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Sonntag 22.04.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Landsberg Filmforum: ROBERT DOISNEAU
ROBERT DOISNEAU
Das Auge von Paris.

Es ist eins dieser ikonischen Bilder: Ein Paar, das sich küsst, in Paris 1950 fotografiert von Robert Doisneau aus der Perspektive eines in einem Pariser sitzenden Beobachters. Geboren in Paris 1912, und dort gestorben 1994, hat Doisneau die französische Metropole in den dazwischenliegenden Jahren kaum einmal verlassen, kein Winkel blieb ihm verschlossen. Heute werden seine Bilder in großen Ausstellungen in aller Welt gezeigt, teure Kunstbände verlegt, Originalabzüge für viel Geld verkauft. Clémentine Deroudille zeichnet Leben und Werk ihres Großvaters in ihrer stimmungsvollen Dokumentation nach, die sich allein schon deswegen lohnt, die Fotos Robert Doisneaus auf der großen Leinwand sehen zu können.
R+B: Clémentine Deroudille - Frankreich 2016, L: 80 Min.

FILMFORUM im Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Montag 23.04.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bosco: Achitektur-Sichten: Baukultur in Klein- und Mittelstädten
Achitektur-Sichten: Baukultur in Klein- und Mittelstädten

"Baukultur in Klein- und Mittelstädten - Welche Möglichkeiten haben wir, unsere Lebensräume besser zu gestalten?"

In Zusammenarbeit mit der AG ArchitekturSichten.
Bund und Länder haben im Dezember 2006 die „Bundesstiftung Baukultur“ gegründet. Städte und Gemeinden nutzen ihre ästhetischen Potenziale oft zu wenig. Sie vergeben dadurch Chancen und Leiden an gestalterischer Nachlässigkeit. Die
Bundesstiftung kann vielfältige Hilfestellungen leisten, wenn das Niveau des Planens und Bauens verbessert werden soll. Reiner Nagel berichtet aus erster Hand über die Gründungsgeschichte, die Aufgaben und die Arbeit dieser bedeutenden und interessanten Bundesstiftung. er wirbt dafür, ihr Angebot zu nutzen.

Referent
DIPL.-ING. REINER NAGEL, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur

Zur Reihe ARCHITEKTUR-SICHTEN:
Wie wollen wir leben? Mit der Gesprächsreihe über Architektur möchten wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „ArchitekturSichten“ Fakten und Probleme sichten, Fragen stellen, Antworten hören. Gauting verändert sich. Eine gute Gestaltung ist wichtig. Was aber ist gute Architektur? Wir Fragen Architekten und Stadtplaner, Investoren und Mandatsträger, wie sie Gauting sehen und welche Ideen und Vorschläge sie haben. Ausgangspunkt ist unser Ort im Würmtal, die Architektur der Welt ist das weitere Feld. In den Gesprächen geht es um Baukultur und darum, für die Fragen von Architektur und Stadtplanung eine Diskussionsplattform zu schaffen.

Die Reihe wird inhaltlich von der Arbeitsgruppe „Architektur-Sichten“ programmiert, der Theaterforum Gauting e.V. ist Mitveranstalter, weil wir Fragen an die Zukunft für wichtig halten.

Verein Bosco-Service-Team
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Montag 23.04.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck: Marie Reiners präsentiert ihr Krimidebüt
Frauen, die Bärbel heißen“
Marie Reiners präsentiert ihr Krimidebüt

Bärbel Böttcher, 54, Tierpräparatorin, ledig, früh verwaist, keine Kinder, Hundehalterin, Eigenbrötlerin aus Überzeugung schaut am liebsten Shoppingsendungen, will ihre Ruhe, aber es kommt anders …
»Als ich an jenem Morgen mit meiner Mischlingshündin Frieda spazieren ging, lag es plötzlich da – das perfekte Stöckchen. Wenn ich sage, da lag das perfekte Stöckchen, ist das allerdings nicht ganz korrekt. Es steckte. Und zwar im Auge eines Mannes, der mausetot war. Mein erster Impuls war, das Stöckchen rauszuziehen und zu werfen. Doch bei näherer Überlegung argwöhnte ich, dass dieses Verhalten merkwürdig auf andere wirken könnte. Also griff ich trotz inneren Widerwillens statt zum Stöckchen zum Handy und rief die Polizei an. Nach zwei Stunden auf dem Kommissariat durfte ich endlich gehen. Auf dem Weg nach Hause wollte ich etwas Tartar vom Rind kaufen und es mir dann bei einer Tasse Milch und einer kleinen Mahlzeit vor dem Fernseher gemütlich machen. Ich hatte den Toten gemeldet, und niemand würde sich mehr für mich interessieren. Ich sollte mich irren.«
Marie Reiners, aufgewachsen im niederrheinischen Mönchengladbach-Rheydt, deswegen per se intime Kennerin von Tristesse und Tragikomik, schrieb bereits während ihres Studiums fürs Fernsehen. Sie entwickelte Sitcomfolgen für »Lukas« mit Dirk Bach, schrieb Serienbücher u.a. für »Die Sitte«, »Die Rosenheimcops«, »Der Ermittler«, »Morden im Norden« und erfand die Krimiserie »Mord mit Aussicht«, die mehrfach ausgezeichnet wurde und 2014 die meistgesehene deutsche Fernsehserie war. »Frauen, die Bärbel heißen« ist ihr erster Roman. Marie Reiners lebt in der Eifel und in Köln.
»Kraftvoll, frisch, mit hohem Tempo und schön skurril.« Jörg Maurer

Stadtbibliothek in der Aumühle
Bullachstraße 26,
82256 Fürstenfeldbruck
Montag 23.04.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Filmforum: LOVELESS
LOVELESS
Die Geschichte einer zerfallenen Familie stellvertretend für die Gesellschaft Russlands.

Der Regisseur Andrey Zvyagintsev hat sich im Laufe der letzten Jahre als einer der einflussreichsten russischen Filmemacher abseits des staatlichen Systems etabliert. Gleich mit seinem Debut “The Return“ gewann er vor 10 Jahren in Venedig den Goldenen Löwen, und seit seinem Melodram-Meisterwerk “Leviathan“, für den er 2014 in Cannes den Großen Preis der Jury erhielt, zählt er weltweit zu den Gipfelstürmern der Filmkunst. Sein neuer Film “Loveless“ von 2017 wurde auf den Filmfestspielen in Cannes gleich wieder mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet und für die Oscar-Verleihung 2018 als bester fremdsprachiger Film nominiert. Der Film beschreibt das Leben eines russischen Jungen, dessen Eltern versuchen, sich scheiden zu lassen, und beide ihren Sohn daher vernachlässigen. Lautstark streiten sie zu Hause darüber, wer ihren Sohn nach der Scheidung nehmen muss, oder ob sie ihn in ein Internat geben sollen. Der Zwölfjährige bekommt dies alles mit, bleibt aber still in seinem Zimmer und weint leise, weil er den Eindruck hat, sie hätten ihn nie gewollt und nie geliebt. Verzweifelt wegen der Gleichgültigkeit seiner Eltern rafft sich der Junge auf und verschwindet. Um ihren Sohn wiederzufinden, müssen sich die Eltern zusammenraufen, denn die Polizei will sich erstmal nicht um den Fall kümmern. Völlig freiwillige Unterstützung erhalten sie aber von einer Hilfsorganisation. Ihre Suche führt sie zu einem verfallenen Haus… Andrey Zvyagintsev zeigt wieder einmal sein bemerkenswertes Talent für die Schaffung perfekt geformter, dramatischer Mikrokosmen, die die tief verwurzelten Krankheitsbilder der russischen Gesellschaft veranschaulichen.
R: Andrey Zvyagintsev – B: Oleg Negin – K: Michail Kritschman – M: Jewgeni Galperine, Sacha Galperine – D: Maryana Spivak, Alexey Rozin, Matvey Novikov – Russland 2017, L: 127 Min.

FILMFORUM im Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 24.04.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Filmforum: Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung
Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung
Ein Filmabend in Kooperation mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Paul Nkamani hat sich aus seiner Heimat Kamerun durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernen sich Paul und Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Kurz darauf ergattert Paul einen begehrten Platz auf einem Schlauchboot nach Europa, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die erschütternden Bilder der Rettung im Fernsehen und begibt sich auf die Suche nach Paul. Nachdem Paul bereits zwei Monate in Abschiebehaft verbracht hat, findet Jakob ihn endlich in einem spanischen Rote-Kreuz-Heim wieder. Als Paul aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien beschließt nach Deutschland zu reisen. Der Film erzählt eine ganz persönliche Migrationsgeschichte und eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Regisseur und Protagonist im politisch brisanten Umfeld der europäischen Migrationsdebatte. Viereinhalb Jahre nachdem Pauls Odyssee begonnen und er seine Mutter in Kamerun verlassen hat, zieht er zu Jakobs Eltern ins ehemalige Kinderzimmer des Regisseurs. Und doch bleibt seine Zukunft in Deutschland ungewiss…

Anschließend gibt es die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Regisseur Jakob Preuss und weiteren Gästen. Moderation: Anna-Lena Koschig, BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Dieser Abend ist eine weitere Kooperation des Stadttheaters und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Erneut widmet er sich dem Thema Flucht, Migration und Integration. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf bereichernde Diskussionen.
R+B: Jakob Preuss - K: Juan Sarmiento G. - M: The Trouble Notes, Gary Marlowe – Deutschland 2017, L: 97 Min. Eintritt frei!!

FILMFORUM im Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Samstag 28.04.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching Bürgerhaus: Footloose - Das Tanz-Musical
Footloose - Das Tanz-Musical

Mit der London West End Musical Company

„Nichts ist dem Menschen so unentbehrlich wie der Tanz!“, wusste schon Moličre und bringt damit den Kern des Musicals auf den Punkt.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Ren McCormack aus Chicago tanzt für sein Leben gern. Er muss mit seiner Mutter wegen finanzieller Not in die Kleinstadt Bomont ziehen. Das ist eine Stadt, in der Pfarrer Shaw Moore ein Tanzverbot verhängt hat - für Ren etwas Unvorstellbares. Mit der Hilfe von Willard, seinem besten Freund, und Ariel, der Tochter des Pfarrers, kämpft er gegen dieses Verbot: Alle Jugendlichen sollen tanzen dürfen! Dabei deckt Ren die dunkle Vergangenheit um Pfarrer Moore auf und befreit die Kleinstadt von aller düsteren Beklemmung. Ein Kampf um die Freiheit zwischen zwei Generationen, bei dem die Kluft zwischen Stadt- und Landleben ans Licht tritt. Während die Erwachsenen sich dem kargen Leben der Kleinstadt hingeben, können die Jugendlichen diese Unterdrückung nicht mehr hinnehmen.

Das berühmte Tanzmusical basiert auf dem gleichnamigen Film von 1984. Seit der Premiere am 22. Oktober 1984 im Richard Rodgers Theater, Broadway, New York, ist das Musical ununterbrochen auf Bühnen in den USA und England zu sehen. Nun geht das Musical erstmalig in Europa auf große Tournee mit der London West End Musical Company.

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9,
85748 Garching bei München
Montag 30.04.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Filmforum: Die Götter müssen Klempner sein & Die Kunst sich die Schuhe zu binden
Die Götter müssen Klempner sein & Die Kunst sich die Schuhe zu binden

20:00 Uhr Die Götter müssen Klempner sein

In dem inklusiv erarbeiteten Film „Die Götter müssen Klempner“ sein vermischen sich Realität und Traum, Monotonie und Phantasie. Eine Gruppe Wartender in einem Amtsgebäude, sie scheinen unendlich lange auszuharren und ohne Aussicht auf Erfüllung ihrer Bedürfnisse. Die Eintönigkeit wird durchbrochen von ersten zaghaften Tagträumen, diese führen in die allmächtige Götterwelt und zu gelebten Wünschen und Sehnsüchten. Was passiert, wenn der Herrscher der Götter für morgen eine Atombombe beim KGB bestellt? Ein bemerkenswertes Beispiel inklusiver Filmarbeit, die die Auflösbarkeit so mancher geglaubter Grenze zeigt.

Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit Steffen Reuber. Er hatte die Idee zur Dramaturgie des Films, führte Co-Regie und leitete die Spieler an. Reuber ist Mitglied des Ensembles des Theaters an der Ruhr und am Do 3.5. in „Clowns im Sturm“ zu sehen.

R+K: Björn Leonhard M:Numinos D: Ensemble des Wohnhauses Gartenstadt der Lebenshilfe Krefeld L: 30 Min.

ca. 21:00 Uhr Die Kunst sich die Schuhe zu binden

Alex hat zwar eine hohe Meinung von sich selbst, doch die Realität sieht anders aus: Er ist arbeitslos und seine Beziehung steht kurz vor dem Ende. Der einzige Job, den ihm das Arbeitsamt anbietet, ist ein Betreuerposten in einem Heim für geistig behinderte Menschen. Widerwillig nimmt er die Stelle an, lernt jedoch die gemeinsame Arbeit zu schätzen und erkennt dass jeder Mensch Talente hat, die es wert sind, gefördert zu werden. Entschlossen, ihnen ihren Auftritt im Rampenlicht zu bescheren, meldet er eine Gruppe seiner Schützlinge zu einer Casting-Show an. Eine wahre Geschichte, inspiriert vom berühmten Ensemble des Behinderten-Theaters “Glada Hudik”, das 1996 vom damaligen Behindertenbetreuer Pär Johansson gegründet wurde.

R: Lena Koppel – D: Sverrir Gudnason, Vanna Rosenberg – Schweden 2011, L: 101 Min.

FILMFORUM im Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 02.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Weßling Pfarrstadl: Die Göttliche Ordnung
KinoFilm:
Die Göttliche Ordnung
CH 2017,
Regie: Bionda Volpe

Die Schweiz im Jahr 1971: Hausfrau Nora lebt mit ihrem Mann Hans und ihren zwei Söhnen in einem friedlichen kleinen Dorf. Seit dem Mai 1968 ist ein Ruck durch die Gesellschaft gegangen, das soziale Gefüge ist im Wandel, abseits der großen Städte ist davon noch nichts zu spüren. Nora beginnt auf einmal, sich leidenschaftlich und in aller Öffentlichkeit für das Frauenwahlrecht einzusetzen, und eckt damit im Dorf an. Sie ist wild entschlossen, das Wahlrecht durchzusetzen.

Pfarrstadl Weßling
Am Kreuzberg 5,
82234 Weßling
Samstag 05.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg Kupferhaus: "Junge Stars" aus dem Würmtal mit Florian Wagner und Freunde
"Junge Stars" aus dem Würmtal
Florian Wagner und Freunde

An diesem besonderen Abend werden junge, aus dem Würmtal stammende Künstlerinnen und Künstler, die im Musik- oder Schauspielstudium bzw. am Anfang ihrer Berufslaufbahn als Künstler stehen, auf der Bühne des Kupferhauses auftreten.

Dabei werden die verschiedensten Genres vertreten sein, von Oper bis Musical und von Instrumentalisten bis Schauspieler. Die Jungen Stars werden dabei nicht nur in Solo-Darbietungen ihr Können demonstrieren, sondern auch im Gespräch von ihrem Studium und den beruflichen Aussichten erzählen und sich dem Publikum dadurch sowohl künstlerisch als auch persönlich präsentieren.

Organisiert wird das Konzert von Florian Wagner, der den Abend moderieren und am Klavier begleiten wird. Er ist Lehrbeauftragter an der LMU München und Korrepetitor an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und im Würmtal unter anderem für die Komposition des Musicals Perfect Town bekannt.

Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Sonntag 06.05.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Gauting Bsoco: Tee bei Sabine: Estera Silber
Tee bei Sabine: Estera Silber

Im Rahmen der Ausstellung "Hoffnung trotz allem" ist die Jüdin Estera Silber zu Gast zum TEE BEI SABINE.
Die Eltern von Estera Silber lernten sich nach dem 2. Weltkrieg im Displaced Persons-Lager in Gauting kennen. Ihr Vater war der in Gauting bekannte Taxifahrer Rafael Katz, der nach der Befreiung aus dem KZ Dachau in das Gautinger Sanatorium gebracht wurde. Esthera Silber, geb. 1950, wuchs mit ihren Geschwistern in der Gartenpromenade auf und wird uns in dieser Tee-Stunde von dem Jüdischen Leben der Familie in Gauting erzählen und wie es ist, mit Pferden im Garten aufzuwachsen.
Esthera Silber ist staatl. geprüfte Bewegungspädagogin und lebt mit ihrem Mann in München und Gauting. Sie hat zwei erwachsene Töchter.

Verein Bosco-Service-Team
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Sonntag 06.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bosco: Philosophisches Café: "Unruhe & Gelassenheit" mit Prof. Joachim Kunstmann
Philosophisches Café: "Unruhe & Gelassenheit" mit Prof. Joachim Kunstmann

Was uns umtreibt
Wenig scheint der modernen Zivilisation so zu fehlen wie Gelassenheit. Eine permanente Unruhe, die von Termindruck und Hektik bis zur inneren Getriebenheit reicht, ist eines ihrer Grundkennzeichen. Niemand hat Zeit. Woran liegt das? Wird Zeithaben zum Luxusgut? Woher kommt die wachsende Unruhe unserer Kultur? In der Antike galt innere Ruhe als Zeichen von Souveränität und als Grundtugend. Für den Mystiker Eckhart ist Gelassenheit Grundbegriff aller Religion. Wie gelangt man zu solcher Gelassenheit?

Verein Bosco-Service-Team
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Mittwoch 09.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschleißheim: Axel Hacke - Die Tage, die ich mit Gott verbrachte
Axel Hacke - Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind.

In Die Tage, die ich mit Gott verbrachte schildert Hacke seine Begegnung mit diesem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht. Eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und sehr ernst zugleich – ganz das Richtige für unsere Zeiten, in denen eine Hacke-Lesung sowieso nie schaden kann.

Weil jeder Abend mit diesem Autor eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man hier nicht nur Gott, sondern auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers und Luis, seinem Sohn – und [weil vieles von dem, was Hacke vorträgt, aus dem eigenen Leben stammen könnte] vielleicht sogar sich selbst.

Von 1981 bis 2000 arbeitete Hacke als Reporter und Streiflicht-Autor bei der Süddeutschen Zeitung, für deren Magazin er bis heute unter dem Titel Das Beste aus aller Welt seit Jahren eine viel gelesene Alltagskolumne schreibt. Seine journalistische Arbeit wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Forum Unterschleißheim
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Sonntag 13.05.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Puchheim PUC: Talk im PUC
Talk im PUC

Die Leitung des Kulturamtes Puchheim bittet Künstler und Veranstalter aus dem Programm des 2. Halbjahres 2018 auf die Bühne im PUC. Dort auf dem roten Sofa erzählen sie von ihren Vorhaben und geben Einblicke in ihre Kunst. Eine musikalische Talkshow mit Ausschnitten aus dem neuen Kulturprogramm.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Dienstag 15.05.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Gröbenzell Gemeindebücherei: Bücher aus dem Feuer
Bücher aus dem Feuer
Lesung zum Jahrestag der Bücherverbrennung

Anlässlich des Jahrestages der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 findet in der Gemeindebücherei traditionell die Lesung „Bücher aus dem Feuer“ statt.
Am 10. Mai 1933 wurden Bücher von politisch und ideologisch unerwünschten Schriftstellern und Wissenschaftlern in fast allen deutschen Universitätsstädten verbrannt. Zivilcourage zeigen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ist nach wie vor ein aktuelles Thema und es ist wichtig, für Demokratie und Toleranz einzutreten.
In der Gemeindebücherei werden Bücher von Autoren, die in der NS-Zeit verboten waren, ausgestellt.
Es lesen vor: Rudolf Ulrich, Klaus Coy, Astrid Trost, Marion Küstenmacher und Werner Tiki Küstenmacher

Gemeindebücherei Gröbenzell
Rathausstr. 1
82 194 Gröbenzell
Mittwoch 16.05.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Puchheim PUC: Glückskind
Glückskind

Die Filmvorführung ist eine der  Schlussveranstaltungen der Aktion "Puchheim liest ein Buch".
Nach dem gleichnamigen Roman von Steven Uhly erzählt der Film "Glückskind" von einem Mann, der den Anschluß an die Gesellschaft verloren hat, aber eine ungewöhnliche Chance ergreift.
Die Literaturverfilmung aus dem Jahr 2014 von Michael Verhoeven mit Herbert Knaup in der Hauptrolle beschreibt den Weg dieses Mannes, der aus dem Schicksal eines Säuglings neuen Lebensmut schöpft.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Donnerstag 17.05.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Neubiberg: Kathrin Hartmann - Die grüne Lüge
Lesung
Kathrin Hartmann
Die grüne Lüge

Grüne Lügen - je absurder sie sind, desto bereitwilliger werden sie geglaubt. Gibt man Begriffe wie "nachhaltig" und "sustainability" in die Suchmaschine ein, erhält man fast 300 Millionen Einträge. Inzwischen ist alles, was erwiesenermaßen umweltschädlich ist, zugleich auch nachhaltig und klimaschonend: Flugreisen, Pelzmäntel, Gentechnik, Kohlekraft, ja sogar Formel 1- Autorennen. Leider hat Mutter Erde von dem grünen Fortschritt überhaupt noch nichts mit bekommen. Sind all die schönen Erfolgsmeldungen bloße Erfindungen?  Kathrin Hartmann war Redakteurin für Nachrichten und Politik bei der Frankfurter Rundschau und arbeitete sie als Redakteurin bei »Neon«.

Grundschule Neubiberg
Rathauspl. 9,
85579 Neubiber
Mittwoch 06.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Weßling Pfarrstadl: Der wunderbare Garten der Bella Brown
KinoFilm:
Der wunderbare Garten der Bella Brown
GB/USA 2016, Regie: Simon Aboud

Ein Zauber liegt über diesem Film – als würde eine keltische Amelie ihr Feenreich entdecken. Doch Bella Brown hat außer der Frisur und dem träumerischen Blick wenig mit der fabelhaften Kultfigur gemeinsam. Zum Beispiel muss sie innerhalb von vier Wochen ihren verwilderten Garten kultivieren, sonst droht der Rausschmiss. Für ein Mädchen, das panische Angst vor der Natur hat, ist das eine echte Herausforderung. Doch glücklicherweise findet sie Helfer in der Not. Und manchmal werden aus Feinden sogar Freunde…

Pfarrstadl Weßling
Am Kreuzberg 5,
82234 Weßling
Donnerstag 07.06.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Starnberg Jugendtreff: Poetry Slam – great and young
Poetry Slam – great and young

Performance the 2nd

Gedichte, Kurzgeschichten, Rapverse und szenische Monologe

Slamlegende Ko Bylanzky mit bekannten Poetinnen und Poeten und ambitionierte Newcomer*innen

Jugendtreff,
Nepomukweg 19,
82319 Starnberg

Samstag 09.06.2018; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Starnberg Biller: Ein schöner, alter Gemischtwarenladen
Ein schöner, alter Gemischtwarenladen

Im verwunschenen Dornröschenschlaf
Wir spielen Einkaufen mit Judith Huber und den Kindern Henriette und Joseph

Biller,
Hauptstraße 25,
Starnberg
Samstag 09.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Heinrich von Kleist - Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe
Heinrich von Kleist: Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe
Ein großes historisches Ritterschauspiel
mit Miriam Haltmeier, Tobias Loth, Claudia Frost, André Stuchlik, Fridtjof Stolzenwald, Sandro ¦utalo
Inszenierung: Kathrin Mädler
Gastspiel des Landestheaters Schwaben

Seitdem Käthchen den Ritter Graf von Strahl in der Werkstatt ihres Vaters gesehen hat, muss sie ihm auf Schritt und Tritt folgen – ein Traum versprach ihn ihr zum Mann. Käthchens Vater verklagt den Ritter auf Hexerei, aber die Richter sprechen ihn frei. Der Ritter ist zwar in Käthchen verliebt, kann sie aufgrund ihres Standes aber nicht zur Frau nehmen. Auch er hatte einen Traum, in dem ihm ein Engel die Vermählung mit einer Kaisertochter weissagte. Als er seiner ehemaligen Feindin Kunigunde auf seinem Schloss Schutz gewährt, glaubt er, die Kaisertochter in ihr gefunden zu haben.
Wie Käthchen sich gegen die intrigante Rivalin durchsetzt und die Heirat mit dem Ritter doch stattfindet, ist eine der schönsten und zugleich eigenartigsten Liebesgeschichten der deutschen Theaterliteratur. Trotz der mittelalterlichen Verankerung wird auch von unseren modernen Gesellschaften erzählt, in denen Ordnungen zerfallen und Menschen sich verloren fühlen.

Kubiz
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Freitag 15.06.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Starnberg Kunstraum: Vivienne Westwood
Vivienne Westwood

Mode = Kunst und Kultur, ein Spiel mit ungewöhnlichen Stoffen

„Ich habe mein ganzes Leben so gelebt, als wäre ich jung …“ (V. Westwood)

Als eine der ein ussreichsten Modedesignerinnen der Welt spiegelt sich ihr vielschichtiges Leben im Aktivismus und in der Mode und Kunst.

Mit Lucy Reynolds und Johanna Winkler

Kunstraum 5,
Josef-Jägerhuber-Str. 5 / 1.OG,
Starnberg
Freitag 22.06.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Starnberg Bayrischer Hof: Stefanie Sargnagel in Starnberg
Stefanie Sargnagel in Starnberg

Liest aus „Statusmeldungen“
Eine Aphorismensammlung

Böse meine sie das eh nicht, eher als liebevolles Bashing, sagt St. Sargnagel, die mit bürgerlichem Namen Sprengnagel heißt.

Hotel Bayerischer Hof,
Bahnhofsplatz 12,
82319 Starnberg
Samstag 23.06.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Unterhaching: MOMO
MOMO
Ein Tanzstück für die ganze Familie
nach dem gleichnamigen Roman von Michael Ende
Idee, Inszenierung und Choreografie: Simone Erbeck

Eine spannende Geschichte von Zeit-Dieben und einem Kind, das den Menschen gestohlene Zeit zurückbringen möchte. Es tauchen graue Herren auf und rauben den Menschen ihre Zeit. Doch Zeit ist Leben, und Leben wohnt im Herzen. MOMO spürt die Kälte. Die Zeit steht still. Nichts bewegt sich mehr. Wird MOMO es schaffen die Zeit aus den Fängen der grauen Herren zu befreien und den Menschen das Leben zurückzubringen? 
Es tanzen die SchülerInnen der Musikschule Unterhaching und Neubiberg.
Der tänzerische Ausdruck wird mit Elementen aus dem klassischen Ballett sowie aus dem zeitgenössischem Tanz und dem Jazztanz gestaltet.
Die Musik unterstreicht die Handlung mit Stücken aus der gleichnamigen Filmmusik und mit Musik von Klassik bis zur Moderne und Pop.

Kubiz
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Sonntag 24.06.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Unterhaching: MOMO
MOMO
Ein Tanzstück für die ganze Familie
nach dem gleichnamigen Roman von Michael Ende
Idee, Inszenierung und Choreografie: Simone Erbeck

Eine spannende Geschichte von Zeit-Dieben und einem Kind, das den Menschen gestohlene Zeit zurückbringen möchte. Es tauchen graue Herren auf und rauben den Menschen ihre Zeit. Doch Zeit ist Leben, und Leben wohnt im Herzen. MOMO spürt die Kälte. Die Zeit steht still. Nichts bewegt sich mehr. Wird MOMO es schaffen die Zeit aus den Fängen der grauen Herren zu befreien und den Menschen das Leben zurückzubringen? 
Es tanzen die SchülerInnen der Musikschule Unterhaching und Neubiberg.
Der tänzerische Ausdruck wird mit Elementen aus dem klassischen Ballett sowie aus dem zeitgenössischem Tanz und dem Jazztanz gestaltet.
Die Musik unterstreicht die Handlung mit Stücken aus der gleichnamigen Filmmusik und mit Musik von Klassik bis zur Moderne und Pop.

Kubiz
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Mittwoch 04.07.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Weßling Pfarrstadl: Pride
KinoFilm:
Pride
GB 2014,
Regie: Matthew Warchus

Die britische Premierministerin Margaret Thatcher führt im Sommer 1984 einen erbitterten Kampf gegen die Gewerkschaft der Minenarbeiter, die gegen die Privatisierung und Schließung der Minen streiken. Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite. Die Initiative "Lesbians and Gays Support the Miners" (LGSM) sammelt Geld, um die Streikkasse zu unterstützen. Doch die Nationale Union der Minenarbeiter hegt allerlei Vorurteile und will davon nichts wissen. Aber auch der lokale Anführer der Streikenden, Dai, ist begeistert und setzt sich für eine intensive Zusammenarbeit ein.

Pfarrstadl Weßling
Am Kreuzberg 5,
82234 Weßling
Mittwoch 01.08.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Weßling Pfarrstadl: Moonrise Kingdom
KinoFilm:
Moonrise Kingdom
USA 2012,
Regie: Wes Andersen

1965, die Küste von New England: Der 12-jährige Pfadfinder Sam und die gleichaltrige Schülerin Suzy Bishop verlieben sich in einander. Sie schließen einen geheimen Pakt zusammen auszureißen und sich in die Wildnis abzusetzen. Suzys exzentrische Eltern machen sich große Sorgen und erbitten Hilfe bei den örtlichen Vertretern der staatlichen Institutionen. In dem Bestreben die Kinder wieder zu finden, beschließen Sams Pfadfinderlehrer, der Chef der örtlichen Polizei und die oberste Sozialarbeiterin des Ortes, die gesamte Stadt umzukrempeln.

Pfarrstadl Weßling
Am Kreuzberg 5,
82234 Weßling
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.