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1. Bruno Konrad: Figurenfries der Höckendorfer Gastwirte, Tafel 6
2. Bruno Konrad: Figurenfries der Höckendorfer Gastwirte, Tafel 8
3. Titellos 4
4. Titellos 3
5. Titellos 2
6. Titellos 1
Bilder
Samstag 23.05.2020
Bruno Konrad: Figurenfries der Höckendorfer Gastwirte, Tafel 6
Bruno Konrad: Figurenfries der Höckendorfer Gastwirte, Tafel 6

Das Höckendorfer Erbgericht im Wandel der Zeiten
Menschheitsgeschichte ist immer Sozialgeschichte. Wirtshäuser sind ein Ort der Kommunikation und waren Jahrhunderte lang auch ein Ort der Gerichtsbarkeit. Für das Höckendorfer Wirtshaus hat Gottfried Göbel aus Dresden diese geschichte dokumentiert. Sie umfasst in dieser Geschlossenheit von 1495 an einen Zeitraum von 500 Jahren. Die Recherche umfasst 29 Grundbesitzer und Pächter. Der Besitz erstreckte sich häufig über mehrere Genrationen. Das Höckendorfer Wirtshaus hatte Gerichtsbarkeit. Das belegen unterschiedliche Namen wie „Erbgericht“, „Erbschenke“ und „Erbschänke“. Als Privilegien existierten das Braurecht und der Salzverkauf.
Die künstlerische Wandgestaltung von 38 Figuren – Besitzer und Pächter – erfolgte im Atelier des Malers und Grafikers Bruno Konrad in Höckendorf. Die Aufbereitung und Montage der Platten erfolgte durch Tischlermeister Udo Gelfert aus Dorfhain im Jahr 2005

Tafel 6: Brosius Göbel ab 1523
Von Brosius Göbel ist kein Kaufvertrag auffindbar!



Vita Bruno Konrad

Bruno Konrad (* 13. Dezember 1930 in Kaunas, Litauen; † 25. März 2007 in Höckendorf bei Dresden) war ein deutscher Maler und Grafiker. Von 1985 bis 1994 war er Professor für Grafik.
Leben

Nach dem Erlernen des Bäckerhandwerks und einer kurzen Tätigkeit als Plakatmaler ging er 1954 nach Dresden und bereitete sich an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät auf ein künstlerisches Studium vor. 1957 bis 1962 studierte er Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Er erhielt 1963 den Max-Pechstein-Preis der Stadt Zwickau. Nach seinem Studium arbeitete er zwei Jahre als freischaffender Künstler und dann als Aspirant bei Rudolf Bergander. Anschließend lehrte er seit 1965 an seiner ehemaligen Ausbildungsstätte. 1985 wurde er zum Professor für Grafik berufen. Als Dozent sowie als Mitglied der Prüfungskommission war er auch für das Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie in Bochum tätig.

Ab 1994 ging Konrad in den Ruhestand und lebte in Höckendorf. Dort engagierte er sich im ortsansässigen Kulturverein. Konrad starb 2007. Sein Grab befindet sich auf dem Loschwitzer Friedhof in Dresden.
Ausstellungen

Einzelausstellungen mit seinen Werken fanden in Dresden, Ahrenshoop, Dippoldiswalde und Wachenheim an der Weinstraße statt.

Auf internationalen Ausstellungen war er in Zwickau, Warschau, St. Petersburg, Algerien, Hefei (China), Wien, Hamburg, Emden und Bochum vertreten.

(Quelle: Wikipedia)
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Bilder
Bilder
Samstag 16.05.2020
Bruno Konrad: Figurenfries der Höckendorfer Gastwirte, Tafel 8
Bruno Konrad: Figurenfries der Höckendorfer Gastwirte, Tafel 8


Das Höckendorfer Erbgericht im Wandel der Zeiten
Menschheitsgeschichte ist immer Sozialgeschichte. Wirtshäuser sind ein Ort der Kommunikation und waren Jahrhunderte lang auch ein Ort der Gerichtsbarkeit.
Für das Höckendorfer Wirtshaus hat Gottfried Göbel aus Dresden diese geschichte dokumentiert. Sie umfasst in dieser Geschlossenheit von 1495 an einen Zeitraum von 500 Jahren. Die Recherche umfasst 29 Grundbesitzer und Pächter. Der Besitz erstreckte sich häufig über mehrere Genrationen.
Das Höckendorfer Wirtshaus hatte Gerichtsbarkeit. Das belegen unterschiedliche Namen wie „Erbgericht“, „Erbschenke“ und „Erbschänke“.
Als Privilegien existierten das Braurecht und der Salzverkauf.
Die künstlerische Wandgestaltung von 38 Figuren – Besitzer und Pächter – erfolgte im Atelier des Malers und Grafikers Bruno Konrad in Höckendorf.
Die Aufbereitung und Montage der Platten erfolgte durch Tischlermeister Udo Gelfert aus Dorfhain im Jahr 2005



Tafel 8: Caspar Moller ab 4.12.1584, gekauft für 650 Gulden
Caspar Mollers Erbkauff mit seinen Geschwistern umb die schenke
Heut den 4. Dezembris des 84 Jahres sein in den gerichten zu Höckendorf erschienen Peter Grahl in kriegischer Vormundschaft der hinterlaßenen Witfrauen , Marten Mollers seligen , Caspar Moller vor sich, Gregor Richter in Vormundschaft Christoffs, Georg Behm in Vormundschaft Magdalenen, dieselben gedachten Erben und derselben Vormunden haben ihrem Bruder Caspar Moller die Erbschenke sambt dem Brauhause , Braugeräthe und zugehörenden gärten, wie dieselben in ihren begriffenen Reinen und Steinen Erblichen gelegen sampt aller darauf habenden freiheiten und gerechtigkeiten nichts hiervon ausgeschlossen es sey benahmet oder nicht benahmet, Und wie sie ihr Vater seliger in nutzung und gebrauch gehabt Erblich gelassen und verkauft zu der Haupt Summa umb und vor Siebenthalb hundert (650 fl) Gulden . Und sol auff Weihnachten des laufenden fünf und achtzigsten Jahres 400 fl zum Angelde geben. Darvon sollen die Erben 300 fl empfangen. Das ander 100 fl , so vors Brauhaus gerechnet, sol von Verkkäuffer wie bishero von seinen Vater seligen geschehen  verzinßt werden bis solange es auch abgelehnet wird ....


Der Höckendorfer Figurenfries wurde als eine Folge von grafischen Blättern entworfen und auf Birkenholztafeln übertragen.
Die Ausführung der 38 Figuren erfolgte auf insgesamt 18 Tafeln in der Abmessung von 150cm Höhe und 130cm Breite. Die Gestaltung basiert auf Verwendung des Lackstiftes mit rötlicher Lavierung der Hände und Gesichter, sowie einer weißen Tönung. Die Oberfläche wurde versiegelt, um Witterungseinflüsse auszuschließen

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Samstag 09.05.2020
Titellos 4
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EsWa
Titellos 3, 2020
Tempera und Aquarell auf Papier, 60 x 40cm
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Samstag 02.05.2020
Titellos 3
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EsWa
Titellos 3, 2020
Tempera und Aquarell auf Papier, 61 x 43cm
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Dienstag 28.04.2020
Titellos 2
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Bilder
EsWa
Titellos 2, 2020
Tempera und Aquarell auf Papier, 58 x 39cm
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Dienstag 21.04.2020
Titellos 1
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EsWa
Titellos 1, 2020
Tempera auf Papier, 59 x 40cm
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