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Sonntag 31.05.2020; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Museum Fürstenfeldbruck: Bezaubernd. Magie und Zauberkunst
Bilder
Die Museen im Freistaat dürfen wieder öffnen!

Museum Fürstenfeldbruck
Ausstellung: Bezaubernd. Magie und Zauberkunst
Ab Freitag, 15. Mai bis voraussichtlich Sonntag, 11. Oktober 2020

Bereits ab Freitag, 15. Mai 2020 zeigt das Museum Fürstenfeldbruck die Ausstellung „Bezaubernd. Magie und Zauberkunst“. Sie entführt in die geheimnisvolle Welt der Magie, des Okkultismus und der Zauberkunst. Magisch aufgeladene Objekte und Gemälde aus den verschiedensten Epochen von der Barockzeit bis in die Gegenwart werden die Besucher*innen verzaubern. Präsentiert werden Werke herausragender Künstler wie Carl Spitzweg, der Alchemisten und Sterndeuter augenzwinkernd skizzierte, Gabriel von Max und Albert von Keller, die sich mit okkulten Phänomen beschäftigten. Zauberrollen, Amulette, Hokuspokus-Literatur, Plakate von Zaubershows und Zauberkästen sind nur einige Objekte, die die vielen Facetten von Magie und Zauberkunst andeuten. Die Besucher*innen können selbst aktiv werden, das eine oder andere Kunststücke ausprobieren und sich von magischen Effekten in den Bann ziehen lassen.

Faszination „Zauber und Magie“
Die Ausstellung spannt den Bogen von schwarzer und weißer Magie, religiösem Wunderglauben, vom Becherspiel und den Tricks der Scharlatane über Wahrsager*innen, Salonzauber, Geisterbeschwörungen des fin de siècle bis hin zu modernen Bühnenshows, in denen gehobene Unterhaltungskunst dargeboten wird. Anhand von Illusionen, magischen Kunstfiguren und beeindruckenden Zauberutensilien geht die Ausstellung der „Faszination des Unerklärlichen“ nach.

Zur Ausstellung sind Führungen, Zaubervorstellungen und ein museumspädagogisches Programm (unter Wahrung der erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen) geplant. Es erscheint eine reichbebilderte Begleitpublikation. Auch ein virtueller Rundgang – ergänzt mit professionellen Zauberkunststücken – wird angeboten.

Abbildung:
Schichtls Original Metamorphosen, 1906
Farblithographie William Rohde,
kaschiert auf Leinen
Münchner Stadtmuseum
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Samstag 21.11.2020; Uhrzeit: 19:30 Uhr
München Künstlerhaus: Doktor Faustus zwischen Beethoven und Schönberg
Doktor Faustus zwischen Beethoven und Schönberg
Intoxikation und Illumination
Ein Szenisches Konzert

Was passiert, wenn sich die Musik aus dem Epochenroman verselbständigt und eine Symbiose mit Thomas Manns hintergründiger Gesellschaftsanalyse eingeht? Wenn Beethoven und Schönberg ein Eigenleben entwickeln und auf ihre besondere Weise den vielschichtigen Adrian Leverkühn als grandiose Geschichte vom Untergang erzählen?

Auf kongeniale Weise geschieht dies am LiteraMusik-Abend im Künstlerhaus am Lenbachplatz. Hier auf die Bühne gebracht von Schauspieler und Regisseur Hans-Joachim Mattke und dem vielfach mit Preisen bedachten auf internationalen Bühnen spielenden Pianisten Wenzel Gummer.
 
Voller abgründiger Aktualität erzählen Texte und Musik, wie sich Prosa und Realität gegenseitig bedingen. Wir folgen einer faszinierenden Reise in das komplexe Gefüge einer vergangenen Epoche, um erschreckende Gegenwärtigkeit zu entdecken

Von der Zukunft der Erinnerung erzählt auch Chateau d'Orion, der Ort, an dem das szenische Konzert seinen Ursprung nahm. In diesem Zentrum kultureller Begegnung treffen sich unter anderem Menschen, die sich vertiefend mit Weltliteratur beschäftigen wollen. Die spannende Denkwoche "Dr. Faustus und die Musik" inspirierte zu einer ersten Ausgabe des szenischen Konzertes in Frankreich. Der erfolgreiche Abend vor deutsch-französischem Publikum ermutigte den Verein "Château d'Orion e.V.  an seinem Heimatort in München eine Neuauflage zu präsentieren.

Hans-Joachim Mattke ist 1944 in Breslau geboren. Seine Kindheit und Jugend hat er in Stuttgart verbracht. Er studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Tübingen. Es folgte ein zusätzliches Studium der Theaterwissenschaften und Regie in Wien. Viele Jahre lehrte er an Lehrerseminaren in Deutschland und USA und gab Unterricht an gymnasialer Oberstufe in Stuttgart in Literatur, Kunstgeschichte, Drama und Theater sowie über 20 Jahre hinweg Literaturkurse an Summer Colleges in USA. Über Jahrzehnte reiste Mattke immer wieder nach New York, Washington und Hawaii als Berater im Bereich „teaching quality“. Hans-Joachim Mattke ist Autor des Stücks: „John Cage und Mark Rothko – Warum haben Leute mehr Angst vor neuen Ideen und nicht vor alten“ (Uraufführung am 24. 11. 2012 im Theaterhaus in Stuttgart). Er realisierte ein Theater mit Jugendlichen, Crossover mit Musikern und Schauspielern, Profis und Amateuren: Strawinskys „Die Geschichte des Soldaten“ in Stuttgart und Salzburg. Am Chateau d’Orion hat er einwöchige Seminare über Homers «Odyssee» und James Joyces «Ulysses» und über Thomas Manns «Doktor Faustus» gehalten. An Pfingsten 2020 wird er ein Seminar über das Thema «Das Böse bei Shakespeare und Hannah Arendt» leiten.
Derzeit arbeitet er an einem Theaterstück über Thomas Manns „Dr. Faustus“ und Arnold Schönberg.

Wenzel Gummer ist ein international vielseitig tätiger Pianist, dessen Konzertreisen ihn als Solist, als Kammermusiker im Talistrio und als Klavierduopartner von Daniel Winkler u.a. von Frankreich, Italien und Schweden bis nach Japan führen.
Prägend für seinen musikalischen Werdegang waren Unterricht bei den Professoren Bernd Glemser, Marisa Somma, Fedele Antonicelli und Klaus Schilde (solistisch), sowie bei Tatevik Mokatian und dem Henschelquartett (kammermusikalisch). Seine Studien in Würzburg und Saarbrücken beschloss er 2018 mit zwei Konzertexamina als Solist (mit Auszeichnung) und Kammermusiker.
Wenzel Gummer ist Träger diverser Stipendien, u.a. des Richard-Wagner-Verbandes und des Landesgraduiertenstipendiums des Saarlandes, und gewann mehrere internationale Wettbewerbe in Italien und Deutschland. Es entstanden Aufnahmen für den SR mit Werken von Franz Liszt, Johannes Brahms und Dmitri Shostakovich.

Künstlerhaus München,
Lenbachplatz 8,
80333 München
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