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Donnerstag 11.06.2026; Uhrzeit: 19:30 Uhr
München: Regenbogenkonzert Münchner Philharmoniker + Rainbow Sound Orchestra Munich
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Regenbogenkonzert Münchner Philharmoniker + Rainbow Sound Orchestra Munich

Der Christopher Street Day München läuft 2026 unter einem starken Motto: „Unsere Vielfalt. Unsere Stärke.“ – ein Motto, wie zugeschnitten auf das Regenbogenkonzert, das die Münchner Philharmoniker zum achten Mal gemeinsam mit dem Rainbow Sound Orchestra Munich (RSOM) als Auftakt der Pride Week präsentieren.

Vielfalt ist wahrlich die Stärke des einzigen queeren klassischen Orchesters in München: Die Musiker*innen des RSOM leben und lieben Vielfalt nicht nur, sie musizieren diese auch, und zwar in Form vielfältigster, oft neu entdeckter und ungehörter Werke von Komponistinnen und Komponisten aus verschiedensten Epochen. Im diesjährigen Regenbogenkonzert dirigieren Mary Ellen Kitchens und Alexander Strauch Werke von María Luisa de Borbón, Christian Cannabich, Louise Farrenc, Marguerite Monnot, Ruth Crawford Seeger, Alexander Strauch und Leon Zmelty. Als besonderes Schmankerl kann sich das Publikum auf den Regenbogenwalzer von Florence Price freuen, und zwar als Uraufführung der Orchesterfassung von Alexander Strauch. Ein Ensemble der Münchner Philharmoniker setzt im zweiten Teil mit spannenden Werken noch ein i-Tüpfelchen auf das vielfältige Programm.

Das Regenbogenkonzert erklingt unter der Patenschaft der Münchner Regenbogen-Stiftung am Donnerstag, dem 11. Juni um 19:30 Uhr im Alten Rathaussaal. Karten zu 24 €/12 €/ 11 € gibt es online bei München Ticket oder den Münchner Philharmonikern.

Altes Rathaus
Marienplatz 15, 
80331 München
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Samstag 13.06.2026; Uhrzeit: 20:30 Uhr
Pasinger Fabrik: Erik Leuthäuser Quartett
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Foto: Jacek Brun

Erik Leuthäuser Quartett

Queerness & Jazz. Er ist eines der herausragenden jungen Vokal-Talente in Deutschland. Erik Leuthäuser kommt vom Jazz, hat sich inzwischen aber seine eigene Welt zwischen progressiver Jazz Haltung und alternativem Pop-Song geschaffen.
In der Quartett-Besetzung bringt er sein Konzept-Werk „Sucht“ auf die Bühne, das 2024 bei Fun in the Church/Staatsakt erschienen ist.
Die aktuellen Songs kreisen um das Thema „Sucht“. Dass Erik Leuthäuser vorbehaltlos persönlich sein kann, hatte er schon auf seinem vielfarbig schillernden Crossover-Album „Wünschen“ demonstriert. Da schlug er einen Bogen vom Friedrich Hollaender-Chanson über einen selbst eingedeutschten Duke Ellington-Klassiker bis zum Dota-Stück oder eigenen Songs wie „Kannst du mein Kangaroo sein“. Den neuen „Sucht“-Zyklus setzt er live mit einem Klaviertrio um. Mit dabei: der brillante Jazz-Pianist Julius Windisch, Jazz-Bassistin Sofia Eftychidou und Drummer Andi Haberl, Mitglied von The Notwist und dem Andromeda Mega Express Orchestra.

Erik Leuthäuser (Gesang), Julius Windisch (Piano), Sofia Eftychidou (E-Bass) und Andi Haberl (Schlagzeug)

Pasinger Fabrik
August-Exter-Straße 1, 
81245 München
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Dienstag 16.06.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Sharon Eyal Dance - DELAY THE SADNESS
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Foto: Vitali Akimov

Sharon Eyal Dance
DELAY THE SADNESS

Choreographie: Sharon Eyal / Co-Creator: Gai Behar Original / Musik: Josef Laimon

Emotional, sensationell, magnetisch und zutiefst körperlich. Man kann nicht aufhören zuzusehen. Die hochqualifizierten Tänzer:innen von Sharon Eyal drücken Gefühle aus, die sich nicht in Worte fassen lassen. Eyal gilt als eine der bedeutendsten Choreograf:innen unserer Zeit. Ihre Kreationen nehmen uns mit auf eine atemberaubende Reise entlang der Emotionen, die uns im Leben begegnen. Delay the Sadness ist das neue Werk von Eyal für die S-E-D Dance Company, der neuen, von ihr und Gai Behar gegründeten Company. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei ima für GöteborgsOperans Danskompani wird Josef Laimon den Soundtrack für dieses neue Stück komponieren, exklusiv für S-E-D.

Eine Produktion von Sharon Eyal Dance in Koproduktion mit Ruhrtriennale, La Villette, Chaillot - théâtre national de la danse, TorinoDanza, Orsolina 28 Art Foundation, Montpellier Danse Festival, Sadler’s Wells, MART Foundation, Festspielhaus St. Pölten, Théâtre Sénart, Scène nationale, Les Nuits de Fourvière, Lyon.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Mittwoch 17.06.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Kaufbeuren: Quadro Nuevo
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Quadro Nuevo
HAPPY Deluxe

Mulo Francel: saxes, clarinets, mandoline; Andreas Hinterseher: accordion, bandoneon, vibrandoneon, trumpet; D.D. Lowka: bass, percussion; Chris Gall: piano

Die Jugendfreunde Mulo Francel und Didi Lowka gründeten 1996 das Ensemble Quadro Nuevo. Unzählige Orte von Helsinki bis Hong Kong, vom Kaukasus bis in die New Yorker Carnegie Hall haben die abenteuerlustigen Künstler seither bereist. Durch ihre verwegene Musizierweise holten sie sich zweimal den ECHO, eine Goldene Schallplatte, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und mehrere Jazz Awards.
Mit dem extravagant-spielwitzigen Akkordeonisten Andreas Hinterseher und dem durch verschwenderischen Ideenreichtum glänzenden Pianisten Chris Gall leben sie ihre Musik im Hier und Jetzt. Dies erinnert an vier Burschen, die fröhlich musizierend über die südlichen Stadtplätze und Jahrmärkte zogen. So geschehen in den Anfängen von Quadro Nuevo.
Später verbrachte man Zeiten in Buenos Aires und Rio de Janeiro, probte tagelang in der flirrenden Mittagshitze, schwärmte abends aus, stürzte sich kopfüber in die Szene, begleitete Tänzer, berauschte sich an schwerem Wein, Caipirinha und frischer Brazilian Music direkt von der Quelle.

Stadtsaal
Augsburger Str. 2, 
87600 Kaufbeuren
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Samstag 20.06.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach: LUCA SESTAK TRIO
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Foto: Christoph Behrm

LUCA SESTAK TRIO

Luca Sestak ist ein Phänomen – der Pianist und Komponist ist zwar noch jung, kann aber schon auf eine beachtliche Laufbahn zurückblicken: Mit neun startete er zuerst noch widerwillig mit dem klassischen Klavierunterricht – zwei Jahre später veröffentlichte er erste Videos von seinem Klavierspiel im Internet, die ihn in der Klavierszene über die Jahre zu einer Art Kinderstar machten. Mittlerweile haben seine Videos über 20 Millionen Aufrufe erzielt. Mit 15 Jahren nimmt er in Eigenregie sein erstes Album auf. 2019 wird Sony Music Germany auf Lucas Produktionen auf-
merksam und nimmt ihn unter Vertrag, um sein drittes Album "Right or Wrong" aufzunehmen. Gemeinsam mit seinem Trio tourt er im selben Jahr mit Tanita Tikaram als Support-Act und wird offizieller KAWAI-Künstler, einer der weltweit führenden Klavierhersteller. Mit seinem neuen Programm "Lighter Notes“ zeigt Luca raffiniert wie Chopin Funky wird, Bach im Jazzclub spielt und entlockt dem Klavier dabei auch mit Eigenkompositionen Klänge und Rhythmen, die man so noch nicht gehört hat.
Luca weiß sein Publikum in seinen Bann zu ziehen: Mit jugendlicher Spielfreude und Charme bewegt er sich zwischen Jazz, Klassik, Pop, Blues & Funk und verbindet die Genres humorvoll, ohne sich dabei zu ernst zu nehmen. Gänsehaut ist garantiert.
Kulturnews: „Luca Sestak ist ein Phänomen.”

Luca Sestak (piano), 
Nicholas Stampf (drums)
Michael Goldmann (electric & double bass)

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2, 
82049 Pullach im Isartal
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Dienstag 23.06.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Gauthier Dance Juniors - DREAM TEAM
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Foto: Jeanette Bak

Gauthier Dance Juniors
DREAM TEAM

Stücke/Choreografie: Jardi Tancat von Nacho Duato / The Blue Brides von Barak Marshall / Lickety-Split von Alejandro Cerrudo / High Moon von Virginie Brunelle

Die preisgekrönte Gauthier Dance Company ist eines der erfolgreichsten Tanzensembles Deutschlands. Mit vier spannenden Stücken entsendet Publikumsliebling Eric Gauthier hochtalentierten Nachwuchs zu dancefirst: Inspiriert von der Widerstands-Ikone Maria del Mar, beschwören in Nacho Duatos Jardi Tancat drei in Erdfarben gewandete Paare das harte bäuerliche Leben herauf, im unermüdlichen Kampf gegen die Kargheit des katalanischen Bodens. Barak Marshalls The Blue Brides ist ein augenzwinkerndes Lehrstück über eine zum Scheitern verurteilte Liebe und die Gefahren von Naivität, blindem Gehorsam und Eifersucht. Lickety-Split – zu Deutsch unverzüglich, blitzschnell – von Alejandro Cerrudo skizziert die Begegnung dreier Paare: sinnlich, rätselhaft und mit einem Hauch Exzentrik. Den fulminanten Abschluss bildet Virginie Brunelles High Moon – eine kompromisslos dynamische Choreografie mit Club-Feeling und Originalmusik von Laurier Rajotte, inspiriert von Maurice Ravels Bolero.

„In vier emotionalen und tänzerisch hochanspruchsvollen Stücken zeigt der Tanz-Nachwuchs von Eric Gauthiers Ensemble, dass sie gerade in der Gruppe als Einheit über sich hinauswachsen.“ (SWR)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Donnerstag 25.06.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Geretsried: „Sir“ Oliver Mally Group & Peter Schneider
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Foto: Bernd Grosseck

„Sir“ Oliver Mally Group & Peter Schneider

Ein Blues-Duo der Extraklasse!
Zwei akustische Gitarren, eine Mundharmonika und die raue, kraftvolle Stimme von „Sir“ Oliver Mally – das sind die Zutaten für ein beeindruckendes musikalisches Erlebnis, das die beiden Bluesexperten ihrem Publikum bieten. In ihrer einzigartigen Kombination schaffen es Mally & Schneider, die Zuhörer von der ersten Note an in ihren Bann zu ziehen und mit ihrer Musik zu begeistern. Die Magie ihres Auftritts liegt in der Fähigkeit, die Stimmung von subtiler Intimität bis hin zu explosiver Energie zu variieren. „Manchmal wird es so leise, dass man eine Stecknadel fallen hört und dann wieder toben Mally & Schneider auf ihren akustischen sechssaitigen Bluesmaschinen, dass es die Zuhörer fast von den Hockern reißt. Mally ist ein genialer Geschichtenerzähler, der in seinen Songs mit warmer sonorer Stimme den Zuhörer in seine wilde Blueswelt entführt und sich raffiniert an der Gitarre begleitet. Was Peter Schneider wie beiläufig von den Gitarrensaiten pflückt, ist ein besonderer Genuss. In jedem Ton ist die Klasse des Münchner Gitarristen zu hören!“

Kulturbühne Hinterhalt
Leitenstraße 40/2. Stock, 
82538 Geretsried
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Dienstag 30.06.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Riva & Repele - HORIZON / DEAR SON
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Foto: Massimo Danza

Riva & Repele
HORIZON / DEAR SON

Choreografie: Simone Repele und Sasha Riva

Von Kritikern als „Poeten des Tanzes“ bezeichnet, erschaffen die Tänzer und Choreografen Simone Repele und Sasha Riva bewegte Bilder mit kraftvollen Gesten und einem meisterhaften Stilvokabular. „I Meet You Where the Horizon Ends“ zeigt ein ewiges Gespräch zwischen zwei Liebenden, deren Leben an einem Scheideweg angelangt ist. Zwei Seelen offenbaren ihre verborgensten Gefühle und eröffnen ein Fenster zwischen Realität und Fantasie. In „Dear son,“ treffen Kraft, Poesie, Emotionen und Kriegsdrama aufeinander. Das Stück zeigt ein Familienporträt, in dem der Sohn beschließt, in den Krieg zu ziehen. Mithilfe von Rückblenden zeigt die Vergangenheit die Pläne eines ganzen Lebens auf – die Gegenwart scheint eingefroren, der Schmerz ist still und die Mutter versucht, einen Brief an ihren Sohn zu schreiben, während sie immer noch auf seine Rückkehr wartet. „Dear Son,“ lädt dazu ein, über die Zerbrechlichkeit des Lebens in einer Gesellschaft nachzudenken, die immer noch von anhaltenden Kriegen und deren Folgen geprägt ist.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Sonntag 05.07.2026; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Fürstenfeld: Made in FFB - 6 (!) TANZSTUDIOS
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Foto: Andreas Giebisch

Made in FFB
6 (!) TANZSTUDIOS

Ballett Sinzinger | Tanzstudio Ammersee | Tanzstudio mosaico | Heimatgilde ,Die Brucker‘ | Tanzstudio Lorenzen & Ottinger | Ballett-Akademie der HMT München

Auch 2026 bereichern Tanzgruppen des Landkreises das Festival wieder. Ihr gemeinsamer Tanzabend "Made in FFB", von Beginn an fester Bestandteil von dancefirst, genießt inzwischen Kult-Status. Erstmalig präsentieren sich in diesem Rahmen auch die Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) und das Olchinger Tanzstudio Lorenzen&Ottinger.

„Was jedoch eine Handvoll regionaler Tanzschulen an Vielfalt zu zeigen in der Lage ist, dürfte für die meisten Zuschauer im ausverkauften Stadtsaal eine Überraschung gewesen sein.“ (FFB Tagblatt)

„An diesem Abend des Festivals übertrug sich die Freude am Tanzen aufs
Publikum. Donnernder Applaus ist der Lohn für die fast 250 Tänzer.“ (SZ)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Donnerstag 09.07.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Aterballetto - RHAPSODY IN BLUE / AN ECHO, A WAVE / RECONCILIATIO / SOLO ECHO
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Foto: Christophe_Bernard

Aterballetto
RHAPSODY IN BLUE / AN ECHO, A WAVE / RECONCILIATIO / SOLO ECHO

Dank ihrer kraftvollen Ausstrahlung, Sensibilität und Technik ist Aterballetto Italiens beste zeitgenössische Tanzkompanie. Zu dancefirst kommt das Ensemble mit vier Stücken: Spielerisch nähern sich Iratxe Ansa und Igor Bacovich George Gershwins berühmter Rhapsody in Blue. „Die Musik ist so energiegeladen und lebendig, […] sie bringt uns in einen Raum, in dem alles möglich ist“, so die Choreografen. An Echo, a Wave von Philippe Kratz vermittelt das Gefühl des Staunens, das der Blick auf das endlose Meer hervorruft: Die fließenden Bewegungen der Tänzer erinnern an Wellenbewegungen, aber auch an den Wechsel zwischen verschiedenen Gemütszuständen. Reconciliatio ist ein weibliches Pas de deux von Angelin Preljocaj, inspiriert von einer sorgfältigen, aber nicht wörtlichen Lesart der Apokalypse. Die vielfach ausgezeichnete Kanadierin Crystal Pite sucht in Solo Echo - angeregt von zwei Brahms-Sonaten sowie dem Gedicht „Zeilen für den Winter“ von Mark Strand - virtuos nach einem Ausdruck für Liebe, Verlust und Akzeptanz.

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Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Mittwoch 15.07.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Augsburg: Bill Frisell Trio & Greg Tardy
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Bill Frisell Trio & Greg Tardy 

ihrem Klang erkennt. Das liegt an Spielweise und Ton Frisells, seinem ganz eigenen Kompositionsstil, aber auch an der langjährigen Zusammenarbeit der drei Top-Musiker Frisell, Morgan und Royston. Hier komplettiert durch Gregory Tardy (in den frühen 90ern Teil der Elvin Jones Jazz Machine), der nicht nur ein herausragender Saxophonist, sondern auch ein begnadeter Klarinettenspieler ist und der diesen Sommer 
als Gast mit dem Trio durch Europa tourt. Gemeinsam erkunden sie mit lyrischer Sensibilität und abenteuerlichem Zusammenspiel ein breites Spektrum an Frisell-Eigenkompositionen, zeitlosen Standards und Folk-Klassikern. Ihre tiefe musikalische Verbundenheit, die sich über Jahre des gemeinsamen Tourens herausgebildet hat, ermöglicht spontane, dialogartige Darbietungen voller Nuancen und Überraschungen. 

Bill Frisell – guitar | Greg Tardy – sax | Thomas Morgan – bass | Rudy Royston - drums 

Botanischer Garten Augsburg
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10, 
86161 Augsburg
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Freitag 24.07.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Shahar Binyamini Dance Company - NEW EARTH / BOLERO X
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Foto: Ascaf

Shahar Binyamini Dance Company
NEW EARTH / BOLERO X

Choreographie: Shahar Binyamini

New Earth, das neueste Werk Shahar Binyaminis, erforscht, wie wir durch Bewegung neue Realitäten erschaffen und unsere Beziehung zur Welt transformieren. Das Bühnenbild agiert als Erweiterung der Tänzer:innen, verändert sich subtil im Verlauf des Stücks und verstärkt so die Idee der ständigen Erneuerung. Die Choreografie wird durch eine fesselnde musikalische Collage bereichert, die Einflüsse aus dem Nahen Osten aufgreift und klassische und elektronische Elemente nahtlos miteinander verschmelzen lässt. Diese emotional reichhaltige und innovative Klanglandschaft verbindet Vergangenheit und Gegenwart, menschliche Wärme mit digitalen Klängen und Tradition mit Experimenten und bietet den Tänzer:innen einen dynamischen neuen Kontext für ihren Ausdruck. Shahar Binyaminis minimalistische Kostüme unterstreichen die Bewegungen der Tänzer:innen und symbolisieren die Verbindung von Mensch und Natur. "Die ästhetische Geschmeidigkeit der ausgezeichneten Tänzer*innen mit beeindruckender Kongenialität ist ein Hochgenuss." (tanznetz)

Bolero X ist eine kraftvolle und beeindruckende Neuinterpretation von Maurice Ravels ikonischem Boléro, der 1928 im Pariser Opernhaus uraufgeführt wurde. Ursprünglich als Ballett für die Tänzerin Ida Rubinstein konzipiert, besticht Ravels Boléro durch seine stetige Wiederholung eines einzigen Themas, das sich in einem beeindruckenden Crescendo steigert. Diese musikalische Struktur bildet die Basis für Binyaminis Version, in der es weniger um die Reproduktion der Vorlage geht, sondern um die Erforschung kollektiver Dynamiken und der unendlichen Energie, die durch eine hohe Dichte an Tänzer:innen entsteht. Das Stück entfaltet sich als eine stetig wachsende, fast hypnotische Welle von Bewegung und Klang, in der die Körper des Ensembles wie ein einziger Organismus agieren. Binyamini fügt dem musikalischen Crescendo von Ravels Boléro eine tiefe, philosophische Ebene hinzu: Die Bewegungen symbolisieren die unerschöpfliche Kraft der Natur sowie die Kreisläufe von Entstehen, Wachsen und Vergehen. Bolero X ist eine tiefgründige Reflexion über die Kraft der Natur, des Kollektivs und der Bewegung.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Montag 17.08.2026; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Feldafing: Iiro Rantala | HEL Trio
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Foto: Jari Kivelä

Iiro Rantala | HEL Trio

Nach anderthalb Jahrzehnten kehrt der finnische Pianist Iiro Rantala zu seinen Wurzeln zurück. Als Mitmusiker stehen ihm dabei zwei kongeniale Improvisateure und Partner zur Seite — zum einen der britische Bassist Conor Chaplin, seines Zeichens Mitglied der mit dem Mercury Prize nominierten Band Dinosaur; zum anderen der Schlagzeuger Leo Asal — eine der schillerndsten Schlagzeuger-Persönlichkeiten der europäischen Jazzszene. Wohin die musikalische Reise mit dem HEL Trio genau gehen wird, verrät er bislang nicht. Wer Rantala, den klassisch geschulten Meisterpianisten mit dem Schalk im Nacken aber kennt, weiß, dass man von ihm Virtuosität mit eingängiger und nachvollziehbarer Melodik, E-Musik ganz ohne heiligen Ernst und mit jeder Menge überraschenden Wendungen erwarten darf. Kurzweilige und mitreißende Performances zwischen Klassik und Jazz, feurig wie die Hölle (vielleicht deshalb der Name des Trios!) und mit jeder Menge Humor dargeboten sind garantiert.

beccult
Weilheimer Str. 33, 
82343 Pöcking
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Samstag 26.09.2026; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Wolfratshausen: Neue Philharmonie München
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Foto: Sabine Weinert-Spiess

Neue Philharmonie München
Leitung: Fuad Ibrahimov  

Sophia Herbig Violine      
Katja Deutsch Violoncello      
Henriette Zahn Klavier

Programm: 
- von Weber / Freischütz-Ouvertüre
- Beethoven / Tripel Konzert
- Beethoven / Symphonie Nr. 5

Unter Chefdirigent Fuad Ibrahimov kehrt die Neue Philharmonie München mit Webers Freischütz-Ouvertüre, Beethovens Tripelkonzert und der berühmten Fünften zurück in die Loisachhalle.

Die Neue Philharmonie München (NPhM) ist ein international aus Musikstudierenden bestehendes Symphonieorchester. Die NPhM tritt regelmäßig im Herkulessaal der Münchner Residenz und bei zahlreichen Gastkonzerten im In- und Ausland auf. 2025 feierte die NPhM ihr 20-jähriges Bestehen. Musikalisch betreut wird die NPhM von Mitgliedern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Bayerischen Staatsorchesters sowie erfahrenen Lehrenden namhafter Musikhochschulen Deutschlands und Europas. nphm.info

Fuad Ibrahimov, 1982 in Aserbaidschan geboren, war Jungstudent im Fach Viola an der Musikhochschule in Baku. Nach einem weiteren Studium im Fach Dirigieren an der Musikhochschule Köln trat er mit namhaften Orchestern in Deutschland, Europa und Asien auf. Seit 2014 ist er Leiter des Staatlichen Sinfonieorchesters Aserbaidschan und Chefdirigent der NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN sowie des Baku Chamber Orchestra. Im Jahr 2018 gewann er beim Evgeny Svetlanov Internationalen Dirigentenwettbewerb in Paris. productions-sarfati.fr

Sophia Herbig ist eine aus München stammende Geigerin. Ihre Orchestertätigkeit führte sie zu führenden europäischen Klangkörpern wie u.a. dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Chamber Orchestra of Europe, Mahler Chamber Orchestra und Utopia. Seit Oktober 2019 ist sie als Stimmführerin der 2. Violinen im Mozarteumorchester Salzburg engagiert und geht einer regen Konzerttätigkeit als Kammermusikerin nach. Zudem unterrichtet sie als Lehrbeauftragte für Violine an der Universität Mozarteum Innsbruck.

Die Cellistin Katja Deutsch studiert im Master bei Jean-Guihen Queyras an der Hochschule für Musik Freiburg. Sie spielt regelmäßig in Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mozarteumorchester und Spira Mirbalis. Neben Ihrer großen Leidenschaft für das Orchesterspiel, widmet sie sich in den vergangenen Jahren gleichermaßen der Kammermusik und gründet 2023 mit StudienkollegInnen das Klaviertrio „Trio Vivo“. Auch solistisch war sie in den vergangenen Jahren sowohl im In- und Ausland mit Ensembles wie den Bad Reichenhaller Philharmonikern, dem Wratislavia Chamber Orchestra und der Neuen Philharmonie München zu hören.

Henriette Zahn ist Pianistin mit den Schwerpunkten Liedgestaltung, Kammermusik und Performance. Ihre Leidenschaft gilt der Entwicklung zeitgemäßer Formate im Lied-Genre, wofür sie auch das NORDLIED Festival in Hamburg gegründet hat. Kammermusikalische Auftritte führten Henriette u.a. zu den Salzburger Festspielen, in die Elbphilharmonie und in den Münchner Herkulessaal. Liederabende gestaltet sie u.a. mit Julian Prégardien, Sönke Tams Freier, Tareq Nazmi, Pia Davila, Ilker Arcayürek oder Alexandra Ionis. Zudem war sie Lehrbeauftragte für Korrepetition an der UdK Berlin. 

Loisachhalle
Hammerschmiedweg 6, 
82515 Wolfratshausen
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