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Freitag 27.04.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Olching KOM: Opas Diandl
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Opas Diandl

Opas Diandl aus Südtirol hat weder Genre noch Konzept. Opas Diandl hat Charakter. Am Freitag, den 27. April um 19.30 Uhr darf sich das Publikum auf energie- und emotionsgeladene Musik freuen, vokal und instrumental und - das ist neu - eigene Texte. Von Jodeln bis Punkrock, von Folk bis zeitgenössischer Klassik - Opas Diandl haben eine musikalische Sprache und einen Klang entwickelt, in dem sich all diese Stile natürlich mischen und aneinander schmiegen. Der Wahlspruch des Quintetts lautet: „Aus Liebe zu spitzen Schreien und sanften Chören, zu derben Sprüchen und weisen Weisen, zu Tänzen im Dreier und Dramen in Dur.” All das natürlich in Südtiroler Mundart. Für die fünf Musiker von Opas Diandl ist das Jahr 2018 ein ganz Besonderes: Man wird zweistellig. Zehnjähriges Bühnenjubiläum für eine Gruppe, die sich mit ihrer Spielfreude, Vielseitigkeit, Charme und Schalk ein ganz eigenes Plätzchen geschaffen hat zwischen alpenländischen Traditionen und all den anderen musikalischen Einflüssen, die jeder einzelne Musiker mit sich bringt. Alte Alpenmusi in frischem Gewand, so dass sich neben Alt auch Jung wiederfindet. Schräg, ausdrucksstark, humorvoll. Ein schier unwiderstehliches Gespann!

KOM Olching
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Sonntag 29.04.2018; Uhrzeit: 18:00 Uhr
Landsberg Rathaus: Christoph Hartmann (Oboe) & Akemi Murakami (Klavier)
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Christoph Hartmann (Oboe) & Akemi Murakami (Klavier)

Akemi Murakami ist eine gefragte Liedpianistin. Sie ist Preisträgerin und Finalistin vieler bedeutender Wettbewerbe und wirkt solistisch, als Gesangsduo- und Kammermusikpartner bei vielen Konzerten und Festivals mit. Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin der Liederabendreihe „LIEDERLEBEN“ in München. Der Landsberger Oboist Christoph Hartmann begann seine Laufbahn 1991 als Solo-Oboist bei den Stuttgarter Philharmonikern – bereits ein Jahr später wurde er als Oboist bei den Berliner Philharmonikern engagiert. Darüber hinaus konzertiert Christoph Hartmann regelmäßig als Solist. 1999 rief er das Kammermusikfestival „Landsberger Sommermusiken“ ins Leben. Seit 2012 ist er gemeinsam mit Franz Lichtenstern künstlerischer Leiter der „Landsberger Rathauskonzerte“.


„Lebe Deine Träume!“, so lautet das Credo des Oboisten Christoph Hartmann. Mit Enthusiasmus, Engagement und Spaß an der Sache gibt sich der gebürtige Bayer den Dingen, die ihn begeistern, hin und setzt kontinuierlich einen Traum nach dem anderen in die Tat um.

Musizieren, Laufen, Radeln – die Eltern des in Landsberg am Lech aufgewachsenen Christoph Hartmann wussten die Hobbys ihrer Kinder stets zu fördern. Dass es den Sohn beruflich zur Oboe verschlagen würde, blieb jedoch dem Zufall überlassen: die örtliche Musikschule wollte eine Oboenklasse aufbauen. Einmal das Instrument ausprobiert wurde es für Christoph Hartmann zur Leidenschaft. Schon bald wechselte er ans Konservatorium Augsburg zu Georg Fischer und zum Studium bei Prof. Günther Passin nach München. Noch vor Beendigung des Studiums wurde Christoph Hartmann 1991 Solo-Oboist bei den Stuttgarter Philharmonikern, wechselte aber bereits im folgenden Jahr in die ‚Orchester-Königsklasse’ zu den Berliner Philharmonikern.


Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Dienstag 01.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: The Who and the What
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
The Who and the What
Theater Fürstenfeld

Von Ayad Akhtar / Regie: Karin Beier
Es spielen:Lina Beckmann, Paul Herwig, Josefine Israel, Ernst Stötzner

Zarina, eine junge Frau aus einer pakistanischen Einwandererfamilie in Atlanta, schreibt ein Buch über den Propheten. Sie stellt die Frage, wer war er als Mensch, welche Leidenschaften trieben ihn um, und was für ein Bild hat sich der Islam von ihm gemacht. Das Thema ist konfliktgeladen, auch für die fiktive Autorin in Ayad Akhtars neuem Stück. Ihr Vater, ein strenggläubiger Muslim, hat es in Amerika zu etwas gebracht, ihm gehören ein Drittel der Taxis der Stadt. Seine Frau ist gestorben, so gilt seine ganze Fürsorge seinen Töchtern. Er versucht sie zu verheiraten, für Zarina gibt er sogar eine Kontaktanzeige mit ihrem Profil auf, und er prüft persönlich die möglichen Heiratskandidaten. Alles geht gut, bis ihm Zarinas Manuskript in die Hände kommt. Er verstößt sie wegen der vorgeblichen Blasphemie ihres Buches, die Familie zerbricht.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Mittwoch 02.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Eines langen Tages Reise in die Nacht
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Eines langen Tages Reise in die Nacht

Schauspiel von Eugene O‘Neill
Theater an der Ruhr

Ein Tag im Leben der Familie Tyrone in den USA im Jahre 1912. James Tyrone, der Vater, war einmal ein gefeierter Schauspieler, kann seine armselige Kindheit in Irland nicht vergessen. Er tyrannisiert die Familie mit seinem unvorstellbaren Geiz, durch den bereits ein Sohn gestorben ist. Tyrones Frau, Mary, treibt das Bewusstsein dieser Schuld immer weiter in die Morphiumsucht. Sie entfremdet sich zunehmend von der Familie. Der ältere Sohn Jamie, Zyniker und Trinker, und der jüngere Sohn Edmund, Trinker und schwer krank. Das Familienleben ist geprägt von Rausch, Hassliebe und Selbstzerstörung. Ihre gemeinsame Welt eine Hölle, in der doch alle voneinander abhängig sind, ein Entkommen scheint unmöglich. Es ist die Seelenanalyse einer amerikanischen Familie. O‘Neills Drama, 1940 vollendet und auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin erst 1956 nach seinem Tode, uraufgeführt, ist stark autobiografisch. Er notiert die Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend und beschreibt eine Realität, die von Rausch und Gewalt bestimmt ist. Und dennoch vermag er auch die bittere Komik dieser Situation anzudeuten, die der Tragik des Geschehens entspringt. Nichts, meinte Beckett, sei komischer als das Unglück. Posthum erhielt Eugene O’Neill für dieses Stück den Pulitzer-Preis sowie den Tony Award und als erster amerikanischer Dramatiker 1936 den Literaturnobelpreis.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 05.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Brother Dege
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Brother Dege

Lange war Brother Dege eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Südstaaten - bis Hollywood rief! Kultregisseur Quentin Tarantino untermalte mit dem Song "Too old to die young" eine Schlüsselszene des Blockbusters "Django unchained". Aber damit nicht genug: Dege spielte auch eine Nebenrolle und ist auch auf der Soundtrack CD vertreten. Dege (AKA Dege Legg) war aber schon vor dem Durchbruch im Film kein unbeschriebenes Blatt: Preisgekrönter und kreativer Songwriter mit enormem musikalischem Output und ein genialer Slide-Gitarrist. Dege ist ein authentischer Künstler mit einer großen musikalischen Bandbreite: Neben Delta Blues und Southern Rock fließen auch Indie und Psychedelic mit ein. Sein wildes Blut - er hat indianische Wurzeln - macht ein Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis: Man spürt den Staub der Landstraßen in seiner Kehle, man hört in seiner Dobro das Knistern einer Scheune, die bald einer Feuersbrunst zum Opfer
fallen wird. Apokalyptische Prophezeiungen steigen aus einem Nebel hervor um anschließend darin wieder zu versinken. Mit seiner Band, der Brotherhood of Blues, ist Dege auf Tournee und präsentiert sein Programm:
"Putting the steel back into the blues!"

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Sonntag 06.05.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Fürstenfeld: Akkordeonale 2018
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Dimos Vougioukas
Akkordeonale 2018

Dimos Vougioukas/Griechenland, João Pedro Teixeira/Brasilien, Youssra El Hawary/Ägypten, Omar Massa/Argentinien, Servais Haanen/Niederlande, Veronica Perego/Italien, Rafael Fraga/Portugal

Zum 10. Mal hat Servais Haanen ein Programm zusammengestellt, das die beeindruckende Vielfalt zeigt, die das Akkordeon als „Weltbürger unter den Instrumenten“ in sich trägt. Meisterhafter Rembetiko und Balkan-Jazz treffen auf leidenschaftlichen brasilianischen Forró, ägyptischer Indie-Folk begegnet Bandoneon-Magie aus Buenos Aires. Niederländische Klangästhetik wird ergänzt durch jazzigen Kontrabass-Sound aus Italien und portugiesische Fado-Gitarre. Herzstück der Akkordeonale ist die Begegnung und Interaktion zwischen den Musizierenden im lebendigen Wechsel von Soli und Ensemblestücken. Ein Fest der Klänge: virtuos und temperamentvoll!

Dieser Multikulti -Tausendsassa setzt sich über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg, bereichert sich an kultureller Vielfalt und hat sich in sämtlichen musikalischen Stilrichtungen gemütlich eingerichtet- ob als Solist oder tragbares Orchester.

Bei so viel Reichtum und Lebendigkeit ist es auch noch das Instrument, über das es die meisten Vorurteile gibt – viel Feind, viel Ehr’!
Grund genug auf der Akkordeonale diese eigenwillige kleine Wunderkiste zu feiern!
Zum zehnten Mal lädt der Drahtzieher des Festivals, Servais Haanen, zu einer reichhaltigen Portion Kultur à la Welt:
Meisterhafter Rembetiko und Balkan-Jazz treffen auf leidenschaftlichen brasilianischen Forró, ägyptischer Indie-Folk mit Tiefgang begegnet Bandoneon-Magie aus Buenos Aires, angerichtet an niederländischer Klangästhetik und garniert mit jazzigem Kontrabass aus Italien, Gitarre sowie kristallklarer portugiesischer Fado-Gitarre.
Als Sahnehäubchen eine kabarettreife Moderation.
Herzstück der Akkordeonale ist die Begegnung und Interaktion zwischen den Musizierenden im pulsierenden Wechsel von Soli und Ensemblestücken.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Mittwoch 09.05.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: The Clarinotts
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The Clarinotts
Ein außergewöhnliches Familientrio mit Andreas Ottensamer, Bruder Daniel und Vater Ernst

"The Clarinotts" sind ein weltweit einzigartiges Kammermusikensemble. Bestehend aus Ernst Ottensamer (Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker) und dessen Söhnen Daniel (ebenfalls Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker) und Andreas (Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) hat sich jedes Mitglied auf den führenden Klarinetten-Positionen der weltbesten Orchester etabliert.

Es entsteht ein außergewöhnliches Familien-Trio, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Literatur für diese seltene Besetzung dem Publikum näher zu bringen. Den Musikern ist es ein besonderes Anliegen, die zahlreichen Nebeninstrumente der Klarinette ins Repertoire aufzunehmen. So wird nicht nur auf der gewöhnlichen B-Klarinette musiziert, sondern auch das Bassetthorn, die Bassklarinette oder auch die Es-Klarinette miteinbezogen.

Das Ensemble hat sich inzwischen ein vielfältiges Repertoire erarbeitet, das von Originalwerken für eine bis vier Klarinetten, bis hin zu selbst bearbeiteten Kompositionen reicht. Bedeutende zeitgenössische Komponisten haben darüber hinaus für das Trio komponiert und erweitern auf diese Weise sein künstlerisches Spektrum. So erregte 2016 die Uraufführung von Iván Eröds "Tripelkonzert" mit den Wiener Philharmonikern unter Andris Nelsons im Wiener Musikverein großes Aufsehen. 

Zahlreiche Konzerte im In -und Ausland prägen den Weg des Ensembles. So konzertiern "The Clarinotts" regelmäßig in den wichtigsten Konzertsälen Österreichs (Wiener Musikverein, Brucknerhaus Linz, Musikverein Graz, Innsbruck u.a.) sowie bei diversen Festivals.

Tourneen führen das Trio außerdem u.a. nach Italien, Japan, Deutschland und in die USA.

2009 erschien die Debut-CD bei Gramola, bevor 2016 eine CD bei Mercury Classics/Deutsche Grammophon veröffentlicht wurde.

Arien aus verschiedenen Opern von Mozart sowie weiteren Stücken von Debussy, Poulenc, Händel, Kovács, Françaix, Rossini und Korényi

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Samstag 12.05.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Penzberg Museum: „Werdet wie ich: Johannes Grützke!“
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„Werdet wie ich:  Johannes Grützke!“

Ausstellung vom 09.03.2018 bis 03.06.2018

Museum Penzberg
Sammlung Campendonk

 „Zeichnet die Wege nach, die ihr gegangen seid: Hinterlaßt Spuren! Setzt Zeichen! Seid selbst Zeichen! Manifestiert euch! Dokumentiert euch! Werdet wichtig! Werdet wie ich: Johannes Grützke!“
 
So beendete Johannes Grützke seine Reden im Progressiven Museum Basel 1970 sowie 1977 im Theater Cordial Köln und in der Berliner Galerie Natubs. Meinte er das ernst? War das Eitelkeit? Oder war das reine Provokation? Klar ist, dass der Berliner Künstler (19372017) die Selbstinszenierung zentral in seinem Werk verankerte. Damit ist er heute, ein Jahr nach seinem Tod, aktueller denn je: Nicht zuletzt eine Vielzahl an Medien rückt die Selbstdarstellung und die Dokumentation des eigenen Lebens zunehmend in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft. Grützke brauchte dazu allerdings keine digitalen, sozialen Netzwerke. Das Museum Penzberg – Sammlung Campendonk zeigt, wie genial Grützke sich ganz klassisch malerisch in Szene setzte in seinen üppigen Ölbildern, leuchtenden Pastellen und zarten Grafikzyklen. Er verstand sich dabei stets als Vertreter des Volkes – und somit sind seine Bilder auch immer der Spiegel des Volkes.

„Malen ist Denken.“
 
Das war die felsenfeste Überzeugung von Johannes Grützke. Gekonnte Technik und eine subtile Gesellschaftsanalyse waren dafür sein Handwerkszeug. Frechheit und Ironie waren seine ganz besonderen Zutaten. Das Ergebnis sind Bilder, die manchmal fast altmeisterlich und historisierend, dann wieder frei schwingend, aber immer ganz klar figurativ sind. Auch wenn man auf Anhieb die Motive schnell umreißen kann, so merkt man bald: Hier brodeln viele Bild- und Gedankenebenen unter der Oberfläche. Johannes Grützke spielt mit Zitaten aus der Malerei und der Geschichte.

"Malen ist Erkenntnis."
 
Grützke traute sich, radikal subjektiv und radikal gegenständlich seine ureigene Wahrnehmung von Welt, Mensch und Leben zu malen. Mutig wechselte er dabei die Blickwinkel, probierte verschiedene Rollen aus und scheute sich auch nicht davor, mit einer ordentlichen Portion Humor den Perspektivenwechsel anzugehen. Heraus gekommen sind dabei oft schonungslose (Selbst-) Inszenierungen als gebündelte Erkenntnisse über Historie, menschliche Verhaltensweisen und gesellschaftliche Werte. 
 
„Kunst ist nicht modern, sondern immer!“
 
Gemäß dieser Devise des Berliners werden die Besucher in der Ausstellung auf drei Stockwerken mit rund 60 Werken zu einem Gedankenaustausch mit Johannes Grützke eingeladen: Im Erdgeschoss dreht sich alles um die Themenkomplexe Gesellschaft und Individuum, Selbstinszenierung und Rollenspiele in opulenten Ölbildern. Im Obergeschoß geht es zudem um die Hinterfragung des künstlerischen Selbst. Während im Dachgeschoß Grützkes Bezüge zu Kunst, Musik und Theater in Pastellen und Grafiken nachvollziehbar werden. 
 
Johannes Grützke (1937-2017) studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin u.a. als Meisterschüler von Peter Janssen. 1962 war er Schüler von Oskar Kokoschka an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Künste in Salzburg. 1965 gründete er das Musikensemble „Die Erlebnisgeiger“, 1973 setzte er als Mitbegründer der „Schule der Neuen Prächtigkeit“ weitere provokante Maßstäbe, die er auch am Theater und im Film auslebte: Ab 1979 war er Bühnenbildner für Peter Zadek und von 1985-88 sein künstlerischer Berater am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. In den 1980er Jahren arbeitet er als Schauspieler u.a. mit Otto Waalkes und Ulrich Schamoni zusammen. 1976/77 lehrte er als Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, 1987 war er Dozent an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Künste Salzburg. 1992 bis 2002 war er Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Er malte bis zu seinem Tod 2017. 
 
Die Ausstellung ist entstanden in Kooperation mit der Galerie KK Klaus Kiefer, Essen. Alle Bildrechte: Galerie KK Klaus Kiefer, Essen

Museum Penzberg — Sammlung Campendonk
Am Museum 1(Ehemalige Karlstraße 61)
82377 Penzberg

Abbildungen:

Grützke
Authentizität Realität Idealität Demut, 1995

Johannes Grützke
Die Gans, 2004
Mittwoch 16.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Benny Lackner Trio
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Benny Lackner Trio
JazzFirst

Benny Lackner (piano), Paul Kleber (bass), Matthieu Chazarenc (drums)

Der deutsch-amerikanische Pianist Benny Lackner muss heute keine Vergleiche mehr mit Namen wie Jarrett oder Mehldau scheuen. Sein Vorteil ist, dass er schon früh seine eigene Pianosprache und einen eigenen Kompositionsstil gefunden hat. Benny Lackner studierte am Institute of the Arts unter der Leitung von Charlie Haden und David Roitstein. Während dieser Zeit erhielt er Privatunterricht bei seinem Mentor, dem Pianisten Brad Mehldau. In New York gründete er 2002 das Benny Lackner Trio, mit dem er als Headliner in etablierten New Yorker Clubs auftrat. Daneben arbeitete er mit Künstlern wie Marc Ribot und teilte die Bühne mit John Scofield und Elvis Costello. Seit einigen Jahren spielt Benny wieder zunehmend in Deutschland, unter anderem an der Seite von Nina Hagen, Eva Mattes und Lisa Bassenge. Das Benny Lackner Trio gastierte u.a. beim Montreux Jazz Festival, auf dem North Sea Jazz Festival, dem Monterey Jazz Festival sowie den Leverkusener Jazztagen.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 17.05.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Eric Bibb & Michael Jerome Browne
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Eric Bibb & Michael Jerome Browne

Mit »Migration Blues« möchte Eric Bibb daran erinnern, dass die Geschichte fast jedes Menschen mit Migration, Flucht und Vertreibung in Verbindung steht. Die ganze Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte der Migration. Zwischen 1910 und 1970 verließen schätzungsweise mehr als sechs Millionen Menschen die ländlichen Gebiete des Südens der USA, um im Norden eine neue Heimat zu finden. Und sie suchten nicht nur neue Jobs. Sie flohen vor Rassismus und Gewalt, brachten sich und ihre Familien in Sicherheit. Die Musik dieser Menschen war oft der Blues. Der Blues entstand im Süden der USA, auf den Baumwollfeldern. Westafrikaner brachten die Grundzüge dieses Stils als Sklaven in die USA. Eric Bibb, geboren in New York, ist einer der bedeutendsten Blues-Gitarristen unserer Tage und er ist Teil dieser Geschichte, ein Kind der Migration. Dabei versteht er sich, wie sein Duopartner, der Kanadier Michael Jerome Browne, als Folkmusiker. Der weiße Folk und der schwarze Blues mögen unterschiedliche musikalische Stile sein. Für Bibb und Browne gehören sie zusammen und sind nicht voneinander zu trennen. Und so freuen wir uns auf einen ganz besonderen Abend mit Akustik-Blues, Folk, Jazz, Cajunelementen und vielem mehr. Ein Fest nicht nur für Freunde der 6 Saiten…

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 27.05.2018; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Unterfahrt: James Carter Elektrik Outlet
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James Carter Elektrik Outlet

James Carter (sax), Gerard Gibbs (keys), Ralphe Armstrong (b), Alex White (dr)

„Music equals life”, so die Philosophie des modernen Klassikers James Carter, der mit seiner unorthodoxen Herangehensweise an den Jazz seit den Neunzigern Hörgewohnheiten verändert und eine Generation junger Musiker beeinflusst hat. Auf der ganzen Palette von Saxophonen vom Bass- bis Bariton-, Alt-, Tenor-, Sopran- und F-Mezzosaxophon sowie Bassklarinette und Querflöte verschmelzt er divergierende Impulse. In seinem vor Energie strotzendem Sound ist eine „tremendous beauty in cross-pollinations of music and influences ” zu spüren. Ob er mit filigranem Ton Melodien streichelt oder mit Growling oder anderen Klangeffekten und Intervallsprüngen in rasanten High-Velocity-Soli Klimaxe erklimmt. Mit der neuen Formation Elektrik Outlet begibt er sich auf eine spannende Spielwiese für seine Sound- und Grooveambitionen. Mit einer Vielzahl von Elektronik und Pedalen erweitert er seine Saxophone und gibt Melodien von Eddie Harris, Gene Ammons, Al Jarreau, Stevie Wonder und Minnie Ripperton neue Dimensionen.

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.