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Mittwoch 25.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Vertigo Dance Company
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Theater Fürstenfeld
Vertigo Dance Company
Vertigo 20

Choreographie: Noa Wertheim

Seit die israelische Choreographin Noa Wertheim 1992 mit dem Duett „Vertigo“ weltweit für Furore sorgte, gehört ihre Kompanie zu den Stars der internationalen Tanzszene. Mit Witz, Melancholie und abgründiger Poesie widmet sie sich in ihren Stücken den wechselhaften Seiten menschlichen Zusammenlebens. In „Vertigo 20“ vereint sie die besten Elemente ihrer Choreographien.
In einem von rauen Wänden begrenzten Raum, der wie ein Chamäleon seine Stimmungen wechselt, entfaltet sich ein suggestives, bisweilen auch surreales Kaleidoskop menschlicher Leidenschaften. In einem erotischen Kostüm-Mix aus Romantik, Barock und Moderne, der tradierte Geschlechterrollen aufhebt, wechseln die Tänzer von Eifersuchtsdramen und Konkurrenzkämpfen zu traumhaften Reigen. Aus düsteren Traumsequenzen entwickeln sich romantische Szenen einer lauen Sommernacht, in der es mal fröhlich und wild, mal melancholisch und dramatisch zugeht.

„Elegant, spannungsgeladen und überaus raffiniert. Ein wahrer Rausch, ebenso schön wie schwindelerregend.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 27.10.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising Lindenkeller: Brian Auger's Oblivion Express feat. Alex Ligertwood
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Brian Auger's Oblivion Express feat. Alex Ligertwood

Brian Auger - geliebt und gefeiert von der gesamten Musikwelt, von Herbie Hancock bis Mose Allison und von den Brand New Heavies bis zu den Beastie Boys. Seine Songs wurden von Künstlern wie Mos Def, Common, Air und Kid Loco gesampelt, seine Kompositionen von Sarah Vaughan, Richard 'Groove' Holmes und The Main Ingredient gecovert. Stets Neues zu wagen und seine eigenen Wege zu gehen ist zweifellos nicht der einfachste Weg zu künstlerischem und kommerziellem Erfolg. Doch Brian Auger war schon immer ein Freigeist, der seinen musikalischen Instinkten bedingungslos folgte – eine Einstellung, der er seit mittlerweile über 50 Jahren treu bleibt. So hat er seinen Ruf als gefeierter, beliebter und stets innovativer Musiker zementiert. Brian Auger war ein preisgekröntes Wunderkind am Jazz-Piano, eine Ikone im Swinging London der 1960er Jahre, ein früher Vertreter des Fusion Jazz, der Godfather des Acid Jazz und ist seit 2014 Mitglied in der Hammond Organ Hall of Fame. Vor allem aber ist er immer ein großzügiger, humorvoller und warmherziger Mensch geblieben. Die Anthology-Tour ‚Back To The Beginning’ vereint über 50 Jahre von Brian Augers Grammy-gekröntem Schaffen. Die Auswahl reicht von seinem beliebten Jazz-Piano-Trio über klassische Songs und Geheimfavoriten von Julie Driscoll & The Trinity und The Oblivion Express, seinem bahnbrechenden Jazz-Fusion-Projekt aus den 1970ern, bis zu seltenen Aufnahmen und Material aus seinem kommenden letzten Album „Live in Los Angeles“ mit Alex Ligertwood, dem originalen Sänger von Oblivion Express (und später Sänger von Santana). „Back To The Beginning“ ist ein wunderbares Tribut an einen der innovativsten Musiker der Welt, der von Kollegen und Publikum gleichermaßen geliebt wird und dessen Musik die Herzen aller Zuhörer erobert. Auch über 50 Jahren als bahnbrechender Musiker strahlen Brian Augers Talent und seine Seele hell wie eh und je und er verbreitet weiterhin seine einfache, aber stets aktuelle Botschaft: Frieden durch Musik.

Alex Ligertwood's Stimme ist der ganzen Welt als Stimme von Santana bekannt!16 Jahre tourte der schottische Rocksänger mit Carlos Santana und spielte mehrere Alben mit ihm ein (die allesamt Top-40 Hits wurden).
Bereits davor, in den 60ern, spielte Alex Ligertwood mit Jeff Beck und Maggie Bell in deren Band; - und schon in den 70ern für mehrere Jahre mit Brian Auger's Oblivion Express!!!
 
Diese beiden Ausnahmetalente, Brian Auger, den Hammond-Guru, und Alexander Ligertwood wieder gemeinsam auf der Bühne präsentieren zu dürfen, ist uns eine besondere Ehre!

Bandbesetzung:
Brian Auger (Hammond B3)
Alex Ligertwood (vocals)
Karma Auger (drums)
Travis Carlton (bass)

Luitpoldanlage 1
85356 Freising
Sonntag 29.10.2017; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Landsberg: Andreas Rebers
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Foto: Janine Guldener
Andreas Rebers
„Amen“

"Predigt erledigt" hieß es 2013, als Andreas Rebers das letzte Mal auf Einladung der Kleinkunstbühne s‘Maximilianeum in Landsberg gastierte. So ganz war dort noch nicht alles gesagt. Jetzt ist der Hohe Priester des  politisch-gesellschaftlich Unkorrekten wieder da und hat sein neues Programm "Amen" im Gepäck. Im Zentrum steht dabei die Lieblingsfrage der Deutschen: „Wer ist schuld?“
Immerhin geht es um die Frage, ob Europa nun ein sicherer Hafen oder eben doch nur ein sinkendes Schiff ist. Nach "Predigt erledigt" und "Rebers muss man mögen", bildet "Amen" nun den vorläufigen Abschluss der Trilogie des Glaubens. "Amen" ist das Extrakt aus langjähriger Gemeindearbeit und friedlicher Ökumene von München über Wien bis Bagdad. Herzlich willkommen im Kabarett der radikalen Mitte.

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Samstag 04.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Hundling
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Hundling

War es gestern oder war’s im 4. Stock?“ Das fragte sich schon einst Karl Valentin. Und auch Phil Höcketstaller a.k.a HUNDLING frägt sich dies manchmal – nur ein Stockkwerk tiefer- wenn er auf den Ursprung seiner Geschichten angesprochen wird.

Fest steht, es sind kleine Geschichten, verfasst in gepfegtem Münchner Bairisch, die von seiner Umgebung, aus Erlebnissen der Vergangenheit, seinen Träumen und Fantasien erzählen. Höcketstaller durchstreift dabei ein Revier, das von Untergiesing bis Chicago reicht, das Große im Kleinen suchend, vom Alltäglichen ausgehend ins Philosophische driftend, nie ohne ein humorvolles Augenzwinkern.

Die Stilistik zu seinen Liedern wählt der HUNDLING gerne passend zur jeweiligen Thematik aus Vorbildern der 70er Jahre: Die Musik bewegt sich zwischen Country und Reggae, Motown und Folkrock. Tom Petty, J.J. Cale, Peter Tosh, Marley und Stevie Wonder sind seine großen Vorbilder.

Unterstützt er von einer hochkarätigen Schar von Hundlingen aus der Münchner Jazz- und Blues Szene. Allesamt virtuos an ihren Instrumenten, vertraut mit leisen wie lauten Stimmungen, von der Ballade bis zu wildem Rock’n Roll, verwandeln sie jeden Konzertsaal mir nix dir nix in einen brodelnden Hexenkessel.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Donnerstag 09.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Der verrackte Hof
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"Der varreckte Hof"

"Der varreckte Hof" eine Stubenoper von Georg Ringsgwandl, in einer Produktion des Müchner Lustspielhauses. Das "schräge Bauernmusiktheater der gehoben tiefgründigen Art" (Wiener Zeitung), wird auf der Bühne von fünf Schauspielern und einem Musiker umgesetzt. Regie führt Steffi Baier. Die Passauer Neue Presse ist voll des Lobes für die Vorpremiere vom "varreckten Hof" beim Kultursommer in Raitenhaslach: "Alle Rollen sind wirklich optimal und glaubhaft besetzt. Hier auf besondere Leistungen hinzuweisen ist einfach nicht möglich, da die Performance aller Darsteller einfach nur fantastisch ist. [...] Dem Autor Georg Ringsgwandl und der Regisseurin Steffi Baier ist ein wahrhaft genialer Wurf gelungen, der durch ein motiviertes und begeisterndes Ensemble umgesetzt wird."
Zum Inhalt: Eine alte Bäuerin lebt einsam auf ihrem Hof vor sich hin. Die Tochter ist Lehrerin, der Sohn arbeitet als Manager in der Industrie, der Mann vor langer Zeit gestorben. Die alte Frau merkt, dass ihre Kräfte schwinden, der Hof verkommt und keine Enkel in Sicht.
Bei einem Besuch auf dem Hof bemerkt der Schwiegersohn, dass die Mutter wirres Zeug redet. Irgendjemand muss sich um sie kümmern, aber niemand hat Zeit: Die Tochter reibt sich in der Schule auf, ihr Mann ist als Leiter der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt überlastet, und der Sohn hat als Manager ohnehin keine Zeit. Im Landratsamt hört der Schwiegersohn von einer Ukrainerin, die sich um eine Aufenthaltsgenehmigung bemüht. Svetlana erscheint auf dem Hof, kümmert sich um die alte Bäuerin und bringt die eingefahrenen Verhältnisse ins Wanken.


Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Samstag 11.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg: Stacey Kent
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Stacey Kent
„Tenderly“

Der Kritiker Gilles Tordjman schrieb einst, Brasilien sei keine Nation, sondern „eine Region des Herzens, in der alles dem Klang einer stärkeren und präziseren Vibration zu folgen scheint“. Diesen Satz könnte auch Stacey Kent zweifellos für sich beanspruchen.

Im Alter von 14 Jahren entdeckte die amerikanische Sängerin den grenzenlosen Charme des Albums Getz / Gilberto – eine geradezu historische Begegnung mit dem Jazz und Bossa Nova, nach der nichts mehr so war wie zuvor. Im Laufe einer musikalischen Reise, in der sie sich frei in den Gefilden von Jazz und Songs bewegte, entwickelte sich Brasilien in ihren Augen zu mehr als nur einem Land: sie verinnerlichte es förmlich als eine Art poetischen Horizont, als auserwähltes Land mit vertrauten Konturen, das wunderbar zu den Proportionen ihrer Seele, ihres Gesangs und ihrer Inspiration passte. Egal, ob sie es wortwörtlich mit ihren Coverversionen von Stücken von Tom Jobim, Sergio Mendes oder Luiz Bonfá feiert oder seinen Geist durch die Finesse ihrer Darbietung heraufbeschwört – Stacey Kent hat die emotionalen Bande, die sie mit der brasilianischen Musik verbinden...

Landsberg Stadttheater
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Sonntag 12.11.2017; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Fürstenfeld: Philharmonischer Chor Fürstenfeld Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias
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Philharmonischer Chor Fürstenfeld
Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias
Konzert

Seraphin-Ensemble München
Philharmonischer Chor Fürstenfeld
Leitung: Andreas Obermayer

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik. So wirkte er als Komponist, war aber gleichermaßen als Pianist, Organist und Dirigent gefragt. Zehn Jahre nach seinem ersten Oratorium „Paulus“ gelang ihm mit „Elias“, das 1846 in Birmingham uraufgeführt wurde, ein Werk voller Dramatik und inniger Passagen. Das Oratorium, das die Geschichte des alttestamentlichen Propheten Elias erzählt, gilt nicht nur als ein Meilenstein in seinem kompositorischen Schaffen, sondern auch als Höhepunkt der Oratorienliteratur des 19. Jahrhunderts.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Donnerstag 16.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeldbruck Stadtbibliothek: Autorenlesung mit Isabel Schupp
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„Die Nacht bringt dir den Tag zurück : Leben und Abschied meiner Tochter“
Autorenlesung mit Isabel Schupp


„Was ist Schicksal? Wie kann ich trotz Leid glücklich sein? Wie finde ich Hoffnung in der Verzweiflung?“ Nur neun Jahre ist Pauline alt, doch sie muss sich Fragen stellen, auf die selbst Erwachsene meist keine Antwort finden. Ihre Diagnose: Leukämie. Gemeinsam mit ihrer Familie kämpft sie gegen den Krebs an, durchlebt Freude und Hoffnung ebenso wie Schmerz, Angst und Mutlosigkeit. Schließlich beginnt sie zu schreiben, in der Hoffnung, später als Gesunde, andere Kinder und Jugendliche ermutigen zu können. Doch Pauline wird nicht wieder gesund, 2006 stirbt sie im Alter von nur 16 Jahren.

Isabel Schupp, Paulines Mutter, berichtet in ihrem Buch von Paulines Krankheitsjahren, von Angst und Ermutigung, von der Suche nach dem Sinn des Lebens und der Frage nach dem Schicksal, von unser aller Sterblichkeit. Sie lässt auch Pauline durch Gedichte und Tagebucheinträge zu Wort kommen, die in Thomas Riedelsheimers respektvollen Filmdokumentation „Seelenvögel“ neben zwei anderen  Kindern auf ihrem letzten Weg begleitet wurde.

„Es ist ein ungemein emotionales Buch, das mich als Leserin sofort mit hineinzieht in das Hoffen, Bangen, Verzweifeln, Wüten, Klagen, den Schmerz, die Liebe und den Frieden und die Stille, die immer dann möglich erscheinen, wenn nur der Augenblick als bewusst gelebter Moment in den Fokus der Aufmerksamkeit gerät.“
(Ursula Richard in „Buddhismus Aktuell“, 2014)

Isabel Schupp absolvierte die Ausbildung zur professionellen Schauspielerin und Sprecherin an der Neuen Münchner Schauspielschule, ist heute Schauspieldozentin und leitet Seminare für Rhetorik, Stimmbildung, Bühnenpräsenz, Sprachgestaltung und Rollenspiel. Seit dem Tod ihrer Tochter ist sie ausgebildete Trauerbegleiterin, Leiterin der offenen Trauergruppe „Verwaiste Eltern und Geschwister München e.V.“ sowie des Instituts „Blauer Falter – Seminare für Trauernde“. Ihre Vorträge über Kommunikation in Medizin und Hospizarbeit hält sie bundesweit, außerdem bietet sie Kurse zum Thema Stressmanagement und Burnout-Prävention.

Stadtbibliothek in der Aumühle
Bullachstr. 26, Fürstenfeldbruck
Freitag 17.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gilching Rathaus: PAM PAM IDA
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PAM PAM IDA

Zufällig bayerisch. Weil man nicht beeinflussen kann, wo man geboren wird und welche Muttersprache man spricht, singen PAM PAM IDA in ihrem Dialekt. Ihre Musik bedient sich bei Georg Ringsgwandl, Paul  McCartney und Bilderbuch. Manchmal hört man 80er, manchmal 2017, oft funktioniert die Einordnung nicht. Zu groß ist die  Freude am Neues-Entdecken und Sich-Überraschen-Lassen. Das Ergebnis klingt nach Pam Pam Ida. Die Heimat von PAM PAM IDA ist der 700-Seelen-Ort Sandersdorf im Naturpark Altmühltal. Das junge Projekt mausert sich gerade zum Geheimtipp  bayerischsprachiger  Musik  zwischen Pop und   moderner Wirtshausmusik.
Unter dem Tour-Titel „Altmodisch“ kann man die bisher nur über Funk und Fernsehen bekannte Band nun zum ersten Mal live erleben.

Veranstaltungssaal im Rathaus 
Rathausplatz 1, 82205 Gilching
Samstag 18.11.2017; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Iffeldorf: Modern String Quartet
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Modern String Quartet

Joerg Widmoser - Violine
Winfried Zrenner - Violine
Andreas Hoericht - Viola
Thomas Wollenweber - Cello

Programm:

„Back to the Future“

mit Werken/Arrangements von J.S. Bach, W.A. Mozart, L.van Beethoven, I. Strawinsky, Joerg Widmoser u.a.

Das 1983 gegründete Modern String Quartet hat als Grenzgänger zwischen Klassik, Neuer Musik und Jazz im Laufe seines Bestehens immer wieder höchst eindrucksvoll die ungeheure Vielfalt der Möglichkeiten zeitgenössischen Musizierens auch älterer Musik aufgezeigt. Die Musiker über ihr Programm „Back to the Future“:
„Blickt man zurück auf das vergangene Jahrhundert, scheinen sich die Musikstile, so unterschiedlich ihre Herkunft ist, permanent aufeinander zuzubewegen. Jazzer improvisierten über Themen von Bach und klassische Komponisten experimentierten mit der pulsiven Rhythmik der afro-amerikanischen Musik. Was beide Seiten von Beginn an auszeichnete, war der Wille zur Erneuerung, oder anders gesagt: die Obsession, Avantgarde zu sein. In „Back to the Future“ verschwimmen Begriffe wie Komposition und Arrangement zur Unfasslichkeit. Dabei geht es um Fragen der Originalität und nicht des Ursprungs. Der schöpferische Umgang mit Musik aus Vergangenheit und Gegenwart stellt für die Musiker des MSQ nichts Außergewöhnliches dar. Mit ihrem unverwechselbaren »Ton« schaffen sie gleichsam ein neues Opus.

„Back to the Future“ ist eine Zeitreise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Musik. Wobei die Musik dort ankommt, wo sie Duke Ellington schon immer sehen wollte: Am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Leuten.“

„Gerade einmal vier Streicher sitzen am Donnerstagabend auf dem Podium, aber sie entwickeln die Tonfülle eines ganzen Orchesters.Dass dieser Eindruck entsteht, liegt natürlich auch an der zupackenden Art, mit der Jörg Widmoser und Winfried Zrenner (Violinen), Andreas Höricht (Viola) und Thomas Wollenweber (Cello) musizieren und damit ihr Publikum begeistern.
Keinen klassischen Streichquartett-Abend präsentieren sie ihren Hörern, denn die vier haben sich als „Modern String Quartet“ dem musikalischen Grenzgängertum verschworen. Komponiertes, Arrangiertes und Improvisiertes fließen permanent ineinander, in einer verflochtenen Zeitschleife gehen Klassik, klassische Moderne und Jazz unerwartete Verbindungen ein, und der Hörer kann nie sicher sein, auf welchen Pfad das „Modern String Quartet“ bei der nächsten Wegkreuzung einbiegen wird.“
Mittelbayrische Zeitung

Gemeindezentrum Iffeldorf
Hofmark 9
82393 Iffeldorf
Montag 20.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger
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JazzFirst
Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger
Myriad
Chris Gall (piano)
Bernhard Schimpelsberger (drums & percussion)

Vor einer Dekade spielten Pianist Chris Gall und Drummer Bernhard Schimpelsberger gemeinsam in der Formation „Taalism“, für ein Studiokonzert trafen die zwei Musiker nun wieder aufeinander. In der Zwischenzeit ist viel passiert: Während Schimpelsberger intensiv in die Welt indischer Rhythmik eintauchte und vor Ort mit Meistern wie Akram Khan Erfahrungen sammelte, musizierte Gall mit seinem Klaviertrio sowie als Gast bei „Quadro Nuevo“ und experimentierte als Solist in verschiedenen Genres. Beide Künstler waren also bei ihrem Aufeinandertreffen musikalisch in neuen Sphären beheimatet, gleichwohl aber aufgeschlossen für Neues. Miteinander vertraut, kommunizieren sie in spannenden Dialogen und präsentieren ihre musikalische Vision von „East meets West“. Schimpelsberger übernimmt mit speziell angefertigten Perkussionsinstrumenten wie dem Garrapata die Melodiefunktion, während Gall seinem Klavier groovende Begleit-Rhythmen entlockt − und umgekehrt. So ergibt sich eine vielschichtige Matrix aus Weltmusik, Neo-Klassik und Jazz in der aufregenden Duo-Konstellation aus Klavier und Perkussion.

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
Freitag 24.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bsoco: Gardi Hutter
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Gardi Hutter: So ein Käse

Was dem Mensch das Gold, ist der Maus der Käse. Hier der Goldrausch, dort das Käsefieber. Beider Leben sind hindernisreiche Rennen nach Gold, Geld oder Käse. Die Schweizer Clownfrau begeisterte uns bereits mit »Die tapfere Hanna« und »Die Schneiderin«.
Eine hungrige Maus beobachtet sehnsüchtig durch ein Fern-ofen-rohr einen runden Käse, der so nah und doch so unerreichbar ist: Er hängt in einer Mausefalle! Sie ist süchtig. Sie will mehr, mehr… ein Fondue! Ihre Gier macht sie unachtsam. Plötzlich steht sie in der Falle. Ihre Seele flattert schon höhenwärts. Doch die Falle schnappt nicht zu. Sie hat Rost angesetzt. Jetzt kann das schöne Leben im „Einfallenhaus“ beginnen! Die „Wohlstandsmaus“ richtet sich häuslich in ihrem Paradies ein: Schaukel, TV, Blumen, Fahne: alles Käse! Langeweile schleicht sich ein. Dann sieht sie den goldenen Mond am Himmel: „So ein Käse!!!“

Was dem Menschen das Gold, ist der Maus der Käse. Hier der Goldrausch, dort das Käsefieber. Beider Leben sind hindernissreiche Rennen nach Gold, Geld oder Käse. Dabei riskieren sie oft Kopf und Kragen.Und wenn sie es schaffen viel davon anzuhäufen, wird die Hauptsorge, wie sie das Erworbene erhalten, schützen und vermehren – und sich gleichzeitig alle Träume erfüllen können ….und da beisst sich der Teufel in den Schwanz. Die Maus auch!

Seit 1981 tourt Gardi Hutter mit ihrem clownesken Theater durch die halbe Welt, über 3500 Vorstellungen in 33 Ländern.Sie hat 8 Stücke kreiert und 15 kunstpreise erhalten. In ihren fast wortlosen Solos erfindet sie kleine, absurde Universen.

Verein Bosco
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Samstag 25.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Unterschleißheim Bürgerhaus: Scharfe Hunde von Nicola Förg
Scharfe Hunde von Nicola Förg
Eine Alpen-Krimi-Lesung mit Michaela May

Was haben der renitente Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein holländischer Camping-Urlauber und eine begüterte Werdenfelser Oma miteinander zu tun? Erst einmal nichts, außer dass sie alle an einer Eisenhut-Vergiftung starben. Drei Suizide? Drei Morde?

Doch bevor das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl in die Ermittlungen eintauchen kann, stürzt vor dem Farchanter Tunnel ein ungarischer Lkw um. Heraus purzeln unzählige Käfi ge mit sehr jungen Hundewelpen. Der Fahrer schweigt. Merkwürdig ist jedoch, dass im Fahrerhaus die Adresse der verstorbenen Werdenfelser Oma entdeckt wird.

Irmi und ihre Kollegin tauchen ein in ein brandgefährliches Milieu, das dem der Waffenschmuggler und Drogenhändler in nichts nachsteht, denn es geht um unermesslich viel Geld …

Bestsellerautorin und Journalistin Nicola Förg hat mittlerweile 17 Kriminalromane verfasst, an zahlreichen Krimi-Anthologien mitgewirkt und 2015 einen Islandroman vorgelegt.

Bürgerhaus
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Sonntag 26.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bosco: Fatih Çevikkollu
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Fatih Çevikkollu : Emfatih
Fatih Çevikkollu ist mit seinem neuen, mittlerweile fünften Solo-Programm wieder in Fatihland unterwegs. Mit Geist und Gefühl ist der Kölner Kabarettist auf Werbetour für eine verlorengegangene Eigenschaft: Mitgefühl – EMFATIH!
Fatih Çevikkollu spielt mit Wahrheit und Fanatismus: Die Einen tragen ein Kopftuch, die Anderen einen geistigen Schleier und so manche Lügenfresse geht morgens spazieren. Sagte man früher: Kümmeltürken, so sind es heute: Topterroristen. Seit ISIS aber wissen wir: Wir haben keinen Plan gegen den Fanatismus. Wir handeln kopflos.

Fatih Çevikkollu spielt mit Form und Inhalt, mit der Paragrafen-Deko des Grundgesetzes der Einen und der DAX-Kurve der Anderen. In einem Land das dem Bier frönt sind Leberwerte allemal wichtiger.

EMFATIH: das neue Programm von Fatih Çevikkollu – rasant, relevant, eloquent. Hingehen, hinhören und herausfinden was es mit seinem Motto auf sich hat: „Wer die Wahrheit verhandelt, muss die Anderen zum Lachen bringen, sonst bringen sie ihn um!“ MIT GEFÜHL.

Verein Bosco
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Donnerstag 30.11.2017; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell Stockwerk: Lesung Axel Hacke
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Axel Hacke: Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind. In „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ schildert Hacke seine Begegnung mit diesem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht: eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und sehr ernst zugleich – ganz das Richtige für unsere Zeiten, in denen eine Hacke-Lesung sowieso nie schaden kann. Weil jeder Abend mit diesem Autor eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man hier nicht nur Gott, sondern auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, und Luis, seinem Sohn – und (weil vieles von dem, was Hacke vorträgt, aus dem eigenen Leben stammen könnte) vielleicht sogar sich selbst.

Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren und lebt heute als Schriftsteller und Journalist in München. Von 1981 bis 2000 arbeitete er als Reporter und „Streiflicht“-Autor bei der Süddeutschen Zeitung, für deren Magazin er bis heute unter dem Titel „Das Beste aus aller Welt“ seit Jahren eine viel gelesene Alltagskolumne schreibt. Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet: Joseph-Roth-Preis (1987), Egon-Erwin-Kisch-Preis (1987 und 1990) und Theodor-Wolff-Preis (1990). Hackes Bücher, zu denen mehrere Bestseller („Der kleine Erziehungsberater“, „Der kleine König Dezember“, die Wumbaba-Trilogie) gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Stockwerk
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.