Zeige Veranstaltungen...
Wochenende morgen heute
Suche nach Veranstaltungen
2026
-
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
+
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
26
27
28
29
30
31
Ergebnisse
Ergebnissanzeige zurücksetzen
Sonntag 25.01.2026; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching: ZORAN IMSIROVIC – Klavier
Bilder
ZORAN IMSIROVIC – Klavier 
Klanglandschaften zwischen Frankreich und Spanien 
238. Eleven-Eleven Matinee

ZUM PROGRAMM 
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts etabliert sich Paris als kultureller Knotenpunkt – ein Magnet für Künstler aus ganz Europa und ein Ort, an dem sich musikalische Identitäten formen und verwandeln. Die französische Hauptstadt begnügt sich nicht damit, ihre eigenen Innovationen zu kultivieren; sie nimmt auch die Ästhetiken anderer Traditionen in sich auf und spiegelt sie wider – allen voran jene Spaniens, deren Farben, Rhythmen und modale Färbungen die Pariser Avantgarde zutiefst faszinierten. Im Zentrum dieses Programms stehen die Préludes (Livre I) von Claude Debussy – zwölf sinfonische Miniaturgedichte, die die Klangsprache des Klaviers revolutionieren. Jedes Prélude entwirft eine eigene Atmosphäre, reich an Nuancen, Imagination und harmonischer Subtilität. In La sérénade interrompue etwa sind unüberhörbare Anklänge an Spanien zu vernehmen – eine unterbrochene Habanera, gefiltert durch Debussys unverkennbare Stimme.  
Federico Mompou führt uns in eine Welt der Innenschau und der Stille. Seine Paisajes (La fuente y la campana, El lago, Carros de Galicia) sind keine bloßen musikalischen Landschaften, sondern metaphysische Reflexionen – hypnotisch in ihrer Einfachheit und in ihrer Wirkung still verwandelnd. 
Den Abschluss bildet die brillante Fantasía Bætica von Manuel de Falla – ein virtuoses Stück, das die Idiome des Flamenco mit einer glänzenden Klavierschrift verbindet. In Paris komponiert und vom andalusischen Geist durchdrungen, verkörpert es die spanische Musiksprache in ihrer lebendigsten und ausdrucksstärksten Form. Zusammen bilden diese Werke einen poetischen Dialog zwischen Frankreich und Spanien – eine Reise durch Farbe, Stille und rhythmische Energie, die zwei reiche Musikkulturen miteinander verbindet. 

Zoran Imširovi?, 1979 in Bosnien-Herzegowina geboren, wuchs in den Wirren des jugoslawischen Bürgerkriegs auf. Getrennt von seinen Eltern verbrachte er seine Jugend bei einer Bauernfamilie in der Nähe der ostserbischen Stadt Niš. Beethovens Fünfte Symphonie, die der damals 14-Jährige zufällig im Staatsfernsehen hörte, weckte seine Begeisterung für klassische Musik. Er setzte alles daran ein Klavier zu bekommen und übte in jeder freien Minute. Nur kurze Zeit später kam ein Mitglied des Symphonieorchesters Niš auf den Bauernhof. Er hörte den jungen Zoran spielen, erkannte sein Talent und empfahl ihn kurzerhand an die namhaften Professorinnen Svetlana Korunovi? aus Niš und Lili Petrovi? aus Belgrad (eine Schülerin der legendären Pianisten Alfred Cortot und Lazar Levy am Pariser Konservatorium). Beide Grand Dames der 
osteuropäischen Konzertwelt buhlten geradezu um das junge Talent. Schließlich zog Zoran nach Belgrad, um dort Privatunterricht zu nehmen und Meisterkurse zu besuchen. Nach nur vier Jahren wechselte er zum Münchner Richard- Strauss Konservatorium, wo er bei den Pianisten Vadim Suchanov und Michael Leslie Musik studierte. 
Sein Können perfektionierte er in der Folge durch Meisterkurse und Sommerschulen bei zahlreichen namhaften Pianistinnen und Pianisten, darunter Elisso Virssaladze, Naum Starkmann, Mikhaïl Voskresensky, Rudolf Kehrer, Amadeus Webersinke, Klaus Schilde, Karl Betz, Georg Sava und Menahem Pressler. Innerhalb kurzer Zeit gewann er mehrere internationale Wettbewerbe, darunter den Jugoslawischen Klavierwettbewerb sowie die Republikwettbewerbe von Serbien und Montenegro. 
Die Serbische Akademie der Wissenschaften und Künste würdigte seinen ersten Auftritt in Belgrad als das beste Konzert der Saison 2007. So lobt die serbische Dnevnik „sein Gespür für das Spezifische, seine große Kraft und elektrisierende Spannung. Die Belgrader Politika sieht in ihm „einen der begabtesten Künstler seit langer Zeit!“. 
Zuletzt fiel der Musiker durch seine erfolgreiche europaweite Konzertreise “Franz Liszt Superstar!” auf. Seine Liszt- Einspielung anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Komponisten fand ebenso viel Beachtung. 
Der Künstler ist ständig auf der Suche nach neuen Wegen, die Musik dem Publikum so nahe wie möglich zu bringen. So hat er das Klavierfestival PIANO SUMMER – das größte Klavier- festival in Südeuropa – ins Leben gerufen, eröffnete die Konzertreihe Classic im Club, spielte an besonderen Orten wie Bahnwärter Thiel, Wanda Circus in München oder führte unter der Obhut der Pinakothek der Moderne Steve Reichs „Music for 6 Pianos“ auf. Diese Suche nach neuen Wegen spiegelt sich in seiner authentischen und sehr persönlichen Spielweise wieder. Besonderen Stellenwert in seinem Repertoire hat die Musik der deutschen Romantik, vor allem die von Schumann und Brahms, aber auch frische Klänge aus seiner Heimat finden immer wieder Platz auf seinen Konzertprogrammen. Zoran Imširovi? ist regelmäßig Gastkünstler bei folgenden Festivals: Kammermusik Festival in Nürnberg, Klavierfestival Garmisch- Partenkirchen, Musikherbst Radolfzell, Tisin Cvet, Piano Summer Ohrid, Piano Summer Vranje, Chopin Fest Belgrade sowie dem Brahms Festival in Heide. Außerdem tritt er in renommierten Sälen auf: Konzerthaus Berlin, Konzerthaus Bleibach, Palazzo Del Gran Guardia Verona, Hubert Burda Saal München, Schloss Nymphenburg, Residenz München, Gasteig München, Festsaal des Rathauses Belgrad oder auch Sveta Sofija Ohrid. Seine Projekte wurden gefördert oder in der Zusammenarbeit mit 
folgenden Institutionen verwirklicht: Goethe-Institut, Heinrich Böll Stiftung, Pinakothek der Moderne München, Richard Strauss Institut Garmisch- Partenkirchen, Landes Hauptstadt München, Ars Bosnae, Serbische Akademie der Künste und Wissenschaften SANU, Sarajevo Art, Ministerium für Kultur der Republik Serbien. 

PROGRAMM   
Claude Debussy (1862-1918) 
- Préludes, Livre I 
- Danseuses de Delphes- Voiles- Le vent dans la plaine 
- Les sons et les parfums tournent dans l’air du soir 
- Les collines d’Anacapri-Des pas sur la neige- Ce qu’a vu le vent d’ouest 
- La fille aux cheveux de lin- La sérénade interrompue 
- La cathédrale engloutie- La danse de Puck-Minstrels 

Federico Mompou (1893-1987) 
- Paisajes 
- La fuente y la campana- El lago - Carros de Galicia 

Manuel de Falla (1876-1946) 
- Fantasía Bætica 

KOM-Kulturwerkstatt
Hauptstraße 68, 
82140 Olching
Nach oben scrollenKlicken sie hier um schneller an den Anfang der Seite zu gelangen.
Sonntag 25.01.2026; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Miesbach: Freies Landestheater Bayern - Die Dreigroschenoper
Bilder
Freies Landestheater Bayern 
Die Dreigroschenoper

Und der Haifisch, der hat Zähne .... 

Mit dieser Moritat, die weltweit auch außerhalb des Theaters als Einzeltitel durch Schlagerstars, Jazzsänger und Chansoniers populär wurde, beginnt eines der markantesten Theaterstücke des 20. Jahrhunderts. Als Bertold Brecht mit Elisabeth Hauptmann 1928 den Text als Adaption der barocken Londoner „Beggars Opera“ von John Gay verfasste konnte er wohl kaum ahnen, dass ein Klassiker des epischen Theaters entsteht, der sich dauerhaft in den Spielplänen durchsetzen würde.

Die Geschichte von Macheath, dem skrupellosen Chef einer Londoner Gaunerbande, begreift sich als distanzierte Darstellung der bürgerlichen Gesellschaft samt Halb- und Unterwelt, in der jeder Beteiligte vom Chef eines Bettlerkonzerns bis zum Polizeichef zum eigenen Vorteil handelt. Geschäft und Trieb sind die treibende Kraft.
Maximalen Anteil am Erfolg der Dreigroschenoper - die natürlich keine Oper ist - hat die geniale Musik von Kurt Weill mit ihren eingängigen Melodien, ihrer erfrischenden Rhythmik und ihrer speziellen Emotionalität. Freuen Sie sich auf viele berühmte Songs: Seeräuber-Jenny, Kanonensong, Anstatt-dass-Song, Ballade von der sexuellen Hörigkeit.

Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach
Schlierseer Str. 16
83714 Miesbach
Nach oben scrollenKlicken sie hier um schneller an den Anfang der Seite zu gelangen.
© 2026 kultkomplott.de | Impressum
Nutzungsbedingungen & Datenschutzerklärung
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.