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Samstag 18.09.2021; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Landsberg Filmforum: Body of Truth OmU
Body of Truth OmU

Kunstnacht der Frauen: Marina Abramovi?, Sigalit Landau, Katharina Sieverding, Shirin Neshat
R+B+K: Evelyn Schels – Deutschland/Schweiz 2020, L: 96 Min. FSK 12

Vier Künstlerinnen porträtiert Evelyn Schels in ihrer Dokumentation, vier Frauen, die mehr oder weniger stark ihren Körper in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Die bekannteste ist fraglos Marina Abramovi?, die serbische Performance-Künstlerin, die bereits in den 70er Jahren begann, die Performance-Kunst auf radikale Weise zu erneuern. Ähnlich radikal nutzt die eine Generation jüngere, aus Israel stammende Sigalit Landau ihren Körper für ihre Arbeiten. In Barbet Hula etwa benutzt sie Stacheldraht als Hula-Hoop-Reifen. Die Spuren, die dies auf dem Körper hinterlässt, sind unzweideutig als Reflexion über die Situation Israels zu verstehen, wie manche von Abramovi?s Arbeiten als Kommentar zur Situation in ihrer jugoslawischen Heimat. Ein Bezug, der jedoch nur lose angedeutet wird wie der zwischen Sigalit Landau und der deutschen Fotografin Katharina Sieverding. Verhandelt Landau in ihren Arbeiten auch oft den Holocaust, geht es Sieverding in ihrer Arbeit oft um die andere Seite, die der Täter. Die vierte im Bunde ist schließlich die aus Iran stammende, inzwischen in New York lebende Shirin Neshat, die als Fotokünstlerin bekannt wurde, inzwischen aber auch als Filmregisseurin Erfolg hat – wie zum Beispiel mit ihrem Film “Women without Men“. „Body of Truth“ überzeugt vor allem dann, wenn er die Möglichkeit entstehen lässt, den Künstlerinnen intensiv bei der Arbeit zuzuschauen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
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Samstag 18.09.2021; Uhrzeit: 20:30 Uhr
Landsberg Filmforum: Pina
Pina

Kunstnacht der Frauen: Tanzfilm-Dokumentation über die Choreografin Pina Bausch und ihr Wuppertaler Tanztheater
R+B: Wim Wenders – K: Hélène Louvart, Jörg Widmer – M: Thom Hanreich – D: Ensemble des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch L: 106 Min. FSK 0

Im Zentrum des Films stehen Ausschnitte aus Pina Bauschs Tanztheaterstücken “Le sacre du printemps“, “Café Müller“,“ Kontakthof“ und “Vollmond“. Diese werden durch Interview -Statements und weitere Tanz-Choreografien ergänzt, die an Schauplätzen in Wuppertal und Umgebung gefilmt wurden. Wim Wenders´ Film ist aber weit über diesen Rahmen hinaus in jeder Szene von seiner Mission erfüllt, der großen Choreografin Pina Bausch, die am 30. Juni 2009 überraschend starb, ein Denkmal zu setzen. Von ihrem Blick, in dem sich die Tänzer*innen aufgehoben fühlten, von ihrer Methode des Fragens und des Offenhaltens von Bedeutungen ist oft die Rede, wenn sich die Tänzer*innen an sie erinnern. Entstanden ist so eine Liebeserklärung an Pina Bausch, witzig, verrückt, manchmal auch verzweifelt, mit vielen rasend schönen Tänzen, in denen die Choreografin im Laufe des Films tatsächlich immer gegenwärtiger zu werden scheint. PINA gewann 2011 den Deutschen Filmpreis, im selben Jahr auch den Europäischen Filmpreis und wurde 2012 für die Oscarverleihung nominiert.

Stadttheater Landsberg
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