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1. Arte: NACH DER HOCHZEIT
2. Arte: DAS ENDE EINER AFFÄRE
3. Arte: THERE WILL BE BLOOD
4. IN DER GLUT DES SÜDENS
5. Arte: FRÜCHTE DES ZORNS
6. Arte: DIE VERSUNKENE STADT Z
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Donnerstag 04.03.2021
Arte: NACH DER HOCHZEIT
Um finanzielle Unterstützung für sein Waisenhaus in Indien zu erhalten, reist Jacob in seine Heimat Dänemark und stellt sein Projekt dem Milliardär Jørgen vor. Dieser lädt ihn zur Hochzeit seiner Tochter Anna ein. Jacob entdeckt, dass Jørgen mit seiner Jugendliebe verheiratet ist ... - Dritter Spielfilm (2006) des dänischen Filmemacher-Duos Susanne Bier/Anders Thomas Jensen
Der Däne Jacob Pederson leitet ein Waisenhaus in Indien. Wegen der finanziellen Schwierigkeiten kommt ihm ein Angebot eines reichen Fabrikanten namens Jørgen gerade recht: Unter der Bedingung, dass Jacob sein Projekt in Kopenhagen präsentiert, stellt Jørgen ihm eine jährliche Spende in Aussicht. Doch beim ersten Treffen mit dem Geschäftsmann vor Ort kommt es noch nicht zum Geldsegen. Jørgen erbittet sich Bedenkzeit. Um Jacob für die Wartezeit zu entschädigen, lädt Jørgen ihn zur Hochzeit seiner Tochter Anna ein. Was große Folgen nach sich zieht. Denn Jørgens Frau ist ausgerechnet Helene, Jacobs alte Jugendliebe. Und als Anna in ihrer Rede erwähnt, dass Jørgen nicht ihr leiblicher Vater ist, wird Jacob schnell klar, dass Anna seine ihm bislang unbekannte Tochter ist.
Der Spielfilm „Nach der Hochzeit“ stellt verschiedene gesellschaftliche Sichtweisen einander gegenüber und lässt sie sich begegnen. So trifft der schwerreiche Kapitalist Jørgen, der sich eher weniger für Entwicklungsprojekte interessiert, auf den Altruisten Jacob. Erneut nutzt das dänische Filmemacher-Duo Bier/Jensen die großen Themen Zufall, Unfall, Krieg und Tod, um Familienbande und menschliche Befindlichkeiten raffiniert auszuloten.

Ein Film von Susanne Bier
Mit Mads Mikkelsen, Sidse Babett Knudsen, Rolf Lassgård u.a.

Film läuft am Montag 08. März um 20.15 Uhr auf Arte.
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Donnerstag 25.02.2021
Arte: DAS ENDE EINER AFFÄRE
1946 versucht Maurice Bendrix herauszufinden, warum seine Geliebte in Kriegstagen, die verheiratete Sarah, ihn seinerzeit unvermittelt verlassen hat. - Stilvolle, zweifach Oscar-nominierte Literaturadaption (1999) des Dramas von Graham Greene. Regie: Neil Jordan, mit Ralph Fiennes und Julianne Moore
England im Zweiten Weltkrieg. Die lebenshungrige Sarah Miles fühlt sich in der unterkühlten Ehe mit ihrem Mann Henry gefangen. Auf einer Party begegnet sie dem Schriftsteller Maurice Bendrix, die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Während eines Angriffs werden Maurice und Sarah im Bett von einer einschlagenden Bombe überrascht. Maurice überlebt nur knapp. Danach bricht Sarah unvermittelt die Beziehung ab und lässt ihn überrascht und ohne Erklärungen zurück. Zwei Jahre später, nach Ende des Krieges, trifft Maurice zufällig auf Sarahs Mann. Dieser verdächtigt seine Frau, eine Affäre zu haben. Maurice arrangiert, dass Sarah von einem Privatdetektiv beschattet wird. Daneben kommen er und Sarah sich wieder näher, und die alte Leidenschaft entflammt erneut. Als Maurice eines Tages Einblicke in Sarahs Tagebuch erhält, enthüllt sich ihm der überraschende Grund für das damalige abrupte Ende ihrer Affäre.
In einer stilsicheren, mitreißenden Neuinterpretation von Graham Greenes Roman aus dem Jahr 1951, der 1955 schon einmal verfilmt wurde, gelingt dem irischen Regisseur Neil Jordan eine der besten filmischen Adaptionen der Werke des bedeutenden britischen Schriftstellers. Die Darsteller Julianne Moore und Ralph Fiennes spielen leidenschaftliche und körperbetonte Rollen. Für die Oscarverleihung im Jahr 2000 erhielt Julianne Moore eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Roger Pratt wurde für eine Auszeichnung in der Kategorie Beste Kameraarbeit nominiert. Für seine Arbeit am adaptierten Drehbuch gewann Neil Jordan im selben Jahr einen BAFTA Film Award.

Ein Film von Neil Jordan
Mit Ralph Fiennes, Julianne Moore, Stephen Rea, James Bolam, Ian Hart u.a.

Film läuft am Montag 01. März um 20.15 Uhr auf Arte.
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Donnerstag 18.02.2021
Arte: THERE WILL BE BLOOD
Daniel Plainview stößt im Westen Amerikas um 1900 auf Öl und wird innerhalb weniger Jahre einer der größten Ölbarone. Mit seinem Sohn H.W. reist er zu den Farmern, deren Ländereien er kaufen will. Erst in der Auseinandersetzung mit Prediger Eli Sunday stößt Plainview an seine Grenzen. - Auf der Berlinale 2008 bekam Paul Thomas Andersons Film zwei Silberne Bären.
Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Goldgräberei allein befriedigt Daniel Plainview nicht. Gut zwölf Jahre nach seinen Anfängen als erfolgreicher Goldsucher führt er ein bekanntes Ölunternehmen, das sein Adoptivsohn H.W. später übernehmen soll. Eines Nachts begibt sich der naive Paul Sunday zu Plainview und seinem Geschäftspartner Hamilton und berichtet, unter der Erde des Grundbesitzes seiner Eltern seien beinahe unendliche Mengen an dem schwarzen Rohstoff vorhanden. Wie sich herausstellt, hat der Unbekannte recht – Plainview wittert seine große Chance. Nahezu mühelos überzeugt er die Familie Sunday, ihm ihre Ranch zu verkaufen; einzig Pauls obsessiv religiöser Zwillingsbruder Eli ist widerwillig und verlangt eine Spende für die Kirche der Gemeinde. Kurz nachdem die Bohrarbeiten begonnen haben, kommt es zu einem folgenschweren Unfall, bei dem ein Arbeiter das Leben und H.W. sein Gehör verliert. Ist die Familie Sunday einen Pakt mit dem Teufel eingegangen?
„Die Geschichte eines 'Übermenschen', der repräsentativ für das philosophische Bewusstsein einer Nation steht, verdichtet sich zur klassischen Tragödie. Dabei nimmt die Romanverfilmung den amerikanischen Gründungsmythos ins Visier und macht die Wechselhaftigkeit zwischen Zivilisation und Barbarei augenfällig. Der Film schlägt in seiner visuellen, darstellerischen und auch musikalischen Wucht in Bann.“ („film-dienst“)
„There Will Be Blood“ erhielt zwei Oscars, für den besten Hauptdarsteller (Daniel Day-Lewis) und für die beste Kamera (Robert Elswit).

Ein Film von Paul Thomas Anderson
Mit: Daniel Day-Lewis, Paul Dano, Kevin J. O'Connor, Ciarán Hinds, Dillon Freasier u.a.

Film läuft am Sonntag 21. Februar um 20.15 Uhr auf Arte (Anschließend verfügbar vom 21. Februar bis 27. Februar 2021 auf Arte)
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Donnerstag 11.02.2021
IN DER GLUT DES SÜDENS
Nachdem er unabsichtlich einen Mann getötet hat, flüchtet der heißblütige Farmergehilfe Bill (Richard Gere) mit seiner Freundin Abby (Brooke Adams) und seiner jüngeren Schwester nach Texas. Um unangenehmen Fragen von Fremden über ihre Vergangenheit auszuweichen, geben sich Bill und Abby als Bruder und Schwester aus. Sie finden Arbeit bei einem wohlhabenden Weizenfarmer (Sam Shepard), der sich zum Ende der Ernte in Abby verliebt. Als er um Abbys Hand anhält, drängt Bill darauf, dass sie zustimmt ... aber nur, weil er weiß, dass der Farmer ernsthaft krank ist und nur noch ein Jahr zu leben hat. Der Plan, die Erbschaft anzutreten, scheitert, als sich die Gesundheit des Farmers verbessert.
Drei Menschen, verwirrende Gefühle und eine emotionsgeladene Situation zwischen Eifersucht, Wut und Loyalität. Der von den Kritikern hochgelobte Autor/Regisseur Terrence Malick (Der schmale Grat) erschuf mit diesem außergewöhnlichen Werk einen der visuell stärksten Filme aller Zeiten.

Ein Film von Terrence Malick
Mit Richard Gere, Brooke Adams, Sam Shepard, Linda Manz
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Donnerstag 04.02.2021
Arte: FRÜCHTE DES ZORNS
John Fords sozialkritisches Drama (1940) entstand nach dem gleichnamigen Roman von John Steinbeck und erzählt die Geschichte der Familie Joad, die im Zuge der Wirtschaftskrise der 1920er-Jahre ihre Farm in Oklahoma verliert. Mit anderen entwurzelten Familien machen sich die Joads auf nach Kalifornien, um dort Arbeit zu finden. Dort erleben sie weiterhin Rechtlosigkeit und Ausbeutung.

Der Film erzählt von der Great Depression, die 1929 in den USA ihren Anfang nahm. Das erste Camp, welches Familie Joad in Kalifornien erreicht, ist an die damals weit verbreiteten „Hooverville“-Slums angelehnt, die in diversen Großstädten errichtet wurden.
Das zweite, von der Regierung aufgestellte Camp ist an das 1936 in Kalifornien gebaute Weedpatch Camp angelehnt, welches die Migranten aus Oklahoma auffangen sollte. Der Leiter des Camps erinnert äußerlich an Präsident Franklin D. Roosevelt. Regisseur John Ford war damals Anhänger von Roosevelts progressivem Kurs. Der Film enthält viele seiner typischen Elemente: Sympathie mit den sozial niedrig Gestellten, die Wichtigkeit von Familie und Zusammenhalt, sowie beeindruckende Landschaftsaufnahmen.
Produzent Darryl F. Zanuck hatte Sorge um die explizit linke Botschaft von John Steinbecks oft verbotener Romanvorlage. Tatsächlich riefen kalifornische Farmer zum Boykott des Films auf. Zanuck schickte private Ermittler nach Oklahoma, die jedoch erklärten, dass die Lage sogar noch erschreckender war, als Steinbeck sie schilderte. Im Gegensatz zur Romanvorlage gibt der Film der Polizei keine Mitschuld an der misslichen Lage der Migranten. Die Darstellung unfairer Geschäftspraktiken wurde ebenfalls gekürzt. Auch verleiht der Film dem Ende eine passivere, weniger radikale Note: Ursprünglich sollte der Film mit einer Aufnahme von Tom enden, der seine Familie zurücklässt und loszieht, um ein Gewerkschaftsaktivist zu werden. Zanuck sah dieses Ende als zu politisch und provokativ an, und übergab das Schlusswort stattdessen an Ma Joad.

Film von John Ford
Mit Henry Fonda, Jane Darwell, Russell Simpson, John Carradine u.a.

Film läuft am Montag, 08. Februar um 20.15 Uhr auf Arte.
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Donnerstag 28.01.2021
Arte: DIE VERSUNKENE STADT Z
England 1906: Offizier Percy Fawcett wird beauftragt, das noch unerforschte Grenzgebiet zwischen Bolivien und Brasilien zu kartografieren. Vor Ort stößt er unterwartet auf Spuren einer Hochkultur. - James Grays Film (2015) basiert auf der wahren Geschichte des britischen Forschers Percy Fawcett.
Im Jahr 1906 beauftragt die Royal Geographical Society den britischen Offizier Percy Fawcett, das brasilianisch-bolivianische Grenzgebiet zu kartografieren. Fawcett nimmt den Auftrag an, lässt seine Familie zurück und begibt sich ins Abenteuer. Die Reise durch den Dschungel wird zum Alptraum: Giftige Schlangen, fleischfressende Piranhas und kannibalische Ureinwohner kreuzen seinen Weg. Bei seiner Arbeit stößt Percy unerwartet auf Spuren einer Zivilisation, von deren Existenz bislang kein Forscher wusste. Die Funde weisen darauf hin, dass es hier einmal eine Ansiedlung gegeben haben muss. Percy setzt sich das Ziel, die verschollene Stadt Z zu finden. Zurückgekehrt in seine britische Heimat, wird Percy wegen seiner Hypothese verspottet. Dem Abenteurer bleibt keine andere Wahl, als in den Dschungel zurückzukehren und die Existenz dieser Stadt zu beweisen. Begleitet wird Percy von Henry Costin und dem Biologen James Murray, der jedoch der Herausforderung nicht gewachsen ist und durch sein Verhalten das Team gefährdet. Hunger und Erschöpfung zwingen die Männer, die Mission abzubrechen und mit leeren Händen heimzukommen. 1925 kehrt Percy ein letztes Mal in den Dschungel zurück, diesmal mit seinem Sohn Jack. Beide werden niemals wiederkehren. “Die versunkene Stadt Z“ erzählt die wahre Geschichte des britischen Forschungsreisenden Percival Harrison Fawcett, der 1925 eine letzte Reise mit seinem ältesten Sohn angetreten hat und spurlos verschollen ist. Über sein Verschwinden gibt es bis heute Spekulationen.

Ein Film von James Gray
Mit Charlie Hunnam, Robert Pattinson, Sienna Miller, Tom Holland, Angus Macfadyen, Edward Ashley, Harry Melling u.a.

Film läuft am Sonntag 31. Januar um 20.15 Uhr auf Arte.
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