Jazz-, Pop- und Rockbühnen gleichermaßen zu hause sind. Bevor sie ihre Heimat verließ, hatte sie in Südkorea bereits einen Starstatus erlangt. Ihre beiden ersten deutschen Klavier-Soloalben stiegen auf Platz 1 der deutschen Plattenverkäufe.
Younee verzaubert ein breites Publikum. Man muss nur gern Musik hören. und mehr braucht es auch nicht, um diese Künstlerin einfach zu lieben. Klassik, Blues, Jazz oder poppige Melodien und ja, ab und zu singt sie sogar und das mit einer Stimme, die einem unter die Haut geht.
Das alles präsentiert sie mit einer leidenschaftlichen Ausstrahlung und einem charme zum Niederknien. Bis zum letzten Ton passiert bei ihr alles intuitiv, spontan und unerwartet, ohne in kitschige Gefilde oder in eine Virtuosität um der Virtuosität willen abzugleiten. Die Art und Weise, wie Younee ihre Musik live für ihr Publikum darbietet, ist nicht nur äußerst charmant, es ist jedes Mal, als würde sie ihre Musik nochmals neu erfinden.

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2, 
82049 Pullach im Isartal
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Donnerstag 14.03.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Abi Wallenstein & Ludwig Seuss-Trio
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Abi Wallenstein & Ludwig Seuss-Trio
BluesFirst

Abi Wallenstein – Gitarre, Gesang / Ludwig Seuss – Piano, Orgel, Akkordeon / Manfred Mildenberger - Schlagzeug / Tom Peschel – Bass

Die Hamburger Blueslegende Abi Wallenstein und das Münchener Boogie- und Zydeco Urgestein Ludwig Seuss geben einen gemeinsamen Konzertabend in Fürstenfeld: Rauer Deltablues trifft auf virtuosen Piano Boogie Woogie, groovende Shuffle Beats vermischen sich mit Zydecoklängen. Wallensteins ausdrucksstarker Gesang wird durch Seuss’ souliges Orgelspiel abgerundet. Unterstützt werden die beiden kongenial von Ausnahme-Schlagzeuger Manfred Mildenberger und dem erdigen Soul- und Bluesbassisten Tom Peschel.

Abi Wallenstein zählt zu den herausragenden Bluesmusikern Europas. Seit den frühen 60ern ist er als Solist, Bandleader und als Partner von so bekannten Musiker*innen wie Axel Zwingenberger, Vince Weber oder Inga Rumpf „on the road“. Dabei begeistert der Hamburger mit rauer Stimme, souveräner Bühnenpräsenz und seinem einzigartigen Gitarrenspiel: Der Kombination von gleichzeitigen Bass-, Rhythmus- und Riff-Elementen auf seiner achtsaitigen Gitarre. 2022 wurde Abis Album "Spirit Of The Blues" mit den German Blues Award ausgezeichnet.

Als Blues- und Boogie-Pianist, unter anderem bei der Spider Murphy Gang sowie als einer der versiertesten Organisten der Republik und einer der besten Zydeco-Akkordeonisten östlich des Mississippis – spielt Ludwig Seuss schon lange in der ersten Groove-Liga.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
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Sonntag 17.03.2024; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Landsberg: CONCERTO MELANTE
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Foto: Alessandro Cappone

CONCERTO MELANTE
HÄNDEL, CORELLI

Die Geburtsstunde von Concerto Melante schlug bereits 1998 in der Konzertreihe „Mitglieder und Gäste der Berliner Philharmoniker auf historischen Instrumenten“, die im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zuhause war. Concerto Melante ist das einzige Ensemble der Berliner Philharmoniker, das ausschließlich auf historischen Instrumenten spielt. Programmatische Schwerpunkte sind zum einen die Kammermusik des 17./18. Jahrhunderts, zum anderen sakrale Werke in Zusammenarbeit mit renommierten Sängern oder Vokalensembles der Szene für Alte Musik.

Historisches Rathaus
Hauptpl. 152, 
86899 Landsberg am Lech
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Samstag 23.03.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ismaning: Nils Wogram
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Foto: Corinne Hächler

Nils Wogram

Eine Posaune, sonst nichts. Nils Wogram wagt, was außer ihm nur Albert Mangelsdorf riskierte: Solokonzerte ohne technische Tricks oder elektronische Hilfen. Sein Ausdrucksspektrum kennt dabei keine Grenzen: Klare, helle Melodien, mit einem lyrischen Ton gespielt, kontrastieren mit mehrstimmigen Passagen, es gibt  Geräusche, Mund-Perkussion, Mikrotonalität und Obertongesang. Wogram geht es aber nicht um virtuose Extravaganzen. Er hat bei seinen feingliedrigen Kompositionen die ganze Jazztradition im Blick, die Musik seiner Vorgänger von Kid Ory, Jack Teagarden bis zu Jimmy Knepper oder Conny Bauer, lässt sich von Marching-Bands, Gospelgesängen, Bläsersätzen der Swing-Big-Bands, von Tango oder Calypso inspirieren und schafft daraus seine ganz eigene, alle musikalischen Grenzen überschreitende „Posaunenkunst vom Feinsten“ (Rondo).

Kallmann-Museum
Schloßstraße 3B, 
85737 Ismaning
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Donnerstag 28.03.2024; Uhrzeit: 20:30 Uhr
München: Simin Tander
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Foto: Matthis Kleeb

Simin Tander

In der Stimme der deutsch-afghanischen Sängerin Simin Tander schwingt so vieles mit: Schmerz und Sehnsucht, Verletzlichkeit, Leidenschaft, Sinnlichkeit, eine Nuance Mystik. Mit einer Intensität, die aus der Stille kommt und einem warmen Timbre, das das Publikum vom ersten Ton an umarmt, singt sie Texte auf Englisch und Paschtu/ Afghaani, Zeilen, die es in sich haben, die lyrisch, philosophisch, weltumarmend sind. Jetzt stellt sie die Musik des Album Unfading vor und damit Songs, die aus ihrer eigenen Feder flossen, oder von Gedichten inspiriert wurden, die Frauen aus allen erdenklichen Epochen und Kulturen einst verfassten. Mit dem Titel des Albums Unfading will Simin Tander die Sehnsucht Simin Tander, die auch als Dozentin für Jazz-Gesang tätig ist, hat in den letzten Jahren mit verschiedenen Projekten immer wieder für Verzückung gesorgt, etwa durch die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Tord Gustavsen. Für die Live-Version von Unfading tat sie sich mit verdienten Klangmalern zusammen: mit dem schwedischen Bassisten Björn Meyer, den Schweizer Pecussionisten Samuel Rohrer und der norwegisch-indischen Geigerin Harpreet Bansal.


Simin Tander ... voc
Harpreet Bansal ... v
Björn Meyer ... b
Samuel Rohrer ... dr

Jazzclub Unterfahrt
Einsteinstraße 42, 
81675 München
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Dienstag 04.06.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Compagnie Maguy Marin - MAY B
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Compagnie Maguy Marin
MAY B

Choreographie: Maguy Marin

Maguy Marin ist die Grande Dame des französischen Tanztheaters. Ihr 1981 uraufgeführtes Stück MAY B ist ein Meilenstein der Tanzmoderne und begründete deren Weltruhm. Eine „Offenbarung“, jubelt die Financial Times, die unzählige Menschen in aller Welt bis heute berührt und nun auch unsere Festival-Besucher erleben dürfen.

So dringlich, rätselhaft und versteckt liebevoll wie Samuel Beckett hat sich kein anderer Dichter mit existentiellen Fragen des Menschseins beschäftigt. Maguy Marin hat dessen Universum kongenial in Tanz übersetzt: Zu Beginn stolpern staubige Menschengestalten in langen, schlabbrigen Nachtgewändern aus dem Dunkel in die Welt. Bewegt von einem rhythmischen Stöhnen und treibender Marschmusik werden sie zu einer Gruppe, die im Gleichschritt wundersame Reihen und Kreise bildet, mit ungelenken, kindlichen Gebärden die Gemeinschaft beschwört, bevor die Einzelwesen in sanften oder derben Begegnungen ihre Eigenarten entdecken. Hin und her gerissen zwischen Scham und Wollust erspüren sie ihr Geschlecht. Ein zarter Kuss wechselt mit einer schallenden Ohrfeige, aus Mitgefühl wird höhnisches Lachen, auf Drohgebärden folgen Ängste und Schuldgefühle, auf hitzige Zankereien freundschaftliche Versöhnungen, auf Freuden folgen Enttäuschungen und fragende Blicke nach dem, was die Zukunft bringt. Immer wieder Trost in der Gruppe suchend, offenbaren die skurrilen Gestalten mit kleinen vielsagenden Gesten viele Lebens- Facetten, bis sie individuellere Züge annehmen und sich mit Koffern auf eine endlose Reise ins Nirgendwo begeben, die mal humorvoll, mal berührend von den Sehnsüchten, dem Bedürfnis nach Schutz und der Angst vor Veränderung erzählt. Wenn die Figuren in unglaublich einfallsreichen Wiederholungsschleifen immer wieder im Dunkel verschwinden und auftauchen, wird das Warten auf Liebe und Glück zu einer ebenso tragikomischen wie hoffnungsvollen Parabel auf das Leben.

„May B spielt in einer eigenen Liga. Das Stück ist eine Orgie des organisierten Chaos, das überwältigend choreografiert ist und Tanz von höchster Qualität präsentiert.“ (theatrereview)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld .
Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Sonntag 09.06.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: IT Dansa
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IT Dansa
KAASH / LO QUE NO SE VE / MINUS 16

Choreografie: Akram Khan / Gustavo Ramírez Sansano / Ohad Naharin

Die von Catherine Allard geleitete spanische Kompanie IT Dansa zählt zu den besten Nachwuchsensembles Europas. Mit Akram Khan‘s Kaash und Ohad Naharin‘s Minus 16 präsentiert das hochbegabte Ensemble auch zwei bahnbrechende Stücke weltberühmter Choreografen.

Kaash ist eine ebenso schönes wie rasantes Stück, das auf wunderbare Weise indischen und zeitgenössischen Tanz verbindet. Mit stampfenden Ausfallschritten, schnellen Drehungen und weit schwingenden Röcken erobern die Tänzer den Raum. Jede Finger-, Arm- und Kopfbewegung lässt mythologische Bilder entstehen, die durch zeitgenössische Tanzelemente immer wieder ins Heute geholt werden. So entwickelt sich ein atemberaubendes Tanz-Ritual, das existentielle Aspekte des Lebens in ausdrucksstarke Bewegungen zu bannen weiß.

Zu Franz Schuberts einfühlsamer Musik erzählt das zweite Stück Lo que no se ve von Gustavo Ramírez Sansano von dem, was in der Liebe unausgesprochen bleibt, was Beziehungen wachsen oder scheitern lässt. Unter stetig fallenden Blättern suchen drei Paare mal verschämt, mal neugierig, mal herausfordernd nach Gemeinsamkeiten. Aus beobachtenden Gesten werden harmonische Bewegungen voller Anmut. Aus Berührungen entstehen Nähe und Vertrautheit, aus Rivalitäten, Routinen und Verstecktheiten Entfremdung und Distanz. In variationsreichen sinnlichen Choreografien finden die Tänzer*Innen betörende Bilder für die subtilen emotionalen Facetten menschlicher Beziehungen.

Minus 16 ist eine begeisternde Liebeserklärung an den Tanz. Zu temperamentvoller israelischer und lateinamerikanischer Musik feiern die Tänzer*Innen ein Fest der Lebensfreude. Zuerst ist es nur ein Wippen der Finger, in dem sich die Bewegungslust eines Mannes äußerst, bevor der rhythmische Lockruf den ganzen Körper erfasst und der Mann ein befreiendes Solo hinlegt, das die gesamte Gruppe mitreißt und die Bühne unter virtuosen Schrittfolgen vibrieren lässt. Während sich die Tanzwut in der nächsten Sequenz als anschwellende La Ola Welle Bahn bricht, die das letzte Hemd fordert und alle von den Stühlen reißt, endet das Programm nach einem wunderbaren Ballett- Intermezzo mit einem furiosen Showtime-Finale, bei dem der Abend auch für den letzten Zuschauer zum Fest wird.

„Eine Kompanie, die in jeder Geste, jedem Schritt pure Sinnlichkeit und Spiellust verkörpert.“ (DeWezet)

„Flamboyant. Ein großartiges Ensemble, das zu Recht mit stehenden Ovationen bedacht wurde.“ (Ouest France)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld .
Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Dienstag 25.06.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Bayerisches Junior Ballett München - Liebesbotschaften
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Bayerisches Junior Ballett München
Liebesbotschaften

Choreografie: John Neumeier / Eric Gauthier / Jíri Kylían / Marco Goecke

Flatternde Schmetterlinge im Bauch. Die erste Liebe. Himmelhochjauchzend: Mit „Liebesbotschaften“ widmet des Bayerische Junior Ballett München diesen Tanzabend den vielen Gesichtern der Liebe.

Virtuos und betörend agiert das Ensemble in John Neumeiers Interpretation von Bachs Suite No 3, die Bilder von prunkvollen Barockfesten und in drei weiteren Tanzstücken die verführerischen, leidenschaftlichen Seiten der Liebe lebendig werden lässt.

Die mal bedrohlichen, mal berauschenden Klänge in Mussorgskis Hexensabbat „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ beschwören die dunklen, triebhaften Seiten der menschlichen Seele. Mit abrupten Tempowechseln, rasenden Crescendi und spannungsgeladenen stillen Momenten, die sich explosionsartig entladen, wird der Tanz zum dämonischen Spektakel, bei dem das Böse mit dem Guten und das Hässliche mit dem Schönen kämpft. Ein obsessiv-lustvolles Treiben, das Eric Gauthier und die Tänzer*Innen beeindruckend in Szene setzen.

Zu Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ findet Jíri Kylían einfühlsame Bilder für den Liebeskummer eines jungen Mannes. Im wunderbaren Einklang mit der Musik lassen die Tänzer ihre Partnerinnen mit großartigen Hebungen durch die Luft schweben, wiegen sich Paare im Gleichklang, verlieren sich in verschlungenen Drehungen, steigen Frauen als Angebetete empor, um danach als Traumbild zu entschwinden.

Der musikalische Treibsatz in Marco Goeckes All Long Dem Day ist Nina Simones Song „Sinnerman“, in dem ein sündiger Mann vor Gottes Strafe zu fliehen sucht. Zu Beginn wird der reuige Mann von einem hämmernden Klavier über die Bühne getrieben. Als er in einem innigen Duett mit einer Frau Erlösung zu ertanzen sucht, werden er und die anderen Tänzer*Innen von einem ekstatischen Mix aus rockigen Beats, eindringlichen Wechselgesängen aufgerufen umzukehren. Ein Aufruf, der angesichts zunehmender Gewalt und zerrissener Gesellschaften Nächstenliebe einfordert und vom Ensemble mit großer Empathie und Ausdruckskraft dargeboten wird.

Das Ensemble entstand 2010 als erste Junior Company in Deutschland und ist mit seinen sechzehn Mitgliedern heute immer noch die größte Junior Company. Seither hat sich die Gruppe unter der Leitung von Ivan Liška weit über die Grenzen Bayerns hinaus in die Herzen des Publikums getanzt: Als Kulturbotschafter des Freistaats und der Stadt München ist das Bayerische Junior Ballett mit großem Erfolg bereits auf Bühnen in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Tschechien, Israel und Hongkong aufgetreten.

„Das Bayerische Junior Ballett München ist atemberaubend.“ (Jerusalem Post)

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