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Samstag 18.09.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Schwabhausen: Monika Drasch Quartett
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Monika Drasch Quartett
"Auf der böhmischen Grenz"

Monika Drasch – mit ihrer Grünen Geige und den roten Haaren eine Wegbereiterin der Neuen Volksmusik – ist derzeit mit einem neuen Bühnenprogramm zur gleichnamigen CD unterwegs. 2013 ist ein fein komponiertes und arrangiertes Album entstanden, das die Grenzen ihrer bisherigen musikalischen Welten beim Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn, mit Hubert von Goisern, im Emerenz-Meier-Programm oder mit Hans Well genussvoll ausweitet und neue Klangfarben ins Spiel bringt.

Wie immer schöpft Monika Drasch aus der traditionellen Volksmusik, aus dem bayerisch-böhmischen Grenzraum und der Kraft einfacher Melodien. Diesmal entstand eine neue Klangwelt von bezaubernder Eindringlichkeit: authentisch, ausdrucksstark und emotional, witzig und tiefgründig, sensibel und energisch.

In der Medienpartnerschaft mit Bayern2 ist Monika Drasch nun in hochkarätiger neuer Quartettbesetzung unterwegs: Norbert Nagel, der Meister auf Klarinette und Saxophon, spielt betörend schön und poetisch. Christian Gruber, in vielen musikalischen Welten daheim, zaubert mit traumwandlerischer Sicherheit die passenden Stimmungen auf seinen Gitarren. Und Alex Haas setzt die tragenden Untertöne mit Kontrabass und Stimme.

Die exzellenten Musiker begeistern durch Virtuosität und musikantische Spielfreude – und schnell ist klar, dass sie nicht alle aus der Volksmusik kommen. Da vereinen sich Dreiklangseligkeit, klassische Kammermusik und Jazz. So entstehen überraschende und spannungsvolle Momente: Eine höchst musikalisch in Szene gesetzte Grenzbegehung. Und Monika Drasch gibt mit ihrer gewohnten Bühnenpräsenz den Ton an.
Erwarten Sie Neues. Lassen Sie sich verzaubern.

Gasthof zur Post
Augsburger Str. 19,
85247 Schwabhausen
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Sonntag 19.09.2021; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching: Marie-Sophie Pollak, Sopran & Johannes Ötzbrugger, Laute
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Marie-Sophie Pollak, Sopran & Johannes Ötzbrugger, Laute

Werke von Claudio Monteverdi, Jose? Mari?n, Hieronymus Kapsberger, u.a.


Die Sopranistin Marie-Sophie Pollak und der Lautenist Johannes Ötzbrugger interpretieren Arien und Lamentationen. Die zwischen 16. und 18. Jahrhundert entstandenen Werke berühmter Komponisten wie Claudio Monteverdi, handeln meist von einer unglücklichen Liebe. Die Sopranistin Marie-Sophie Pollak für ELEVEN-eleven zu gewinnen war ein echtes Glück. Die sympathische und talentierte Sängerin steuert auf eine große Karriere zu und es ist uns eine Freude sie bei uns im KOM begrüßen zu dürfen. Zusammen mit dem Lautenisten Johannes Ötzbrugger freuen wir uns zwei jungen Talenten lauschen zu dürfen, die sich aber längst in der vordersten Riege Ihrer Zunft einen Namen gemacht haben. Doch nicht nur deshalb wird es ein tolles Erlebnis die beiden bei uns im KOM so nah und live erleben zu dürfen. Uns erwartet ein Programm voller Hingabe, Leidenschaft und voll Ausdruck der großen Gefühle und meist geht es wie so oft um die unglückliche und manchmal auch glückliche Liebe.

Die Sopranistin Marie-Sophie Pollak studierte bei Prof. Gabriele Fuchs an der HMT München. 2011 debütierte sie als Vespetta in Telemanns „Pimpinone“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
Inzwischen konzertiert Marie-Sophie Pollak regelmäßig mit namhaften Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Freiburger Barockorchester, Philharmonisches Orchester Hamburg, Les Violons du Roy, Concerto München und der Camerata Salzburg.
Ihrem Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg in Haydns „Die Jahreszeiten”, folgten mehrere Konzerte mit Kent Nagano u.a. Konzerte in Montréal im Dezember 2019. Zukünftige Projekte der aktuellen Spielzeit umfassen u.a. Mozarts Requiem mit dem Collegium 1704 unter Václav Luks im französischen Tours, Händels Laudate pueri mit dem Freiburger Barockorchester im Hamburger Michel sowie eine Wiederaufnahme von John Neumeiers choreographierter Version von Bachs Weihnachtsoratorium an der Hamburgischen Staatsoper.

Der österreichische Lautenist Johannes Ötzbrugger begann in früher Kindheit mit dem Gitarrenspiel. Schon als Jugendlicher lernte er die Laute kennen - eine Begegnung, die ihm den Zugang zu einer noch intimeren Klangsphäre eröffnete. Nach seinem Schulabschluss studierte er Musikwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universita?t in Innsbruck. Von 2009 bis 2016 studierte er historische Lauteninstrumente bei Rolf Lislevand an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Als Solist und mit seinem Ensemble 392 veröffentlicht er regelmäßig CD-Aufnahmen bei dem Label fra bernardo. Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu Projekten mit renommierten Ensembles und Solisten wie, Armonico Tributo Austria, Concerto Stella Matutina, La Folia Barockorchester, il Gusto Barocco, Les Cornets Noirs, Wiener Sängerknaben, Freiburger Barockorchester, Lorenz Duftschmid, Anton Steck, Marcello Gatti, Jan van Elsacker, Simone Kermes und Valer Sabadus ... bei den Bregenzer Festspielen, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Händel-Festspielen Halle, den Resonanzen Wien, im L'Auditori Barcelona, der Philharmonie Berlin, sowie dem Cha?teau de Versailles.

Programm

- Claudio Monteverdi (1567 - 1643)         Si dolce e? il tormento                                                                                                                                                                       Ohime? ch'io cado
- Sigismondo d‘India (c.1582 - 1629)     Piangono al pianger mio
- Claudio Monteverdi (1567 - 1643)         Quel sguardo sdegnosetto
- Hieronymus Kapsberger (1580-1651)     Passacaglia                                                                                                   Ite sospiri miei
- Jose? Mari?n (c.1619–1699)             No piense menguilla ya                                                                    Sepan todos que muero                                                       Ojos pues me desden?ais
- Giulio Caccini (1551-1618)             No piense menguilla ya                                                          Sepan todos que muero                                                    Ojos pues me desden?ais
- Robert de Vise?e (c.1660-1732)         Pre?lude                                                                Chaconne
- Chanson (Anonym)                 Une jeunne fillete

KOM-Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach
Hauptstraße 68
82140 Olching
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Sonntag 19.09.2021; Uhrzeit: 17:30 Uhr
Landsberg: Anja Lechner & Pablo Márquez
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Anja Lechner & Pablo Márquez
Die Nacht
Werke von Franz Schubert, bearbeitet für Cello und Gitarre

Seit vielen Jahren spielen die deutsche Cellistin Anja Lechner und der argentinische Gitarrist Pablo Márquez zusammen, mit ungewöhnlichen Konzertprogrammen und neuem Repertoire für Violoncello und Gitarre. Die gemeinsame Liebe zu dem Genre Lied und zur Musik von Franz Schubert wies den Weg zum vorliegenden Programm. 2003, beim ersten Treffen im Rahmen eines Festivals in L’Abbaye de Royaumont nahe Paris, kam es zu einer inspirierenden Zusammenarbeit, bei der die beiden Musiker viele musikalische Gemeinsamkeiten entdeckten. Ihre individuelle Vielseitigkeit, ihre musikalische Vorliebe zu der Musik verschiedener Kulturen verbindet sie ebenso wie die Neugier auf neue Klänge. Mit eigenen Transkriptionen sowie Uraufführungen sind sie dabei das Repertoire für Cello und Gitarre immer mehr zu erweitern.

Was Anja Lechners Spiel auszeichnet, ist neben technischer Perfektion und musikalischer Tiefe seine Vielseitigkeit. Ungeachtet ihrer klassischen Ausbildung verfu?gt die Cellistin u?ber außergewo?hnliche Fa?higkeiten zur Improvisation. Fru?h hat Anja Lechner dieses Talent zum freien Spiel entdeckt, ihr Repertoire umfasst la?ngst nicht mehr nur klassische Kammermusik. Die Neugierde der Cellistin, dem Fremden, Unsagbaren in der Musik nachzuspu?ren, macht sie zur Forscherin im Grenzbereich von notierter und improvisierter Musik, la?sst sie die unterschiedlichsten Kulturen und Regionen der Welt musikalisch erkunden. Eine Vielzahl verschiedener Kooperationen und Projekte spiegelt Anja Lechners Talent zu einfu?hlsamer Interpretation und Improvisation in unterschiedlichen Klangwelten wieder, ihr eigener, unverwechselbarer, warmer, klarer Ton bleibt dabei stets spu?rbar.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381,
86899 Landsberg am Lech
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Donnerstag 23.09.2021; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Die Wellküren
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Die Wellküren
Des werd scho wieder

Die Wellküren haben uns Bayern schon durch viele Krisen geholfen. In ihrer 35-jährigen Amtszeit haben sie unter den fürchter- lichsten Bedingungen (Strauß, Streibl, Stoiber, Beckstein und Söder!) ihren Kampf für Freiheit, Gleichheit und Schwesterlichkeit geführt. Selbst der Lockdown 2020 konnte ihnen keinen Maulkorb verpassen. Wem also, wenn nicht ihnen, können wir unsere COVID-vernarbten Seelen und Lachmuskeln anvertrauen? Wem sonst sollten wir glauben, wenn nicht Bayerns dienstältester Girl-Group, die uns verspricht: „Des werd scho wieder!“

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
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Donnerstag 23.09.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Bad Tölz: Ringsgwandl
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Ringsgwandl

Wuide unterwegs

Noch einmal der heftige Radau. Sex & Drugs & RocknRoll & Funk & Punk & Maiandacht. Besuch bei den aufgezwickten Gesängen der frühen Jahre. Keine Oldie-Andacht, ein Hochamt für aufgekratzte Geister im musikalischen Irrenhaus. Ein reifer Herr, geleitet von ungestümen jüngeren, und die alten Granaten werden endlich so gespielt, wie sie es vor 20, 30 Jahren schon verdient hätten.

Zum Programm:

Radlmare – Der Wind schreit Scheisse, denn in der Disco, Jedermann does the Heavy Metal Landler; aber Mir bleibn beim Sekt, Schöne Frau, darum, Kasperl oder Genie: Hühnerarsch, sei wachsam, und Reiß die Hüttn weg, Garten-Nazi, denn I wui net Skifahrn, aber i muaß! Es ist das Zeitalter der Toagbatzen, Ma hot’s ja Kemma sehng, darum geht Das nachtaktive Tier zum Bäcker Meier, die wesentlichen Dinge passieren nämlich noch immer Analog. Also, Schmeiß den Typen naus, das ist das Grausam schöne Lied von der Liebe, und – Mehr oder weniger Glanz-, so Wia de Johr vorbeigehn, Disco Queen, darfst du Nix mitnehma, also, Gut Nacht, die Damen.

Aufgeführt von einer tanz- und spielfrohen Truppe mit vollem Rockgeschirr.

Kurhaus Bad Tölz
Ludwigstraße 25,
83646 Bad Tölz
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Samstag 25.09.2021; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Iffeldorf: Anna Gourari
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Anna Gourari

KLAVIERABEND

    Robert Schumann (1810 - 1856): Kreisleriana op. 16
    Sofia Gubaidulina (*1931): Ciaccona (1962)
    Frédéric Chopin (1810 - 1849): Mazurken op.30, Scherzo Nr. 2 b-moll op.31

Ihr Spiel ist „technisch brillant“, geradezu „perfekt die Mischung aus feuriger Attacke und poetischem Zauber“ – so das Fachmagazin Fono Forum. Das amerikanische Fachmagazin „Fanfare“ schreibt: „In der Person von Anna Gourari lebt die große russische Klavierschule fort“.
Schon früh wurde Anna Gourari mit ersten Preisen und Auszeichnungen bedacht. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie, als sie  u.a. von Martha Argerich zur Siegerin des 1. Internationalen Clara-Schumann-Klavierconcours in Düsseldorf gekürt wurde. Die Juroren rühmten ihr „fast mystisches Klavierspiel“. Presse und Publikum überschlugen sich mit Superlativen.
Seither erspielte sich Anna Gourari als Solistin und Kammermusikerin einen ausgezeichneten Ruf in den bedeutendsten Musikzentren weltweit, und seit vielen Jahren ist sie auch den Iffeldorfer Meisterkonzerten eng verbunden.

Gemeindezentrum Iffeldorf,
Hofmark 9
82393 Iffeldorf
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Donnerstag 30.09.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: B. B. & The Blues Shacks
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Foto by Felix Engel - www.diefotofabrik.de

B. B. & The Blues Shacks
BluesFirst


Sie lieben Musik und schaffen es, ihre Zuhörer im besten Sinne zu unterhalten. Mit einer Mischung aus Soul und Rhythm & Blues rocken die fünf Hildesheimer alles – von Clubs bis zu Festivals. Seit über 30 Jahren sind sie weltweit unterwegs. Das Ergebnis: rund 4000 Konzerte und zahlreiche Preise vom „German Blues Award“ bis zur Auszeichnung als Europas beste Bluesband durch französische Musikredakteure. Besonders live gelten sie als Erlebnis. Deshalb konnten B.B. & The Blues Shacks ihren Ruf als Top-Band inzwischen auch in Übersee durchsetzen. Sie spielten in Dubai, auf dem Doheny-Festival in Los Angeles und beim Byron-Bay-Festival in Australien mit Künstlern wie Bob Dylan, B.B. King und Elvis Costello vor Zehntausenden. Mit großem Erfolg! Frontmann Michael Arlt (Vocal und Harp) gehört längst zur ersten Liga europäischer Blues- und Soulsänger. Sein Bruder Andreas Arlt, bekannt für seine kraftvolle und doch elegante Spielweise, wird inzwischen als „Weltklasse-Gitarrist“ gehandelt. Fabian Fritz setzt an Klavier und Orgel gekonnt seine Akzente. Henning Hauerken (Kontrabass und E-Bass) und Schlagzeuger Andre Werkmeister liefern den Drive und Groove, den man noch vom Konzert mit nach Hause nimmt.

Mit ihrer Mischung aus Soul und Rhythm & Blues rocken B. B. & The Blues Shacks alles – von Clubs bis zu Festivals. Seit 25 Jahren sind die fünf Hildesheimer weltweit unterwegs. Das Ergebnis: rund 4.000 Konzerte und zahlreiche Preise, vom „German Blues Award“ bis zur Auszeichnung als Europas beste Bluesband. Frontmann Michael Arlt (Gesang, Blues Harp) gehört längst zur ersten Liga europäischer Blues- und Soulsänger. Sein Bruder Andreas Arlt, bekannt für seine kraftvolle und doch elegante Spielweise, wird inzwischen als „Weltklasse-Gitarrist“ gehandelt. Fabian Fritz setzt an Klavier und Orgel gekonnt seine Akzente. Henning Hauerken (Kontrabass und E-Bass) und Schlagzeuger Andre Werkmeister liefern den Drive und Groove, den man vom Konzert mit nach Hause nimmt.

„Diese Band unterstreicht einmal mehr, dass sie Europas absolut beste Bluesband ist.“ (Jefferson Magazin)

„Wow! Diese Band beeindruckt immer wieder.“ (Blues & Rhythm)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld .
Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
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Start: Freitag 01.10.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: Samstag 02.10.2021
Landsberg: Stoppok & Artgenossen
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Stoppok

Stoppok & Artgenossen
diesmal mit Alin Coen, Ami Warning & Joel Havea Trio


Unter dem Motto „Hör global – Tanz lokal“, organisiert Stoppok seit einigen Jahren Konzerte, bei denen die unterschiedlichsten Musiker aus den verschiedensten Ländern zusammentreffen um einen jeweils einzigartigen Abend auf der Bühne zu erleben. Garantiert nicht wiederholbar oder gar kopierbar. Dabei schwankte bisher die Anzahl der teilnehmenden Musiker, zwischen 5 bis 50 Frauen und Männern, die sich die Klinke, bzw. das Instrument in die Hand gaben. Ein Effekt war und ist aber immer gleich: Es sind wundervolle, Energie geladene und hoch emotionale Abende, bei denen am Ende alle Musiker zusammen auf der Bühne stehen und keiner aufhören möchte zu spielen.

Hier ein kleiner Auszug an Musikern, die in den letzten Jahren dabei waren:
Klaus Voormann, Chris Farlowe, Rafael Cortés, Niels Frevert, Lydie Auvray, You and I, Adjiri Odametey, Hiss, 17 Hippies, Astrid North, Julian Dawson, Beverly Jo Scott, Schäl Sick Brass Band, Inga Rumpf,  Herwig Mitteregger, The Transsylvanians, Ron Spielman, Christina Lux, Danny Dziuk, Katja Werker, Hannes Ringlstetter, Uta Köbernick, Simon & Jan, Arthur Brown, Martin Gallop, Azhar Kamal ...


Nach der Zwangspause 2020 freuen wir uns wieder auf Stoppok & Artgenossen. Bereits zum 12. Mal lädt Stefan Stoppok befreundete Künstler nach Landsberg ein, um dort einen gemeinsamen Abend zu bestreiten, der neben Folk, Blues und Weltmusik immer auch viel intelligenten Witz sowie berührende Momente verspricht.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381,
86899 Landsberg am Lech
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Mittwoch 06.10.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
München Literaturhaus: »EINE ART FAMILIE« LESUNG MIT JO LENDLE
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»EINE ART FAMILIE«
LESUNG MIT JO LENDLE
Moderation: Knut Cordsen (BR)

Man kann sich weder die Familie aussuchen, in die man hineingeboren wird, noch die Zeiten, in die man gerät: davon erzählt Jo Lendle in seinem neuen Roman (Penguin). Es ist die Geschichte einer Familie – seiner Familie! – angefangen vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus bis in die Bundesrepublik der Nachkriegszeit. Im Zentrum stehen zwei Brüder: der eine tritt früh in die nationalsozialistische Partei ein, der andere wird Professor für Pharmakologie, erforscht erst den Schlaf und wie man ihn herbeiführen kann, später das Giftgas – gequält von den eigenen hehren Idealen und den Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg. Ein Jahrhundert deutscher Geschichte und ein außergewöhnliches Familienporträt.

Literaturhaus München
Salvatorplatz 1,
80333 München
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Freitag 08.10.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ebersberg: Sheila Jordan
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Sheila Jordan

Festivaleröffnung: “A Portrait of Sheila 2021” feat. Vocal Legend Sheila Jordan

Vor gut sechzig Jahren brachte das berühmte New Yorker Plattenlabel BLUE NOTE sein erstes Jazzvokal-Album heraus. Solistin war die damals kometenhaft aufstrebende Sängerin Sheila Jordan, die sich in der Folge durch weitere Plattenaufnahmen und durch Live-Auftritte in den angesagtesten Clubs einen Namen als „New York’s First Lady of Bebop“ machte. Noch heute, im Alter von mehr als neunzig Jahren, kann Sheila Jordan ihr Publikum mit beseeltem Swing und Groove mitreißen.

Zusammen mit vier weiteren, wesentlich jüngeren Vollblut-Jazzmusikerinnen präsentiert Sheila Jordan im Rahmen ihrer gegenwärtigen Tour das gemeinsame Programm „Portrait of Sheila 2021“, das schließlich in einem Album dokumentiert werden soll. Das Publikum des Jazzfestivals kann diese Performance live erleben.

Line-Up:
Sheila Jordan – vocals
Sabine Kühlich – vocals & sax
Anne Czichowsky – vocals
Laia Genc – piano & vocals
Lindy Huppertsberg – bass & vocals

Alter Speicher Ebersberg
Im Klosterbauhof 4,
85560 Ebersberg
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Dienstag 12.10.2021; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München: DANIEL KARLSSON TRIO
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Photo by Göran Petersso

DANIEL KARLSSON TRIO

Der schwedische Pianist Daniel Karlsson, Jahrgang 1973, gilt als einer der spannendsten europäischen Jazzmusiker. In vielerlei Hinsicht erinnert er an das legendäre Trio e.s.t., nicht zuletzt durch sein Album ‘Fusion for Fish’, für das seine Band als ‘Swedish Radio Jazz Group of the Year 2014’ ausgezeichnet wurde und die ‘Golden Disc 2015’ des schwedischen Jazz-Magazins OJ sowie den schwedischen Jazz Grammy 2015 gewann.

Eine gewisse Wesensverwandtschaft zur Musik von e.s.t., der Band des legendären Pianisten Esbjörn Svensson, lässt sich nicht verleugnen, wenn das Daniel Karlsson Trio aufspielt. Der schwedische Keyboarder und seine Mannen musizieren nämlich mit vergleichbarer Energie, einer dem Vorbild nahen Ästhetik und mit einer ganz ähnlichen stilistischen Offenheit. Jazz, Soul, Pop, Klassik, elektronische Klänge und nordisches Naturell kommen zusammen, wenn Daniel Karlsson und seine Mitstreiter ins Studio oder auf die Bühne gehen. Mehrfach wurden sie für ihre homogene Mixtur, ihren stimmigen Sound mit Preisen ausgezeichnet. Der 48jährige Daniel Karlsson, der auf einer Insel in den Stockholmer Schärengärten lebt, ist ein gesuchter Tastenmann: Till Brönner, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy, Rigmor Gustafsson, Ernie Watts oder Peter Erskine vertrauten schon auf seinen musikalischen Instinkt. Karlsson ist zudem Gründungsmitglied der Kultband ‘Oddjob’ und Keyboarder der Magnus Öström Band.

Jazzclub Unterfahrt
Einsteinstraße 42,
81675 München
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Samstag 16.10.2021; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Iffeldorf: Reinhold Quartett Leipzig
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©?Fotostudio Jenny L. Stadthaus

Reinhold Quartett Leipzig

Dietrich Reinhold, Violine
Tobias Haupt, Violine
Norbert Tunze, Viola
Dorothée Erbiner, Violoncello
Volker Hemken, Bassklarinette

STREICHQUARTETT UND BASSKLARINETTE

    Ralph Vaughan Williams (1872 - 1958): Six Studies in English Folksongs
    York Bowen (1884 - 1961): Phantasy Quintet op. 93 für Bassklarinette und Streichquartett
    Antonín Dvorák (1841 - 1904): Streichquartett G-Dur op. 106

Das Reinhold Quartett, bestehend aus Musikern des Gewandhausorchesters Leipzig, gründete sich 1996 mit dem Wunsch, gemeinsam zu musizieren und eigene musikalische Wege zu beschreiten.

Wichtige Anregungen bekamen sie durch Professor Karl Suske und Professor Thomas Brandis. Seither gab das Ensemble mehr als 250 Quartettabende im In- und Ausland, welche bei Publikum und Kritik gleichermaßen Anklang fanden.

Besondere Höhepunkte waren und sind die Konzerte im Leipziger Gewandhaus und in der Semperoper Dresden. Ein Janá?ek-Zyklus in Prag und ein Quartettabend im Edvard-Grieg-Haus in Bergen sind ebenso zu nennen wie die Auftritte bei den Festivals im Rheingau und in Bad Hersfeld. In der Spielzeit 2000/2001 spielte das Ensemble 12 Vorstellungen eines Ballettabends an der Leipziger Oper.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) arbeitet seit 1999 regelmäßig mit dem Reinhold-Quartett sowohl bei Live-Produktionen als auch im Studio zusammen. So entstanden Streichquartettaufnahmen u.?a. von Brahms, Dvo?ák, Bruckner, Haydn und Webern, aber auch Ersteinspielungen mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Arnold Mendelssohn und Luciano Chailly. Einen wichtigen Baustein des Ensemble-Repertoires bildet das Musizieren in erweiterter Besetzung. Hierbei sind u.?a. Peter Schurrock sowie die Professoren Wolfgang Manz, Jürnjakob Timm, Peter Bruns und Felix Schwartz die Quintettpartner.

Gemeindezentrum Iffeldorf,
Hofmark 9
82393 Iffeldorf
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Mittwoch 20.10.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Theater an der Ruhr:
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Foto: Franziska Götzen

Theater an der Ruhr: "antigone. ein requiem" von Thomas Köck

Wenige Figuren der Antike rufen heute noch so viel Empathie und Fassungslosigkeit zugleich hervor wie Antigone. Im Kampf gegen König Kreon überschreitet sie – um ihrer Moral gerecht zu werden – kompromisslos das Gesetz. Der 2018 und 2019 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnete Autor Thomas Köck hat diesen Mythos einer Revision unterzogen. Dabei nimmt er die Frage nach den Lücken unserer sozialen Wahrnehmung in den Blick, wenn wir handeln, als gäbe es keine Alternativen.

Gärend liegen an Europas Stränden Leichen. Angeschwemmt, eine nach der anderen. Der Überschuss postnationaler Planspiele, die Summe unserer Berechnungen. Zu wem gehören diese Toten? Antigone will sie nach Menschenbrauch bestatten. Kreon nicht. Das Fundament seiner Vorstellung von Demokratie wähnt er bedroht. Ein alter Konflikt, der Gesellschaften verändern kann, entfacht: Rechtsordnung des Staates versus subjektives Rechtsempfinden. In der nahen Zukunft unserer westlichen Demokratien, in der sich Staatsgewalt und Medienmacht in Personalunion vereinen, kommt es zum Show-down.

Thomas Köck, der 2018 und 2019 den Mülheimer Dramatikerpreis gewann, veröffentlichte im Herbst 2019 „antigone. ein requiem“, eine mit feinem Gespür für das Komische geschriebene Rekomposition des Antigone Mythos.

Eine Idee nahm ihren Anfang in der Vorbereitung zur Inszenierung  des  Stücks und veranlasste ein Team, sich auf eine Abenteuerreise zu begeben. Ausgangsort war das Theater an der Ruhr in Mülheim an der Ruhr und die Reise ging nach Potosi, im heutigen Bolivien, 4800 Meter über dem Meeresspiegel. Die Reisenden überlebten einen Lockdown und Grenzschließungen. Sie wurden Fremde auf fremdem Terrain, wurden Zeugen und Berichterstatter, wurden zu Aktivisten und Moderatoren, begaben sich in die Politik und Wissenschaften, wurden über das von Anbeginn gemeinsam Erinnerte zu Mahnenden, ehe sie wiederkehrten an ihren Ausgangsort, der Bühne, dem Schausplatz der Begegnung und des Austausches. Hier verhandeln sie von Neuem ihre Geschichte, den Mythos um Antigone. Konfrontiert sind sie dabei mit einer Welt, die alles dokumentiert bereit hält, Bilder die sie nicht mehr loswerden können. Tote, die mehr und mehr ins Zentrum rücken. Sie versuchen sich zurechtzufinden, ziehen Bilanz und erspüren Perspektiven für eine Zukunft, die ungewisser  nicht sein könnte. Ein Ereignis, in dem der Ritus  im festlichen Gewand den Neuanfang sucht. SIMONE THOMA

Regie  SIMONE THOMA
Dramaturgie  MARKUS SASCHA SCHLAPPIG
Kostüme ELISABETH STRAUSS
Bühne ADRIANA KOCIJAN
Video PETER WEIDEL
Musikalische Leitung MATTHIAS FLAKE
Lichtdesign JOCHEN JAHNCKE
Ton FRANZ DUMCIUS
Requsite THOMAS HOPPENSACK

Mit  DAGMAR GEPPERT, GABRIELLA WEBER, FABIO MENÉNDEZ, ALBERT BORK, MARIA NEUMANN, PETRA VON DER BEEK, ROBERTO CIULLI, MATTHIAS FLAKE

Bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
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Donnerstag 21.10.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Pullach: DAVID HELBOCK TRIO
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© Gregor Hohenberg

DAVID  HELBOCK TRIO

Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker. Für dieses Projekt hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und immer deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von Watermelon Man (Herbie  Hancock) oder Bolivia (Cedar  Walton), aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie My Song (Keith Jarrett) und viele andere.
Über die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt, und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt, ob wie in der Vergangenheit österreichische Volksmusik oder auch viele Eigenkompositionen und jetzt eben diese „Pianoplayer ?s Hits“. Die Band klingt immer wie Random/Control - eine Achterbahnfahrt der Gefühle - Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge oder wie Roland Spiegel vom  Bayerischen Rundfunk schon vor vielen Jahren treffend formulierte: „Ich halte diesen Musiker mit dem Strickkäppi für einen der besonders aufregenden des jungen Jazz aus Europa. Wenn David Helbock spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik – sondern eine, die den Kopf und den Körper mitreißt.“
David Helbock (Piano, Inside Piano, Electronics, Percussion)
Johannes  Bär  ( Trumpet,  Flügelhorn,  Bassflügelhorn,  Tuba,  Sousaphone, Alphorn, Beatbox, Didgeridoo, Electronics, Percussion)
Andreas  Broger  (Sopransax,  Tenorsax,  Clarinet,  Bassclarinet,  Flute, Recorder, Flügelhorn, Percussion)

Bürgerhaus der Gemeinde Pullach i. Isartal
Heilmannstraße 2,
82049 Pullach im Isartal
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Samstag 23.10.2021; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Schloss Nymphenburg:
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"Doktor Faustus" zwischen Beethoven und Schönberg
Ein szenisches Konzert

- Improvisation
- Arnold Schönberg aus der Suite op. 25: Präludium
- Ludwig van Beethoven Sonate op. 111 c-Moll:
  1. maestoso, Allegro con brio ed appassionato
  2. Arietta, Adagio molto semplice e cantabile
- Arnold Schönberg aus der Suite op. 25: Gigue
  Intermezzo I
  Musette
  Intermezzo
  Gavotte

Regie, Text und Sprecher: Hans-Joachim Mattke
Klavier und Sprecher: Wenzel Gummer


1943 schreibt Thomas Mann an seinen Sohn Klaus: „Ich möchte gern wieder etwas schreiben und verfolge einen sehr alten Plan (...): Eine Künstler - (Musiker) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus der (syphilitischen) Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf, kurzum das Thema der schlimmen Inspiration und Genialisierung, die mit dem vom Teufel geholt Werden, d. h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal Deutschlands. Das Ganze (...) spielt in Deutschland von gestern und heute.“

Kein Roman der Weltliteratur zeigt das komplexe Gefüge einer ganzen Epoche von den 80er Jahren des 19. Jhdts. bis zum Ende des 2. Weltkrieges differenzierter als Thomas Mann am Beispiel des Künstlers Adrian Leverkühn und dessen Leben und dem Lebens- und Todeslauf der Deutschen in seinem „Doktor Faustus“. Die im Roman besprochene Klavier-Sonate Opus 111 von Ludwig van Beethoven ist die legendäre Musik, die von Wendell Kretschmar (alias Adorno) in Anwesenheit des noch jungen Adrian Leverkühn vorgetragen und erläutert wird und tiefen Eindruck auf den werdenden Künstler macht. Beethoven sprengt mit und in ihr alle Form und Dimension des bisherigen Komponierens. Wie Faust schließt Adrian am Tor zu seinem eigenen Künstlertum das Bündnis mit dem Teufel und erschafft Geniales, erfindet die Zwölftonmusik (bei uns die Klavierstücke von Arnold Schönberg Opus 25). Als Gegenleistung an den Teufel darf er nicht mehr lieben. Er endet, gewissermaßen parallel zu Deutschlands Untergang, wie der Faust des Faustbuches aus dem 16. Jahrhundert – in den Fängen des
Teufels.
Der Pianist Wenzel Gummer wird Beethovens Sonate Opus 111 sowie Schönbergs Klavierstück Opus 25 spielen. Durch ein szenisches Gespräch
zwischen Hans-Joachim Mattke und dem Pianisten, beide in verschiedenen Rollen, wird in den Zusammenhang des Romans und seine ästhetisch-politische Dimension eingeführt.

Hans-Joachim Mattke
studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Tübingen. Es folgte ein zusätzliches Studium der Theaterwissenschaften und Regie in Wien. Viele Jahre lehrte er an Lehrerseminaren in Deutschland und USA und gab Unterricht an der Oberstufe in Stuttgart in Literatur, Kunstgeschichte, Drama und Theater sowie über 20 Jahre hinweg Literatur- und Kunstgeschichtskurse an Summer Colleges in USA. Hans-Joachim Mattke ist Autor des Stücks: „John Cage und Mark Rothko – Warum haben Leute mehr Angst vor neuen Ideen und nicht vor alten?“ (Uraufführung am 24. 11. 2012 im Theaterhaus in Stuttgart).
Er realisierte viele Theaterstücke mit Jugendlichen und ein Theater mit Jugendlichen, Musikern und Schauspielern, Profis und Amateuren: Igor Strawinskys „Die Geschichte des Soldaten“ in Stuttgart und Salzburg. Am Chateau d’Orion hat er einwöchige Seminare über Homers „Odyssee“ und James Joyces „Ulysses“ und über Thomas Manns „Doktor Faustus“ gehalten und im August 2021 ein Seminar über das Thema «Das Böse bei Shakespeare und Hannah Arendt» im ‚Château d’Orion‘ geleitet. Für das Jahr 2022 ist am selben Ort eine Denkwoche mit dem Titel „Der Maschinenmensch“ geplant.

Wenzel Gummer
ist ein international vielseitig tätiger Pianist, dessen Konzertreisen ihn als Solist, als Kammermusiker im Talistrio und als Klavierduopartner von
Daniel Winkler u.a. von Frankreich, Italien und Schweden bis nach Japan führen. Prägend für seinen musikalischen Werdegang waren Unterricht
bei den Professoren Bernd Glemser, Marisa Somma, Fedele Antonicelli und Klaus Schilde (solistisch), sowie bei Tatevik Mokatian und dem
Henschelquartett (kammermusikalisch). Seine Studien in Würzburg und Saarbrücken beschloss er 2018 mit zwei Konzertexamina als Solist (mit
Auszeichnung) und Kammermusiker. Wenzel Gummer ist Träger diverser Stipendien, u.a. des Richard-Wagner-Verbandes und des Landesgraduiertenstipendiums des Saarlandes, und gewann mehrere internationale Wettbewerbe in Italien und Deutschland. Es entstanden Aufnahmen für
den SR mit Werken von Franz Liszt, Johannes Brahms und Dmitri Shostakovich.

Schloss Nymphenburg
Schloß Nymphenburg 1,
80638 München
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Donnerstag 28.10.2021; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Helene Blum & Harald Haugard
Bilder
Helene Blum & Harald Haugard
Jazz Around The World

Ein Strom aus nordischem Folk, Poesie, Tradition und Moderne
Helene Blum & Harald Haugaard gehören zu Dänemarks besten und meistbeschäftigten Tonkünstlern mit mehr als 500 Auftritten in den vergangenen fünf Jahren. Nach fünf und drei Alben im eigenen Namen starten Blum & Haugaard hiermit ihre erste gemeinsame Produktion, auf die ihr Publikum lange gewartet hat. Ein Strom von Musik, Poesie und Leben fließt durch "Strømmen", so der Titel des neuen Albums. Ein Strom, in dem das einzelne Wort, der Ton und das Individuum Teil von etwas Größerem sind, eines sprudelnden Stroms, der seit Jahrhunderten durch Musik, Traditionen und Menschen fließt. Tief beseelt vom Sound des traditionellen wie modernen nordischen Folk, flirtet Helene Blum auch mit dem Pop, öffnet sich dem Jazz, lässt sich von der Singer/Songwriter-Kunst beflügeln. Aus dem Überlieferten entwickelt sie ihre eigene künstlerische Vision - ein absolut zeitgemäßer, wahrhaftiger Sound. Vollendet und komplettiert werden Helene Blums Songs auf Album und Tour durch das Geigenspiel Harald Haugaards, der seit 15 Jahren zu Dänemarks besten Musikern zählt. Sein virtuoses Spiel verbindet Leichtigkeit mit einem farbsatten Klangreichtum. Zur Band gehören die Cellistin Kirstine Elise Pedersen, der Gitarrist Mikkel Grue und der Schlagzeuger Sune Rahbek. Zusammen formen sie alle Aspekte und die ganze Dynamik von Blum und Haugaards Repertoire. Besetzung: Helene Blum: Gesang und Violine Harald Haugaard: Violine Kirstine Elise Pedersen: Cello Mikkel Grue: Gitarre Sune Rahbek: Schlagzeug.

Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
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Freitag 29.10.2021; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Martin Sasse Trio
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Foto: Christoph Felder

Martin Sasse Trio 
TrioClassics

Das Trio um Martin Sasse, längst einer der führenden Jazzpianisten Europas, besteht in wechselnden Formationen seit über 25 Jahren. Schon das erste Album, „Here We Come“ (2000), erhielt international beste Kritiken. In der aktuellen Besetzung spielt das Martin Sasse Trio seit 15 Jahren zusammen – es gehört zu den swingendsten Pianotrios im aktuellen Mainstream-Jazz. Immer wieder arbeiteten die drei Musiker auch mit internationalen Jazzgrößen wie Charlie Mariano oder Vincent Herring.

"Wunderkind of Europe" – Allaboutjazz.com
"Top-Pianist der deutschen Jazzszene"  – Jazzpodium
"Martin Sasse has Oscar Peterson’s sense of swing" – Cadenza
"Pianist Martin Sasse begeistert mit leidenschaftlichen und markanten Einlagen" – Kölner Stadtanzeiger

Martin Sasse, Piano / Henning Gailing, Bass / Joost van Schalk, Schlagzeug

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
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Sonntag 31.10.2021; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Seefeld: Markus Stockhausen Group
Bilder
Foto: Jörg Heieck

Markus Stockhausen Group
"Tales"

Markus Stockhausen (Trompete)
Jeroen van Vliet (Klavier)
Jörg Brinkmann (Cello)
Christian Thomé (Schlagzeug)

Vier improvisierende Musiker – sie gehören zu den Besten ihres Fachs. Markus Stockhausen präsentiert in diesem aussergewöhnlichen Konzert eine neue Besetzung mit dem Pianisten Jeroen van Vliet. Spielfreude und meisterliches Können – farbenreiche Kompositionen, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, den Instrumenten werden ungeahnte Klänge entlockt. Alle Musiker sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur, immer auf der Suche nach dem ‚magischen Augenblick‘ auf der Bühne. Durch ihr intuitives Zusammenspiel bringen sie mit musikalischem Feingefühl innere Welten zum Klingen. Sie werfen sich die Themen wie Bälle zu, mitunter komplexe, virtuose Ton- oder Akkordfolgen, lebhaft und jazzig, dann wieder harmonisch-melodiös, ruhig und innerlich. Ein fesselndes musikalisches Erlebnis.

Markus Stockhausen stellt an diesem Abend mit seinem Quartett das im Sommer 2021 veröffentlichte Album "Tales" vor.

Schloss Seefeld
Schloßhof 9,
82229 Seefeld
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Samstag 27.11.2021; Uhrzeit: 19:30 Uhr
München Künstlerheus:
Bilder
"Doktor Faustus" zwischen Beethoven und Schönberg
Ein szenisches Konzert

- Improvisation
- Arnold Schönberg aus der Suite op. 25: Präludium
- Ludwig van Beethoven Sonate op. 111 c-Moll:
  1. maestoso, Allegro con brio ed appassionato
  2. Arietta, Adagio molto semplice e cantabile
- Arnold Schönberg aus der Suite op. 25: Gigue
  Intermezzo I
  Musette
  Intermezzo
  Gavotte

Regie, Text und Sprecher: Hans-Joachim Mattke
Klavier und Sprecher: Wenzel Gummer


1943 schreibt Thomas Mann an seinen Sohn Klaus: „Ich möchte gern wieder etwas schreiben und verfolge einen sehr alten Plan (...): Eine Künstler - (Musiker) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus der (syphilitischen) Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf, kurzum das Thema der schlimmen Inspiration und Genialisierung, die mit dem vom Teufel geholt Werden, d. h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal Deutschlands. Das Ganze (...) spielt in Deutschland von gestern und heute.“

Kein Roman der Weltliteratur zeigt das komplexe Gefüge einer ganzen Epoche von den 80er Jahren des 19. Jhdts. bis zum Ende des 2. Weltkrieges differenzierter als Thomas Mann am Beispiel des Künstlers Adrian Leverkühn und dessen Leben und dem Lebens- und Todeslauf der Deutschen in seinem „Doktor Faustus“. Die im Roman besprochene Klavier-Sonate Opus 111 von Ludwig van Beethoven ist die legendäre Musik, die von Wendell Kretschmar (alias Adorno) in Anwesenheit des noch jungen Adrian Leverkühn vorgetragen und erläutert wird und tiefen Eindruck auf den werdenden Künstler macht. Beethoven sprengt mit und in ihr alle Form und Dimension des bisherigen Komponierens. Wie Faust schließt Adrian am Tor zu seinem eigenen Künstlertum das Bündnis mit dem Teufel und erschafft Geniales, erfindet die Zwölftonmusik (bei uns die Klavierstücke von Arnold Schönberg Opus 25). Als Gegenleistung an den Teufel darf er nicht mehr lieben. Er endet, gewissermaßen parallel zu Deutschlands Untergang, wie der Faust des Faustbuches aus dem 16. Jahrhundert – in den Fängen des
Teufels.
Der Pianist Wenzel Gummer wird Beethovens Sonate Opus 111 sowie Schönbergs Klavierstück Opus 25 spielen. Durch ein szenisches Gespräch
zwischen Hans-Joachim Mattke und dem Pianisten, beide in verschiedenen Rollen, wird in den Zusammenhang des Romans und seine ästhetisch-politische Dimension eingeführt.

Hans-Joachim Mattke
studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Tübingen. Es folgte ein zusätzliches Studium der Theaterwissenschaften und Regie in Wien. Viele Jahre lehrte er an Lehrerseminaren in Deutschland und USA und gab Unterricht an der Oberstufe in Stuttgart in Literatur, Kunstgeschichte, Drama und Theater sowie über 20 Jahre hinweg Literatur- und Kunstgeschichtskurse an Summer Colleges in USA. Hans-Joachim Mattke ist Autor des Stücks: „John Cage und Mark Rothko – Warum haben Leute mehr Angst vor neuen Ideen und nicht vor alten?“ (Uraufführung am 24. 11. 2012 im Theaterhaus in Stuttgart).
Er realisierte viele Theaterstücke mit Jugendlichen und ein Theater mit Jugendlichen, Musikern und Schauspielern, Profis und Amateuren: Igor Strawinskys „Die Geschichte des Soldaten“ in Stuttgart und Salzburg. Am Chateau d’Orion hat er einwöchige Seminare über Homers „Odyssee“ und James Joyces „Ulysses“ und über Thomas Manns „Doktor Faustus“ gehalten und im August 2021 ein Seminar über das Thema «Das Böse bei Shakespeare und Hannah Arendt» im ‚Château d’Orion‘ geleitet. Für das Jahr 2022 ist am selben Ort eine Denkwoche mit dem Titel „Der Maschinenmensch“ geplant.

Wenzel Gummer
ist ein international vielseitig tätiger Pianist, dessen Konzertreisen ihn als Solist, als Kammermusiker im Talistrio und als Klavierduopartner von
Daniel Winkler u.a. von Frankreich, Italien und Schweden bis nach Japan führen. Prägend für seinen musikalischen Werdegang waren Unterricht
bei den Professoren Bernd Glemser, Marisa Somma, Fedele Antonicelli und Klaus Schilde (solistisch), sowie bei Tatevik Mokatian und dem
Henschelquartett (kammermusikalisch). Seine Studien in Würzburg und Saarbrücken beschloss er 2018 mit zwei Konzertexamina als Solist (mit
Auszeichnung) und Kammermusiker. Wenzel Gummer ist Träger diverser Stipendien, u.a. des Richard-Wagner-Verbandes und des Landesgraduiertenstipendiums des Saarlandes, und gewann mehrere internationale Wettbewerbe in Italien und Deutschland. Es entstanden Aufnahmen für
den SR mit Werken von Franz Liszt, Johannes Brahms und Dmitri Shostakovich.

Münchner Künstlerhaus
Lenbachpl. 8,
80333 München
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