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Dienstag 19.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Malandain Ballet Biarritz - Estro / Nocturnes / Une Dernière Chanson
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Estro / Nocturnes / Une Dernière Chanson
Malandain Ballet Biarritz

Im Rahmen der Reihe dancefirst

Thierry Malandain ist ein wichtiger Wegbereiter des modernen Tanzes. Mit seinen Stücken, die auf harmonische Weise klassische und zeitgenössische Tanzformen vereinen, gewann er zahlreiche Preise. 2017 wurde er als bester Choreograph Frankreichs ausgezeichnet. Seine Aufführungen betören durch Sinnlichkeit und Emotionalität. Oft werden sie von musikalischen Werken getragen, die seine Tänzer in ungemein ausdrucksstarke Bewegungsbilder verwandeln.

In „Estro“ wird Vivaldis Musik zu einer Tanz-Sinfonie aus sakraler Strenge und festlicher Ausgelassenheit. Wie bei der Erstürmung eines Gipfels, an dem sich Himmel und Erde treffen, bricht sich zum festlichen Crescendo der Freiheitsdrang in kraftvollen Sprüngen, schwebenden Hebungen und fließenden Formationen Bahn, während die sakralen Klänge mahnen, den Blick nach innen zu richten. Im raffinierten Wechselspiel zwischen opulentem Lichtdesign und magischem Laternenzauber entsteht ein wunderbarer Tanz zwischen Erdenschwere und Himmelssturm.

In „Nocturnes“ tauchen die Tänzer in die Tiefenschichten von Chopins melancholischer Musik ab. Dieser expressive Tanz-Reigen hält für die Menschen Schmerz, Leidenschaft und Trauer bereit. Ständig lösen sich Lebensfreude und Todessehnsucht ab. Obwohl am Ende des Lebens der Tod wartet, wollen die Lebenden die Momente des Glücks genießen. Wie die Tänzer es schaffen, auch Schwermütiges federleicht und sprühend aussehen zu lassen, ist faszinierend.

Auch das Stück „Une Dernière Chanson“ beschwört Augenblicke des Glücks. Zu betörenden altfranzösischen Liedern feiern junge Menschen ein verführerisches Fest der ersten Liebe. Zunächst noch schüchtern und verspielt, geben sie immer mehr von sich preis und kommen sich näher. In innigen Duetten spürt man die Schmetterlinge im Bauch, in temperamentvollen Gruppentänzen die jugendliche Kraft und Lebensfreude. Es sind Momente zärtlicher, leidenschaftlicher Liebe, die vergehen und doch für immer haften bleiben.

„Man kann sich nicht satt sehen an den subtilen Gefühlsschattierungen. Ein sinnlicher Tanzabend der Spitzenklasse.“ (WAZ)

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur/DGCA

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Samstag 23.06.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Iffeldorf: Simon Höfele (Trompete) & Magdalena Müllerperth (Klavier)
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Simon Höfele (Trompete) &  Magdalena Müllerperth (Klavier)
Iffeldorfer Meisterkonzerte

Theo Charlier (1868 - 1944):        Solo de Concours
George Enescu (1881 - 1955):      Legende
Paul Hindemith (1895 - 1963):      Auszüge aus der Suite 1922
Theodor Holdheim (1923 - 1985):  Sonate
Igor Strawinsky (1882 - 1971):      Drei Sätze aus Petruschka
George Antheil (1900 - 1959):      Sonate
u.a.

- Mitschnitt BR KLASSIK -

Der 23jährige Simon Höfele ist einer der spannendsten Trompeter der jungen Generation, Preisträger des Sonderpreises „U21“ des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD und des Deutschen Musikwettbewerbs 2016, sowie das aktuelle „SWR2 New Talent“. Als Solist war er bereits u.a. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Semyon Bychkov,  dem Mahler Chamber Orchestra und dem Beethoven Orchester Bonn zu hören.  In der Saison 2017/18 gab und gibt er seine Debüts u.a. beim BBC Scottish Symphony Orchestra, beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie bei Festivals wie dem MiTo Festival in Mailand und Turin, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, und zu unserer Freude auch in Iffeldorf.

Neben der Arbeit mit Orchestern spielt Simon Höfele mit ebenso großer Begeisterung Kammermusik in verschiedensten Besetzungen. Zu seinen ständigen Partner zählt u.a. auch Magdalena Müllerperth.  Die 26jährige Pianistin ist Preisträgerin von mehr als 30 nationalen und internationalen Wettbewerben, die das große Talent der jungen Künstlerin bezeugen. Besonders ragen ihre ersten Preise beim Kissinger Klavierolymp 2012, bei dem sie auch den Publikumspreis gewann, und bei den Nadja-Reisenberg-Awards New York 2014 heraus. Magdalena Müllerperth ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Gemeindezentrum Iffeldorf
Hofmark
82393 Iffeldorf
Samstag 23.06.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Puchheim PUC: Jubiläumskonzert PJKO
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Jubiläumskonzert PJKO

25 Jahre Puchheimer Jugendkammerorchester PJKO - 25 Jahre ist es nun her, dass sich der niederländische Geiger Peter Michielsen und seine Frau Simone Burger-Michielsen entschlossen, in Puchheim ein eigenes Jugendkammerorchester zu gründen.
Zwischenzeitlich ist das Puchheimer Jugendkammerorchester PJKO aus dem Puchheimer Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland, Konzertreisen in fast alle Länder Europas und bis nach Japan haben das Orchester über die regionalen Grenzen hinaus bekannt gemacht. Die hohe Qualität des Orchesters wird gerade auch in jüngster Zeit belegt durch die Verleihung des Bayrischen Staatspreises für Musik 2015 und 2016 durch den wiederholten Gewinn des 1. Preises beim Deutschen Orchesterwettbewerb
Mitreißende Spielfreude, Begeisterung und eine spannende Programmgestaltung machen die Konzerte des PJKO zum Erlebnis für Jung und Alt.
Am 23.6.2018 feiert das PJKO seinen 25. Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert mit Werken von Mozart, Janacek, Tschaikowski u.a. unter der Leitung von Peter Michielsen. Erster Bürgermeister Norbert Seidl wird das Grußwort sprechen.



Das PJKO wurde im Jahre 1993 vom niederländischen Geiger und Dirigenten Peter Michielsen und der Musikpädagogin Simone Burger-Michielsen gegründet. Es besteht aus 25-30 jungen Streichern, das Durchschnittsalter liegt bei ca. 16 Jahren.

Zahlreiche Konzertreisen führten das Orchester durch viele Länder Europas und bis nach Japan. Das PJKO ist eines der renommiertesten Jugendkammerorchester Deutschlands. Die musikalische Qualität des Orchesters wird durch zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt im Frühjahr 2015 der Bayerische Staatspreis für Musik, belegt. Das PJKO ist Patenorchester des Münchener Kammerorchesters MKO.

Die meisten Mitglieder des Orchesters sind Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert". Zahlreiche ehemalige Mitglieder des Orchesters haben sich für den Musikerberuf entschieden und sind heute in professionellen Orchestern, als Musikpädagogen, Kammermusiker oder als freischaffende Musiker tätig.

Im Herbst 2015 gründete das PJKO eine eigene Streicherakademie, die das Ziel hat, sehr begabte junge Streicher gezielt zu fördern, um sie so auf den Beruf des Musikers vorzubereiten.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Sonntag 24.06.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching KOM: LA CAPRIOLA
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LA CAPRIOLA
Luftsprünge und Purzelbäume
Prachtvolle Musik des 17. Jahrhundert
Werke von Castello, Frescobaldi, Riccio, Merula

Tatiana Flickinger, Flöte
Viktor Töpelmann, Viola da Gamba, Violoncello
Helene Lerch, Cembalo und Orgel


Tatiana Flickinger "ist eine geniale Mit-Träumerin und Verschworene der ersten Stunde von Programmen wie das Dreifaltigkeitsfestival oder ORFEO Barocknacht. Sie ist einfach enorm versatil, beweglich und von großer instrumentaler und seelischer Spannung und Intensität."
Michael Schopper

Sie studierte in München an der Hochschule für Musik  und Theater (HMT) „Historische Aufführungspraxis“ bei Herrn Prof. Markus Zahnhausen und schloss dies im Hauptfach Blockflöte mit dem Fortbildungsklassen Diplom ab. 2013 beendete sie mit dem Prädikat "sehr gut" den Studiengang Master of Performance bei Prof. Matthias Weilenmann an der Züricher Hochschule der Künste. Zusätzlich erweiterte Sie ihr Repertoire auf der Blockflöte durch den Masterstudiengang "Neue Musik" ebenfalls an der Musikhochschule München. Weitere Impulse und Anregungen sammelte Sie in zahlreichen Meisterkursen bei Dan Laurin, Conrad Steinmann, Dorothee Oberlinger, Gerd Lünenbürger und Han Tol.

Tatiana Flickinger konzipiert vielfältige Programme für ihr Instrument - ob in kleiner kammermusikalischer Besetzung oder Solistisch ist Sie immer auf der Suche nach spannendem und so noch nicht gehörtem!

Mit verschiedenen hochkarätig besetzten Ensembles entwirft sie Konzerte von Renaissance bis Moderne...

Seid 2013 musiziert sie zusammen mit Helene Lerch und dem Solofagottisten der Münchner Philharmoniker, Lyndon Watts. Die intensive Beschäftigung mit der Musik des 16. Und 17. Jahrhunderts für Blockflöte, Dulzian und Cembalo ist den drei Musikern zu einem Bedürfnis geworden, so dass alljährlich ein absolut atemberaubendes Konzertprogramm entsteht.

In der großen kammermusikalischen Besetzung des Ensembles „colori del barocco“ mit Barockvioline, Barockoboe, Barockfagott und Basso Continuo entstehen vielfältige Programme mit abwechslungsreicher, hochbarocker Musik.

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke in München und La Danza München (Barocktanz) entstand 2015 das Programm Pan & Syrinx als Zusammenführung von Bildender Kunst, Tanz, Gesang und Instrumentalmusik und wurde zu einem herausragenden Erfolg.

“Die klingenden Büchern” fordern die Musikerin auf eine ganz andere Art, Tatiana Flickinger bringt Geschichten und Erzählungen für Kinder zusammen mit drei Sängern unter der Leitung von Christiane Ohngemach mit ihren Instrumenten zum Klingen. “Die klingenden Bücher” sind fester Bestandteil im Jahresprogramm der Kinder- und Jugendbibliothek am Gasteig und der alljährlich stattfindenden Veranstaltung „Gasteig brummt”. Im Frühjahr 2014 waren „Die klingenden Bücher“ mit 12 Lesungen beim Kinderkrimifest in München zu Gast und 2015 beim Welttag des Buches im Kulturzentrum Gasteig in München. Auch 2017 wird wieder eine äußerst spannende Geschichte beim Kinderkrimifest erklingen.


KOM-Kulturwerkstatt
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Mittwoch 27.06.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Compagnie Käfig/CCN Créteil - Pixel
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Pixel
Compagnie Käfig/CCN Créteil

Im Rahmen der Reihe dancefirst

Künstlerische Leitung & Choreographie: Mourad Merzouki
Digitale Produktion: Adrien Mondot & Claire Bardainne
Musik: Armand Amar

Die Compagnie Käfig zählt zu den besten und innovativsten Hip-Hop-Formationen Europas. Deren Leiter Mourad Mourzaki sucht immer wieder die Begegnung mit anderen Tanz- und Kunst-Disziplinen. So hat er den urbanen Tanz zu einem originären, hochprofessionellen Tanzstil entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Künstler-Duo Mondot & Bardainne ist „Pixel“ zu einem der spektakulärsten Hip-Hop-Kreationen der letzten Jahre geworden. Wie von Zauberhand werden die digitalen Punkte zu Wellen, Reifen oder Sternenregen. Ständig wechseln sie ihre Form und sprengen alle Bühnengrenzen. Wände erheben sich und fallen wieder. Räume öffnen sich zu unendlichen Weiten oder verengen sich zu Käfigen. Im perfekten Zusammenspiel werden Tänzer und Artisten zu einem Teil der virtuellen Welt und erschaffen mit ihren Bewegungen wiederum neue virtuelle Bilder, bis Illusion und Realität vollständig verschmelzen: Ein Läufer stemmt sich mit kraftvollen Hip-Hop-Moves gegen einen Pixel-Sturm, ein Skater gleitet schwerelos über einen See, während meterhohe Wellen über surfende Tänzer hinabstürzen, fröhliche Traumwanderer über imaginäre Hügel und tiefe Abgründe springen oder eine Spinnenfrau ein kunstvolles Netz webt, das wenig später als Vogel in den Himmel schwebt, um dann als Stern in die Weiten des Alls zu entschwinden …

„Ein futuristisches Tanzwunder, spielerisch, poetisch und berührend.“ (Arts Review)

„Ein Ausnahmenkunstwerk, das auf faszinierende Weise über unsere Wirklichkeit hinausweist.“ (Frankfurter Rundschau)

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 05.07.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: Pippo Pollina Trio
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Pippo Pollina Trio
Il Sole Che Verrà
Nach dem sensationellen Geburtstagskonzert im Volkshaus Zürich, dem furiosen Abschluss der «Süden-Tournee» in der Arena Di Verona sowie dem großen und emotionalen Konzert im Hallenstadion Zürich vom August 2015 kehrt der sizilianische Liedermacher und charismatische Poet Pippo Pollina wieder zurück auf die Bühne und ist am 05.07.18 mit neuem Programm und dem neuen Album „IL SOLE CHE VERRÀ“ in Germering zu Gast.

Pippo Pollina besticht durch seine unbändige Kreativität, mit der er auch seine vielen treuen Fans in ganz Europa immer wieder überrascht. Sei es mit lyrischen Balladen, poetischen Protestliedern oder rockigen Songs: Pollinas Sprache bleibt immer sensibel und zart. Pippo Pollina spielt mit seiner Band in den schönsten Konzertsälen Europas.

Pippo Pollina wird 1963 in Palermo in eine bürgerliche Familie bäuerlicher Herkunft hineingeboren. Er wächst in der sizilianischen Hauptstadt auf, wo er in den achtziger Jahren auch die juridische Fakultät und das Konservatorium “Amici della Musica” für das Studium der klassischen Gitarre sowie der Musiktheorie besucht.

Bereits zu dieser Zeit ist er sehr engagiert in der noch jungen Antimafiabewegung und arbeitet für die catanesische Monatszeitschrift “I Siciliani”. Mit der Ermordung von Giuseppe Fava durch die Mafia zieht sich der junge Sizilianer jedoch aus der Zeitungsredaktion zurück. Gemeinsam mit Freunden gründet er die Band “Agricantus”, mit der er bis zum Jahr 1985 in sechs Jahren intensiver Konzerttätigkeit in und außerhalb Italiens spielt. Außerdem halten die Musiker in Mittel- und Oberschulen Siziliens Seminare ab und diskutieren dabei unter anderem über die Mafia und damit verbundene Probleme.

Im Herbst 1985 verlässt Pippo Pollina schließlich Italien und begibt sich auf eine Reise, deren Ziel er vorher nicht näher bestimmt hat. Erst nach drei Jahren, in denen er als Straßenmusiker durch die Welt gereist ist, lässt sich der junge Musiker in der Schweiz nieder, wo er mittlerweile seit über 20 Jahren in Zürich lebt.

Eine Sammlung von mehr als 200 Liedern, aufgenommen auf nunmehr stolzen 19 Alben, mehr als 4000 Konzerte in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Benelux-Staaten, Frankreich, Ägypten und den USA sowie die Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Künstlern – darunter Franco Battiato, Inti-Illimani, Georges Moustaki, Nada, Charlie Mariano, Konstantin Wecker, Linard Bardill, Patent Ochsner, Schmidbauer & Kälberer, Giorgio Conte etc. – machen aus Pippo Pollina einen Künstler, der sich sowohl künstlerisch als auch in seinem Schaffen ständig in Bewegung befindet.

Mehrfache Auszeichnungen durch bedeutende Musikwettbewerbe in Italien und anderen Ländern bestätigen den Künstler als einen der wichtigsten zeitgenössischen Vertreter des modernen italienischen Autorenliedes.

Pippo Pollina lebt mit seiner Frau Christina und seinen Kindern Julian und Madlaina in Zürich.

Pippo Pollina, Gesang/Gitarre/E-Piano, Roberto Petroli, Klarinette/Saxofon, Michele Ascolese, Gitarre

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 07.07.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Andechs Wallfahrtskirche: Chor-Konzert mit Werken von Buxtehude und Mendelssohn
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Foto: Martin Döring
Andechser Chorgemeinschaft konzertiert in der Wallfahrtskirche auf dem Heiligen Berg.
Chor-Konzert mit Werken von Buxtehude und Mendelssohn

Von Dietrich Buxtehude (1637 - 1707) erklingt die Kantate „Alles, was ihr tut mit Worten und mit Werken“ (BuxWV 4), die Hymne von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) „Hör mein Bitten, Herr“ sowie seine Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Instrumentalisten und Solisten hat Sul Bi Yi zu einem ausdrucksstarken Ensemble zusammengestellt. Soomin Yu (Sopran) und Johannes Gruber (Bass) übernehmen die Gesangspartien. Die Leitung des Ensembles und der Andechser Chorgemeinschaft liegt bei Sul Bi Yi.

Die Kantate „Alles, was ihr tut mit Worten und mit Werken“ für Sopran, Bass, vierstimmigen Chor, fünf Streichinstrumente und Generalbass schrieb Dietrich Buxtehude im Jahr 1666. Die im Werkverzeichnis unter der Nummer 4 geführte Kantate hat acht Teile. Wie bei seinen über 100 Kantaten, die Buxtehude für Gottesdienst und für private Zwecke vor über 300 Jahren komponierte, hat er vorwiegend Bibeltexte verwendet. Zu den seinen bekanntesten Kantaten dürfte „Alles, was ihr tut mit Worten und mit Werken“ gehören, die sich im Text auf das 3. Kapitel im Kolosserbrief bezieht: „Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ (Kol 3,17).

Die Hymne „Hör mein Bitten”, die mit ihrem Text Abschnitte aus dem Psalm 55 aufgreift, schrieb Mendelssohn 1844 zunächst in einer Fassung mit Orgelbegleitung. Drei Jahre später entstand eine Orchesterfassung, die am 7. Juli in der Wallfahrtskirche zur Aufführung kommt. Früher war Mendelssohns Hymne eine seiner bekanntesten geistlichen Werke, die aber in jüngerer Zeit häufig übersehen wurde. Die vier Teile der Hymne sind durch viele Wechsel zwischen Solo-Sopran und Chor gekennzeichnet. Die zwei Mittelteile verstärken mit diesem Stilmittel noch einmal Aussagen des Textes mit ihrer Spannung und Dramatik. Im Schlussteil hebt der Chor in seiner Begleitfunktion die Sehnsucht des Beters nach Schutz und Geborgenheit hervor.

Die Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ in a-moll schrieb Mendelsohn 1828/ 1829. Sie basiert auf Text und Melodie eines Kirchenliedes von Georg Neumark aus dem Jahr 1641. Mendelssohn übernimmt zunächst einige Strophen wörtlich, stellt aber der ersten Strophe die Eingangsstrophe aus Israel Clauders Choral „Mein Gott, du weißt am allerbesten“ voran. Das inhaltliche Zentrum der Komposition bildet der Gedanke des Vertrauens auf Gott. Dieser Gedanke findet seine musikalische Entsprechung im subtil angelegten Zusammenspiel von Chor und Orchester. Eine liedartige Sopran-Arie schließt sich an. Der Choral am Schluss fasst die Thematik der Glaubensgewissheit mit Forte von Chor und Orchester noch einmal zusammen.

ANDECHSER WALLFAHRTSKIRCHE
Bergstr. 11
82346 Andechs

Samstag 07.07.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ottobrunn: MARILYN MAZUR, NILS PETTER MOLVAER, EIVIND AARSET & JAN BANG
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Photo by Stephan Freiheit
2. JAZZFEST Ottobrunn
MARILYN MAZUR, NILS PETTER MOLVAER, EIVIND AARSET & JAN BANG
Contemporary Jazz Legends

Marilyn Mazur – “Spirit Cave” feat. Marilyn Mazur, percussion & drums (Dänemark), Eivind Aarset, guitar & electronics (Norwegen), Nils Petter Molvær, trumpet & electronics (Norwegen), Jan Bang, live sampling (Norwegen)

Die gebürtige New Yorker Schlagzeugerin und Perkussionistin Marilyn Mazur gehört zu den international bekanntesten Vertreterinnen ihres Fachs – und das auf einem immer noch häufig von Männern dominierten Instrument. Sie spielte in legendären Formationen von Miles Davis über Wayne Shorter bis zu Jan Garbarek.
Für das Ottobrunner Konzert hat sie drei der innovativsten und progressivsten Musiker der norwegischen Jazz-Szene eingeladen, um gemeinsam musikalische Geisterhölen (Spirit Caves) zu erforschen. Mit dem Trompeter Nils Petter Molvær, dessen Debut-CD auf dem ECM-Label gleich zum Nummer-eins-Hit avancierte kommt einer der wegweisensten Jazz-Musiker der 1990Jahre nach Ottobrunn. Mit dabei ist auch der Gitarristen Eivind Aarset, dessen Debut-Album die New York Times als \"eines der besten electric Jazz-Alben, der Nach-Miles-Davis Ära” bezeichnete. Zusammen mit dem Produzenten und Elektromusiker Jan Bang verbindet die drei eine intensive musikalische Partnerschaft, die in Ottobrunn ungehörte und überraschende Klangdimensionen entfalten wird. Nicht verpassen!

Meet-the-Artist im Anschluß an das Konzert, moderiert von Oliver Hochkeppel (Süddeutsche Zeitung)

Wolf-Ferrari-Haus
Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn
Donnerstag 12.07.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Mojo Blues Band & guests
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Mojo Blues Band & guests
The Story of Blues

Keine andere österreichische Gruppe hat in der Welt des Zwölftakters jenen Stellenwert, wie die Mojo Blues Band. Die Wiener Formation um Mastermind Erik Trauner ist ein exquisiter Beweis für die Haltung des Blues-Großmeisters Luther Allison, der einst festhielt, dass Blues "keine Angelegenheit der Rasse, Hautfarbe oder Herkunft“ sei. Denn natürlich stand die Wiege der Mojo Blues Band nicht im Mississippi-Delta. Und so bedurfte es umso mehr an Hartnäckigkeit und Talent, um auf internationalen Bühnen zu bestehen. Nach ihrem umjubelten Auftritt vor vier Jahren kehrt die Mojo Blues Band nun nach Fürstenfeld zurück. Bei ihrem Spezialprogramm "The Story of Blues” entführt die Band das Publikum auf eine aufregende Reise durch die Welt des Blues: Vom Acapella-Worksong, über klassischen Mississippi-Blues, über die Anfänge des City Blues in Chicago bis zu den West Coast-Klängen wird die Vielfalt dieser Musikrichtung voll ausgekostet.

"Die Sonderstellung der Mojo Blues Band ist aktenkundig. Eine Sonderstellung, die sie nicht nur in ihrer Heimat einzunehmen vermag. Selbst in den Staaten wird den Österreichern einiges an Aufmerksamkeit zuteil. Das liegt insbesondere an der Konsequenz des Masterminds und Gründers der MBB, Erik Trauner. Seine im positivsten Sinne evidente Bluesbessenheit ist längst legendär. Dabei kombiniert er die Seele des Blues mit exzellenter Technik und einer charismatischen Bühnenpräsenz."
Concerto

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Dienstag 17.07.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Komm, wir machen eine Revolution. Jetzt erst recht!
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Foto: Thorsten Jordan
Komm, wir machen eine Revolution.
Jetzt erst recht!

In einem heißen Sommer vor fünf Jahren schwärmte ein Zug mit Schülern des Ignaz-Kögler-Gymnasiums vom Bahnhof in die Altstadt Landsbergs. Sie hatten sich zusammen getan, um den öffentlichen Raum zu erobern – mit Texten, Musik und Aktion. Diese Schüler sind jetzt als junge Erwachsene in die Welt hinausgezogen, auf der Suche nach neuen Räumen. Aber Moment: Da braut sich wieder etwas zusammen… Die Welt seit 2012 hat sich weitergedreht und hinter den Mauern der Schule wird die nächste Revolte geplant. Die Brücken, Gassen, Häuser und Flussufer der Stadt werden wieder zu den Brettern, die die Welt bedeuten. Komm, wir machen nochmal Revolution. Jetzt erst recht!

Ein Schuljahr lang forschten, spielten und texteten Wolfgang Nägele und Clara Holzheimer ([n]everland productions) 2011/12 mit Schülern des IKG und erprobten den Aufstand. Die Münchner Räterevolution 1917/18 diente als historische Folie, die literarischen Zeugnisse dieser Zeit als Grundlage für ihre Geschichten und Texte. Nun jährt sich die Revolution zum 100. Mal. Und es stellt sich – heute mehr als drängend – die Frage: Wo stehen wir? Und: Welche Revolution(en) wollen wir? Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Julia Andres kehren Nägele und Holzheimer nach Landsberg zurück, um mit einer neuen Schülergeneration diesen Fragen nachzuspüren.

In Kooperation mit dem Ignaz-Kögler-Gymnasium Landsberg am Lech

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 19.07.2018; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Unterfahrt: Omer Avital Quintet
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Omer Avital Quintet

Asaf Yuria (ss,ts), Alexander Levin (ts), Eden Ladin (p), Omer Avital (b), Ofri Nehemya (dr)

Gefeiert als „außergewöhnlich“ (New York Times) und „röhrend erfinderisch“ (Jazziz), gehört Omer Avital zu den „aufregendsten Musikern, die in den letzten 20 Jahren in die Jazzszene gekommen sind“ (Downbeat). Die Ensembles des Visionärs und Virtuosen sprengen die Grenzen des Jazz‘ und bieten Entertainment und Geist zugleich. Avitals Kompositionen reichen von anspruchsvollen Jazzgesprächen (Yes! Trio) über funkige, mittelöstliche Grooves (Yemen Blues) bis hin zu langen, orchestralen Arrangements traditioneller sephardischer Musik (Ahavat Olamim). Mit ‘Suite of the East’ hat Omer klassischen Jazz mit Klängen aus dem Nahen Osten und Nordafrika verschmolzen. Wofür die Suite von TSF Jazz zum Album des Jahres in Frankreich ernannt und in die NPR Music‘s Top 10 Jazz Alben aufgenommen wurde.

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Sonntag 22.07.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Museum Brandhorst: JUTTA KOETHER - TOUR DE MADAME
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JUTTA KOETHER - TOUR DE MADAME

Museum Brandhorst
18. Mai bis 21. Oktober 2018

Vor allem ist Jutta Koether Malerin. Angesichts ihrer vielgestaltigen künstlerischen Praxis, die zu wesentlichen Teilen auch aus Performances, Musik und literarischen, theoretischen und kritischen Texten besteht, mag diese Beobachtung überraschen. Doch die Ausstellung „Tour de Madame“ führt vor Augen, dass die Malerei Koethers künstlerische Landschaft wie ein Turm überragt und damit die Perspektive bietet, von der aus sich alles andere ordnen lässt. Und dazu ist die Ausstellung eine Grand Tour, eine Tour d’Horizon, eine Tour de Plaisir durch diese Landschaft, während der klar wird, dass die Malerei auch deswegen die prominente Position in Koethers Schaffen einnimmt, weil die Künstlerin sie anders denkt als viele ihrer Zeitgenossinnen und Zeitgenossen – nämlich eben nicht als isolierbares oder bloß historisches Phänomen, sondern als offene Bildfläche. So ist Koethers Malerei oft das, was Malerei in den vergangenen 35 Jahren selten war – ein Medium, um zu erzählen. Koether sucht dabei nicht allein die Analyse und Reflexion, sondern auch den Exzess und das Vergnügen, und sie stellt aus diesen Perspektiven positiv und konstruktiv konnotierte Bezüge zu einer Tradition der Malerei her, die nicht allein auf Referenzen zur Moderne beschränkt sind. Mit rund 150 Werken aus den Jahren von 1983 bis 2018 bietet „Tour de Madame“ zum ersten Mal einen systematischen und chronologischen Überblick über Koethers Malerei. Viele der in der Ausstellung gezeigten Werke und vor allem das Frühwerk sind Entdeckungen. Diese Bilder waren noch nie oder seit ihrer ursprünglichen Präsentation nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. Die Zusammenführung aller Werkgruppen erlaubt dabei, Koethers Werk in seiner historischen Bedeutung zu erfassen: als groß angelegten Versuch, eine Gegen-Geschichte zu dem männlich dominierten Kanon der Moderne und Postmoderne zu entwerfen. Ihre Zugriffe auf Nicolas Poussin, Vincent van Gogh, Georgia O’Keeffe und andere sind dabei nicht historisierende Rückversicherungen, sondern Aktualisierungen einer Geschichte der Kunst, als deren Teil Koether sich selbstbewusst begreift. Konsequenz und Konsistenz ihres künstlerischen Schaffens lassen keinen Zweifel daran, dass Koether vor allem eines ist – eine der wichtigsten deutschen Malerinnen der letzten Jahrzehnte.

DER „TOUR DE MADAME“-ZYKLUS
Für den zentralen Raum im Untergeschoss des Museums
 Brandhorst hat Koether die Bildserie „Tour de Madame“ (2018) kon zipiert, die in Anordnung und Format auf Cy Twomblys monumentalen „Lepanto“-Zyklus (2001) antwortet. Mit der halbrunden architektonischen Gestaltung im Obergeschoss, die an eine Kirchenapsis erinnert, bildet der monumentale Zyklus
 einen Höhepunkt der ständigen Sammlungspräsentation im
 Museum Brandhorst. Basierend auf dem gleichen Grundriss wurden im Untergeschoss des Museums zwölf Glasscheiben installiert, die zu verschiedenen Blickwinkeln und zu einer Erfahrung des Raums einladen. Dort, gleichsam im Unterleib des Museums, führt uns Koether ihre Schlacht mit der Malerei- und Kunst geschichte vor Augen. In dieser Rückschau leuchten Motive und Dynamiken von
 Koethers Werdegang seit den frühen 1980er-Jahren auf. Die
 rote Farbe verleiht den Gemälden einen formalen und atmosphärischen Zusammenhalt und wird von zwei kleineren, tiefschwarzen und krustigen Bildern unterbrochen und damit in eine rhythmische Form gebracht. In einem der Bilder sehen wir runde Formen, die von Beginn an zum festen Bestand von Koethers
 
Werken gehören und die nun in einem überbordenden All-over die ganze Bildfläche in Beschlag genommen haben. Der Ausgangs- und Endpunkt des Zyklus ist ein Leichenzug, den Koether aus Nicolas Poussins „Die Beerdigung von Phocion“ (1648) entnommen hat. Bei Koether wird die Leinwand zum Leinentuch, das den aufgebahrten Körper bedeckt und dabei ein virtuoses Spiel leuchtender Glanzpunkte entfaltet. Der Topos vom Tod der Malerei, der die so utopischen wie rationalen Entwürfe der Moderne wie ein Gespenst begleitet hat, wird hier zu einem Tod „in“ der Malerei, der sich am Ende in einer verpixelten Variante wiederholt, die die mythologische Szene nur noch schemenhaft erahnen lässt. Das Gemälde erinnert an ihre „Bruised Grids“ und die Raster, die als Verzierung von Taschen oder Bänken oder als Motive ihre Gemälde seit den frühen 2000er-Jahren durchziehen und die sich zu autonomen Bildern verselbstständigten. Auch Cézanne, neben Malern wie Balthus, Freud, Poussin und van Gogh ein wichtiger Referenzpunkt für Koethers Praxis, taucht unter anderem in der Pose ihres Selbstporträts wieder auf, das auf Cézannes Bildnis von Madame Cézanne anspielt und über das Koether ihre Format füllenden Initialen „JK“ projiziert. Das zentrale Bild des Zyklus – eine Paraphrase von Balthus’
 „La Chambre“ (ca. 1953) – zeigt eine nackte weibliche Figur, die lasziv auf einem Bett liegt. Ihr Kopf ist nach hinten verdreht, beim Gesicht sind oben und unten vertauscht. Mit ihrer rechten Hand stützt sie sich ab, um mit ihrer Fußspitze ein Rasterbild aus dem Bild zu kicken. In dieser prekären Stellung hält sie mit ihrer Linken eine transparente Kugel in die Höhe – ein Balanceakt zwischen unten und oben, Schwerkraft und schwebender Leichtigkeit, Widerstand und Hingabe.   Mit dem Titel „Tour de Madame“ verweist sie auf ein weiteres gedankliches Vorbild, Michel de Montaigne. Seine Bibliothek und sein Arbeitszimmer waren auf dem Familienanwesen in einem Turm, dem „Tour de Montaigne“ untergebracht. Diesem gegenüber stand einmal der seiner Frau vorbehaltene Turm, der „Tour de Madame“. Eine zentrale These Montaignes’ ist, dass Denken nur in und durch Bewegung entsteht. Eine Bewegung, die in der Installation und den zwölf Werken aus „Tour de Madame“, ihrer Ballung an aus ihrem ¼uvre bekannten Bezügen, Themen und Motiven, zum Ausdruck kommt.

Museum Brandhorst
Theresienstraße 35a,
80333 München



Jutta Koether
Untitled, 1987
Öl auf Malkarton 18 x 24 cm
Courtesy of the artist and Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New York
Donnerstag 26.07.2018; Uhrzeit: 20:30 Uhr
München Milla: Bittenbinder – Album Release
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Bittenbinder – Album Release

Funk, Soul, Hip Hop und jede Menge Herz – das ist BITTENBINDER. Die junge Band aus München, weiß was groovt und was es heißt gemeinsam Spaß zu haben. Alle Bandmitglieder wirken wie eine eingespielte Gang guter Freunde, mit denen man durch Dick und Dünn geht. Genauso authentisch ist auch ihre Musik. Ob Liebeskummer, Social Media Fakes oder Flüchtlingskrise, in den deutschen Texten kommen tiefsinnige Messages mal nachdenklich, mal humorvoll, aber immer lebendig und emotional rüber.
Der Bandname, eine Hommage an den rumänischen Großvater von Frontfrau Veronika BITTENBINDER, steht für Kampfgeist, Durchhaltevermögen und Zusammenhalt. Denn getreu ihres „Einer für alle und alle für einen“-Spirits gilt für BITTENBINDER (gut) leben und leben lassen.

Nach dem erfolgreichen Debütalbum mit dem bezeichnenden Titel Da sind wir, erscheint im Sommer 2018 das neue Album Mehr Liebe.

Dynamisch, frech und frei bringt BITTENBINDER mit einer Besetzung aus Schlagzeug, Bass, Gitarre, Bläsern und zwei kraftvollen Stimmen die Bühne zum beben. Unter die Songs des neuen Albums mischen sich bei der Tournee auch Songs vom ersten Album. Mit tiefsinnigen Texten und groovigem Sound, sorgt BITTENBINDER immer für eine vielfältige Show.

„Und vermutlich ging jeder beschwingt und auch ein Stück reicher nach Hause.“ – Kultur Vision

Milla
Holzstrasse 28
80469 München
Sonntag 29.07.2018; Uhrzeit: 11:15 Uhr
Kloster Benediktbeuren: CARMINA BURANA
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Carmina Burana

Der Maierhof des Klosters Benediktbeuern feiert seinen 300 Geburtstag!

Das „Ständchen“ ist natürlich „Carmina burana“ von Carl Orff. Dargebracht wird es am Sonntag,  29. Juli 2018 um 11.15 h  Open Air  im Maierhof vom KlangKunst Chor aus Iffeldorf, der ja in den letzten Jahren mit vielen Aufführungen dieses bekannten Werkes in Benediktbeuern auf sich aufmerksam gemacht hat. In diesem Jahr singt er zusammen mit dem Lassus-Chor, München unter der gemeinsamen Chorleiterin Andrea Fessmann (vorm. Letzing).
Gemeinsam mit Pater Karl Geissinger vom Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) freut sich Andrea Fessmann, dass trotz der spontanen Planung grandiose Solisten gewonnen werden können, allen voran ein „alter Bekannter“: Kammersänger Martin Petzold aus Leipzig, der mit seiner Interpretation des Schwans sicher einmalig ist! In der Rolle des Abtes von Kukanien hat Fortuna es wieder möglich gemacht, dass Thomas Hamberger an diesem Tag noch Zeit hat und ein neues (wunderschönes) Gesicht wird auf der Bühne zu sehen sein, die junge Opern- und Konzertsängerin Anna Karmasin.
Wie auch in den vergangenen Jahren wir die Fassung für zwei Flügel und 5 Schlagzeuger gespielt, wieder mit den Pianisten Anne Horsch und Klaus Fessmann. Die Schlagzeuger - das Carl Orff Percussion Ensemble, Salzburg - kommen direkt vom Orff- Institut des Mozarteums in Salzburg.
Die Kinderchorstellen der „Carmina“ wird ein eigens zusammengestellter Kinderchor aus Iffeldorf, Benediktbeuern und Umgebung singen. Kinder, die gerne beim Geburtstagsständchen für den Maierhof mitsingen möchten, können sich im ZUK anmelden unter 08857-88706.

Karten zu 25¤ gibt es bei Christa Clauss (08866-3695), Klosterladen Benediktbeuern (08857-88110), Buchhandlung Rolles, Penzberg (08856-4344), Buchhandlung Winzerer Bad Tölz (08041-9812), Rundschau Verlag Penzberg (08856-9140) oder
www.muenchenticket.de (ggf zuzügl. VVK Gebühren)

Das Konzert findet bei jeder Witterung statt.

Kloster Benediktbeuren
Don-Bosco-Straße 1,
83671 Benediktbeuern
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