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Donnerstag 29.06.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Peer Gynt
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Peer Gynt

    Von Henrik Ibsen
    Landestheater Schwaben


„Peer, du lügst!“, lässt Henrik Ibsen zu Beginn seines dramatischen Gedichts Peer Gynts Mutter Aase sagen – und ein Lügner ist ihr Sohn in der Tat: ein Prahlhans, ein Fabulierer, der sehnsüchtig alles Fantastische über die nüchterne, elende Wirklichkeit stellt. Seine Mutter liebt ihn abgöttisch und lauscht begeistert den Lügengeschichten, um sich aus der Enge ihres Lebens zu träumen. Doch Peer will mehr! Auf der großen Dorfhochzeit entführt er die Braut und flieht in die Berge. Aus dem Reich der Trolle entkommt er glücklich, bevor man ihn zum Krüppel macht. Seine geliebte Solveig lässt er allein zurück. Peer wird kapitalistischer Sklavenhändler auf den Weltmeeren, gibt sich in Marokko als Prophet aus und vergnügt sich mit arabischen Schönheiten. In Kairo krönt man ihn zum Kaiser der Irren. Und auf der Schiffsreise zurück in die Heimat wird Peer aus Egoismus zum Mörder. Als der alternde Mann dem Tod ins Auge sieht, muss er feststellen, dass er weite Wege gemacht, aber nie herausgefunden hat, wer er wirklich ist. Peers Jugendliebe Solveig jedenfalls hat ein Leben lang auf einen Peer Gynt gewartet.
Der Wahrheitsfanatiker Henrik Ibsen hat neben seinen großen realistischen Dramen mit „Peer Gynt“ (1867), der als Pendant zu Goethe als “norwegischer Faust“ gilt, eine szenische Weltreise hinterlassen, ein romantisches Märchen, eine symbolreiche Abenteuer-Geschichte, vor Allem aber und eine Abrechnung mit der Selbstverwirklichungssucht des zeitgenössischen Menschen.
Nach dem Wechsel an der Spitze des Landestheaters Schwaben hat sich einiges geändert. Wie die neue Intendantin, Kathrin Mädler, angekündigt hatte, soll zeitgenössisches und aktuelles Theater gemacht werden. Daher ist auch ihre Antrittsinszenierung des Ibsenklassikers „Peer Gynt“ aktualisiert, modern und mit drei Darstellern als Peer, die die verschiedenen Facetten der Figur perfekt abdecken und immer wieder zu dritt auftreten.
Kathrin Mädler war Schauspieldramaturgin am Staatstheater Nürnberg und zuletzt leitende Schauspieldramaturgin am Theater Münster. 2009 inszenierte sie Peter Weiss‘ „Die Ermittlung“ auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und machte damit bundesweit auf sich aufmerksam. Damit das Landsberger Publikum die neue Intendantin kennenlernen kann, gibt es vor der Vorstellung um 18:45 Uhr im Foyer ein Theatergespräch mit ihr und eine Einführung in die Inszenierung.

Landsberger Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 29.06.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck: Lesung mit Notker Wolf
Lesung mit Notker Wolf

Lesung mit dem Abtprimas Notkar Wolf  OSB aus seinem Buch “Schluss mit der Angst – Deutschland schafft sich nicht ab!”

Sie geht wieder um, die »German Angst«. Und sie scheint tief in unsere Gesellschaft eingedrungen zu sein. Nicht erst seit der sogenannten Flüchtlingskrise haben sich Verlustängste, Angst vor dem sozialen Abstieg oder vor einer »Überfremdung« und »Islamisierung« Deutschlands breitgemacht. Hinzugekommen ist die Angst vor terroristischen Übergriffen und Gewaltverbrechen. Ein diffuses Gefühl verunsichert die Gesellschaft und bringt Phänomene wie Wutbürger, AfD oder Pegida hervor.
Notker Wolf, ehemaliger Abtprimas des Benediktinerordens, war die letzten 16 Jahre auf der ganzen
Welt unterwegs und hat doch nie seine Verbindung zu Deutschland verloren. Nun ist er zurück in seiner Heimat und bezieht in seinem neuen Buch Schluss mit der Angst – Deutschland schafft sich nicht ab Stellung zu den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehnissen wie zu dem persönlichen
Lebensumfeld jedes Einzelnen. Klar, scharfsinnig und furchtlos analysiert er die einzelnen Themenfelder, zieht Vergleiche zu seinen Erlebnissen im Ausland, erinnert an die christlichen Werte und ermutigt zu einem verantwortungsbewussten Handeln: „Mutbürger müssen ihr Herz in die Hand nehmen und das Herz auf der Zunge tragen. Wir müssen Menschen sein, die keine Angst davor haben, andere zu kritisieren.“ Ein leidenschaftliches, hoffnungsvolles Plädoyer für ein weltoffenes und erfolgreiches Deutschland, das gerade durch seine Vielfalt lebt.
Abtprimas Notker Wolf OSB, Dr. phil., trat 1961 in die Benediktinerabtei St. Ottilien ein und wurde 1977 zum Erzabt gewählt. Von 2000 bis 2016 war er als Abtprimas des Benediktinerordens mit Sitz in Rom der
höchste Repräsentant von mehr als 800 Klöstern und Abteien weltweit.

Treffpunkt Wagner
Geschwister-Scholl-Platz 4b
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 30.06.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Landsberg Heilig-Kreuz-Kirche: Noahs Flut  - ein Mirakelspiel
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Benjamin Britten: Noahs Flut  - ein Mirakelspiel

Ein ganz besonderes Projekt wird derzeit mit nahezu 100 Mitwirkenden intensiv geprobt: das Mirakelspiel „Noahs Flut“ von Benjamin Britten.
In der Partitur wird Noahs Flut als mittelalterliches Mirakelspiel bezeichnet. Britten bezieht sich auf eine Tradition, bei der derartige Werke vom einfachen Volk aufgeführt wurden: Kinder, Familien, einzelne Profis als Hauptdarsteller. Der zeitlose Inhalt der Noah-Geschichte ist für Jung und Alt verständlich. Das Konzept von B. Britten vereint Profis in den Hauptrollen mit Laien in allen Bereichen und aller Altersklassen. So werden in der Landsberger Aufführung  unter der Leitung von Marianne Lösch Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Grundschulen, Kinderchören und der Musikschule miteinander musizieren. Auch die erwachsenen Chorsänger aller Altersstufen werden durch einen „Volkschor“ - aus dem Publikum heraus singend – mit einbezogen. Dies lässt den Zuhörer quasi zum Mitwirkenden werden. Der instrumentale Part ist so angelegt, dass es Stimmen für die unterschiedlichen Niveaus gibt. Die Hauptstimmen und –instrumente sind mit Profis besetzt, die von Laienstreichern, - bläsern und – Percussionisten unterstützt werden. Die Hauptrollen Noah und Noahs Frau werden von Daniel Weiler  und Vanessa Fasoli (freie Oper, München) gesungen. Landrat Thomas Eichinger wird als „Stimme Gottes“ zu hören sein. Unter den Instrumentalisten finden sich in Landsberg bekannte Musiker wie Licca Percussiva, das Streichquintett Schmalhofer sowie Blockflöten von Susanna Ricchio und Nathalie Robinson.
Der Raum der Heilig- Kreuz-Kirche in Landsberg, die als Jesuitenkirche für diese nicht-szenische Aufführung geradezu prädestiniert ist, bietet durch ihre räumlichen Möglichkeiten ideale Möglichkeiten ohne große Bühnenaufbauten der Intention Brittens gerecht zu werden. Durch dieses Konzept und die Besetzung ist „Noahs Flut“ ein künstlerisch hochwertiges, einmaliges Musikereignis, das selbst für die Kulturstadt Landsberg einen Höhepunkt des Jahres 2017 darstellen wird.

Termine:
Freitag, 30.06.17 um 16.30 und 19.30 Uhr
Heilig-Kreuz-Kirche Landsberg
Vorverkauf: Theaterbüro und Reisebüro Vivell
Sonntag 02.07.2017; Uhrzeit: 00:00 Uhr
München Jüdisches Museum: Never Walk Alone - Jüdische Identitäten im Sport
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Ernst Emanuel Simon verließ den Berliner Sport Club nach antisemitischen Erfahrungen als Soldat im Ersten Weltkrieg. Er trat 1918 dem Jüdischen Turn- und Sportverein Bar Kochba bei. Neben seinem Medizinstudium in Würzburg wurde er 1919 Berlin-Brandenburgischer Meister sowie 1921 Bayerischer Meister im 800-Meter-Lauf. Er war Mitbegründer des Makkabi-Weltverbandes und wanderte 1924 nach Palästina aus. Dort setzte er sich für die Institutionalisierung des Sportunterrichtes ein. Er war Mitorganisator der ersten Makkabiade 1932, den ersten jüdischen Weltsportspielen in Palästina. Vor allem war er ein Pionier der Sportmedizin. Sein Foto beim Zieleinlauf im August 1919 ist das Eröffnungsbild der Ausstellung Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport.In den beiden Ausstellungsebenen positionieren sich Sportlerinnen und Sportler und Fans jüdischer Herkunft in der Sportarena. Die Konzentration auf einzelne Biografien erlaubt es einerseits, die Selbstwahrnehmung der Sportlerinnen und Sportler zu betrachten und andererseits auch Zuschreibungen von außen offenzulegen. Die Anfänge der Sportbegeisterung sind ebenso Thema wie die facettenreichen 1920er Jahre sowie Ausgrenzung und Verfolgung während des Nationalsozialismus. Der Bogenwird von jüdischen Überlebenden in den Displaced-Person Camps der deutschen Nachkriegszeit über sportliche Positionierungen von Deutschen jüdischer Herkunft in der Emigration gespannt; bis hin zu athletischen Leistungen, die in den letzten Jahren Beiträge zum lokalen Sportgeschehen liefern.Der Titel der Ausstellung Never Walk Alone ist inspiriert von dem Lied You'll Never Walk Alone, das ursprünglich für das Musical Carousel geschrieben wurde. Der Liedtexter Oscar Hammerstein II. und der Komponist Richard Rodgers, übrigens beide jüdisch-amerikanischer Herkunft, vermitteln hierin Zugehörigkeit, Motivation, Trost und Unterstützung für die Protagonistin. In den Sportarenen ist die Idee der Singenden — inzwischen nicht mehr nur beim FC Liverpool — vergleichbar.

Jüdisches Museum München
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München

Fotos:
- Der Läufer Ernst E. Simon | Berlin, um 1919 | Familie Simon, Israel
- Die Ringer Julius (links) und Hermann Baruch vor der Sammlung ihrer Medaillen, Pokale und Urkunden | Bad Kreuznach, um 1927 | Baruch-Archiv, Wiesbaden
Freitag 07.07.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Gautier Capuçon & Frank Braley spielen Beethoven intégrale
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Foto: Warner
Gautier Capuçon & Frank Braley spielen Beethoven intégrale

Gautier Capuçon hat sich längst als einer der führenden Cellisten seiner Generation etabliert und sorgt regelmäßig mit seinen Aufnahmen und Konzerten für Aufsehen. 1981 in Chambéry geboren, begann Capuçon im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel. Er gewann zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben und wurde auch mit mehreren Echo Klassik Preisen geehrt. Gautier Capuçon spielt als Solist mit den großen Orchestern weltweit und arbeitet regelmäßig mit namenhaften Dirigenten zusammen.

Nach langem Zögern zwischen einer wissenschaftlichen und musikalischen Laufbahn entschied sich Frank Braley dafür, die Universität zu verlassen und sich der Musik zu widmen. Er studierte u. a. bei Pascal Devoyon, Christian Ivaldi und Jacques Rouvier bevor er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Der vielfache Gewinner von renommierten Preisen ist mit seinen Rezital-Programmen auf internationalen Bühnen zu Gast. Zu seiner Diskographie kann Frank Braley zahlreiche ausgezeichnete Einspielungen zählen.

Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 102/1
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 5/2
12 Variationen über "Ein Mädchen oder Weibchen" aus Mozarts "Zauberflöte" F-Dur op. 66
Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69    

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 08.07.2017; Uhrzeit: 18:30 Uhr
München Backstage: The Wild Magnolia Mariachs
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The Wild Magnolia Mariachs

Im Rahmen des diesjährigen Süddeutschland-Finales des weltweiten Emergenza-Bandwettbewerb spielen um den Einzug in das Weltfinale auf dem Taubertal-Festival die Wild Magnolia Mariachs.

Gegründet wurden The Wild Magnolia Mariachis 1997, eigentlich nur um erstmal einen Auftritt auf einer Party auf einer Hühnerfarm zu spielen. Die 500 anwesenden Partygäste und die Bandmitglieder selber waren so begeistert, dass man beschloss das Ganze nun ernsthaft in Angriff zu nehmen. Die Mariachis erspielten sich schnell einen Ruf als Partygaranten der anderen Sorte. Das Publikum bekommt von zwei Gitarren, Keys, Blues-Harp, einer pumpenden Rhythmusgruppe und einem fetten Bläsersatz eine ganz eigene musikalische Mischung um die Ohren gehauen. Dazu verbinden sie Boogie mit etwas Südstaatenrock, einer Prise Rockabilly und ein klein wenig Soul und erhitzen das Ganze dann mit einer gehörigen Portion Energie. Es entstanden schnell die EP „Rock’n’Roll O Muerte“ und 1998 der erste Longplayer  „We Drink More Than Keith“ (beide mittlerweile vergriffen). The Wild Magnolia Mariachis spielten nun regelmäßig im Kunstpark Ost in München, sowie auf vielen Festivals und Privatfesten und auch in diversen Rock’n’Roll Klubs und Bars. Sie teilten sich die Bühne mit Ten Years After, Steppenwolf, Dritte Wahl, Use To Abuse, Twelve After Elf, Roykey, Wally Warning und unzähligen weiteren Bands, bis im Jahre 2002 nach ca. 150 Gigs erst einmal Schluss war. Die Bandmitglieder machten zwar alle weiterhin Musik in diversen Formationen und Projekten (ein Teil der Band machte unter anderem Namen mit wechselnden Musikern weiter), doch viele Leute fragten immer wieder nach den Mariachis….2011 war es soweit, seitdem ist die Band wieder zurück im Rock’n’Roll Business, spielte mehrere Gigs und unterstreicht dies nun mit ihrer aktuellen CD „Boogie Indians“, die nicht nur beweist, dass die Band wieder da ist, sondern diesmal auch bleiben wird, verdammte Scheiße, um im Namen des Rock’n’Roll noch eine Menge Bühnen in Schutt und Asche zu legen…

Backstage
Reitknechtstraße 6,
München
Samstag 08.07.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Olching KOM: Italienische Nacht
Am 8. Juli wird der Münchner Dirigent Markus Elsner ab 19 Uhr mit seinem beliebten Konzertprogramm “Italienische Nacht” südländisches Lebensgefühl in die Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach (KOM) zaubern.

In drei Konzertblöcken à 40 Minuten präsentieren hochkarätige Belcanto-Solisten die Höhepunkte italienischer Opernliteratur und ­warten mit den schönsten Arien und Duetten aus “La Traviata”, “Don Giovanni” „La Boheme“ und anderen Meister­opern auf. Sicherlich werden vor allem Puccinis “Evergreens” aus „Madame Butterfly“ die Zuhörer zu Tränen rühren. Das Süddeutsche Kammerensemble begleitet die Solisten Dorothee Koch (Sopran), Bryan Lopez Gonzales (Tenor) und Daniel Fiolka (Bariton) und wird mit dem Triumphmarsch aus „Aida“ einen musikalischen Höhepunkt setzen. Markus Elsner wird gewohnt versiert und unterhaltsam durch den Abend führen. Die Besucher werden Teil des Konzertes und summen die Evergreens mit. 

Bryan Lopez Gonzalez
Der kubanische Tenor Bryan Lopez Gonzalez schloss 2009 sein Gesangs-studium mit höchster Auszeichnung und als Bester seines Jahrgangs bei Prof. Adolfo Casas am Conservatorio Amadeo Roldan in Havanna, Kuba, ab. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u.a. erster Preisträger des Gesangswettbewerbs UNEAC 2011. Er ist Stipendiat des Richard Wagner Verbands München 2015. Als erster Solist des Teatro Nacional de Cuba sang der junge Tenor die Hauptpartien in verschiedenen Opern und Zarzuelas, wie z.B. Tamino (Mozart „Zauberflöte“), Alfredo (Verdi „La traviata“), Rodolfo (Puccini „La Bohème“) und Edgardo (Donizetti „Lucia di Lammermoor“). Bei der kubanischen Erstaufführung von Wagners „Der fliegende Holländer“ sang er den Steuermann. Des Weiteren war Bryan Lopez Mitglied von Ars Longa, einem international anerkannten Ensemble für Alte Musik. Gastspiele und Konzerte führten ihn bereits früh nach Kolumbien, die USA und nach Europa. Nach Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Walter Gugerbauer und Samuel Bächli, steht im Sommer 2016 eine Produktion mit Fabio Luisi im Rahmen des Festival della Valle d’Itria an. Ab der Spielzeit 2016/17 ist Bryan Lopez Gonzalez Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein.

Daniel Fiolka
Der Bariton Daniel Fiolka wurde in Hagen geboren und studierte an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen Gesang und Gesangspädagogik. Beides schloss er mit Auszeichnung ab. Er besuchte Meisterkurse unter anderem bei Reinhard Leisenheimer, Julia Hamari und Kurt Moll. Nach Stationen am Opernstudio Meran, dem Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein und dem Landestheater Detmold war er von 2001 bis 2007 am Theater Vorpommern (Stralsund/Greifswald/Putbus auf Rügen) fest engagiert.
Seit 2007 gehörte er zum festen Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz (München). Zahlreiche Gastauftritte führten ihn unter anderem an das Staatstheater Wiesbaden, das Staatstheater Schwerin, das Theater Lübeck, das Volkstheater Rostock, das Landestheater Detmold und an die Deutsche Oper am Rhein. Zu seinen Partien zählen Papageno (Die Zauberflöte), Figaro (Il barbier di Sevilla), Zar (Zar und Zimmermann), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Marcello (La Bohème), Danilo (Die lustige Witwe), Eisenstein (Die Fledermaus) und viele mehr.
Neben der Oper gehört Fiolkas große Liebe dem Liedgesang. Er erhielt 2008 für seine Verdienste um das Deutsche Lied den Schubertpreis der Deutschern Schubertgesellschaft. Im Mainfranken Theater Würzburg war er in der Spielzeit 2010/2011 in der Oper La Cenerentola (Aschenputtel) in der Rolle des Dandini zu sehen. 2011/2012 stand er als Graf von Eberbach in Albert Lortzings Oper Der Wildschütz auf der Bühne. Seit der Spielzeit 2012/2013 gehört Daniel Fiolka fest zum Ensemble des Mainfranken Theaters Würzburg. Seit 2015 ist er als Gesangs-Dozent an der Julius-Maximilians-Universität tätig und seit WS 2016/2017 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

Dorothee Koch
Geboren in Bad Kissingen, erhielt sie 2011 ihr Diplom im Fach Operngesang an der Hochschule für Musik in Nürnberg, wo sie in der Gesangsklasse von Prof. Fenna Kügel-Seifried studierte. Anschließend studierte Dorothee Koch von 2011 bis 2013 an der Hochschule für Musik und Theater München und der Bayerischen Theaterakademie August Everding ebenfalls in der Gesangsklasse bei Prof. Fenna Kügel-Seifried sowie in der Liedklasse bei Tobias Truninger, wo sie ihre Ausbildung im Sommer sehr erfolgreich mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Als Solo-Ensemblemitglied am Theater Hof war Dorothee Koch in der Spielzeit 2015/16 u.a. als Marie in WOZZECK, Lisa in LAND DES LÄCHELNS und als Violetta in LA TRAVIATA zu erleben.
Mit der Opera Incognita war sie in München bisher u.a. als Rosalinde in DIE FLEDERMAUS, Mimí in LA BOHÈME, Hanna Glawari in DIE LUSTIGE WITWE und zuletzt im Mai 2015 im Hubertussaal in München sehr erfolgreich als Nedda in Leoncavallos PAGLIACCI zu hören. Am Prinzregententheater sang sie im Juni 2012 die Partien Heuschreck, Eule und Hahn in DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN von Leo¨ Janáček in einer Produktion des Gärtnerplatztheaters. November 2012 feierte sie, ebenfalls am Prinzregententheater, einen sehr großen Erfolg mit der Hauptrolle der Rosine aus LE BAL von Oscar Strasnoy unter Leitung von Ulf Schirmer zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester.
Live im Radio konnte man sie im Oktober 2013 in der Sendung "taktlos" des Bayerischen Rundfunks hören, wo sie Arien aus Puccinis Oper EDGAR und aus Schumanns Oper GENOVEVA sang. Bereits 2009 war sie mit Ausschnitten aus Schumanns Oper im BR in der Sendung U21 zu hören.
Außerdem ist Dorothee Koch eine sehr gefragte Konzertsängerin, unter anderem mit Benefizkonzerten oder im Rahmen des Kulturgipfels. Auftrittsorte sind sowohl national, wie u.a. Bad Reichenhall, München Schloss Nymphenburg, München Schloss Schleißheim, Münchner Künstlerhaus, München Maximilia-neum und Neues Schloss Stuttgart, als auch international v.a. in Dalmatien in Kroatien.

Markus Elsner
Markus Elsner, 1970 in München geboren, studierte Dirigieren bei Ulrich Weder und Edwin Scholz. Entscheidende Impulse für seine Arbeit bekam er durch Meisterkurse bei Jorma Panula. Als Gastdirigent am Teatr Wielki Lodzs (Polen), an der Ukrainischen Nationaloper Lviv, dem Freien Landestheater Bayern und bei zahlreichen Tournee-Produktionen erarbeitete er sich ein Repertoire von mehr als 30 Opern. Verpflichtungen als Dirigent verschie-dener Kammerorchester führten ihn außerdem nach Österreich, Bulgarien und in die Ukraine.
Markus Elsner setzt sich intensiv für zeitgenössische Musik ein und dirigierte zahlreiche Ur- und Erstaufführungen. Seit 2006 leitet er das Ensemble Zeitsprung (München), seit 2011 ist er Künstlerischer Leiter der Tage der Neuen Musik Bamberg. Er arbeitete mit vielen Komponisten der Gegenwart zusammen, darunter Rodion Shchedrin, Moritz Eggert, Minas Borboudakis, Wilfried Hiller und Johannes X. Schachtner. Mit dem orpheus ensemble münchen sammelte er zudem Erfahrung in der Interpretation von Barockmusik auf historischen Instrumenten.
Markus Elsner wurde für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet, so mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2009. Er erhielt das Richard-Strauss-Stipendium und das Musikstipendium der Stadt München, das Richard-Wagner-Stipendium und den Merkur Förderpreis. 2008 war er Stipendiat im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg.

KOM Olching
Hauptstraße
82140 Olching
Freitag 14.07.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Neffe-Godard-Minafra
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Neffe-Godard-Minafra
Reihe: Jazz It!

Der Vibraphonist und Marimbaspieler Roland Neffe hat sich als musikalischer Grenzgänger einen guten Namen gemacht. Er ist gleichermaßen im Jazz wie auch in der Neuen Musik zu Hause – als Bandleader, Komponist und Sideman. Immer wieder hat er neue Projekte ins Leben gerufen – nun auch dieses europäische Spitzentrio mit dem Tubisten Michel Godard und Livio Minafra am Piano. Stilistische Offenheit und ein breites musikalisches Spektrum kennzeichnen diese ungewöhnliche Formation.

Roland Neffe, Vibrafon, Marimbafon / Michel Godard, Tuba, Serpent / Livio Minafra, Piano

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 15.07.2017; Uhrzeit: 21:00 Uhr
Wien: Enrico Rava & Tomasz Stanko Quintet
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Zum seinem 75. Geburtstag erfüllt sich Tomasz Stanko mit diesem Quintett einen Wunsch. Und wir feiern einen spektakulären Saisonabschluss! Happy birthday, Tomasz! CH

Enrico Rava und Tomasz Stanko sind zweifelsohne zwei der bedeutsamsten Stimmen im europäischen Jazz. Beide veröffentlichen auf ECM, touren unermüdlich und treten international in den ersten Häusern am Platz und bei den wichtigsten Festivals auf, und beide werden als Mitbegründer des modernen europäischen Jazz bezeichnet.

Zum ersten Mal treten sie gemeinsam als gleichberechtigte Leader eines Projekts auf, das europäische und amerikanische Künstler zusammenbringt: Die beiden Trompeter werden von den New Yorker Musikern Reuben Rogers am Bass und Gerald Cleaver an den Drums sowie dem italienischen Pianisten Giovanni Guidi begleitet.

Dabei handelt es sich nicht um eine Jam Session oder ein Duell der Trompeten, sondern vielmehr um eine tiefgreifende Erkundung der unverwechselbaren musikalischen Welten von zwei der größten Talente, die Europa hervorgebracht hat – eine spannende Auseinandersetzung zwischen zwei Persönlichkeiten, deren Fähigkeiten, Bands zu leiten und Geschichten mit ihrem Instrument zu erzählen, unübertroffen ist. Man kennt sie als Solisten, doch wissen beide, wie man aufeinander eingeht und wie sie ihrer ausgezeichneten Rhythmusgruppe Freiraum lassen können. Beide sind außerordentlich feinfühlig und kreativ, wenn es darum geht, sich als Solist oder Begleitmusiker einzubringen.

Enrico Rava, stets auf der Suche nach neuen und aufregenden musikalischen Erfahrungen, eroberte Mitte der 60er Jahre die Szene und kam als eine der wichtigsten neuen Stimmen in Europa zu Ehren. Sein trockener Humor und seine aufrichtige, kommunikative Art finden ihren Ausdruck sowohl persönlich als auch in seiner Musik. Er hat sich den Ruf eines Bilderstürmers und Querdenkers erworben, der immer offen für neue Erfahrungen ist. Seinen Stil erkennt man sofort wieder – von exquisiter Lyrik, expressiv, doch immer frisch und inspiriert, unverwechselbar in all seinen musikalischen Unternehmungen.

Tomasz Stanko – Komponist, Trompeter, Improvisierender: im Leben wie in der Musik. Er debütierte Ende der 1950er in Krakau, im damals kommunistischen Polen. Jazz galt als Synonym für Freiheit. Heute gilt Stanko mit seinem eigenen Stil und seiner persönlichen Formensprache als einer der wichtigsten und originärsten Jazzmusiker weltweit. Mit 75 hat er nichts von der für ihn charakteristischen Lust auf Innovationen und musikalische Experimente verloren – bereit, etwas zu riskieren, dabei aber seine außergewöhnliche künstlerische Integrität stets bewahrend. Als wichtiger Erneuerer der europäischen improvisierten Musik hat er dem Jazz als Stil und musikalischer Sprache, in der seine eigene Musik ihre Wurzeln hat, nie den Rücken gekehrt.

Reuben Rogers und Gerald Cleaver sind eines der beständigsten und kreativsten Rhythmus-Teams des zeitgenössischen Jazz auf internationalem Level. Sie haben mit vielen unterschiedlichen Künstlern zusammengearbeitet: Rogers etwa mit Charles Lloyd, Wynton Marsalis, Joshua Redman, Jackie McLean and Dianne Reeves. Cleaver kann auf nicht weniger beeindruckende Kollaborationen mit Roscoe Mitchell, Miroslav Vitous, Charles Lloyd, Craig Taborn and William Parker verweisen.

Jüngstes Mitglied des Quintetts ist der 32-jährige Giovanni Guidi, der mit Rava spielt, seit er 19 war. Auch er macht sich schon als Bandleader einen Namen, erweitert seinen Horizont und entwickelt seine eigene musikalische Vision, improvisierend, komponierend, als Bandleader. Guidi hat vor Kurzem sein drittes Album auf ECM veröffentlicht. (Pressetext)

PORGY & BESS
Riemergasse 11
A-1010 Wien
+43 1 512 88 11
Sonntag 16.07.2017; Uhrzeit: 16:30 Uhr
Beneditbeuren: Das junge Münchener Barockorchester
Das junge Münchener Barockorchester
spielt Festliche Barockmusik

Gäste: Klaus Mertens (Bariton) und Martin Petzold (Tenor)

Mit einem musikalischen Paukenschlag (ohne Pauken) stellt sich „Munich Baroque“ seinem Publikum vor. Das von Andrea Fessmann neugegründete Barockorchester setzt sich aus hochtalentierten, jungen Musikerinnen und Musikern zusammen, die alle durch ein Studium der Alten Musik höchstqualifiziert sind und bereits in weltberühmten Orchestern, Festivals und Konzertsälen konzertieren.
Das Originalklang-Ensemble legt größten Wert auf Authentizität in Stimmung und Aufführungspraxis. Originalinstrumente sind dabei selbstverständlich. Es ist gelungen, ein Ensemble der absoluten Spitzenklasse zu bilden, das in Zukunft das Musikleben bereichern wird.

Für das erste Projekt von „Munich Baroque“ haben die jungen Musikerinnen und Musiker das Privileg, in der wunderbaren Basilika des Klosters Benediktbeuern auftreten zu dürfen. Zu unserer großen Freude haben sich gleich zwei der führenden Sängerpersönlichkeiten der Alten Musik angeboten, dieses erste Konzert zu begleiten: Klaus Mertens und Martin Petzold.
Auf dem Programm stehen Orchesterwerke, Kantaten, Solostücke und Arien von bekannten und unbekannten Meistern der Barockzeit:
Johann Sebastian Bach, Johann Mattheson, Christoph Graupner und Georg Philipp Telemann.

Neugründung eines Barockorchesters

Das neugegründete Barockorchester „Munich Baroque“ setzt sich aus hochtalentierten, jungen Musikerinnen und Musikern zusammen, die alle durch ein Studium der Alten Musik höchstqualifiziert sind. Einige sind in München geborgen, haben hier studiert und/oder leben hier. Den Lebensläufen lässt sich entnehmen, dass alle bei namhaften Lehrern ausgebildet wurden und bereits in weltberühmten Orchestern, Festivals und Konzertsälen gespielt haben.
Auf diesem Niveau ein Orchester zu gründen bedeutet auch einen hohen Anspruch, dem das Ensemble sicher gerecht werden wird.
Auf dem Programm sollen Werke der Früh- und  Hochbarockzeit stehen, aber auch Literatur der Renaissance. Dabei legt das Originalklang-Ensemble größten Wert auf Authentizität in Stimmung und Aufführungspraxis. Originalinstrumente sind dabei selbstverständlich.
Ziel ist es, ein Ensemble der absoluten Spitzenklasse zu bilden, das in Zukunft das Musikleben sowohl der Stadt und der Region, aber auch die Konzertszene überregional und international bereichern wird. Vorbilder sind hierfür das „Freiburger Barockorchester“ oder „Concerto Köln“.

Für das erste Projekt von „Munich Baroque“ haben die jungen Musikerinnen und Musiker das Privileg, in der wunderbaren Basilika des Klosters Benediktbeuern auftreten zu dürfen! Gleichsam als spiriti recti haben sich zwei der führenden Sängerpersönlichkeiten der Alten Musik angeboten, dieses erste Konzert zu begleiten: Klaus Mertens und Martin Petzold. Darüber freuen wir uns besonders.
Auf dem Programm stehen Werke von bekannten und unbekannten Meistern der Barockzeit, unter anderem von Johann Sebastian Bach, Arcangelo Corelli, Francesco Geminiani, Charles Avison.

Um das Ensemble zu etablieren ist eine gute Vorbereitung nötig: außergewöhnliches Bildmaterial, ein exzellenter Onlineauftritt, gute Printmedien, Werbung, Presse, etc.
Dies alles ist Teil des Projektes, ebenso wie eine Weiterverfolgung der Auftrittsmöglichkeiten des Ensembles oder die Suche nach namhaften Solisten und Dirigenten. Aus diesem Grund werden Anfragen an Veranstalter gestellt und eine Agentur gesucht, die Munich Baroque in Zukunft vertreten könnte.

Karten zu 30/25/18¤ bei Christa Clauss unter 08856-2695, im Klosterladen Benediktbeuern, bei der Buchhandlung Rolles (Penzberg), beim Rundschauverlag Penzberg oder bei München Ticket (www.muenchenticket.de)

Ort:
Kloster Benediktbeuren
Mittwoch 19.07.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Erwin Pelzig - Weg von hier
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pelzig.de
Erwin Pelzig - Weg von hier

"Weg von hier“ schickt Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig mit seinem neuen Solo-Programm auf Deutschlands Bühnen. "Weg von hier“ sind aber auch die Worte, mit denen viele Fluchten beginnen. Gab es einst die Flucht aus der Aufklärung in die Romantik, ist es heute die Flucht aus der Realität in eine gefühlte Wirklichkeit. Eine Flucht in die Internet-Schutzräume der Gleichdenkenden, eine Flucht vor der Informationsflut in ein tatsachenbefreites Leben. Weil Pelzig lieber bleibt als geht, will er wissen, was hinter diesen Fluchten steckt. Wem nützen sie und wer sind hier eigentlich die Schleuserbanden? So gräbt und grübelt sich der Kabarettist durch das Chaos unseres angeblichen Epochenwandels, wie immer begleitet von seinen beiden Freunden Hartmut und Dr. Göbel.

Bekannt aus ARD und ZDF ("Pelzig hält sich“, "Neues aus der Anstalt“), kommt Frank-Markus Barwasser mit seinem achten Kabarett-Programm nach Fürstenfeld.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck

 
Samstag 22.07.2017; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Unterfahrt: Triosence
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Der Stern nennt sie „die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz“ und in der Tat sorgt triosence seit einigen Jahren zunehmend für Furore in der Fachpresse: „Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio“, „Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit“, „Ein unter die Haut gehendes Highlight“ , „Die neuen Helden“ oder „Bei der Musik geht auch bei uns im Westen die Sonne auf“ …lauten nur einige Reaktionen namhafter Magazine zu triosence.

Seit Entstehung der Band im Jahr 1999 hat triosence in Deutschland so ziemlich alles abgeräumt, was es an Jazzpreisen zu gewinnen gibt. Nach dem ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ folgte der Ostsee-Jazz-Förderpreis, der Studiopreis des Deutschlandfunks, der Kulturförderpreis der Stadt Kassel und viele andere, bis hin zur Nominierung zum Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem besten Neueinstieg in die Internationalen Jazzcharts in Deutschland.

In Japan zählt die Band seit ihrer Debüt-CD „First Enchantment“ sogar zu den besten Jazz-Newcomern und „der Band die den Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat.“ (Swingjournal, Japan 2005) Was die Musik des Trios neben der Gleichberechtigung der Instrumente vor allem auszeichnet sind die Stärke und Klarheit ihrer Melodien. Zu einem hohen Grad lyrisch und poetisch bilden sie den Kern aller Kompositionen. In Kombination mit der stilistischen Bandbreite, die von Jazz über Fusion, Folk, Pop und Worldmusic reicht, definiert die Band dadurch einen ganz eigenen Stil, den sie selbst als „songjazz“ bezeichnet.

Das begeistert nicht nur Kenner sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten.

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Freitag 28.07.2017; Uhrzeit: 20:30 Uhr
OIching KOM: Alpen Klezmer – zum Meer
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Kreiskulturtage im Landkreis Fürstenfeldbruck 2018 zum Thema „Heimat im Wandel“:
Alpen Klezmer – zum Meer

Ein Konzert der besonderen Art gibt es in Olching zum Auftakt der Kreiskulturtage des Landkreises Fürstenfeldbruck in Olching mit „Alpen Klezmer – zum Meer“ am Freitag, dem  28. Juli 2018 um 20.30 Uhr in der Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach (KOM), organisiert und veranstaltet von PRO Kultur GbR in Kooperation mit dem Förderverein Kultur Olching e.V. und der Stadtbibliothek Fürstenfeldbruck (Einlass ab 19.30 Uhr).
Die Münchner Sängerin Andrea Pancur, für das wegweisende Projekt „Alpen Klezmer“ mit dem Deutschen Weltmusikpreis ausgezeichnet, hat die koscheren Gebirgsjodler ins Reisebündel gepackt und zieht über die Alpen! Zusammen mit ihren musikalischen Weggefährten beim Konzert im KOM Alex Haas (Banjo & Bass) und Hansjörg Gehring (Akkordeon & Bass) wildert sie, wie es ihr gefällt auf der Suche nach Jiddischland. Sie zieht weiter und weiter, der Sehnsucht nach, die die Richtung, aber nie das Ziel vorgibt. Bairisch und jiddisch, wild und rau geht’s zu, aber auch sanft und beseelt - und das murmelnde Rauschen von Flüssen und Meer gibt den Takt dazu.

Karten zu 12 ¤ im Vvk ab 1. Juli  über Telefon 0160/8448205 und/oder über „Der Buchladen“, Olching und Stadtbibliothek Fürstenfeldbruck,zu 15 ¤ an der Abendkasse.

KOM Olching
Hauptstraße 68
82140 Olching
Samstag 29.07.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Fürstenfeld: Philharmonischer Chor Fürstenfeld & ASO: Nabucco
Philharmonischer Chor Fürstenfeld & ASO: Nabucco

Musikalische Leitung: Carolin Nordmeyer
Regie: Birgit Kronshage
Choreinstudierung: Andreas Obermayer
Ausstattung: Tamara Oswatitsch

Liebe, Leidenschaft, Religion, Kampf um Macht und Freiheit: beste Zutaten für ein hochdramatisches Werk, und das bereits zu Zeiten Nebukadnezars (Nabuccos)! Zum Libretto Temistocle Soleras, der sich den biblischen Freiheitskampf des jüdischen Volkes aus babylonischer Gefangenschaft zur Vorlage nahm, schuf Giuseppe Verdi mit seiner hochemotionalen Musik ein grandioses Werk, das ihm zum ersten großen Opernerfolg verhalf. Der Gefangenenchor "Va pensiero“ ("Flieg Gedanke“) gehört nicht nur zu den berühmtesten Opernchören der Geschichte, sondern wurde zum Inbegriff für das Streben nach Selbstbestimmung und Freiheit.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 28.09.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck: Poetry Slammer Jaromir Konecny
Bilder
Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nĕmec
Premierenlesung mit dem Poetry Slammer Jaromir Konecny


Lolek Němec hat nach der Flucht alles hinter sich: Aufnahmelager, Behörden, Sprachprobleme - kurzum: die Integration. Und soll jetzt als ehrenamtlicher Helfer in einem bayrischen Flüchtlingsheim aushelfen. Er redet viel und ist dabei nicht selten wider Willen komisch. Gleichzeitig gibt er sein Bestes, um den Bewohnern zu helfen, die täglichen Herausforderungen zu meistern: Behördliche Paragrafensucht, Überforderung in vielen Bereichen und Institutionen und ständige Konfrontation mit Vorurteilen machen es den Flüchtlingen nicht leicht, sich in Deutschland zu integrieren.
Das Buch erfüllt die tradierte Funktion des Schelmenromans, gesellschaftliche Missstände in all ihren Skurrilitäten zu zeigen. Letztlich geht es um die Frage, wie man trotz dieser widrigen Umstände doch ein guter Mensch bleiben kann. Der Autor weiß, was es heißt, ein Flüchtling und Migrant zu sein und in Deutschland anzukommen! Seine eigenen Erfahrungen fließen ebenso wie die aktuelle Situation der Geflüchteten in sein bitterkomisches Buch ein.

Jaromir Konecny präsentiert seinen neuen Roman in Fürstenfeldbruck zum ersten Mal vor Publikum. Dass er auf die Bühne gehört, hat der Pionier des Poetry Slam mehrfach bewiesen. Zweimal wurde er Vizemeister der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften und betreibt heute zusammen mit Frank Klötgen die Poetry Slam- und Lesebühne „Poetry & Parade“ in der Seidlvilla in München. Dort ist Konecny auch alle zwei Monate im „Science Kabarett“ zu sehen. Auch als Schriftsteller ist er erfolgreich, so wurde sein Jugendbuch „Doktorspiele“ von Lieblingsfilm und 20th Century Fox verfilmt und mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet.

Jaromir Konecny wurde 1956 in Prag geboren, war Stahlarbeiter und Schiffsmeister, danach 2 Jahre als Gastarbeiter in Libyen, und emigrierte 1982 in die BRD. In einem Sammellager in Niederbayern brachte er sich mit Hilfe von Horror-Groschenromanen Deutsch bei. Nach diversen Jobs studierte er Chemie an der TU München, wo er anschließend über die Entstehung des genetischen Codes promovierte und als Dozent arbeitete.


Kooperationsveranstaltung mit der Buchhandlung Treffpunkt Wagner


Stadtbibliothek in der Aumühle
Bullachstr. 26
82256 Fürstenfeldbruck
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