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Mittwoch 29.05.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Muffathalle: Amsterdam Klezmer Band
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Amsterdam Klezmer Band

Das Rezept der Amsterdam Klezmer Band ist einfach: Eine Dosis traditionellen Klezmer gemischt mit einer Prise Jazz, einem Schuss Balkan, etwas orientalischem Sound und einem Hauch Gypsy, et voilà! Die Band bringt ihr Publikum mit Blechbläsern, Kontrabass, Akkordeon und Schlagzeug so mit pulsierenden Grooves und subtiler Energie zum Schwitzen, lädt dann aber auch mal mit gefühlvollen Melodien zum Träumen ein. Seine Liveklasse hat sich das Septett, das einst als Straßenmusiker angefangen hat, mit mehr als 1500 Shows in Clubs, Hallen und auf Festivals hart erarbeitet.

MUFFATWERK 
Zellstraße 4,
81667 München
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Freitag 31.05.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Eivind Aarset Quartet
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© Alf Solbakken

Eivind Aarset Quartet
„Phantasmagoria“

Gemeinsam unternehmen die vier Musiker eine Reise in die vierte Dimension. Was relativ linear beginnt, baut sich immer mehr auf, erst zur Klangfläche, dann zum Soundspace und bricht schließlich in Dimensionen auf, für die herkömmliche Beschreibungen völlig unzulänglich sind. Indem sie unentwegt zwischen Science-Fiction und gefühlter Erinnerung umschalten, gelingt ihnen ein verwirrendes Spiel aus Gravitation und Fliehkraft, eine rastlose Wurmlochjagd von einem Klangquadranten zum nächsten und eine Art Malefiz mit jeglichen Erwartungen. Vor jedem Auftritt steht nur eines fest: Eivind Aarset und seine Mitmusiker aus Norwegen werden das Publikum mit in unerhörte Welten nehmen. Diese Welten im Voraus zu verorten, ist ein Ding der Unmöglichkeit.


Gitarre, Electronics Eivind Aarset
Bass Audun Erlien
Schlagzeug Erland Dahlen
Schlagzeug Wetle Holte


Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381, 
86899 Landsberg am Lech
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Dienstag 04.06.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Compagnie Maguy Marin - MAY B
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Compagnie Maguy Marin
MAY B

Choreographie: Maguy Marin

Maguy Marin ist die Grande Dame des französischen Tanztheaters. Ihr 1981 uraufgeführtes Stück MAY B ist ein Meilenstein der Tanzmoderne und begründete deren Weltruhm. Eine „Offenbarung“, jubelt die Financial Times, die unzählige Menschen in aller Welt bis heute berührt und nun auch unsere Festival-Besucher erleben dürfen.

So dringlich, rätselhaft und versteckt liebevoll wie Samuel Beckett hat sich kein anderer Dichter mit existentiellen Fragen des Menschseins beschäftigt. Maguy Marin hat dessen Universum kongenial in Tanz übersetzt: Zu Beginn stolpern staubige Menschengestalten in langen, schlabbrigen Nachtgewändern aus dem Dunkel in die Welt. Bewegt von einem rhythmischen Stöhnen und treibender Marschmusik werden sie zu einer Gruppe, die im Gleichschritt wundersame Reihen und Kreise bildet, mit ungelenken, kindlichen Gebärden die Gemeinschaft beschwört, bevor die Einzelwesen in sanften oder derben Begegnungen ihre Eigenarten entdecken. Hin und her gerissen zwischen Scham und Wollust erspüren sie ihr Geschlecht. Ein zarter Kuss wechselt mit einer schallenden Ohrfeige, aus Mitgefühl wird höhnisches Lachen, auf Drohgebärden folgen Ängste und Schuldgefühle, auf hitzige Zankereien freundschaftliche Versöhnungen, auf Freuden folgen Enttäuschungen und fragende Blicke nach dem, was die Zukunft bringt. Immer wieder Trost in der Gruppe suchend, offenbaren die skurrilen Gestalten mit kleinen vielsagenden Gesten viele Lebens- Facetten, bis sie individuellere Züge annehmen und sich mit Koffern auf eine endlose Reise ins Nirgendwo begeben, die mal humorvoll, mal berührend von den Sehnsüchten, dem Bedürfnis nach Schutz und der Angst vor Veränderung erzählt. Wenn die Figuren in unglaublich einfallsreichen Wiederholungsschleifen immer wieder im Dunkel verschwinden und auftauchen, wird das Warten auf Liebe und Glück zu einer ebenso tragikomischen wie hoffnungsvollen Parabel auf das Leben.

„May B spielt in einer eigenen Liga. Das Stück ist eine Orgie des organisierten Chaos, das überwältigend choreografiert ist und Tanz von höchster Qualität präsentiert.“ (theatrereview)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld .
Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Sonntag 09.06.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: IT Dansa
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IT Dansa
KAASH / LO QUE NO SE VE / MINUS 16

Choreografie: Akram Khan / Gustavo Ramírez Sansano / Ohad Naharin

Die von Catherine Allard geleitete spanische Kompanie IT Dansa zählt zu den besten Nachwuchsensembles Europas. Mit Akram Khan‘s Kaash und Ohad Naharin‘s Minus 16 präsentiert das hochbegabte Ensemble auch zwei bahnbrechende Stücke weltberühmter Choreografen.

Kaash ist eine ebenso schönes wie rasantes Stück, das auf wunderbare Weise indischen und zeitgenössischen Tanz verbindet. Mit stampfenden Ausfallschritten, schnellen Drehungen und weit schwingenden Röcken erobern die Tänzer den Raum. Jede Finger-, Arm- und Kopfbewegung lässt mythologische Bilder entstehen, die durch zeitgenössische Tanzelemente immer wieder ins Heute geholt werden. So entwickelt sich ein atemberaubendes Tanz-Ritual, das existentielle Aspekte des Lebens in ausdrucksstarke Bewegungen zu bannen weiß.

Zu Franz Schuberts einfühlsamer Musik erzählt das zweite Stück Lo que no se ve von Gustavo Ramírez Sansano von dem, was in der Liebe unausgesprochen bleibt, was Beziehungen wachsen oder scheitern lässt. Unter stetig fallenden Blättern suchen drei Paare mal verschämt, mal neugierig, mal herausfordernd nach Gemeinsamkeiten. Aus beobachtenden Gesten werden harmonische Bewegungen voller Anmut. Aus Berührungen entstehen Nähe und Vertrautheit, aus Rivalitäten, Routinen und Verstecktheiten Entfremdung und Distanz. In variationsreichen sinnlichen Choreografien finden die Tänzer*Innen betörende Bilder für die subtilen emotionalen Facetten menschlicher Beziehungen.

Minus 16 ist eine begeisternde Liebeserklärung an den Tanz. Zu temperamentvoller israelischer und lateinamerikanischer Musik feiern die Tänzer*Innen ein Fest der Lebensfreude. Zuerst ist es nur ein Wippen der Finger, in dem sich die Bewegungslust eines Mannes äußerst, bevor der rhythmische Lockruf den ganzen Körper erfasst und der Mann ein befreiendes Solo hinlegt, das die gesamte Gruppe mitreißt und die Bühne unter virtuosen Schrittfolgen vibrieren lässt. Während sich die Tanzwut in der nächsten Sequenz als anschwellende La Ola Welle Bahn bricht, die das letzte Hemd fordert und alle von den Stühlen reißt, endet das Programm nach einem wunderbaren Ballett- Intermezzo mit einem furiosen Showtime-Finale, bei dem der Abend auch für den letzten Zuschauer zum Fest wird.

„Eine Kompanie, die in jeder Geste, jedem Schritt pure Sinnlichkeit und Spiellust verkörpert.“ (DeWezet)

„Flamboyant. Ein großartiges Ensemble, das zu Recht mit stehenden Ovationen bedacht wurde.“ (Ouest France)

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Fürstenfeld 12, 
82256 Fürstenfeldbruck
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Sonntag 16.06.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Ewa Kupiec
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Ewa Kupiec
Werke von L. Janá?ek, F. Chopin (Préludes op. 28)
Fürstenfelder Klaviersommer

Als Ewa Kupiec 1992 den ARD-Musikwettbewerb in München gewann, nahm ihre internationale Karriere Fahrt auf. Tourneen führten die polnische Pianistin europaweit zu den wichtigsten Festivals und großen Orchestern, darunter Birmingham Symphony, Orchestre de Paris oder Gewandhausorchester Leipzig. Beim Fürstenfelder Klaviersommer sorgte sie bereits vor fünf Jahren während der Eröffnung für Begeisterung. Die Pianistin widmet sich intensiv den polnischen Komponisten, vor allem Chopin. Unter ihren zahlreichen CDs finden sich die Chopin-Klavierkonzerte sowie eine Janá?ek-Aufnahme bei dem renommierten Label Hänssler.

„Ihr Spiel ist brillant und dennoch unaufdringlich, atmosphärisch dicht und völlig frei von virtuoser Kraftmeierei.“ (Frankfurter Allgemeine)

„Nichts bleibt an der Oberfläche, alles erscheint tief empfunden, authentisch, keine Note als überflüssige Ornamentierung.“ (Münchner Merkur)

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Sonntag 16.06.2024; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Muffathalle: LOS VAN VAN
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LOS VAN VAN

Zweifellos ist Los Van Van  die Nummer 1 Kubas und eine der bedeutendsten Salsa-Bands weltweit. Vor über 50 Jahren gegründet, prägt die Gruppe als ständiger Trendsetter und Erneuerer die kubanische Musikszene wie keine andere.
Der Grammy prämierte Sound des 16-köpfigen Orchesters ist für die gesamte Latinszene so einzigartig wie unerreicht. Erkennbar an unzähligen Hits und vielen internationalen Auszeichnungen, u.a. der Grammy Life Achievment Special Award, welcher dem Gründer Juan Formell im Jahr 2013, kurz vor seinem überraschenden Tod verliehen wurde. Heute geführt vom Sohn und Weltklasse Drummer Samuel Formell beeindruckt Los Van Van mit einer explosiven Mischung aus erfahrenen Musikern und einer Auswahl an herausragenden Talenten Kubas. Im Gepäck das Album ‚Modo Van Van‘ – erneut ein Meilenstein der kubanischen Musik!

LOS VAN VAN ist das Spitzenorchester der kubanischen populären Tanzmusik. Bereits am 4. Dezember 1969 hatte das 16-köpfige Orchester, das vom Komponisten, Bassisten und Arrangeur Juan Formell gegründet wurde, sein erstes öffentliches Konzert. Heute, mehr als 50 Jahre später, sind LOS VAN VAN immer noch die beliebteste Gruppe in Kuba. El Tren de la Música Cubana, gilt international als eine der einflussreichsten Bands der Salsa-Musik, die bereits mit zahlreichen wichtigen nationalen und internationalen Preisen und Anerkennungen ausgezeichnet wurde u.a. im Jahr 2000 mit dem Grammy für ihr Album „Llegó Van Van Van“.

Das Orchester war die Wiege renommierter Musiker und ist der Begründer und Förderer des SONGO, der bald als eigener Rhythmus unter den populären kubanischen Rhythmen anerkannt werden wird. Die Einflüsse sind so vielfältig, dass sie vom traditionellen kubanischen SON über afrokubanische und kubanische Volksrhythmen bis hin zu Rock n’ Roll, Funk und Pop reichen.

Die Gruppe beschreibt seit mehr als 5 Jahrzehnten das kubanische Leben, indem sie sich durch die Verwendung des Pikaresken in ihren Texten auszeichnet, in denen viele Begriffe aus dem populären Slang integriert wurden. LOS VAN VAN sind eine obligatorische Referenz, wenn es um die kubanische Kultur geht, die sich über mehrere Generationen hinweg in der Gunst des Publikums mit Ausdrücken wie ‘Ich bin Vanvanero’ und ‘Van Van ist Kuba’, gehalten haben und die alle Kubaner kennen.

Muffathalle
Zellstraße 4, 
81667 München
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Dienstag 25.06.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Bayerisches Junior Ballett München - Liebesbotschaften
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Bayerisches Junior Ballett München
Liebesbotschaften

Choreografie: John Neumeier / Eric Gauthier / Jíri Kylían / Marco Goecke

Flatternde Schmetterlinge im Bauch. Die erste Liebe. Himmelhochjauchzend: Mit „Liebesbotschaften“ widmet des Bayerische Junior Ballett München diesen Tanzabend den vielen Gesichtern der Liebe.

Virtuos und betörend agiert das Ensemble in John Neumeiers Interpretation von Bachs Suite No 3, die Bilder von prunkvollen Barockfesten und in drei weiteren Tanzstücken die verführerischen, leidenschaftlichen Seiten der Liebe lebendig werden lässt.

Die mal bedrohlichen, mal berauschenden Klänge in Mussorgskis Hexensabbat „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ beschwören die dunklen, triebhaften Seiten der menschlichen Seele. Mit abrupten Tempowechseln, rasenden Crescendi und spannungsgeladenen stillen Momenten, die sich explosionsartig entladen, wird der Tanz zum dämonischen Spektakel, bei dem das Böse mit dem Guten und das Hässliche mit dem Schönen kämpft. Ein obsessiv-lustvolles Treiben, das Eric Gauthier und die Tänzer*Innen beeindruckend in Szene setzen.

Zu Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ findet Jíri Kylían einfühlsame Bilder für den Liebeskummer eines jungen Mannes. Im wunderbaren Einklang mit der Musik lassen die Tänzer ihre Partnerinnen mit großartigen Hebungen durch die Luft schweben, wiegen sich Paare im Gleichklang, verlieren sich in verschlungenen Drehungen, steigen Frauen als Angebetete empor, um danach als Traumbild zu entschwinden.

Der musikalische Treibsatz in Marco Goeckes All Long Dem Day ist Nina Simones Song „Sinnerman“, in dem ein sündiger Mann vor Gottes Strafe zu fliehen sucht. Zu Beginn wird der reuige Mann von einem hämmernden Klavier über die Bühne getrieben. Als er in einem innigen Duett mit einer Frau Erlösung zu ertanzen sucht, werden er und die anderen Tänzer*Innen von einem ekstatischen Mix aus rockigen Beats, eindringlichen Wechselgesängen aufgerufen umzukehren. Ein Aufruf, der angesichts zunehmender Gewalt und zerrissener Gesellschaften Nächstenliebe einfordert und vom Ensemble mit großer Empathie und Ausdruckskraft dargeboten wird.

Das Ensemble entstand 2010 als erste Junior Company in Deutschland und ist mit seinen sechzehn Mitgliedern heute immer noch die größte Junior Company. Seither hat sich die Gruppe unter der Leitung von Ivan Liška weit über die Grenzen Bayerns hinaus in die Herzen des Publikums getanzt: Als Kulturbotschafter des Freistaats und der Stadt München ist das Bayerische Junior Ballett mit großem Erfolg bereits auf Bühnen in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Tschechien, Israel und Hongkong aufgetreten.

„Das Bayerische Junior Ballett München ist atemberaubend.“ (Jerusalem Post)

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Mittwoch 10.07.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Saarländisches Staatsballett - ODYSSEY
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Saarländisches Staatsballett
ODYSSEY

Das antike Epos „Odyssee“ erzählt von der 10jährigen Irrfahrt des griechischen Helden Odysseus, der mit seinen Gefährten auf der Heimreise aus dem trojanischen Krieg im Kampf gegen Naturgewalten, Götter, Fabelwesen und Widersacher immer neue Abenteuer bestehen muss, bis er endlich den Fuß auf heimatlichen Boden setzen und seine Frau umarmen kann.

Der Choreograf Bryan Arias wird mit dem Ensemble des Saarländischen Staatsballetts in seinem Stück Odyssey nicht das Epos nacherzählen. Für ihn ist das Werk vielmehr Synonym und Inspiration für die Herausforderungen und verschlungenen Wege, die das menschliche Leben auf der Suche nach Liebe, Glück und Sinnhaftigkeit bereithält. Dabei will er den Blick auf heutige gesellschaftliche Herausforderungen richten, auf ökologische und soziale Krisen oder existentielle zwischenmenschliche Probleme. Im Angesicht der Endlichkeit des Lebens soll der Tanz die wirklich bedeutsamen und schönen Seiten unseres Daseins in den Mittelpunkt rücken, um den Menschen trotz zahlreicher Bedrohungen und Irrwegen erfüllende Lebensziele aufzuzeigen. Bryan Arias‘ Choreografien zeichnen sich durch eine große stilistische Vielfalt, durch Tempo und eine sehr emotionale Tanzsprache aus. Die Zuschauer können sich auf ein sehr reiches, tiefgründiges und gefühlvolles Tanzstück freuen.

Der in Puerto Rico geborene und in New York aufgewachsene Bryan Arias hat schon als Tänzer in legendären Kompanien wie dem Nederlands Dans Theater oder Crystal Pites Ensemble Kidd Pivot für Furore gesorgt. Inzwischen hat er sich auch als Choreograf weltweit einen Namen gemacht, Tanzstücke für das Bolshoi Ballett, das Nederlands Dans Theater oder das Ballett Zürich geschaffen.  In Deutschland wurde seine Produktion „29 May 1913“ 2020 mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichnet. „Odyssey“ wird im Rahmen unseres Festivals als bayerische Premiere zu sehen sein.

„Arias Tanz ist eine magische Mischung. Der Humor verbindet sich mit Aufrichtigkeit, die eindringlichen Szenen sind erfüllt von Menschlichkeit.“ (Boston Globe)

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Dienstag 16.07.2024; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Kroatisches Nationalballett Rijeka - TRANSPARADA
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Kroatisches Nationalballett Rijeka
TRANSPARADA

Choreografie: Masa Kolar – Mauro Bigonzetti – Marco Goecke – Nadav Zellner

Im Programm Transparada zeigt das Kroatische Nationalballett große künstlerische Vielfalt und hervorragendes tänzerisches Können.

Wenn in Masa Kolars Frühlingsopfer das Leben erwacht, schreiten die Tänzer*Innen wie anmutige Vögel ans Licht, bilden wunderbare Formationen, die eine Welt voller erlebnisreicher Beziehungen abbilden. Mal tollen sie wie spielende Katzen, mal palavern sie wie rivalisierende Affengruppen, mal werden sie zu einem Geschöpf, das von der Spinne bis zum Oktopus unglaubliche Metamorphosen durchläuft und ein grandioses Finale einläutet, das die lebensbejahenden Elemente der menschlichen Evolution in den Mittelpunkt stellt.

Rossini Cards von Mauro Bigonzetti beginnt an einer langen Tafel, um die herum sich eine höfische Gesellschaft mit exaltierten Gesten ihrer selbst versichert und unbeobachtet über andere herzieht, während im folgenden Duett ein Paar, immer getragen, gehoben oder geführt vom anderen, ständig neue skulpturale Körperbilder findet, die die leichten und schweren Momente einer wahrhaftigen Partnerschaft bewegend in Szene setzt.

Inspiriert von Strawinskis Feuervogel konzentriert sich Marco Goecke in seinem Duett auf die Begegnung zwischen Iwan und dem Feuervogel, mit dessen Hilfe Iwan den bösen Zauberer besiegen und seine Geliebte erlösen kann. Ein flatternder Hände-Fächer, gespreizte Arme, die zu Flügeln werden, lassen den Vogel, muskulöse Schultern und kraftvolle Schritte den Mann erahnen. Die beweglichen Glieder der beiden Tänzer streben in alle Richtungen, picken, tasten oder streicheln. Immer intensiver werden die Annäherungen, bis sich die Eigenarten der beiden vereinen.

Es ist die wiedergewonnene Freude, die die Tänzer*Innen in Nadav Zellners Medium Rare eine ausgelassene Party feiern lässt. Während ein laszives weibliches Solo die Erinnerung an die verblichene Liebe wachhält, stellt wenig später eine Gruppe junger Männer zu heißen Folklore-Rhythmen ihre brodelnden Energien und selbstgefälligen Posen zur Schau. Nachdem ein lockendes Frauenduett und ein wunderbar harmonischer Tanz der Geschlechter Traumphantasien wecken, steuern die realen Begegnungen auf ein nicht enden wollendes, lustvolle Treiben hin, das von der ansteckenden Dynamik der Männer befeuert wird.

„Pures Tanzvergnügen“ (Ostthüringische Zeitung)

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