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Sonntag 18.02.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Norma Winston
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Photo by Michael Putland
Norma Winstone

„Descansado – Songs for Films“

Auf ihrem neuen Album »Descansado – Songs for Films« interpretieren die große englische Jazzsängerin Norma Winstone und ihre Mitmusiker Stücke legendärer Filmmusikkomponisten wie Michel Legrand, Nino Rota und Ennio Morricone. Für einige dieser Kompositionen hat Winstone eigene Texte geschrieben, »nicht unbedingt von der Handlung der Filme inspiriert, eher von ihrer Atmosphäre«. Andere, wie etwa das im Original von der portugiesischen Gruppe Madredeus stammende Thema aus dem Wim-Wenders-Film »Lisbon Story« singt Norma Winstone als Vokalisen. Das Album erscheint im Januar 2018 bei ECM und das Konzert wird eine rare Möglichkeit sein, das neue Programm von Norma Winstone live zu erleben. Manfred Eicher und ECM suchten sich bewusst das Stadttheater Landsberg als perfekten Spielort aus. Nicht nur, weil das Konzert gut in unser Musikprogramm passt und der Saal sich akustisch hervorragend dafür eignet, sondern auch, weil sich unser Filmforum genau an jene Cineasten wendet, die diesen feingliedrigen Umgang mit Filmmusiken sicher sehr zu schätzen wissen. Somit entsteht wieder eine fruchtbare Zusammenarbeit der Sparten im Theater und eine weitere Kooperation mit einem der qualitativ hochwertigsten Musikverlage der Welt.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 21.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Gauting Bosco: Echoes of Swing: Swingender Jazz
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Echoes of Swing: Swingender Jazz

Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem Exquisiten.
ECHOES OF SWING konzertieren seit nunmehr fast 20 Jahren in unveränderter Besetzung - ein in der Jazzgeschichte beinah beispielloses Teamwork.
 
In  jüngster  Vergangenheit  wurde  das  Ensemble  vom  US-Magazin  Downbeat  ausgezeichnet und erhielt u.a. in Paris den Prix de L'Académie du Jazz und den Grand Prix du Disque de Jazz sowie hierzulande den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
 
Zwei  Bläser,  Schlagzeug  und  Piano.  Diese  einzigartige,  kompakte  und  wendige  Formation  erlaubt größte  harmonische  Flexibilität  und  bietet  Freiraum  für  agiles,  feinnerviges Zusammenspiel.  Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem  Exquisiten.  Das  „Great  American  Songbook“  und  die  meisterlichen  Aufnahmen  vorväterlicher Helden  bilden  klumpenfreien  Humus  für  die  Kreativität  der  Combo,  die  sich  in  verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen niederschlägt.
 
Die  zeitgemäße  Aufbereitung  eines  enorm  abwechslungsreichen  Repertoires  und  nicht  zuletzt  die humorvolle Moderation und spontane Bühnenpräsentation machten das  Ensemble schon bald nach der Gründung zur gefeierten Attraktion vieler namhafter Festivals und etablierten "Echoes of Swing" an  der  Spitze  der  internationalen  klassischen  Jazzszene.  Ausgedehnte  Tourneen  führten  das Ensemble quer durch Europa, über den Atlantik, nach Japan, Neuseeland und sogar auf die Fidschi-Inseln. Die rasante musikalische Entwicklung der Band ist mittlerweile auf sieben CDs - viele davon preisgekrönt - eindrucksvoll dokumentiert.
 
2013 wurden ECHOES OF SWING von der weltweit erfolgreichen Plattenfirma 'ACT Music & Vision'
unter Vertrag genommen. Kurz darauf erschien die erste und von der internationalen Kritik gefeierte
CD 'BLUE  PEPPER' unter neuer Flagge. Das nächste, mit Spannung erwartete neue ECHOES OF
SWING-Album  'DANCING'  wurde  unlängst  veröffentlicht  und  wird  im  Rahmen  der Konzert-Tournee 2016/2017 präsentiert.

COLIN T. DAWSON, Trompete & Vocals
CHRIS HOPKINS, Alto Saxophon
BERND LHOTZKY, Piano
OLIVER MEWES, Schagzeug

Verein Bosco-Service-Team
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting
Mittwoch 21.02.2018; Uhrzeit: 21:00 Uhr
Fürstenfeld: Shalosh
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Shalosh
JazzFirst

Gadi Stern (piano, keyboards), David Michaeli (bass), Matan Assayag (drums)

Gleich mit seinem Debütalbum "The Bell Garden“ eroberte das in New York und Israel beheimatete Jazztrio Shalosh (Hebräisch = drei) 2014 die Herzen der Kritiker und begeisterte ein internationales Publikum. Emotional und kraftvoll weben sich die jungen Musiker ihre ganz eigene Klangwelt zwischen Rock, Klassik, Elektronik sowie afrikanischen und nahöstlichen Einflüssen. Zu ihren ekstatischen Coverversionen und starken Eigenkompositionen lassen sie sich von der Poesie Federico García Lorcas, Lana del Reys "Video Games“ oder dem Achtziger-Hit "Don’t you want me“ von Human League inspirieren. Ob zarte melodische Fragmente, dramatische, sich wiederholende Elegie, fein herausgearbeitete Melodien, groovige Solos: alles hat neben- und miteinander Platz in der Musik von Shalosh.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 25.02.2018; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Olching KOM: Michael Lerchenberg & „eberwein“
Michael Lerchenberg & „eberwein“:
Ludwig Thoma - Ein schwieriger Bayer

Lerchenbergs "Theater am Tisch" präsentiert den wohl größten Literaten Bayerns zwischen Königreich und Weimarer Republik: Ludwig Thoma. In Hochsprache und Dialekt hat der brillante Satiriker den Mächtigen seiner Zeit "heimgeleuchtet". Seinen zuweilen derben Bajuwarismus hat er bewusst als Waffe eingesetzt und ist gegen Spießertum, bürgerliche Doppelmoral, preußischen Militarismus, Zentrumspartei und Sozialdemokratie, Pfarrer – ja gegen fast alles ins Feld gezogen. Michael Lerchenberg ist Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Intendant. Bayernweit wurde er als Darsteller des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und als Bruder Barnabas beim alljährlichen Starkbieranstich auf den Nockherberg in München bekannt. Begleitet wird Michael Lerchenberg von "eberwein". Das sind Marlene Eberwein (Konzertharfe), Matthias Klimmer (Klarinette) und Max Seefelder (Kontrabass) mit Grenzgängen in farbige Crossover-Klangwelten aus Polka, Klezmer, Tango oder Jazz.

Kulturwerkstatt Olching am Mühlbach
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Dienstag 27.02.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Der kaukasische Kreidekreis
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Der kaukasische Kreidekreis
Von Bertolt Brecht
Berliner Ensemble

Die Handlung im Kreidekreis ist modellhaft klar und dialektisch schön: Bei einer Revolution lässt die fliehende Gouverneursfrau ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und überlegt eine Nacht lang, ob sie als alleinstehende Frau im Krieg ein kleines Kind retten kann. Sie entscheidet sich für das Kind. Auf der Flucht gerät sie in immer größer werdende Schwierigkeiten an deren Ende sie vor ein Gericht gestellt wird, da die Gouverneursfrau ihr Kind zurückhaben will. Die Zeiten haben sich wieder geändert, jetzt ist das Kind Erbe eines großen Vermögens. Doch kurz bevor die alte Herrschaft die Zügel wieder fest im Griff hat, gibt es eine kurze Zeit der Anarchie, in der der Richter Azdak herrscht. Seine Richtersprüche sind gefürchtet bei den Reichen und ein Segen für die Armen. So erfindet er für den Fall, dass die biologische aber herzlose Mutter ihr Kind zurückfordert, den salomonischen Kreidekreis neu. Die Frage, die hier verhandelt wird, ist von ebenso großer Schlichtheit wie politischer Eindringlichkeit: Wem gehört die Welt? So ist es kein Zufall, dass Bertolt Brecht, als das Berliner Ensemble 1954 endlich das Theater am Schiffbauerdamm bespielen darf, als erstes den kaukasischen Kreidekreis inszeniert. So hat der neue Intendant des Berliner Ensembles, Oliver Reese, der vorher Jahre lang erfolgreich das Frankfurter Schauspiel leitete und nun Claus Peymann ablöst, guten Grund, seine Zeit am BE ebenfalls mit dem »Kreidekreis« als erstes Brechtstück zu beginnen. Michael Thalheimer, der – auch in der Zusammenarbeit mit Oliver Reese – durch seine grandiosen Inszenierungen griechischer klassischer Stoffe die letzten Jahre für Begeisterung sorgte, inszeniert den »Kreidekreis« und wird als Hausregisseur regelmäßig am Berliner Ensemble arbeiten. Seine bisherigen Inszenierungen sind in dem neuen Buch von Gesprächen, Texten und Fotos dokumentiert.

Regie: Michael Thalheimer
Mit Stefanie Reinsperger, Ingo Hülsmann, Tilo Nest, Nico Holonics, Sina Martens, Carina Zichner, Veit Schubert, Sascha Nathan, Peter Luppa

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Freitag 02.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: 1. Tag Bluesfestival
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1. Tag Bluesfestival

Liebe Freunde des Blues, wir freuen uns, Ihnen die hochkarätigen Musiker des 3. Puchheimer Bluesfestivals vorstellen zu dürfen. Der guten Tradition folgend gibt es auch in diesem Jahr ein äußerst hörenswertes Programm. Zum Auftakt am ersten Abend begeistern uns Christian Willisohn, Stefano Ronchi und die Puchheimer-Legende das Duo Black Patti.

Christian Willisohn zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der Bluesszene. Wo immer er auftritt, begeistert er Fachpresse und Publikum gleicher Maßen mit seiner Musikalität und Kreativität. Der virtuose Pianist und Sänger geht mit seinen Kompositionen von den ursprünglichen Wurzeln des Blues aus und führt den Zuhörer weiter zu den unzähligen Gesichtern dieser Musik. Willisohns Stil birgt Zydeco-Facetten aus New Orleans wie auch Einflüsse des Chicago-Blues. An beiden Orten hat der Musiker längere Zeit gelebt. Freuen wir uns auch auf Einblicke in das brandneue Album von Black Patti: Ihr direkt aus dem vollen Leben gefrästes Material birgt augenzwinkernde Begegnungen mit gezinkten Spielkarten, verlorenen Perücken, berüchtigten Straßenecken, besorgten Müttern, geldgierigen Bänkern und zeternden Geliebten. Diese präsentieren Ferdinand Jelly Roll Kraemer und Peter Crow C. in bester Oldtime-Manier, virtuos und zweistimmig!
„Christian Willisohn erfindet alte Stücke neu und schreibt die Pianoliteratur fort, inzwischen hat es sich
herumgesprochen,  daß es in unseren Breiten kaum einen gibt, der soviel über Jazzpiano zu sagen hat.  Neben dem herausragenden Pianisten und dem Bluessänger mit einer markanten, rauchigen Stimme erlebte man auch den Entertainer Willisohn“.
(Süddeutsche Zeitung, Feuilleton)


Stefano Ronchi ist ein italienischer Gitarrist und Sänger. Der brilliante Slide-Gitarrist wird nicht umsonst "Slidin`Wolf" genannt. Sein Spektrum umfasst die Bluesmusik der 20ger und 30ger Jahre von Delta bis Piedmont bis hin zum elektrischen Blues der Chicagoer-Schule. Diese Spielvielfalt, seine einprägsame Stimme und besonders sein fantastisches Gitarrenspiel mit dem Bottleneck haben Stefano weit über die Grenzen Italiens bekannt gemacht!

Benannt nach einem obskuren Plattenlabel, hat sich das Duo Black Patti  ganz der akustischen schwarzen Roots- und Bluesmusik verschrieben. Der mit diversen Preisen (u.a. Preis der deutschen Schallplattenkritik) ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler Peter Crow C. ist seit etlichen Jahren auf Europas Blues-und Jazzbühnen unterwegs und begeistert nicht allein durch sein virtuoses Gitarrenspiel und seinen markanten Gesang, sondern auch durch seine Qualitäten als Entertainer.
In Mr. Jelly Roll hat Peter Crow C. seinen kongenialen musikalischen Partner gefunden. Neben Gitarre und Gesang spielt der junge Münchner Musiker das fast vergessene Bluesinstrument Mandoline.
Um die vielen ausgetretenen Pfade dieses Genres zu meiden, schreiben Black Patti ihre Songs und Arrangements selber. Mit zweistimmigem Gesang, beeindruckender Instrumentenbeherrschung und ansteckender Spielfreunde erobern Black Patti ihr Publikum im Sturm.


Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Sonntag 04.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Habach: MILLER ANDERSON Band (GB)
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MILLER ANDERSON Band (GB)

Gitarrist, Sänger, Songwriter und Woodstock Veteran Miller Anderson, der schon seit den 60ern mit allen Top Bands der internationalen Musikszene spielte, kam 1965 aus Schottland nach London und schloss sich zunächst mit dem späteren Mott the Hoople Frontman Ian Hunter zusammen. 1968 wurde er Mitglied der Keef Hartley Band mit der er fünf Alben als Songwriter, Gitarrist und Leadsänger aufnahm. Die Band trat 1969 bei dem legendären Woodstock-Festival auf, doch leider verweigerte das damalige Management die Filmaufnahmen.

Ein paar Jahre später gründete Miller gemeinsam mit Kim Simmonds und Stan Webb die Band Savoy Brown. In dieser Besetzung wurde das Album “The Boogie Brothers“ veröffentlicht und die drei Musiker tourten mit Deep Purple durch die USA, was in einer Show im ausverkauften Madison Square Garden gipfelte.

In den nächsten Jahren spielte er mit Stan Webbs Chicken Shack, Mountain, T. Rex, Donovan, der Spencer Davis Group, Mick Taylor, Roger Chapman und Jon Lord, trat aber seit 1973 auch immer wieder unter eigenem Namen auf und veröffentlichte diverse Solo-Alben, die großartige Kritiken erhielten. So erlangte z.B. das Album "Chameleon" aus dem Jahr 2008 im Magazin Good Times den Titel "Album des Jahres".

Sein prägnanter Stil macht Miller Anderson zu einem der großen Gitarristen des Bluesrock. Vor allem die versierte Slide-Arbeit und der kraftvolle, nie effektheischende Einsatz von Wah-Wah-Solos haben den Ruf des Woodstock-Veteranen und Jimi Hendrix-Verehrers als herausragenden Saitenvirtuosen zementiert. Nicht zu vergessen Millers ausdrucksvoller Gesang, einfach nur extraklasse !

Miller Anderson – guitar, harmonica & vocals
Janni Schmidt – bass & backing vocals
Frank Tischer – keyboards & backing vocals
Tommy Fischer – drums

Miller Anderson war/ist Gitarrist, Sänger, Songwriter von:
The Royal Crests, Keef Hartley Band, Hemlock, Savoy Brown, Blood Sweat & Tears, T-Rex,Donovan, Chicken Shack, Mountain, Jon Lord & the Gemini Band, The Spencer Davis Group, Deep Purple, Roger Chapman & the Shortlist, Hamburg Blues Band, …

Village im Kulturtal Obermühle
Obermühle 1,
82392 Habach
Donnerstag 08.03.2018; Uhrzeit: 21:00 Uhr
München Unterfahrt: Silje Nergaard
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Silje Nergaard

Silje Nergaard (voc), Audun Erlien (b), Andreas Ulvo (p), Wetle Holte (dr)

Die Phalanx norwegischer Jazzsängerinnen ist Legende, ihr Aushängeschild seit vielen Jahren heißt Silje Nergaard. Schon als 16-Jährige trat sie auf dem berühmtesten Festival ihrer Heimat auf. Seit ihrem Debütalbum ‘Tell Me Where You’re Going’, „hat sich die norwegische Künstlerin Silje Nergaard ... einen festen Platz am Jazz-Pop-Olymp erobert. Ihr neues Album besticht durch seine orchestralen Arrangements aus der Feder von Grammy-Gewinner Vince Mendoza“ (MDR). Sie zählt zu den ganz wenigen Protagonisten des Jazz, die sich auch in der Popwelt großer Beliebtheit erfreuen, denn jede Art von Genregrenzen und Scheuklappen sind ihr fremd. Die Norwegerin mit der sanften Stimme ist für ihren gefühlvollen Perfektionismus bekannt und dafür, dass sie sich in ihren Liedern auch ernsthafte Gedanken zum Leben in unserer Welt macht. Für das neue Album hat sie unter dem Titel ‘For You A Thousand Times’ Lieder geschrieben, deren mitreißende Texte und Melodien von vergangenen Begegnungen und der Kraft der Erinnerung inspiriert wurden. „Ich habe Bilder davon gesehen, wie sich Familien aus Nord- und Südkorea nach Jahrzehnten der Trennung wieder getroffen haben. Alle haben vor Freude geweint und waren von Glück erfüllt (...). Daraus ist der Song ‘For You a Thousand Times’ entstanden”, erinnert sich Nergaard an den Schlüsselmoment der Entstehung ihres bisher persönlichsten Werkes. Einen der intimsten Momente verarbeitet sie in ‘Hush Little Bird’, einem Schlaflied für ihren kleinen Adoptivsohn Jonah, der vor dem Einschlafen in seiner Herkunftssprache brabbelt. Die leichte Sommerballade ‘Cocco Bello’ komponierte sie um die Erinnerung an den Werbegesang eines afrikanischen Kokosnusshändlers am Strand von Sizilien. Ihre neuen Stücke sind voll solcher Geschichten: Über unsichtbare Verbindungen, Sehnsucht und Liebe. Im Konzert setzt sie das subtil arrangierte Klangpanorama mit einer neuen Tourneebesetzung um, Audun Erlien am Bass, Andreas Ulvo am Piano und Wetle Holte an den Drums.

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Samstag 10.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Fürstenfeld: Busch Klaviertrio
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Busch Klaviertrio
Fürstenfelder Konzertreihe

Werke: F. Schubert, F. Bridge, B. Smetana
 
Mathieu van Bellen, Violine / Ori Epstein, Violoncello / Omri Epstein, Klavier

Benannt nach dem legendären Geiger Adolf Busch, hat sich dieses junge Ensemble zum führenden englischen Klaviertrio seiner Generation entwickelt. Die Gewinner des Royal Overseas League Competition 2012 konnten auch weitere internationale Preise für sich erspielen, wie den 2. Preis beim Salieri-Zinetti International Chamber Music Competition 2012 und den 3. Preis des Pinerolo International Chamber Music Competition 2013, sowie den 2. Preis im Internationalen Schumann Kammermusikpreis in Frankfurt. 2016 wurde das Ensemble mit dem Kersjesprijs ausgezeichnet, dem wichtigsten Musikpreis der Niederlande.

Seit seiner Gründung 2012 war das Trio bereits bei zahlreichen Festivals und in bedeutenden Sälen, darunter Edinburgh Festival Fringe, Two Moors Festival, Northern Chords Festival, Queen Elizabeth Hall, Wigmore Hall und Sage Gateshead zu Gast sowie auch international in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Italien und Dänemark, zu hören. Das Debut in der Wigmore Hall wurde von der Presse hoch gelobt und als „ein unvergesslicher Auftritt, der die unglaubliche Einheit des Busch Trios bewies, reich an Können und tiefem musikalischen Verständnis” bezeichnet.

Als drei eigenständige Solisten haben Omri Epstein, Mathieu van Bellen und Ori Epstein Preise bei Solowettbewerben gewonnen und sind Absolventen der führenden Englischen Musikschulen und -institutionen. Zusammengeführt durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik und inspiriert durch Mathieus Violine „ex-Adolf Busch” J. B. Guadagnini (Turin, 1783) feiern sie seither Erfolge und ernten Anerkennung für ihre „unbeschreibliche Ausdruckskraft”.

In der vergangenen Saison war das Trio auf einer China-Tournee sowie bei Konzerten in Köln, London King’s Place, Bozar Brüssel, Concertgebouw Amsterdam, Mozartfest Würzburg und bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten zu erleben. Demnächst wird es u.a. in Bonn, Heidelberg, und Freiburg sowie erneut im Concertgebouw gastieren und sein Debut im Pariser Louvre und in der New Yorker Morgan Library geben.

Unterstützt wir das Trio vom Tunnell Trust, der Kirckman Concert Society, der Park Lane Group und der Queen Elisabeth Music Chapel, wo es u.a. mit dem Artemis Quartett zusammenarbeitet. Daneben wurde es mit dem MMSF Philharmonia Orchestra Ensemble Award ausgezeichnet. Vor kurzem wurden das Busch Trio für das renommierte ChamberStudio Mentorship Programm ausgewählt, welches ihnen die Zusammenarbeit mit weltbekannten Künstlern und Mentoren ermöglicht. Die The Queen Elizabeth Music Chapel hat das Trio zu einem ihrer Ensembles in Residence ernannt, was den jungen Musikern die Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern wie dem Artemis Quartett, Maria João Pires, Augustin Duma u.a. ermöglicht.

Mit dem Label Alpha/Outhere hat das junge Trio eine langjährige Zusammenarbeit begonnen, in deren Rahmen zunächst eine Reihe von 4 CDs mit der gesamten Kammermusik Dvoraks für Klavier und Streicher veröffentlicht wird. Nach der ersten, die ein begeistertes Presseecho erfahren hat, ist kürzlich bereits die zweite mit Klavierquartetten Dvoraks zusammen mit dem Bratscher Miguel da Silva erschienen.

Fürstenfeld 12,
82256 Fürstenfeldbruck
Sonntag 11.03.2018; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: Meret Becker
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Meret Becker

"Le Grand Ordinaire"
Meret & The Tiny Teeth

Die Berlinerin Meret Becker stammt aus einer Künstlerfamilie, mit deutschen, dänischen und polnisch-jiddischen Wurzeln. Sie ist eine Künstlerin mit vielen Gesichtern: Schauspielerin (»Tatort-Kommissarin«), Komponistin, Sängerin, Performing Artist, Produzentin. Ein Multitalent! Wir erleben sie nun auf der Bühne in fast all ihren Facetten. In »Le Grand Ordinaire – Liedercollagen vom Reisen, Zaubern und Lieben« ist das Thema der Zirkus. Eine Collage aus musikalischen Bildern und surrealen Liedern. Alles erzählt von Reisenden, von der Sehnsucht nach dem miteinander Weglaufen, Aufbruch, Flucht -innen wie außen-das niemals Ankommen, die Angst vor dem Fremden und die Angst vor dem Fremdsein… Ihre musikalischen Miniaturen können wie aus der Spieldose klingen und nutzen doch eine Vielzahl verschiedener Instrumente, um aufrecht stehend in sinkenden Schiffen auf die Klippen des Lebens zuzuhalten. Der Zirkus »Le Grand Ordinaire« ist dabei der Dreh-und Angelpunkt. Aber: »Der Zauberer macht Tricks, zaubern tut das Publikum.«, sagt Meret Becker!

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Donnerstag 15.03.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Germering Stadthalle: Hagen Rether
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Hagen Rether
Liebe

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions"freiheit" über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen "Lizenz zum Töten" kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht "die Mächtigen" allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben.

Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf "Die da oben" zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering
Freitag 16.03.2018; Uhrzeit: 19:30 Uhr
Olching KOM: Stefanie Boltz – „The Door“
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Stefanie Boltz – „The Door“

Die Münchner Sängerin Stefanie Boltz ist aus der deutschsprachigen Konzertlandschaft nicht mehr wegzudenken. Neben ihrem preisgekrönten Duo „Le Bang Bang“, mit dem sie seit einigen Jahren nur mit Stimme & Kontrabassist Sven Faller ‚bewaffnet’ die Herzen des Publikums erobert, ist sie seit ihrem Debüt 2014 auch als Songwriterin mit ihrer Band auf der Bühne zu erleben.

„The Door“ nennt Stefanie Boltz ihr neues Album aus dreizehn Eigenkompositionen. In der Tat geht es um die zahlreichen Türen, die man mal neugierig-zaghaft, mal unbedacht-stürmisch im Leben öffnet, und die sich dann partout nicht mehr schließen lassen. Während manche sich als Büchse der Pandora erweisen, die man so schnell wie möglich wieder zuschmeißen möchte, eröffnen uns andere ungeahnte Horizonte. Stefanie Boltz singt von den unzähligen Schattierungen, die dazwischenliegen, vor allem von den Türen, hinter denen sich Abgründe auftun, die geöffnet zu haben wir aber um nichts in der Welt missen wollen.

Neugierig und risikobereit zeigt die Münchner Sängerin auch, wenn sie jenseits von klaren Kategorien vielfältige musikalische Türen aufmacht: Der rockige Gitarrenwald des Titelstückes „The Door“, die luftige Pop-Appeal von „Adorable Stupid Girls“; Der raue, erdverbundene Blues von „Stones Shape“, gefühlvolle, akustische Klänge von „I grew up“, das sphärische „Answers“ oder der soulige Witz von „Naked Pony Ride“.

Dreizehn Türen mit Blick in das musikalische Seelenleben einer Sängerin, die stimmlich eine beeindruckende Ausdrucksvielfalt bietet.

Produktionspartner ist der Kontrabassist Sven Faller, ihr Begleiter im Duo „Le Bang Bang“ - diesmal am E-Bass. Auch Martin Kursawe an zahllosen Gitarreninstrumenten und Tilman Herpichböhm an den Trommeln stehen für mutig-mehrdeutiges Spiel zwischen den Stühlen.

Alles in allem ist „The Door“ ein Programm über die wilden, unvernünftigen, unschlüssigen Momente im Leben, über Tagträumereien, Sehnsüchte, Melancholie, Fehler und Verführung. Eine Einladung, die Tür zu dieser Welt weit auf zu machen.

Sie stöhnt, haucht, klagt, gibt sich der Musik hin und schafft so Musik mit Charakter zwischen Gospel, Blues, Pop & Jazz. Großartig!“    LICHTUNG

Überströmend vor Temperament: Gesang mit allen Sinnen und unbändiger Lebenslust!“  SÜDWEST PRESSE

Wie ein atmender Organismus wirkt das Ganze, Musik hat bei diesem Quartett eine physische Präsenz und subtile Sinnlichkeit. Hier grenzt keiner den anderen aus. Stefanie Boltz und ihre Band agieren mit eigenem Kopf.“                  MÜNCHNER MERKUR


Kulturwerkstatt Olching am Mühlbach
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Samstag 17.03.2018; Uhrzeit: 17:00 Uhr
Iffeldorf: Passo Avanti
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Passo Avanti
Iffeldorfer Meisterkonzerte

Werke von Joaquin Desprez, Ludwig Senfl, Johann Pachelbel, Johann Sebastian Bach/Max Reger, Georg Friedrich Händel, Giuseppe Verdi, Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel und Alexander von Hagke

Die vier Künstler haben es sich zur Aufgabe gemacht, klassische Musik mit einer eigenen, modernen und stilübergreifenden Klangsprache zu interpretieren. Sie tun dies, ohne die Tradition der Werke dabei außer Acht zu lassen. Die Metamorphose der Originale ins Heute liefert uns eine frische, neue Sicht auf alte Werke.

„Bach hätte seine Freude an Passo Avanti gehabt, davon sind wir überzeugt“, heißt es auf BR KLASSIK, und NDR Kultur berichtet begeistert: „Das Quartett Passo Avanti verhandelt die musikalischen Parameter vorhandener Stücke neu. (…) Die Verwandlungen sind witzig und voller Ideen. (…) Der Spaß am Arrangieren und Improvisieren steht im Vordergrund und das überträgt sich auch beim Hören.“

Passo Avanti haucht mit unbändiger Spielfreude und Virtuosität Klassikern neues Leben ein; Komponisten wie Bach, Brahms, Verdi, Johann Strauss, sie waren allesamt musikalische Avantgardisten, experimentierfreudig und offen für Neues - welche Musik würden sie wohl heute machen? Passo Avanti verschafft uns einen Hauch Ahnung davon. Das Quartett übersetzt wohldurchdacht bekannte Werke in eine moderne Klangsprache und formt sie neu, ohne dabei ihren ursprünglichen Geist zu verfälschen. Im Gegenteil, durch ihre Eigenarrangements werden die Stücke neu aufregend, wie sie es zu ihrer Entstehungszeit waren. Dabei klingen sie nie gekünstelt, nichts wirkt forciert, sondern allem wohnt eine grundlegende Natürlichkeit inne. Wenn die vier spielen, entsteht ein reger Dialog zwischen den einzelnen Stimmen, der wunderbare neue Nuancen aus den Originalen herauskitzelt – sie erstrahlen in einem neuen Glanz.

In diesem Programm erklingen Werke von der Renaissance bis in die Moderne, allesamt in dieser Bearbeitung noch unveröffentlicht.

Alexander von Hagke - Klarinette, Flöte und Moderation
Mario Korunic - Violine
Vlado Grizelj - Gitarre
Eugen Bazijan - Cello

Gemeindezentrum Iffeldorf
Hofmark
82393 Iffeldorf
Sonntag 18.03.2018; Uhrzeit: 11:00 Uhr
Olching KOM: Lieder und Arien der Romantik
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Eleven-eleven Matinee: Lieder und Arien der Romantik

Konzertiert vom Basssänger Ulrich Messthaler (Basel), der einzige Sänger, der sich selbst am Klavier begleitet – eine seltene Kunst!

Ulrich Messthaler studierte zuerst Klavier und Philosophie in München, anschließend Gesang in Augsburg, New York und Basel. Zu seinen Lehrern zählten Emmy Lisken, Kurt Widmer, René Jacobs,  Denis Hall, Thomas LoMonaco, Magreet Honig und Gérard Souzay.
Er  debütierte als Ensemblemitglied am Theater Basel. Er sang ebenfalls in Opernproduktionen in Brüssel, Monte Carlo, Hamburg und Stuttgart, wobei er so unterschiedliche Rollen wie den Caronte in „Orfeo“ und den Escamillo in Bizet`s „Carmen" verkörperte.
Ulrich Messthalers Konzerttätigkeit führt ihn zu wichtigen Musikzentren wie z.B. Festwochen Innsbruck, Tonhalle Zürich, Musikverein Wien, Berliner Philharmonie, Kölner Philharmonie, Palais Garnier und Théatre des Champs Élysée in Paris oder Suntory Hall in Tokyo.

Ulrich Messthaler hat sich immer mehr mit Programmen einen Namen gemacht, bei denen er sich selbst, vorzugsweise am Hammerflügel, begleitet.
So trat er mit großem Erfolg im Rahmen der „Schubertiade de Limoges“ zusammen mit Christoph Coin und dem Quattuor Mosaique, in Paris und bei anderen Festivals in Deutschland, in der Schweiz, Frankreich, Polen oder Slowenien auf.
Ulrich Messthalers CD - und DVD -Einspielungen erstrecken sich von Opern von Monteverdi bis zu Werken von Ravel, wobei diese Aufnahmen häufig Auszeichnungen wie den Diapason d`Or, den Deutschen Schallplattenpreis, den Grammophon Award oder "Best record of the year" der New York Times bekamen.

Ulrich Messthaler unterrichtet seit 1990 an der "Schola Cantorum Basiliensis" wo er eine Gesangsklasse, aber auch eine Liedklasse und eine Klasse für "Self-accompanying" leitet.
Ulrich Messthaler coacht ebenfalls regelmäßig in London Sänger und Vocalgruppen wie Voces8, das sich zu einem der weltweit führenden Vocalensembles entwickelt hat.
Er hält Seminare und ist in Forschungsprojekten an der Fondation Royaumont beteiligt und unterrichtet an der Universität Sorbonne in Paris. Seit 2006 ist Ulrich Messthaler auch künstlerischer Leiter des "Festival des Cordes Sensibles" in Südfrankreich.


P R O G R A M M

Robert Schumann (1810-1856)
Tragödie I, (Heinrich Heine), 1841
Erstes Grün (Julius Kerner), 1840
Ein Jüngling liebt ein Mädchen (Heinrich Heine), 1840
Phantasietanz, 1836

Franz Liszt (1811-1886)
Im Rhein, im dunklen Strome  (Heinrich Heine), 1856
Mondnacht (Friedrich von Eichendorff), 1841
Stille Tränen (Julius Kerner), 1840
Tragödie I (Heinrich Heine), 1841

Carl Loewe ( 1796-1869)
Wanderers Nachtlied I (Johann Wolfgang von Goethe),  1817
Herr Oluf (Friedrich Herder), 1821

Gabriel Fauré (1845-1924)
Nocturne (Villiers de L'Isle-Adam), 1886

Jacques Ibert (1890-1962)
Chanson du départ (Pierre de Ronsard)
Chanson á Dulcinée ( Alexandre Arnoux)
Aus: Quatre chansons de Don Quichotte, 1932

Claude Debussy  (1862-1918)
Trois Mélodies (Paul Verlaine), 1891:
L'échelonnement des haies
Le son du cor s'afflige vers le bois
La mer est plus belle


Kulturwerkstatt Olching am Mühlbach
Hauptstraße 68,
82140 Olching
Donnerstag 22.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Puchheim PUC: Harrycane Orchestra
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Harrycane Orchestra
Jazz Around The World

2. Etappe: Klanggewaltige Begegnung von Orient und Okzident. Der Augsburger Schlagzeuger und Komponist Harry Alt entdeckte durch die persische Sonati-Musik seine Liebe zur orientalischen Rhythmik und arabischen Melodieführung. Sie beeinflusste zunehmend seine eigene Spiel- und Kompositionsweise und erweckte in ihm den Wunsch, ein geeignetes Ensemble zu gründen. In dem türkischen Sänger und Perkussionisten Tarkan Yesil fand Harry Alt den geeigneten Frontmann und gründete 2015 das "Harrycane Orchestra" mit dem Ziel, orientalische Musik und Jazz in Eigenkompositionen zu vereinen. Im Oktober 2017 veröffentlichte das "Harrycane Orchestra" sein erstes Album "Phosphorus". Beim Konzert wird das "Harrycane Orchestra" Stücke aus dem Album spielen sowie einige neue Tracks. Improvisation ist stets die Basis der Stücke. Sie klingen stellenweise volksliedhaft, im nächsten Moment nach Weltmusik. Mal dominiert der türkische Gesang von Tarkan Yesil, mal die pure Improvisationsfreude der Musiker. Strenge Komposition steht freier Gestaltung gegenüber, ergänzt sich oder löst sich auf. Die musikalischen Stile verfolgen meist das Ziel einer hypnotisch anmutenden Klangstruktur. Am 22. März begegnen sich Ost und West und Jazz und Orientalische Musik - ein klanggewaltiges Tête-à-Tête! Besetzung: Tarkan Yesil: Gesang & Percussion; Harry Alt: Schlagzeug & Komposition;
David Kremer: Klavier, Wurlitzer, Hammond; Kay Fischer: Saxophon, Klarinette, Flöte; Giuseppe Puzzo: Kontrabass; Joe Aykut: Cümbüc, Oud.

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Oskar-Maria-Graf-Straße 2
82178 Puchheim
Samstag 24.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Landsberg Stadttheater: D.D. Lowka & Band
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D.D. Lowka & Band
"Mini Jazz"

Es ist gar nicht so einfach, diese Musiker alle zusammen zu einem Termin zu bekommen. Denn sie gehören allesamt zu den Vielbeschäftigsten Deutschlands. Und so hat es nun fast fünf Jahre gedauert, bis dieses Konzert endlich zustande kommen konnte. Vor fünf Jahren erschien das erste und bisher einzige Soloalbum des Quadro Nuevo Bassisten D.D. Lowka: »Mini Jazz«. Damit ging für ihn ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: mit Freunden eine filigrane Kammermusik in jazzigem Gewand erklingen zu lassen. Die samtene gedämpfte Trompete von Reinhard Greiner, das virtuos perlende Klavier von Walter Lang, eine geschmeidige Flöte, Bassklarinette und Saxophon von Ulrich Wangenheim (siehe »Alice«), die leichtfüßig fliegende Perkussion von Christoph Holzhauser und ein perkussiv pumpender Kontrabass von D.D. Lowka verschmelzen zu einem herzerfrischend vorantreibendem Bandgefüge.

Stadttheater Landsberg
Schlossergasse 381 a
86899 Landsberg am Lech
Mittwoch 28.03.2018; Uhrzeit: 20:00 Uhr
Freising: Marianne Sägebrecht und Josef Brustmann
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Marianne Sägebrecht und Josef Brustmann

STERBELIEDER FÜR’S LEBEN

Die schönsten und trostreichesten Gedichte und Sterbelieder von Rilke, Heine, Trakl, Eichendorff, Bergengruen, Brentano, Bobrowski, Maiwald, Gernhardt und Brustmann

Gelesen von Marianne Sägebrecht

Vertont und gesungen von Josef Brustmann

Bei allem, was aus Träumen, Fantasien und „anderen Welten“ zu uns herüberwinkt, scheint der Tod nur etwas Schlimmes zu sein für die Zurückbleibenden. Für die, die den Verlust im Herzen spüren müssen, bedarf es des Trostes der Dichter und Sänger. Denn: „Mitten im Leben sind wir vom Tode umfangen“.

Als ich auf dem Pariser Friedhof Montmartre ganz unerwartet vor dem schönen, strahlend weißen Marmorgrab Heinrich Heines stand und - in den Marmor eingeschrieben – einen seiner schönsten Verse las (den ich ein Jahr zuvor zufälligerweise vertont hatte), überkam mich ein traurig-freundlicher Tränenstrom und die Idee für dieses Buch.

Das Schlimme am Tod ist oft nur, dass man sich nicht frühzeitig mit ihm an einen Tisch gesetzt hat, um mit ihm ein Wörtchen zu reden, ihn ein Wörtchen mitreden zu lassen. In jeder Sekunde, in der ich mag, hole ich dich von deinem Weg, würde er vielleicht sanft sagen, sei bereit. Ja, das ist nicht nett, aber es ist die Wahrheit. Und wenn man diese unglaublich harte Wahrheit annehmen könnte, wie sehr anders würde man leben auf das Wichtige hin. Richtig schön würde man es sich machen. Ein Carpe Diem für ein sinnvolles, lustvolles, verantwortungsvolles Leben – aber wem gelingt das schon?

Lindenkeller
Veitsmüllerweg 2
85354 Freising
Freitag 30.03.2018; Uhrzeit: 00:00 Uhr
München Lenbachhaus: Gabriele Münter
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Gabriele Münter Gasse in Tunis, 1905 Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2017; Gabriele Münter Abstrakt, 1914 Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2017; Gabriele Münter Buddha-Legende, 1931 Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2017.
Gabriele Münter

Bevor Gabriele Münter sich der Malerei zuwandte, hatte sie bereits fotografiert, um 1900 und zwar
zum ersten Mal in den USA. Bald wird sie anfangen zu malen, fast täglich, ihr Leben lang. Und Gabriele Münter geht ins Kino! Sie war eine offene und experimentierfreudige Künstlerin, vieles, was sie geleistet hat, ist bisher nur wenig wahrgenommen worden, weil ihr Werk meist durch den engen Fokus ihrer Biografie und ihrer Beziehung zu Kandinsky interpretiert wurde.
Bis heute sind daher fast nur ihre Bilder aus der Zeit des »Blauen Reiter« im Zentrum der Aufmerksamkeit gewesen. Und so ist der Name Münter vorwiegend mit dem deutschen Expressionismus assoziiert, mit Murnau und dem Münter­ Haus. Münters Werk ist jedoch deutlich facettenreicher, fantasievoller und stilistisch breitgefächerter als bisher bekannt. Mit der ihr im Lenbachhaus gewidmeten Ausstellung wollen wir diese reduzierte Rezeption ihrer Arbeit erweitern. Wir wollen die Komplexität und Eigenständigkeit von Münters Schaffen anhand kunsthistorischer Fragen sichtbar machen und neu bewerten.
Im Mittelpunkt der Schau wird ihr malerisches Oeuvre stehen, welches in verschiedenen thematischen Sektionen präsentiert wird. Von den klassischen Gattungen wie Porträt und Landschaft über Interieur, Abstraktion bis hin zum »Primitivismus« werden wir das reiche Gesamtwerk der Künstlerin vorstellen.
Da Münter ihre künstlerische Laufbahn mit der Fotografie begann, was nachhaltige Spuren in ihrer Malerei hinterließ, werden wir auch eine kleine Sektion dieser Technik widmen. Wir zeigen daher Fotografien, die sie 1899/­1900 während ihrer Reise in die USA geschaffen hat. Zudem wird ihr frühes Interesse für das neue Medium »Film« durch Filmstationen dokumentiert. Ein großer Teil der 130 Gemälde in der Ausstellung wurde noch nie oder letztmals vor Jahrzehnten der Öffentlichkeit präsentiert. Er stammt aus dem Nachlass der Künstlerin, der sich inder Gabriele Münter­ und Johannes Eichner ­Stiftung befindet. Diese Werke werden durch internationale und selten ausgestellte Leihgaben ergänzt.
Die Ausstellung wird durch die Städtische Galerie im Lenbachhaus und durch die Gabriele Münter­ und Johannes Eichner­ Stiftung erarbeitet und findet anlässlich des 140. Geburtstags von Gabriele Münter und des 60. Jubiläums ihrer Schenkung 1957 von Werken der Blaue Reiter ­Künstler an das Lenbachhaus statt.

Städtische Galerie im Lenbachhaus
Luisenstraße 33
80333 München
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