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Freitag 22.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Maisach: Ralf Illenberger
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Ralf Illenberger

Der in Stuttgart geborene Gitarrist Ralf Illenberger begann seine Karriere in den spaeten 70iger Jahren mit seiner Zusammenarbeit mit Martin Kolbe. Schon Ihre erste LP WAVES wurde fuer den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Innerhalb von 10 Jahren konzertierten Kolbe/Illenberger in ueber 40 Ländern und beeinflussten Gitarristen auf der ganzen Welt mit Ihrem eigenen Stil.
Nach der Trennung 1987gründet Illenberger die Band CIRCLE und hat grosse Erfolge in den USA.
HEART&BEAT ist Anfang der 90er Jahre 4 Wochen lang Nr.1 in den Radio Charts und Chicago Tribune bezeichnet Illenberger als einer der Besten seines Genres. Durch seine Mitwirkung auf PASSION ON GUITAR erhält  Illenberger eine Grammy Nominierung(1997).
In 2010 beginnt die Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Peter Autschbach. Die gemeinsame CD NO BOUNDERIES wird als weiterer gitarristischer Meilenstein betrachtet und Autschbach/Illenberger zieren das Cover des Akustik Gitarre Magazins im März 2013.
Die letzte solo CD von Illenberger RED ROCK JOURNEYS- aufgenommen bei der renommierten Firma Stockfisch bekommt ueberschwengliche Kritiken auf der ganzen Welt.
Gitarrenmusik auf hoechstem Niveau - mit  Anleihen aus Klassik,   Folk , Pop und Jazz verzaubert Illenberger sein Publikum.

Bräustüberl Maisach
Hauptstraße 24
82216 Maisach
Samstag 23.03.2019; Uhrzeit: 20:30 Uhr
Puchheim: Bandonegro
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Bandonegro

Getanztes Konzert mit Bandonegro. Einlass 20.00 Uhr mit Tanzmöglichkeit. Mit dabei auch "ImprovisTango", Tango-Orquesta-Atípica, Leitung: Frank Wunderer. Bandonegro wurde 2010 gegründet. Damals, als der Rhythmus des Tangos ihr Herz höher schlagen ließ, beschlossen sie, diese Musik zu spielen, die diese außergewöhnliche Energie, Leidenschaft und Emotionen mit sich bringt. Das Repertoire der Band umfasst traditionellen Tango, der zum Tanzen gedacht ist, alternativen Tango, wie Originalkompositionen von Astor Piazzollas und Tango Nuevo. Sie präsentiern den Tango von allen Seiten und kreieren ihre eigene, originelle Sprache. Seit einigen Jahren hat Bandonegro die Milongas zu einem echten Musik- und Tanzfestival gemacht. Im Jahr 2016 wurden sie zur polnischen Konzerttournee "Atmasfera" eingeladen, bei der sie in den größten Konzertsälen auftraten, wo sie von rund einer halben Million Menschen gehört wurden. Sie zeichnen sich durch ihre Einigkeit, Leidenschaft und Teamwork aus, sowie durch einen erstaunlichen Kontakt zu den Tänzern und dem Publikum. Dank dessen wurden sie als eine der besten und gleichzeitig jüngsten Tangoorchester Europas anerkannt. Ein Meilenstein in der Karriere der Band war der Gewinn des "PIF Castelfidardo" Preises 2011 in Italien, in der Astor Piazzolla Musik Kategorie. Bandoneon/Accordion - Michal Glówka, Violin - Jakub Czechowicz, Piano - Marek Dolecki, Double Bass - Marcin Antkowiak. Nach einem kurzen Set in dem sich das Quartett Bandonegro vorstellt gibt es gleich die Möglichkeit zu tanzen. Der Tanzsaal hat 200 qm Parkettboden, unnummerierte Bistrotische und eine Getränkebar im Saal.

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Mittwoch 27.03.2019; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München: David Krakauer's Ancestral Groove
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Klezmer 2.0: in seinem Sound bringt der gefeierte Klarinettist David Krakauer die Musik seiner Ahnen und die Gegenwart zusammen, vereint Nahöstliches, jiddische Songs, Jazz, DJ-Kultur und zeitgemäße Grooves zu etwas Unwiderstehlichem. Dem 62jährigen New Yorker, der einst Mitbegründer der „Klezmatics“ war, genügte es nie, nur ein blendender Instrumentalist zu sein. Er ist ein unbeirrbarer Neuerer des Klezmer, ein Visionär. Was manchem Traditionalisten wie ein Sakrileg vorkommen muss, ist für ihn normal: So setzt Krakauer in seiner Band „Ancestral Groove“ mit „Keepalive“ einen furiosen Sample-Spezialisten und mit Bassist Jerome Harris und Schlagzeuger Michael Sarin zwei Avantgarde-erprobte Jazzer ein. David Krakauer, der an der Manhattan School of Music lehrt, zeigt bei allem Sinn für musikalische Reformen allerdings auch gehörigen Respekt vor den bewährten Zutaten des Klezmer.

David Krakauer (cl), Keepalive (sampler), Sheryl Bailey (git), Jerome Harris (b), Michael Sarin (dr)

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Freitag 29.03.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Klüpfel & Kobr
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Klüpfel & Kobr: Der Sinn des Lesens - Die Jubiläumstour

Zum 15-jährigen Jubiläum haben die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr ihren Kommissar Kluftinger in ihrem zehnten Roman auf Ermittlung geschickt. So etwas muss natürlich gebührend gefeiert werden. Mit dem neuen Buch und der „Jubiläums-Lesetour“ blickt das Autorenduo weit in die Vergangenheit ihrer Hauptfigur und geht der Frage auf den Grund, wie Kluftinger zu dem wurde, der er ist – und wie sie es selbst schon so lange ohne Mord und Totschlag miteinander ausgehalten haben. Was sie dabei an Skurrilem, Lustigem und Hintersinnigem zu Tage fördern, wird beim Publikum einmal mehr für heftige Lachsalven sorgen. Nicht umsonst sind die beiden bekannt für Lesungen, die eigentlich gar keine sind, beziehungsweise viel viel mehr: Humoristischer Schlagabtausch zwischen Klüpfel und Kobr – oder eher Langhammer und Kluftinger, eine Menge schauspielerisches Talent, mit dem die Autoren ihre Figuren lebendig werden lassen, dazu eine typische Allgäuer Mischung aus Grant und Gemütlichkeit, Boshaftigkeit und Augenzwinkern, Langhammers Laptop und Kluftingers Lederhose. Pflichtprogramm mit Lachgarantie und beste Unterhaltung jedenfalls für alle Fans des unverwechselbaren Kommissar Kluftinger – und für alle Neulinge eine ideale Gelegenheit, endlich in dessen ganz speziellen Allgäuer Kosmos einzutauchen. Hingehen, zuhören, lachen. Zefix!

Stockwerk Gröbenzell
Oppelner Straße 5
82194 Gröbenzell
Donnerstag 04.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim: Tram des Balkans
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Tram des Balkans

Tram des Balkans, was mag hinter diesem exotischen Namen stecken? Wer im Februar 2014 in Regensburg, Augsburg oder Puchheim ein Konzert dieser französischen Gruppe erlebte, weiß es ganz genau. Tram des Balkans bedeutet Musik, Lebensfreude und sogar ein bißchen Magie... Die fünf jungen Leute spielen seit über zehn Jahren zusammen und sind in der französischen "Pop und Trad"-Szene gut bekannt. Mit ihnen geht man auf eine kunterbunte Reise durch Irland, Russland, Tschechien, Tibet , Rumänien, Schottland, Frankreich, sogar ein Alpenjodler ist dabei! Die Jungs sind absolute Topmusiker und reißen ihr Publikum eínfach mit. Sie zaubern dem Zuhörer je nach Lied ein Lächeln auf die Lippen, eine nostalgischeTräne ins Auge oder entfachen das furiose Bedürfnis, mitzusingen und zu tanzen.Dem sollte man übrigens keinesfalls widerstehen, denn die Musiker haben immer einene sehr herzlichen Kontakt zu ihrem Publikum und ihre größte Freude haben sie dann, wenn alle Zuhörer tanzen. Tram des Balkans: Wer sie kennt, freut sich, dass sie wieder in Deutschland sind, wer sie nicht kennt sollte dei Chance nicht verpassen, einen tollen Abend zu verbringen..

PUC
Oskar-Maria-Graf-Str. 2
82178 Puchheim
Samstag 06.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gröbenzell: Wild Magnolia Mariachis
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Wild Magnolia Mariachis

Die 9-köpfigen „Wild Magnolia Mariachis“ hauen dem Publikum mit zwei Gitarren, Keys, Blues-Harp, einer pumpenden Rhythmusgruppe und einem fetten Bläsersatz eine ganz eigene musikalische Mischung um die Ohren. Dazu verbinden sie Boogie mit etwas Südstaatenrock, einer Prise Rockabilly sowie ein wenig Soul und erhitzen das Ganze dann mit einer gehörigen Portion Energie.
 
“Get ready to rock” meint: With a name like The Wild Magnolia Mariachis, you suspect this isn’t going to be anything less than a stomping party record… and it’s nothing less than a shit- kicking, rock & roll party! 
 
Und eine ebensolche Party feiern die „Mariachis“ auf der Bühne…
Das bestätigt auch Ihre Platzierung auf Platz 2 im Süddeutschland-Finale des EmergenzaBandwettbewerbs 2017

Die Wild Magnolia Mariachis gibt’s seit 1997. Die Band aus München war damals nur für eine Party auf einer alten Hühnerfarm angedacht gewesen. Die 500 anwesenden Gäste und natürlich die Bandmitglieder selbst waren aber so begeistert, dass man beschloss das Ganze doch fortzuführen. Die Mariachis erspielten sich daraufhin schnell den Ruf als Live-Band der anderen Sorte.

Es entstand in der Folge die EP „Rock’n’Roll O Muerte“ und der erste Longplayer „We Drink More Than Keith“. The Wild Magnolia Mariachis spielten regelmäßig im Kunstpark Ost in München, auf vielen Festivals, Privatfesten und auch in diversen Rock’n’Roll Klubs. Sie teilten sich die Bühne mit Ten Years After, Steppenwolf, Dritte Wahl, Use To Abuse, Twelve After Elf, Roykey, Wally Warning und unzähligen weiteren Bands, bis nach 150 Gigs erst mal Schluss war.

Nach einer Pause von 2002 bis 2011 war es dann aber wieder soweit. Seit dem Neustart anlässlich eines Benefiz-Open-Air ist die Band wieder zurück im Rock’n’Roll Business und unterstreicht dies auch mit ihrer aktuellen CD „Boogie Indians“. Selbst nach über 20 Jahren Bandgeschichte gibt es noch eine Menge Bühnen, die im Namen des Rock’n’Roll in Schutt und Asche gelegt werden wollen.

Süddeutsche Zeitung
Viele der 500 Besucher waren extra wegen der letzten Band gekommen und The Wild Magnolia Mariachis enttäuschten ihre Fans nicht. Gleich beim ersten Song „Working Too Hard“ flogen die Fetzen. Der „Rock’n’Roll o muerte“, so nennen die Jungs ihren Sound, überzeugte das Publikum vom ersten bis zum letzten Stück.
Münchner Merkur
Verzerrte Gitarren, Honky-Tonk-Piano, ein straighter 4/4 Schlagzeug Takt (aber immer Vollgas), eine schneidende Bläser-Sektion und dazu Sudis wilde Texaco-Stimme. Alles voll in die Fresse und auf das Wesentlichste reduziert – Rock und Boogie eben – Musik wie aus einem Tarantino Film."

Hexe
Kirchenstraße,
82194 Gröbenzell
Sonntag 07.04.2019; Uhrzeit: 14:00 Uhr
München: Geschichten der Griechischen Götterwelt für Kinder
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Geschichten der Griechischen Götterwelt für Kinder

Unterhaltsames Schauspiel mit klassischer Musik mit Musikern des Staatsorchesters (Staatsoper).
 
Ojemine - Zeus hat sein Gedächtnis verloren! Ihm zur Hilfe eilt, wie durch ein Wunder, ein junger Lehrer aus unserer Zeit. Gemeinsam mit einer zum Leben erweckten griechischen Statue von Athene erzählt er dem Olympischen Götter-Vater die Geschichten seiner Untertanen. Dabei schlüpfen sie in die Rollen von u.a. Prometheus, Herkules, Demeter und Pandora.
So werden die Bewohner des Olymps und einige Mythen auf eine einzigartige und heitere Weise vorgestellt. In dieser Inszenierung wird nicht nur mit Worten sondern auch mit klassischer Musik erzählt. Schauspieler und Musiker zeigen gemeinsam, welche Emotionen die fantasievollen Geschichten in Verbindung mit der Musik wecken können. Eine Aufführung voller Überraschungen und Humor.

Das Programm dauert ca. 70 Minuten.

Für Kinder ab 5 - 14 Jahren.

Gasteig
Carl-Orff-Saal
Rosenheimer Str. 5
81667 München
Dienstag 09.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Gröbenzell: FINNISCHES FOLK-KONZERT MIT SUDEN AIKA – SISARET
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FINNISCHES FOLK-KONZERT MIT SUDEN AIKA – SISARET

Finnland – Land der Seen, Rentiere und der starken Frauen. Erleben Sie das Quartett „Suden Aika“ (finn. Zeit der Wölfe) bei ihrem einzigen Konzert im süddeutschen Raum. Die Ausnahmesängerinnen und Vokalkünstlerinnen präsentieren 1000 Jahre nordische Geschichte und Sagen in der Tradition der Runengesänge. Lassen Sie sich von dem einzigartigen Klang magisch in seinen Bann ziehen und von den stimmgewaltigen Frauen mitreißen.

Bürgerhaus Gröbenzell
Rathausstraße 1
82194 Gröbenzell

Freitag 12.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering: Simone Zanchini Solo
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Simone Zanchini Solo
Almost acoustic

Es gibt Akkordeonisten im Jazz, die das Instrument wirklich weiterentwickeln. Zu diesen gehört der italienische Akkordeon-Virtuose Simone Zanchini.
Im Solokonzert verbindet er Momente spontaner kreativer Improvisation mit seinen Originalkompositionen und Songs großer Komponisten wie George Gershwin, Charlie Parker, Duke Ellington und Astor Piazzolla. All diese Zutaten werden meisterhaft durch einen kreativen und immer inspirierten Improvisationsfluss vermischt.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering

Sonntag 14.04.2019; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Landsberg: Tannöd
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Tannöd
Krimi-Spektakel mit Musik

Tannöd ist die spannende Geschichte eines authentischen Kriminalfalles (Hinterkaifeck), der bis zum heutigen Tage ungeklärt ist. Auf einem Einödhof werden sechs Mordopfer entdeckt, die mit einer Spitzhacke schrecklich zugerichtet wurden… .

Auf der Basis von Zeugenprotokollen der Nachbarn, der abergläubischen Pfarrersköchin, des ver-schlagenen Gelegenheitsdiebes Mich, der 8jährigen Betty und verschiedenster anderer imposanter Dorfcharaktere entsteht eine mitreißende Kriminalgeschichte, bei der wir auch immer wieder dem Mörder selbst und seinen Opfern begegnen, die ihre eigene Geschichte erzählen. Die beiden Schauspieler Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun schlüpfen dabei so lustvoll und lebendig in die verschiedenen Personen, dass sich der Zuschauer
leibhaftig mitten im Geschehen fühlt.  ART ENSEMBLE OF PASSAU (Peter Tuscher, Trompete; Leo Gmelch, Tuba, Posaune; Florian Burgmayr/Rainer Gruber, Akkordeon; Yogo Pausch, Schlagwerk) schaffen dazu wunderbare Atmosphären, spielen schmissige Polkas, sentimentale Walzer und schaurig-schöne Instrumentaljodler.Eine Achterbahnfahrt der Gefühle – vital, grausam, humorvoll.

Johanna Bittenbinder ist Schauspielerin und aus vielen Film- und Fernsehproduktionen bekannt. (Tatort, Bulle von Tölz, München 7 u.a. ) Sie spielte in den Rosenmüller-Filmen „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Beste Gegend“ und „Beste Zeit“. 2014 war sie für ihre Rolle in dem ZDF-Film „Zwei Allein“ für den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin nominiert. Außerdem spielt sie die Hauptrolle (Polizeiobermeisterin Gisela Wegmeyer) in den Niederbayern-Krimis des Bayerischen Fernsehens „Sau Nummer vier“(2010) und „Paradis 505“ (2013) Heinz-Josef Braun wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit („Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Tatort“, „Polizeiruf“, „Unter Verdacht“, „Orange“, „Paradis 505“). Er ist außerdem mit Soloprogrammen als Kabarettist und Musiker unterwegs. Von 1983 bis 1999 war er Bassist bei „Haindling“.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 19.04.2019; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Fürstenfeldbruck: „Ein Eigener sein“ – Leben und Werk des Heinz Braun (1938-1986)
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„Ein Eigener sein“ – Leben und Werk des Heinz Braun (1938-1986)

Ausstellung Donnerstag, 22. November 2018 bis Sonntag, 28. April 2019
Museum Fürstenfeldbruck

Herbert Achternbusch entdeckte ihn als Schauspieler, das Magazin „Stern“ pries ihn 1982 in einem elfseitigen Artikel als „Neuen Wilden“, in der Münchner Szene der 70er und 80er Jahre war er bekannt wie ein bunter Hund: der Maler Heinz Braun. Das Museum Fürstenfeldbruck zeigt nun zum achtzigsten Geburtstag des Künstlers eine umfassende Gesamtschau seines Werkes. Die Ausstellung „»Ein Eigener sein« – Leben und Werk des Heinz Braun (1938-1986)“ ist von Donnerstag, 22. November 2018 bis Sonntag, 28. April 2019 zu sehen.

Leben und Werk
Von Beruf war Heinz Braun Postbote in Germering bei München. Seit 1951 widmete er sich als Autodidakt der Malerei, anfangs gegenständlich, dann immer eigenwilliger und ausdruckstärker. Braun lebte viele Jahre im „Schusterhäusl“ bei Germering und malte seine stark expressiven Bilder selbst bei Wind und Schnee draußen in der Natur, wo er Erde vom Acker oder auch Kuhmist von der Weide mit der Malfarbe kombinierte. 1974 lernte er den Regisseur Herbert Achternbusch kennen und wirkte in mehreren seiner Filme mit (z.B. „Das Andechser Gefühl“ [1974], „Die Atlantikschwimmer“ [1976], „Bierkampf“ [1977], „Servus Bayern“ [1978], „Der Komantsche“ [1979]). 1979, nach 28 Dienstjahren, wurde der unbequeme Postmitarbeiter, der im Postamt 3 in der Münchner Bayerstraße schon mal Pakete mit Porträts verzierte oder Kantinenessen aus dem Fenster schmiss, um für besseres Essen zu protestieren, frühpensioniert. 1982 stellte der Journalist Jürgen Serke den Maler in einem elfseitigen Artikel in der Zeitschrift „Stern“ einem größeren Publikum als „Neuen Wilden“ vor. Nach einer Krebsdiagnose im selben Jahr malte Braun umso besessener weiter. Er setzte sich in seinen Bildern mit der Krankheit auseinander und schöpfte daraus auch bis zuletzt Lebensmut. Die Ausstellung widmet sich der künstlerischen Arbeit des Malers, Schauspielers und Lebenskünstlers Heinz Braun und thematisiert damit auch das Lebensgefühl der Münchner Künstlerschaft in den 1970er und 80er Jahren.

Museum Fürstenfeldbruck
Fürstenfeld 6b
82256 Fürstenfeldbruck


Abbildungen:
Heinz Braun
Faschingsprinz, 1978
Mischtechnik/Leinwand
Leihgabe HANNOVER LEASING GmbH & Co. KG


Heinz Braun-Bild 04
Selbstporträt, 1978
Öl/Spanplatte
Private Leihgabe
Sonntag 21.04.2019; Uhrzeit: 00:00 Uhr
Buchheim Museum: ERWIN PFRANG. GEDACHT DURCH MEINE AUGEN
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ERWIN PFRANG. GEDACHT DURCH MEINE AUGEN

Ausstellung vom 16. März bis 23. Juni 2019
Buchheim Museum Bernried

Erwin Pfrang ist vor allem in den USA und in Deutschland bekannt. Die New York Times bescheinigt ihm für die Ausstellung seiner Zeichnungen zum »Ulysses« von James Joyce in der David Nolan Gallery 1992 »ein brillantes Solo-Debüt«. 1994 stellt er in der Neuen Pinakothek in München seinen Zyklus »Odysseus und kein Ende« aus. Das MoMA erwirbt 2002 seinen Zyklus »Colazione con Sant‘Agata«. 2007 werden die mit Tusche bezeichneten Ziegenhäute seines »Hades«-Zyklus in der Pinakothek der Moderne in München präsentiert.
Das Buchheim Museum betritt dennoch in zweierlei Hinsicht Neuland mit dem Künstler. Die Gemälde, die in den letzten zehn Jahren zunächst in Catania, dann ab 2010 in Berlin entstanden, wurden noch nie zuvor in einem Museum gezeigt; und noch nie zuvor wurde der große Sonderausstellungssaal des Buchheim Museums für einen Künstler geöffnet, der in keinem Bezug zur Sammlung steht. Dass dies nun endlich passiert, ist gut so, denn Lothar-Günther Buchheim selbst war mitnichten an einer »starren Präsentation eines Kunstschatzes« interessiert. Vielmehr lag ihm an einem »lebendigen Museum«.
Mit seinem Motto »Gedacht durch meine Augen« ist Pfrang seinem  Joyce treu geblieben. Er sammelt Eindrücke aus der alltäglichen Anschauung, dem unmittelbar Erlebten, bei einem Blick aus dem Fenster oder in den Spiegel, aber auch aus Zeitschriften sowie Filmen und lässt diese dann in das kompositorische Muster seiner Gedanken einfließen.

Wie Pfrang durch seine Augen denkt
Hören Sie sofort auf zu lesen! Pfrang ist kein Freund kunsthistorischer Prosa. Wenn Sie ihn verstehen wollen, schauen Sie sich seine Bilder an. Wer dann noch Fragen hat, darf an dieser Stelle weiterlesen. Diese Ausstellung ist eine Aufforderung, sich dem Sinn-lichen zu widmen. Denn es ist der Ursprung allen Denkens. Trotzdem ist es ganz nützlich, das ein oder andere über den Künstler zu wissen. Wo kommt er her? Welche Anregungen hat er aufgenommen? Was bewegt ihn? Und warum denkt er durch seine Augen?

Musikalische Konditionen
Pfrang kommt aus einer Musikerfamilie. Der Vater war Kaffeehaus-Pianist, der Großvater Volks-schauspieler und Sänger. Auch seine Gemälde unterlägen »musikalischen Konditionen«, sagt der Künstler. Die Augen des Betrachters entfal-te-ten beim Wandern über die Bilder musikalische Dynamik: »ausschwärmende, stürzende, sich verkrampfende Bewegungsabläufe, die einem Rhythmus folgen«.

Gemalte Gedankengänge
Pfrang studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Mac Zimmermann. Zimmermann war ein deutscher Vertreter des Surrealismus. In Anlehnung an Sigmund Freud ging es den Surrealisten darum, Verdrängungen zu enthüllen, das Unbewusste bewusst zu machen. Mit Zimmermann verbinde ihn künst-lerisch nichts, sagt Pfrang. Die Surrealisten versuchen durch automatische Malweise die Vernunft auszuschalten. Sie möchten intuitiv erträumte Gebilde aus dem Unter-bewusstsein bergen und sie auf die Leinwand bringen. Bei ihm gebe es da nichts zu entdecken, sagt Pfrang. Das Unbewusste sei ihm stets bewusst gewesen. Seine Bilder sind Ergebnisse des intensiven Nachdenkens über die Menschen, die ihm begegnen. Er erstattet malerisch Bericht bis in die letzte Windung seines Gehirns hinein. Dabei ist er gnadenlos ehrlich, vor allem mit sich selbst.

Vieldeutigkeit, Offenheit
An der Akademie fühlte sich Pfrang durch Rudi Tröger inspiriert, dessen Werk mit den üblichen Begriffen wie Realismus, Expressionismus oder Surrealismus nicht beizukommen ist. Wider-sprüchlichkeit, Vieldeutigkeit, Offenheit, das sind die Leitideen Pfrangs. Seine Bilder sind gespickt mit absurden Pointen. Das Kind geht am Stock und die Oma spielt Fußball. Die Geisteskranken sind die einzigen Normalen im wahnsinnigen Treiben der Welt.

Sammler des Alltäglichen
Pfrang sammelt Eindrücke im unmittel-baren Erleben des Alltags, sei es bei einem Blick aus dem Fenster oder in den Spiegel, aber auch beim Lesen von Zeitschriften oder beim Fernsehen. Er tastet seine Umgebung auf Gesichter, Figuren, Tiere und Sachen ab. Die so gewonnenen Motive verweben sich mit Erinnerungen und Vorstellungen zu malerischen Kompositionen. Oft spielen seine Frau, sein Sohn, seine Tochter, seine Mutter, sein Vater und seine Hunde darin eine wichtige Rolle. Auch tauchen jene »Schläfer« immer wieder auf: Obdachlose, Arbeitslose, Hoffnungslose, denen er in Catania Unter-schlupf gab. Hinzu kommen Passanten, Nachbarn und Bekannte. Auch die auf den Bildern wieder-gegebenen Orte sind unmittelbar erlebt. Es ist spürbar, ob es sich um einen Schauplatz in Italien, Rumänien oder Berlin handelt.

Literarische Erzählmuster
Wir sehen in Pfrangs Bildern städtische Brachflächen, Straßenzüge, Interieurs oder Farbräume, bevölkert von Gestalten aller Art, Kuscheltieren, Barbiepuppen, Comicfiguren, Hunden, anderen Tieren und vor allem Menschen. Alles ist wiedererkennbar, alles stammt aus dem Leben, und doch ist alles ganz anders, als wir es gewohnt sind. Die Größen-verhältnisse der Bildelemente passen nicht zueinander. Der sie umgebende Raum muss sich krümmen und biegen, um sie alle aufzunehmen. Wo wir Zusammenhänge erwarten, bestehen keine. Wo wir sie nicht vermuten, zeigt Pfrang Zusammen-hänge auf. Er lässt Figuren in Beziehung treten, die eine emotionale Grundhaltung teilen, die Ähnliches durchleben, die in dieselbe Richtung schauen oder aber aversiv aufeinander reagieren. Seine Bildkompositionen gleichen literarischen Erzählmustern, die Lebensläufe parallel verfolgen und dann, an einer vom Autor gesetzten Stelle, in Beziehung zueinander treten lassen. Pfrang liest viel. Ein besonderes Verhältnis hat er zu James Joyce.

James Joyce
1992 erregte Pfrang Aufsehen mit seinen Zeichnungen zum »Ulysses« von James Joyce. Das Motto dieser Ausstellung »Gedacht durch meine Augen« ist dem »Ulysses« entnommen. Es steht im Kontext erkenntnistheoretischer Über-legungen, die Stephen Dedalus anstellt, eine Romanfigur, die autobiografische Züge trägt. Wie können wir etwas über die Welt außerhalb unseres Bewusstseins in Erfahrung bringen? Dedalus sucht bei Aristoteles nach Antworten. In seinem Buch »Über die Seele« legt der antike Philosoph dar, dass sich die grundlegenden Formen der Erkenntnis in den Gegenständen befinden. Mittels der Sinne hinterlassen sie Eindrücke in uns. Die Vor-stellungskraft konserviert diese, um sie dann der Vernunft zur gedanklichen Verarbeitung zur Verfügung zu stellen. Joyce interpretiert Aristoteles offener. Für ihn sind die Gegen-stände Zeichen, die Vorstellungen hervorrufen. Joyce beschreibt im »Ulysses« den Strom der gedanklichen Verarbeitung dieser Vorstellungen. Nicht über die Erlebnisse der Romanfiguren schreibt er, sondern über ihre Gedanken und Assoziationen.

Ursprung im Sinnlichen
Joyces erkenntnistheoretische Ansätze unter-scheiden sich von den aristotelischen. Aristoteles sieht eine substanzhafte Entsprechung zwischen Gegenstand und Vorstellung. Joyce stellt sich hier vielmehr einen freien Interpretationsprozess vor, der mit dem Lesen von Schriftzeichen zu vergleichen ist. Doch eines hat er ganz sicher von Aristoteles gelernt: Am Anfang steht immer der sinnliche Eindruck, ganz gleich, ob er durch Sprache, Text, Bilder oder Erlebnisse hervor-gerufen wird. »Gedacht durch meine Augen« – alle Vorstellungen und Gedanken entspringen dem Sinnlichen. Über diesen bedeutungsgenerierenden Bewusstseinsprozess wollen Joyce und Pfrang Bericht erstatten, der eine mit Worten, der andere mit Bildern.

Buchheim Museum der Phantasie
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried am Starnberger See


Abbildungen:

Erwin Pfrang
Schäferhundbesitzer nebst Ehefrau und Kind, 2016
© 2019 Erwin Pfrang

Donnerstag 25.04.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gilching: Roland Hefter
Bilder
Roland Hefter
Des werd scho no

Neue Lieder und Geschichten, natürlich in bayrischer Mundart, aus dem Leben, das sich verändert wie sich die Menschen verändern.- Oder verändern sich die Menschen nicht, sondern werden nur älter und die Sichtweise verändert sich?
Die Themen der Lieder sind das Leben mit all seinen Facetten, Wünschen und Enttäuschungen, Liebe und Sex, Glück und Pech - aber immer mit einem Augenzwinkern und dem Wissen: Uns geht es im Grund ja gut.
Roland Hefter möchte nach einem Auftritt glückliche und zufriedene Menschen zurückzulassen, die wieder über sich selber lachen können und das Leben nicht schwerer nehmen als es ist.
Das ist ihm in den letzten Jahren gelungen und genau so soll es auch weitergehen, bis er die Gitarre an den Nagel hängt, was so schnell nicht passieren wird.

Gasthof Widmann
Schulstraße 13
82205 Gilching
Sonntag 28.04.2019; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Seefeld: Diknu Schneeberger Trio
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Diknu Schneeberger Trio

Mit seinem 2007 erschienenen Debütalbum "Rubina" sorgte der damals erst 17-jährige Wiener Gypsy Gitarrist für Furore. Als mittlerweile 28-Jähriger hat Diknu die Wandlung vom "Wunderkind" zum gereiften Musiker vollzogen - mit einem sofort identifizierbaren eigenen Stil in dem sich Feuer und Lyrik die Waage halten.

Im Trio mit Vater Joschi Schneeberger und seinem ehemaligen Lehrer an der Rhytmusgitarre begeistert Diknu Publikum wie Kritiker gleichermaßen begeistert, ein echtes Hörerlebnis ist garantiert. Besser und interessanter kann Gypsy Jazz nicht sein!

Diknu Schneeberger (Gitarre)
Martin Spitzer (Gitarre)
Joschi Schneeberger (Bass)

„Kultur im Schloss Seefeld" e.V.
Schlosshof 6
82229 Seefeld
Freitag 28.06.2019; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Danae Dörken - Eine Reise von Ost nach West
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Foto: © Martin Teschner
Neue Reihe im Veranstaltungsforum: Fürstenfelder Klaviersommer verspricht meisterhafte Klavierabende in sommerlicher Atmosphäre:

Danae Dörken
Eine Reise von Ost nach West

F. Liszt, B. Bartók, E. Grieg, C. Debussy, M. de Falla (Feuertanz)

Die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken wurde bereits als Siebenjährige vom legendären Geiger Yehudi Menuhin gefördert. Heute gastiert sie in wichtigen Sälen wie der Londoner Wigmore Hall und dem Wiener Konzerthaus sowie bei Festivals vom Kissinger Sommer bis zum Schleswig-Holstein Musik Festival. Eine Einspielung mit Klavierkonzerten von Mozart und Mendelssohn, die 2016 zusammen mit der Royal Northern Sinfonia entstand, erhielt glänzende Kritiken. Gemeinsam mit ihrer Schwester Kiveli spielt Danae Dörken regelmäßig vierhändig. Die beiden haben 2015 das Molyvos Festival auf der Insel Lesbos gegründet, als kulturelles Gegengewicht zu Finanzkrise und Flüchtlingsdrama.

„Poetisch und humorvoll zugleich gestaltet Danae Dörken die Töne aus, ausdrucksreich und anmutig, vollendet durchgeformt und doch graziöse Leichtigkeit ausstrahlend.“ (Allgäuer Zeitung)
„Sie ragt heraus aus der Masse – und das weniger durch technische Kabinettstückchen als vielmehr durch Tiefgang.“ (crescendo)

Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Fürstenfeld 12
82256 Fürstenfeldbruck
KultKomplott versteht sich als ein unabhängiges, kulturelle Strömungen aufnehmendes und reflektierendes Portal.