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1. Pablo Held „Embracing You“
2. Vor 55 Jahren: Stan Getz Quartet & Astrud Gilberto „Live At The Berlin Ja...
3. Mathias Eick „When We Leave“
4. Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher „Lass irre Hunde heulen“
5. Eivind Aarset „Phantasmagoria Or A Different Kind Of Journey“
6. Fanfare Ciocarlia „It Wasn't Hard To Love You“
Montag 18.10.2021
Pablo Held „Embracing You“
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Derzeit erscheinen etliche Alben, die der Pandemie geschuldet sind. Entweder es handelt sich um ganz persönliche Auseinandersetzungen mit den Folgen der daraus entstandenen sozialen Barrieren, oder es bestehen die Möglichkeiten, sich in der plötzlich so reichlich vorhandenen Zeit mit unrealisierten Projekten zu beschäftigen. Oder aber es handelt sich um neue, um nicht zu sagen aus der Not heraus geborene Ideen, die aufgrund intensiver Beschäftigung dem bisherigen künstlerischen Werdegang eine völlig neue Richtung geben.
Vieles von dem, was Pablo Held auf dem gerade erschienen Album „Embracing You“ umsetzt ist neu und hängt eben mit den Auswirkungen des Lockdowns zusammen. Es ist einerseits sein erstes Soloalbum, entstanden aufgrund eines gebuchten Studiotermins mit seiner Band Buoyancy im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk. Die (britische) Band hätte vor diesem Termin in Quarantäne gemusst – das aber wollte Pablo Held ihnen nicht antun.
Er selbst hat die Pandemie als eine Zeit der „Isolation und Selbstreflexion“ wahrgenommen und sich mit den Möglichkeiten und Inhalten des Solo-Klavierspiels beschäftigt. Also lag es nahe, den gebuchten Termin in Köln für sich zu nutzen. Herausgekommen ist dieser kleine musikalische Schmuckstein, ein intimes Kleinod, das die Bereiche und klanglichen Prinzipien des akustischen Pianos weit überschreitet.
Pablo Held selbst steht schon seit Jahren für eine neue Generation von Instrumentalisten, die anspruchsvollen, herausfordernden Jazz spielt. Sie zitieren die Jazzhistorie sensibel, klingen in ihren Improvisationen nach temperamentvollen Abenteurern, brechen vorgefertigte Muster ganz individuell auf und gehen, unabhängig von Zeitgeist und modischen Strömungen, völlig eigene Wege.
In diesen Kontext passen letztendlich auch die vorliegenden Aufnahmen, selbst wenn sie, was ihre jazzmusikalische Selbstverständlichkeit betrifft, völlig anders strukturiert sind und damit auch anders wirken. Entstanden sind ein Großteil der Ideen für diese Aufnahmen im Kreise seiner Familie, weitab von hektischem Alltagsstress. Held arbeitete an knapp 40 Songs, von denen es letztlich dann elf auf das Album geschafft haben. Es handelt sich meist um kleine, romantische Melodien, um wunderbar ausbalancierte Themen, die klar und durchsichtig strukturiert sind. Aufgebrochen wird jede Gefahr des alleinigen Wohlklangs durch zusätzliche elektronische Tasteninstrumente, wie dem Mellotron und dem Synthesizer. So wirken einige der Aufnahmen als seien sie mit einem kleinen Orchester, oder zumindest in kleiner Besetzung eingespielt. Trotzdem besticht immer die Unaufgeregtheit der Musik, beeindruckt ein verführerischer Bezug hin zur Stille. Es ist ein neuer Pablo Held, den es mit Freuden zu entdecken gilt.
Jörg Konrad

Pablo Held
„Embracing You“
Hopalit Records
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Mittwoch 13.10.2021
Vor 55 Jahren: Stan Getz Quartet & Astrud Gilberto „Live At The Berlin Jazz Festival 1966“
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1966 fand der erst 3. Jahrgang des Berlin Jazz Festival statt, das sich im Laufe der folgenden Dekade zu einem der bedeutendsten Musikfestivals überhaupt entwickeln sollte. In jenem Jahr gastierten mit Dexter Gordon, Kurt Edelhagen, Albert Ayler, Dave Brubeck, Rolf und Joachim Kühn auch das Stan Getz Quartet & Astrud Gilberto. Saxophonist Stan Getz und Gitarrist Charlie Byrd war es vier Jahre zuvor gelungen, was in der Jazzwelt bis dahin nicht möglich schien: Mit ihrem Album „Jazz Samba“ fanden sie nicht nur Eingang in die Billboard Charts, sondern kletterten sogar auf Platz 1 dieser Pop-Hitparade und blieben hier ganze siebzig(!) Wochen lang verzeichnet. Das Bossa Nova-Fieber war damit endgültig ausgebrochen und hielt die westliche Konzert-Welt über Jahre fest in ihrem Griff.
Bossa Nova, das war die musikalische Begegnung von brasilianischer Samba-Musik und amerikanischem Cool-Jazz-Elementen. Eine Verbindung, die neben dem polyrhythmischen Temperament auch etwas leichtes, zartes und sensibles beinhaltete, was besonders von der Jugend jener Zeit in Nord- als auch Südamerika fasziniert aufgenommen wurde. Und so war es nur logisch, dass auch das Berliner Jazz Festival auf diese Welle reagierte und mit Stan Getz und seinem Quartet, sowie der Sängerin Astrud Gilberto den Bossa Nova neuster Prägung präsentierte.
Tenorsaxophonist Getz kam mit dem damals noch relativ unbekannten Gary Burton am Vibraphon nach Europa, sowie den beiden Jazz-“Haudegen“ Chuck Israels (Bass) und Roy Haynes (Schlagzeug). Und so ist der auf zwei CDs vorliegende Konzert-Mitschnitt nicht nur gespickt mit all den Hits des Bossa Nova, wie „The Girl From Ipanema“, „Samba De Uma Nota So“ oder „Corcovado“ mit Astrud Gilbertos so typischen, stets ein wenig unterkühlten wie amateurhaften Stimme. Getz hingegen ist in Hochform, zieht alle Register seines wunderbar lyrischen Spiels, reißt die exotischen Melodien an, umspielt diese, improvisiert mit einer rauchigen Geschmeidigkeit und seinem flüssigen Phrasierungsstil und macht fast jeden dieser insgesamt neunzehn Titel zu einem kleinen, funkelnden Juwel. Getz zeigt in dieser Aufnahme noch einmal was musikalisch in ihm steckt, mit welchen Lyrizismen und welcher Sanftheit ein Tenorsaxophon gespielt werden kann und dass sich Kreativität und kommerzieller Erfolg nicht ausschließen müssen.
Jörg Konrad

Stan Getz Quartet & Astrud Gilberto
„Live At The Berlin Jazz Festival 1966“
The Lost Recordings

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Freitag 08.10.2021
Mathias Eick „When We Leave“
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Schon die ersten Akkorde auf „When We Leave“ deuten es an: Dies ist eine Fortsetzung von Mathias Eick schon vor drei Jahren veröffentlichtem Album „Ravensburg“. Es ist eine Fortsetzung in Form einer Fortführung. Die jetzige Band ist identisch mit der von 2018, abgesehen von Stian Carstensen, den Mathias Eick an der Pedal Steel Guitar in seine Formation mit aufnimmt und der dem Trompeter zu einem erweiterten, weit in die Landschaft blickenden Klangbild verhilft. Die Band selbst ist weiter zusammengerückt, spielt die sparsam spröden, melancholisch tragischen Bögen und Figuren noch geschlossener und wirkt wie ein genügsam pulsierender Gesamtorganismus. Es geht um Geschichten, die aber hier nicht von einem einzelnen Musiker in seinen solistischen Einsätzen instrumental erzählt, sondern von der gesamten Formation tief ausgelotet und vermittelt werden. Formidable Einzelstimmen, deren Summe sich als ein stiller Chor innerster Kraft- und Lebenslinien darstellt.
Dass die Musik in ihrem ganzen ästhetischen Konzept und deren klanglicher Umsetzung eine solch elementare Wirkung entfaltet, ist nicht zuletzt der Idee geschuldet, die Instrumentalisten nicht nur Miteinander in Bezug zu setzen, sondern auch deren Gegensätze, ihre Polarität ins Spiel zu bringen. Nur finden die positiven Reibungen nicht in großem Stile statt, siehe die beiden Schlagzeuger dieser Aufnahme Torstein Lofthus und Helge Andreas Norbakken. Mathias Eick sieht das wie folgt: „Ich wollte das Schlagzeugspiel nicht größer, sondern eher dreidimensionaler machen. Was sich im Bereich des Rhythmus abspielt, ist sehr ähnlich zu dem, was zwischen Håkon und mir passiert, wo eine ähnliche Idee von Beschattung und Call and Response stattfindet.“ Diese beflügelnde und tolerierte Gegensätzlichkeit macht „When We Leaves“ zu einem hymnischen Ereignis – weit über die porösen Grenzen von Jazz, Folklore und Klassik hinaus. Fast möchte man meinen: Zu schön für diese Welt!
Jörg Konrad

Mathias Eick
„When We Leave“
ECM
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Mittwoch 06.10.2021
Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher „Lass irre Hunde heulen“
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Was Franz Schubert nur ein Jahr vor seinem Tod so hingebungsvoll notierte, sind zwar Lieder, die in der Spätromantik angesiedelt, aber letztendlich dem Herzen eines jungen Erwachsenen entsprungen sind. Die Texte zur Winterreise stammen von Wilhelm Müller, einem ebenso jungen und früh verstorbenen deutschen Dichter, der auch die Lyrik zu Schuberts Liederzyklus Die schöne Müllerin beisteurte. Nach heutigem Verständnis könnte man Schubert & Müller als ein erfolgreiches Songwriter-Duo bezeichnen, vorausgesetzt, man würde die Lieder der Romantik zu Popsongs heutiger Prägung stilisieren.
Nun, so abwegig es klingen mag ist dieser Gedanke letztendlich aber nicht. Man mag im ersten Moment etwas Fantasie benötigen, sich die Interpretationen von Fischer-Dieskau/Brendel, oder Schreier/Olbertz in einem modernen Gewand vorzustellen. Aber hört man Gisbert zu Knyphausen und Kai Schumacher auf ihrem Album „Lass irre Hunde heulen“ klingt die Romantik von 1827 in der Gegenwart doch recht logisch. Mit ein paar windigen wie faszinierenden Kunstgriffen werden aus den düsteren Wanderungen durch die winterliche Landschaft der Romantik melancholische Liebes- und Todeslieder.
Voraussetzung für die Aufnahme zu „Lass irre Hunde heulen“ ist natürlich, dass man die Kunstlieder auch nicht annähernd als solche präsentiert. „Wir wollten das Kunstlied aus der Konzerthalle herausholen und in eine Kneipen- oder Salonszenerie einfügen“, erzählte Kai Schumacher, der sich für die Arrangements verantwortlich zeichnet, in einem Interview.
Die Musik klingt nach einer Melange aus Folk und sentimentalen Chanson, aus jazzigen Streicherklängen und popmusikalischen Versatzstücken. Gisbert zu Knyphausens Gesang ist einer gewissen Alltagssprache geschuldet, wirkt weniger getragen, dafür deutlich der Realität zugewandt. Diese Art entspricht absolut den Emotionen heutiger Erwachsener. Denn „ … viel Neues haben die Lieder natürlich nicht zu sagen, aber sie behandeln zeitlose Themen, die Singer/Songwriter noch immer behandeln: den Tod, Weltschmerz, die Suche nach Sinn, Liebe … .“ Und somit ist es eine Frage des WIE. Und hier zeigen Schumacher und Knyphausen ihr besonderes Talent. Mutig sind diese Interpretationen, gehen sie doch bis an die Grenzen der sinnlichen Leidenschaft und finden einen Ausdruck, der Sehnsucht, Trauer, Liebe musikalisch in sich vereint und letztendlich Hoffnung macht. Auch für das zeitgenössische deutsche Liedgut
Jörg Konrad

Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher
„Lass irre Hunde heulen“
Neue Meister
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Dienstag 21.09.2021
Eivind Aarset „Phantasmagoria Or A Different Kind Of Journey“
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Eivind Aarset gehört zu einem knappen Dutzend skandinavischer Instrumentalisten, die keine Berührungsängste vor elektronischem Equipment zeigen. Der Sound, das Sphärische ihres Spiels, die synthetischen Schichtungen ihrer Musik sind Teil einer sehr strukturierten Herangehensweise, die in ihren besten Momenten eine Balance aus tiefer Poesie und energetischer Leidenschaft heraufbeschwört. Letztlich geht es Aarset stets darum, bestimmte Stimmungen zu erzeugen und zu vermitteln. Angerockter Jazz, erzeugt in hypnotischer Entrücktheit.
Der 1961 geborene Gitarrist versteht dabei sehr wohl sein Handwerk. Groß geworden mit und begeistert von Jimi Hendrix spielte er in jugendlichem Alter in einer norwegischen Heavy Metal Band, entdeckte kurze Zeit darauf den Jazz für sich und strebt seitdem eine intensive Verbindung dieser beiden Ausdrucksformen an. Sein 1998 erschienenes „Électronique Noire“ wurde von der New York Times als „eines der besten elektrischen Jazzalben seit Miles Davis” bezeichnet.
Das jetzt veröffentlichte „Phantasmagoria Or A Different Kind Of Journey“ zeigt den Gitarristen in bestechender Form. Diese Aufnahme lebt von einer kontrollierten Abenteuerlust, die den Hörer über die gesamte Spieldauer nicht los läst. Das hängt auch mit der bemerkenswerten Dramaturgie des Albums zusammen. Von Titel zu Titel steigert sich die Intensität der Musik. Die beiden Schlagzeuger Erland Dahlen und Wetle Holte treiben die Entfesselung der Musik mit polyrhythmischen Attacken immer neu voran. Jan Bang findet immer neue, unverbrauchte Klangbilder, die den Sound wuchtig und düster gestalten. Eine raffinierte Polytextur, die ebenso Bild- wie Filmmaterial unterlegt werden kann und zugleich auch durch ihre diskrete Virtuosität beeindruckt. Auf „Phantasmagoria Or A Different Kind Of Journey“ lassen sich neue Musikkontinente entdecken, weil weiße Flecken der Musiklandschaft frisch kartographiert werden. Manches dieser Dissonanzen und Intermezzi glaubt man schon einmal gehört zu haben. Vielleicht in den letzten Einspielungen des musikstilistisch enthemmten Jon Hassell, oder den katarsischen Klangvisionen eines Markus Stockhausen. Letztendlich bleibt das vorliegende Album vibrierendes Neuland, von dem man mit Freude und Begeisterung akustischen Besitz ergreift.
Jörg Konrad

Eivind Aarset
„Phantasmagoria Or A Different Kind Of Journey“
Jazzland Records
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Dienstag 14.09.2021
Fanfare Ciocarlia „It Wasn't Hard To Love You“
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Bis an die moldawische Grenze sind es nur gut 50 Kilometer, bis in die Ukraine gerade Mal doppelt soweit. Das kleine Dorf Zece Prajini in Rumänien hat knapp 400 Einwohner. Und man sagt, in jeder Familie im Ort gibt es mindestens einen, der irgendein Blasinstrument (perfekt) beherrscht. So ist fix eine Kapelle von zwölf Personen beieinander, die sich vor über 25 Jahren Fanfare Ciocarlia nannte und sich auf den ungepflasterten Straßen Ostrumänien aufmachte, um mindestens die Welt zu erobern – wenn nicht gar den Mars.
Sie reisten mit einem klapprigen Bus und ihren zerbeulten und gelöteten Blasinstrumenten nach Paris, London, Berlin, Madrid und Rom und begeisterten das Publikum mit ihrer rohen und wilden Mischung traditioneller Balkanfolklore auf Anhieb. Schnell galten sie als der musikalische Geheimtipp schlechthin. Die Balkan Brass Band brachte verwahrloste Tanzsäle wie hehrene Kulturtempel in rekordverdächtiger Zeit zum kochen. Kaum auf der Bühne, war die Stimmung schon auf dem Siedepunkt.
Nach fünfundzwanzig Jahren und einer die Welt fast zum Stillstand gebrachten Pandemie melden sich die zwölf Musikanten mit einem neuen Werk zurück. „It Wasn't Hard To Love You“ kommt jetzt genau zur richtigen Zeit. Pulsierend und brodelnd, ein vor Temperament und Energie berstendes Gebräu aus rumänischer, ungarischer, ukrainischer und moldawischer Folklore, grenzenlos zwischen Jazz, Pop und Rock'n Roll mäandernd. Gnadenlos zielt diese Musik in die Beine. Sie ist auch weiterhin eine der „... lautesten, härtesten und schnellsten Brass Bands der Welt.“ Radikal bis brachial durchpflügen sie die Kulturen, spielen den Zuhörer schwindlig, faszinieren mit ihrer traumhaft anmutenden Präzision. Die Egerländer waren die Stilikonen von vorgestern – heute regiert die stürmische Leidenschaft der Fanfare Ciocarlia.
Jörg Konrad

Fanfare Ciocarlia
„It Wasn't Hard To Love You“
Asphalt Tango
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