• Suche nach Veranstaltungen
Dienstag 18.12.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: ROMEO UND JULIA
ROMEO UND JULIA

Rumänisches Staatsballett „Oleg Danovski“
Handlungsballett nach William Shakespeares gleichnamiger Tragödie
Musik: Sergej Prokofjew
Choreografie: Horatiu Chereches
Produktion: Konzertdirektion Landgraf

Diese Neuinszenierung begeisterte bereits tausende Zuschauer. Das Ballett zu Shakespeares weltberühmter, tieft  ragischer  Geschichte  um die sich verzweifelt liebenden Sprösslinge zweier verfeindeter Veroneser Familien gilt nach wie vor als Höhepunkt von Prokofjews Schaffen. In einem facetten- und detailreichen Bilderbogen aus Stra-ßenszenen, komödiantischen Soli, bravourösen Fechtkämpfen und herzzerreißenden Pas de deux, setzen die jungen FANTASIO-Tänzer die atemberaubende Choreografi  e von Horatiu Chereches um.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Sonntag 23.12.2018; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Germering: DIE ZAUBERFLÖTE
DIE ZAUBERFLÖTE

Oper von W.A. Mozart
Humorvolle und publikumsnahe Inszenierung in der erfolgreichen Münchner Fassung des Freien Landestheaters Bayern
Dauer ca. 2:45 Stunden inkl. Pause

Seit über 200 Jahren gehört dieses Singspiel von W. A. Mozart zu den populärsten Werken der Musikgeschichte. Das Textbuch stammt von dem Regensburger Theater‐Alleskönner Emanuel Schikaneder. Es erzählt die Geschichte vom ewigen Kampf der Nacht mit dem Tag, von Mannesdünkel und Weibertücken, von Weisheitslehre und Volksschlauheit. Sie erzählt vom Fürstensohn Tamino, der loszieht, um Pamina,

die Tochter der Königin der Nacht, aus Sarastros Sonnentempel zu befreien. An seiner Seite der Vogelfänger Papageno, der sich doch nichts sehnlicher als eine Papagena wünscht. Bald schon treffen sie in Sarastros Reich ein und ihre bisherige Vorstellung von Gut und Böse gerät ins Wanken. Beide haben Prüfungen zu bestehen, die sie nur mit Hilfe ihrer Zauberinstrumente bewältigen. Auch Paminas Liebe zu Tamino wird auf eine harte Probe gestellt. Ein Opernrenner für die ganze Familie!

In Großbesetzung spielen die Solisten und der Chor des Freien Landestheaters Bayern und das große Orchester des Freien Landesorchesters Bayern. Musikalische Leitung/Dirigat: Alois Rottenaicher.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Mittwoch 26.12.2018; Uhrzeit: 14:00 Uhr
Germering: Nussknacker - Russisches Nationalballett
Nussknacker - Russisches Nationalballett 

mit Erzählerin
Musik von P.I. Tschaikowsky

“Marie ist in freudiger Erwartung des Weihnachtsabends. Unter vielen anderen Geschenken erhält sie vom alten, geheimnisumwitterten Onkel Drosselmeier nebst einer tanzenden, mechanischen Figur auch einen Nussknacker, der Maries kindliche Phantasie ganz besonders anspricht. Beglückt schläft sie mit dem Nussknacker im Arm unter dem Weihnachtsbaum ein. Sie hat einen seltsamen Traum. Onkel Drosselmeier lässt den Christbaum ins Unendliche wachsen und der Nussknacker wird lebendig…“
Das Russische Nationalballett entführt die die Zuschauerinnen und Zuschauer in die zauberhafte Märchenwelt des Nussknackers. Jede Szene wird durch eine Erzählung anschaulich gemacht, sodass auch die Kleinsten im Publikum den getanzten Szenen und der Balletthandlung folgen können. 

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Mittwoch 26.12.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Germering: Schwanensee - Russisches Nationalballett
Schwanensee - Russisches Nationalballett 

„Schwanensee“ genießt seit über 100 Jahren unangefochtene Popularität beim internationalen Ballettpublikum wie kein einziges anderes Werk aus dem klassischen Repertoire. Es erzählt in der feinsten traditionellen Ballettsprache vom Prinzen Siegfried, der Schwanenprinzessin Odette und dem Zauberer Rotbart, von Sehnsucht, Einsamkeit, Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück und vor allem vom Sieg der Liebe über das Böse. Ein überragendes Meisterwerk voller Poesie, Anmut und Eleganz.

Musik: P. I. Tschaikowsky
Choreographie: L. Iwanow und M. Petipa

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Donnerstag 27.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
München Gärtnerplatztheater: Don Giovanni
Don Giovanni

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.

Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall / Oleg Ptashnikov   
Regie: Herbert Föttinger   

Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
80469 München
Montag 31.12.2018; Uhrzeit: 15:30 Uhr
Germering: DER VOGELHÄNDLER
DER VOGELHÄNDLER

Operette von Carl Zeller
Regisseur und Textfassung: Rudolf Pfister, Solisten des Thalia Theater Wien, Chor und Orchester der nordböhmischen Oper Usti

Carl Zellers Meisterwerk bietet dem Publikum mit seinem rasanten und reizvollen Verwechslungsspiel einen unvergessenen Operettenabend. Nicht zuletzt wegen seiner vielen weltbekannten Ohrwürmer, wie Grüß euch Gott, alle miteinander, Schenkt man sich Rosen in Tirol oder Ich bin die Christel von der Post.

Freuen Sie sich auf ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und der Liebe.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Montag 31.12.2018; Uhrzeit: 16:30 Uhr
München: Der Kontrabass
Bilder
Der Kontrabass
von Patrick Süskind

Mit Nikolaus Paryla


Seit fast 30 Jahren brilliert Nikolaus Paryla in dem Monodrama über das Leben eines Hinterbänklers im städtischen Orchester. Er ist der Orchesterbeamte mit bescheidenem Talent, der sich mit seinem Zaudern sowohl in der Musik als auch bei der Liebe immer wieder selbst im Wege steht. Niemals wird er die Musik so spielen können, wie er sie empfindet.
Pressestimmen

Patrick Süskinds ‚Kontrabass‘ mit Nikolaus Paryla ist der wahre Silvesterklassiker.
welt.de
Montag 31.12.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Paul Lincke: Frau Luna
Paul Lincke: Frau Luna
Operette in 2 Akten

Gastspiel der Hochschule für Musik Nürnberg

Inszenierung: Uli Proschka
Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt
Die Hochschule für Musik Nürnberg gastiert heuer zu Silvester mit Paul Linckes Operette "Frau Luna" im KUBIZ.
Dieses Werk begründete eine ganze Operettengattung,  die "Berliner Operette". Bekannt bis heute sind das Duett "Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe", die Arie "Schlösser, die im Monde liegen" und der Marsch "Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft".
Nach einem Flug auf den Mond erkennen Steppke und seine besten Freunde Lämmermeister und Pannecke, dass es dort ebenso humorvoll-verwickelt zugeht wie zu Hause in Berlin...

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Montag 31.12.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: DER VOGELHÄNDLER
DER VOGELHÄNDLER

Operette von Carl Zeller
Regisseur und Textfassung: Rudolf Pfister, Solisten des Thalia Theater Wien, Chor und Orchester der nordböhmischen Oper Usti

Carl Zellers Meisterwerk bietet dem Publikum mit seinem rasanten und reizvollen Verwechslungsspiel einen unvergessenen Operettenabend. Nicht zuletzt wegen seiner vielen weltbekannten Ohrwürmer, wie Grüß euch Gott, alle miteinander, Schenkt man sich Rosen in Tirol oder Ich bin die Christel von der Post.

Freuen Sie sich auf ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und der Liebe.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Freitag 04.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Holzkirchen: Der Diener zweier Herren
Freies Landestheater Bayern · Fools-Ensemble:
Der Diener zweier Herren

Was tut man nicht alles für ein doppeltes Mittagessen: Der immer hungrige Diener Truffaldino tritt dafür heimlich in die Dienste von gleich zwei Herren und versucht von nun an Briefe, Barschaften, Gepäckstücke und Essensvorlieben seiner beiden Herren auseinanderzuhalten ohne dass die beiden sich über den Weg laufen.
Was er bei alldem nicht ahnt: Federigo, sein Herr Nummer 1, ist eigentlich dessen Schwester Beatrice, die sich für ihren toten Bruder ausgibt, um dessen Geschäfte regeln zu können. Herr Nummer 2 ist Beatrices Bräutigam, der unter falschem Namen reist, weil er für dessen Tod verantwortlich gemacht wird. Und nicht alle Menschen sind glücklich, als der totgeglaubte Federigo plötzlich wieder vor der Tür steht – schon gar nicht Clarice, die ihn doch eigentlich heiraten müsste!
Es bedarf Raffinesse, unzähliger Lügen und manch einer Intrige bis alle Verwirrungen entknotet sind und jeder wieder seine echte Identität gefunden hat.

Es spielen: Andrea Beier (Beatrice Rasponi), Jochen Geipel (Florindo Aretusi), Cornelius Heuten (Truffaldino, der Diener der beiden), Daniel Rasch (Pantalone), Judith Heimerl (Clarice, seine Tochter), Luzi Schwarzer (Smeraldina, Clarices Zofe), Bernd Schmidt (Dottore Lombardi), Christian Selbherr (Silvio, sein Sohn) und Detlef Dauer (Brighella, ein Wirt).
Kostüme: Ingrid Huber
Regie: Lydia Starkulla

Oberbräu Holzkirchen
Marktplatz 18a
83607 Holzkirchen
Sonntag 06.01.2019; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Holzkirchen: Königs-Perchten
Königs-Perchten

Die Erscheinung der Heiligen Drei Könige mit dem Auftritt der Perchten am Dreikönigsfest ist eine Verknüpfung zweier alter Bräuche im Oberland. Im einzigartigen Singspiel der zwölfköpfigen Spiel- und Sängergruppe aus Holzkirchen wechseln sich Perchtentanz, alpenländische Dreikönigslieder, Neujahrswünsche und Drei-Königs-Spruch des Herodes ab. Ergänzt wird die rund 30-minütige Darbietung auf dem Vorplatz des Kulturhauses mit zwei Erzählern und instrumentaler Begleitung.

Oberbräu Holzkirchen
Marktplatz 18a
83607 Holzkirchen
Sonntag 06.01.2019; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Holzkirchen: Der Diener zweier Herren
Freies Landestheater Bayern · Fools-Ensemble:
Der Diener zweier Herren

Was tut man nicht alles für ein doppeltes Mittagessen: Der immer hungrige Diener Truffaldino tritt dafür heimlich in die Dienste von gleich zwei Herren und versucht von nun an Briefe, Barschaften, Gepäckstücke und Essensvorlieben seiner beiden Herren auseinanderzuhalten ohne dass die beiden sich über den Weg laufen.
Was er bei alldem nicht ahnt: Federigo, sein Herr Nummer 1, ist eigentlich dessen Schwester Beatrice, die sich für ihren toten Bruder ausgibt, um dessen Geschäfte regeln zu können. Herr Nummer 2 ist Beatrices Bräutigam, der unter falschem Namen reist, weil er für dessen Tod verantwortlich gemacht wird. Und nicht alle Menschen sind glücklich, als der totgeglaubte Federigo plötzlich wieder vor der Tür steht – schon gar nicht Clarice, die ihn doch eigentlich heiraten müsste!
Es bedarf Raffinesse, unzähliger Lügen und manch einer Intrige bis alle Verwirrungen entknotet sind und jeder wieder seine echte Identität gefunden hat.

Es spielen: Andrea Beier (Beatrice Rasponi), Jochen Geipel (Florindo Aretusi), Cornelius Heuten (Truffaldino, der Diener der beiden), Daniel Rasch (Pantalone), Judith Heimerl (Clarice, seine Tochter), Luzi Schwarzer (Smeraldina, Clarices Zofe), Bernd Schmidt (Dottore Lombardi), Christian Selbherr (Silvio, sein Sohn) und Detlef Dauer (Brighella, ein Wirt).
Kostüme: Ingrid Huber
Regie: Lydia Starkulla

Oberbräu Holzkirchen
Marktplatz 18a
83607 Holzkirchen
Sonntag 06.01.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: BR Komödienstadel: Der Greis ist heiß
BR Komödienstadel: Der Greis ist heiß

Komödie von Cornelia Willinger
mit Heide Ackermann, Winfried Hübner, Maria Peschek, Bettina Redlich, Andreas Bittl, Annabel Faber, Michael Schwarzmaier
Inszenierung: Thomas Stammberger

Dem katholischen Altersheim "Abendrot" droht der Besuch des gestrengen und gewinnorientierten Bischofs. Schwester Andrea (Bettina Redlich) ist in heller Aufregung. Sie will das Heim von seiner besten Seite präsentieren und seiner Exzellenz einen würdigen Empfang bereiten.
Deswegen versucht sie, ihre Schützlinge – einen bunten, höchst eigensinnigen Haufen – auf Linie zu bringen. Doch der einsame Almbauer Wastl (Winfried "Waggi" Hübner) wünscht sich nichts mehr als zu sterben, die ehemalige Schlangentänzerin Silvia (Maria Peschek) bringt gekonnt die Herzen der Männerwelt in Wallung und die begüterte Elisabeth (Heide Ackermann) zofft sich impulsiv und dynamisch mit ihrem Ehemann Heinrich (Michael Schwarzmaier), weil dieser lieber sein neues Leben in Freiheit genießen will als zu ihr ins Heim zu ziehen.
Andrea überfordert die Situation immer mehr, dazu kommen eigene Eheturbulenzen, und auch von Pfleger Norbert (Andreas Bittl) kann sie keine Hilfe erwarten, da sich dieser rettungs- und zudem aussichtslos in Elisabeths abweisende Enkelin Gisi (Annabel Faber) verliebt hat. Die Situation droht zu eskalieren.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 06.01.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: BR Komödienstadel: Der Greis ist heiß
BR Komödienstadel: Der Greis ist heiß

Komödie von Cornelia Willinger
mit Heide Ackermann, Winfried Hübner, Maria Peschek, Bettina Redlich, Andreas Bittl, Annabel Faber, Michael Schwarzmaier
Inszenierung: Thomas Stammberger

Dem katholischen Altersheim "Abendrot" droht der Besuch des gestrengen und gewinnorientierten Bischofs. Schwester Andrea (Bettina Redlich) ist in heller Aufregung. Sie will das Heim von seiner besten Seite präsentieren und seiner Exzellenz einen würdigen Empfang bereiten.
Deswegen versucht sie, ihre Schützlinge – einen bunten, höchst eigensinnigen Haufen – auf Linie zu bringen. Doch der einsame Almbauer Wastl (Winfried "Waggi" Hübner) wünscht sich nichts mehr als zu sterben, die ehemalige Schlangentänzerin Silvia (Maria Peschek) bringt gekonnt die Herzen der Männerwelt in Wallung und die begüterte Elisabeth (Heide Ackermann) zofft sich impulsiv und dynamisch mit ihrem Ehemann Heinrich (Michael Schwarzmaier), weil dieser lieber sein neues Leben in Freiheit genießen will als zu ihr ins Heim zu ziehen.
Andrea überfordert die Situation immer mehr, dazu kommen eigene Eheturbulenzen, und auch von Pfleger Norbert (Andreas Bittl) kann sie keine Hilfe erwarten, da sich dieser rettungs- und zudem aussichtslos in Elisabeths abweisende Enkelin Gisi (Annabel Faber) verliebt hat. Die Situation droht zu eskalieren.

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Freitag 11.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: 4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?
4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?

Schauspiel nach James Fritz
landsberger bühne e.V.

Was zeigen Bilder? Diese Frage hat sich durch die Jahrhunderte vielen Betrachtern gestellt. Kann man glauben, was man sieht? Und ist, was man sieht, die Wahrheit? Ist das Medium Film als Augenzeuge nicht über alle Echtheitszweifel erhaben? Wie vergesslich ist die digitale Welt tatsächlich und was lässt sie sich vorgaukeln? Gibt es eine einzige Wahrheit und wenn ja, welche Konsequenzen zieht sie nach sich? Und falls nein, was folgt daraus?

James Fritz sorgte bereits mit seinem ersten Stück für Furore: 2013 gewann „4Min 12Sek“ beim Verity Bargate Award des Soho Theatre den zweiten Preis, der Guardian bezeichnete es als „erschreckend komisches Drama über das digitale Zeitalter“ und der Autor selbst erhielt 2015 beim Critics‘ Circle Theatre Award die Auszeichnung in der Kategorie vielversprechendster Autor. Auch die deutsche Uraufführung am Landestheater Schwaben im Januar 2017 wurde begeistert aufgenommen. In der Januarinszenierung der landsberger bühne e. V. stellen sich nun Diedke Moser, Thomas Bauer, Ann Machacek und Jonas Echterbruch unter der Regie von Sabine Kittel und in einem Bühnenbild von Martin Paulus den Fragen, die die digitale Welt aufwirft. Antworten darauf und auf weitere Fragen darf jeder für sich selbst finden.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 11.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Bella Figura
Bella Figura
Komödie von Yasmina Reza

Mit: Doris Kunstmann, Julia Hansen, Heio von Stetten u. a.

Eigentlich will der – wie sich später herausstellt – nicht nur von Liebes-, sondern auch von Firmen-Insolvenz bedrohte Mittvierziger Boris nur mit seiner ohnehin von ihm genervten Geliebten Andrea vor dem geplanten Schäferstündchen Essen gehen. Beim Verlassen des Parkplatzes fährt er die zukünftige Schwiegermutter von Françoise an, der besten Freundin seiner Frau. Der alten Dame, deren Geburts-tag heute gefeiert werden soll, ist zwar nichts passiert, doch plötzlich stehen Andrea und Boris vor Françoise, ihrem Freund Eric und dessen Mutter Yvonne und fühlen sich genötigt, „Bella Figura“ zu machen. Es kommt, wie es kommen muss: Der Rest des Abends ist das reinste Fegefeuer der Peinlichkeiten und Fettnäpfchen. Yasmina Rezas bitter-unterhaltsame Szenen aus der Paar- und Ge-sellschafts-Hölle zeigen aufs Schönste, wie die mühsam aufrecht erhaltene Fassade des guten Benehmens zu bröckeln beginnt. Und so entfaltet sich hier – zum Amüsement der Zuschauer – eine perfekt gebaute Komödie des eskalierenden Horrors.

Gastspiel: Konzertdirektion Landgraf

Luitpoldhalle Freising
Luitpoldstraße 1
85356 Freising
Samstag 12.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Noch einmal verliebt
Noch einmal verliebt

Komödie von Joe DiPietro

mit Christian Wolff, Gila von Weitershausen, Cordula Trantow und Niklas Clarin
Regie: Peter M. Preissler
Ausstattung: Thomas Pekny

Eine Liebesgeschichte, ganz schlicht, ganz einfach, ganz ehrlich, ganz wundervoll.
Die Dialoge der Protagonisten sprühen vor Charme und Esprit, wir durchleben mit ihnen das gesamte Gefühlsspektrum frisch Verliebter: Annäherung und Ablehnung, Verlangen und Distanz.

Dass das Liebespaar in dieser bezaubernden Geschichte die 70 bereits überschritten hat, ist dabei nicht nur kein Hindernis für die Liebe, sondern verleiht dieser Komödie eine großartige Tiefe. Wie geht man mit großen, zärtlichen Gefühlen um, wenn die Zeit knapp wird? Wenn über Wünschen und Sehnsüchten das Damoklesschwert der menschlichen Endlichkeit schwebt?

"Noch einmal verliebt" ist eine Hommage an das Leben in jedem Alter, wunderbar einfach und plausibel gesponnen, heiter und leicht.
Der großartige junge Münchner Bariton Niklas Clarin macht aus einem schon überdurchschnittlichen Theaterabend eine kleine musikalische Sternstunde.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Samstag 12.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Noch einmal verliebt
Noch einmal verliebt
Komödie von Joe DiPietro
mit Christian Wolff, Gila von Weitershausen, Cordula Trantow und Niklas Clarin
Regie: Peter M. Preissler
Ausstattung: Thomas Pekny

Eine Liebesgeschichte, ganz schlicht, ganz einfach, ganz ehrlich, ganz wundervoll.
Die Dialoge der Protagonisten sprühen vor Charme und Esprit, wir durchleben mit ihnen das gesamte Gefühlsspektrum frisch Verliebter: Annäherung und Ablehnung, Verlangen und Distanz.
Dass das Liebespaar in dieser bezaubernden Geschichte die 70 bereits überschritten hat, ist dabei nicht nur kein Hindernis für die Liebe, sondern verleiht dieser Komödie eine großartige Tiefe. Wie geht man mit großen, zärtlichen Gefühlen um, wenn die Zeit knapp wird? Wenn über Wünschen und Sehnsüchten das Damoklesschwert der menschlichen Endlichkeit schwebt?
"Noch einmal verliebt" ist eine Hommage an das Leben in jedem Alter, wunderbar einfach und plausibel gesponnen, heiter und leicht.
Der großartige junge Münchner Bariton Niklas Clarin macht aus einem schon überdurchschnittlichen Theaterabend eine kleine musikalische Sternstunde.

KUBIZ
Jahnstraße 1,
82008 Unterhaching
Samstag 12.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Holzkirchen: Monika Manz - Mutter Sprache
Monika Manz: Mutter Sprache

In dem aufsehenerregenden Stück von Werner Fritsch liegt die über 90-jährige Mutter – gespielt von Regisseur Gerd Lohmeyer – im Koma. Ihre fast 70-jährige Tochter spricht zu ihr. Schauspielprofi Monika Manz gibt bravourös die Bauerntochter Magda in einem monumentalen Monolog mit verbaler Befreiung und der Selbsterlösung von Vergangenem.

Das bekannte Schauspieler-Ehepaar Monika Manz und Gerd Lohmeyer in einem aufwühlenden Stück, das im Juni 2018 in München uraufgeführt wurde. Bauerstochter und Mühlen-Wirtin Magda lässt am Bett ihrer im Koma liegenden Mutter ihr Leben Revue passieren.

Die über 90-jährige Mutter liegt im Krankenhaus im Koma, angeschlossen an Geräte. Elf Kinder hat sie zur Welt gebracht. Ihre fast 70-jährige Tochter spricht zu ihr, als wüsste sie, dass die Mutter sie versteht. Der Vater der alten Frau ist tot und auch ihr Mann. Sie liegen auf dem gleichen Friedhof begraben wie die Tochter Renate, die keine vierzig Jahre alt geworden ist, und wie der Zwillingsbruder, der sich vor Jahren das Leben nahm.

In einem bekenntnishaften, bildreichen Monolog lässt diese widerständige, humorvolle alte Frau ihr Leben und die Menschen auf der Hechtmühle, dem Hof ihres verstorbenen Mannes, lebendig werden. Das Leben war „ein Gehetz‘ und ein Gewürg‘“. In ihm haben die großen politischen Entwicklungen deutscher Geschichte ebenso Narben hinterlassen wie die privaten, ganz persönlichen Erfahrungen.

Oberbräu Holzkirchen
Marktplatz 18a
83607 Holzkirchen
Samstag 12.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 12.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: 4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?
4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?

Schauspiel nach James Fritz
landsberger bühne e.V.

Was zeigen Bilder? Diese Frage hat sich durch die Jahrhunderte vielen Betrachtern gestellt. Kann man glauben, was man sieht? Und ist, was man sieht, die Wahrheit? Ist das Medium Film als Augenzeuge nicht über alle Echtheitszweifel erhaben? Wie vergesslich ist die digitale Welt tatsächlich und was lässt sie sich vorgaukeln? Gibt es eine einzige Wahrheit und wenn ja, welche Konsequenzen zieht sie nach sich? Und falls nein, was folgt daraus?

James Fritz sorgte bereits mit seinem ersten Stück für Furore: 2013 gewann „4Min 12Sek“ beim Verity Bargate Award des Soho Theatre den zweiten Preis, der Guardian bezeichnete es als „erschreckend komisches Drama über das digitale Zeitalter“ und der Autor selbst erhielt 2015 beim Critics‘ Circle Theatre Award die Auszeichnung in der Kategorie vielversprechendster Autor. Auch die deutsche Uraufführung am Landestheater Schwaben im Januar 2017 wurde begeistert aufgenommen. In der Januarinszenierung der landsberger bühne e. V. stellen sich nun Diedke Moser, Thomas Bauer, Ann Machacek und Jonas Echterbruch unter der Regie von Sabine Kittel und in einem Bühnenbild von Martin Paulus den Fragen, die die digitale Welt aufwirft. Antworten darauf und auf weitere Fragen darf jeder für sich selbst finden.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 13.01.2019; Uhrzeit: 16:00 Uhr
Germering: Schneekönigin on Ice - Russian Circus on Ice
Schneekönigin on Ice - Russian Circus on Ice
Die Geschichte der Schneekönigin auf glitzernden Kufen

Mit einer eindrucksvoll inszenierten neuen Eisshow, einer Symbiose aus Eistanz und atemberaubender Zirkusakrobatik, nimmt der Russian Circus On Ice das Publikum mit auf eine zauberhafte Reise in eine magische Märchenwelt.

Die Geschichte der Schneekönigin ist eines der schönsten, bekanntesten und vielschichtigsten Märchen des berühmten Dichters Hans Christian Andersen. Das populäre Wintermärchen zeigt auf wunderbare Weise, welch große Rolle Liebe, Freundschaft und Tapferkeit im Leben spielen. Das Märchen wurde in einfühlsamer Art in eine „on Ice“ – Adaption voller Geheimnisse und Fantasien geformt.

Lassen Sie sich von den träumerischen Szenen in den tiefen, tiefen schneebedeckten Winterwald des hohen Nordens entführen! Ein Highlight für die ganze Familie!

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Sonntag 13.01.2019; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Holzkirchen: Monika Manz - Mutter Sprache
Monika Manz: Mutter Sprache

In dem aufsehenerregenden Stück von Werner Fritsch liegt die über 90-jährige Mutter – gespielt von Regisseur Gerd Lohmeyer – im Koma. Ihre fast 70-jährige Tochter spricht zu ihr. Schauspielprofi Monika Manz gibt bravourös die Bauerntochter Magda in einem monumentalen Monolog mit verbaler Befreiung und der Selbsterlösung von Vergangenem.

Das bekannte Schauspieler-Ehepaar Monika Manz und Gerd Lohmeyer in einem aufwühlenden Stück, das im Juni 2018 in München uraufgeführt wurde. Bauerstochter und Mühlen-Wirtin Magda lässt am Bett ihrer im Koma liegenden Mutter ihr Leben Revue passieren.

Die über 90-jährige Mutter liegt im Krankenhaus im Koma, angeschlossen an Geräte. Elf Kinder hat sie zur Welt gebracht. Ihre fast 70-jährige Tochter spricht zu ihr, als wüsste sie, dass die Mutter sie versteht. Der Vater der alten Frau ist tot und auch ihr Mann. Sie liegen auf dem gleichen Friedhof begraben wie die Tochter Renate, die keine vierzig Jahre alt geworden ist, und wie der Zwillingsbruder, der sich vor Jahren das Leben nahm.

In einem bekenntnishaften, bildreichen Monolog lässt diese widerständige, humorvolle alte Frau ihr Leben und die Menschen auf der Hechtmühle, dem Hof ihres verstorbenen Mannes, lebendig werden. Das Leben war „ein Gehetz‘ und ein Gewürg‘“. In ihm haben die großen politischen Entwicklungen deutscher Geschichte ebenso Narben hinterlassen wie die privaten, ganz persönlichen Erfahrungen.

Oberbräu Holzkirchen
Marktplatz 18a
83607 Holzkirchen
Sonntag 13.01.2019; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Landsberg: 4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?
4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?

Schauspiel nach James Fritz
landsberger bühne e.V.

Was zeigen Bilder? Diese Frage hat sich durch die Jahrhunderte vielen Betrachtern gestellt. Kann man glauben, was man sieht? Und ist, was man sieht, die Wahrheit? Ist das Medium Film als Augenzeuge nicht über alle Echtheitszweifel erhaben? Wie vergesslich ist die digitale Welt tatsächlich und was lässt sie sich vorgaukeln? Gibt es eine einzige Wahrheit und wenn ja, welche Konsequenzen zieht sie nach sich? Und falls nein, was folgt daraus?

James Fritz sorgte bereits mit seinem ersten Stück für Furore: 2013 gewann „4Min 12Sek“ beim Verity Bargate Award des Soho Theatre den zweiten Preis, der Guardian bezeichnete es als „erschreckend komisches Drama über das digitale Zeitalter“ und der Autor selbst erhielt 2015 beim Critics‘ Circle Theatre Award die Auszeichnung in der Kategorie vielversprechendster Autor. Auch die deutsche Uraufführung am Landestheater Schwaben im Januar 2017 wurde begeistert aufgenommen. In der Januarinszenierung der landsberger bühne e. V. stellen sich nun Diedke Moser, Thomas Bauer, Ann Machacek und Jonas Echterbruch unter der Regie von Sabine Kittel und in einem Bühnenbild von Martin Paulus den Fragen, die die digitale Welt aufwirft. Antworten darauf und auf weitere Fragen darf jeder für sich selbst finden.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 13.01.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: DON ́T STOP THE MUSIC - The evolution of dance
DON ́T STOP THE MUSIC -
The evolution of dance

Große Tanz-Show
Produktion: New Metropol Concerts GmbH

Ein wenig stolz ist Bernd Seidel schon, diese großartige Show ins Wolf-Ferrari-Haus holen zu können, immerhin geht sie auf Europa-Tournee. Talentierte Tänzer, atemberaubende Choreografien  und die größten Hits aller Zeiten vereinen sich zu einer einzigartigen Show, welche durch die Entwicklung des Tanzes geleitet wird und magische Momente wieder aufleben  lässt.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Donnerstag 17.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: 4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?
4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?

Schauspiel nach James Fritz
landsberger bühne e.V.

Was zeigen Bilder? Diese Frage hat sich durch die Jahrhunderte vielen Betrachtern gestellt. Kann man glauben, was man sieht? Und ist, was man sieht, die Wahrheit? Ist das Medium Film als Augenzeuge nicht über alle Echtheitszweifel erhaben? Wie vergesslich ist die digitale Welt tatsächlich und was lässt sie sich vorgaukeln? Gibt es eine einzige Wahrheit und wenn ja, welche Konsequenzen zieht sie nach sich? Und falls nein, was folgt daraus?

James Fritz sorgte bereits mit seinem ersten Stück für Furore: 2013 gewann „4Min 12Sek“ beim Verity Bargate Award des Soho Theatre den zweiten Preis, der Guardian bezeichnete es als „erschreckend komisches Drama über das digitale Zeitalter“ und der Autor selbst erhielt 2015 beim Critics‘ Circle Theatre Award die Auszeichnung in der Kategorie vielversprechendster Autor. Auch die deutsche Uraufführung am Landestheater Schwaben im Januar 2017 wurde begeistert aufgenommen. In der Januarinszenierung der landsberger bühne e. V. stellen sich nun Diedke Moser, Thomas Bauer, Ann Machacek und Jonas Echterbruch unter der Regie von Sabine Kittel und in einem Bühnenbild von Martin Paulus den Fragen, die die digitale Welt aufwirft. Antworten darauf und auf weitere Fragen darf jeder für sich selbst finden.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 18.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Gott des Gemetzels
Got des Gemetzels

Zwei Ehepaare setzen sich zusammen, nachdem ihre beiden Söhne in eine Schlägerei verwickelt waren. Dem einen Jungen fehlen nach dieser Auseinandersetzung zwei Schneidezähne!

Ein Lösung soll unter den Erwachsenen gefunden, die Beziehung zwischen den Kindern wiederhergestellt werden. Das zunächst zwanglose Gespräch entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem heftigen Streitgespräch. Der Umgangston wird rauer und härter. Versuche, die Situation mit Strudel und Alkohol in den Griff zu bekommen scheitern, vielmehr brechen die Konflikte und Aggressionen zwischen und unter den Ehepaaren immer hemmungsloser hervor...
Schließlich wird jede Form der Selbstbeherrschung und Kultiviertet abgelegt, es kommt zu einem „wahren Gemetzel im Wohnzimmer“.

Unter der Regie von Stephanie Brack spielen:
S. Dirksen, J. Roller, N. Müller-Weihrich, R. Schönwald


" ... ein gelungener Ansatz, auf die komödiantische Seite des Stückes zu setzen ... auf die Wirkung der feinsinnigen Dialoge und starken Charaktere, in denen sich das Publikum schon mal ertappt fühlt .... "
(Münchner Merkur vom 8.10.2018)

Theater im Römerhof
Riemerfeldring 2
85748 Garching bei München
Freitag 18.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Freitag 18.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: 4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?
4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?

Schauspiel nach James Fritz
landsberger bühne e.V.

Was zeigen Bilder? Diese Frage hat sich durch die Jahrhunderte vielen Betrachtern gestellt. Kann man glauben, was man sieht? Und ist, was man sieht, die Wahrheit? Ist das Medium Film als Augenzeuge nicht über alle Echtheitszweifel erhaben? Wie vergesslich ist die digitale Welt tatsächlich und was lässt sie sich vorgaukeln? Gibt es eine einzige Wahrheit und wenn ja, welche Konsequenzen zieht sie nach sich? Und falls nein, was folgt daraus?

James Fritz sorgte bereits mit seinem ersten Stück für Furore: 2013 gewann „4Min 12Sek“ beim Verity Bargate Award des Soho Theatre den zweiten Preis, der Guardian bezeichnete es als „erschreckend komisches Drama über das digitale Zeitalter“ und der Autor selbst erhielt 2015 beim Critics‘ Circle Theatre Award die Auszeichnung in der Kategorie vielversprechendster Autor. Auch die deutsche Uraufführung am Landestheater Schwaben im Januar 2017 wurde begeistert aufgenommen. In der Januarinszenierung der landsberger bühne e. V. stellen sich nun Diedke Moser, Thomas Bauer, Ann Machacek und Jonas Echterbruch unter der Regie von Sabine Kittel und in einem Bühnenbild von Martin Paulus den Fragen, die die digitale Welt aufwirft. Antworten darauf und auf weitere Fragen darf jeder für sich selbst finden.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 19.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Gott des Gemetzels
Got des Gemetzels

Zwei Ehepaare setzen sich zusammen, nachdem ihre beiden Söhne in eine Schlägerei verwickelt waren. Dem einen Jungen fehlen nach dieser Auseinandersetzung zwei Schneidezähne!

Ein Lösung soll unter den Erwachsenen gefunden, die Beziehung zwischen den Kindern wiederhergestellt werden. Das zunächst zwanglose Gespräch entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem heftigen Streitgespräch. Der Umgangston wird rauer und härter. Versuche, die Situation mit Strudel und Alkohol in den Griff zu bekommen scheitern, vielmehr brechen die Konflikte und Aggressionen zwischen und unter den Ehepaaren immer hemmungsloser hervor...
Schließlich wird jede Form der Selbstbeherrschung und Kultiviertet abgelegt, es kommt zu einem „wahren Gemetzel im Wohnzimmer“.

Unter der Regie von Stephanie Brack spielen:
S. Dirksen, J. Roller, N. Müller-Weihrich, R. Schönwald


" ... ein gelungener Ansatz, auf die komödiantische Seite des Stückes zu setzen ... auf die Wirkung der feinsinnigen Dialoge und starken Charaktere, in denen sich das Publikum schon mal ertappt fühlt .... "
(Münchner Merkur vom 8.10.2018)

Theater im Römerhof
Riemerfeldring 2
85748 Garching bei München
Samstag 19.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 19.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: 4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?
4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?

Schauspiel nach James Fritz
landsberger bühne e.V.

Was zeigen Bilder? Diese Frage hat sich durch die Jahrhunderte vielen Betrachtern gestellt. Kann man glauben, was man sieht? Und ist, was man sieht, die Wahrheit? Ist das Medium Film als Augenzeuge nicht über alle Echtheitszweifel erhaben? Wie vergesslich ist die digitale Welt tatsächlich und was lässt sie sich vorgaukeln? Gibt es eine einzige Wahrheit und wenn ja, welche Konsequenzen zieht sie nach sich? Und falls nein, was folgt daraus?

James Fritz sorgte bereits mit seinem ersten Stück für Furore: 2013 gewann „4Min 12Sek“ beim Verity Bargate Award des Soho Theatre den zweiten Preis, der Guardian bezeichnete es als „erschreckend komisches Drama über das digitale Zeitalter“ und der Autor selbst erhielt 2015 beim Critics‘ Circle Theatre Award die Auszeichnung in der Kategorie vielversprechendster Autor. Auch die deutsche Uraufführung am Landestheater Schwaben im Januar 2017 wurde begeistert aufgenommen. In der Januarinszenierung der landsberger bühne e. V. stellen sich nun Diedke Moser, Thomas Bauer, Ann Machacek und Jonas Echterbruch unter der Regie von Sabine Kittel und in einem Bühnenbild von Martin Paulus den Fragen, die die digitale Welt aufwirft. Antworten darauf und auf weitere Fragen darf jeder für sich selbst finden.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 20.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: 4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?
4Min 12Sek – Social Media und echtes Leben?

Schauspiel nach James Fritz
landsberger bühne e.V.

Was zeigen Bilder? Diese Frage hat sich durch die Jahrhunderte vielen Betrachtern gestellt. Kann man glauben, was man sieht? Und ist, was man sieht, die Wahrheit? Ist das Medium Film als Augenzeuge nicht über alle Echtheitszweifel erhaben? Wie vergesslich ist die digitale Welt tatsächlich und was lässt sie sich vorgaukeln? Gibt es eine einzige Wahrheit und wenn ja, welche Konsequenzen zieht sie nach sich? Und falls nein, was folgt daraus?

James Fritz sorgte bereits mit seinem ersten Stück für Furore: 2013 gewann „4Min 12Sek“ beim Verity Bargate Award des Soho Theatre den zweiten Preis, der Guardian bezeichnete es als „erschreckend komisches Drama über das digitale Zeitalter“ und der Autor selbst erhielt 2015 beim Critics‘ Circle Theatre Award die Auszeichnung in der Kategorie vielversprechendster Autor. Auch die deutsche Uraufführung am Landestheater Schwaben im Januar 2017 wurde begeistert aufgenommen. In der Januarinszenierung der landsberger bühne e. V. stellen sich nun Diedke Moser, Thomas Bauer, Ann Machacek und Jonas Echterbruch unter der Regie von Sabine Kittel und in einem Bühnenbild von Martin Paulus den Fragen, die die digitale Welt aufwirft. Antworten darauf und auf weitere Fragen darf jeder für sich selbst finden.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 22.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Bad Tölz: Moscow State Ballett: “Schwanensee”
Moscow State Ballett: “Schwanensee”

Unter der Leitung von Mila Titiova, verzaubern die beliebtesten Ballettklassiker das deutsche Publikum, denn Nussknacker und Schwanensee gehören längst in vielen Familien und Bewunderern des Balletts zur Tradition und vor allem in der Vorweihnachtszeit sind sie nicht mehr wegzudenken.
Es ist kein Geheimnis, dass vor allem das russiche Ballett für seine grazile und zugleich eiserne Körperdisziplin bekannt ist, aber auch die Kunst- die Eleganz emotional zur Perfektion zu bringen, hinterlässt bleibende Eindrücke bei dem Zuschauer. Ebenfalls für Begeisterung sorgen die sehr aufwendig-entworfenen Kostüme sowie Dekoration, der besten Designern der Ballettwelt, die Sie in eine Märchenwelt entführen.

Das Ensemble besteht aus Absolventen der besten Ballettschulen Russlands und arbeitet mit den verschiedenen Theater des Landes zusammen, darunter auch Künstler aus dem Bolschoi-Theater, das Mariinsky-Theater, Musical-Theater von Stanislavsky und Nemirovich-Danchenko.

Das „Moscow State Ballett“ weist große Erfolge in der ganzen Welt nach und darf sich mit den Referenzen aus Ländern wie Mexiko, Brasilien, Frankreich China, Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Spanien, Italien, Portugal, Dänemark und den USA schmücken.

Schwanensee wurde im Auftrag des Kaiserlichen Theaters Moskau zwischen 1875-76 von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky komponiert. Die Uraufführung von Schwanensee fand am 20.02.1877 in Moskau im Bolschoi-Theater statt.

Kurhaus Bad Tölz
Ludwigstr. 25
83646 Bad Tölz
Freitag 25.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Eine Stunde Ruhe
Eine Stunde Ruhe
Komödie von Florian Zeller

Mit: Timothy Peach, Saskia Valencia, Nicola Tiggeler u. a.

In dieser hinreißenden, durch geschliffene Pointen bestechenden Ko-mödie hat der Jazz-Liebhaber Michel, der seit seiner Jugendzeit für das Album „Me, Myself And I“ seines Jazz-Idols Niel Youart schwärmt, diese LP nun nach Jahren vergeblichen Suchens zufällig auf einem Flohmarkt gefunden. Überglücklich eilt er nach Hause, um sie sofort zu hören. Er verlangt nicht viel: bloß „eine Stunde Ruhe“ – doch die ganze Welt scheint sich gegen ihn verschworen zu haben. Niemand gönnt ihm auch nur eine Minute. Es folgt Katastrophe auf Katas-trophe – eine katastrophaler als die andere. Eheliche, uneheliche, freundschaftliche, väterliche und nachbarlichen Beziehungen gehen zu Bruch – und dank eines Klempnerpfuschs wird auch noch die Wohnung geflutet... In diesem spritzigen Komödien-Juwel dreht Autor Florian Zeller kräf-tig an der Chaos-Schraube. Und wenn man denkt, schlimmer könnte es für Michel gar nicht kommen, legt Zeller noch einen Zahn zu (und dann noch einen).

Luitpoldhalle Freising
Luitpoldstraße 1
85356 Freising
Samstag 26.01.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: FOOTLOOSE
FOOTLOOSE
Das Tanzmusical

Das legendäre Broadway-Tanzmusical zum Kultfilm „FOOTLOOSE“ feiert sein 20-jähriges Jubiläum und ist erstmals in der Stadthalle Germering zu Gast:

18 Schauspieler, Tänzer und Sänger unterstützt von einer hochkarätig besetzten Live-Band bringen dabei all die unvergessenen Hits live auf die Bühne – mit den originalen Songs von Bonnie Tylers "Holding out for a hero" über Deniece Williams Nummer-Eins- Hit "Let's hear it for the boy" bis zum legendären Gitarrenriff in Kenny Loggins Titelsong „Footloose“.

Erleben Sie noch einmal den leidenschaftlichen Kampf des tanzversessenen Ren gegen Spießertum und verlogene Moral sowie für seine Liebe zur Pfarrerstochter Ariel. Schwelgen Sie im 80er-Jahre-Feeling mit mitreißenden Songs, großer Schauspielkunst, hervorragenden Gesangsstimmen und vor allem mit ausgefeilten Choreographien und spektakuläre Tanzszenen.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 26.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Dienstag 29.01.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Theater der Altmark - "Faust. Der Tragödie erster Teil“
Theater der Altmark: "Faust. Der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe

Diese Inszenierung lotet mit Lust und Freude am Experiment aus, was dieses deutscheste aller Dramen bereit zu halten scheint: Mysterienspiel und Volkstheater.
»… und sehe, dass wir nichts wissen können!  Das will mir schier das Herz verbrennen!« Faust
 
Geachtet und hoch geehrt ist er, dieser Dr. Heinrich Faust, doch innerlich getrieben und gepeinigt. Schlaflos sucht er danach, was die Welt im Innersten zusammenhält, doch weder die geläufigen Geisteswissenschaften noch die Magie bringen ihm die erhofften Erkenntnisse.
Der Teufel selbst muss schließlich aushelfen, um dem Wissensdurst gerecht zu werden. Doch auch der hält letztlich nur abgeschmackte Zerstreuungen bereit. Blind taumelt Faust nicht nur an der einzig rettenden Himmelsmacht vorüber, die ein reines Herz ihm vielleicht hätte bieten können. Nein, er reißt diesen jungen Menschen samt dessen Familie ins Verderben. Immerhin bleibt er nicht ungerührt von Gretchens Schicksal: »Oh, wär ich nie geboren,« so seine späte, zu späte Erkenntnis …

Goethes »Faust – Der Tragödie Erster Teil« in einer Fassung für fünf Schauspieler*innen und einen Musiker besinnt sich einerseits auf das schizophrene Psychogramm der »Faust‘schen Seele«, denn was ist Mephistopheles letztlich anderes als Fausts zweites, rücksichtsloses Ich? Was anderes als der Drang, um den Preis der Anhäufung von Wissen und Macht und über alle Skrupel hinweg immer weiter und weiter und weiter zu gehen? Andererseits lotet diese Inszenierung mit Lust und Freude am Experiment aus, was dieses deutscheste aller Dramen bereitzuhalten scheint: Mysterienspiel und Volkstheater. Himmel und Hölle. Ringen um Erkenntnis, Sehnsucht nach Erlösung. Liebe, Tod und Teufel! Gelehrtentragödie – und eine der traurigsten Liebesgeschichten der Weltliteratur. Durch schauspielerische Kraft und Bühnenzauber wird das Publikum an die Hand und mit auf die Berg- und Talfahrten der handelnden Charaktere genommen.

Eine spannungsgeladene, emotionale Reise vom Himmel durch die Welt zur Hölle!
 
Regie ALEXANDER NETSCHAJEW

Mit MICHAELA FENT
CAROLINE PISCHEL
ANDREAS SCHULZ
HANNES LIEBMANN
DIMITRI BREUER

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting   Oberer Kirchenweg 1   82131 Gauting
Donnerstag 31.01.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Holzkirchen: Monika Manz - Mutter Sprache
Monika Manz: Mutter Sprache

In dem aufsehenerregenden Stück von Werner Fritsch liegt die über 90-jährige Mutter – gespielt von Regisseur Gerd Lohmeyer – im Koma. Ihre fast 70-jährige Tochter spricht zu ihr. Schauspielprofi Monika Manz gibt bravourös die Bauerntochter Magda in einem monumentalen Monolog mit verbaler Befreiung und der Selbsterlösung von Vergangenem.

Das bekannte Schauspieler-Ehepaar Monika Manz und Gerd Lohmeyer in einem aufwühlenden Stück, das im Juni 2018 in München uraufgeführt wurde. Bauerstochter und Mühlen-Wirtin Magda lässt am Bett ihrer im Koma liegenden Mutter ihr Leben Revue passieren.

Die über 90-jährige Mutter liegt im Krankenhaus im Koma, angeschlossen an Geräte. Elf Kinder hat sie zur Welt gebracht. Ihre fast 70-jährige Tochter spricht zu ihr, als wüsste sie, dass die Mutter sie versteht. Der Vater der alten Frau ist tot und auch ihr Mann. Sie liegen auf dem gleichen Friedhof begraben wie die Tochter Renate, die keine vierzig Jahre alt geworden ist, und wie der Zwillingsbruder, der sich vor Jahren das Leben nahm.

In einem bekenntnishaften, bildreichen Monolog lässt diese widerständige, humorvolle alte Frau ihr Leben und die Menschen auf der Hechtmühle, dem Hof ihres verstorbenen Mannes, lebendig werden. Das Leben war „ein Gehetz‘ und ein Gewürg‘“. In ihm haben die großen politischen Entwicklungen deutscher Geschichte ebenso Narben hinterlassen wie die privaten, ganz persönlichen Erfahrungen.

Oberbräu Holzkirchen
Marktplatz 18a
83607 Holzkirchen
Samstag 02.02.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Hello, Dolly!
Hello, Dolly!

Eine musikalische Komödie nach The Matchmaker von Thornton Wilder

Die temperamentvolle Witwe aus New York Dolly Levi – keck, elegant und betörend attraktiv – ist als Heiratsvermittlerin ein Ass. Als der mürrische, jedoch überaus vermögende Kaufmann Horace Vandergelder aus der Kleinstadt Yonkers eine geeignete Frau sucht, überzeugt sie ihn davon, dass nur sie genau die Richtige für ihn ist. Und ganz nebenbei bringt sie fröhlich auch noch drei weitere Paare unter die Haube…

»Hello, Dolly!« gehört seit der Uraufführung 1964 zu den international erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Neben witzigen Dialogen ist es vor allem das musikalische Feuerwerk der Melodien Jerry Hermans, auf dem dieser Erfolg beruht – angeführt vom weltbekannten Titelsong, den bereits Barbra Streisand und Bette Midler zum Besten gegeben haben. Erleben Sie diesen unsterblich lebendigen Musical-Klassiker mit vielen zeitlos swingenden und mitreißenden Broadway-Melodien, spritzigen Tanznummern und einer amüsanten Lektion in Sachen Eheanbahnung!

Buch: Michael Stewart, Musik & Gesangstexte: Jerry Heman, Musikalische Leitung: Inga Hilsberg, Inszenierung & Bühne: Holger Müller-Brandes, Kostüme: Almut Blanke, Choreographie: Vanni Viscusi. Eine Produktion der Deutschen Musical Company in Zusammenarbeit mit der Kammeroper Köln

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 02.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Mittwoch 06.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Achtung Deutsch!
Achtung Deutsch!

Komödie von Stefan Vögel
Eine Produktion des Contra-Kreis-Theaters Bonn mit Patrick Dollmann, Ouadirh Ait Hamou, Clara Cüppers, Matthias Kofler, Nico Venjacob, René Toussaint, Steffen Laube. Regie: Jochen Busse

Eine Wohngemeinschaft von fünf Studenten aus fünf Ländern hat sich im mietgünstigen sozialen Wohnungsbau angesiedelt – durch einen bürokratischen Irrtum eingestuft als deutsche Familie mit zwei Kindern. Als sich Herr Reize vom Wohnungsamt ankündigt, um "Familie Schlüter" zu überprüfen, stehen die Einbürgerung des Syrers Tarik und der Mietvertrag auf dem Spiel.
Die Chaotentruppe beschließt kurzerhand, dem Kontrolleur die perfekte deutsche Familie vorzuspielen, beziehungsweise das, was ihnen das Privatfernsehen als solche präsentiert. Ein urkomisches Karussell aus Multikulti-Stereotypen, nationalen Fehleinschätzungen und der Suche nach dem typisch Deutschen beginnt sich zu drehen. Vorhang auf für ein turbulentes Spiel mit Klischees, herrlich frisch, hochaktuell und hintergründig!

"Achtung Deutsch!" erhielt für die Münchner Vorstellungsserie den AZ-Stern und die tz-Rose dieser beiden renommierten Tageszeitungen.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Mittwoch 06.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: "Die Berliner Stadtmusikanten"
Theater Zitadelle: "Die Berliner Stadtmusikanten"
Eine Puppenspiel-Komödie mit Charme und Musik.
Für Erwachsene und junge Erwachsene ab 16 Jahren.

Wer kennt sie nicht: Kuh, Wolf, Katz und Spatz, die etwas Besseres finden wollen als den Tod. In diesem Fall wartet er auf sie im Altersheim, unter dem strengen Regime des schlechtgelaunten Pflegepersonals, bevormundet und eingesperrt. Doch die Vier wollen noch einmal richtig auf die Pauke hauen und so ziehen sie los, nach Berlin, um dort Stadtmusikanten zu werden. Denn Wolf und Katz können wunderbar singen, die Kuh war einmal eine große Ballerina, und der Spatz!
Diese verblüffende Interpretation des bekannten Märchens verspricht einen kurzweiligen Abend mit skurrilen Tieren und Live-Musik.

Regie PIERRE SCHÄFER
Spiel REGINA WAGNER
DANIEL WAGNER

Für Erwachsene und junge Erwachsene ab 16 Jahren.
Dauer 80 Min, keine Pause

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Freitag 08.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Germering: BOEING BOEING
BOEING BOEING

Der Innenarchitekt Alexander, charmant, Junggeselle, und in München lebend, hat ein Arrangement getroffen, dass sein Freund Robert, der aus der Provinz zu Besuch angereist kommt, bewundernd ein „Perpetuum mobile der Liebe“ nennt. Alexander ist mit drei Damen gleichzeitig „verlobt“, von denen sich natürlich jede für die einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei „Bräute“ sind Stewardessen: Wenn Judith, die Deutsche, abends aus Stockholm kommend, landet, ist Juliette, die Französin, bereits mittags nach Kairo abgeflogen, während Francesca, die Italienerin, nicht vor morgen Mittag aus New York eintreffen wird. So einfach funktioniert also dieses für den Außenstehenden kompliziert anmutende System! Aber eines Tages kommt Unordnung in die Flugpläne der internationalen Fluggesellschaften und damit auch in den unseres Helden Alexander. Da nützen weder die Freundschaftsdienste des nacheifernden Robert, noch die Routine des widerstrebenden Vaters von Alexander, Albert, genannt Bertl, der ohnehin meint, dass „das kein Leben für einen Freigeist, wie mich ist!“ Nachdem in zahlreichen kritischen Situationen die Katastrophe mit ebenso viel Glück wie Geschick um Haaresbreite vermieden werden konnte, kommt es schließlich doch noch zum unverhofften Happy End.

Mit Julian Brodacz, Manuel Grund, Lisa Bales/Anna Luna Richter, Katja Lisa Engel, Sarah Müller, Oliver Kübrich.
REGIE CECILIA GAGLIARDI

Theater im Roßstall
Augsburger Straße 8
82110 Germering
Samstag 09.02.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Chiemgauer Volkstheater
Chiemgauer Volkstheater
Bauer sucht…

In Benis Landgasthof treffen sich jeden Abend drei einsame Gäste: der Getränkelieferant Tom, der als Hobbymusiker gerne weibliche Wesen betört, sich bei intensiveren Flirtversuchen aber öfter ein blaues Auge einhandelt, – der Landwirt Florian, der mit seiner streitbaren Mutter und Austragsbäuerin kein leichtes Leben hat und – der Forstanwärter Max, dem sein terminfreudiger Chef nur selten ein Privatleben gestattet.

Per Dating-Apps versuchen die „oaschichtigen“ Jungmänner die jeweils passende Braut zu finden und beschließen dafür ein eigenes Bewerbungsvideos zu drehen. Die Lokaljournalistin Kristina ist auf Recherchetour zum Thema »Junggesellenleben auf dem Land«, gehört aber auf den ersten Blick eher zur Kategorie „graue Maus“ und wird kaum beachtet. Beim Videodreh präsentiert sich Tom gekonnt mit einem Bayern-Lied, Max bringt seine stattlich Figur vorteilhaft ins Bild, nur Florian braucht hochprozentige Hilfe zur Bekämpfung seines Lampenfiebers, was wiederum zu massiven Haltungsproblemen führt. Mitten in die Dreharbeiten platzt der Filmproduzent Olaf und übernimmt sofort die Regie bei der ländlichen Brautschau: er präsentiert die drei Kandidaten mit einem zünftigen Lederhosen-Striptease. Die Mengen kreischender Fans schon vor Augen geht das Kleeblatt mit großem Eifer an die Proben. Unter fachkundigem Handanlegen des Meisters kommt es schließlich zur alles entscheidenden Frage: wieviel soll „Mann“ zeigen. Wirklich alles?
Komödie in drei Akten von Bernd Helfrich

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 09.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg: Kunst
Kunst
Komödie von Yasmina Reza

Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde ganz in Weiß. Für 200.000 Francs. Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Schon bald geht es nicht mehr um die Kunst, sondern um das Bild, das sich jeder der drei von den anderen gemacht hat.

Die Autorin Yasmina Reza wurde für ihr Stück u. a. mit dem Prix Molière ausgezeichnet.

„Sowohl die Autorin wie auch die Schauspieler (…) sind Qualitätsgaranten. Ein großartiger Theaterabend. Tosender Applaus.“ Badische Zeitung

Produktion: Euro-Studio Landgraf
Regie: Fred Berndt | Mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Luc Feit

Kulturforum Planegg
Pasinger Str. 8
82152 Planegg
Samstag 09.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Madame Bovary
Madame Bovary
Schauspiel nach dem Roman von Gustave Flaubert bearbeitet von Wolfgang Seidenberg

Mit: Lisa Wildmann, Christian Kaiser, Ursula Berlinghof, Hans Piesbergen u. a.

Die spießig enge französische Provinz. Dort leben der in allem gemäßigte Arzt Charles und seine lebenshungrige Ehefrau Emma. Sie träumt von Paris und einem leidenschaftlichen Leben. Nach einer eher zufälligen Einladung auf einen Ball in adeligen Kreisen werden Emmas Mädchenträume zur Obsession. Charles hofft, die „Beklem-mungen“ seiner Frau durch einen Ortswechsel heilen zu können. In ihrer neuen Heimat Yonville erwartet das Ehepaar jedoch nur klein-bürgerliche Enge. Emma versucht, ihre Leidenschaften in Affären mit dem gewieften (Land-)Don Juan Rodolphe und dem schüchternen, aber Kunst liebenden Kanzlisten Léon auszuleben. Um wenigstens etwas Luxus in ihrem Leben zu haben, verschuldet sie sich immer mehr bei dem schmierigen Geschäftsmann Lheureux. So wird sie er-pressbar, und die allgegenwärtige, tratschsüchtige Dorfgemeinschaft macht ihr das Leben zur Hölle.

Luitpoldhalle Freising
Luitpoldstraße 1
85356 Freising
Sonntag 10.02.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Die schon wieder!
Die schon wieder!

Hildegard von Bingen – dinkelfrei

Ein biographischer Theaterabend
mit Heike Feist und Gotthard Lange

So geht das nicht! Das macht man nicht! Das schaffst du nie! – Was nützt das schönste Ziel, wenn man nicht weiß, wie man es erreichen kann oder ob das Ziel auch das "richtige" ist? Wenn ängstliche Stimmen, engstirnige Bürokraten oder gar eigene Gedanken sich einem in den Weg stellen? Wenn Bauch und Verstand miteinander streiten?

Das Leben der Hildegard von Bingen war voll von Situationen, in denen es am logischsten gewesen wäre, klein beizugeben. Doch ging es um ihre Selbstbestimmung, um Gerechtigkeit und Überwindung lebensfeindlicher Traditionen, war die berühmteste Frau des Mittelalters nicht zu (s)toppen.
"Die schon wieder!" dachte wohl mancher Zeitgenosse und selbst der Papst, wenn die Nonne, nicht entmutigt von einem "Geht nicht", ihrer eigenen Überzeugung folgend, gleich noch einmal an deren Tür klopfte.

Ein Abend, so rasant, humorvoll und intelligent wie Hildegard selbst. Hildegard von Bingen fernab von Heilkräutern und Dinkelbrot!

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Mittwoch 13.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Helden zeugen
Helden zeugen

Eine musikalische Kinderwunschbehandlungs-Komödie von John von Düffel
theaterlust

Michaela und Michael sind ein echtes Vorzeige-Paar. Liebevoll, harmonisch und immer einander zugewandt. Beide wünschen sich ein Kind. Aber von alleine will es einfach nicht klappen. Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist das, wie beide finden. Und die sie ziemlich verzweifeln lässt. Da klopft der erste Beziehungs-Härtetest an die Tür …
Simone ist sich gar nicht so sicher, was ihren Kinderwunsch betrifft. Eines weiß sie aber genau: Ihre Mutter will Enkel! Der kleine Haken an der Sache ist, dass Simone gerade der Mann dazu fehlt. Sie findet das super und ist froh, diesen Jammerlappen endlich los zu sein. Aber das weiß ihre Mutter noch nicht und denkt, alles wäre in bester Ordnung …
Sandro macht sich über all das keine Gedanken. Schafft er auch gar nicht. Sein geistiger Radius reicht gerade bis zur Ladentür. Fürs Haare machen reicht es aber dicke. Dürften seine Kundinnen wählen, würde Sandro definitiv als bestaussehender Friseur der Stadt das Rennen machen. Warum auch immer, findet er es ziemlich cool, sein Sperma zu spenden. Und genau da beginnt sein Problem …
In der Kinderwunsch-Behandlungspraxis der Doktoren Nussbaum & Wiener, zwei echten Koryphäen auf dem Fertilisations-Sektor, treffen diese vier Menschen aufeinander.
Jeder mit seinen ganz individuellen Wünschen, Sorgen und Nöten. Und vor allem mit sehr eigenen Vorstellungen vom Kinderkriegen und Kinderhaben.
John von Düffel schafft es mit komödiantischer Leichtigkeit, die unter diesem gesellschaftlichen Mittelpunkts-Thema lauernden emotionalen Abgründe einfühlsam transparent zu machen. „Helden zeugen“ ist nach „Martinus Luther“ die zweite Zusammenarbeit der Theaterplattform theaterlust mit einem der erfolgreichsten deutschen Theaterautoren.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 14.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Türkenfeld: Couplet AG
Couplet AG

Seit einem Vierteljahrhundert stehen wir nun mit Riesenerfolg und ausverkauften Häusern auf den Bühnen der Republik. Wir haben dabei nicht nur die Volksängerszene wieder in Schwung gebracht, sondern vor allem auch das Couplet und das Volksänger-Kabarett revolutioniert.

"Zum Unterwirt"
Gasthof Hartl
Duringstr. 5
82299 Türkenfeld
Freitag 15.02.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Puchheim: Klexs Theater Augsburg
Klexs Theater Augsburg

Das Klexs Theater zeigt mit Augsburg München Schauspiel ein Stück über die digitale Zukunft für Jugendliche ab ca. 13 Jahre und Erwachsene. Wir schreiben das Jahr 2030. Wir leben unser Leben im verrückten Internetsalon. Das reale Leben wird virtuell geträumt. Sogar richtige Party laufen dort ab und jede Menge Beziehungsdates werden arrangiert. Eines Tages lernt Ricky die junge Frau Sue kennen. Sie sagt sie sei ein "Internet Virus" und erzählt ihm von merkwürdigen Dingen "draußen" in der Welt". Ricky und auch Ben und Jojo können es nicht glauben. Ist sie verrückt? Hängt sie irgendwelchen visionären Konstrukten nach? Was meint sie mit "draußen"? Doch Ricky ist neugierig. Irgendetwas fasziniert ihn an Sue, die doch tatsächlich in der Lage ist, sämtliche Festplattensysteme um ihn herum durcheinander zu bringen. Mit viel Humor, Bewegung und Filmsequenzen entwickeln das Klexs Theater mit Augsburg München Schauspiel eine Vision vom Cyberspace der Zukunft und stellen die Frage, was noch (lebens)notwendig ist, wenn selbst Gefühle mühelos digital gefaket werden können.

Stilmittel: Schauspiel, Bewegung und Film.
Autor: Gabriele Beier
Regie: Gabriele Beier
Film: Corneliusfilm
Jojo: Susanna Hasenbach, Sue: Raphaela Beier, Ricky: Karoline Schragen, Ben: Daniel Pink, Beobachterin: Gabriele Beier, Partymacher im Film: Christoph Mückschel, Daniel Pink,
Fotos: Wolfgang Diekamp

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Freitag 15.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg: Doctor Döblingers - Das Verschellen der Fernbedienung
Doctor Döblingers
Das Verschellen der Fernbedienung

... oder The Roots of Larifari

Wer könnte uns unseren lustigen Kasperl verbieten? Nur der, der die Rechte auf ihn hat. Doch wer ist das? Wo kommt der Kasperl her? Wo will er hin? Trieb er als Findling in einem Weidenkörberl daher? Hat ihn ein Forscher mit einem Blitz gezeugt? Oder stammt er von einem märchenhaften Planeten, wo er mit einer Rose zusammenlebte?

Verschiedene dubiose Zeugen drängeln sich vor, um Licht ins Dunkel zu bringen. Manche beklagen dabei Adelszwistigkeiten, beweinen Schokoladenpuddings oder bieten preisgünstige Einstiegsdrogen zum Verkauf. Mit abenteuerlichen Rückblenden, literarischen Pauschal-Reisen ins All und einer mystischen Familienaufstellung führt uns Das Verschellen der Fernbedienung schließlich zurück zu den Ahnen unseres Kasperls, zur Ursuppe aller Hanswurschterei, zur Wurzel des Tri-Tra-Trallalas, zu den Roots of Larifari.

Nach dem großen Erfolg von Verführt und Entgretelt, freuen wir uns auf das zweite Erwachsenen-Stück von und mit Josef Parzefall und Richard Oehmann. 

Kulturforum Planegg
Pasinger Str. 8
82152 Planegg
Sonntag 17.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freisung: König Richard III.
König Richard III.
Schauspiel von William Shakespeare

Mit: Max Tidof, Reinhold Weiser, Stephanie v. Borcke u.a

Nur ein Ziel brennt in ihm – der Thron! Richard, Herzog von Gloucester, will König von England werden. Dafür beseitigt er intrigant berechnend und kühl mordend nach und nach seine Verwandten, die in der Erbfolge vor ihm stehen, und die Adeligen, die sich ihm widersetzen. Er umwirbt Prinzessin Anna, die Witwe seines Neffen Eduard V., und macht ihr inmitten des Trauerzuges für den ermordeten König Heinrich, ihrem Schwiegervater, einen Heiratsantrag. Da sie annimmt, dass Richard ihren Gatten und dessen Vater getötet hat, reagiert sie empört, lässt aber doch das Schwert fallen, das Richard ihr mit ent-blößter Brust als Liebesbeweis hinhält. Mit Hilfe des ihm ergebenen Herzogs von Buckingham erreicht er endlich sein Ziel und besteigt als Richard III. den Thron von England. Doch das Maß ist voll. Unter Führung des jungen Grafen Heinrich von Richmond aus dem Hause Tudor sammeln sich seine Gegner und rüsten zum Kampf...

Gastspiel: Tourneetheater Thespiskarren,Schauspielbühnen in Stuttgart

Luitpoldhalle Freising
Luitpoldstraße 1
85356 Freising
Donnerstag 21.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Ensemble Ernst von Leben
Ensemble Ernst von Leben

Tarte d´Ort - Bamberg. Ein improvisierter Krimi.
Sonntagabend-Klassiker im neuen Anzug: der rezeptfreie Kriminalkuchen "Tarte d´Ort" ist ein Impro-Format zum miträtseln. Mord, Drogenhandel, Betrügereien oder sonstige kriminellen Machenschaften entspinnen spontan einen durchtriebenen Krimi. Der Kommissar oder die Kommissarin ermittelt drei Hauptverdächtige, deren Eigenschaften das Publikum bestimmt. Mit akribischem Scharfsinn, messerscharfen Verhören und der nötigen Action wird den Übeltätern das Handwerk gelegt - oder auch nicht. Anders als in jedem anderen Krimi, weiß hier wirklich niemand, was passiert. Angelehnt an die Tatort-Reihe der ARD spielen Schauspieler und Schauspielerinnen des Ensembles Ernst von Leben nach den Vorgaben des Publikums Kriminalfälle. Immer wieder bekommt das Publikum die Möglichkeit durch Vorgaben den Handlungsverlauf zu verändern und zu beeinflussen. In Bamberg und Nürnberg spielten wir bereits knapp 20 Tarte d´Orte und begeisterten das Publikum. Den Tarte d´Ort dürfen wir übrigens aus rechtlichen Gründen nicht "Tatort" nennen. Das Ensemble Ernst von Leben ist ein Zusammenschluss der freiberuflichen Schauspieler, Musiker und Performance-Künstler Olga Seehafer, Johanna Waldhoff, Thomas Paulmann, Felix Forsbach und Jakob Fischer. Es widmet sich der neuartigen Auseinandersetzung mit dem Improvisationstheater.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim

Samstag 23.02.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Orpheus in der Unterwelt
Orpheus in der Unterwelt
Operette von Jacques Offenbach
Kammeroper Köln

Jacques Offenbach ist der Begründer der modernen Operette. Den 200. Geburtstag dieses am 20. Juni 1819 in Köln geborenen musikalischen Genies feiert die Kammeroper Köln mit „Orpheus in der Unterwelt“. Der Titel gehört zu seinen meistgespielten Werken. Die Uraufführung in Paris 1858 war ein rauschender Erfolg, und seitdem reißt das Meisterwerk die Zuschauer bei jeder Inszenierung zu frenetischen Begeisterungsstürmen hin.

Zänkerei, Vorhaltungen, Seitensprünge: die Ehe von Orpheus und Eurydike könnte miserabler kaum sein. So reagiert Orpheus hocherfreut, als er erfährt, dass Eurydike von ihrem Liebhaber Pluto, dem Herrn der Hölle, in die Unterwelt entführt wurde. Endlich ist er befreit vom Ehejoch, für neue Liebesabenteuer! Doch da protestiert die Öffentliche Meinung vehement: nichts Geringeres als das gute Ansehen der Antike steht hier auf dem Spiel. Missmutig muss Orpheus mit ihr zusammen in den Hades reisen, um Eurydike von den Göttern zurückzufordern. Damit entfacht er einen gewaltigen Aufruhr...

Auf dem Olymp ist man so irritiert, dass er mit der Unterwelt Bekanntschaft schließen will und die Öffentliche Meinung verlautbart jeden Tag einen neuen Skandal - welches Theaterstück passt besser in die heutige Zeit als „Orpheus in der Unterwelt“ mit dem mitreißenden legendären Höllen Can-Can und dem zutiefst ergreifenden Lied „Als ich einst Prinz war von Arkadien"?

Operette von Jacques Offenbach
Libretto von Ludovic Halévy und Hector Crémieux
Musikalische Leitung: Inga Hilsberg
Inszenierung: Roland Hüve
Ausstattung: Darko Petrovic

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 23.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Ludwig 2.0 reloaded
Ludwig 2.0 reloaded

Eine königlich bayrische Vampirkomödie
von Roland Beier
Gastspiel der Münchner Volkssängerbühne

Es geht wos um im Bayernland!

Nebel zog auf, als die Sonne langsam hinter den Bergen versank. "Zefix" dachten sich Prof. Dr. von Gudden und sein Assistenzarzt Dr. Müller. "Mia hättn doch d'Kutschn zum Schloss nehma soin".
Scheißfinster wars scho, als sie plötzlich vor einer Hütte standen, hinter deren Fenster allein ein schwaches Licht der Finsternis zu trotzen versuchte. Die Bauernfamilie gewährte ihnen Obdach und erzählte, dass immer wieder junge Burschen in der Nacht verschwänden. Keinen hat man je wieder gefunden. Bis auf einen, den Müller Jakl, und der war "auszuzelt wia a Weißwurscht".
Alle Spuren führten ins Schloss.

Und so beginnt ein Abenteuer, auf das Dr. Müller gerne verzichtet hätte...

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 24.02.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Wunschkinder
Wunschkinder

Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Regie: Volker Hesse
Mit Martin Lindow, Ulla Wagener, Claudia Wenzel, Katharina Heyer, Josepha Grünberg, Lukas Schöttler

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein...
Bettine und Gerd haben ein Problem: Ihr Sohn Marc, der vor ein paar Monaten mit Ach und Krach sein Abi geschafft hat, hängt seitdem zu Hause rum und tut nichts als schlafen, fernsehen, kiffen, den Kühlschrank leerfressen und Party – und das natürlich inklusive Wäschewasch-Service in elterlicher "Vollpension".

Keine Initiative, kein Plan. Nichts. Das treibt besonders Vater Gerd zur Weißglut, der als leitender Bauingenieur eines internationalen Konzerns lösungsorientiertes Handeln gewöhnt ist. Genauso könnte man einen Pudding nach dem Sinn des Lebens fragen, klagt er.
Doch Druck hilft nicht. Und Diskussionen schon gar nicht! Aber ganz raushalten, wie es Bettines alleinerziehende Schwester Katrin vorschlägt, ist auch keine Lösung. Dabei meinen es Bettine und Gerd doch nur gut.
Was haben sie bloß falsch gemacht?

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Dienstag 26.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck: Aterballetto
Aterballetto
Golden Days
Theater Fürstenfeld

Choreografie: Johan Inger

Musik: Tom Waits, Patti Smith, Keith Jarrett

Lächelnd blickt der schwedische Choreograph Johan Inger auf eine Zeit zurück, in der die Musiker Tom Waits, Patti Smith und Keith Jarrett den Freiheitsdrang und die Orientierungssuche einer ganzen Generation verkörperten. Mit den virtuosen Tänzern der italienischen Vorzeige-Kompanie ‚Aterballetto‘ will er diese „Golden Days“ wiederaufleben lassen.

In „Raindogs“ bereiten die rauen, melancholischen Songs von Tom Waits den Boden für eine ebenso skurrile wie faszinierende Identitätssuche von schillernden Typen, die sich zwischen Vergangenheit und Zukunft, Wirklichkeit und Traum verloren haben. Die Tänzer verwandeln sich in flüchtige Nachtgestalten, werden zu Hobos und Huren, Trunkenbolden und Bettlern, Ganoven und Ballerinen. Auf der Suche nach Nähe und Lebenssinn entsteht ein facettenreiches Mit- und Gegeneinander. Menschen finden und trennen sich, brechen aus und werden wieder eingefangen. Mal zärtlich und sanft, mal wild und rauschhaft zieht einen der wechselhafte Beziehungsreigen in seinen Bann.

Jarretts legendäres Köln-Konzert ist mit seinen auf- und abschwellende Piano-Klängen eine entfesselte Hymne auf das Leben und die Augenblicke des Glücks. Dieser Glückseligkeit („Bliss“) geben sich die Tänzer mit großer Intensität hin. In fließenden Übergängen erschaffen sie traumhafte Paarszenen und Gruppenbildern, die ausgelassene Frühlingsgefühle und eine ansteckende Bewegungslust vermitteln. So entsteht eine wunderbare Synthese aus Musik und Bewegung, die leichtfüßig daherkommt und doch voller komplexer, kreativer Momente steckt. Mitreißend, beschwingt und lebensfroh.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Mittwoch 27.02.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Der zerbrochene Krug
Der zerbrochene Krug
Lustspiel von Heinrich von Kleist

Regie: Hans Ulrich Becker

Mit: Martin Theuer, Marcus Michalski, Antonio Lallo, Kristin Göpfert, Sofie Alice Miller, u.a.

Huisum, ein kleines, fiktives Dorf bei Utrecht in Holland – hier nehmen Irrungen und Wirrungen rund um den zerbrochenen Krug ihren Lauf.

Ein Krug ist zerbrochen, und, so wird unterstellt, die Ehre der jungen Eve gleich mit. Jedenfalls war mitten in der Nacht ein Unbekannter in ihrem Zimmer, der aus dem Fenster floh, als Eves Verlobter Ruprecht überraschend hereinkam. Eves Mutter Marthe wiederum glaubt fest daran, dass Ruprecht diesen angeblichen Nebenbuhler erfunden hat, um seine eigene Schuld zu verbergen. Sie bringt den Fall vor Gericht. Dorfrichter Adam setzt alles daran, die vorgetragenen Fakten zu verdrehen. Die Verhandlung nimmt groteske Formen an. Selbst der in allen juristischen Finessen bewanderte Gerichtsrat Walter, just an diesem Tag in Utrecht angekommen, kann der Verhandlungsführung kaum folgen. Woher stammt die große Wunde am Kopf des Dorfrichters? Und kann es wirklich sein, dass Nachbarin Brigitte einen Teufel gesehen hat?

Heinrich von Kleist schrieb sein abgründiges und sprachgewaltiges Lustspiel, das 1808 von Goethe uraufgeführt wurde, vor dem Hintergrund großer politischer und gesellschaftlicher Umbrüche. Und heute? Eine klassische Komödie mit hintergründigem Witz und großem Unterhaltungswert!

Theaterzelt im Bürgerpark
Rathausplatz 3
85 748 Garching
Freitag 01.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: TATwort
TATwort: Improvisationstheater

Wenn schauspielerisches Talent auf höchste Improvisationskunst trifft, geballter Humor auf unbändige Spielfreude, dann überrascht wirklich jeder Moment mit Tat und Wort. TATwort ist mehrfach ausgezeichnete Standup-Comedy, ungewöhnlich spannend und köstlich unterhaltsam. Das mitreißende Gag-Spektakel, das seit 20 Jahren jeden Bühnenmoment aufs Neue in ein spontanes Feuerwerk unglaublicher Schlagfertigkeit und unzähliger Pointen verwandelt, wird einfach nicht leiser – geschweige denn weiser! Führen Sie Regie, bestimmen Sie mit Ihren Vorgaben, was endlich mal auf die Bühne muss. Lachen Sie sich schlapp, kaputt oder gesund – auch da dürfen Sie gern die Regie übernehmen …

„… in atemberaubendem Tempo hangelte sich das Schauspielertrio … an den Vorgaben entlang, verwirrte sich in köstlicher Situationskomik … und setzte so schlagfertig Pointen, dass die Zuschauer aus dem Lachen nicht mehr herauskamen“ (Süddeutsche Zeitung)

STOCKWERK® Gröbenzell
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Freitag 01.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: La Traviata
LaTriviata

Lass Dich eropern!
Opernimprotheater

Erleben Sie live mit, wie eine Oper entsteht und wie lebendig Oper sein kann!

Seit 2002 bietet das klassisch ausgebildete Ensemble regelmäßig improvisierte Opern. Ein deutschlandweit einzigartiger, musikalischer Spaß auf höchstem Niveau! Vier Sänger und ein Pianist gestalten jeden Abend völlig neu. Ohne jede Berührungsängste stürzen sich die Solisten auf die Vorgaben aus dem Publikum und komponieren, dichten, singen und spielen simultan Arien, Duette, Chöre oder ganze Opern, die komisch, skurril oder auch traurig sein können, aber garantiert nie langweilig, vorhersehbar oder gar geplant sind.

Wer einmal miterleben durfte, wie vier Sänger die musikalischen Klippen eines aus dem Stegreif komponierten Rache-Quartetts – das in Text und Musik ja erst im Augenblick des Singens entsteht – mit einer Bravour meistern, die manch „normale“ Opernvorstellung vermissen lässt, der wird dem Wagnis Improoper rettungslos verfallen sein.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Freitag 01.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Jahre später, gleiche Zeit
Jahre später, gleiche Zeit
Komödie von Bernard Slade

Mit: Dominique Lorenz, Heiner Lauterbach

Vor einem Vierteljahrhundert haben sie sich hier zum ersten Mal getroffen – in einem Hotelzimmer in Kalifornien – hatten sich Hals über Kopf ineinander verliebt, eine Nacht miteinander verbracht und beschlossen, sich im Jahr darauf am gleichen Tag hier wiederzusehen. So wurde aus einem Seitensprung mit den Jahren eine ungewöhnliche und wahre Liebe, die alle Höhen und Tiefen überdauerte. Die Zeit ist nicht spurlos vorübergegangen an Doris und George – die Gesprächsthemen haben sich gewandelt, auf einmal spielen Kontaktlinsen, Hörgeräte und Haarfärbemittel eine Rolle, werden Fotos der Enkel präsentiert, schleicht die Angst vor Krankheiten durchs Zimmer. Doch eine tröstliche Bemerkung löst immer wieder befreiendes Lachen aus in der Erkenntnis, wie schön das Leben sein kann. Das Publikum lebt, leidet und lacht mit diesem ungewöhnlichen Paar, und wenn das letzte Bild beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück – dann wird die Geschichte noch einmal richtig spannend...

Gastspiel: Münchner Tournee, eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof

Luitpoldhalle Freising
Luitpoldstraße 1
85356 Freising
Mittwoch 06.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Different
Different

The Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

In dem für 9 Tänzerinnen choreographierten Stück „Different“ enthüllt Olga Pona die Persönlichkeit jeder einzelnen Tänzerin. Die Arbeit in einer Company fordert oft synchrone Bewegungen mit ähnlichen Körpern; eben gerade diese Eigenschaften werden als der wahre Wert gesehen, als Multiplikation eindimensionaler Schönheit. In Wahrheit sind die Tänzerinnen aber doch alle verschieden, jede hat ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen. Die meisten Tänzerinnen des Chelyabinsk CDT wuchsen in Chelyabinsk auf, studierten und lebten dort ihr ganzes Leben. Einige sind Mitglieder der Company seit vielen Jahren.

Als Olga Pona mit der Umsetzung der Idee zu diesem Stück begann, fragte sie alle ihre 9 weiblichen Tänzer, was es für sie bedeute, Tänzerin zu sein. Sie antworteten, dass für jede von ihnen das Tanzen an sich und das Tanzen in der Company ihr Leben verändert hätte und keine könnte sich ein Leben ohne Tanz vorstellen. Tanz nicht nur als eine Kunst, sondern als eine Notwendigkeit. Olga Pona nahm sich der Geschichten an und schrieb zu jeder einen Text. „Different“ zeigt die Tänzerinnen mit all ihren fortgeschrittenen, physischen Fähigkeiten, aber gleichzeitig sagen sie uns, wer sie sind, sprechen über ihre Ängste, ihre Hoffnungen, aber vor allem darüber, was es bedeutet, Tänzerin zu sein. Olga Pona: „Tanz ist die Überführung vom Gegenständlichen ins Abstrakte. Tanz formte meinen Körper und Geist, genauso wie meine Sinneswahrnehmung, meine Motivationen und Handlungen. Was ist Tanz für mich? Die Suche nach sich selbst mit der Absicht, über sich hinauszuwachsen. Dies sind Beispiele dafür, wie Gedanken der Tänzer durch die Vorstellung leiten. Sie sind Türöffner zu einer Art Kreativlabor, und zeigen den Prozess der Entstehung von Bewegungen vor Publikum und erzählen ihre eigene Geschichte davon, was es für jede von ihnen bedeutet, Tänzer zu sein.“

Svetlana Lvova, Elena Prishvitsyna, Tatiana Lumpova, Maria Abramova, Tatiana Kritskaia, Tatiana Sushchenko, Kristina Leonova, Svetlana Novikova, Maria Khudorozhkova Tanz

Olga Pona in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen Choreografie
 
Sound Collage, Hanno, Arnalds, Takamasa Musik

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech

Samstag 09.03.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Bad Tölz: Das Kriminal Comedy Dinner – Testament à la carte
Das Kriminal Comedy Dinner – Testament à la carte

Prof. Willliam Chattney ist tot. Er war ein berühmter Wissenschaftler. Bevor jedoch das Testament verlesen werden kann, muss das Leben des Verstorbenen mit Hilfe der Gäste rekonstruiert werden. Eigentlich kein Problem, wäre da nicht Detective Johnson. Er ermittelt, da es sich bei Chattneys ableben um ein Gewaltverbrechen handelt.

Wer hat Chattney wie getötet? Woran hat er geforscht? Und welches Geheimnis nahm er mit in’s Grab?

Der Notar Mr. Green und sein treuer Assistent Manfred haben alle Hände voll zu tun: Sie kontrollieren die Überwachungskameras des Anwesens, lesen mit Hilfe von Herbert Wandschneider aus der Zukunft und Dr. Sten-Gelle vereint kosmische Energie mit Wissenschaft, nur um das Rätsel zu lösen. Am Ende ist es aber doch Extrem Norbert, der unterstützt vom Publikum, die Wende einleitet.

Die Schauspieler binden das Publikum immer wieder spontan durch ihrer Erfahrung als Improvisations-Künstler in die Krimi-Geschichte mit ein. Gaumenfreuden und Unterhaltung, unvorhersehbare Entwicklungen und erstaunliche Wendungen wechseln sich ab.

Die beiden Darsteller bedienen sich vielfältiger Ausdrucksmittel, spielen gleich mehrere Charaktere und haben ein genaues Gespür für den Zuschauer. Ihre Spielfreude ist kaum zu bremsen und verzückt das Publikum. „Die prickelnde Ungewissheit und der Moment der Überraschung – sowohl im Publikum als auch auf der Bühne – das mache den Reiz aus“.

Kurhaus Bad Tölz
Ludwigstr. 25
83646 Bad Tölz
Samstag 09.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Der zerbrochene Krug
Der zerbrochene Krug

Lustspiel von Heinrich von Kleist
Theater Poetenpack

In einem Dorf bei Utrecht am frühen Morgen: Gerichtsschreiber Licht will Dorfrichter Adam vor dem Eintreffen des Gerichtsrates Walter, bekannt für sein hartes Durchgreifen, warnen. Adam hat eine schlimme Nacht hinter sich. Er tischt Licht eine absurde Geschichte als Erklärung für seinen Zustand und seine Verletzungen auf. Zu allem Übel muss er beim Eintreffen Walters auch noch das Verschwinden seiner Gerichtsperücke feststellen. Es beginnt ein Gerichtstag, an dem sich Adam immer tiefer in unglaubwürdige Lügen verstrickt. Die Verhandlung dreht sich scheinbar um eine Lappalie: Den zerbrochenen Krug der Marthe Rull. Doch es geht um mehr. Eine Verlobung steht auf dem Spiel, die Ehre der jungen Eve ist lädiert, ein nächtliches Gefecht muss entwirrt werden, und die Fußspuren des Teufels wurden entdeckt. Für Dorfrichter Adam wird es eng. Die Anwesenheit des Gerichtsrates macht es ihm unmöglich, den Schuldigen zu bestimmen, ohne dabei selbst in die Schusslinie zu geraten.

Eine handfeste Komödie voller Sprachwitz und bäuerlicher Derbheit. Ein Kampf um Ehre und Gewissen gegenüber einem trickreichen und lügnerischen Amtsinhaber, der sich einfallsreich bemüht, die Dinge anders erscheinen zu lassen, als sie sind.

Den Dorfrichter Adam spielt Teo Vadersen, der schon mit seiner Darstellung des Schlomo Herlzs in „Mein Kampf“ das Landsberger Publikum überzeugte.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Samstag 09.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Schwabhausen: Christine Eixenberger
Christine Eixenberger
„Fingerspitzenlösung"

Gasthof Zur Post
Augsburger Str. 19
85247 Schwabhausen
Sonntag 10.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: „Alice“ nach Lewis Carrolls "Alice im Wunderland"
Metropoltheater München: „Alice“ nach Lewis Carrolls "Alice im Wunderland"

Ein magisch-surreales Spektakel aus Poesie, Groteske, Verlangen und Wahnsinn und eine tragisch unerfüllte Liebe.
Von Robert Wilson, Tom Waits und Kathleen Brennan. Deutsch von Wolfgang Wiens.

Zeit seines Lebens war der studierte Theologe und Mathematiker Charles L. Dodgson, weltbekannt unter seinem Dichternamen Lewis Carroll, fasziniert von der jungen Alice Liddell, Tochter seines Universitäts-Dekans. Sie war häufiges Motiv seiner Fotografie-Arbeiten und Vorbild für die Heldin seines berühmten Klassikers „Alice im Wunderland“, den er für sie schrieb.

ALICE, neben "The Black Rider" und „Woyzeck“ eine weitere Zusammenarbeit von TomWaits und Robert Wilson, verflicht das Leben Charles Dodgsons und seine Obsession für Alice Liddell mit den Motiven aus "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln": An einem gefährlichen Wendepunkt in seiner bislang unschuldigen Beziehung zu Alice angelangt, entführt Dodgson sie zum Schutz vor seinem Begehren in ein von ihm geschaffenes Wunderland, in dem er gefahrlos an ihrer Seite bleiben kann. In einer stets zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Szenerie von phantastischen Gestalten und rätselhaft-skurrilen Begegnungen, ist Dodgson mal unschuldiges Kaninchen, mal rettender Ritter, und verliert dabei zusehends die Fähigkeit, Fiktion und Realität auseinanderzuhalten. Als sich die Atmosphäre emotional und erotisch mehr und mehr auflädt, droht die Situation zwischen den beiden einander so tief verbundenen Figuren zu eskalieren…

Die innere Zerrissenheit des Schriftstellers kommt in Tom Waits' melancholischen, sehnsuchtsvoll-zarten Melodien zum Ausdruck, die von lyrischen Balladen über einen spielerischen Walzer bis hin zu verrauchten Jazzsongs reichen - eine kongeniale Spiegelung des fragilen, abgründigen Traum- und Seelenlebens Dodgsons. Tom Waits über seine Alice-Musik: "Alice is adult songs for children, or children’s songs for adults. It’s a maelstrom or fever-dream, a tone-poem, with torch songs and waltzes... an odyssey in dream and nonsense."

ALICE, 1992 am Thalia Theater in Hamburg in der Regie von Robert Wilson uraufgeführt, vervollständigt die Tom Waits-Trilogie am Metropoltheater, die 1998 mit "The Black Rider" zur Theatereröffnung ihren Anfang nahm und 2010 mit WOYZECK fortgesetzt wurde. Co-Autorin der Musik und Gesangstexte ist Tom Waits' Ehefrau und langjährige musikalische Kollaborateurin Kathleen Brennan.

Für Philipp Moschitz, regelmäßig als Schauspieler am Metropoltheater zu sehen, ist ALICE nach dem mit dem Monica Bleibtreu-Preis ausgezeichneten Abend "Das Abschiedsdinner" seine zweite Regiearbeit am Metropol.

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Montag 11.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: „Alice“ nach Lewis Carrolls
Metropoltheater München: „Alice“ nach Lewis Carrolls "Alice im Wunderland"

Ein magisch-surreales Spektakel aus Poesie, Groteske, Verlangen und Wahnsinn und eine tragisch unerfüllte Liebe.
Von Robert Wilson, Tom Waits und Kathleen Brennan. Deutsch von Wolfgang Wiens.

Zeit seines Lebens war der studierte Theologe und Mathematiker Charles L. Dodgson, weltbekannt unter seinem Dichternamen Lewis Carroll, fasziniert von der jungen Alice Liddell, Tochter seines Universitäts-Dekans. Sie war häufiges Motiv seiner Fotografie-Arbeiten und Vorbild für die Heldin seines berühmten Klassikers „Alice im Wunderland“, den er für sie schrieb.

ALICE, neben "The Black Rider" und „Woyzeck“ eine weitere Zusammenarbeit von TomWaits und Robert Wilson, verflicht das Leben Charles Dodgsons und seine Obsession für Alice Liddell mit den Motiven aus "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln": An einem gefährlichen Wendepunkt in seiner bislang unschuldigen Beziehung zu Alice angelangt, entführt Dodgson sie zum Schutz vor seinem Begehren in ein von ihm geschaffenes Wunderland, in dem er gefahrlos an ihrer Seite bleiben kann. In einer stets zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Szenerie von phantastischen Gestalten und rätselhaft-skurrilen Begegnungen, ist Dodgson mal unschuldiges Kaninchen, mal rettender Ritter, und verliert dabei zusehends die Fähigkeit, Fiktion und Realität auseinanderzuhalten. Als sich die Atmosphäre emotional und erotisch mehr und mehr auflädt, droht die Situation zwischen den beiden einander so tief verbundenen Figuren zu eskalieren…

Die innere Zerrissenheit des Schriftstellers kommt in Tom Waits' melancholischen, sehnsuchtsvoll-zarten Melodien zum Ausdruck, die von lyrischen Balladen über einen spielerischen Walzer bis hin zu verrauchten Jazzsongs reichen - eine kongeniale Spiegelung des fragilen, abgründigen Traum- und Seelenlebens Dodgsons. Tom Waits über seine Alice-Musik: "Alice is adult songs for children, or children’s songs for adults. It’s a maelstrom or fever-dream, a tone-poem, with torch songs and waltzes... an odyssey in dream and nonsense."

ALICE, 1992 am Thalia Theater in Hamburg in der Regie von Robert Wilson uraufgeführt, vervollständigt die Tom Waits-Trilogie am Metropoltheater, die 1998 mit "The Black Rider" zur Theatereröffnung ihren Anfang nahm und 2010 mit WOYZECK fortgesetzt wurde. Co-Autorin der Musik und Gesangstexte ist Tom Waits' Ehefrau und langjährige musikalische Kollaborateurin Kathleen Brennan.

Für Philipp Moschitz, regelmäßig als Schauspieler am Metropoltheater zu sehen, ist ALICE nach dem mit dem Monica Bleibtreu-Preis ausgezeichneten Abend "Das Abschiedsdinner" seine zweite Regiearbeit am Metropol.

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Dienstag 12.03.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Circus Funestus
Circus Funestus

Puppentheater in englischer Sprache ab 10 Jahren
Sofie Krog Teater

Manege frei! Willkommen beim Circus Funestus. Die Show hat gerade begonnen und unterhält, wie jeden Abend, das staunende Publikum. Doch heute ist etwas anders: Mr. Flea, der winzige Held, macht dem Elefanten eine Liebeserklärung, vor dem gesamten Publikum. Mr. Whip, heimlich auch in den Elefanten verliebt, rast vor Eifersucht. Er versucht den Zirkus unter seine Kontrolle zu bekommen. Aus der Zirkusshow wird ein Kampf zwischen Gut und Böse, ein Kampf auf Leben und Tod. Gelingt es, die Liebenden und den Zirkus zu retten?

Wie schon bei „The House“, das bereits im Stadttheater zu Gast war und die Besucher aller Altersgruppen hell auf begeisterte, kreieren Sofie Krog und David Faraco ein lustig-magisches Universum aus Puppen, Film, Sound-Effekten, Licht und merkwürdigen Vorrichtungen.

„Circus Funestus“ ist eine Vorstellung im Rahmen unseres Familientheater-programms und für Jugendliche ab etwa 10 Jahren mit Englischkenntnissen ab dem zweiten Sprachjahr geeignet. Jugendliche unter 18 Jahren zahlen auf allen Plätzen 7 ¤.

Direkt vor der Vorstellung gibt es im Theatersaal eine kurze Einführung in die Geschichte.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 12.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: „Alice“ nach Lewis Carrolls
Metropoltheater München: „Alice“ nach Lewis Carrolls "Alice im Wunderland"

Ein magisch-surreales Spektakel aus Poesie, Groteske, Verlangen und Wahnsinn und eine tragisch unerfüllte Liebe.
Von Robert Wilson, Tom Waits und Kathleen Brennan. Deutsch von Wolfgang Wiens.

Zeit seines Lebens war der studierte Theologe und Mathematiker Charles L. Dodgson, weltbekannt unter seinem Dichternamen Lewis Carroll, fasziniert von der jungen Alice Liddell, Tochter seines Universitäts-Dekans. Sie war häufiges Motiv seiner Fotografie-Arbeiten und Vorbild für die Heldin seines berühmten Klassikers „Alice im Wunderland“, den er für sie schrieb.

ALICE, neben "The Black Rider" und „Woyzeck“ eine weitere Zusammenarbeit von TomWaits und Robert Wilson, verflicht das Leben Charles Dodgsons und seine Obsession für Alice Liddell mit den Motiven aus "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln": An einem gefährlichen Wendepunkt in seiner bislang unschuldigen Beziehung zu Alice angelangt, entführt Dodgson sie zum Schutz vor seinem Begehren in ein von ihm geschaffenes Wunderland, in dem er gefahrlos an ihrer Seite bleiben kann. In einer stets zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Szenerie von phantastischen Gestalten und rätselhaft-skurrilen Begegnungen, ist Dodgson mal unschuldiges Kaninchen, mal rettender Ritter, und verliert dabei zusehends die Fähigkeit, Fiktion und Realität auseinanderzuhalten. Als sich die Atmosphäre emotional und erotisch mehr und mehr auflädt, droht die Situation zwischen den beiden einander so tief verbundenen Figuren zu eskalieren…

Die innere Zerrissenheit des Schriftstellers kommt in Tom Waits' melancholischen, sehnsuchtsvoll-zarten Melodien zum Ausdruck, die von lyrischen Balladen über einen spielerischen Walzer bis hin zu verrauchten Jazzsongs reichen - eine kongeniale Spiegelung des fragilen, abgründigen Traum- und Seelenlebens Dodgsons. Tom Waits über seine Alice-Musik: "Alice is adult songs for children, or children’s songs for adults. It’s a maelstrom or fever-dream, a tone-poem, with torch songs and waltzes... an odyssey in dream and nonsense."

ALICE, 1992 am Thalia Theater in Hamburg in der Regie von Robert Wilson uraufgeführt, vervollständigt die Tom Waits-Trilogie am Metropoltheater, die 1998 mit "The Black Rider" zur Theatereröffnung ihren Anfang nahm und 2010 mit WOYZECK fortgesetzt wurde. Co-Autorin der Musik und Gesangstexte ist Tom Waits' Ehefrau und langjährige musikalische Kollaborateurin Kathleen Brennan.

Für Philipp Moschitz, regelmäßig als Schauspieler am Metropoltheater zu sehen, ist ALICE nach dem mit dem Monica Bleibtreu-Preis ausgezeichneten Abend "Das Abschiedsdinner" seine zweite Regiearbeit am Metropol.

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Donnerstag 14.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching:Fehler im System
Fehler im System
Komödie von Folke Braband

Regie: Folke Braband
Mit: TV-Jürgen Tarrach, Jasmin Wagner, Tommaso Cacciapuoti, Guido Hammesfahr

Als hätte Emma nicht schon genug Probleme. Ihr Vater steckt mitten in einer Geschlechtsumwandlung, ihren Freund Oliver hat sie nach einem handfesten Krach vor die Tür gesetzt… Doch kurz danach steht er wieder da und sondert monotone Begrüßungsfloskeln ab: „Oliver Vierpunktnull. Hallo. Guten Tag.“

Bald ist klar, dass Oliver 4.0 eine künstliche Intelligenz ist, ein menschenähnlicher Computer, der über die Agentur Partnercook.com als Haushaltsroboter für Emma ermittelt wurde und nun auf der Flucht vor dem Roboterfänger ist. Im Laufe des Geschehens entwickelt die virtuelle Haushaltshilfe ungeahnte Fähigkeiten, nimmt zusehends menschliche Züge an und erweist sich nicht nur als optische Kopie, sondern auch als perfekter Ersatz für den echten Oliver. Es funkt zwischen Emma und dem künstlichen Oliver.

Doch was passiert, wenn ein Roboter plötzlich die Liebe entdeckt? Hat er Kontrolle sowohl über das, was er tut, als auch über seine Gefühle? Und welche Auswirkungen hat wohl ein noch so kleiner Fehler im System?

Eine durchgeknallte Komödie am Puls der Zeit, ein Angriff auf die Lachmuskeln – aber mit Tiefgang.

Theaterzelt im Bürgerpark
Rathausplatz 3
85 748 Garching
Samstag 16.03.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Jahre später, gleiche Zeit
Jahre später, gleiche Zeit
Komödie von Bernard Slade mit Heiner Lauterbach und Dominique Lorenz

Doris und George feiern das 25-jährige Jubiläum ihrer Beziehung - in einem Hotelzimmer in Kalifornien. Vor einem Vierteljahrhundert hatten sie sich hier zum ersten Mal getroffen, hatten sich Hals über Kopf ineinander verliebt, eine Nacht miteinander verbracht und beschlossen, sich im Jahr darauf am selben Tag hier wiederzusehen. Und so wurde diese Verabredung zum Motto ihrer Beziehung:
Nächstes Jahr, gleiche Zeit.
Dazwischen keine Ansprüche, keine Telefonate, keine Briefe. Zwar waren sie beide mehr oder weniger glücklich verheiratet, hatten Kinder und ihre ganz banalen Alltagssorgen, doch aus dem Seitensprung wurde mit den Jahren und Jahrzehnten eine ungewöhnliche und tiefe Liebe, die alle Höhen und Tiefen überdauerte. Ihre Vertrautheit lässt sie miteinander beinahe umgehen wie ein altes Ehepaar, und auch die Gesprächsthemen haben sich gewandelt: Auf einmal spielen Kontaktlinsen, Hörgeräte und Haarfärbemittel eine Rolle, werden voller Stolz die Fotos der Enkel präsentiert. Jedes Mal, wenn sich der Vorhang öffnet – zu den „Dates“ der Jahre 1976, '80, '81, '86, '92 und '93 – sind die Karten völlig neu gemischt: Ob George behutsam eine Tragetasche mit einem Säugling ins Zimmer trägt oder Doris offensichtlich vom Joggen kommt und sich umgehend auf die Suche nach Streichhölzern für eine Zigarette macht – immer ist die Situation neu und spannend.
Und wenn das letzte Bild mit einem gemeinsamen Frühstück beginnt – ein festliches Kleid und ein dunkler Anzug mit Ansteckblume liegen bereit – dann wird die Geschichte noch einmal richtig fesselnd…

George: Heiner Lauterbach, Doris: Dominique Lorenz, Regie: Heidelinde Weis, Ausstattung & Direktion: Prof. Thomas Pekny, Aufführungsrechte: Ahn & Simrock Bühnen- und Musikverlag GmbH Hamburg, eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof München

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 16.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Chiemgauer Volkstheater
Chiemgauer Volkstheater
"Bauer sucht Frau"

Regie: Bernd Helfrich

Mit: Bernd Helfrich, Tom Mandl, Flo Bauer, Markus Neumaier, Kristina Helfrich, Andreas Löscher

In Benis Landgasthof treffen sich jeden Abend drei einsame Gäste: Da ist der Getränkelieferant Tom, der als Hobbymusiker gerne weibliche Wesen betört. Leider handelt er sich bei seinen intensiveren Flirtversuchen öfter ein blaues Auge ein. Der Landwirt Florian, der mit seiner streitbaren Mutter kein leichtes Leben hat. Und schließlich der Forstanwärter Markus, dem sein terminfreudiger Chef nur selten ein Privatleben gestattet.

Per Dating-Apps versuchen die „oaschichtigen“ Jungmänner die jeweils passende Braut zu finden und beschlie-ßen dafür ein eigenes Bewerbungsvideo zu drehen. Beim Videodreh präsentiert sich Tom gekonnt mit einem Bayern-Lied, Markus bringt seine stattliche Figur vorteilhaft ins Bild, nur Florian braucht hochprozentige Hilfe zur Bekämpfung seines Lampenfiebers, was wiederum zu massiven Haltungsproblemen führt. Mitten in die Dreharbeiten platzt der Filmproduzent Olaf, er hat eine tolle Idee: Ein zünftiger Lederhosen-Striptease muss her!
Die Mengen kreischender Fans schon vor Augen, geht das Kleeblatt mit großem Eifer an die Proben. Unter fachkundigem Handanlegen des Meisters kommt es schließlich zur alles entscheidenden Frage: Wie viel soll „Mann“ zeigen. Wirklich alles?
Erleben Sie das Chiemgauer Volkstheater in bester Spiellaune!

Theaterzelt im Bürgerpark
Rathausplatz 3
85 748 Garching
Samstag 16.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Samstag 16.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Am Rande der Welt
Am Rande der Welt

Zwei Novellen von Arthur Schnitzler (Leutnant Gustl und Fräulein Else) in einem Theaterabend
Stückfassung: Hannah und Konstantin Moreth

Die jugendliche Else, die in den Dolomiten einen sorgenfreien Urlaub verbringen möchte, erhält einen Brief von ihrer Mutter, indem sie ihr mitteilt, dass die Familie vor dem finanziellen Ruin steht. Else könne jedoch den drohenden Bankrott abwenden wenn sie, so der Vorschlag, einen im selben Ferienort weilenden, Geschäftsfreund des Vaters um die nötige Summe bitte. Als sie dies tut, verlangt dieser als Gegenleistung, Else 15 Minuten nackt betrachten zu dürfen. Diese Forderung stürzt Else in einen schweren Gewissenskonflikt. Im Anschluss an ein abendliches Konzert, das er gelangweilt verfolgt hat, gerät Leutnant Gustl in einen Streit mit dem ihm bekannten Bäckermeister Habetswallner. Gustl will seinen Säbel ziehen, wird aber durch den körperlich überlegenen Kontrahenten daran gehindert und als „dummer Bub“ beschimpft. Dem militärischen Ehrenkodex verhaftet, beschließt er, am nächsten Morgen um sieben Uhr Selbstmord zu begehen. Psychologisch schlüssig öffnet Schnitzler den Blick in die Köpfe dieser jungen Menschen und lässt uns an ihrem Seelenleben, ihren Träumen und Nöten teilhaben.

Zwischen den beiden Erzählungen Arthur Schnitzlers, „Leutnant Gustl“ und „Fräulein Else“, liegen 23 Jahre: Der innere Monolog des Leutnants – der erste seiner Art in der deutschsprachigen Literatur – stammt von 1901; die Gedanken der höheren Tochter Else, deren Vater ein der Spielleidenschaft verfallener Rechtsanwalt ist, stammen aus dem Jahr 1924. Beide spielen in Wien oder im Magnetfeld Wiens, zwischen beiden liegt die Zäsur des Untergangs der Donau-Monarchie. Schnitzlers Texte erweisen sich als äußerst zeitgemäß, betrachtet man nur die aktuelle Debatte um sexuelle Dominanz von Männern gegenüber Frauen. Ein übersteigertes Ehrgefühl, gar im militärischen Kontext, mag uns zwar heute antiquiert erscheinen, aber junge Männer, vielleicht noch mit mangelndem Selbstwertgefühl, die sich im Namen einer Sache, einer Ideologie indoktrinieren und fanatisieren lassen, kommen einem dann doch nicht ganz unbekannt vor.


Sonntag 17.03.2019; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Sonntag 17.03.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Kassandra
Kassandra

Autorisierte Bühnenfassung nach Christa Wolf
gespielt von Cornelia Gutermann-Bauer
Gastspiel des Turmalintheaters
Regie: Günter Bauer

Ein zeitlos-aktuelles Stück über die Entdeckung der eigenen Kraft, der Freiheit im Widerstand gegen Blendung und Betrug.

Kassandra, die behütete Königstochter, glaubt glücklich zu sein, bis allmählich feine Risse das Bild des Königshauses fragwürdig erscheinen lassen. Was geht hinter den Fassaden der Macht vor sich? Wer ist der geliebte Vater, der König wirklich? Kassandra wird hellhörig. Sie wird zur Seherin. Sie entdeckt die heimlichen Zurüstungen für einen Krieg. Sie fragt, gerät in Opposition und Widerstand. Und sie erkennt sich selbst, erfährt ihre eigene Kraft und ihre eigene Stimme!

Das Turmalintheater ist regelmäßig zu Gast an vielen Bühnen. Auf Einladung des Goethe-Instituts fanden Sondergastspiele in den Niederlanden statt, außerdem Aufführungen im Rahmenprogramm der documenta in Kassel, beim Internationalen Theaterfestival in Chemnitz, zur Eröffnung der Friedensdekade in Baden-Württemberg, anlässlich der Verleihung des Elisabeth-Langgässer-Preises an Christa Wolf, der TROIA-Ausstellung in Stuttgart, bei den Kleist-Festtagen in Frankfurt – und immer wieder auch bei uns im KUBIZ.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Dienstag 19.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Macbeth
Macbeth

Tragödie von William Shakespeare
Theater in englischer Sprache American Drama Group Europe & TNT Theatre Britain

Eines der fesselnsten Stücke des englischen Meisters über Machtgier, Mord und Zauberkräfte, das sich wie in zwei Welten, einer realen, frühmittelalterlich anmutenden und einer surrealen, magischen, zu bewegen scheint. Macbeth ermordet seinen König und Herrn im Schlaf. Keiner vermutet, dass er die Tat begangen hat. Er wird König. Damit beginnt eine Kettenreaktion, mit der Macbeth, getrieben von seiner Machtgier und der seiner Frau, eine Tat nach der anderen begeht oder in Auftrag gibt. Doch der Weg führt seine Frau in den Wahnsinn und ihn ins Verderben.

Im Fokus von Stebbings Inszenierung sind die beiden ebenen, die reale und die Surreale. Die Kraft der übernatürlichen und unmoralischen Energien der Hexen ist der rote Faden, an dem sich die spielfreudigen und temperamentvollen Darsteller des TNT durch diese thrillerartige Geschichte leiten lassen. Dieses packende Stück ist gerade in Originalsprache ein Genuss. Für alle, die es im Theater gerne auch ein Mal etwas gruselig mögen. Für Shakespeaerefans sowieso.

Hinweis: Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler haben wir am Di 12. März „Circus Funestus“ im Programm – ebenso in englischer Sprache.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 21.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Schtonk!
Schtonk!
Komödie von Helmut Dietl

Regie: Marcus Grube
Mit: Oliver Moumouris, Martin Theuer, Sabine Bräuning, Nina Mohr, Wieland Backes, u.v.a

Was für eine Überraschung: Der Führer hat Tagebuch geführt. „Wenn ich denke … dass wir hier in Händen halten … was er damals in seinen Händen hielt“, kann Verlagsleiter Dr. Guntram Wieland nur stammeln. Der Eishauch der Geschichte zieht durch das Redaktionsbüro seiner großen Illustrierten in der Pressestadt Hamburg. „Adolf privat!“ Der Mann, der den Jahrhundert-Fund auftat, heißt Hermann Willié – ein schmieriger Skandalreporter mit untrüglicher Nase für große Schlagzeilen. Er ist seit kurzem stolzer Besitzer einer Yacht, des von ihm hochverehrten Reichsmarschalls Hermann Göring - und hoch verschuldet. Doch was weder er, noch Redaktion samt Verlagsleitung ahnen: Der Mann, der auf verschlungenen Pfaden den brandheißen Stoff liefert, ist kein geheimer Verbindungsmann in die DDR, sondern ein simpler Kunstfälscher. Fritz Knobel, so sein Name, hat absolut kein Problem damit, sich in Hitlers Psyche einzufühlen. Als sich jedoch die Zweifel an der Echtheit der Tagebücher erhärten, endet der große Knüller schließlich mit einem fatalen Donnerschlag.

Die Verfilmung mit Götz George und Uwe Ochsenknecht lieferte eine der besten Komödien des 20. Jahrhunderts! Diese groteske wie geniale Komödie findet nun erstmals den Weg auf die Bühne.

Theaterzelt im Bürgerpark
Rathausplatz 3
85 748 Garching
Freitag 22.03.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Der Vetter aus Dingsda
Der Vetter aus Dingsda
Operette in drei Aufzügen von Eduard Künneke
mit Solisten des Freien Landestheaters Bayern

Es spielt das Freie Landesorchester Bayern
Musikalische Leitung: Rudolf Maier-Kleeblatt

Das Autorenteam Kempner-Hochstädt, Haller und Rideamus kam kurz nach dem 1. Weltkrieg auf die Idee, das leidige "Dingsda", das sich der bemühten Erinnerung so peinlich entzieht, mit geballtem Humor auf die Bühne zu bringen. Heraus kam eine Musik-Komödie, die "an die besten Stücke Offenbachs, Sullivans, Lecocqs und Suppés heranreicht" (Volker Klotz). Latente Exotik, skurrile Komik und kritischer Witz, aber auch romantische Mond- und Märchensucht werden in brillanten Dialogen verdichtet.

Das Freie Landestheater Bayern bietet eine spritzige, humorvolle Inszenierung in fantasievollen, farbenfrohen Kostümen und einem opulenten Bühnenbild. Freuen Sie sich auf einen vergnüglichen Abend mit dem Solistenensemble des Freien Landestheaters Bayern, auf ein gut aufgelegtes sinfonisches Tanz-Orchester unter der Leitung von Rudolf Maier-Kleeblatt und bekannte Ohrwürmer wie "Ich bin nur ein armer Wandergesell" oder "Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront".

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Freitag 22.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Samstag 23.03.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: HAVANA NIGHTS
HAVANA NIGHTS
Das karibische Tanz-Musical aus Kuba

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland BIENVENIDOS! Erleben Sie das unvergleichliche Tanz-Musical HAVANA NIGHTS und einen Abend in authenti-scher Karibik-Atmosphäre. Erliegen Sie dem Charme und dem Schwung eines wahrhaft charaktervollen Landes. Ha-vanna sehen, hören und fühlen! Beste Tänzer Havannas, Starbesetzung aus „Circo Nacio-nal de Cuba“ & Live “Girl-Band” präsentieren eine spekta-kuläre Inszenierung des neuen Tanz-Musicals „Havana Nights“ und entführen das Publikum auf die heißblütige Insel Kuba. Er-leben Sie eine feurige Mischung aus Salsa, Merengue, Hip-Hop, Breakdance und kubani-scher Zirkustradition. 32 hochkarätige Künstler, höchste technische Niveau und unglaubliche akrobatische und musikalische Darbietungen! Die Leidenschaft, das Temperament und die Dynamik der Karibik lassen das Erlebnis vollkommen werden. Lebensfreude pur – Karibik-Flair für alle Sinne!

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 23.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Samstag 23.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Die Streiche des Scapin
Die Streiche des Scapin

Komödie von Molière
Neues Globe Theater

Argante und Geronte, zwei reiche und gierige alte Kaufleute aus Neapel, sind auf Geschäftsreise und überlassen ihre beiden Söhne den Dienern zur Aufsicht. Denen fällt aber nichts Besseres ein, als sich Hals über Kopf zu verlieben: Leandre, Gerontes Sohn, umgarnt die schöne Zerbinette, ein fahrendes Mädchen fraglicher Herkunft und Octave, der Sohn von Argante, heiratet sogar heimlich die liebliche, aber mittellose Hyacinthe, die nur in Begleitung ihrer Amme an der Küste Neapels gestrandet ist. Aber es kommt noch schlimmer! Denn die beiden Väter haben vereinbart, dass der Sohn des einen die Tochter des anderen ehelichen soll! Was tun? Auftritt: Scapin! Der gerissene und schlagfertige Diener von Leandre soll helfen, Geld zu beschaffen, um Zerbinette vom fahrenden Volk loszukaufen. Gleichzeitig hilft er seinem Kollegen Silvestro, Diener des Octave, dessen Probleme in den Griff zu kriegen: Mit Hilfe von allerlei Tricks und Possenspiel werden die beiden Väter um ihr Geld gebracht und zum Ende erleben alle noch eine Überraschung, mit der selbst das Schlitzohr Scapin in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hat!

„Die Streiche des Scapin“ wurde für Molières Truppe zum Kassenschlager und gehört seither zu den meistgespielten Stücken des französischen Theaters. Molière schrieb diese Farce im Stile der Commedia dell’arte zwei Jahre vor seinem Tod.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 24.03.2019; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Sonntag 24.03.2019; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Puchheim: Arthur Senkrecht
Arthur Senkrecht

Der Münchner Schauspieler und Komiker Arnd Schimkat, besser bekannt als der Schlaks Arthur Senkrecht, geht mit seiner neuen Show "Must be love" auf Tournee. Neu an Arthurs Seite: Der wunderbare, in Paris und in der Schweiz ausgebildete Schauspieler und Akrobat Manuel Schuster! Senkrecht & Schunter bringen mit "Must be love" eine so eigene wie unverwechselbare Comedy-Show auf die Bühne. Da verschluckt Senkrecht schon mal versehentlich sein Mikro oder nimmt sich um ein Haar im Aquarium seines Goldfisches das Leben während Schunter in den Tiefen seines Klaviers verloren geht. Denn trotz vorangegangener Paartherapie streiten sich die beiden so herrlich durch den Abend, dass es eine wahre Freude ist. Das muss Liebe sein! Dabei kreieren die beiden Bühnenprofis immer auch echte emotionale Tiefe. Und echte Posesie. Sie schöpfen ihren ans Herz gehenden Humor aus der Tradition Karl Valentins, sie übersetzen die Kunst Laurel & Hardys in unsere Zeit, erinnern an so wunderbare komische Schauspieler wie Jack Lemmon und Walter Matthau. Es ist eine Veranstaltung für die ganz Familie. Für Knder ab 8 Jahren. Regie: Davie Shiner, Musik: Bastian Pusch.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 28.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Freitag 29.03.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Dr. Döblinger geschmackvolles Kasperltheater - Für Erwachsene!
Dr. Döblinger geschmackvolles Kasperltheater - Für Erwachsene!
„Das Verschellen der Fernbedienung" oder "The Roots of Larifari”

Kasperlstück nur für Erwachsene von Josef Parzefall und Richard Oehmann

Wer könnte uns unseren lustigen Kasperl verbieten? Nur der, der die Rechte auf ihn hat. Doch wer ist das? Kasperl selbst? Sein Erbauer? Sein Puppenspieler? Wo kommt der Kasperl her? Wo will er hin? Trieb er als Findling in einem Weidenkörberl daher? Hat ihn ein Forscher mit einem Blitz gezeugt? Oder stammt er von einem märchenhaften Planeten, wo er mit einer Rose zusammen lebte?
Verschiedene dubiose Zeugen drängeln sich vor, um Licht ins Dunkel zu bringen. Manche beklagen dabei undurchsteigbare Adelszwistigkeiten, beweinen Schokoladenpuddings oder bieten preisgünstige Einstiegsdrogen zum Verkauf. Mit abenteuerlichen Rückblenden, literarischen Pauschal-Reisen ins All und einer mystischen Familienaufstellung führt uns „Das Verschellen der Fernbedienung“ schließlich zurück zu den Ahnen unseres Kasperls, zur Ursuppe aller Hanswurschterei, zur Wurzel des Tri-Tra-Trallalas, zu den Roots of Larifari.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Freitag 29.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Freitag 29.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: King Charles III
King Charles III

A future history play von Mike Bartlett
Metropoltheater München

Das unfassbare ist geschehen: Queen Elizabeth II ist tot, der ewige Thronfolger Charles soll nun die Monarchie anführen. Charles, durchdrungen von zutiefst idealistischen Werten und Zielen, möchte mehr sein als bloßer Repräsentant der Monarchie. Er verweigert einem Gesetzentwurf zum Schutz der Privatsphäre die formelle Unterschrift, da er befürchtet, das Gesetz könnte die Pressefreiheit einschränken und damit zu Zensur und Schwächung der Demokratie führen. Nichtsahnend setzt er damit ein Drama shakespearschen Ausmaßes in Gang. Der König findet sich in einer alles umspannenden Intrige wieder und muss erkennen, dass die Hauptakteure des Komplotts gegen ihn nicht nur in der Politik, sondern vor allem in der eigenen Familie zu suchen sind.

In klassischen fünf Akten, geschrieben in Blankversen, beleuchtet der britische Autor Mike Bartlett ganz in der Tradition Shakespeares das intime Seelenleben, Wirken und Machtgebaren der bekannten Royals, wobei auch Lady Diana als zukunftsprophezeiender Geist nicht fehlen darf. Bartlett zeigt die königliche Familie mit all ihren Freuden, Sorgen und Konflikten vor dem Hintergrund großer politischer Vorgänge im Land und reflektiert dabei geschickt über die Rolle der Monarchie in der heutigen Zeit. Zugleich stellt er die wichtigen Fragen nach der Bedeutung von Demokratie, Macht, Loyalität, Werten und deren Vergänglichkeit in einer Welt, die sich mehr und mehr über Schein als Sein definiert. Ein klassisch-modernes Königsfamilien-Drama. „King Charles III“ zeigt, wie zeitlos aktuell „the shakespearean style“ auch heute noch ist. Inszeniert hat dieses beeindruckende Werk der junge Regisseur Philip Moschitz, der das Landsberger Publikum bereits mit seiner Regiearbeit bei „Alice“ überzeugte.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381
86899 Landsberg am Lech

Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Saturday Night Fever
Saturday Night Fever
Das Musical

Saturday Night Fever erzählt eine der meistgeliebten Tanz-Geschichten aller Zeiten mit legendären Hits der Bee Gees wie „Stayin’ Alive“, „Night Fever“, „Jive Talking“, „You Should Be Dancing“ und „How Deep is Your Love?“.
Als Kinofilm löste „Saturday Night Fever“ Ende der 70er eine weltweite Discowelle aus und machte John Travolta zum Star. Über einen sehr langen Zeitraum war der Soundtrack mit den erfolgreichsten Songs der Bee Gees das weltweit meistverkaufte Soundtrack-Album.
Wir schreiben das Jahr 1976. Tony Manero ist ein junger Italo-Amerikaner, der in einem Farbenladen in der New Yorker Vorstadt Brooklyn arbeitet. Um seinem tristen Arbeitsalltag zu entfliehen, verbringt er jeden Samstagabend in der Disco „2001 Odyssey“. Der 19-Jährige träumt davon, eines Tages Brooklyn verlassen zu können um an der Seite eines schönen Mädchens ein besseres Leben zu führen. Vorerst jedoch kann er seine Sehnsüchte nur auf der Tanzfläche – als umjubelter Disco-King – ausleben. Seine große Chance sieht Tony in dem Tanzwettbewerb des „2001 Odyssey“. Doch bevor er sich auf dem Siegerpodest feiern lassen kann, muss er noch seine umschwärmte Traumfrau überzeugen, sich mit ihm aufs Parkett zu wagen.

Musical von Robert Stigwood & Bill Oakes; In der neuen Version von Ryan McBryde; Musik von The Bee Gees; Deutsche Dialoge von Anja Hauptmann

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Dachau: Isar 148 – Improtheater
Isar 148 – Improtheater

isar148 Theater ist ein Ensemble von professionellen Schauspielern, das seine Zuschauer Unterhaltung unmittelbar erleben lässt. isar148 holt sein Publikum ab, spricht an, bewegt und bringt es vor allem zum Lachen. Jede Vorstellung von isar148 lebt aus dem Moment, nichts ist vorgeplant, jede Idee frisch, spontan und einmalig. isar148 ist immer nah am Publikum und teilt mit ihm Geschichten und Figuren.

Kulturschranne
Pfarrstr.13
85221 Dachau
Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Planegg: André & Dorine
André & Dorine
Maskentheater aus Spanien

André, der Schriftsteller, und Dorine, die Musikerin, sind ein altes, eingespieltes Paar. Während er eifrig auf die Schreibmaschinentasten hämmert, setzt sie zum Cello-Spiel an. Doch als falsche Töne erklingen, mischen sich beunruhigende Signale in den Alltag. Dorine verwechselt Türen, ihr Kleiderknopf sitzt falsch und ihr Cello bleibt stumm. Die niederschmetternde Diagnose: Alzheimer. Das will André nicht wahr haben. Er kämpft mit seiner Frau gegen das Vergessen. In Rückblenden lassen sie ihr Leben und ihre Liebe wieder aufleben.

Das spanische Kulunka Teatro hat mit André & Dorine ein Theaterstück geschaffen, das ganz ohne Worte und Mimik eine anrührende Geschichte erzählt. Ausgezeichnet als beste Inszenierung bei den internationalen Theaterfestivals in Birmingham und Havanna.

"Ein wunderbar schlichtes, kitschfrei gespieltes, tief berührendes Stück.“  Herner Nachrichten

Produktion: Kulunka Teatro
Regie: Iñaki Rikarte | Mit José Dault, Garbiñe Insausti, Edu Cárcamo

Kulturforum Planegg
Pasinger Str. 8
82152 Planegg
Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Samstag 30.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Habbe & Meik
Habbe & Meik

Masken, die "wahrer" sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen Habbe & Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen. Die beiden bilden das grandiose Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters. International mit zahlreichen Preisen geehrt, verzaubern sie mit umwerfender Komik, präzise beobachtend und emotional bewegend. Ihr Spiel ist authentisch, glaubwürdig und höchst unterhaltsam, da gibt es weder Generations- noch Sprachbarrieren. Das Duo braucht keine Worte, um Menschen und Situationen subtil und treffend zu beschreiben und zu charakterisieren. Und wenn sie ihre Musikinstrumente und ihre Akrobatik mit ins Spiel bringen, dann ist die Begeisterung des Publikums kaum noch zu bremsen.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Sonntag 31.03.2019; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Gröbenzell: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
THEATER TIG
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt. Sie sind nicht prominent, aber überaus motiviert. Es soll darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. Wie aber funktioniert das? Unterhaltsam über Not und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“ Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt? Natürlich stellt sich auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht, wer bekommt warum und welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei allem Engagement die Kunst – und was macht eigentlich die Palme auf der Probebühne? Die bitterböse Satire balanciert auf schmalem Grat. Zwischen scharfzüngiger Ironisierung von „Political Correctness“ und Gutmenschentum und der ernsthaften Auseinandersetzung mit Themen wie Güterverteilung und Ausbeutung in einer globalisierten Welt, bewegt sich dieses Stück von Ingrid Lausud virtuos, voll bösartigem Witz, erhelllendem Humor und nackter Wahrheit. Es trifft uns und führt uns mit erlösendem Humor die eigene Betroffenheit gleich wieder vor. Regie: Thomas Eggart

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Sonntag 31.03.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Molière - Tartuffe
Molière: Tartuffe
Deutsch von Ulrike Dissmann
Gastspiel des Münchner Sommertheaters

"Tartuffe" ist fraglos nicht nur eine der besten Komödien von Molière, sondern eine der besten Komödien, die überhaupt je geschrieben worden sind.
Das Stück handelt von der Verführbarkeit von Menschen, die sich nach Überhöhung ihres banalen Daseins sehnen, die besser, stärker oder heiliger sein wollen als die anderen. Für den genialen Heuchler Tartuffe ist es ein Leichtes, mit seiner verlogenen Büßerpose den gutgläubigen Kaufmann Orgon einzufangen und in Abhängigkeit, ja geradezu Hörigkeit zu bringen. Es bedarf der vereinten Anstrengung der gesamten Familie sowie einer gehörigen Portion Glück, dass am Ende alles gerade noch glimpflich ausgeht.

Das Münchner Sommertheater, eine freie Truppe junger Schauspieler und Musiker um Ulrike Dissmann, hat sich der klassischen Komödie verschrieben. Neben der Sommer- und Herbstspielzeit in München geht das Ensemble auf Tour, gibt Gastspiele in ganz Deutschland und hat seine Produktionen häufig auch im KUBIZ schon gezeigt.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 31.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Trennung frei Haus
Trennung frei Haus
Komödie von Tristan Petitgirard

Mit: Katharina Abt, Ingo Naujoks, Sven Martinek

Pauline staunt nicht schlecht, als Eric mit einem Strauß Rosen vor ihrer Tür steht – sieben Jahre, nachdem sie ihn bei Nacht und Nebel verlassen hatte. Eric ist Gründer, Inhaber und einziger Mitarbeiter der Agentur „Trennung frei Haus“: Für anonyme Kunden, die ihrer Partner überdrüssig sind, übernimmt er das unangenehme Geschäft des Schlussmachens. Mit einem solchen Auftrag steht er also jetzt unvermutet der Liebe seines Lebens gegenüber, doch Hyppolite, Paulines aktueller Lover, hat sich das mit der Trennung kurzfristig anders überlegt und erscheint kurze Zeit später ebenfalls bei Pauline. Als er anruft, um den Auftrag bei Trennung frei Haus in letzter Minute zu canceln, fällt er aus allen Wolken: Das Handy klingelt bei seinem Gegenüber...Petitgirard ist es hier gelungen, das klassische Boulevard-Dreieck «zwei Männer - eine Frau» auf den Kopf zu stellen. Nominiert für den Prix Molière 2015 – Tristan Petitgirard als bester zeitgenössischer französischsprachiger Autor.

Gastspiel: Münchner Tournee, eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof

Luitpoldhalle Freising
Luitpoldstraße 1
85356 Freising
Donnerstag 04.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Jahre später, gleiche Zeit
Jahre später, gleiche Zeit
Komödie von Bernhard Slade

Regie: Heidelinde Weis

Mit den TV-Stars: Heiner Lauterbach und Dominique Lorenz

Vor einem Vierteljahrhundert haben sie sich hier zum ersten Mal getroffen - in einem Hotelzimmer in Kalifornien - hatten sich Hals über Kopf ineinander verliebt, eine Nacht miteinander verbracht und beschlossen, sich im Jahr darauf am gleichen Tag hier wiederzusehen.

So wurde aus einem Seitensprung mit den Jahren eine ungewöhnliche und wahre Liebe, eine Liebe, die alle Höhen und Tiefen überdauerte - und nun sind es schon 25 Jahre. Die Zeit ist nicht spurlos vorübergegangen an Doris und George - die Gesprächsthemen haben sich gewandelt, auf einmal spielen Kontaktlinsen, Hörgeräte und Haarfärbemittel eine Rolle, werden Fotos der Enkel präsentiert, schleicht die Angst vor Krankheiten durchs Zimmer. Doch eine tröstliche Bemerkung löst immer wieder befreiendes Lachen aus in der Erkenntnis, wie schön das Leben sein kann.

Das Publikum lebt, leidet und lacht mit diesem ungewöhnlichen Paar, nimmt Anteil an seiner berührenden Wei-terentwicklung, und wenn das letzte Bild beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück - ein festliches Kleid und ein dunkler Anzug mit Ansteckblume liegen bereit – dann wird die Geschichte noch einmal richtig spannend…
Die Fortsetzung des Komödienerfolgs „Nächstes Jahr, gleiche Zeit“ des kanadischen Autors Bernard Slade – wieder mit Star-Besetzung!

Theaterzelt im Bürgerpark
Rathausplatz 3
85 748 Garching
Freitag 05.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Best of life
Best of life

Das Beste, was Improtheater zu bieten hat
fastfood theater München

Mit dieser Show hat das Münchner fastfood theater Geschichte geschrieben. Seit 1992 erfindet sich „best of life“ jeden Abend neu und zeigt, wie das Leben spielt. Eine Mischung aus Szenen, Spielen und Songs und voller Emotionen. Fastfood zeigt der Welt die Welt des Theaters: Tragödie, Komödie, Operette, Schmonzette, bis hinein in die Traumwelt des Kinos. In Szenen, die genauso schnell entstehen wie man gucken kann, auf Zuruf und Wunsch des Publikums. Vorher wissen die Schauspieler nicht, was sie tun. Aber sie sind darauf vorbereitet. Immer wieder ein Vergnügen, weil Improtheater am deutlichsten zeigt was „live“ bedeutet – in unserer virtuellen Medienwelt! Der zwangloseste Einstieg in die Welt des Theaters auch für ältere Kinder und Jugendliche.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 11.04.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: remembeRING
remembeRING
Besser ist, wenn Du nix weisst.

Ein Theaterstück von Liora Hilb und Miriam Locker über das Suchen nach Antworten.
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

„remembeRING“ erzählt bruchstückhaft die Geschichte einer Familie vor, während und nach der Shoah. Jenny, die Großmutter von Liora, wird 1943 von den Nazis in Ausschwitz umgebracht. Ihre Kinder fliehen nach Palästina und bauen sich dort ein neues Leben auf. Später, 25 Jahre nach Kriegsende, kehrt Lioras Vater nach Deutschland zurück. Über den gewaltsamen Tod der Großmutter spricht niemand, und doch prägt die Erinnerung daran das Leben dieser Familie. Liora gelangt in den Besitz eines Ringes, der einmal Jenny gehörte, und fängt an, zu forschen. Der Weg dieses Ringes spannt einen Bogen über das Schicksal einer jüdisch-deutschen Familie in drei Generationen.

Die Schauspielerin und Theatermacherin Liora Hilb hat mit „remembeRING“ ein Theaterstück über die Geschichte ihrer eigenen Familie entwickelt. Der Text des Stückes basiert einerseits auf familiären Überlieferungen und andererseits auf Gesprächen mit Jugendlichen über ihre Sicht auf die Shoah und jüdisches Leben im heutigen Deutschland.

remebeRing ist eine Vorstellung im Rahmen unseres Familientheaterprogramms. Jugendliche unter 18 Jahren zahlen auf allen Plätzen 7 ¤. Nach der Vorstellung bietet Liora Hilb ein Nachgespräch an.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech

Freitag 12.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater (Erw.)
Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater (Erw.)

 Das Verschellen der Fernbedienung

Wer könnte uns unseren lustigen Kasperl verbieten? Nur der, der die Rechte auf ihn hat. Doch wer ist das? Kasperl selbst? Sein Erbauer? Sein Puppenspieler? Wo kommt der Kasperl her? Wo will er hin? Trieb er als Findling in einem Weidenkörberl daher? Hat ihn ein Forscher mit einem Blitz gezeugt? Oder stammt er von einem märchenhaften Planeten, wo er mit einer Rose zusammen lebte? Verschiedene dubiose Zeugen drängeln sich vor, um Licht ins Dunkel zu bringen. Manche beklagen dabei undurchsteigbare Adelszwistigkeiten, beweinen Schokoladenpuddings oder bieten preisgünstige Einstiegsdrogen zum Verkauf. Mit abenteuerlichen Rückblenden, literarischen  Pauschal-Reisen ins All und einer mystischen Familienaufstellung führt uns „Das Verschellen der Fernbedienung“ schließlich zurück zu den Ahnen unseres Kasperls, zur Ursuppe aller Hanswurschterei, zur Wurzel des Tri-Tra-Trallalas, zu den Roots of Larifari.

Stockwerk Gröbenzell
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Samstag 13.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Im weißen Rössl
Im weißen Rössl
Operette in drei Akten
von Ralph Benatzky

Inszenierung des
Freien Landestheaters Bayern

Der Operettenliebling in großer Inszenierung mit Solisten, Chor des Freien Landestheaters Bayern und der großen Besetzung des Freien Landesorchesters Bayern!
Als Ralph Benatzky 1930 in Berlin seine Operette „Im Weissen Rössl“ vorstellte, hatte er alle Zutaten zu einer flotten, humorvollen die Jahrzehnte überdauernden Erfolgsproduktion vereinigt: herrlich skurrile Bühnenfiguren, Texte voller Komik und jede Menge bekannter Melodien: „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“ „Im Weissen Rössl am Wolfgangsee“ …
Das Freie Landestheater Bayern singt, spielt und tanzt wieder in Großbesetzung! Höchste Spielfreude zeigen Chor, Orchester und Solistenensemble und unterhalten das Publikum aufs Vergnüglichste.
Farbenprächtige Kostüme und ein opulentes, wechselndes Bühnenbild versprechen einen Augenschmaus und einen unterhaltsamen Abend.

Künstlerische und musikalische Leitung sowie Choreinstudierung: Rudolf Maier-Kleeblatt, Regie und Choreographie: Michael Kitzeder, Bühne: Andreas Ehlers, Kostüme: Anne Hebbeker

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 13.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Zeugin der Anklage
Zeugin der Anklage

Gerichtskrimi von Agatha Christie
Schondorfer Jakobsbühne

England 1952: Londons brillanter Strafverteidiger Sir Wilfrid Robarts kehrt missmutig nach überstandener Herzattacke in Obhut einer Krankenschwester in seine Anwaltskanzlei zurück. Dort bitten ihn zwei befreundete Kollegen um Hilfe in einem Mordfall. Ihr Mandant Leonard Vole wird beschuldigt, eine reiche Witwe ermordet zu haben. Da Vole Haupterbe ist, gilt er als höchst verdächtig. Nur seine Ehefrau Christine kann Vole entlasten. Das Alibi einer liebenden Gattin ist aber in Sir Wilfrids Augen nicht viel wert. Im Gerichtssaal kommt es zum Showdown, als Christine Vole überraschend als Zeugin der Anklage auftritt. Doch Sir Wilfrid zieht alle Register seines Könnens und so kommt es in dem dramatischen Prozess zu immer neuen Überraschungen… Das hochspannende und genial aufgebaute Agatha Christie-Stück wurde unter dem Titel „Witness for the Prosecution“ 1957 von Regisseur Billy Wilder, mit Charles Laughton als Sir Wilfrid, Marlene Dietrich als Christine und Tyrone Power als Leonard Vole, verfilmt.

Die Schondorfer Jakobsbühne, eine Abteilung des Theater Schondorf e. V., feiert mit dieser Produktion ihr 20-jähriges Bestehen. Schon einmal – vor 10 Jahren – hat die Truppe um Regisseur Alex Dorow das packende Gerichtsdrama zum Besten gegeben. In ihrem Jubiläumsstück treten die Schauspieler fast alle in den Rollen auf, die sie auch schon 2009 innehatten. „Eine interessante Herausforderung für alle“, sagt Dorow. Die Jakobsbühne ist seit 2011 regelmäßig alle zwei Jahre im Stadttheater zu Gast.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 14.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Landsberg: Tannöd
Tannöd
Krimi-Spektakel mit Musik

Tannöd ist die spannende Geschichte eines authentischen Kriminalfalles (Hinterkaifeck), der bis zum heutigen Tage ungeklärt ist. Auf einem Einödhof werden sechs Mordopfer entdeckt, die mit einer Spitzhacke schrecklich zugerichtet wurden… .

Auf der Basis von Zeugenprotokollen der Nachbarn, der abergläubischen Pfarrersköchin, des ver-schlagenen Gelegenheitsdiebes Mich, der 8jährigen Betty und verschiedenster anderer imposanter Dorfcharaktere entsteht eine mitreißende Kriminalgeschichte, bei der wir auch immer wieder dem Mörder selbst und seinen Opfern begegnen, die ihre eigene Geschichte erzählen. Die beiden Schauspieler Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun schlüpfen dabei so lustvoll und lebendig in die verschiedenen Personen, dass sich der Zuschauer
leibhaftig mitten im Geschehen fühlt.  ART ENSEMBLE OF PASSAU (Peter Tuscher, Trompete; Leo Gmelch, Tuba, Posaune; Florian Burgmayr/Rainer Gruber, Akkordeon; Yogo Pausch, Schlagwerk) schaffen dazu wunderbare Atmosphären, spielen schmissige Polkas, sentimentale Walzer und schaurig-schöne Instrumentaljodler.Eine Achterbahnfahrt der Gefühle – vital, grausam, humorvoll.

Johanna Bittenbinder ist Schauspielerin und aus vielen Film- und Fernsehproduktionen bekannt. (Tatort, Bulle von Tölz, München 7 u.a. ) Sie spielte in den Rosenmüller-Filmen „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Beste Gegend“ und „Beste Zeit“. 2014 war sie für ihre Rolle in dem ZDF-Film „Zwei Allein“ für den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin nominiert. Außerdem spielt sie die Hauptrolle (Polizeiobermeisterin Gisela Wegmeyer) in den Niederbayern-Krimis des Bayerischen Fernsehens „Sau Nummer vier“(2010) und „Paradis 505“ (2013) Heinz-Josef Braun wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit („Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Tatort“, „Polizeiruf“, „Unter Verdacht“, „Orange“, „Paradis 505“). Er ist außerdem mit Soloprogrammen als Kabarettist und Musiker unterwegs. Von 1983 bis 1999 war er Bassist bei „Haindling“.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 26.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Samstag 27.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Sonntag 28.04.2019; Uhrzeit: 15:00 Uhr
Puchheim: Zweimal Himmel und zurück
Zweimal Himmel und zurück

Nach einem missglückten Banküberfall flüchtet der Kleinganove "Rennbahn-Schorsch" vor der Polizei und springt von der Brücke. Er überlebt natürlich nicht und ist gerade auf dem Weg ins Jenseits wo schon der Erzengel Uriel auf ihn wartet, um zu entscheiden, wo er hinkommt. So wie es aussieht nicht in den Himmel, zumindest nicht gleich. Auch Aloisius, ebenfalls ein alter Sünder, ist bereits seit Jahren da und wartet darauf endlich ins Paradies zu kommen. Da stellt sich heraus, dass Fegefeuer und Hölle hoffnungslos überbelegt sind und deshalb schickt Uriel die beiden Sünder zurück auf die Erde zur "Bewährung"; Rennbahn-Schorscrh soll als Pfarrer an einer frei gewordenen Pfarrstelle fromme Taten vollbringen und Aloisius muss ihn begleiten. Allerdings ist er unsichtbar und unhörbar für alle - außer für den Schorsch (und das Publikum natürlich!). Da der Schorsch wenig Talent zum frommen Seelsorger hat und die Ortsansässigen Pfarrkinder auch nicht immer sehr fromm sind, ist es nicht ganz leicht ins Himmelreich zu gelangen...

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 02.05.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ottobrunn: Charleys Tante
Charleys Tante

Schwank von Brandon Thomas
mit Kalle Pohl u.a.
Produktion: Komödie am Altstadtmarkt

Die bereits 1892 uraufgeführte Komödie hat bis heute ihren Reiz nicht verloren. Viele Stars und bekannte Namen haben sich als Männer in die Figur der „Charleys Tante“ aus Brasilien verwandelt. Man kann ge-spannt sein, wie der fernsehbekannte Comedian „Kalle Pohl“ diese Rolle in der Produktion der Komödie am Altstadtmarkt umsetzen wird.

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Freitag 03.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Benedict Manniegel Dance Company
Benedict Manniegel Dance Company
Auf der Suche nach … Heimat

Moderner Ballettabend mit Choreographien von Heinz Manniegel und Ada Ramzews
Es tanzt die Benedict Manniegel Dance Company mit engagierten Gasttänzern

Was bedeutet Heimat? Kaum ein anderer Begriff ist so vielschichtig und emotional aufgeladen – weswegen die Frage besser lauten muss: Was bedeutet Heimat für mich? Die verschiedenen Stücke des Programms setzen sich in der Sprache des Tanzes mit den Dimensionen von Heimat als Ort, Gefühl oder auch Person auseinander und erzählen von einer Suche bzw. einer Reise, die uns alle betrifft.

Allen voran steht Heinz Manniegels Ballett "Lomir Tanzn" zu jüdischer Klezmermusik, das von der Suche nach Heimat als Ort, an dem man ankommen und bleiben darf, erzählt. "Lomir tanzn" bittet dabei nicht nur um "Lasst mich tanzen", sondern um "Lasst mich sein", "Lasst mich ankommen – und bleiben". Die Suche nach der Heimat ist immer auch eine Suche nach Geborgenheit, Glück und Frieden. Denn dort, wo wir das finden, fühlen wir uns "zuhause" – sei es an einem Ort, in einer Tätigkeit oder bei einer geliebten Person: "My home is where my heart is."

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Freitag 03.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Michael Kohlhaas
Michael Kohlhaas

Nach der Novelle von Heinrich von Kleist
Landestheater Schwaben

Kleists berühmte Novelle mit ihrer bedrückenden Sprache handelt von der übermächtigen Wut eines Einzelnen und der unheimlichen Energie der Enttäuschten. Sie erzählt die Geschichte eines Menschen, dessen Welt angesichts des ihm geschehenen Unrechts aus den Fugen gerät und fragt, wie unerschütterlich unsere Moralvorstellungen sind. Es ist leicht, sich von Bildern der Gewalt bei Demonstrationen, Aufständen und Krawallen zu distanzieren. Aber wie würden wir Mittelstandsbürger auf die Zerstörung unserer Welt reagieren? Würden wir irgendwann auch versuchen, Gerechtigkeit mit Gewalt zu erzwingen?

Michael Kohlhaas, ein reisender Pferdehändler, muss an einem Schlagbaum in Sachsen zwei prächtige Rappen als Pfand zurücklassen. Als er auf der Heimreise sein Eigentum abholen will, erkennt er die ausgemergelten Pferde fast nicht mehr wieder. Als sein Knecht ihm auch noch berichtet, dass man ihn davon abhielt, die Pferde zu versorgen, er schließlich verprügelt und weggejagt wurde, will Kohlhaas Gerechtigkeit. Er fordert bei Gericht Schadensersatz. Seine Verhandlung wird verschleppt, korrupte Adlige verbünden sich und schließlich wird gegen ihn entschieden. Kohlhaas nimmt das Recht selbst in die Hand. Durch seine fanatische Raserei verliert er alles, Familie und Besitz. Er, ein ehemals unauffälliger Mann, kündigt seinen Vertrag mit der Zivilisation: „Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe die Welt darüber zugrunde!“

Das Landestheater Schwaben zeigt den zeitlosen Klassiker in kleiner Besetzung mit drei Schauspielern.


Sonntag 05.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Unterhaching: Nathalie küsst
Nathalie küsst
Romantische Komödie von Anna Bechstein
nach dem Erfolgsroman von David Foenkinos

mit Peter Kremer, Ursula Buschhorn, Michael Stark, Michel Guillaume
Inszenierung: Stefan Zimmermann

Nathalies Geschichte beginnt glücklich; gerade hat sie ihre erste große Liebe geheiratet und einen vielversprechenden Job angetreten. Das Blatt wendet sich jedoch, als ihr Mann beim Joggen überfahren wird und stirbt.
Nach diesem tragischen Unfall will Nathalie von Männern nichts mehr wissen. Drei Jahre lang lässt sie niemanden an sich heran.
Doch eines Tages, ohne darüber nachzudenken, gibt sie ihrem neuen Mitarbeiter Markus einen Kuss. Äußerlich könnten Nathalie und Markus nicht unterschiedlicher sein. Sie – eine hübsche und anmutige Frau. Er – ein Tollpatsch mit lichtem Haar. Doch Nathalie fühlt sich zu Markus hingezogen. Mit ihm fasst sie endlich den Mut, ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen.

Mit Leichtigkeit und viel Humor erzählt diese französische Komödie die originelle Geschichte einer unverhofften, zweiten großen Liebe, die sich allen gesellschaftlichen Konventionen widersetzt.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Sonntag 05.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg: Sprung in die Freiheit
Sprung in die Freiheit
Ein Tanzprojekt mit Sophia Rieth, Magdalena Oettl & Fabian Löbhard

Das Bewusstsein entscheidet, wie frei man sich fühlt. Erst wenn man sich der Einschränkungen bewusst wird, schrumpft die Freiheit und neue Gedanken entstehen. Der Prozess vom Bewusstwerden über zündende Gedanken und Entscheidungen bis zur neuen Freiheit und weiteren Konsequenzen wirft ein Feld von Fragen auf: Wie verläuft so ein Weg zu einer Entscheidung, zu einem Sprung in die Freiheit? Gibt es DEN Moment, von dem an es kein Zurück mehr geben kann? Sind es die kleinen Augenblicke, in denen man immer mehr realisiert? Und dieser Sprung – ist er wirklich ein großer Sprung oder am Ende doch nur mehr der letzte Schritt? Gibt es wirkliche Freiheit, wenn sie durch einen Ausbruch erreicht wurde?

Und was folgt danach? Wie lange hält die Freude über eine gewonnene Freiheit an? Wie kann ein Einzelner gemeinsam mit anderen frei sein? Die neue Situation bringt neue Aufgaben. Vielleicht mussten einige schöne Dinge aufgegeben werden. Freiheit bedeutet loszulassen – Negatives wie Positives. Sie bedeutet ein „Nein“, aber auch ein „Ja“.

Geht es schlussendlich „nur“ um bewusste Entscheidungen und das Leben damit?

Die Tänzerin Magdalena Oettl und die Musiker aus dem Duo sophisticated fabulous Sophia Rieth, Fabian Löbhard allesamt aus Augsburg, stellen sich diesen Fragen und der Beschreibung eines möglichen Prozesses hin zu einer Freiheit auf musikalisch-tänzerische Weise. Mit der eindrücklichen, bisweilen drastischen und emotionalen Sprache zeitgenössischer Musik in Werken von Roderik de Man, David Maslanka u. a. und in Improvisationen „sprechen“ sie über die Überlegungen und Emotionen hin bis zu den Momenten nach einem tatsächlichen Sprung in die Freiheit. Basis des Ganzen ist das Lebensrad, das sich unentwegt weiterdreht, dargestellt durch die im Kontrast zeitlos anmutenden Werke aus der minimal music von Peter Hannan und aus der Renaissance von Diego Ortiz. Magdalena Oettl wandelt in den von ihr entworfenen Choreografien die Musik und die Gedanken zur Freiheit in Bewegung um und verschmilzt mit den Musikern zu einem kunstformübergreifenden Trio. Sie mischt sich ein, setzt Akzente und ausdrucksstarke optische Kontrapunkte – mal bleibt sie außen vor, mal ist sie im Mittelpunkt des Geschehens.

Magdalena Oettl Tanz
Sophia Rieth Blockflöten
Fabian Löbhard Marimba und Perkussion

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 11.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Gauting: "Katzelmacher" von Rainer W. Fassbinder
Theaterjugendclub SpielLust: "Katzelmacher" von Rainer W. Fassbinder

Die Schauspieler Sebastian Hofmüller und Lucie Mackert bearbeiten in der Spielzeit 2018/19, gemeinsam mit den Jugendlichen des ersten Gautinger Theaterjugendclub, eine Inszenierung des sozialkritischen Stückes “Katzelmacher” von Rainer Werner Fassbinder.
1968 in München uraufgeführt entstand das Stück, als die ersten “Gastarbeiter” in die BRD kamen und beschreibt mit scharfem Blick die Gruppendynamik unter jungen Menschen in einem Münchner Vorort, die sich plötzlich mit einem “Gastarbeiter”, der in ihrem Ort auftaucht, auseinandersetzen müssen und mit Hass, Ausgrenzung und Schuldzuweisungen reagieren. Der Jugendclub SPIELLUST schaut heute, wo ehemalige Gastarbeiter längst in dritter Generation in Deutschland leben und die Diskussion um ihre Integration von der “Flüchtlingsdebatte” abgelöst wurde, auf diese 50 Jahre alte Geschichte und erzählt sie aus heutiger Sicht noch einmal.

LUCIE MACKERT ist Schauspielerin, Sprecherin und Musikerin und hatte bereits zahlreiche Engagements an deutschen Theatern.

Der Gautinger Schauspieler SEBASTIAN HOFMÜLLER leitete von 2012 bis 2016 den Jugendclub des Kleinen Theaters Kammerspiele Landshut.

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
Dienstag 14.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Die Stunde des Unternehmers
Die Stunde des Unternehmers

Schauspiel von Felix Huby und Hartwin Gromes
Landestheater Tübingen

Walter Weicker ist Chef eines Familienunternehmens, das sich zu einem Imperium gemausert hat: 30 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Dass die Banken ihm nun zur Überbrückung einer akuten Liquiditätskrise einen Kredit verweigern und er sein Unternehmen zerschlagen müsste, um es zu retten, kann Weicker nicht akzeptieren. An den letzten beiden Tagen des Jahres 2008 versucht er mit allen Mitteln, sein Lebenswerk zu retten, ohne dabei, wie so oft, Rücksicht auf seine Familie zu nehmen – oder auf sich selbst. „Die Stunde des Unternehmers“ verdichtet die Geschichte eines schwäbischen Patriarchen, Schaffers und Sturkopfs durch Rückblenden bis in die 1940er-Jahre zu einem Porträt über Deutschland und Schwaben. Inspiration war das Schicksal Adolf Merckles, der die familieneigene Merckle GmbH zu einem weltweit agierenden Konzern ausbaute und sich 2008 das Leben nahm, als seine Unternehmensgruppe in einer schweren Krise steckte.

Felix Huby, in Dettenhausen bei Tübingen geboren, ist Journalist, Krimiautor und Erfinder der Tatort-Kommissare Bienzle, Palu und Castorff. Mit seinen Theaterstücken wie „Schwabenblues“ oder „Georg Elser – Allein gegen Hitler“ geht er der schwäbischen Seele auf den Grund.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 17.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Rita
Rita
15 Jahre Puchheimer Taschenoper

15 Jahre Puchheimer Taschenoper - 20 Jahre PUC - 40 Jahre Kulturverein Puchheim e.V! Zum Anlass dieser gleich drei Jubiläen im selben Jahr gibt es italienische Oper satt: "Rita" eine selten gespielte Oper von Gaetano Donizetti, die alle Zutaten einer italienischen Oper hat: furiose Arien, tolle Ensembles, einfach wundervolle Musik. Donizettis Oper erzählt von Rita (Silke Wenzel), der etwas rabiaten Besitzerin einer Gastwirtschaft, und von ihrem gehorsamen und ängstlichen Gatten Beppe (Markus Schmid), der von Rita manchmal geschlagen wird, wenn er nicht alles so macht, wie Rita sich das vorstellt. Diese war in erster Ehe mit Gasparo (Florian Dengler) unglücklich verheiratet, der wiederum Rita immer schlug und nun aber, zu Ritas Glück, als verschollen gilt. Wie in Opern so üblich, taucht dieser Gasparo aber plötzlich wieder auf. Er möchte Rita jedoch auf keinen Fall zurückhaben, sondern im Gegenteil, jeden Beweis für diese frühere Ehe vernichten, um eine bedeutend jüngere und hübschere Frau heiraten zu können. Gasparo hat aber nicht mit Beppe gerechnet, der nun die einmalige Gelegenheit gekommen sieht, seinem traurigen Dasein zu entfliehen. Beppe wittert die Chance, seine gewalttätige Ehefrau Rita auf einfache Weise loszuwerden, indem er sie an Gasparo zurückgibt. Wer wird nun letztendlich sein weiteres Leben an Ritas Seite verbringen? Gasparo oder Beppe? Sehen und hören sie selbst! Es wirken mit: Silke Wenzel (Sopran), Markus Schmid (Tenor), Florian Dengler (Bariton) und das Puchheimer Taschenorchester: Saskia Ederle (Flöte), Johanna Sandhäger (Violine), David Jäger (Saxophon), Simon Japha (Akkordeon), Michael Sachs (Klavier), Helge Japha (Kontrabass), Sonja Lachenmayr (Musikalische Leitung) sowie Julian Degen (Licht und Technik), Michael Kaller (Regie).

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Samstag 18.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Die Drei von der Tankstelle
Die Drei von der Tankstelle - Musikalische Komödie nach dem berühmten Film

Regie: Wolf-Dietrich Sprenger
Mit: Anika Mauer, Tommaso Cacciapuoti, u.a.

Wer kennt ihn nicht, diesen wunderbaren Tonfilm-Klassiker? Mit Heinz Rühmann, Lilian Harvey und der Musik von Werner-Richard Heymann ist er zu einer Legende geworden. „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“ - diese Melodien sind Evergreens und haben bis heute nichts von ihrem Reiz verloren. Endlich gibt es diesen Klassiker auch für die Bühne!

Gut gelaunt kehren die drei Millionäre Willy, Hans und Kurt von ihrer Weltreise zurück – und fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass sich ihr Bankier mit dem gemeinsamen Geld auf die Fidschi-Inseln abgesetzt hat. So stehen die drei Lebemänner plötzlich vor dem Bankrott. Doch Aufgeben kommt gar nicht in Frage! Als Päch-ter einer heruntergekommenen Tankstelle planen Willi, Hans und Kurt ihr ganz großes Comeback. Und nicht nur finanziell geht die Rechnung auf: Zwischen Zapfsäule und Luftdruckmessgerät lernt jeder eine bildhübsche jun-ge Frau kennen und lieben. Als sich aber herausstellt, dass es sich bei allen dreien um ein und dieselbe Dame handelt, wird ihre Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Sonntag 19.05.2019; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Landsberg: Ein ganzes Leben
Ein ganzes Leben

Nach dem Roman von Robert Seethaler
Landestheater Schwaben

Als uneheliches Kind wird Andreas Egger zum Onkel gegeben. In das Tal, in dem er sein Leben verbringen wird. Er ist da vier Jahre alt, ungefähr, so genau weiß das keiner. Es wird ein entbehrungsreiches, karges Leben. Egger wird Hilfsknecht und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Er verlässt für kurze Zeit sein Dorf, um in den Weltkrieg zu ziehen. Früh trifft er seine große Liebe Marie, heiratet und träumt von Nähe und Gemeinschaft, doch eine Naturgewalt nimmt ihm seine junge Ehefrau und das eben gebaute, bescheidene Haus. So wie überhaupt die Natur, der Lauf der Jahreszeiten, das harte Klima der Berge das Leben des Andreas Egger bestimmen. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist Marie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen. Eine einfache und tief bewegende Geschichte.

Seethalers „Ein ganzes Leben“, 2014 erschienen, ist eine Gegenerzählung zu den rasanten Lebensentwürfen unserer globalisierten und digitalisierten Welt. In der Beschreibung einer untergehenden Zeit und der Konzentration auf die wirklich entscheidenden Momente in einem Leben, weckt der Roman die Sehnsucht nach Entschleunigung und nach der Unmittelbarkeit von menschlichen Begegnungen.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 19.05.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Puchheim: Rita
Rita
15 Jahre Puchheimer Taschenoper

15 Jahre Puchheimer Taschenoper - 20 Jahre PUC - 40 Jahre Kulturverein Puchheim e.V! Zum Anlass dieser gleich drei Jubiläen im selben Jahr gibt es italienische Oper satt: "Rita" eine selten gespielte Oper von Gaetano Donizetti, die alle Zutaten einer italienischen Oper hat: furiose Arien, tolle Ensembles, einfach wundervolle Musik. Donizettis Oper erzählt von Rita (Silke Wenzel), der etwas rabiaten Besitzerin einer Gastwirtschaft, und von ihrem gehorsamen und ängstlichen Gatten Beppe (Markus Schmid), der von Rita manchmal geschlagen wird, wenn er nicht alles so macht, wie Rita sich das vorstellt. Diese war in erster Ehe mit Gasparo (Florian Dengler) unglücklich verheiratet, der wiederum Rita immer schlug und nun aber, zu Ritas Glück, als verschollen gilt. Wie in Opern so üblich, taucht dieser Gasparo aber plötzlich wieder auf. Er möchte Rita jedoch auf keinen Fall zurückhaben, sondern im Gegenteil, jeden Beweis für diese frühere Ehe vernichten, um eine bedeutend jüngere und hübschere Frau heiraten zu können. Gasparo hat aber nicht mit Beppe gerechnet, der nun die einmalige Gelegenheit gekommen sieht, seinem traurigen Dasein zu entfliehen. Beppe wittert die Chance, seine gewalttätige Ehefrau Rita auf einfache Weise loszuwerden, indem er sie an Gasparo zurückgibt. Wer wird nun letztendlich sein weiteres Leben an Ritas Seite verbringen? Gasparo oder Beppe? Sehen und hören sie selbst! Es wirken mit: Silke Wenzel (Sopran), Markus Schmid (Tenor), Florian Dengler (Bariton) und das Puchheimer Taschenorchester: Saskia Ederle (Flöte), Johanna Sandhäger (Violine), David Jäger (Saxophon), Simon Japha (Akkordeon), Michael Sachs (Klavier), Helge Japha (Kontrabass), Sonja Lachenmayr (Musikalische Leitung) sowie Julian Degen (Licht und Technik), Michael Kaller (Regie).

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Donnerstag 23.05.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Charleys Tante
Charleys Tante
Schwank von Brandon Thomas

Regie: Jan Bodinos
Mit: TV-Star Kalle Pohl und seinem sechsköpfigen Schauspiel-Ensemble!

„Charleys Tante“ wurde 1892 in London uraufgeführt und zählt noch heute zu den größten Theatererfolgen aller Zeiten.

Die Studenten Jack und Charley verbringen ihre Sommertage am liebsten – wie fast alle Engländer – im Garten. Sie sind jung, aus guter Familie und haben einen Gärtner Namens Brassett – aber nie Geld. Sie sind verliebt, in Amy und Kitty, haben sich ihren Angebeteten aber noch nicht erklärt. Die Zeit drängt, denn Verliebte sind un-geduldig. Da erhält Charley ein Telegramm aus Brasilien, in dem seine Tante Donna Lucia d’Alvadorez ihren Be-such ankündigt. Sie soll sagenhaft reich sein und außerdem auf der Suche nach einem Erben. Wenn das kein guter Anlass ist, Amy und Kitty zum Lunch einzuladen und bei dieser Gelegenheit, ihnen in Anwesenheit der Tante, einen Heiratsantrag zu machen! Dumm nur, dass Tante Lucia dann doch nicht kommt. Doch deswegen das Date mit den jungen Damen abzusagen? Niemals! Kurzerhand wird der Gärtner Brassett in Frauenkleider ge-steckt und Amy und Kitty als Charleys Tante präsentiert! Das geht zuerst auch überraschend gut, alle sind ent-zückt von der falschen Tante, auch Jacks Vater Sir Francis, der die „Travestie-Tante“ gleich heiraten will – nur als die echte Donna Lucia dann doch noch auftaucht, scheint das Unheil unweigerlich seinen Lauf zu nehmen….

Zum Schreien komisch! Mit dem genialen Kalle Pohl als Tante!

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Mittwoch 05.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Burgtheater Wien - Vor Sonnenaufgang
Burgtheater Wien
Vor Sonnenaufgang

Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann

Inszenierung: Du¨an David Pařízek

Mit einer schlüssigen Neubearbeitung hat der Autor Ewald Palmetshofer Hauptmanns Sozial-Drama in die Jetztzeit geholt, so dass dessen desillusionierender Blick auf Menschen und Verhältnisse in unserer von Unsicherheit und Polarisierung geprägten Gegenwart hochaktuell erscheint.

Firmen-Gründer Egon Krause hat sein florierendes Unternehmen an den Schwiegersohn Thomas übergeben und sich mit Ehefrau Annemarie aufs Altenteil zurückgezogen. Der ehrgeizige Thomas will als Mitglied einer rechtspopulistischen Partei auch politisch Karriere machen. Seine Frau Martha trägt derweil den zukünftigen Stammhalter im Bauch und auch deren Schwester Helene ist nach einem Ausbruchversuch in den Schoß der Familie zurückgekehrt. Alle scheinen glücklich und zufrieden. Aber warum verbringt der Familienpatriarch die Abende mit seinen Saufkumpanen, warum flüchtet sich seine Frau in Konsum- und Kochorgien, warum treibt Martha die Angst um ihr ungeborenes Kind um, warum stellt Thomas seiner Schwägerin Helene nach und warum sehnt diese sich nach einem freieren Leben? Diese Fragen werden noch drängender, als der linke Journalist Alfred Loth bei seinem ehemaligen Studienfreund Thomas auftaucht, um zu erfahren, warum dieser nach rechtsaußen gerückt ist.

Zwischen Komik und Tragik, Leidenschaft und Apathie, Sehnsüchten und Illusionen nehmen die vielschichtigen Figuren dank großartiger Schauspieler Gestalt an. Die gedemütigte Annemarie wird vom harmoniesüchtigen Muttertier zum aufgebrezelten Möchtegern-Vamp, die hochschwangere Martha von der statusbewussten Ehefrau zur frustrierten Alkoholikerin, der smarte Jungunternehmer Thomas vom lustgetriebenen Pantoffelhelden zum eiskalten Karrieristen, der sich mit dem verunsicherten Idealisten Alfred ein denkwürdiges politisches Wortgefecht liefert, während sich Helene in Alfred verliebt und Hoffnung auf ein glücklicheres Leben aufkeimen lässt.

„Schärfer kann man unserer Zeit kaum den Spiegel vorhalten. Ein großer Theaterabend“ (Wiener Zeitung)

„Theater braucht kongeniale Interpreten. Und wenn das der Fall ist wie an diesem Abend, dann möchte man sie feiern und vergöttern“ (FAZ)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 06.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: The Who and the What
The Who and the What

Schauspiel von Ayad Akhtar
Landestheater Tübingen

Zarina, eine junge Frau aus einer pakistanischen Einwandererfamilie in Atlanta, schreibt ein Buch über den Propheten Mohammed. Ein konfliktbeladenes Thema. Sie stellt Fragen: Wer war er als Mensch? Welche Leidenschaften und Schwächen hatte er? Wie war sein Verhältnis zu Frauen? Und wie fragwürdig begründet der Islam hieraus die Rolle der Frau in der Gesellschaft? Ihr Vater Afzal, ein strenggläubiger Muslim und erfolgreicher Taxi-Unternehmer, kümmert sich nach dem Tod seiner Frau um die Töchter. Er macht sich Sorgen, da sie noch nicht verheiratet sind. Für Zarina gibt er sogar heimlich eine Kontaktanzeige auf muslimlove.com auf und überprüft die Kandidaten auf Heiratstauglichkeit. So treffen sich Zarina und Eli, ein junger amerikanischer Konvertit, der Zarina versteht und sie beim Schreiben unterstützt. Ein Jahr später sind die beiden verheiratet und das Buch ist fertig. Alles könnte gut sein – bis Afzal das Manuskript in die Hände bekommt. Die Fragen, die Zarina darin stellt, sind für ihn nichts als pure Blasphemie. Der Patriarch befielt die Vernichtung des Buches, Zarina jedoch publiziert es und wird von ihm aus der Familie verstoßen.

Nachdem das Landestheater Tübingen Ayad Akhtars Debüt „Geächtet“ bereits im April 2017 mit großem Erfolg in Landsberg gespielt hat, folgt nun mit „the who and the what“ ein neues Stück von ihm. Auf pointierte und spannende Weise beleuchtet er hier das Verhältnis des Islam zur Rolle der Frau in der Gesellschaft. Tiefgründig und komisch zugleich behandelt Akhtar brennende Fragen unserer Zeit, gibt aber niemals einfache Antworten.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 06.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Garching: Habbe & Meik
Habbe & Meik
"So oder so ist das Leben"

Masken, die „wahrer“ sind als das Leben, eine meisterhafte Dramaturgie und unglaubliche Körperbeherrschung, das sind die Mittel, mit denen Habbe & Meik ein Publikum jeden Lebensalters in ihren Bann ziehen.
Die beiden bilden das grandiose Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters. International mit zahlreichen Preisen geehrt, verzaubern sie mit umwerfender Komik, präzise beobachtend und emotional bewe-gend. Ihr Spiel ist authentisch, glaubwürdig und höchst unterhaltsam, da gibt es weder Generations- noch Sprachbarrieren. Das Duo braucht keine Worte, um Menschen und Situationen subtil und treffend zu beschrei-ben und zu charakterisieren. Und wenn sie ihre Musikinstrumente und ihre Akrobatik mit ins Spiel bringen, dann ist die Begeisterung des Publikums kaum noch zu bremsen.
Ein grandioses Duo der visuellen Comedy und des virtuosen Maskentheaters begeistert mit ihren clownesken Verzerrungen des alltäglichen Lebens ganz ohne Worte das Publikum. Die Zuschauer werden in ihren Bann gezogen und lachen aus voller Seele unbeschwerte Tränen.

Bürgerhaus Garching
Bürgerpl. 9
85748 Garching bei München
Freitag 28.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterhaching: Der Talisman
Der Talisman
Posse mit Gesang von Johann Nestroy

Inszenierung: Peter Kesten
Gastspiel des Landestheaters Schwaben

Titus Feuerfuchs wird wegen seiner roten Haare privat wie beruflich zum Außenseiter. Sie mindern seine Chancen beim anderen Geschlecht und vermasseln ihm die Karriere. Da rettet er dem Friseur Marquis das Leben und erhält unverhofft eine schwarze Perücke zum Dank. Plötzlich wendet sich das Blatt: Mit diesem Talisman auf dem Kopf öffnen sich dem Schwarzgelockten alle Türen und Frauenherzen. Attraktive Posten winken und heiratswillige Witwen stehen parat. Als seine Maske auffliegt, greift er zur blonden Haarpracht und wechselt einfach Job wie Dame. Doch erst als er auf seinen Talisman verzichtet, findet er sein wahres Glück...

Johann Nestroys (1801-1862) brillante Komödie ist ein Feuerwerk voller Sprachwitz und bühnenwirksamer Situationskomik. Die fein geschliffene, pointierte Sprache und die plastischen Charaktere machten das Lustspiel zu seinem größten Erfolg. "Der Talisman" ist eine bissige Sittenposse von erheiternder und zugleich erschreckender Zeit­losigkeit. Mit großer poetischer Kraft wendet sich Nestroy scharfzüngig gegen Opportunismus, Geldgier und Diskriminierung.

Kubiz
Jahnstraße 1
82008 Unterhaching
Samstag 29.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting: Natascha Wodin & Gilla Cremer
Natascha Wodin & Gilla Cremer / Hamburger Kammerspiele:
„Sie kam aus Mariupol“ & „Einmal lebt ich“ von Natascha Wodin
DOPPELABEND

Lesung mit Natascha Wodin „Sie kam aus Mariupol“ im Anschluss spielt Gilla Cremer „Einmal lebt ich“ von Natascha Wodin.

In ihrem Buch Sie kam aus Mariupol geht Natascha Wodin dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die 1944 als Zwangsarbeiterin nach Deutschland kam – die Mutter, um die es bereits in dem 1989 erschienenen Roman “Einmal lebt ich” geht.
 
In Einmal lebt ich erzählt die Autorin von der eigenen Kindheit und Jugend in einem Nachkriegsghetto für Displaced Persons in der westdeutschen Provinz. In ihren Träumen ist sie deutsche Hausfrau an der Seite eines deutschen Handwerkers oder amerikanischer Filmstar. Ihr Alltag dagegen ist trostlos: Ständig rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, lebt sie nach dem Selbstmord der Mutter in Kinderheimen, in der Obdachlosigkeit und allein mit ihrem gewalttätigen, stummen Vater.

Einmal lebt ich beginnt da, wo Sie kam aus Mariupol endet.
 
Regie MAX EIPP
Mit GILLA CREMER
Musik HENNES HOLZ
 
Lesung NATASCHA WODIN

bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting      
Oberer Kirchenweg 1      
82131 Gauting
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.